Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3984
Vorher
Frantschach Industrial Packaging Deutschland GmbHMondi Packaging Hammelburg GmbH
Eingetragen
5.12.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Industriesäcken, anderen flexiblen Verpackungen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen der Verpackungsindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Thomas Kern
seit 15.12.2022
Prokura
Daniela Dorner
seit 15.12.2022
Geschäftsführer
Florian Ullrich
seit 3.2.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
49.41%
Mondi Corrugated Poland B.V.NLD
31.57%
Mondi Investments LimitedGBR
10.01%
Mondi Investments LimitedGBR
9.01%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.399.400 €
89.99%
Mondi Investments Limited
United Kingdom
600.600 €
10.01%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mondi Hammelburg GmbH

Hammelburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht zum 31. Dezember 2012

Allgemeines

Die Mondi Hammelburg GmbH produziert und vertreibt industriell genutzte Papiersäcke.

Gesamtwirtschaftliche Situation

In 2012 führte die weltweite Schuldenkrise zu einer deutlichen Beeinflussung der Realwirtschaft.

Wie bereits im zweiten Halbjahr 2011 erkennbar, verlangsamte sich die konjunkturelle Entwicklung in 2012 zusehends. Erkennbar ist eine deutliche Abschwächung im vierten Quartal 2012 und die Prognosen für das erste Quartal 2013 sprechen von Stagnation.

Eine Beruhigung ist durch die Aussage der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, eingetreten. Andererseits dämpft die hohe Schuldenlast der Staaten aber auch die Wirtschaftsentwicklung.

Einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,8 % in 2011 steht ein Wachstum von nur noch 3,2 % in 2012 gegenüber. In Deutschland wurde ein Wachstum von 0,8 % in 2012 erreicht.

Der Sachverständigenrat kommt in seiner Prognose für 2013 zu der Überzeugung, dass sich das Bruttoinlandsprodukt nach 0,8 % bis 1 % Wachstum in 2012 nach einem Tiefpunkt im ersten Halbjahr auf 0,8 % erholen wird. Diese Prognose wird gestützt von der Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex, der zum Ende 2012 kontinuierlich abwärts tendierte.

Insgesamt dürfte daher das Jahr 2013 ein negatives erstes Halbjahr und ein sich leicht verbesserndes zweites Halbjahr zeigen.

Der für die Gesellschaft wichtige Euroraum wird sehr stark durch die Schuldensituation der einzelnen Länder, sowie der Reformbereitschaft der einzelnen Regierungen beeinflusst werden.

Branchensituation

Die gebremste Konjunkturentwicklung führte zu einer Reduzierung der Nachfrage auf dem Markt für Papiersäcke, dies sowohl im In- wie im Ausland.

Die Abnehmer der Produkte der Mondi Hammelburg GmbH sind primär in den Branchen Bau-, Chemie- und Futtermittelindustrie tätig, die besonders von der schwächelnden Konjunktur betroffen sind. Entsprechend hat die wirtschaftliche Entwicklung dieser Branchen einen unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft.

Der Umsatz der Mondi Industrial Bags Germany-Gruppe, welcher die Gesellschaft angehört, reduzierte sich von Mio. EUR 106 auf Mio. EUR 102. Preissteigerungen auf der Rohstoffseite konnten nur teilweise weitergegeben werden.

Entwicklung der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf TEUR 23.399 gesunken. Dies entspricht der Entwicklung im deutschen Markt für Papiersäcke. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist somit der Konjunktur geschuldet. Hierbei konnten die negativen Volumeneffekte teilweise durch im Durchschnitt leicht angestiegene Absatzpreise kompensiert werden.

Die Materialaufwendungen entwickelten sich analog zu den Umsatzerlösen zuzüglich der Bestandsveränderungen.

Die Investitionen der Gesellschaft im Geschäftsjahr betrugen TEUR 724. Die Mittel sind schwerpunktmäßig in die Erweiterung und Verbesserung der Produktionsanlagen geflossen.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Das Betriebsergebnis verringerte sich um TEUR 1.039 (Vorjahr: TEUR 2.073) auf TEUR 1.034. In diesen Zahlen spiegeln sich die geringeren Umsätze sowie nur unterproportional rückläufige Betriebsaufwendungen wider.

Der Personalaufwand beträgt TEUR 5.775 gegenüber TEUR 5.648 im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Tariferhöhung zurückzuführen.

Das Finanzergebnis erhöhte sich um TEUR 446 gegenüber Vorjahr. Hintergrund ist vor allem eine aufgrund von Produktivitätssteigerungen durch eine Modernisierung des Maschinenparks verursachte Ergebnisverbesserung bei der Mondi Trebsen GmbH.

Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung verminderte sich auf TEUR 6.479 nach TEUR 7.072 im Vorjahr. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft fallen keine Ertragsteuern für das Geschäftsjahr an. Die ausgewiesenen Ertragsteuern betreffen Vorjahre.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde das Ergebnis des Jahres i. H. v. TEUR 6.447 an die Mondi Holding Deutschland GmbH (vormals: Mondi Corrugated Holding Deutschland GmbH) abgeführt.

Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft beträgt 50,2 % nach 49,2 % im Vorjahr. Der Anstieg resultiert bei unverändertem Eigenkapital aus einer verminderten Bilanzsumme.

Diese ist vor allem auf einen Abbau der Vorratsbestände bei einem gleichzeitigen Abbau der Verbindlichkeiten aus Beschaffungsvorgängen zurückzuführen.

Die Liquidität unter Einbeziehung der im Rahmen des Cash-Pool-Vertrages bestehenden Forderungen aus dem Cash-Pool sowie Guthaben bei anderen Kreditinstituten beträgt Mio. EUR 12,0 gegenüber Mio. EUR 12,3 im Vorjahr. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden Geschäftsbetrieb bzw. über das Cash-Pooling mit verbundenen Unternehmen.

Die Gesellschaft zahlt auch 2012 generell unter Ausnutzung von Skonto.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann insgesamt als stabil erachtet werden.

Beschaffung

Die Papierpreise sind in 2012 nahezu stabil geblieben. Insgesamt hat sich der Beschaffungsmarkt auf dem Preisniveau 2011 gehalten.

Mitarbeiter

In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2012 81 aktive Mitarbeiter/innen beschäftigt, davon acht Auszubildende.

In 2012 hatte die Gesellschaft zwei Arbeitsunfälle zu verzeichnen. Zu einem Ausfall der Produktion kam es dadurch nicht.

Forschung und Entwicklung

Die in der Gruppe gebündelten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten führten in 2012 zu weiteren Produktverbesserungen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden dabei im Wesentlichen von anderen Konzerngesellschaften ausgeübt.

Es sind weitere Schritte in der Entwicklung umweltfreundlicher Produkte gelungen. Hier ist im Markt eine Wende zu ökologischen Produkten erkennbar.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Risikomanagement

Der Weg, Chancen optimal zu nutzen und Risiken zu begrenzen, wird konsequent weiter verfolgt. Neben den bereits installierten Kontroll- und Berichtswesen werden weitere Systeme zur Planungssicherheit eingeführt.

Im Rahmen des Risikomanagements wird seitens der Gesellschaft eventuellen Risiken aus Liquiditätsengpässen bei Kunden durch Abschluss einer Kreditversicherung begegnet. Des Weiteren werden neue Kunden einer Bonitätsprüfung unterzogen sowie die Einhaltung von Zahlungszielen dauerhaft überwacht. Auf der Bestandsseite haben wir ein aktives Vorratsmanagement installiert.

Ferner werden wir weiter konsequent an der Optimierung des Produktionsprozesses arbeiten und Maßnahmen zur Kostenreduzierung treffen.

Durch konstante Markbeobachtung werden wir rechtzeitig auf Bedarfsschwankungen aufgrund der marktpsychologischen Einflussfaktoren der Schuldenkrise reagieren.

Ausblick

Einen Ausblick zu geben ist schwierig. Wir werden weiterhin in einem unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfeld tätig sein. Hierbei sind kurzfristige und mittelfristige neue Herausforderungen zu erwarten, die erkannt und erfolgreich umgesetzt werden müssen. Der Erfolg für die kommenden Jahre 2013 und 2014 wird maßgeblich durch die Bewältigung dieser Herausforderungen gekennzeichnet sein. Wir sehen uns für diese Aufgabe gut gerüstet.

Für die Jahre 2013 und 2014 gehen wir daher von einer stabilen Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Wir erwarten ein Geschäftsjahr 2013, das von einem verhaltenem ersten Halbjahr und einem etwas stärkerem zweiten Halbjahr gekennzeichnet wird. Die Umsatzerlöse werden in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Für 2014 gehen wir davon aus, dass diese Entwicklung sich fortsetzen wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

 

Hammelburg, den 4. Juni 2013

Die Geschäftsführung

Roman Billiani

Günter Bredenbals

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.616.680,70 2.784
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.432.990,41 1.133
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.203,78 142
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 152.944,80 226
  4.379.819,69 4.285
II. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.185.636,83 8.186
  12.565.456,52 12.471
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 988.138,00 1.833
2. Unfertige Erzeugnisse 136.981,70 206
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.762.769,93 2.285
  2.887.889,63 4.324
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.814.197,76 2.389
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.087.914,98 18.842
3. Sonstige Vermögensgegenstände 14.177,63 700
  21.916.290,37 21.931
  24.804.180,00 26.255
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.779,69 21
  37.406.416,21 38.747

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000
II. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 10.638,00 11
III. Gewinnvortrag 11.211.370,91 11.211
IV. Jahresüberschuss 0,00 0
  17.222.008,91 17.222
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.470.143,00 2.620
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.372.742,00 4.530
2. Steuerrückstellungen 26.088,35 216
3. Sonstige Rückstellungen 1.049.367,47 899
  5.448.197,82 5.645
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 311.239,17 528
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.278.723,49 12.453
3. Sonstige Verbindlichkeiten 676.103,82 279
davon aus Steuern: EUR 492,911,62 (Vorjahr: TEUR 53)    
  12.266.066,48 13.260
  37.406.416,21 38.747

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

2012
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 23.399.406,30 25.445
2. Verminderung (-)/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -450.307,39 363
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.903.668,56 2.846
4. Materialaufwand    
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.116.840,16 17.064
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 4.859.375,06 4.698
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 915.686,67 950
davon für Altersversorgung: EUR 76.968,19 (Vorjahr: TEUR 74)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 611.733,45 536
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.305.301,06 3.323
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.702.949,38 5.190
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.702.949,38 (Vorjahr: TEUR 5.190)    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.308,90 61
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.220,38 (Vorjahr: TEUR 60)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 285.453,93 252
davon Aufwendungen aus der aus Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 230.802,00 (Vorjahr: TEUR 237)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.488.635,42 7.082
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 31.384,52 23
13. Sonstige Steuern 10.125,82 10
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 6.447.125,08 7.049
15. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Mondi Hammelburg GmbH zum 31. Dezember 2012 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Abschreibungen erfolgten aufgrund der geschätzten Nutzungsdauer sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode bei späterem planmäßigem Übergang auf die lineare Methode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 werden seit dem Geschäftsjahr 2010 jahrgangsweise als Sammelposten zusammengefasst und im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Bis einschließlich des Geschäftsjahres 2009 wurden Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 als Sammelposten behandelt und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 150 werden im Jahr des Zugangs vollständig als Aufwand erfasst.

Die Nutzungsdauern betragen:

Gebäude: von 17 bis 25 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: von 6 bis 25 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: von 3 bis 14 Jahre

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren werden zu Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen am Bilanzstichtag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgen individuelle Abwertungen für Lagerrisiken.

Der Wertansatz der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten auf Basis der Standardkostenrechnung. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwertbarkeit oder nach längerer Lagerdauer, werden im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung angemessene Abschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten aktiviert. Bei den Forderungen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Durch Abschluss einer Kreditversicherung und der Bildung einer Pauschalwertberichtigung wurde zusätzlich den bestehenden Risiken Rechnung getragen.

Die Liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bewertet.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 247 Abs. 3 HGB a.F. in Verbindung mit § 273 HGB a.F. wurde gemäß dem Wahlrecht in Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung zwischen 2,0 % und 3,0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen, wurde das Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB soweit möglich in Anspruch genommen.

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) berechnet. Dabei wurden ein Zinssatz von 5,08 % sowie eine erwartete Rentensteigerung von 2,0 % zugrunde gelegt. Es wurden die 2006 veröffentlichten Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Für einen Teil der Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsverträge, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 5,08 % gemäß RückAbzinsV, eines Gehaltstrends von 3,0 % p.a., einer Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze von 3,0 % p.a., einer altersabhängigen Fluktuationswahrscheinlichkeit sowie der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Aufgrund des in 2011 begründeten Ergebnisabführungsvertrages mit der Mondi Holding Deutschland GmbH (vorm. Mondi Corrugated Holding Deutschland GmbH), Raubling, ist die Gesellschaft Organgesellschaft der Mondi Holding Deutschland GmbH als Organträgerin. Auf Ebene der Mondi Hammelburg fallen daher keine Ertragsteuern mehr für die Jahre ab 2011 an. Aus diesem Grund werden latente Steuern nur bei der Organträgerin bilanziert.

Umsatzerlöse werden nach erfolgtem Gefahrenübergang entsprechend der vereinbarten Incoterms erfasst.

Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung der Vorschriften des § 277 Abs. 5 HGB saldiert mit den Erträgen aus Deckungsvermögen unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst.

3. Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder bei Forderungen mit dem niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
TEUR
Mondi Trebsen GmbH, Trebsen 100 8.122 0

Mit der Mondi Trebsen GmbH mit dem Sitz in Trebsen besteht seit dem 4. November 2004 ein Gewinnabführungsvertrag.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 964 (Vorjahr: TEUR 1.110) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie mit TEUR 389 (Vorjahr: TEUR 84) sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus entfallen TEUR 12.032 (Vorjahr: TEUR 12.294) auf Cash-Pooling-Guthaben und TEUR 5.703 (Vorjahr: TEUR 5.190) auf die Forderung aus der Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft Mondi Trebsen GmbH. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 0).

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält im Wesentlichen vorschüssig gezahlte Renten in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 21).

Sonderposten

Von der auf Gebäude übertragenen Sonderabschreibung nach § 6b EStG werden jährlich TEUR 150 ertragswirksam aufgelöst und als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen.

Pensionsrückstellung

Der Aktivwert der gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsrückstellung verrechneten Rückdeckungsversicherung, welcher dem Zeitwert entspricht, beträgt zum 31. Dezember 2012 TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 155), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 223).

Der Zinsaufwand enthält die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 236). Der Zinsertrag aus der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6). Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung insgesamt ein Zinsaufwand über TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 230). Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen im Personalaufwand ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (Rentenanpassung, Urlaubsrückstände, Tantiemen), ausstehende Eingangsrechnungen und Reklamationen/Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.279 (Vorjahr TEUR 12.453) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 6.447 (Vorjahr TEUR 7.049).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit TEUR 734 (Vorjahr: TEUR 2.029) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 4.098 (Vorjahr: TEUR 3.375) sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Die restlichen Verbindlichkeiten betreffen die Ergebnisabführungsverpflichtung.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt nicht besichert.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB ist gemäß § 288 Abs. 2 HGB unterblieben.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150) aus der planmäßigen Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil. Sie enthalten keine Währungsgewinne.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Währungsverluste enthalten.

Finanzergebnis

Die Zinsaufwendungen beinhalten die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 230, Vorjahr: TEUR 236), der Jubiläumsrückstellung (TEUR 1, Vorjahr: TEUR 1) sowie den damit saldierten Zinsertrag aus der Rückdeckungsversicherung (TEUR 6, Vorjahr: TEUR 6).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in vollem Umfang auf zurückliegende Geschäftsjahre. Aufgrund des seit 2011 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist die Gesellschaft steuerlich Organgesellschaft der Organträgerin Mondi Holding Deutschland GmbH, Raubling. Laufende Ertragsteuern fallen daher auf Ebene der Gesellschaft für die Geschäftsjahre seit 2011 nicht mehr an.

6. Sonstige Angaben

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahlen nach Gruppen

Im Jahresdurchschnitt waren (nicht aktive Mitarbeiter inklusive) 37 Angestellte und 50 gewerbliche Mitarbeiter sowie sieben Auszubildende und ein Geschäftsführer beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse

Aus Miet- und Leasingverträgen sowie anderen Verträgen bestehende Verpflichtungen:

2013: TEUR 92
2014 bis 2017: TEUR 104

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Geschäftsführung

Herr Roman Billiani, Kaufmann, Wien

Geschäftsführer Manch Sendenhorst GmbH Geschäftsführer Mondi Trebsen GmbH

Herr Günter Bredenbals, Kaufmann, Oerlinghausen Geschäftsführer Mondi Sendenhorst GmbH Geschäftsführer Mondi Trebsen GmbH

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen für das Geschäftsjahr 2012 TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 240).

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mondi plc, London/Großbritannien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis, in den die Gesellschaft einbezogen wird, aufstellt. Der Konzernabschluss der Mondi plc wird beim Companies House, London, unter der Nummer 6209386 sowie beim elektronischen Bundesanzeiger bei der Mondi Holding Deutschland GmbH unter HRB 12674 beim Amtsgericht Traunstein hinterlegt. Somit ist die Mondi Hammelburg GmbH gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

Der befreiende Konzernabschluss i.S.v. § 291 HGB wird nach IFRS aufgestellt. Dementsprechend werden für die Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung auch diesbezüglich geltende Regeln angewandt.

Jahresergebnis

Zwischen der Gesellschaft und ihrer Gesellschafterin, der Mondi Holding Deutschland GmbH, Raubling, besteht seit 1. Januar 2011 ein Gewinnabführungsvertrag. Zum 3]. Dezember 2012 wurde der Gewinn als Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin berücksichtigt.

 

Hammelburg, den 4. Juni 2013

Die Geschäftsführung

Billiani

Bredenbals

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2012
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Lizenzen 621.634,24 0,00 0,00 0,00 621.634,24
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 4.634.908,98 1.940,40 0,00 0,00 4.636.849,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.953.638,96 502.235,07 186.506,00 60.876,33 15.581.503,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.384,97 106.578,26 0,00 89.797,95 1.019.165,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 226.369,35 113.081,45 -186.506,00 0,00 152.944,80
  20.817.302,26 723.835,18 0,00 150.674,28 21.390.463,16
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.185.636,83 0,00 0,00 0,00 8.185.636,83
  29.624.573,33 723.835,18 0,00 150.674,28 30.197.734,23
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen 621.634,24 0,00 0,00 621.634,24
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.850.875,97 169.292,71 0,00 2.020.168,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.820.305,08 389.084,03 60.875,82 14.148.513,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 860.755,19 53.356,71 72.150,40 841.961,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  16.531.936,24 611.733,45 133.026,22 17.010.643,47
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  17.153.570,48 611.733,45 133.026,22 17.632.277,71
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2012
EUR
Vorjahr
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Lizenzen 0,00 0
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.616.680,70 2.784
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.432.990,41 1.133
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.203,78 142
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 152.944,80 226
  4.379.819,69 4.285
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.185.636,83 8.186
  12.565.456,52 12.471

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ­unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mondi Hammelburg GmbH, Hammelburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Mondi Hammelburg GmbH, Hammelburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 21. Juni 2013

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Feldhoff, Wirtschaftsprüfer

gez. Witt, Wirtschaftsprüfer

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