Tubis Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Wunderlich seit 27.5.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Daniela NeichlNAMAC GmbH+1 | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PLAMAG GmbHPlauenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Die Gesellschaft Die PLAMAG GmbH mit Sitz in Plauen ist ein mittelständisches Industrieunternehmen, welches Lohn- und Auftragsfertigung für Unternehmen im Maschinenbau, der Verpackungsindustrie, Elektrotechnik und im Sonderanlagenbau übernimmt. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Fertigungsarten: Zerspanung, Montieren, Drehen, Schleifen und Lackieren. Des Weiteren ist sie Servicedienstleister im Bereich der Ersatzteillogistik für die KraussMaffei Technologies GmbH ("KMT"). Die Geschäftstätigkeit der PLAMAG unterteilt sich in folgende Bereiche: • Mechanische Bearbeitung und Montagen • Servicedienstleistungen / Logistikdienstleistungen. Seit 1. Januar 2017 gehört die Unternehmung als PLAMAG GmbH zum KraussMaffei Konzern. Die KraussMaffei Technologies GmbH hält als direkte Muttergesellschaft 100 % der Anteile an der PLAMAG. Mit Beginn der Übernahme durch die KraussMaffei Technologies GmbH fertigt die PLAMAG zu einem hohen Anteil Einzelteile, Baugruppen und Montagen für den Bereich der Spritzgießtechnik. Der konzerninterne Umsatz im Jahr 2023 mit KraussMaffei Schwesterfirmen (Intercompany Anteil) beträgt rund 58 % des Gesamtumsatzes. Damit verringerte sich der IC-Anteil am Umsatz zum Vorjahr (73 %) gesehen um 15 %-Punkte. Darüber hinaus betreut die PLAMAG als Logistikdienstleister seit 2018 das Ersatzteilgeschäft der KMT und ist auf dem Gebiet der Auftragsfertigung, insbesondere für Kunden aus dem Bereich der Druckanlagen, tätig. Im Jahr 2023 konnte die PLAMAG die Umsätze im Bereich Lohnfertigung steigern. Gleichzeitig wurden die Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Ersatzteilgeschäft der KMT reduziert. Dieser Bereich wird im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Als Potentiale sieht die PLAMAG Neuakquisitionen in den Branchen Bahn, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie sowie Verteidigung. Rechtliche und organisatorische Struktur Die KMT hält 100 % der Anteile an der PLAMAG GmbH. Die KMT, Parsdorf, selbst ist als Teil des KraussMaffei Konzerns Tochtergesellschaft der KraussMaffei Group GmbH ("KMG"). Die KMG ist zu 100 % direkter Anteilseigner an der KraussMaffei Technologies GmbH (Deutschland) und der Krauss-Maffei Corporation (USA) sowie über die KraussMaffei Technologies GmbH indirekt zu 100 % an der KraussMaffei Extrusion GmbH (Deutschland) und NETSTAL Maschinen AG (Schweiz) sowie deren in- und ausländischer Tochtergesellschaften beteiligt. Mit Wirkung vom 29. April 2016 erwarb die China National Chemical Equipment (Germany) GmbH, Frankfurt ("CNCE Deutschland"), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der China National Chemical Equipment (Luxembourg) S.à r.l. Luxembourg ("Muttergesellschaft"), die KraussMaffei Group GmbH, Parsdorf, und deren Tochtergesellschaften ("KM-Konzern"). Rahmenbedingungen Aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung der PLAMAG mit der KMT gelten sehr ähnliche gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Einschätzungen der KMT wirken sich somit direkt auf die PLAMAG aus. Neben der Tätigkeit für die KMT fertigt die PLAMAG auch, mit steigendem Anteil, für diverse andere Maschinenbauer. Dies ermöglicht der PLAMAG, die Abhängigkeit vom Kunststoffmarkt zu reduzieren. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft steht weiterhin vor den Herausforderungen der Inflation und den geringen Wachstumsaussichten. Das BIP-Wachstum war im Jahr 2023 bisher stärker als erwartet, schwächt sich aber nun aufgrund strafferer Finanzierungsbedingungen, eines schwachen Handelswachstums und eines geringeren Unternehmens- und Verbrauchervertrauens ab. Die Risiken für die kurzfristigen Aussichten sind nach wie vor eher abwärtsgerichtet und umfassen eine Verschärfung der geopolitischen Spannungen, beispielsweise aufgrund des sich entwickelnden Konflikts nach den Terroranschlägen der Hamas auf Israel, und eine unerwartet starke Auswirkung der geldpolitischen Straffung. Auf der anderen Seite könnte das Wachstum auch stärker ausfallen, wenn die Haushalte mehr von den während der Pandemie angesammelten überschüssigen Ersparnissen ausgeben. Vor dem Hintergrund der negativen Schocks durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und der drastischen Verschärfung der Geldpolitik, mit der die Zentralbanken auf die über dem Zielwert liegende Inflation reagierten, war das globale Wachstum unerwartet widerstandsfähig. Die Weltwirtschaft wuchs in der ersten Jahreshälfte 2023 mit einer annualisierten Rate von 3,1 %, gegenüber 2,8 % in der zweiten Jahreshälfte 2022, was dem Trend vor der Pandemie entspricht. Die verfügbaren Daten für das dritte Quartal 2023 deuten darauf hin, dass sich das Wachstum in den OECD-Volkswirtschaften insgesamt kaum verändert hat, auch wenn es sich in den Schwellen- und Entwicklungsländern etwas verlangsamt hat. Zu laufenden Preisen betrachtet blieb die Maschinenbauindustrie in den ersten acht Monaten 2023 weltweit auf Wachstumskurs. Der durchschnittliche nominale Zuwachs betrug 4,5 %. Im aktuellen Umfeld steigender Preise ist es jedoch wichtig im Blick zu behalten, wie stark Preiseffekte zum nominalen Wachstum beitragen. In der zweiten Jahreshälfte dürften die Umsatzzuwächse jedoch in Folge weiterhin schwacher Order spürbar kleiner werden und in einigen Ländern preisbereinigt in den Minusbereich rutschen. Wegen des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfeldes ist davon auszugehen, dass die Investitionsbudgets noch eine Weile reduziert werden. Andererseits ergeben sich große Investitionsbedarfe aufgrund der ökologischen und digitalen Transformation. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren für das Jahr 2023 preisbereinigt eine Stagnation des Weltmaschinenumsatzes, bei einem weiterhin sehr heterogenen Bild auf Länderebene. Entwicklung im Kunststoffmarkt und anderen Märkten Die PLAMAG GmbH liefert zum großen Teil (nahezu 58 % des Umsatzes) Einzelteile, Baugruppen und Komponenten zum Bau von Kunststoffmaschinen an den KraussMaffei Konzern. Damit bildet dieser Absatzbereich einen Kernbereich der PLAMAG GmbH. Entwicklungen in diesem Markt beeinflussen das wirtschaftliche Geschehen der PLAMAG erheblich. Für Kunststoff- und Gummimaschinen ist noch keine Trendwende in Sicht. Der Auftragseingang ist weiterhin nicht zufriedenstellend, da rückläufig und der Umsatz immer noch positiv, da noch die restlichen vorhandenen Alt-Aufträge abgearbeitet werden. Das Polster schmilzt aber von Monat zu Monat. Einige Unternehmen sind angesichts stark rückläufiger Aufträge nicht mehr in der komfortablen Lage, die Produktion mit ihren Auftragsbeständen ausreichend zu puffern. Bei der Nachfragesituation nach Kunststoff- und Gummimaschinen hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 gegenüber der ersten Jahreshälfte - mit einer einzigen Ausnahme - nichts verändert. Alle in der Umfrage des VDMA enthaltenen Absatzregionen weisen im Grunde den identischen negativen (Umfrage-)Saldo (die Differenz aus "verbessert" gegenüber "verschlechtert" der Einschätzungen der 58 befragten Unternehmen hinsichtlich der Veränderung der aktuellen Nachfragesituation) auf wie vor einem halben Jahr. China wird jetzt mit -11 nicht mehr ganz so schlecht bewertet wie damals mit -16. Die einzige Ausnahme aber ist Nordamerika, das mit +10 einen positiven Saldo aufweist - zuletzt noch -9. Besonders negativ wird die Situation in Deutschland, Westeuropa und Osteuropa eingeschätzt. Der PLAMAG gelang es im Jahr 2023 jedoch, sich im Bereich der Wehrtechnik zu etablieren. Dieser Bereich ist von deutlichem Wachstum geprägt. Er soll neben, dem eher gesättigten Markt der Druckindustrie, ein weiteres wirtschaftliches Standbein der PLAMAG bilden. Rechtliche Rahmenbedingungen Das rechtliche Umfeld der Gesellschaft ist von einer Vielzahl nationaler und internationaler gesetzlicher Regelungen geprägt. Besondere Bedeutung für die Geschäftstätigkeit haben unter anderem Vorschriften über Betriebsgenehmigungen, die technische Sicherheit von Maschinen, medizin- und pharmarechtliche Regelungen, Bauvorschriften, arbeitsschutzrechtliche Vorschriften, Exportkontrollregelungen sowie umwelt- und anwendergerechte Bestimmungen betreffend Produktion, Standorte und Erzeugnisse. Sämtliche Produktionsstandorte unterliegen den einschlägigen Vorschriften zum Schutz der Umwelt. Diese betreffen unter anderem die Begrenzung von Luft- und Bodenverunreinigungen, Einleitungen in unterirdische Gewässer, sonstige Emissionen in die Umwelt, die Handhabung, Lagerung und den Transport von Gefahrstoffen sowie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen. Die PLAMAG hat nach Auffassung der Geschäftsführung auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Hilfe von internen Kontrollsystemen aktiv und konsequent die Einhaltung geltender Richtlinien und Vorschriften sichergestellt. Notwendige und bedarfsgerechte Anpassungsmaßnahmen wurden zeitnah umgesetzt oder in die Wege geleitet. Position im Wettbewerb Nach Auffassung der Geschäftsführung kann sich die PLAMAG GmbH aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung gut gegen den Konkurrenzdruck behaupten. Sie verfügt über einen Park an Bearbeitungsmaschinen für Einzelteile, sowie Klein- und Mittelserien. Ergänzt wurde der Maschinenpark im Herbst 2022 durch ein modernes Bearbeitungszentrum, welches 2023 in den vollen Betrieb ging. Weiterhin verfügt die Gesellschaft über eine gute Ausstattung an Flurförderfahrzeugen und flurfreien Fördermitteln. Die PLAMAG ist somit in der Lage ein breites Spektrum von Bauteilen zu fertigen. Ferner besitzt die PLAMAG eine hohe Produktionstiefe, welche Sie befähigt viele Teile in House zu fertigen, ohne auf Fremdvergaben angewiesen zu sein. Auch die Farbgebung kann im Haus selbst erledigt werden. Dieses reduziert den logistischen Aufwand deutlich und beschleunigt die Durchlaufzeiten der Aufträge. Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung der PLAMAG werden die Umsatzerlöse und der operative Gewinn (Ergebnis vor Steuern) herangezogen. Seit dem Jahr 2021 ist auch der Auftragseingang (AE) als zusätzlicher Leistungsindikator implementiert. Der Auftragseingang im Berichtsjahr betrug T€ 10.214. Geplant wurde mit T€ 12.507. Damit wurde der geplante Auftragseingang nicht erreicht (T€ -2.293). Dies resultiert zumeist aus dem verringerten Auftragseingang der KMT zur Planung, wobei sich der AE für das Drittgeschäft erfreulicherweise positiv entwickelt. In der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wurden gemäß der Planung mit einem Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von T€ -232 und einem Umsatz in Höhe von T€ 11.974 prognostiziert. Das Unternehmen verzeichnete im Berichtsjahr einen Umsatz von T€ 12.654 bei einem EBIT von T€ -448. Damit wurde das gesetzte Umsatzziel übertroffen, leider blieb das prognostizierte EBIT signifikant hinter den Annahmen der Gesellschaft zurück. Die Geschäftsentwicklung im Jahre 2023 verlief somit unter den Erwartungen. Die Wirtschaft war im Jahr 2023 vor allem durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine, Lieferkettenprobleme sowie eine stark steigende Inflation geprägt. Dieses beeinflusste die Herstellkosten und damit die Umsatzmarge deutlich negativ. Hier wären zum Beispiel die stark gestiegenen Energiekosten anzufügen. Ertragslage Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug der Auftragsbestand rund T€ 960. Der Auftragsbestand teilt sich wie folgt auf: Verbundene Unternehmen (im Folgenden Intercompany ("IC")): T€ 124. Dritte (im Folgenden Non Intercompany ("Non-IC")): T€ 836. Im Geschäftsjahr 2023 realisierte die PLAMAG GmbH Umsatzerlöse in Höhe T€ 12.654 nach Skonti und Gutschriften (Vorjahr: T€ 18.597). Die Aufwendungen für Skonti und Gutschriften beliefen sich im Berichtsjahr auf ca. T€ 17 im Vorjahr wurde hier ca. T€ 10 aufgewendet. Im Vergleich zum Vorjahr (2023) haben sich somit die Umsatzerlöse nach Skonti und Gutschriften deutlich verringert. Hier betrug die Abweichung um rund T€ 5.943, welche einer relativen Reduktion um rund 32 % entspricht. Der Umsatzeinbruch erklärt sich zum einem durch eine allgemeine Abkühlung der Konjunktur, zum anderen durch einen deutlichen Umsatzrückgang im Bereich des Intercompany Geschäftes. In den berichteten Umsätzen 2023 vor T€ 12.654 (Vorjahr: T€ 18.597) sind sonstige Erlöse (Mieteinnahmen, Serviceleistungen) in Höhe von T€ 3.344 (Vorjahr: T€ 3.112) enthalten. Damit beträgt der Umsatzanteil der sonstigen Erlöse im Jahr 2023 rund 26,4 %. (Vorjahr: 16,7 %). Somit sind die sonstigen Erlöse zum Vorjahr nahezu gleich. Die Gesellschaft hat 79 % (Vorjahr: 58 %) ihrer Umsätze im Jahr 2023 im Inland realisiert, der Auslandsanteil beträgt somit 21 % (Vorjahr: 42 %), gemessen am Umsatz vor Skonti. Die Drittstaatenumsätze (20%) wurden fast ausschließlich mit der NETSTAL Maschinen AG in der Schweiz erzielt. Die Umsatzverteilung zwischen Intercompany Geschäft und Non-Intercompany Geschäft betrug im Berichtsjahr 58 % und 42 %. Im Vorjahr betrugen die Anteile jeweils 73 % und 27 %. Dies zeigt sichtbar das Nachlassen des IC-Geschäftes. Die Herstellungskosten des Umsatzes betrugen in der Berichtsperiode T€ 12.324 (Vorjahr: T€ 17.900). Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug für das Jahr 2023 T€ 330 (Vorjahr: T€ 697). Die Bruttoergebnismarge, sprich das Bruttoergebnis vom Umsatz im Verhältnis zu den Umsatzerlösen beträgt damit für das Berichtsjahr 2,61 % und verschlechtert sich zum Vorjahr mit 3,75 % um 1,14 % Prozentpunkte. Ausschlaggebend sind hierfür erhöhte Produktionskosten. Die Kosten für F & E betrugen T€ 0. Die Gesellschaft betreibt, wie in der Vergangenheit, keine eigene Forschung und Entwicklung. Die Vertriebskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 116 (Vorjahr: T€ 88). Der Betrag von T€ 1.003 (Vorjahr: T€ 1.066) wurde auf die Herstellungskosten des Umsatzes verrechnet. Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen im Jahr 2023 T€ 1.134 und sind somit deutlich über den Kosten des Vorjahres mit T€ 981. Kostentreiber hier, waren insbesondere erhöhte Kosten im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Gesellschaft und höhere Umlagen durch den Konzern. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2023 rund T€ 484 (Vorjahr: T€ 30). Dies beruht insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen in Verbindung mit Miete und Nebenkosten aufgrund einer Einigung mit dem Vermieter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Summe für das Geschäftsjahr 2023 betrugen T€ 13 (Vorjahr: T€ 38). Das Betriebsergebnis (EBIT) der PLAMAG betrug für das Jahr 2023 T€ -448 (Vorjahr: T€ -380); damit verschlechterte sich die Ertragskraft des Unternehmens im Hinblick auf das Vorjahr weiter um T€ -68. Die Zinsbelastung für das Berichtsjahr 2023 betrug rund T€ 163, davon T€ 141 an verbundene Unternehmen. Damit stieg der Aufwand für Ausleihungen im Zuge des Cash-Poolings um T€ 18 an verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr. In Summe betrug das Finanzergebnis für das Berichtsjahr 2023 T€ -163 gegenüber dem Vorjahr mit T€ -126. Somit ist eine Verschlechterung, um T€ 37 zu verzeichnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (operativer Gewinn) beträgt somit für das Geschäftsjahr 2023 T€ -612 (Vorjahr: T€ -508). Hieraus ergibt sich eine Verschlechterung in Höhe von T€ -104. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über das mit KMG bestehende Cashpooling. Die Cashpool-Vereinbarung, die in der Vergangenheit regelmäßig halbjährlich um jeweils ein weiteres halbes Jahr verlängert wurde, ist am 06. März 2024 mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2026 bei einem Volumen in Höhe von maximal T€ 6.000 verlängert worden. Zum Bilanzstichtag beträgt der Cashpool-Saldo der PLAMAG gegenüber der KMG T€ 2.817 (Vj.: T€ 4.095). Der Ausgleich der Cashpool-Salden erfolgt täglich. Da die PLAMAG an das Cashpooling der KMG angeschlossen ist und über keine eigene externe Finanzierung verfügt, ist die Gesellschaft vollumfänglich von der Finanzkraft der KMG abhängig. Darüber hinaus garantiert die KMG in einer Finanzierungszusage vom 22. Januar 2024, dass sie mindestens bis zum 31. Dezember 2025 für fällig werdende Verpflichtungen des Unternehmens einsteht, soweit die PLAMAG diese nicht selbst begleichen kann. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 5.121 im Vorjahr: T€ 9.549. Die Summe der langfristigen Vermögensgegenstände (Anlagevermögen) betrug zum Stichtag T€ 1.944 (Vorjahr: T€ 2.468), was eine Verringerung des Anlagevermögens um rund T€ -524 bedeutet. Dieser Betrag besteht zum großen Teil aus der regulären Abschreibung und einer Sonderabschreibung auf eine Regalanlage in Verbindung mit dem Ersatzteillager von T€ 176. Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu keinen nennenswerten Aktivierungen im Bereich des Anlagevermögens. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände (Umlaufvermögen) beliefen sich auf T€ 3.177 (Vorjahr: T€ 7.080). Ursächlich hierfür ist eine deutliche Reduktion der Lagerbestände RHB von 2022 zu 2023 (T€ 1.482). Im Geschäftsjahr 2023 lief die langjährige Montageabmachung mit der NETSTAL Maschinen AG aus. Hier wurde ein Rückkauf, der für die NETSTAL Maschinen AG vorgehaltenen Vorräte vereinbart. Weiterhin spielt die festgelegte Abwertungssystematik des UV und natürlich auch die Anpassung der Vorratshaltung an den schlechteren Geschäftsverlauf eine Rolle. Die sinkende Umsatzentwicklung im Jahr 2023 bewirkt in Folge auch eine Reduktion der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2023 T€ 488 / Vorjahr: T€ 1.886). Die Rückstellungen mit einem Wert von T€ 752 sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger. Im Vorjahr betrug der Wert der Rückstellungen T€ 1.697, dies entspricht einer Reduktion im Geschäftsjahr von T€ -945. Zurückzuführen ist das hauptsächlich auf eine Auflösung der Rückstellungen für die Betriebskosten. Aufgrund einer Einigung konnten diese Rückstellungen in Höhe von T€ 473 aufgelöst werden. Bei einem Eigenkapital von T€ 333 und einer Bilanzsumme von T€ 5.121 ergibt sich die Eigenkapitalquote von 6,51 %. Geschäftsentwicklung der Bereiche und weitere ergebnisrelevante Faktoren Forschung und Entwicklung Die PLAMAG GmbH betreibt derzeit - so wie im Vorjahr - keine nennenswerte Forschung und Entwicklung. Produktion Die PLAMAG GmbH produziert Ihre Komponenten und Teile am Standort Plauen in Deutschland. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft in der Produktion 69 Mitarbeiter (Vorjahr: 81 Mitarbeiter). Personal Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft in Summe 2023 97 Mitarbeiter (Vorjahr 110). Die Anzahl der Auszubildenden zum 31.12.2023 (in den obig genannten Mitarbeiterzahlen enthalten), betrug im Geschäftsjahr 2023 8. Die PLAMAG ist bemüht, Ihren Personalbedarf mit selbst ausgebildeten Nachwuchskräften weiterhin sicherzustellen. Chancen- und Risikomanagement Die PLAMAG GmbH ist aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verflechtung und der organisatorischen Einbettung ihrer Produktion in den Produktionsprozess der KMT und weiterer verbundener Unternehmen der KMG den Chancen und Risiken des internationalen Marktgeschehens an Kunststoffmaschinen ausgesetzt. Um diesen Risiken kontrolliert begegnen zu können, unterliegen wesentliche Geschäftsprozesse einem internen Kontroll- und Überwachungssystem entsprechend den Vorgaben der KraussMaffei Gruppe. Die PLAMAG bedient sich ferner, insbesondere zur Einschätzung der marktbedingten Risiken, den Prozessen und Informationen der KMG. Damit stellt die Geschäftsführung sicher, Risiken frühzeitig zu erkennen und erforderliche Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Das Risikomanagementsystem der PLAMAG basiert auf einem managementorientierten Enterprise-Risk-Management-(ERM-)Ansatz, der in die Unternehmensorganisation integriert ist und sich sowohl mit Risiken als auch mit Chancen befasst. Der ERM-Ansatz basiert auf dem weltweit anerkannten COSO-Standard (Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission) Enterprise Risk Management - Integrating with Strategy and Performance (2017) und ist an die Anforderungen von KraussMaffei bzw. PLAMAG angepasst. Die Rahmenwerke verknüpfen den ERM-Prozess mit dem Finanzberichterstattungsprozess und dem internen Kontrollsystem (IKS) der Gesellschaft. Sie messen der Unternehmensstrategie, der Effizienz und Effektivität der operativen Geschäftsaktivitäten, der Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung wie auch der Einhaltung relevanter Gesetze und Regelungen gleichermaßen Bedeutung bei. Für das Überwachungs- und Steuerungssystem werden im Wesentlichen die folgenden Instrumentarien auch im Rahmen des Konzernverbundes genutzt. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.
Diese Einrichtungen und Instrumentarien bilden die Grundlage für das bestehende Risikomanagement, welches integraler Bestandteil des Managementsystems ist. Jährliche Risikomanagement-Berichterstattung Die PLAMAG GmbH verwendet hierzu ein mehrstufiges System (analog zur KMT) zur Identifizierung und Überwachung sämtlicher bestandsgefährdender Risiken, dessen Aufgabe es ist, auf Basis einer kurz- und mittelfristigen Prognose (Betrachtungszeitraum: 24 Monate) die Gefährdung durch zukünftige Ereignisse zu erkennen, um die notwendigen Schritte zu einer angemessenen Bewältigung in einem geordneten Verfahren einzuleiten. Sämtliche geschäftlichen Wagnisse werden den Unternehmensabläufen gegenübergestellt, analysiert und quantifiziert. Die Risikosteuerung vollzieht sich über die Definition und Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Die Bewertung einer möglichen Gefahr erfolgt nach einheitlichen Maßstäben. Auf Risikoerfassungsbögen werden sämtliche identifizierten Risiken regelmäßig abgefragt. Beurteilt werden die maximale Schadenshöhe, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Effektivität möglicher Gegenmaßnahmen. Der Prozess ist eingebunden in das Risikomanagementsystem des Mutterkonzerns. Basierend auf den genannten Prozessen zum Risikomanagement hat die KMT innerhalb der KraussMaffei Gruppe die folgenden Kategorien für die Eintrittswahrscheinlichkeit und für die Risikobedeutung festgelegt.
Am Ende dieser Prüfung steht das sogenannte Nettorisiko oder tatsächliche Risikopotential. Aus der Addition aller einzelnen Risikopotentiale ergibt sich die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft. Diese wiederum lässt sich segmentieren nach spezifischen Risiken in den einzelnen Bereichen sowie nach übergreifenden Risiken auf Gesellschaftsebene. Der Stand der Umsetzung wird in regelmäßigen Abständen über das Risikomanagementsystem kontrolliert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen folgende Chancen wie auch Risiken, die einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben könnten. Ein Risiko ist die Beschreibung eines Ereignisses mit der Möglichkeit negativer Konsequenzen. Eine mögliche positive Auswirkung eines Risikos wird als Chance bezeichnet. Ursächlich ist das Risiko mit einem Wagnis verbunden. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen infolge des bestehenden Ukraine-Kriegs und die damit verbundenen (Einzel-)Risiken für die PLAMAG können noch nicht abschließend beurteilt werden. Zum 31. Dezember 2023 bestanden, laut Auffassung der Geschäftsleitung im Prognosezeitraum keine bestandsgefährdenden Risiken für die PLAMAG. Die Umstrukturierung insbesondere auf den Ausbau der Lohnfertigung und Logistikdienstleistungen für Kunden außerhalb des IC-Bereichs soll die Gesellschaft langfristig wieder in die Profitabilität führen. Zum 31. Dezember 2023 ist über folgende erhebliche mittelbare Risiken für die Gesellschaft zu berichten:
Umfeld- und Branchenrisiken (gravierend / wahrscheinlich) Die Nachfrage nach Einzelteilen, Baugruppen und Komponenten für Spritzgussanlagen ist von der allgemeinen Konjunkturentwicklung sowie der Entwicklung bestimmter zyklischer Branchen abhängig. Für die PLAMAG GmbH sind vorrangig der Automotivmarkt und der Verpackungsbereich mit seinem Schwerpunkt auf Medizintechnik und Verschlüsse zu nennen. Die Entwicklung dieser Märkte basierte bis zum Jahr 2020 sowohl auf einer erwarteten positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den entwickelten Industrieregionen wie Westeuropa und den USA als auch in Wachstumsländern, insbesondere in Osteuropa und den Schwellenländern. Unbenommen davon kann sich ein Risiko ergeben, dass sich aufgrund unkalkulierbarer politischer und wirtschaftlicher Ereignisse die Märkte anders entwickeln, wie allgemein erwartet wird. Bereits im Jahr 2023 bestehende Lieferengpässe - insbesondere für elektronische Komponenten in Verbindung mit stark gestiegenen Logistik- sowie Energiekosten - könnten länger als erwartet andauern und die wirtschaftliche Erholung verlangsamen. Für die Annahme eines Nachlassens des Preisdrucks im Jahr 2024 bestehen momentan keine Anzeichen, womit wir auch auf absehbare Zeit mit hohem Kostendruck auf der Einkaufsseite rechnen. Anhaltende Lieferengpässe oder weitere Energiepreiserhöhungen in Verbindung mit erhöhter Inflation und Inflationserwartungen könnten darüber hinaus eine schneller als erwartete geldpolitische Straffung nach sich ziehen, was sich wiederum negativ auf Investitionsausgaben auswirken könnte. Es wird daher unverändert von einer langsamen Erholung des wirtschaftlichen Umfelds ausgegangen. Die PLAMAG GmbH begegnet dieser Herausforderung aktiv durch eine kontinuierliche Abstimmung und Interaktion mit dem Mutterkonzern im Hinblick auf mögliche Marktveränderungen, um schnell auf solche zu reagieren und gegebenenfalls notwendige Gegenmaßnahmen einzuleiten. Seitens des Mutterunternehmens sind diverse Programme und Maßnahmen angestoßen worden, welche die KMT und damit die PLAMAG für die zukünftigen Herausforderungen ausrichten. In Bezug auf die beschriebenen Umfeld- und Branchenrisiken besteht zum derzeitigen Zeitpunkt ein sehr wahrscheinliches Risiko der konjunkturellen Abschwächung sowohl weltwirtschaftlich als auch europäisch und in Bezug auf die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland (siehe hierzu Abschnitt: "Prognosebericht und Ausblick"). Unternehmensstrategische Risiken (gravierend / eventuell) Die hohe Konzentration des Intercompany-Geschäftes (58 %) stellt ein nicht unerhebliches unternehmensstrategisches Risiko für die PLAMAG dar. Die PLAMAG befindet sich in einer starken Abhängigkeit von der erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensstrategie der KMT und deren verbundenen Unternehmen. Verfehlt die KMT ihre Ziele, verliert die KMT ihre führende Marktposition oder scheitert die Markteinführung neuer Produkte und/oder Verfahrungslösung in größerem Umfang, so trägt die PLAMAG das Risiko über einen beträchtlichen Umsatzeinbruch unmittelbar mit. Die PLAMAG GmbH versucht dieses Risiko zu reduzieren, indem Sie Geschäftsbeziehung mit Drittkunden fördert und stetig diesen Bereich weiter ausbaut. In Erreichung dieses Ziels ist der Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur für das Drittkundengeschäft angedacht. Die im Jahr 2020 durchgeführte Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 dient dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der PLAMAG zu stärken. Ebenfalls im Bereich des Bezuges von Vorprodukten könnten der PLAMAG Risiken erwachsen. Durch den betriebswirtschaftlich richtigen Ansatz durch die Konzentration auf wenige Lieferanten mit der Zielsetzung Kosten zu sparen, Konditionen zu verbessern und die Qualität konstant zu halten, bildet sich aber auch die Abhängigkeit vom Lieferanten. Fällt ein wichtiger Lieferant aus, so könnte zunächst der Warenstrom in das Unternehmen stoppen. Relativiert wird dies zum einem, dass zu den Lieferanten ein langjähriges gutes Vertrauensverhältnis herrscht und langfristige Lieferverträge bestehen. Leistungswirtschaftliche Risiken Innovation (unwesentlich / unwahrscheinlich) Die PLAMAG GmbH, in ihrer Eigenschaft als auftragsbezogener Lohn- und Komponentenfertiger, entwickelt keine neuen und innovativen Anlagen oder Maschinen. Nichtsdestotrotz ist die PLAMAG stetig bemüht Ihre Fertigungsprozesse und Qualität zu verbessern. Dies erfolgt im regen Austausch mit unseren Auftraggebern. Wesentliche Risiken ergeben sich daraus nicht. Materialpreise (wesentlich / wahrscheinlich) Im Zuge der produktiven Tätigkeit ist die PLAMAG GmbH dem Risiko steigender Preise für Rohstoffe, insbesondere für Halbzeuge und Energie sowie für Kaufteile und Vorprodukte ausgesetzt. Dies könnte sich nachteilig auf die Profitabilität der Gesellschaft auswirken. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass derartige Entwicklungen erheblich negativ die Geschäftstätigkeit und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen werden. Die Unternehmung begegnet diesem Risiko mit einer intensiven Marktbeobachtung, Bündelung von Synergieeffekten mit dem strategischen Einkauf der Konzernmutter und engem Dialog mit Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden. Lieferantenengpässe (wesentlich / sehr wahrscheinlich) Des Weiteren bestehen für die PLAMAG GmbH Abhängigkeiten in der Geschäftsbeziehung mit Lieferanten, die sich bei einer Verschlechterung der Geschäftsbeziehungen oder durch verspätete, beispielsweise durch Produktionsausfall oder Streik, oder nicht korrekte Lieferungen, wie etwa von Bauteilen und Kompetenten, nachteilig auf die Geschäftstätigkeit oder das Kundenverhältnis auswirken könnten und beispielsweise zu Preisnachlässen, Umsatzausfällen oder Pönalen seitens der Gesellschaft führen. Daneben könnten Zulieferer in Liquiditätsprobleme gelangen. Die PLAMAG GmbH begegnet diesem Risiko durch einen stetigen Kontakt mit ihren Partnern, wenn möglich einem Ausweichen auf alternative Zulieferer und durch ein aktives Lieferantenmanagement sowie der Verpflichtung der Lieferanten zur Zahlung von Vertragsstrafen oder Schadenersatz. Mitarbeiterqualifikation (nicht bedeutend, aber nicht vernachlässigbar/unwahrscheinlich) Zudem unterliegt die Gesellschaft dem Risiko, dass die Innovationskraft beeinträchtigt wird, wenn es ihr nicht gelingt, fachkundige Fachkräfte zu halten oder zu gewinnen. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Mitarbeiterfluktuation so gering wie möglich zu halten und gut qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, insbesondere durch eine aktive Personalarbeit, eine engagierte Kandidatensuche über die eigene Homepage sowie regionale Recruiting-Veranstaltungen in Schulen oder in Zusammenarbeit mit lokalen Verbänden. Die PLAMAG GmbH legt einen großen Wert auf die kaufmännische und technische Ausbildung junger Menschen mit dem Ziel, diese nach der Ausbildung zu übernehmen. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquidität (existenzbedrohend/eventuell) Die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist ein weiteres wichtiges Unternehmensziel. Das mit der KMG bestehende Cashpooling stellt die Liquiditätsversorgung grundsätzlich sicher. Die Cashpool-Vereinbarung ist am 06. März 2024 mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2026 bei einem Gesamtbetrag in Höhe von T€ 6.000 verlängert worden. Ein mögliches Liquiditätsrisiko liegt darin, dass die flüssigen Mittel möglicherweise nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Mittels der implementierten Cash-Managementsysteme, wie beispielsweise einer monatlich durchgeführten Liquiditätsplanung durch den Konzern für die jeweils nächsten drei Monate, werden mögliche Engpässe rechtzeitig transparent gemacht und angemessene Schritte ausgelöst. Die KMG garantiert in einer Finanzierungszusage vom 22. Januar 2024, dass sie mindestens bis zum 31. Dezember 2025 für fällig werdende Verpflichtungen des Unternehmens einsteht, soweit die PLAMAG diese nicht selbst begleichen kann. Die Fortführungsfähigkeit der Gesellschaft ist, neben dem Erreichen der Ertrags- und Liquiditätsplanung der PLAMAG selbst, aufgrund der ausschließlichen Finanzierung über das Cashpooling der KMG, maßgeblich von der Ertrags- und Liquiditätskraft der KMG bzw. des KM-Konzerns insgesamt und damit von deren bzw. dessen Finanzkraft abhängig. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass die KMG ihren diesbezüglichen Verpflichtungen ggf. nicht nachkommen könnte. Wechselkursschwankungen (unwesentlich / unwahrscheinlich) Die PLAMAG schließt aufgrund ihrer eher nationalen Ausrichtung Ihrer Geschäfte in Landeswährung (EURO) ab, ein nennenswertes Risiko aus Wechselkurschwankungen aus. Zinsentwicklung (unwesentlich / unwahrscheinlich) Zur Finanzierung der Gesellschaft steht ein Geldverkehrskonto (Cash-Pool) bereit. Zum Bilanzstichtag bestehen daraus jederzeit fällige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.817. Es wird angestrebt, eine langfristige Lösung für diese Finanzierung zu gestalten. Wir schätzen das Risiko von deutlichen Zinserhöhungen, welche sich auf das Finanzergebnis auswirken, als eher gering ein. Rechtliche Risiken Compliance (wesentlich/eventuell) Die Gesellschaft verfügt über ein stringentes System zur Überwachung und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und interner Richtlinien (Compliance). Die Überwachung der Einhaltung erfolgt mittels eines konsequenten Compliance-Managements. Verstöße, welche sich wesentlich erheblich auf das Geschäftsergebnis auswirken, sind nicht zu erwarten. So zum Beispiel werden die maßgeblichen Umsätze im IC-Geschäft realisiert. Eingangsrechnungen werden im "4-Augen-Prinzip" freigegeben. Dennoch begegnet die PLAMAG GmbH diesem Risiko mit einer regelmäßigen Schulung der Mitarbeiter und einer aktiven und konsequenten Verfolgung beim Bekanntwerden von Verstößen bis hin zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegenüber den Verursachern. Haftungs- oder Schadensersatzansprüche (wesentlich / unwahrscheinlich) Das Unternehmen unterliegt dem Risiko von Haftungs- oder Schadenersatzansprüchen, beispielsweise aufgrund von Fertigungs- und Montagefehlern, Qualitätsmängeln, etc. pp. sowie Verletzung vertraglicher Vereinbarungen mit Kunden und Geschäftspartnern. Dies könnte zu erheblichen Nachbesserungsarbeiten, der Rücknahme oder dem Austausch von Waren oder der Nachlieferung und Ausbesserung von Einzelteilen und damit zu Kosten für die Gesellschaft führen. Nachfolgend könnte dies sowohl die Reputation der Gesellschaft als auch die Marktakzeptanz für die Produkte und damit die Ertragslage belasten. Die PLAMAG begegnet diesem Risiko unter anderem durch eine hohe Qualität in der Produktherstellung, einem aktiven Prozess- und Qualitätsmanagement sowie der Regelung geeigneter Haftungsbeschränkungen durch Gewährleistungsausschlüsse in den Verträgen mit Kunden und Geschäftspartnern. Sonstige Risiken Geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse (unwesentlich/unwahrscheinlich) Es besteht das Risiko, dass immaterialgüterrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Gesellschaft durch das Abwerben von Betriebsangehörigen, durch Diebstahl von Daten und sonstigen elektronischen Informationen oder durch andere illegale Handlungen bekannt werden könnten. Dies könnte nachfolgend die Wettbewerbsposition schwächen und sich nachteilig auf die Ertragslage auswirken. Für die PLAMAG als Fertiger von Teilen und Komponenten ist das Risiko eher geringer. Dennoch begegnet die PLAMAG diesem Risiko aktiv durch Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz ihres Know-hows und Fachwissens im Unternehmen. IT (wesentlich/eventuell) Die KraussMaffei Gruppe und somit die PLAMAG GmbH nutzen als global agierender Technologiekonzern eine Vielzahl an standardisierter sowie auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgelegter IT-Systemanwendungen, Netzwerkumgebungen und IT-Infrastruktur. Die technologische Entwicklung und Nutzung der neuesten und sichersten IT-Systeme hat für die KraussMaffei Gruppe hohe Priorität. Die PLAMAG GmbH nutzt vollständig die IT-Infrastruktur der KraussMaffei Gruppe, welche auch von dieser administriert wird. Die Nutzung von IT-Systemen birgt das generelle Risiko unbefugten Zugriffs auf die weltweiten elektronischen Daten des Konzerns. Das Risiko besteht insbesondere im Zugriff auf sensible Daten (z. B. technische Konstruktionsdaten, Mitarbeiterdaten). Das Risiko ist aufgrund hoher Sicherheitsstandards jedoch als "eventuell" einzuschätzen. Die KraussMaffei Gruppe begegnet Herausforderungen aus IT-Sachverhalten mit spezialisiertem Personal sowie prozessbasierten Sicherheitsmaßnahmen. Die Einführung eines funktionsübergreifenden Business Continuity Managements ist in Planung. Das Risiko eines Systemausfalls aufgrund exogener Einwirkungen (u. a. Angriffe) außerhalb des Firmennetzwerks stellt einen weiteren Risikofaktor dar, dem die KraussMaffei Gruppe und somit die PLAMAG mit stetigen Sicherheitsupdates der Firewall (APT-Abwehr) und streng kontrollierten Richtlinien zur Nutzung externer Software begegnet. Das Risiko wird als bedeutend eingeschätzt. Kurzfristige Systemausfälle aufgrund der allgemeinen Schnelllebigkeit der IT-Entwicklung werden als weiteres Risiko wahrgenommen. Diesem Risiko wird mit regelmäßigen Serverwartungen und einem hohen Standard an Datensicherheit begegnet. Das Risiko wird als bedeutend eingestuft. Ein weiteres Risiko besteht in der Nichteinhaltung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und daraus resultierender Strafzahlungen. Die KraussMaffei Gruppe und damit die PLAMAG begegnen diesem Risiko mit der erweiterten Detektion von Schwachstellen, um bedarfsgerecht entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Bedrohung wird als bedeutend eingestuft. Energie (wesentlich/eventuell) Die Sicherstellung und Bereitstellung von Energie (Wärme, Strom) sowie deren Kostenentwicklung stellt ein zu beachtendes Risiko dar. Mittelbar bedingt durch den Ukraine-Krieg ergeben sich hier globale Unsicherheiten, die sich auf nahezu alle Marktteilnehmer auswirken. Die PLAMAG hat im Geschäftsjahr 2023 eine eigene, unabhängige Stromversorgung geschaffen. Derzeit laufen Maßnahmen zur weiteren Sicherstellung der Versorgung der PLAMAG mit Energie. Für das Jahr 2024 konnte ein deutlich günstiger Versorgungstarif geschlossen werden, entsprechend wird die Eintrittswahrscheinlichkeit, von Engpässen oder erheblichen Preissteigerungen betroffen zu sein, als eher gering eingeschätzt. Chancenbericht Neben den aufgeführten Risiken sieht die PLAMAG auch Chancen, ihre Marktposition und Ertragslage auszubauen. Diese Erwartungen werden durch die folgenden Markttrends gestützt. Der Mutterkonzern, die KMT, mit den verbundenen Unternehmen sind mit ihrem Produkt- und Leistungsportfolio sehr gut aufgestellt, um daraus resultierende Marktpotenziale zu nutzen und um Kunden einen Mehrwert entlang ihrer Wertschöpfungskette zu bieten. Darüber hinaus bietet der Bereich der Lohnfertigung / Fremdmontage weitere Möglichkeiten, die PLAMAG positiv zu entwickeln. Der Bereich Lohnfertigung erschließt mehrere von der Kunststoffindustrie unabhängige Branchen, wie die Wehrtechnik. Urbanisierung und Globalisierung (wesentlich/eventuell) Die Weltbevölkerung sowie deren Wohlstand wachsen weiter, wodurch die Nachfrage zur Herstellung von Kunststoffprodukten steigen wird. Des Weiteren wird ein weltweit steigender Bedarf an Medizinapplikationen erwartet, welcher in den Schwellenländern durch einen wachsenden Standard in der medizinischen Versorgung und in vielen Industriegesellschaften durch eine steigende Anzahl von älteren Menschen verursacht wird. Automobile Megatrends (wesentlich/eventuell) Die wachsende Nachfrage nach Elektromobilität und die Gewichtsreduzierung bei konventionellen Fahrzeugen und Elektroautos werden zu einem erhöhten Kunststoffeinsatz und entsprechender erhöhter Nachfrage nach kunststoffverarbeitenden Maschinen in der Automobilindustrie führen. Daraus erhofft sich die PLAMAG wieder steigende Absätze mit dem Hauptkunden KMT für Komponenten und Baugruppen. Ressourcenschonung und Materialeinsparung (wesentlich/eventuell) Im Hinblick auf knapper werdende Ressourcen und Rohstoffe sind Produzenten verstärkt angehalten, Material durch den Einsatz moderner Fertigungsverfahren und Bündelung von Fertigungsressourcen einzusparen. Dies auch im Hinblick auf stetig steigende Einstandspreise im Bereich von Stahlerzeugnissen. Dies eröffnet der PLAMAG die Möglichkeit, den Preisdruck des Wettbewerbes wirkungsvoll zu widerstehen. Energie-, Prozess- und Produkteffizienz (wesentlich/eventuell) Wesentliche Anforderungen sind für die Kunden künftig Effizienzverbesserungen, die auch zu Kosteneinsparungen führen. Die Anforderungen diesbezüglich steigen. Des Weiteren steigen die Anforderungen zur Reduktion der Emission von Kohlenstoffdioxid im Produktionsprozess. Die PLAMAG verfügt bereichsübergreifend über effiziente Maschinentechnik, intelligente Verarbeitungstechnologien sowie verfahrensübergreifende Systemlösungen, um Produzenten entlang deren gesamter Wertschöpfungskette der Kunststoffproduktion und -verarbeitung fach- und bedarfsgerecht zu beraten und zu unterstützen. Ausbau der Lohnfertigung/Fremdmontage (wesentlich/wahrscheinlich) Die PLAMAG besitzt gut ausgebildetes Personal und hat langjährige Erfahrung in der Produktion von Komponenten für Druckereimaschinen. Die PLAMAG kann alle wesentlichen Bearbeitungen im Maschinenbau ausführen. Weiterhin verfügt die PLAMAG über ein gut qualifiziertes Lieferantennetzwerk für eventuelle Fremdbearbeitung. Zusätzlich wurde Erfahrung in der Montage von Baugruppen aufgebaut und es kann durch die eigene Lackiererei den Kunden eine durchgängige Wertschöpfungskette angeboten werden. Die Forcierung der auftragsbezogenen Fertigung für Drittkunden wird durch die PLAMAG strategisch ausgebaut und reflektiert wesentliche Möglichkeiten, die geschäftliche Entwicklung weiter zu verbessern. Ferner wurde im Jahr 2020 begonnen, den Vertrieb für diesen Bereich zu installieren. Der andauernde Elektrifizierungsprozess der Automobilindustrie und weitreichende Änderungen durch die zunehmende Digitalisierung bieten der Konzernmutter, somit auch der PLAMAG, jedoch durchaus Chancen an den Veränderungen positiv zu partizipieren. Auf der einen Seite können Bestrebungen weniger Plastikmüll in der Verpackungsindustrie zu produzieren zu weniger Bedarf an den jeweiligen Kunststoffmaschinen führen, andererseits durch erhöhte Verarbeitung von Rezyklaten in der Verpackungsindustrie der Bedarf nach Maschinen erhöhen, die eine solche Verarbeitung ermöglichen. Zusammenfassende Beurteilung Die Geschäftsführung sieht den Bestand des Unternehmens im Prognosezeitraum nicht gefährdet. Eine Liquiditätssicherung durch die Muttergesellschaft erfolgt auf Grundlage vertraglicher und bis zum 31. Dezember 2025 bzw. 30. Juni 2026 unkündbarer Vereinbarungen. Die derzeit bestehenden Risiken werden wie im Vorjahr als beherrschbar angesehen. Es bestehen jedoch Unsicherheiten im Zusammenhang mit den weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, sowie der wirtschaftlichen Entwicklung im Maschinenbau und damit verbunden die angestrebte Stabilisierung der Umsatzerlöse. Externe Effekte nach dem Bilanzstichtag - wie etwa der fortdauernde Ukrainekrieg mit Störungen in den globalen Wertschöpfungs- und Lieferketten und daraus resultierende Rohstoffengpässe - könnten im Jahr 2024 eine Erholung der Geschäftsentwicklung nachhaltig gefährden. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen infolge des Ukraine-Kriegs und die damit verbundenen Risiken für KraussMaffei und somit für die PLAMAG können noch nicht abschließend beurteilt werden. Sofern sich infolge dieser Ereignisse die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, kann dies zu negativen Abweichungen zur Ergebnis- und Liquiditätsplanung der Gesellschaft führen. In den beschriebenen Chancen sieht die PLAMAG Potenziale zu einer positiveren Geschäftsentwicklung. Die genannten Chancen und Risiken können sich teilweise erheblich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Die Umstrukturierung insbesondere auf den Ausbau der Lohnfertigung und Logistikdienstleistungen für Kunden außerhalb des IC-Bereichs soll die Gesellschaft langfristig wieder in die Profitabilität führen. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Lage Im OECD-Wirtschaftsausblick wird prognostiziert, dass das weltweite Wachstum (gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2024 auf 2,7 % zurückgeht, bevor es im Jahr 2025 auf 3 % ansteigt, da sich das Wachstum der Realeinkommen erholt und die Leitzinsen allmählich gesenkt werden. Es wird erwartet, dass die zunehmende Divergenz zwischen den Volkswirtschaften auf kurze Sicht bestehen bleibt, wobei sich das Wachstum in den aufstrebenden Volkswirtschaften im Allgemeinen besser hält als in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften und das Wachstum in Europa im Vergleich, zu dem in Nordamerika und den großen asiatischen Volkswirtschaften relativ gedämpft ist. Die jährliche Verbraucherpreisinflation in den G20-Volkswirtschaften wird sich den Projektionen zufolge weiter allmählich abschwächen, da der Kostendruck nachlässt, und von 6,2 % im Jahr 2023 auf 5,8 % bzw. 3,8 % im Jahr 2024 bzw. 2025 zurückgehen. Bis 2025 dürfte die Inflation in den meisten großen Volkswirtschaften wieder auf dem Zielpfad liegen. Bereits seit mehreren Quartalen spüren viele Maschinenbauer eine Abschwächung der Auftragseingänge. Die Ergebnisse verschiedener Stimmungsumfragen deuten darauf hin, dass die Investitionszurückhaltung auch in den kommenden Monaten anhalten wird. Trotz vielfältigen Investitionsbedarfs fehlt es weiterhin an Impulsen, denn geopolitische Risiken und Kriege, Inflation und höhere Kreditkosten drücken weltweit auf die Stimmung der Investoren. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren daher für die Jahre 2024 eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird für 2024 ein Wachstum vorhergesagt, wobei Indien erneut an der Spitze stehen dürfte. In der EU-27 sowie in den USA dürfte der Maschinenumsatz hingegen preisbereinigt schrumpfen. Die Annahmen zum globalen Wachstum im Jahr 2024 sind fortwährend von einer Vielzahl von Unsicherheiten geprägt, was die Prognose für die bekannten Institutionen zunehmend schwieriger gestaltet. Konflikte zwischen Staatengemeinschaften und deren Folgen sind nur schwierig abzuschätzen, wie etwa die Entwicklung in der Ukrainekrise und nun auch in Israel. Neben den militärischen Auseinandersetzungen sind in Folge weitere, massive, wirtschaftliche Sanktionen und Handelsbeschränkungen nicht auszuschließen. Vor dem Hintergrund der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen blickt die Geschäftsführung der Gesellschaft sehr verhalten auf das Geschäftsjahr 2024. Mittelfristig ist die Geschäftsführung der Gesellschaft zurückhaltend optimistisch. Dies unterstellt keine Turbulenzen an den Finanzmärkten und keine weitere Verschlechterung der weltweiten Wirtschaftslage. Sollten dennoch externe Einflüsse die Wirtschaft negativ beeinflussen, ist ein weiterer Rückgang des Geschäftes ebenso möglich. Die hohen Unsicherheiten insbesondere im Zusammenhang mit den gesamtwirtschaftlichen Risiken können dazu führen, dass das konjunkturelle Umfeld in vielen Regionen von den erwarteten Entwicklungen und Prognosen deutlich abweicht. Dies hätte auch signifikante Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Geschäftsverlauf und zukünftige Ausrichtung Neben den dargestellten konjunkturellen Rahmenbedingungen basiert die Prognose auf der Budget- und Mittelfristplanung. Für das Jahr 2024 und folgende erwartet die Gesellschaft weiterhin ein volatiles Umfeld, insbesondere geprägt durch den Wegfall des Geschäftsfeldes Ersatzteilservice ab Februar 2024. Im Zuge von organisatorischen Umstellungen bei der KMT GmbH kommt es Anfang 2024 zu einer vollständigen Verlagerung des Ersatzteilgeschäftes nach Parsdorf. Die Herausforderung für die PLAMAG besteht darin, die freiwerdenden Lagerkapazitäten einer neuen Nutzung zuzuführen. Aus diesem Grund baut die PLAMAG aktuell eine Vertriebsstruktur für die freiwerdenden Lagerressourcen auf. Erste Gespräche mit Interessenten für die freien Flächen wurden geführt. Die Verhandlungen befinden sich in der Endphase. Der mit der Verlagerung des Ersatzteilgeschäftes verbundene Personalabbau wurde entsprechend durch Rückstellungen berücksichtigt. Die KMT hat für diesen Vorgang den finanziellen Ausgleich im Jahr 2024 geleistet. Die Unternehmung steuert dieser Entwicklung entgegen, zum einen durch die bereits angeführte neue Vergabe der Lagerkapazitäten, zum anderen durch einen deutlichen Ausbau der Lohnfertigung im Drittgeschäft. Die vermehrte Auftragsgewinnung im Drittkundengeschäft zeigt sich schon deutlich an den Umsatzzahlen mit Dritten im Jahr 2022 und 2023. Die PLAMAG wird den weiteren Ausbau dieses Geschäftszweiges auch in den nächsten Jahren forcieren. Neue Verträge dazu konnten im Jahr 2024 abgeschlossen werden. Im Rückblick auf das Jahr 2023 übertraf der getätigte Umsatz im Jahr 2023 T€ 12.654 leicht die Erwartungen des Unternehmens (T€ 11.974). Leider wirkte sich dies durch die gesteigerten Kosten nicht positiv auf die Marge und das Jahresergebnis aus. Insgesamt gesehen blickt die PLAMAG verhalten auf das Geschäftsjahr 2024. Mittelfristig ist die Gesellschaft jedoch zurückhaltend optimistisch. Speziell die derzeit angebahnten Geschäftsbeziehungen zu der Rüstungsindustrie entwickeln sich sehr positiv. Die Gesellschaft rechnet mit Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz von T€ 9.095 bei einem Ergebnis von T€ -570. Der Rückgang der Umsätze liegt hauptsächlich im Wegfall des ETL-Geschäftes und der Montagen für NETSTAL Maschinen AG, die durch das Drittgeschäft im Jahr 2024 nur zum Teil kompensiert werden können. Mit einem weiteren Ausbau in den nächsten Jahren wird aber gerechnet. Das Geschäftsjahr 2024 startete verhaltener, als noch zum Jahresende 2023 erwartet. Inzwischen konnte der Auftragseingang (aktuell T€ 6.800) aber deutlich verbessert und die Kurzarbeit beendet werden. Die Geschäftsleitung rechnet mit einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr und dem Erreichen der Umsatzziele. Als Unsicherheit bleibt, ob es der PLAMAG gelingt, die Ergebnisplanung (EBIT) in den Geschäftsjahren ab 2024 deutlich zu verbessern. Die dabei zugrunde gelegte Planung basiert auf Annahmen und ist daher zwangsläufig mit Unsicherheiten behaftet. Risiken, die zu einer negativen Abweichung der Planung führen können, sind vor allem:
Zur Zielerreichung im Geschäftsjahr 2024 ist es weiterhin notwendig, dass die PLAMAG Kostendisziplin wahrt und dass bereichsübergreifend Synergien genutzt werden. Die Gesellschaft setzt daher den Weg der bereichsübergreifenden Bündelung ihrer Stärken und Kompetenzen fort, um in einem sich schnell ändernden Umfeld aktiv handeln zu können.
Plauen, den 02.10.2024 gez. Jens Wunderlich BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PLAMAG GMBH, PLAUENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Die PLAMAG GmbH mit Sitz in Plauen ist ein mittelständisches Industrieunternehmen, welches Lohn- und Auftragsfertigung für Unternehmen im Maschinenbau, der Verpackungsindustrie, Elektrotechnik und im Sonderanlagenbau übernimmt. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Fertigungsarten: Zerspanung, Montieren, Drehen, Schleifen und Lackieren. Des Weiteren ist sie Servicedienstleister im Bereich der Ersatzteillogistik für die KraussMaffei Technologies GmbH (KMT). I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PLAMAG GmbH hat ihren Sitz in Plauen und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz (HRB 29585). Bei der PLAMAG GmbH handelt es sich gemäß den Vorschriften des § 267 (2) HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Anwendung der Vorschriften der §§ 238 ff. HGB i. V. m. §§ 264 ff. HGB aufgestellt, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Die PLAMAG GmbH ist ebenso wie ihre Gesellschafterin an das Cashpooling der KraussMaffei Group GmbH (KMG) angeschlossen und verfügt über keine eigene externe Finanzierung, so dass die Gesellschaft vollumfänglich von der Finanzkraft der KMG abhängig ist. Die Gesellschafterin garantiert der PLAMAG in einer Finanzierungszusage vom 22.01.2024, dass sie mindestens für bis zum 31. Dezember 2025 fällig werdende Verpflichtungen des Unternehmens einsteht, soweit die PLAMAG diese nicht selbst begleichen kann. Entsprechend wurde der Jahresabschluss nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer (3 Jahre) entsprechend linear im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellkosten bewertet. Etwaig erhaltene Investitionszuschüsse wurden anschaffungskostenmindernd abgesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear (im Zugangsjahr zeitanteilig) abgeschrieben. Dabei gelten die folgenden, für die unterschiedlichen Klassen, betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern: Technische Anlagen und Maschinen 2-15 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15 Jahre. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis € 150 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. GWG mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden in einen Sammelposten eingestellt, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. entsprechend dem Niederstwertprinzip mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, mit den Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Teile für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sowie Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Sofern sich ausgehend von den Verkaufspreisen nach Abzug der noch anfallenden Aufwendungen, ein niedrigerer Wert ergäbe wird dieser angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Guthaben bei Banken und flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten, Risiken und schwebenden Geschäfte auf der Grundlage vorsichtiger Schätzungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sofern erforderlich, erfolgte die Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 Sätze 1 und 4 HGB. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umsatzrealisierung erfolgte gemäß den Vorgaben HGB § 252 Abs. 1 Nr. 4, 2. Halbsatz. Die Umrechnung von auf fremde Währungen lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte zum Devisenkassamittelkurs. Bei Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten von weniger als einem Jahr erfolgt die Währungsumrechnung entsprechend § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag ohne Beachtung von §§ 253 Abs. 1 S.1 HGB und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Zugänge von Forderungen und Verbindlichkeiten in den laufenden Perioden, werden ebenfalls zum Devisenkassamittelkurs am Tage des Zuganges bewertet. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 existieren folgende offenen Posten in Fremdwährung: Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung T€ 0. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 0. III. Angaben zur Bilanz Die Anteile am Stammkapital PLAMAG GmbH liegen zum 31.12.2023 zu 100 % bei der KraussMaffei Technologies GmbH, München. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 176 vorgenommen, die das Hochregallager betrafen. Im Vorratsvermögen wurde jeweils bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (T€ 1.139; Vj.: T€ 2.621), unfertigen Erzeugnissen (T€ 438; Vj.: T€ 1.018), sowie fertigen Erzeugnissen und Waren (T€ 559; Vj.: T€ 554) angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In Summe betrug der Wert des Vorratsvermögens im Geschäftsjahr 2023 T€ 2.158 (Vj.: T€ 4.193). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 488. Es sind Forderungen aus Lieferung und Leistungen. Das Eigenkapital des Jahresabschlusses am 31. Dezember 2023 beträgt T€ 333. Der Jahresfehlbetrag 2023 bezifferte sich auf T€ 612. Im Vorjahr 2022 betrug das Ergebnis T€ - 506 vor Ergebnisverwendung. Die Überleitung auf den Bilanzverlust ist nachfolgend dargestellt:
Die sonstigen Rückstellungen i. H. v. T€ 752 (Vj.: T€ 1.697) entfallen mit T€ 282 (Vj.: T€ 429) auf den Personalbereich und betreffen vor allem Verpflichtungen aus variablen Vergütungen, Urlaubsrückständen, Gleitzeitsalden. Darüber hinaus sind insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen und Kulanz (T€ 6 Vj.: T€ 14), für ausstehende Rechnungen (T€ 51, Vj.: T€ 76), für Strukturmaßnahmen (T€ 208, Vj.: T€ 208) und für Betriebskosten (T€ 125, Vj.: T€ 874). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen teilen sich wie folgt auf: Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit einer Laufzeit unter einem Jahr in Höhe von T€ 477 und langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen in Höhe von T€ 658. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 2.867 (Vj.: T€ 4.126). Davon entfallen aus dem Cash-Pool Konto Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 2.817 (Vj.: T€ 4.095). Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegen verbundene Unternehmen bestehen zum 31.12.2023 i.H.v. T€ 49 (Vj.: T€ 31). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i.H.v. T€ 49 (Vj.: T€ 31). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 34 (Vj.: T€ 36) davon sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 31 (Vj.: T€ 35) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 3 (Vj.: T€ 1). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten unterliegen keiner Besicherung. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren aus einer Produkt- und Auftragsfertigungspallette. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsätze abzüglich Gutschriften und Skonto von T€ 12.654 (Vj.: T€ 18.596) erzielt. Davon entfielen auf das Inland vor Skonto und Gutschriften T€ 9.997, auf das Ausland vor Skonto und Gutschriften T€ 2.674. Damit erzielte das Unternehmen rund 79 % seiner Umsätze im Inland, der ausländische Anteil betrug somit 21 %. Den Großteil seiner Umsatzerlöse im GJ realisierte die PLAMAG im IC-Geschäft mit rund 58 % des Gesamtumsatzes vor Skonti und Gutschriften. Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung sowie Erlöse aus Dienstleistungen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen mit T€ 3.344 (Vj.: T€ 3.112). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Summe für das Geschäftsjahr 2023 betrugen T€ 13 (Vorjahr: T€ 38). Die Aufwendungen entstanden größtenteils durch die Ausbuchung einer deditorischen Forderung in Höhe von T€ 5. Materialaufwand
Personalaufwand
Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge im Jahr 2023 in Höhe von T€ 484 (Vorjahr: T€ 30) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für Nebenkosten im Zusammenhang mit dem Gebäudemietvertrag. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Haftungsverhältnisse Es bestehen weder Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften noch Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 und 3 a HGB Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. folgender Aufstellung:
1) Regulärer Mietvertrag endete zum 10.2021 und wurde per Option auf 5 Jahre verlängert. Geschäftsführung Jens Wunderlich, Geschäftsführer, Plauen. Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen nach § 285 Nr. 9 HGB wird unter Berücksichtigung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss Zum 31. Dezember 2023 wird die Gesellschaft gemäß § 292 HGB in den Konzernabschluss der KraussMaffei Company Limited, Qingdao, China, der nach Chinese Accounting Standards for Business Enterprises (ASBEs) aufgestellt wird, einbezogen. Die KraussMaffei Company Limited, Qingdao, China, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen, die China National Chemical Corporation, Beijing, China, den Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen auf. Der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht der KraussMaffei Company Limited wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss der China National Chemical Corporation ist öffentlich nicht verfügbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschafterin garantiert der PLAMAG in einer Finanzierungszusage vom 22. Januar 2024, dass sie mindestens für bis zum 31. Dezember 2025 fällig werdende Verpflichtungen des Unternehmens einsteht, soweit die PLAMAG diese nicht selbst begleichen kann.Darüber hinaus wurde am 06. März 2024 der Cash Pool-Rahmenvertrag mit der KMG als Cashpooling-Führer bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Weitere Details dazu sind unter dem Gliederungspunkt "Finanzlage" dem Lagebericht zu entnehmen. Im Hinblick auf die Folgen der Auflösung des Ersatzteillagers in Plauen für die Beschäftigten der PLAMAG haben die Geschäftsführung der PLAMAG und der Betriebsrat am 09.01.2023 einen Sozialplan vereinbart. Die Kosten dieser Vereinbarungen wurden durch KMT Anfang des Jahres 2024 erstattet. Diese Abmachung ist somit im Jahr 2024 erfüllt. Zu Beginn des Jahres 2024 erreichte die PLAMAG eine Nachforderung "Nebenkosten aus Miete 2022" von rund 1,2 Mio. Euro. Die Rechtmäßigkeit dieser Forderung wird von der PLAMAG bestritten und es wurde Feststellungsklage erhoben.
Plauen, den 27.09.2024. PLAMAG GmbH gez. Jens Wunderlich
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PLAMAG GmbH, Plauen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PLAMAG GmbH, Plauen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLAMAG GmbH, Plauen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Jena, den 2. Oktober 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Fehlauer, Wirtschaftsprüfer gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2023 Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 29. Oktober 2024. |
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