Oparco AcquiCo GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Michael Schuster seit 17.4.2018 | Prokura |
Reinhold Schuster seit 16.1.2007 | Geschäftsführer |
Eva-Maria Schuster seit 16.1.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schuster Consulting GmbH (vormals: B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH)ReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde am 12. Mai 1992 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Fluidsystemen, Präzisionsarmaturen, Röhren, Ventilen, Verschraubungen und Zubehör aus Edelstahl, Stahl, Teflon, Plastik und anderen Materialien sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit den vorgenannten Waren. Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Reutlingen. Daneben wird eine weitere Betriebsstätte in Forst unterhalten. Das Unternehmen entwickelte sich in den letzten Jahren von einem reinen Komponentenlieferanten zu einem Lösungsanbieter. Dadurch erhöht sich auch die Wertschöpfungstiefe. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist im Wesentlichen im Handel tätig. Die Kunden werden mit innovativen Lösungen unterstützt und beraten. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht. Das Unternehmen ist insoweit von Innovationen des Hauptlieferanten Swagelok abhängig. Das Unternehmen arbeitet daran, die Produkte des Hauptlieferanten durch innovative Dienstleistungen zu ergänzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt war in 2019 nur noch 0,6 %. Damit wächst die deutsche Wirtschaft wieder etwas schwächer als in den beiden Vorjahren 2018 und 2017. Diese Entwicklung im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum spiegelt sich im Geschäftsverlauf wider, da der Umsatz in der ersten Jahreshälfte gestiegen ist. Zum 30.06.2019 wurde dann der gesamte operative Geschäftsbetrieb veräußert und die Jahreszahlen sind so leider nicht mehr vergleichbar. Das Unternehmen wird in Zukunft im Bereich der Unternehmensberatung tätig sein. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2019 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 47,9 % gesunken. Parallel dazu ist der Materialaufwand sogar überproportional um 48,9 % zurückgegangen. Im Ergebnis reduzierte sich das Rohergebnis absolut um TEUR 4.260 und relativ um 47,1 %. Der Rückgang resultiert aus der Veräußerung des Geschäftsbetriebes zum 30.6.2019. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Rohergebnis bezogen auf das Halbjahr sogar leicht verbessert. Die weiteren zwei wesentliche Kostenbereiche Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen entwickelten sich im Berichtsjahr ähnlich. Die Personalaufwendungen sind unterproportional um TEUR 2.014 bzw. 40,8 % gesunken, während sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 811 bzw. 45,3 % reduzierten. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, da die Zinserträge aus den Finanzanlagen deutlich gestiegen sind. Das Ergebnis nach Steuern ist trotz gesunkener Steueraufwendungen aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbetriebes zum 30.6.2019 um TEUR 743 bzw. 54,1 % zurückgegangen. Die Lage des Unternehmens war nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a. Ertragslage Die wesentlichen Umsatzerlöse und Ergebnisquellen waren im Komponentengeschäft zu sehen. Hierbei spielen Großprojekte keine unwesentliche Rolle und beeinflussen in hohem Maße die Umsatzerlöse der Gesellschaft. Ein finanzieller Leistungsindikator ist der Rohertrag, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 4.472.185,39 im Vergleich zu EUR 8.366.762,37 im Jahr 2018. In Zukunft werden sich die Ergebnisquellen im Bereich Vermögensverwaltung und im Bereich Unternehmensberatung befinden. b. Finanzlage Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Ergebnisses leicht von 46,3 % auf 54,2 % gestiegen. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen ggü. Lieferanten und um Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung aus Lohn- und Umsatzsteuer. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. c. Vermögenslage Die Aktiva der Gesellschaft untergliedern sich vor allem in Sachanlagen (Anlagevermögen), sowie Finanzanlagen, Sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag EUR 15.758.961,41 und reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR -1.286.965,84. Dieser Rückgang geht vor allem auf den Aufbau bei den Finanzanlagen und der sonstigen Vermögensgegenstände und dem Rückgang der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Veräußerung zum 30.6.2019 zurück. Auf der Passivseite steht dem im Wesentlichen das höhere Eigenkapital, niedrigere Pensionsrückstellungen und geringere Verbindlichkeiten gegenüber. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 9.473.564,05 (Vorjahr EUR 9.057.779,12). Wichtigste Posten sind mit Abstand die Finanzanlagen mit EUR 9.401.187,09 (Vorjahr EUR 8.684.466,04). Die Sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag EUR 3.194.648,39 (Vorjahr EUR 1.284.392,87) und sind aufgrund von Darlehensvergaben deutlich gestiegen. Die Passiva untergliedern sich in das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten. Wesentliche Position sind hier das Eigenkapital in Höhe von EUR 8.533.544,61 (Vorjahr EUR 7.909.003,55 und die Rückstellungen in Höhe von EUR 7.152.543,90 (Vorjahr EUR EUR 8.310.328,26). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 4.472.185,39 im Vergleich zu EUR 8.366.762,37 im Jahr 2018. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbetriebes zum 30.6.2019 deutlich rückläufig sein. Es bleibt abzuwarten wie schnell neue Kunden im Bereich der Unternehmensberatung gewonnen werden können. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es sind mehr aus ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen und zur Deckung der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten vorhanden. III. Bericht über Zweigniederlassungen Eine Zweigniederlassung wird von der Gesellschaft neben dem Hauptsitz in Reutlingen in Forst unterhalten. Diese wurde jedoch zum ersten April 2019 geschlossen. IV. Prognosebericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch die Entwicklung des neuen Hauptgeschäftsbereiches Unternehmensberatung geprägt sein. Ziel ist es, durch Akquise neue Kunden zu gewinnen und den Bereich hinsichtlich Profitabilität zu entwickeln. Für 2020 wird nochmals mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebisrückgang gerechnet, da der Geschäftsbetrieb plangemäß im Rahmen einer Unternehmensnachfolge zum 30.06.2019 veräußert wurde und sich der neue Geschäftsbereich Unternehmensberatung noch im Aufbau befindet. Insgesamt wird für das Jahr 2020 mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Wir erwarten eine leicht positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aber im Verglich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang von Umsatz und Ergebnis. V. Chancen- und Risikobericht 3. Risikobericht Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen vor allem das allgemeine Marktrisiko und die Marktrisiken in der Unternehmensberatungsbranche. Gewährleistungsrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken sowie Bonitätsrisiken sind eher von untergeordneter Bedeutung. Branchenspezifische Risiken: Das allgemeine Markt- bzw. Konjunkturrisiko lässt sich von der Gesellschaft nicht beeinflussen. Die Gesellschaft baut den Geschäftsbereich Unternehmensberatung auf und ist insofern von den neuen Kunden abhängig. Ein möglicher Konjunktureinbuch im Jahr 2020 würde die Gesellschaft treffen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe absehbar. Währungsrisiken und Gewährleistungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung. Durch ein professionelles Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen werden Bonitätsrisiken begrenzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist umfassend implementiert. Hierzu zählen insbesondere eine Bonitätsprüfung von neuen Kunden und professionelles Forderungsmanagement bei vorhandenen Kunden. Forderungsausfälle sind die eher die Ausnahme. Ferner ist ein Risikomanagementsystem vorhanden anhand dessen frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. 3. Chancenbericht Die Gesellschaft befindet sich in der Neuausrichtung und dem Aufbau des Geschäftsbereiches Unternehmensberatung. Hier ist ein starker Wettbewerb im Markt durch viele etablierte Unternehmen. Es wird sich zeigen, inwiefern es gelingt im aktuell schwierigen Geschäftsumfeld neue Kunden zu gewinnen. Die zukünftigen Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit den zwei Standbeinen Vermögensverwaltung und Unternehmensberatung weiterhin gut. Die geplante Veräußerung des Geschäftsbetriebes im Rahmen einer Unternehmensnachfolge führte zu einem starken Einschnitt. Nach Einschätzung der Geschäftsführung kann aber auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung gerechnet werden. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Reutlingen, den 22. Dezember 2020 gez. Reinhold Schuster BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen, Wertpapiere Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1,0 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Der Anteil der Aufwendungen, die Zinsen darstellen, werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 1.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 1.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2. Angaben zur Bilanz 2.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 1.197.214,25 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 336.815,99 Euro. 2.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 600,00 Euro). 2.3 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 1.527,00 Euro). 2.4 Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Beträge für noch nicht vereinnahmte Körperschafts- und Gewerbesteuererstattungen in Höhe von Euro 56.624,21 erfasst. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Beträge für noch nicht vereinnahmte Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von Euro 199.170,32 erfasst. 2.5 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 7.883.438,96 Euro einbezogen. 2.6 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 643.357,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
2.7 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 643.357,00 Euro. 2.8 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, für Kosten der Aktenaufbewahrung, Tantiemen und die Abschlussprüfung. 2.9 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Es bestehen jedoch übliche Eigentumsvorbehalte für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2.10 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 72.872,90 (Vorjahr: Euro 826.595,44). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.194.048,39 (Vorjahr: Euro 2.578.346,14). 2.11 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Die Gesellschaft hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft für ein Darlehen der RS Industrieservice GmbH & Co. Grundstücksverwaltungs-KG, Reutlingen-Altenburg in Höhe von Euro 500.000,00 übernommen. Daneben haftet die Gesellschaft für dasselbe Darlehen als gesamtschuldnerischer Mithafter. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die RS Industrieservice GmbH & Co. Grundstücksverwaltungs-KG selber in der Lage ist, das Darlehen zu tilgen. 3. Sonstige Angaben 3.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2019 im Jahresdurchschnitt 24,0 Arbeitnehmer. Es handelt sich hierbei um 2 leitende Angestellte sowie Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden. 3.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
3.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 3.4 Unterschrift der Geschäftsführung
Reutlingen, den 22. Dezember 2020 gez. Reinhold Schuster Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "An die Schuster Consulting GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schuster Consulting GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schuster Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Singen, 10. Dezember 2020 WENGERT
AG
Wengert, Wirtschaftsprüfer |
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