Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 330327
Vorher
ABC-Druck GmbH
Eingetragen
9.7.1954
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Der Betrieb einer Druckerei. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmungen gründen, erwerben, sich an solchen beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Sie ist zu allen Geschäften und Handlungen berechtigt, die geeignet sind unmittelbar oder mittelbar dem Gesellschaftszweck zu dienen oder ihn zu fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Helmut Lessing
seit 15.10.2021
Geschäftsführer
Michael Stumpf
seit 23.12.2014
Prokura
Joachim Beigel
seit 23.12.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bauer & Bauer Invest AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bauer & Bauer Invest AG
Switzerland
256.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

abcdruck GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

I. Geschäftsverlauf und Lage der Branche

Im traditionsreichen deutschen Druckgewerbe überwiegen - bedingt durch die handwerklichen Ursprünge des Druckgewerbes - unverändert Betriebe kleinerer und mittlerer Größe. 53 % der Unternehmen des Druckgewerbes realisieren weniger als 250 T€ Umsatz p.a., lediglich 6 % der Unternehmen erwirtschaften mehr als 6.000 T€ Umsatz p.a. Die Branche ist kleinbetrieblich bis mittelständisch geprägt und handwerklich verankert.

Die Wertschöpfungskette der Druckereien umfasst sämtliche Schritte von der Medienvorstufe (Datenerfassung in Text und Bild, Scan, Digitalfotografie, Bildbearbeitung und Datenservice) über den eigentlichen Druck, die Weiterverarbeitung (z.B. Binden) bis zum Service für den Kunden (z.B. Lettershop, Versand, Lagerung, Online-Dienste). Die verschiedenen, aufeinander aufbauenden Bearbeitungsprozesse der Wertschöpfungskette werden regelmäßig nicht alle im gleichen Betrieb ausgeführt. Lediglich eine geringe Anzahl von Betrieben ist in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen als "Vollstufer" zu realisieren. Breite Vorstufen- und Medienkompetenz einhergehend mit einer starken Abstimmung der Prozessstufen innerhalb der Wertschöpfungskette tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei.

Unter den Druckverfahren dominiert der Offsetdruck (Bogen- und Rollenoffset). Wachstumstreiber des Druckgewerbes sind nach wie vor die digitalen Medien und der Digitaldruck. Unverändert werden Druckaufträge von der Massenproduktion auf kleinere, personalisierte und individuellere Auflagen im Digitaldruck umgeschichtet, bzw. als digitale Medien ins Internet gestellt. Im Digitaldruck ist das stärkste Entwicklungspotenzial zu sehen.

Bei starker Orientierung der Druckbranche auf den Binnenmarkt ist die Druckindustrie in überwiegendem Maße abhängig von der Konjunktur in Deutschland. Diese Konjunkturabhängigkeit wird seit Jahren von der andauernden Strukturanpassung der gesamten Druckbranche überlagert. Die sehr rasch voranschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft und der gesamten Wirtschaft vollzieht sich in rasanter Geschwindigkeit. Daraus ergibt sich eine permanente Veränderung der Mediennutzung und damit einhergehend auch eine strukturelle, in ihren Auswirkungen erhebliche Veränderung des Werbemarkts und hier in erster Linie der herkömmlichen Druckerzeugnisse, die größtenteils werbeabhängig sind.

Aus diesem seit Jahren zu erlebenden Strukturwandel der Branche folgt eine rückläufige Produktionstätigkeit, eine rückläufige Anzahl von Druckunternehmen sowie auch eine rückläufige Anzahl der Beschäftigten.

Der Produktionswert von Werbedrucken ist nach Berechnungen des Zentralverbands der Werbewirtschaft im Jahr 2018 gesunken. So ist z.B. der Bereich "Anzeigenblätter" um 7,2 % zurückgegangen. Demgegenüber sind die Werbeeinnahmen der Branche im Bereich der Online-Medien um mehr als 7 % gestiegen.

Das Jahr 2018, das noch mit einem leichten Aufschwung begonnen hatte, verlief für die Druckindustrie ungünstig. Die Umsätze sind mit knapp 2% deutlich zurückgegangen.

Am ehesten ist hier für den Teilbereich des Digitaldrucks zu erwarten, dass diesem Trend entgegengewirkt werden kann.

Aktuell entwickeln sich die Auftragsbestände und die Kapazitätsauslastung in der Branche erneut rückläufig. Dies ist Resultat der Tatsache, dass die dt. Wirtschaft zwar insgesamt wächst, demgegenüber in der Druckbranche aber weiterhin Überkapazitäten vorhanden sind und eine Verlagerung der Werbeausgaben weg von "Print" hin zu "digitalen Medien" zu verzeichnen ist.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die abcdruck GmbH hat sich von einer reinen Bogen-Offsetdruckerei in ein Medien-Unternehmen gewandelt. Dadurch ist abcdruck in der Lage, selbst zu programmieren und somit schon im Vorfeld in die Prozesse seiner Kunden einzugreifen und diese zu optimieren. Die abcdruck GmbH arbeitet vollstufig und kann fast alle Endprodukte im eigenen Hause in allen Produktionsstufen in handwerklich bester Qualität fertigen. Zusätzlich bietet abcdruck hochwertigen Digitaldruck im schwarz-weißen sowie im vielfarbigen Bereich mit allen Facetten wie bspw. web-to-print und Personalisierung an. Der Lettershop und der Einzelversand sind ein weiteres Kern-Geschäftsfeld. Darüber hinaus bietet die abcdruck GmbH den Kunden individuelle Apps für Smartphones, QR-Codes, AR-Lösungen und Internet-Blätterkataloge sowie die Erstellung und Administration von web-Shops und digitalen Marketingsystemen an. Mit der Spezialabteilung mediaX stellt abcdruck ein sehr erfolgreiches und innovatives Media Cockpit zur Verfügung. Der Betriebsstandort ist Heidelberg.

Die wesentlichen Produkte der Gesellschaft sind IT-Lösungen für die Erstellung von Online-Print-Erzeugnissen sowie alle Formen von individuellen handwerklichen und industriellen Druckschriften wie Geschäftsdrucksachen, hochwertigen Broschüren, Prospekten, Geschäftsberichten, Kalender, Akzidenzen und Bücher. Über unseren eigenen web-Shop und den eigenen Lettershop versenden wir mit einem spezialisiertem Maschinenpark Mailings und personalisierte Aussendungen mit eigener Poststation. Die abcdruck GmbH ist Vertragspartner von Apple mit einer eigenen "End User License". Die hauseigene abcdruck App ist eine Netzwerk-Lösung, die mehrfach an andere Unternehmen verkauft werden konnte.

Der überwiegende Absatzmarkt ist Deutschland - mit eindeutigem Fokus auf die regionale Nähe. In der Metropol-Region Rhein-Neckar, Karlsruhe, Baden-Baden, Stuttgart und im Rhein-Main-Gebiet wird der größte Umsatzanteil realisiert.

Die abcdruck GmbH ist nach den Qualitätsnormen DIN EN ISO 9001 und Prozess-Standard-Offset ISO 12647 zertifiziert. Darüber hinaus trägt das Unternehmen das FSC- und das PEFC-Umweltsiegel. Für nachhaltigen Klimaschutz arbeiten wir mit der Firma natureOffice zusammen und bieten unseren Kunden damit die Möglichkeit ihre Produkte klimaneutral zu drucken. Die abcdruck GmbH hat komplett auf LED-Beleuchtung umgerüstet.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im konjunkturell schwachen Branchenumfeld entwickelte sich der Geschäftsverlauf der abcdruck GmbH in 2018 rückläufig. Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dem ebenfalls gestiegenen Rohertrag, in dem auch Portoerträge enthalten sind, stehen allerdings auch ausgeweitete Portoaufwendungen gegenüber, die im sonstigen betrieblichen Aufwand gezeigt werden.

Im Bereich Offsetdruck konnten die vorhandenen Maschinen erneut weitgehend im 3-Schicht-Betrieb ausgelastet werden. Die in den Vorjahren durchgeführte Modernisierung des Maschinenparks im Offsetdruck sichert unser Leistungsspektrum im hochqualitativen Segment und gewährleistet eine wettbewerbsfähige Produktivität.

Durch das vorhandene Arbeitszeitkontenmodell konnten wir die Entlohnung unserer Mitarbeiter flexibel gestalten und somit Auslastungsschwankungen spürbar abfedern.

Unsere Fokussierung auf den Bereich Qualitätssicherung führte gemeinsam mit der kontinuierlichen Optimierung des internen Qualitätsprozesses erneut zu einer positiven Systembewertung. Die Fehlerkosten verbleiben dabei auf niedrigem Niveau und liegen deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre und der Branche.

Der anhaltende Wettbewerbsdruck in der Branche erfordert von den Unternehmen eine Optimierung des Workflows sowie eine wettbewerbsfähige technologische Ausstattung.

Dies bedingt regelmäßige Investitionen. Das überdurchschnittlich hohe Investitionsvolumen der abcdruck GmbH in den vergangenen Jahren in modernste, kapitalintensive Produktionsmaschinen über die gesamte Prozesskette hinweg (PrePress, Offset- und Digitaldruck, PostPress, Lettershop) sowie in IT-Systeme (MIS / Storefront / Media-Asset-Managementsystem) wurde in 2018 durch weitere Investitionen ergänzt.

Die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Fähigkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, sie aus- und weiterzubilden und langfristig zu binden. Wir stellen uns hier unserer gesellschaftlichen Verpflichtung und bilden fortlaufend eigenen Nachwuchs aus.

Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unseres täglichen Denkens und Handelns. Deshalb pflegen wir nachhaltig gute Verbindungen zu ihnen. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist für uns von zentraler Bedeutung.

Im Jahr 2018 konnte die Gesamtleistung gesteigert werden. Dennoch hat sich für das Jahr 2018 ein negatives Ergebnis aufgrund gesteigerter Kosten ergeben.

Dabei schlug insbesondere der Anstieg der Portoaufwendungen zu Buche, der im Zusammenhang mit der Übernahme eines Letter Shops und von Leistungen der Mediengestaltung einschließlich der Durchführung von Mailings steht und im sonstigen betrieblichen Aufwand abgebildet wird.

Auf der Aktivseite resultiert der Rückgang des Sachanlagevermögens im Wesentlichen daraus, dass die Zugänge geringer waren, als die zu berücksichtigenden Abschreibungen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch die Abnahme der Vorräte weitgehend ausgeglichen. Auf der Passivseite standen dem Rückgang des Eigenkapitals und der Finanzverpflichtungen ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gegenüber.

Der positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde für Investitionen und Zurückführung von Finanzkrediten sowie zur Zahlung von Zinsen genutzt.

Nach nunmehr im Jahr 2019 eingeleiteten, weitergehenden Maßnahmen im Bereich des Personals, der Produktion, des Vertriebs und der Finanzierung wird für 2019 ein verbessertes, aber dennoch negatives Ergebnis erwartet.

III. Prognosebericht

Die in den letzten Jahren vollzogene positive wirtschaftliche Entwicklung der abcdruck GmbH setzte sich in 2018 und 2019 nicht fort. Ursache dafür sind zum einen Margenverluste bei bestehenden Aufträgen, die aufgrund des Preiskampfes am Markt hingenommen werden müssen, sowie Preissteigerungen bei den zugekauften Rohstoffen, die letztendlich nicht an den Kunden weitergegeben werden können.

Aus dieser Erfahrung heraus wurden bereits im Jahr 2017 die ersten erforderlichen Maßnahmen eingeleitet, um der Minderung des Rohertrags entgegenzuwirken. So richtet sich unser Fokus im Wesentlichen auf die Ausweitung der margenstarken Geschäftsfelder Lettershop und Digitaldruck. Mit dem Erwerb eines Spezialbetriebs für Mailings wurde hier bereits ein erster Schritt realisiert. Weiterhin bauen wir unser Leistungsspektrum im hochwertigen Farbsegment des Digitaldrucks aus. Einhergehend mit diesen Maßnahmen zur Verbesserung der Rohertragssituation werden ebenfalls Einsparungspotenziale im Bereich der Gemeinkosten realisiert.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir bei konsequenter Umsetzung der dargestellten Maßnahmen und zielgerichteter Verfolgung unserer strategischen Ausrichtung eine Ergebnisverbesserung bei negativem Unternehmensergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Unternehmensstrategische Risiken sind nicht erkennbar. Die Positionierung des Unternehmens ist marktkonform und entspricht den Kernkompetenzen der abcdruck GmbH.

Aufgrund der breit gestreuten Kundenbasis besteht keine signifikante Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. So konnte bereits in der Vergangenheit wiederholt ein Umsatzrückgang bei bestehenden Kunden durch Neukundenakquise aufgefangen werden.

Durch die Aufteilung unserer Geschäftstätigkeit in die Bereiche Offsetdruck, Digitaldruck, Lettershop und mediaX (Neue Medien und Online-Print) wird eine Risikokonzentration auf einzelne Produkte vermieden.

Personalrisiken werden grundsätzlich durch Aufgliederung der Kompetenzen auf mehrere Leistungsträger eingeschränkt.

Im Bereich unseres IT-Umfeldes werden etwaige Risiken durch ein aktives Backup aller Unternehmensdaten minimiert.

2. Chancenbericht

Mit allen Lieferanten bestehen Liefervereinbarungen, hierbei setzen wir auf langfristige Zusammenarbeit. Risiken im Beschaffungsbereich sind nicht erkennbar. Es besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern. Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir darauf, dass diese unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Lieferanten mit negativer Beurteilung werden nicht berücksichtigt.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Hier bietet die Zusammenarbeit mit unserem Partnerunternehmen Metzgerdruck GmbH vielfältige Chancen durch die Konzentration von branchenspezifischem Know-how.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im Wesentlichen im schwierigen Wettbewerbsumfeld der Branche und dem damit verbundenen Preisdruck begründet. Vor dem Hintergrund unserer starken Positionierung am Markt sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind vor dem Hintergrund der im Prognosebericht dargestellten, bereits ergriffenen Maßnahmen derzeit nicht erkennbar.

 

Heidelberg, im Oktober 2019

Wolfgang Metzger, GF

Natalie Rothermel, GF

Julian Metzger, GF

Winfried Rothermel, GF

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 1.460.632,67 1.653.397,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 121.555,67 108.994,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 91.662,00 98.332,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 29.893,67 10.662,00
II. Sachanlagen 1.339.077,00 1.544.403,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.073,00 41.952,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.209.613,00 1.371.896,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.491,00 118.655,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.900,00 11.900,00
B. Umlaufvermögen 2.658.639,95 2.574.253,31
I. Vorräte 185.375,34 329.746,93
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 163.453,58 121.237,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.467.435,78 2.205.607,00
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.467.435,78 2.205.607,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.828,83 38.899,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.102,07 64.744,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.202.374,69 4.292.395,26

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 908.496,59 1.307.445,56
I. gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 555.262,98 555.262,98
III. Gewinnrücklagen 10.225,84 10.225,84
IV. Gewinnvortrag 485.956,74 485.157,06
V. Jahresfehlbetrag 398.948,97 -799,68
B. Rückstellungen 288.630,72 214.047,72
C. Verbindlichkeiten 3.005.247,38 2.770.901,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 623.232,30 630.576,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.382.015,08 2.140.325,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.202.374,69 4.292.395,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 8.406.604,31 7.731.906,83
2. Personalaufwand 3.906.150,84 3.561.538,74
a) Löhne und Gehälter 3.238.811,84 2.946.533,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 667.339,00 615.005,66
davon für Altersversorgung 22.622,77 19.946,92
3. Abschreibungen 444.360,64 436.776,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 444.360,64 436.776,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.420.129,84 3.672.322,30
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.124,45 1.668,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.939,65 29.193,92
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 26.040,16
8. sonstige Steuern 6.096,76 6.903,80
9. Jahresfehlbetrag 398.948,97 -799,68

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma abcdruck GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, in der Fassung des BilRUG, aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: abcdruck GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Heidelberg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Mannheim

Register-Nr.: 330327

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € (ohne Umsatzsteuer) werden sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Leistungen wurden in Abhängigkeit des Fertigstellungsgrad bewertet und in einem zweiten Schritt zur verlustfreien Bewertung retrograd, anhand der erzielten Preise nach Abschlag von Gewinn sowie Vertriebskosten unter der Berücksichtigung des Produktionsfortschritts, bewertet.

Forderungen sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert aktiviert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 282.468,93 enthalten, davon aus Lieferungen und Leistungen Euro 32.568,93.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 560.141,62 enthalten, davon aus Lieferungen und Leistungen Euro 315.001,62.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Für einen in 2017 erworbenen Geschäfts- und Firmenwertwurde wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren festgelegt, um dem langen Lebenszyklus der Absatz- und Beschaffungsmärkte Rechnung zu tragen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 14.240,33 (Vorjahr: Euro 14.040,33).

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2018
Euro
2017
Euro
Verbindlichkeiten 560.141,62 369.183,09
Forderungen 282.468,93 264.395,36

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung Sonstige 42,6 TEuro
Rückstellung Personal 141,9 TEuro
Rückstellung drohende Verluste 64,0 TEuro  
Rückstellung Abschluss und Prüfung 27,0 TEuro
Rückstellung Aufbewahrung 13,1 TEuro
Gesamt 288,6 TEuro

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEuro 4,8 (Vorjahr: TEuro 108,9).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 784,94.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Betrag
TEuro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 623,23 1, 2, 3, 4
sonstige Verbindlichkeiten 161,71 3
Summe 784,94  

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Sicherungsübereignung Vorräte

2 = Sicherheitsabtretung Forderungen

3 = Sicherungsübereignung von Anlagevermögen

4 = Bürgschaften

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 2.951,1 (Vorjahr: TEuro 2.332,8).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 49,3 (Vorjahr: TEuro 329,3).

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 623,2 623,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.441,0 1.441,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 941,0 886,9 49,3 4,8
Summe 3.005,3 2.951,1 49,3 4,8

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 695 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Jahresverpflichtungen aus Mietverträgen 195 T€
- Jahresverpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen 445 T€
- Jahresverpflichtungen aus Versicherungsverträgen 55 T€

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 18.996,93 enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst erfasst.

Es handelt sich hierbei um die Bereinigung von Opos-Konten aus früheren Jahren.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Arbeitnehmer   37,00
Angestellte   44,00
Aushilfen   11,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 92,00  

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Wolfgang Metzger ausgeübter Beruf: Buchdruckermeister
Geschäftsführer: Julian Metzger ausgeübter Beruf: Dipl.-Wirtschaftsing.
Geschäftsführer: Winfried Rothermel ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Natalie Rothermel ausgeübter Beruf: Kauffrau

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Trotz einer angespannten Liquiditätslage wurde auf Basis einer Erfolgs- und Liquiditätsplanung der Jahre 2019 bis 2021 bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Erfolgs- und Liquiditätsplanung der Jahre 2019 bis 2021 sehen verschiedene Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung und Liquiditätsstärkung vor, die im Wesentlichen schon umgesetzt sind bzw. zeitnah umgesetzt werden.

Ansonsten gab es keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 398.948,97.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 87.007,77 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 87.007,77 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Heidelberg, den 02. Oktober 2019

Wolfgang Metzger

Julian Metzger

Winfried Rothermel

Natalie Rothermel

Anlagespiegel

Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
  552.931,32 845,00     553.776,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 100.000,00       100.000,00
3. geleistete Anzahlungen   28.049,67     28.049,67
Immaterielle Vermögensgegenstände 652.931,32 28.894,67     681.825,99
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
  319.274,43       319.274,43
2. technische Anlagen und Maschinen 4.064.050,89 226.932,34 400.043,70   3.890.939,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 642.799,69 8.334,30 40.181,40   610.952,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.900,00       11.900,00
Sachanlagen 5.038.025,01 235.266,64 440.225,10   4.833.066,55
  5.690.956,33 264.161,31 440.225,10   5.514.892,54
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
  542.269,32 9.663,00     551.932,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.668,00 6.670,00     8.338,00
3. geleistete Anzahlungen          
Immaterielle Vermögensgegenstände 543.937,32 16.333,00     560.270,32
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
  277.322,43 4.879,00     282.201,43
2. technische Anlagen und Maschinen 2.692.154,89 376.668,34 387.496,70   2.681.326,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.144,69 46.480,30 40.163,40   530.461,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau          
Sachanlagen 3.493.622,01 428.027,64 427.660,10   3.493.989,55
  4.037.559,33 444.360,64 427.660,10   4.054.259,87
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten    
    1.844,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert   91.662,00
3. geleistete Anzahlungen   28.049,67
Immaterielle Vermögensgegenstände   121.555,67
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken    
    37.073,00
2. technische Anlagen und Maschinen   1.209.613,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   80.491,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   11.900,00
Sachanlagen   1.339.077,00
    1.460.632,67

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2019 festgestellt.

Der folgende Bestätigungsvermerk der Firma Wissler & Protzen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2018 sowie dem Lagebericht 2018 der abcdruck GmbH den folgenden

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die abcdruck GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der abcdruck GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abcdruck GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter

Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der

Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafürverantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteilezum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und

führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser

Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten

Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir

verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die

Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses

einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten

zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter

Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und

beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen

Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie

zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches

unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten

Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 05.12.2019

Wissler & Protzen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Protzen, Wirtschaftsprüfer

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