Tradeo Pandurenberg GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sophia Urban seit 8.10.2018 | Prokura |
Sebastian Poll seit 29.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tradeo GmbHRudelzhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Tradeo GmbH ist ein Groß- und Einzelhändler für gebrauchte Server, Komponenten und Ersatzteile und beliefert vor allem kleine und mittelständische Kunden weltweit. Seit der Gründung 2010 werden vom Firmensitz in Rudelzhausen über Onlineshop und -Marktplätze Einzelteile, Fertiggeräte, sowie auf Kundenwunsch individuell konfigurierbare Server angeboten. Durch ein breites Sortiment und hohem Lagerbestand an vorab wiederaufbereiteten Geräten und Einzelteilen sowie einer auf BTO (built-to-order) optimierten Versandabteilung mit geschulten Technikern, werden auch Bestellungen mit individuellen Konfigurationen in der Regel innerhalb 24 Stunden nach Bestellung kommissioniert, konfiguriert, getestet und versendet. Der Einsatz von wiederaufbereiteten Servern spart bei deutlich geringeren Anschaffungskosten Ressourcen und unterstützt unsere Kunden so bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 war vor allem durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt von Störungen und Unsicherheiten in den internationalen Lieferketten. Unsere Branche ist dadurch direkt betroffen, da die weltweit größten Produktionskapazitäten für die in unseren Produkten verbauten Chips in Taiwan liegen, dessen Situation durch obige Krise sicher nicht stabiler geworden ist. Die steigende Zinsentwicklung und die vor allem durch gestiegene Energiepreise getriebene Inflation führte zu zusätzlichem Druck und damit zu erhöhter Vorsicht und Kaufzurückhaltung bei vielen Marktteilnehmern. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 verlief im Rahmen unserer Planungen. Trotz weltpolitisch bedingter Schwierigkeiten bei der Beschaffung war die Tradeo GmbH zu jedem Zeitpunkt voll lieferfähig und konnte so trotz erheblicher Marktverwerfungen seine Umsatzziele erreichen. Sortimentsveränderungen führen zu höheren Warenkörben und konnten gestiegene Kosten teilweise ausgleichen. 3. Lage Die Situation unseres Unternehmens ausgedrückt anhand von Kennzahlen und Analysen beurteile ich insgesamt als gut. a) Ertragslage Bei gestiegenem Umsatz fiel der Rohertrag und damit auch das Rohergebnis um TEUR 157 auf TEUR 4.884. Dank deutlich weniger Abschreibungen sank das Jahresergebnis damit unterproportional um TEuro 206 auf TEuro 1.497. Den leicht gestiegenen Umsatzerlösen stehen Steigerungen im Bereich der Materialaufwendungen (v.a. auch durch die bilanzielle Vorwegnahme der Lagerreichweiten im Rahmen der verlustfreien Bewertung), und im Personalbereich gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich ebenfalls infolge gestiegener Kosten. Die Ertragsquellen, allen voran der Onlineshop, sind von hoher Stabilität geprägt und zeigen erneut geringe Verschiebungen hin zu etwas mehr internationalem Geschäft und größeren Warenkörben als im Vorjahr. b) Finanz- und Liquiditätslage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Eigenkapital ist mit TEuro 6.640 nahezu unverändert zum Vorjahr, so dass unser working capital eigenkapital finanziert ist. Unsere Kapitalstruktur hat sich nicht wesentlich geändert; die Eigenkapitalquote beträgt 92,5 % der Bilanzsumme. Zielsetzung ist auch die künftige Gewährleistung der Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs und künftiger Investitionen. Langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Der geplante operative Cashflow konnte erreicht werden und die Tradeo GmbH geht mit Blick auf die hohe Liquidität sowie Eigenkapitalquote von über 90 % zuversichtlich ins nächste Geschäftsjahr. c) Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus den Vorräten mit 61,8 % und den flüssigen Mitteln von 24,9 % zusammen. Der Lagerbestand konnte durch optimierte Einkaufsmengen leicht reduziert werden, ein geringer Wertpapierbestand wurde aufgelöst und der Kassenbestand im Rahmen einer Liquiditätsplanung gegenüber dem Kapitalbedarf im folgenden Jahr auf eine adäquate Höhe gesenkt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite ist auf einem guten Niveau und im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Da wir nicht nur Handel, sondern auch Konfektionierung und sonstige Serviceleistungen rund um unsere Produkte betreiben, liegt sie erfreulicherweise über der normalerweis im Handel üblichen Spanne. Der Cash-Flow beträgt TEuro 1.577 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 325 aufgrund der gestiegenen Aufwendungen im Material- und Personalbereich gesunken. III. Prognosebericht Die ifo Konjunkturprognose vom 14. Dezember 2022 rechnet nach einer technischen Rezession im vierten Quartal 2022 im folgenden Jahr mit einer grundsätzlichen Erholung. Wir erwarten daher ein moderates Wachstum unter weiter erschwerten Marktbedingungen. Durch die bessere Erschließung eines Drittlands vor allem durch lokale Paketabfertigung und Werbung sollen dort Marktanteile deutlich ausgebaut werden. Bereits nach Ablauf des ersten Quartals 2023 zeichnet sich ab, dass der kompetitive Arbeitsmarkt zu beschleunigten Lohnkostensteigerungen führt, was deutliche Auswirkungen auf das Betriebsergebnis haben wird. Die Umsätze zeigen sich bisher volatiler; gleichzeitig auf höherem Niveau als im Jahr 2022. Die Eigenentwicklung eines Online-Konfigurators soll die Auswahl und damit Attraktivität für alle Kundengruppen erhöhen und wird im Jahr 2023 voraussichtlich hohe Entwicklungskosten verursachen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Ertragsorientierte Risiken Das größte Risiko eines IT-Händlers ist der rasante Fortschritt im Markt und die damit verbundene Möglichkeit auf überholte Ware im Lager. Bei gebrauchter Hardware sind Bewegungen der Restwerte allerdings deutlich geringer und behäbiger als bei Neuware. Das aktuell noch bestehende Platzproblem durch die begrenzte Lager-Kapazität der genutzten Immobilien konnte durch Optimierungen der Lagerhaltung vorerst gelöst werden. Weiteres Wachstum könnte hier allerdings je nach Platzbedarf an Grenzen stoßen. Die Anzahl der Wettbewerber zeigt eine steigende Tendenz, bisher sehen wir unsere Marktanteile aufgrund unserer Leistungsdaten wie hoher Kundenzufriedenheit und höchster Markenbekanntheit nicht gefährdet. Die zunehmende Professionalisierung von Marktbegleitern wird eine deutlichere Marken- und Marketingabgrenzung erfordern. Das Konkurrenzangebot "in der Cloud" durch Hyperscaler wird weiterhin Marktanteile gewinnen. Durch hohe verbrauchsabhängige Kostenstrukturen und Zweifel beim Thema Datenhoheit und -Sicherheit erwarten wir aber weder massenhafte noch sprunghafte Kundenabwanderungen von "on premise" zu "clould only". Personalrisiken Es entstehen Risiken, wenn qualifiziertes Personal nicht im notwendigen Umfang gewonnen bzw. gehalten werden kann. Dies kann sich auf die Erreichung der operativen und strategischen Ziele auswirken. Hier wird neben internen Mitarbeiterprogrammen durch umfangreiche Marketingmaßnahmen über diverse Kanäle versucht, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und die Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu stärken. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Im Rahmen der Unternehmenssteuerung haben wir ein leistungsfähiges IT-System mit der zugehörigen Software und Zahlungsdienstleistern installiert, das uns kurzfristig erlaubt, Abweichungen und Risiken schnell zu identifizieren und darauf zu reagieren. 2. Chancenbericht Der anhaltende Trend zu Nachhaltigkeit in Unternehmen führt zu einer steigenden Nachfrage nach wiederaufbereiteter Hardware. Auch Rechtsprechung auf EU-Ebene fördert diese Entwicklung, sodass wir mit einem langfristig wachsenden Markt rechnen. Die aktuelle Marktsituation kann dazu führen, dass sowohl kleine als auch stark fremdfinanzierte Marktteilnehmer ihr Angebot deutlich einschränken oder ganz vom Markt verschwinden müssen und Marktanteile frei werden. Die Erschließung weiterer internationaler Märkte durch lokalisierte Onlineshops, Anbindung ortsüblicher Zahlungsdienstleister und Onlinemarktplätzen bietet bisher ungenutzte Umsatz- und Wachstumspotentiale. 3. Gesamtaussage Die Tradeo GmbH hat im Jahr 2022 ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen und von den Chancen des Marktes zu profitieren. Sie plant, ihr Geschäft in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Das Unternehmen will in neue Märkte expandieren und das Produktangebot erweitern. Die Tradeo GmbH ist überzeugt, dass sie ihre Marktposition in den nächsten Jahren weiter stärken kann. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind nur in einem sehr geringen Umfang zu verzeichnen. Aufgrund des Geschäftsmodells (Vertrieb über Onlineshop und -Marktplätze) und der Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern und einem Kreditversicherer ist man größtenteils gegen Zahlungsausfälle abgesichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Rudelzhausen, 20. März 2024 Tradeo GmbH Sebastian Poll, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Tradeo GmbH hat ihren Sitz in Rudelzhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter 183813 eingetragen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Vorjahreszahlen sind allerdings ungeprüft übernommen, da die Gesellschaft erstmalig der Prüfungspflicht nach den §§ 316 ff. HGB unterliegt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schulden ist nach den handelsrechtlichen Maßgaben vorgenommen worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Zu außerplanmäßigen Abschreiben bzw. Zuschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen bestand keine Veranlassung. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2022 wird im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 6.618 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nach § 327 HGB erfolgen nachstehende weitere gesonderte Angaben: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: gesamt TEuro 32 (Vorjahr: TEuro 359), Laufzeit bis 1 Jahr: TEuro 32 (Vorjahr: TEuro 327) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von TEuro 5 (Vorjahr: TEuro 5). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag keine. Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von TEuro 92 (davon fällig in 2023 TEuro 92). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" (TEuro 6) bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" (TEuro 9) ausgewiesen. E. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durchschnittlich insgesamt 27 Arbeitnehmer, davon sind 10 kaufmännische Angestellte und 17 gewerbliche Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Sebastian Poll. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag: Nach Schluss des Geschäftsjahres 2022 ergaben sich keine besonderen Vorgänge, über die zu berichten wäre. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Rudelzhausen, 20. März 2024 Tradeo GmbH Sebastian Poll, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tradeo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tradeo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tradeo GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Straubing, 26. März 2024 KPWT
Straubing GmbH
Thomas Ostermeier, Wirtschaftsprüfer Norbert Ecker, Wirtschaftsprüfer |
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