Utopia Fulfillment GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axelle Emiel Marguerite Thierry Nyst seit 5.1.2026 | Geschäftsführer |
Dirk Vogt seit 11.10.2021 | Prokura |
Jan Coerts seit 11.10.2021 | Geschäftsführer |
Philip Eduard Y. Maes seit 11.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pittsburgh Corning Europe NV | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Foamglas GmbHHildenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Deutsche FOAMGLAS® GmbH ist eine 100%ige Tochter der Pittsburgh Corning Europe NV, Tessenderlo, Belgien, die zur Owens Corning Gruppe gehört. Owens Corning Corporation, USA (NYSE: OC), entwickelt, produziert und vermarktet Dämmstoffe, Bedachungen und Glasfaserverbundwerkstoffe. Pittsburgh Corning, die seit 2017 zur Owens Corning Gruppe gehört, ist der weltweit führende Hersteller von Schaumglasdämmstoffen und vertreibt seine nachhaltigen und leistungsstarken Produkte unter dem Markennamen FOAMGLAS®. Als reine Handelsgesellschaft vertreibt die Deutsche FOAMGLAS® GmbH den in den Produktionsstätten des Konzerns in Tessenderlo, Belgien, und Klasterec, Tschechien, hergestellten Dämmstoff FOAMGLAS® auf dem deutschen Markt. Das Sortiment wird ergänzt um Zubehör für die Verarbeitung des Dämmstoffes. Sitz der Gesellschaft ist Hilden. Durch die stabile Produktion in den Werken in Tessenderlo und Klasterec kann für den Vertrieb in Deutschland jederzeit ausreichend Waren bereitgestellt werden. FOAMGLAS® ist die weltweit führende Marke für Wärmedämmung aus Schaumglas. Es ist ein hochleistungsfähiger, zuverlässiger, langlebiger und umweltfreundlicher Dämmstoff, der für die gesamte Gebäudehülle inkl. Innendämmung geeignet ist. Dank seiner hervorragenden Eigenschaften wird FOAMGLAS® in allen Gebäudegrößen eingesetzt, vom Einfamilienhaus bis zum Hochhaus. Die Gebäudearten umfassen Schwimmbäder, Museen, Flughäfen, Wohnungsbau einschließlich Sozialwohnungen, Rechenzentren, Bürogebäude ebenso wie Schulen, Krankenhäuser, Parkhäuser, Kellereien und Industrieanlagen. Die Deutsche FOAMGLAS® GmbH setzt sich zusammen aus Fachleuten, die im Wissen um die Einzigartigkeit der Produkte hoch motiviert und engagiert für ihre Kunden tätig sind. Dabei werden Ingenieure und Architekten besonders intensiv betreut, weil diese sich schon in der Planungsphase mit der Wahl der geeigneten Produkte auseinandersetzen. Die Deutsche FOAMGLAS® GmbH hat sich auf dem deutschen Markt als einer der führenden Anbieter von Wärmedämmsystemen etablieren können. 1.2 Ziele und Strategien Der Vertrieb der Gesellschaft ist in zwei Tätigkeitsbereiche gegliedert, zum einen der Verkauf im Bereich der Hochbauanwendungen und zum anderen im Bereich der Industrie-Anwendungen. Ziel des Unternehmens ist vorrangig die Kundenzufriedenheit. Mittels eines deutschlandweiten Netzes technisch auf dem neuesten Stand geschulter Außendienstmitarbeiter wird eine gezielte Marktbearbeitung des in den letzten Jahren zunehmend enger werdenden Dämmstoffmarktes und dadurch die Stabilisierung des erreichten eigenen Marktanteils sichergestellt. Durch die Fokussierung auf die Entwicklung neuer Anwendungen und die Erschließung neuer Einsatzmöglichkeiten sowie die Verbesserung des Produktes soll versucht werden, ein moderates Wachstum zu generieren. Die Gesellschaft verfügt im Vertrieb über einen Stamm Mitarbeiter mit der dazu notwendigen ingenieurtechnischen Ausbildung, so dass die Kunden des Unternehmens jederzeit kompetent beraten und zeitnah beliefert werden können. Die Beratung der Kunden durch ingenieurtechnische Informationen in Bezug auf die Einsatzgebiete des Materials FOAMGLAS® sowie die Anleitung zur Verarbeitung des Materials gehören zur Verkaufsstrategie der Gesellschaft. 1.3 Forschung & Entwicklung Die Deutsche FOAMGLAS® GmbH ist im Zusammenhang mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in die Gesamtstruktur des Konzerns Pittsburgh Corning Europe NV eingebunden. Im Rahmen von Projektgruppen beteiligt sich die Gesellschaft an der Entwicklung neuer Anwendungen für das Produkt FOAMGLAS® und an Maßnahmen zur Verbesserung der Stabilität der Produktion und der Qualität der Produkte. Die Kosten für die Forschung und Entwicklung werden dabei im Wesentlichen von der Konzernmutter getragen. Im Unternehmen selbst gibt es insofern kein eigenständiges Personal bzw. angefallene Aufwendungen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2024 laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erneut nur moderat um 3,2 Prozent und lag damit unter dem historischen Durchschnitt von 3,7 Prozent (2000-19).1 In Europa wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 ebenfalls nur geringfügig. Der Anstieg wird von Eurostat nach ersten Schätzungen, basierend auf saison- und kalenderbereinigten Quartalsdaten, für den Euroraum auf +0,7 Prozent und für die EU auf +0,8 Prozent geschätzt.2 In Deutschland lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählten insbesondere die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2024 um 0,4 Prozent zurück. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen: Im Verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 Prozent). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen.
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Quelle 1: IMF World Economic Outlook Update January 2025 Die Dienstleistungsbereiche entwickelten sich im Jahr 2024 insgesamt positiv (+0,8 Prozent), jedoch uneinheitlich. So stagnierte die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe. Dabei konnten der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen jeweils Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie weniger erwirtschafteten als im Vorjahr. Die schwierige wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigte sich auch im Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken um 0,8 Prozent. Grund waren unter anderem geringere Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen. Die preisbereinigten Importe stiegen dagegen leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, getragen in erster Linie von stärkeren Dienstleistungseinfuhren. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren 46,1 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Vorjahreswert nochmals um 72.000 Erwerbstätige (+0,2 Prozent) übertroffen und ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit verlor aber deutlich an Dynamik und kam gegen Ende des Jahres 2024 zum Erliegen. Der Beschäftigungsaufbau fand im Jahr 2024 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt, die Zahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe sank dagegen. Im Baugewerbe nahm darüber hinaus die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit 3,8 Prozent branchenübergreifend am stärksten ab. Die nach wie vor hohen Baupreise und Zinsen führten dazu, dass insbesondere weniger Wohngebäude errichtet wurden. Auch das Ausbaugewerbe musste Produktionsrückgänge hinnehmen. Die Modernisierung und der Neubau von Straßen, Bahnverkehrsstrecken und Leitungen führten hingegen zu einem Plus im Tiefbau. 3 Bezogen auf das hier interessierende Bauhauptgewerbe geht der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) von einem Umsatz im Jahr 2024 von voraussichtlich knapp 160 Milliarden Euro aus, was einem nominalen Rückgang von 2 Prozent, unter Herausrechnung der Preisentwicklung von zwei Prozent, einem realen Minus von 4 Prozent entspricht. Ähnlich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der im Vorjahresvergleich für 2024 von einem realen Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe von 3,5 Prozent ausgeht.4 Trotz vorgenannter (negativer) Konjunkturdaten aus dem Baugewerbe bzw. Bauhauptgewerbe und einem immer enger werdenden Marktumfeld, insbesondere durch den Markteintritt neuer Wettbewerber, konnte die Deutsche FOAMGLAS® GmbH mit ihren Aktivitäten dennoch im Geschäftsjahr 2024 sowohl Umsatz als auch Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern. Aufgrund hervorstechender Eigenschaften des Produkts, wie Brandsicherheit, findet der Dämmstoff FOAMGLAS® häufig Anwendung in öffentlichen Bauten und weniger im privaten Bereich, was zur Folge hat, dass die Anzahl potenzieller Absatzchancen geringer wird. Während sich der Bereich Hochbau im Wesentlichen auf Anwendungen im Bereich Dächer, Wände, Böden und Wärmebrückendämmung für öffentliche Bauten, Flughäfen, Museen, Einkaufszentren sowie große Appartementkomplexe konzentriert, fokussiert der Bereich Industrie u.a. auf Anwendungen für Rohrleitungen, Lagertanks, Schiffe sowie Wassereindämmung. Es ist jedoch festzustellen, dass sich nach Würdigung aller Umstände die schwierigen Bedingungen im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert haben. Dennoch war 2024 für die Gesellschaft ein Geschäftsjahr, das zu einer soliden Umsatz- und Ergebnissteigerung führte.
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Quelle 3: Statistisches Bundesamt - Destatis - PM 19 v. 15.01.2025 2.2 Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 - bei stets guter Auftragslage - einen Zuwachs der Umsatzerlöse (inklusive Erlösschmälerungen) von insgesamt TEUR 56.072 (2023) auf TEUR 59.930, d.h. von 6,9% erzielen, wobei das Kerngeschäft auf dem deutschen Markt, d.h. der Verkauf der eigenen FOAMGLAS® -Produkte im Bereich der Hochbau- und Industrie-Anwendungen (vor Erlösschmälerungen) von TEUR 52.107 (2023) auf TEUR 58.540 stieg. Der Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 ist im Vorjahresvergleich insbesondere durch höhere Absatzmengen bedingt, während die Absatzpreise bei sinkenden Energie- und Rohstoffpreisen nahezu unverändert blieben. Durch laufende Maßnahmen, wie angemessene Lagerhaltung und Versorgungswirtschaft bei den produzierenden Konzerngesellschaften, Qualitäts- und Umweltmanagement, Marketingverbesserung sowie Pflege ständiger Kontakte mit den wichtigsten Kunden und Lieferanten, soll die Marktpräsenz des Unternehmens gestärkt werden. Das Geschäftsjahr 2024 endete für die Deutsche FOAMGLAS® GmbH mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.674 (2023: TEUR 2.353). 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Der Gesamtumsatz des Unternehmens liegt mit TEUR 59.930 um TEUR 3.858 bzw. 6,9% über dem Vorjahr. Die Erhöhung ergibt sich dabei aus der Erhöhung des Absatzvolumens im Vergleich zum Vorjahr. Einfluss auf die Kostenstruktur haben vor allem die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 47.342 (Vorjahr: TEUR 39.215) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.822 (Vorjahr: TEUR 7.271). Die Materialaufwandsquote war im Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 79,0% aufgrund gestiegener Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren höher im Vergleich zum Vorjahr (69,9%); der Warenbezug erfolgt dabei im Wesentlichen innerhalb des Konzerns. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen beträgt die Personalaufwandsquote 11,5% (Vorjahr: 12,4%); der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf gesunkenen Personalkosten infolge geringeren Personalbedarfs. Die Mitarbeiter der Gesellschaft sind hochqualifiziert und werden fortlaufend geschult. Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 54 Mitarbeiter (Vorjahr: 56). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber 2023 um TEUR 4.449 gesunken. Der Rückgang ist im Vorjahresvergleich im Wesentlichen durch niedrigere Aufwendungen für Gewährleistungen (TEUR -2.310) und für Transportkosten (TEUR -1.986) bedingt, da seit Ende 2023 die Gesellschaft nur noch die Kosten für Transporte in das Lagerhaus trägt, während alle weiteren Transportkosten von der Muttergesellschaft aufgewendet werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 3.075 (Vorjahr: TEUR 2.875). Nach Abschreibungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 16) wird ein positives operatives Betriebsergebnis (EBIT - earnings before interests and taxes) von TEUR 3.072 (Vorjahr: TEUR 2.859) ausgewiesen. Die Vorjahresprognose ging von einer Stabilisierung des Betriebsergebnisses und der Umsatzrentabilität auf Vorjahresniveau aus, was bezüglich des EBIT infolge höherer Umsatzerlöse sowie geringerer sonstiger betrieblicher Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr übertroffen werden konnte. Die Umsatzrentabilität (bezogen auf das EBIT) liegt mit rund 5% vollständig auf Vorjahresniveau (ebenfalls rund 5%). Positive Auswirkungen hat die Erhöhung des Zinsergebnisses (TEUR 730; Vorjahr: TEUR 491). Wesentliche Ursache hierfür ist die Verzinsung der Guthaben bei Kreditinstituten mit einem höheren durchschnittlichen Zinssatz als im Vorjahr. Abzüglich der Steuern von Einkommen und vom Ertrag und der sonstigen Steuern schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von EUR 2.673.554,87. Insgesamt betrachtet ist die Ertragslage positiv zu werten und vergleichbar mit dem Vorjahr. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2024 aufgrund einer im Laufe des Geschäftsjahres 2024 erfolgten Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 5.000, teilweise kompensiert in Höhe des Jahresüberschusses, im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt per 31. Dezember 2024 20,7% (Vorjahr 33,2%). Langfristige Verpflichtungen bestehen ausschließlich aus Pensionsrückstellungen (TEUR 1.972; Vorjahr: TEUR 2.101), denen korrespondierend Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.321 (Vorjahr: TEUR 1.437) gegenüberstehen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 578 beruht im Wesentlichen auf einen im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rückstellungsbedarf für Kundenboni, Gewährleistungen sowie ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, wovon der wesentlichste Anteil dieser Verbindlichkeiten aufgrund des konzerninternen Bezugs von Waren auf verbundene Unternehmen entfällt. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR +4.255) hängt zum einen - aufgrund des konzerninternen Warenbezugs - mit den im Vergleich zum Vorjahr höheren Umsatzerlösen zusammen und zum anderen damit, dass Ende 2023 die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen vergleichsweise niedrig waren, da aufgrund der Einführung eines neuen SAP-Abrechnungssystem im Oktober 2023, sämtliche bis dahin offene, jedoch noch nicht fällige Intercompany-Rechnungen ausgeglichen wurden, sodass zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nur noch Intercompany-Rechnungen aus den Monaten November und Dezember 2023 offen standen. Die Kapitalstruktur ist insgesamt weiterhin wesentlich durch kurzfristig gebundenes Vermögen und kurzfristig verfügbare Mittel geprägt. 2.3.2.2 Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 wurden keine Investitionen getätigt. 2.3.2.3 Liquidität Die liquiden Mittel der Gesellschaft bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 10.546 (Vorjahr: TEUR 15.084). Weiterhin verfügt die Gesellschaft über Cash Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 9.145 (Vorjahr: TEUR 295). Der positive Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde im Geschäftsjahr durch Erhöhungen der Cash Pool- Forderungen und Ausschüttung einer Dividende in Höhe von TEUR 5.000 überkompensiert, sodass sich Finanzmittelfonds entsprechend um TEUR 4.538 vermindert hat. Allen finanziellen Verpflichtungen kam die Deutsche FOAMGLAS® GmbH zeitnah und innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele nach. Die Aufnahme von Fremdkapital bei Banken war nicht erforderlich. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist zudem darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft rechnet weiterhin damit, künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 2.3.3 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft umfasst infolge der Geschäftstätigkeit als Vertriebsgesellschaft im Wesentlichen kurzfristig gebundenes Vermögen (Umlaufvermögen). Dieses setzt sich im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten (47,1%; Vorjahr: 71,9%) sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (44,3%; Vorjahr: 19,3%) zusammen. Im Einzelnen betrachtet hat sich das Vermögen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.397. Auf der Aktivseite ergab sich hierbei eine Verschiebung zwischen den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich um TEUR 5.965 erhöhten und den Flüssigen Mitteln, die sich um TEUR 4.538 verminderten. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (und Verminderung der flüssigen Mittel), resultiert dabei aus der Endabrechnung für den konzerninternen Warenbezug des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2024 und spiegelt dabei auch die im Vergleich zu Ende 2023 verlängerten Zahlungsziele im Konzernverbund wider, ebenso wie den Mittelabfluss von TEUR 5.000 Mitte Dezember 2024 für die Ausschüttung der Dividende. Die Veränderungen auf der Passivseite ergaben sich im Wesentlichen aus einem im Vorjahresvergleich aufgrund der in 2024 erfolgten Dividendenausschüttung (teilweise kompensiert durch den Jahresüberschuss) verringertem Eigenkapital (TEUR -2.326), einem verringertem Rückstellungsbedarf (TEUR -880) sowie insgesamt gestiegenen Verbindlichkeiten (TEUR +4.604), insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund des erhöhten konzerninternen Warenbezugs infolge gestiegener Umsatzerlöse sowie der im Vorjahresvergleich längeren Zahlungsziele. Die Bilanzstruktur ist ausgewogen. Die Liquidität im Geschäftsjahr 2024 war jederzeit gesichert. Zusammengefasst ist der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr stabil zum Vorjahr und insofern als gut zu bezeichnen. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren nutzt die Gesellschaft neben den Umsatzerlösen insbesondere die Umsatzrentabilität. Diese bemisst sich auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT) bereinigt um wesentliche Sondereffekte, Zinsen und Steuern. Vor dem Hintergrund eines Umsatzanstieges von 6,9% liegt die Umsatzrentabilität bezogen auf das EBIT - wie im Vorjahr - bei rund 5%. Das EBIT belief sich dabei auf TEUR 3.072 (Vorjahr: TEUR 2.859). Damit konnte die Prognose, die von einer Stabilisierung des Betriebsergebnisses (EBIT) ausging, übertroffen werden und sie traf hinsichtlich der Umsatzrentabilität auf dem Niveau des Vorjahres genau ein. Ein wichtiger, nicht-finanzieller Leistungsindikator für das Unternehmen ist die Kundenzufriedenheit, die sich direkt in den Umsätzen widerspiegelt. Gerade in einer Phase rückläufiger Bautätigkeit im hochwertigem öffentlichen Bereich versucht die Gesellschaft durch den Einsatz eines hochqualifizierten Stammes von bestens ausgebildeten und auf dem neuesten Stand der Technik geschulten Mitarbeitern, dem Kunden einen größtmöglichen Service zu bieten. In den Jahren der Tätigkeit am Markt hat sich die Deutsche FOAMGLAS® GmbH einen festen Kundenstamm geschaffen, mit welchem sie auch zukünftig auf partnerschaftlicher Ebene zusammenarbeiten wird. Auch die Akquisition von Neukunden hat einen wichtigen Stellenwert. Durch intensive Beratung auf technischer Ebene sorgen sowohl der Außendienst als auch der Innendienst für eine hohe Marktdurchdringung. Eine Messung der Kennziffer Kundenzufriedenheit für Überwachungszwecke ist allerdings nicht vorgesehen, so dass eine Prognose hierfür nicht abgegeben wird. Die Deutsche FOAMGLAS® GmbH ist insgesamt ein stabiles Unternehmen mit guten Zukunftschancen. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2025 sowie für 2026 weiterhin mit einem historisch unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von jahresdurchschnittlich +3,3 Prozent. Dennoch wird mit einem weiteren Rückgang der weltweiten Inflation, mit fallenden Zinsen seitens der Zentralbanken, einer weiteren wirtschaftlichen Erholung Chinas sowie mittelfristig mit Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz gerechnet, die laut IWF den Weg zur weiteren Erholung der Weltwirtschaft ebnen sollen.5 Für Deutschland erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2025, ebenso wie der Internationale Währungsfonds (IWF), lediglich eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %, während der Sachverständigenrat, der die Bundesregierung berät, in seinem Jahresgutachten 2024/2025 mit einem Wachstum von 0,4 Prozent der deutschen Wirtschaft rechnet.6
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Quelle1: IMF World Economic Outlook Update January 2025 und Quelle 5: IMF World Economic
Outlook Update January 2024 Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) erwartet in seiner Prognose von Ende Januar 2025 für das Jahr 2025 einen weiteren realen Umsatzrückgang des Bauhauptgewerbes von rund 1,4 Prozent aus, während der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) in seiner Dezember 2024- Prognose sogar mit einem realen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent rechnet.7 Darüber hinaus bleibt es für die Gesellschaft bei der Schwierigkeit aufgrund immer kurzfristigerer Auftragsvergaben an Bauunternehmen und Händler durch die Bauherren, eine verlässliche Prognose für die Zukunft zu erstellen. Zudem verschärft der Eintritt neuer Anbieter von Dämmstoffprodukten und auch von Schaumglas die Wettbewerbssituation auf dem Dämmstoffmarkt weiterhin. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert die Gesellschaft einen moderaten Preisanstieg, der die Inflation ausgleichen soll. Da der deutsche Baumarkt ausweislich der oben genannten Prognose rückläufig sein wird, wird davon ausgegangen, dass der Umsatz der Gesellschaft insbesondere aufgrund der Fokussierung auf den Bereich funktionale Dächer, dennoch nur im unteren einstelligen Prozentbereich sinken wird. Dank eines guten Starts in das Geschäftsjahr 2025 zeigen die aktuellen Zahlen, nach einem etwas schwächeren Januar und Februar 2025, seit März 2025 bereits eine positive Entwicklung über Vorjahresniveau und auch die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt bleiben - trotz vorgenannter Prognosen - weiterhin positiv. Langfristige Lieferverträge mit wichtigen Lieferanten und eine angemessene Lagerung bei den Konzernunternehmen, die die Waren für die Gesellschaft produzieren, stellen sicher, dass der Markt immer mit den erforderlichen Waren versorgt werden kann. Zusammenfassend kann eine positive Prognose für die Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2025 erstellt werden. Es wird erwartet, dass weitere leichte Kostensteigerungen aufgrund höherer Energie- und Rohstoffkosten im Wesentlichen durch Preisanpassungen unserer Produkte kompensiert werden können. Insgesamt rechnet die Gesellschaft daher weiterhin analog der Vorjahre mit einer Stabilisierung des Betriebsergebnisses (EBIT) und der Umsatzrentabilität auf Vorjahresniveau. Durch gezielte Schulungen des Mitarbeiterstammes, wird das Unternehmen den Beschäftigten die Möglichkeit eröffnen, das Wissen sowohl um technische Belange des Marktes als auch an Techniken des Vertriebes zu festigen und zu erweitern. Zusammenfassend lässt sich eine verhalten positive Prognose für die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2025 aufstellen. 3.2 Risikobericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen Risiken jeglicher Art. Dabei ist die Gesellschaft in das Risikomanagement des belgischen Konzerns eingebunden, in der die Risiken insofern europaweit überwacht werden. Eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, können so frühzeitig erkannt und analysiert werden, um darauf angemessen zu reagieren. Das Finanz- und Risikomanagement beruht hauptsächlich auf der Analyse der Plan-Ist-Abweichungen. Eventuell erforderliche Anpassungsmaßnahmen können somit zeitnah durchgeführt werden. Wesentliche Marktrisiken für die Entwicklung der Gesellschaft werden hauptsächlich im Preiskampf durch verschärften Wettbewerb und in möglichen Nachfrageeinbrüchen aufgrund der Unsicherheiten bzw. einer weiteren Eskalation im Hinblick auf die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie in internationalen Handels- und Tarifkonflikten gesehen. Durch die hohen Liquiditätsbestände und die Einbindung in das Cash-Management des Konzerns ergaben sich keinerlei Liquiditätsengpässe. Insgesamt betrachtet werden trotz der Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der internationalen Handels- und Tarifstreitigkeiten derzeit keine bestandsgefährdenden bzw. entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken auf kurz- bis mittelfristige Sicht gesehen. Im Rahmen der operativen Tätigkeit werden durch die Geschäftsleitung der Deutschen FOAMGLAS® GmbH unter Einbeziehung der Mitarbeiter des Unternehmens, in einem laufenden, nicht formalisierten Prozess sämtliche den Geschäftsverlauf gefährdenden Risiken analysiert und beurteilt. In diese Beurteilung fließen folgende Punkte mit ein: Ertragswirtschaftliche Risiken bestehen vor allem im Verlust von Marktanteilen auf dem Dämmstoffmarkt. Dem soll durch eine ständige Marktbeobachtung und verbesserte Vorschautätigkeit entgegengewirkt werden. Durch eine stetige, strukturelle Anpassung der Verkaufsgebiete soll eine Intensivierung der Marktpräsenz und damit Verbesserung der Auftragslage erreicht werden. Da der Großteil der Zulieferungen von Handelswaren aus dem Konzern erfolgt, besteht im Beschaffungsbereich grundsätzlich ein sehr geringes Risiko von Preissteigerungen und Lieferengpässen, so dass die Gesellschaft keinem besonderen Beschaffungsmarktrisiko ausgesetzt ist. Allerdings könnte sich die gegenwärtige Lage aufgrund der Kriege in der Ukraine sowie in Nahost und den damit verbundenen Störungen der Seewege und Lieferketten indirekt auf die Verfügbarkeit der Waren auswirken, wenn die Konzerngesellschaften selbst nicht mehr in der Lage sein sollten aufgrund von Lieferkettenengpässen zu produzieren. Für Lieferengpässe liegen jedoch derzeit keine Anzeichen vor. Eventuelle Kostensteigerungen durch die Produktion können nach derzeitiger Einschätzung durch eventuelle Preisanpassungen kompensiert werden. Daneben ist durch die extrem hohe Verarbeitungsqualität der Produkte und der konzerninternen Beschaffung auch das Gewährleistungsrisiko so gut wie ausgeschlossen. Für dennoch auftretende Fälle sind Versicherungen abgeschlossen. Dasselbe gilt für Währungsrisiken, die wegen der nahezu ausschließlichen Rechnungstellung in Euro ebenfalls so gut wie ausgeschlossen sind. Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen in erster Linie durch mögliche Zahlungsausfälle. Diesen wird durch den restriktiven Einsatz von Kreditprüfungsinstrumenten entgegengewirkt. Eventuell eintretende Forderungsausfälle, die den Unternehmensbestand gefährden könnten, sind bis zum 30. Juni 2024 durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Darüber hinaus werden Provisionen sowie Rabatte erst nach vollständiger Bezahlung der Rechnungen gewährt bzw. ausgezahlt. Höhere Zahlungsschwierigkeiten infolge der Kriege in der Ukraine und in Nahost sind derzeit nicht zu sehen. Um zeitnah alle finanziellen Verpflichtungen Rechnung tragen zu können, wird monatlich eine Liquiditätsüberwachung vorgenommen. Die Finanzierung erfolgt fast ausschließlich aus laufenden Einnahmen. Die Beschaffung von Fremdkapital bei Banken ist somit nicht erforderlich. Bei Liquiditätsengpässen kann die Gesellschaft aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Cash-Pool der Gruppe jederzeit auf die internen Liquiditätsreserven zurückgreifen. Darüber hinaus werden mögliche steuer-, wettbewerbs- und kartellrechtliche Risiken durch interne und auch externe Experten abgesichert. Im Bereich der IT verfügt die Gesellschaft mit dem eingesetzten Abrechnungssystem SAP über ein auf dem Stand der Technik befindliches Mittel, um alle laufenden Geschäftsprozesse abbilden und eine umfassende Analysetätigkeit durchführen zu können. Das System wird von der Owens Corning Konzernzentrale in Toledo, Ohio, USA, zur Verfügung gestellt und auch dort gewartet. Durch permanente Datensicherungen wird dafür gesorgt, dass die Datensicherheit gewährleistet ist. Zur Optimierung der Prozesse werden regelmäßig Verbesserungen vorgenommen. Dadurch ist das Risiko technischer Störungen während der Tätigkeit und damit verbundener Verluste sehr gering. Ein entscheidender Faktor für die Stabilität des Unternehmens sind die Mitarbeiter. Die Gesellschaft verfügt über einen Stamm erfahrener Mitarbeiter, die auch kurzfristig auftretende Personalengpässe überbrücken können. Schließlich sind die Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für die Stabilität der Gesellschaft. Die Gesellschaft weiß, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ihrem Erfolg förderlich ist. Durch die ständige Information der Mitarbeiter über wichtige Ereignisse im Rahmen ihrer Tätigkeit, einschließlich der Änderungen im Zusammenhang mit der Integration von Foamglas in die Owens Corning-Gruppe, und durch die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter in die Gestaltung und Verbesserung von Prozessen bemüht sich das Management um eine positive Unternehmensatmosphäre. Das allgemeine Branchenrisiko wurde in den vorherigen Absätzen beschrieben. Durch eine ständige Beobachtung des Dämmstoffmarktes, der technologischen Weiterentwicklung im Bereich der Herstellung von Schaumglas und auch anderer Dämmstoffe sowie die Entwicklung von neuen Anwendungen für den Dämmstoff FOAMGLAS® trägt der Konzernverbund dafür Sorge, dass die Präsenz des Unternehmens am Markt gewahrt und ausgebaut wird. Der Werkstoff FOAMGLAS® verfügt mit seinen herausragenden Kerneigenschaften über das Potenzial, sich auch in schwierigen Zeiten auf seinem angestammten Marktsegment zu behaupten. Durch ein gezieltes Augenmerk auf Qualität und Kundenzufriedenheit setzt sich die Deutsche FOAMGLAS® GmbH von anderen direkten Wettbewerbern ab. Nach Beurteilung aller im abgelaufenen Geschäftsjahr eingetretenen Geschäftsvorfälle und der Aussichten für das Jahr 2025, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der internationalen Handels- und Tarifkonflikte, konnten keine Risiken festgestellt werden, die den Bestand des Unternehmens gefährden beziehungsweise wesentliche Auswirkungen auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. 3.3 Chancenbericht Die Chancen der Deutschen FOAMGLAS® GmbH liegen auf dem nach wie vor wachsenden deutschen Markt für Dämmstoffe. Die politische Landschaft und die aktuellen Forderungen für besseren Klimaschutz in Folge des Klimawandels sowie das immer stärker ausgeprägte Bewusstsein für nachhaltiges und umweltbewusstes Bauen kommen den Interessen des Unternehmens stark entgegen. FOAMGLAS® wird zu 100% aus fast unbegrenzt natürlich vorkommenden Rohstoffen hergestellt und ist baubiologisch unbedenklich, was auch durch das Siegel „nature plus“ deutlich wird. Zusammen mit seiner Langlebigkeit ist das Produkt also geeignet, bei stärkerer Marktdurchdringung einen wichtigen Platz auf dem Dämmstoffmarkt zu behaupten. Unter der Voraussetzung, dass weiter intensiv an der Fortentwicklung der Qualität des Produktes und nach neuen Einsatzgebieten geforscht wird, erscheint dies in der Zukunft als durchaus wahrscheinlich. Abschließend lässt sich somit feststellen, dass es sich bei der Deutschen FOAMGLAS® GmbH um ein solides Unternehmen handelt, welches sich den Herausforderungen der Zukunft jederzeit stellen wird. Dieser Bericht enthält Aussagen zur erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie zum künftigen Unternehmensverlauf. Die Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreten oder zusätzliche Risiken eintreten, so kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den derzeitigen Erwartungen abweichen.
Hilden, den 16. Mai 2025 J. Coerts P. Maes X. Notard Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Amtsgericht Düsseldorf HRB 95125I. Allgemeine Angaben Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von geschäumten Gläsern, deren Veredelung und der Handel mit Materialien, die beim Einsatz der obengenannten Produkte Verwendung finden. Außerdem werden immaterielle Leistungen vergeben. Sitz der Gesellschaft ist Hilden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt linear und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientieren. Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit ihrem Zeitwert aktiviert. Trotz des derzeit höheren Zinsniveaus weichen die Anschaffungskosten nur unwesentlich vom Zeitwert der Finanzanlagen ab. Die Voraussetzungen zur Saldierung mit den Pensionsrückstellungen werden nicht erfüllt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit verlustfrei bewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden Wertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode (PuC-Methode) berechnet. Die Abzinsung erfolgt nach § 253 Abs. 6 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,9% (Vorjahr 1,83%) zum Ende des Geschäftsjahres zugrunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden - wie im Vorjahr - die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gehaltstrends wurden nicht unterstellt, weil es sich um individuelle Vereinbarungen handelt, die nicht primär von allgemeinen Entwicklungen abhängig sind. Die Rentendynamik wurde mit 2,25% (Vorjahr 2,25%) unterstellt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgte in der Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz zur Steuerbilanz mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (29,83%) berechnet, sofern sich diese in den Folgegeschäftsjahren voraussichtlich abbauen (temporäre Differenzen). Dabei werden aktive und passive Steuern saldiert. Die wesentlichen Differenzen entstehen dabei aus den unterschiedlichen Bewertungen in den Pensionsrückstellungen. Aus dieser Betrachtung ergab sich zum Bilanzstichtag ein Aktivüberhang, der nicht bilanziert wurde. Insofern wurde das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden im Zeitpunkt ihres Zugangs mit dem historischen Kurs zum Zugangszeitpunkt und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 9.339 (Vj. TEUR 3.374). Davon resultieren TEUR 194 (Vj. TEUR 3.079) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und TEUR 9.145 (Vj. TEUR 295) aus dem Finanzverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die alleinige Gesellschafterin Pittsburgh Corning Europe NV in Höhe von TEUR 193 (Vj. TEUR 3.079) ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Sonstigen Vermögensgegenständen von insgesamt TEUR 433 (Vj. TEUR 436) beinhalten wie im Vorjahr treuhänderisch verwalteten Festgelder für die Deckung von Garantiezusagen in Höhe von TEUR 402 (Vj. TEUR 402) sowie Mietkautionen in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 34), sämtlich mit Laufzeiten von über einem Jahr. Das im Handelsregister eingetragene Gezeichnete Kapital von EUR 555.000,00 wurde zum Bilanzstichtag zu 100,0 % von der Pittsburgh Corning Europe NV, Tessenderlo, Belgien, gehalten. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt zum Stichtag EUR -9.231 (Vorjahr EUR 13.077) und unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.160 (Vj. TEUR 2.738) betreffen Personalrückstellungen (TEUR 1.191; Vj. TEUR 1.190), Rückstellungen für gewährte Boni (TEUR 579; Vj. TEUR 787), Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 100; Vj. TEUR 375), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 194; Vj. TEUR 331) sowie Rückstellungen für Prüfungs-, Beratungs- und Prozesskosten (TEUR 96; Vj. TEUR 53). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 12.243 (Vj. TEUR 7.988) und resultieren sämtlich aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin Pittsburgh Corning Europe NV TEUR 12.240 TEUR (Vj. TEUR 7.835). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse ohne Erlösschmälerung betreffen im Wesentlichen mit TEUR 58.540 (Vj. TEUR 52.107) Schaumglasprodukte und mit TEUR 4.127 (Vj. TEUR 6.848) Handelswaren. Die Erlösschmälerungen belaufen sich auf TEUR 2.737 (Vj. TEUR 2.883). Der überwiegende Teil der Umsätze von Lieferungen Foamglas und Zubehör wurde im Inland getätigt. Die Sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt TEUR 173 (Vj. TEUR 225) enthalten Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge für Fahrzeuge (TEUR 166; Vj. TEUR 150) sowie Erträge aus Sachanlageverkäufe (TEUR 7; Vj. TEUR 0). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen auch Währungsverluste (TEUR 2; Vj. TEUR 1) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen insgesamt TEUR 1.130 und betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des Veranlagungszeitraums 2024. Sonstige Angaben Der durchschnittliche Personalbestand war wie folgt:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (insgesamt T€ 1.680) betreffen Miet- und Leasing Verträge mit folgenden Zahlungsverpflichtungen.
Vorteil der Geschäfte sind flexible Ausgestaltungen der Miet- und Leasingverträge nach Bedarf. Risiken bestehen in der fehlenden Nutzung der Miet- und Leasingobjekte. Geschäftsführer waren:
Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft direkt erhalten; somit entfallen die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB. Die Managementumlagen, die an die Gesellschaft weiterberechnet werden, enthält Pauschalen, die nicht auf die Geschäftsführerbezüge aufgeteilt werden können. Die Geschäftsführung schlägt grundsätzlich vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 43 ausschließlich für die Prüfung. Die Gesellschaft unterliegt den OECD-Modellregelungen zur globalen Mindestbesteuerung („Pillar 2") und ist als Teil des Konzernabschlusses der Owens Corning-Gruppe in die Mindestbesteuerungsgruppe einbezogen. Die entsprechende Pillar-2-Gesetzgebung wurde in Deutschland verabschiedet und trat am 28. Dezember 2023 in Kraft. Das Mindeststeuergesetz (MinStG) findet erstmals auf Geschäftsjahre Anwendung, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Für das Geschäftsjahr 2024 ergibt sich keine Steuerbelastung für die Deutsche Foamglas GmbH im Rahmen der globalen Mindestbesteuerung. Der Jahresabschluss der Deutsche Foamglas GmbH, Hilden, wird in den Konzernabschluss der Owens Corning Corporation, Toledo, Ohio, USA, einbezogen. Sie stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis, in der die Gesellschaft einbezogen wird, dar. Der Konzernabschluss wird im Rahmen des SEC-Filings (10-k) in den USA offengelegt und ist unter der entity-file-number 1-33100 erhältlich. V. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen.
Hilden, den 16. Mai 2025 Die Geschäftsführer: J. Coerts P. Maes X. Notard AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deutsche Foamglas GmbH, Hilden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Foamglas GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Foamglas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, den 16. Mai 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer ppa. Kristin Füchsel, Wirtschaftsprüferin Die Gesellschafterversammlung der Deutsche Foamglas GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 am 31. Mai 2025 festgestellt. |
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