Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Unigloves GmbH
Camp-Spich-Straße 71, 53842 Troisdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jun Linn Lee seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Jun Yih Lee seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Robert Martin Feldmeier seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unigloves GmbHGrünwaldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Unigloves GmbH, GrünwaldAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2022Unigloves GmbH, Grünwald
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Aufstellungs-/Gliederungsvorschriften Die Unigloves GmbH ist unter der HRB 208169 beim Amtsgericht München eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Grünwald. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 der Unigloves GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Das in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen hat ihren Jahresabschluss auf den Stichtag des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Konzern-Kapitalflussrechnung entspricht dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS 21, indirekte Methode). Der Konzern-Eigenkapitalspiegel richtet sich nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 22. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Unigloves GmbH, Grünwald, werden neben der Unigloves GmbH, Grünwald, als Mutterunternehmen folgende Unternehmen einbezogen:
Alle einbezogenen Konzernunternehmen stehen unter der einheitlichen Leitung der Unigloves GmbH, Grünwald (Mutterunternehmen). Die Unigloves Arzt- und Klinikbedarf Handelsgesellschaft mbH, Troisdorf, macht von der Befreiung zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 Gebrauch. III. Konsolidierungsgrundsätze Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag der Muttergesellschaft aufgestellt. Die Muttergesellschaft hat als Geschäftsjahr das Kalenderjahr gewählt. Auch bei der Tochtergesellschaft entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Erwerbsmethode gemäß § 301 HGB. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen ist als Firmenwert ausgewiesen und wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten der Konzerngesellschaften gemäß § 303 Abs. 1 HGB untereinander verrechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB werden Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht als Erhöhung des Bestandes an Anlagevermögen oder Vorräten auszuweisen sind. Zwischengewinneliminierung Da keine Zwischengewinne vorliegen, musste keine Zwischengewinneliminierung erfolgen. Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt, der die funktionale Währung und die Berichtswährung des Konzerns darstellt. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln wurden auch von der Tochtergesellschaft übernommen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Der Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren planmäßig abgeschrieben. Die in den Firmenwert als Restgröße einfließenden Bestimmungsfaktoren wie Umsatzgröße und Umsatzhistorie, führende Marktposition im Dentalmarkt (hohem Qualitätsbewusstsein, weniger preissensitiv, geringe Wechselbereitschaft bei zufriedenstellender Qualität), diversifizierte Kundenstruktur ohne Abhängigkeiten und ein hohes Wachstumspotential außerhalb des Dentalmarktes, lassen eine Nutzungsdauer von 10 Jahren als vertretbar erscheinen. Die Bewertung des Markennamens wurde anhand der Lizenzpreisanalogie ermittelt. Dabei wurden ein Zinssatz von 9 %, eine Wachstumsrate von +2,5 % sowie ein Steuersatz von 30 % angenommen. Die Abschreibungen für den Markennamen werden auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ermittelt. Alle übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der folgenden Nutzungsdauern ermittelt:
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag der Kassenbestände und der Bankguthaben angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag entspricht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. In Fremdwährung lautende Posten wurden zum Stichtagskurs umgerechnet, soweit es sich um Posten handelt, deren Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt. Hier werden sowohl Kursgewinne als auch Kursverluste berücksichtigt. Bei Posten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden nur Kursverluste berücksichtigt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen. 2. Vorräte Die Vorräte bestehen im Wesentlichen aus Warenbeständen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Stammkapital Das Stammkapital der Muttergesellschaft beträgt EUR 103.700,00 (Vorjahr: EUR 103.700,00) und ist eingeteilt in 103.700 Geschäftsanteile zum Nennbetrag von EUR 1,00 je Geschäftsanteil. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von EUR 2 Mio. (Vj. keine). Je Geschäftsanteil entspricht dies einem Betrag von gerundet EUR 12,29. 5. Rückstellungen Steuerrückstellungen waren aufgrund der geleisteten Vorauszahlungen nicht zu bilden (Vj. TEUR 4.059). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 280) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Tantieme in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 120), Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 53) und Rückstellungen für ausstehende Urlaube in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 27) zusammen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag haben hinsichtlich ihrer Fälligkeit folgende Struktur:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Zusätzlich sind financial Convenants einzuhalten. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat zum 31.12.2022 Devisentermingeschäfte im Wert von TEUR 6.880,5 (Vorjahr: TEUR 114) zur Absicherung von Währungsrisiken aus auf ausländische Währung (USD) lautenden Warenbestellungen abgeschlossen. Diese weisen zum Bilanzstichtag einen Marktwert in Höhe von TEUR -126,7 (Vorjahr: TEUR 0) aus. Zusätzlich wurden zur Absicherung des Währungsrisikos TARF-Geschäfte abgeschlossen mit einem maximalen Volumen von TEUR 13.103,3. Diese weisen zum Bilanzstichtag einen negativen Marktwert von TEUR -555,4 aus. 7. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen aus der Aktivierung von Marken, die mit einem Steuersatz von 30 % ermittelt wurden. 8. Angaben zum Finanzmittelbestand Die Kapitalflussrechnung bezieht als Finanzmittelbestand neben dem Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten auch kurzfristige Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten (TEUR 763; Vorjahr TEUR 0) ein. VI. Erläuterung zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 9. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen mit klinischen Handschuhen erwirtschaftet. Die Umsätze wurden zu 83 % (Vorjahr: 77 %) im Inland und zu 17 % (Vorjahr: 23 %) im Ausland erwirtschaftet. 10. Abschreibungen Von den Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.236 (Vorjahr: TEUR 1.253) entfallen 856 TEUR (Vorjahr: TEUR 856) auf die Abschreibung von Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen:
VII. Sonstige Angaben 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 422 (Vorjahr: 763 TEUR) und für KFZ-Leasing bzw. Leasing für Kopierer in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr: 80 TEUR). Die Gesellschaft verfügt über eine Kreditlinie in Höhe von 2 Mio. Euro. Diese Linie wurde zum Stichtag mit TEUR 763 in Anspruch genommen. 13. Mitarbeiter Im Konzern waren im Jahresdurchschnitt 36 Mitarbeiter, davon 9 Arbeiter und 23 Angestellte und 4 Aushilfen (Vorjahr: 30 Mitarbeiter, davon 7 Arbeiter und 21 Angestellte und 2 Aushilfen) beschäftigt. Auszubildende und Praktikanten wurden nicht mit einbezogen. 14. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18) betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 15. Geschäfte mit nahestehenden Personen Folgende Transaktionen mit nahestehenden Personen waren im Geschäftsjahr angefallen: Beratungsgebühr gemäß Beratungsvertrag mit der Grünwald Equity Industrie und Services GmbH in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr: 400 TEUR). Dieser Vertrag kann monatlich gekündigt werden. VIII. Angaben zu Mitgliedern der Organe der Gesellschaft 16. Geschäftsführer Herr Trauttmansdorff-Weinsberg, Unternehmensberater. Herr Feldmeier, Kaufmann. Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gem. § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 17. Beirat Herr Dr. Raimund König, Unternehmer (Vorsitzender) Frau Dr. Petra Wibbe, Rechtsanwältin Maximilian Ernst Graf von Moy, Unternehmensberater Keck Keong Lee, Unternehmer Jun Yi Lee, Unternehmer Der Beirat erhielt für seine Tätigkeiten keine Vergütungen. IX. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine ergeben. X. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 11.078.813,35 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grünwald, den 17. März 2023 Die Geschäftsführung Entwicklung des AnlagevermögensUnigloves GmbH, Grünwald
KapitalflussrechnungUnigloves GmbH, GrünwaldIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21).
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell Die Unigloves Gruppe [nachfolgend "UNIGLOVES"; bestehend aus der Unigloves GmbH, Grünwald, mit ihrer Tochtergesellschaft, der Unigloves Arzt- und Klinikbedarf Handelsgesellschaft mbH, Troisdorf], ist ein deutscher Importeur von medizinischen Einweg-Produkten mit Marktführerschaft im Bereich des Vertriebs von Einweghandschuhen für den Dentalmarkt in Deutschland. Neben dem Hauptproduktbereich "Handschuhe aller Art" vertreibt UNIGLOVES auch komplementäre Einweg- Produkte wie, Desinfektionsmittel, Mundschutz, Dental-Produkte, Reinigungsmaterial, Pflegebedarf und Schutzkleidung. In den letzten Jahren wurde zudem der Handel mit Tattoo- Produkten verstärkt, womit in dieser Branche bei den Einwegprodukten ein wesentlicher Marktanteil erreicht wurde. Die von UNIGLOVES vertriebenen Produkte werden im Wesentlichen aus Asien importiert. Der Hauptlieferant ist Unigloves-Malaysia. UNIGLOVES ist in der Lage, sich durch Konzentration auf Premium-Produkte, die im Wesentlichen nur Unigloves-Malaysia herstellt, dem allgemeinen Wettbewerbs- und Margendruck zu entziehen. Unigloves-Malaysia ist einer der wenigen Hersteller, der doppelt-chlorinierte Handschuhe in Premium-Qualität mit viel Handarbeit herstellt. Den Vorteil des exklusiven Zugangs zu diesen Produkten kann UNIGLOVES bei qualitätsbewussten Kunden entsprechend nutzen und kann sich damit in diesem Segment eine führende Marktposition sichern. UNIGLOVES versorgt überwiegend den deutschsprachigen Raum mit diesen Produkten, hat aber in den letzten Jahren in Europa mehrere bedeutende Neukunden gewinnen können. Für das Geschäftsmodell von UNIGLOVES ist eine sehr gute Lieferfähigkeit elementar. Das bedeutet eine erhöhte Lagerhaltung, um mehr Sicherheit bei der Belieferung zu erlangen. Bei Schwierigkeiten der Zulieferer oder bei Problemen auf dem Seeweg kann Unigloves damit ihren Kunden trotzdem jederzeit mehrere Wochen Liefersicherheit bieten. 1.2 Forschung und Entwicklung / Qualitätssicherung Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhält der Konzern nicht. Die Qualität der UNIGLOVES Produkte aber auch der internen Prozesse des Konzerns werden durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagement sichergestellt. Des Weiteren lässt der Konzern auf eigene Kosten in Deutschland Produktprüfungen durchführen, um einen hohen Qualitätsstandard sichern zu können. Für viele importierte Produkte aus Asien hat UNIGLOVES aus rechtlicher Sicht den Status des Herstellers. Zusätzlich werden für alle Produkte, die im Lager eintreffen, intern dokumentierte Prüfungen vorgenommen, um die hohe Qualität sicher zu stellen. 1.3 Mitarbeiter UNIGLOVES hat im Berichtszeitraum im Durchschnitt 36 (2021: 30) Mitarbeiter beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen im Jahr 2022 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Deutlich geringeres Wachstum der Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft war im Jahr 2022 von Turbulenzen geprägt. Insbesondere geopolitische und ökonomische Ereignisse verursachten eine volatile Gesamtwirtschaft. Zwar führten die Lockerungen der COVID-19-Restriktionen am Anfang des Jahres zu einer initialen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, jedoch flachte der Optimismus durch die russische Invasion in die Ukraine schnell wieder ab. Zusammenfassend war das Jahr gekennzeichnet durch einen stärker als erwarteten wirtschaftlichen Abschwung. Ursächlich hierfür war eine Inflation, die im Zusammenspiel mit einem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage eine Höhe erreichte, wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Die Zentralbanken sahen sich daher veranlasst, die geldpolitischen Zügel enger zu ziehen und Zinserhöhungen vorzunehmen. So konnte zwar die globale Wachstumsrate der Inflation in der zweiten Jahreshälfte verlangsamt werden, jedoch wurde zeitgleich das Finanzierungsumfeld in vielen Regionen erschwert. Des Weiteren übten Engpässe auf den Arbeitsmärkten im Zusammenhang mit dem Verlust an Kaufkraft Druck auf die Lohn- und Gehaltsstrukturen aus. Die Lieferkettenproblematik blieb auch im Jahr 2022 ein bremsender Faktor für die globale Wirtschaft, jedoch besserte sich die Lieferkettensituation zum Jahresende etwas.
Vorjahreswerte angepasst
1 Reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts,
Quelle: IHS Markit (Stand: Januar 2023)
Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nur um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr (2021: +6,0 %). Die globale Industrieproduktion nahm um 2,5 % zu (2021: +6,2 %). In der Europäischen Union (EU) stieg das BIP 2022 um 3,5 % (2021: +5,4). Die europäische Wirtschaft wurde im Jahr 2022 insbesondere durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs beeinflusst. Ökonomisch gesehen hatte der Überfall Russlands eine unsichere Versorgungslage im Hinblick auf Gas und einen dramatischen Anstieg der Energiepreise im Euroraum zur Folge. Im Zusammenhang mit den Energiepreisen stand auch ein dramatischer Anstieg der Inflationsrate, welcher sich in einem Anstieg der Verbraucher*innenpreise übersetzte. Das europäische Konsumverhalten fiel entsprechend niedrig aus. Insbesondere der Dienstleistungssektor war von dem zurückhaltenden Konsumverhalten betroffen. Die Industrie im Euroraum litt zusätzlich durch die anhaltende Lieferkettenproblematik. Insbesondere fehlende Vorprodukte behinderten die Produktion der europäischen Industrie. Als Reaktion auf die hohe Inflation reagierte die Europäische Zentralbank (EZB) seit der Jahresmitte mit einer Erhöhung des Leitzinses. Das erschwerte Finanzierungsumfeld hinterließ bereits erste Spuren in zinssensitiven Märkten, wie der Immobilienwirtschaft, und hatte sinkende Immobilienpreise im Euroraum zur Folge. Als Teil der Weltwirtschaft war auch die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2022 zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt. Dramatische Inflationsraten, Lieferengpässe und Unsicherheiten durch die russische Invasion in die Ukraine bremsten die deutsche Wirtschaft. Auch das deutsche Exportgeschäft litt, bei gleichzeitig steigenden Importausgaben, die durch teure Energieimporte aus dem Ausland getrieben wurden. In Deutschland konnte das BIP daher nur um 1,9 % (2021: +2,6 %) zulegen. Die deutsche Industrieproduktion war insgesamt leicht rückläufig. In den energieintensiven Industrien ging die Produktion wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise sogar deutlich zurück. Auch die Investitionen blieben schwach. Der private Konsum wuchs dagegen um mehr als 11 %. Hier kamen vor allem Nachholeffekte im Dienstleistungssektor zum Tragen. Die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmen trübte sich durch die steigenden Energiepreise und die wirtschaftliche Unsicherheit infolge des Kriegs in der Ukraine jedoch zunehmend ein. Geschäfts- und branchenspezifische Rahmenbedingungen Der weltweit sprunghafte Anstieg der Nachfrage nach Hygieneartikel insbesondere während dem Höhepunkt der Corona-Pandemiezeiten 2020/2021 hat in den letzten Jahren im Bereich Einweghandschuhe zu einem erheblichen Ausbau der Produktionskapazitäten in Asien, insbesondere in China, geführt. Nachdem sich die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie und damit auch die allgemeine Nachfrage nach Hygieneartikeln in 2022 zunehmend abgeschwächt haben, hat sich kontinuierlich ein Angebotsüberschuss gegenüber der Nachfrage ergeben; zudem verfügen sowohl der Handel als auch die Endkunden zum Teil noch über hohe Warenbestände, die aufgrund der begrenzten Warenverfügbarkeit während der Krise bis Ende 2021/Anfang 2022 geordert bzw. geliefert wurden. Dies hat insbesondere im 2. Halbjahr 2022 nochmals zu verstärktem Preis- und Margendruck geführt; mittlerweile liegt das Preisniveau für Standardhandschuhe wieder auf bzw. zum Teil auch unter Vorkrisenniveau. Vor diesem Hintergrund hat UNIGLOVES in 2022 einen stärker als geplanten Umsatz- und Ergebnisrückgang und damit eine hinter den Erwartungen gebliebene Entwicklung verzeichnet. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung des Konzerns regelmäßig gemessen werden, sind Umsatzerlöse, operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Ergebnis vor Steuern (EBT).
2.3 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Der Geschäftsverlauf für das Jahr 2022 war durch folgende wesentliche Entwicklungen geprägt:
2.3.1 Umsatz- und Ertragslage UNIGLOVES realisierte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe TEUR 36.607 (2021: TEUR 56.868). Der deutliche Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr resultierte insbesondere aus dem erwarteten kontinuierlichen Rückgang der Ein- und damit verbunden auch der Verkaufspreise insbesondere im Bereich "Einweghandschuhe". Entgegen den Planungen ist es aufgrund der allgemeinen Marktlage nicht gelungen, die Absatzsteigerungen, die in Verbindung mit eingeleiteten verstärkten Vertriebsaktivitäten geplant waren, in vollem Umfang zu realisieren, so dass das Umsatzziel für 2022 letztlich verfehlt wurde. Der mit dem Umsatzrückgang verbundene Rückgang des Rohertrags konnte auch nur zum Teil durch Verbesserungen der realisierten Rohmarge kompensiert werden; zudem machten sich erneut erforderliche Lagerwertberichtigungen, die am Jahresende zur Bereinigung von Lagerrisiken (notwendige negative Anpassung der Lagerwerte unter Anwendung der niedrigeren zum Stichtag geltenden Einkaufspreise gegenüber den üblicherweise zu gleitenden Durchschnittspreisen bewerteten Lagerwerte) vorgenommen wurden, mit rd. EUR 1,25 Mio. (2021: EUR 1,8 Mio.) bemerkbar. Dies führte letztlich auch zu einer Verschlechterung der Ertragslage gegenüber Vorjahr; das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf TEUR 3.703 nach TEUR 4.167 im Vorjahr. Nach Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses von TEUR 79 (2021: TEUR 94) ergab sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von TEUR 3.624 (2021: TEUR 4.073). Nach Abzug von Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 1.479 (2021: TEUR 1.631) belief sich das Konzernjahresergebnis auf TEUR 2.145 (2021: TEUR 2.442). Damit konnte das allgemeine Ziel, trotz eines geplanten Umsatzrückgangs zumindest das Vorjahresergebnis zu erreichen, nicht ganz erfüllt werden; dennoch lag das Ergebnis immer noch deutlich über dem Niveau vor Pandemiebeginn. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf für das Jahr 2022 angesichts der problematischen Absatzpreisentwicklung als einigermaßen zufriedenstellend einzustufen. 2.3.2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum 31.12.2022 auf TEUR 13.011 (2021: TEUR 18.659). Dem langfristigen Vermögen in Höhe von TEUR 1.474 (2021: TEUR 2.655) stehen ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.426 (2021: TEUR 7.281) sowie lang- und mittelfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.750 (2021: TEUR 3.150) gegenüber. Die Konzerneigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 57,1 % (2021: 39,0 %). UNIGLOVES verfügt weiterhin über eine solide Kapital- und Finanzierungsstruktur. 2.3.3 Liquidität und Investitionen Die Liquidität des Konzerns wird aufgrund einer rollierenden Liquiditätsplanung geplant und gesteuert. Nachfolgend werden die Mittelflüsse analysiert:
Der Mittelabfluss aus Laufender Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr (2021: Zufluss) resultiert insbesondere aus hohen Steuernachzahlungen, die in Zusammenhang mit erhaltenen Steuerbescheiden für Vorjahre (2020/2021) zu leisten waren. Die Investitionen insgesamt in Höhe von TEUR 53 (2021: TEUR 143) betreffen neben diversen kleineren Investitionen, die in Zusammenhang mit der Erneuerung/Anpassung der Büro-, Betriebs- u. Geschäftsausstattung getätigt wurden, insbesondere mit TEUR 30 den Erwerb eines Firmen-Pkw. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit enthält Tilgungen der mittel- bis langfristigen Bankfinanzierung in Höhe von TEUR 700 (2021: TEUR 1.400); zudem wurden Zinszahlungen in Höhe von TEUR 79 (2021: TEUR 94) geleistet. Außerdem wurde in 2022 eine Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.000 (2021: TEUR 0) vorgenommen. UNIGLOVES war immer und ist zu jeder Zeit in der Lage, mit ihren liquiden Mitteln und verfügbaren Finanzierungslinien ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 3. Prognose-/Chancen-/Risikobericht 3.1 Vorjahresprognose UNIGLOVES konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsatz- und Ertragsziele entsprechend der Prognose der Geschäftsführung nicht vollständig erfüllen. 3.2 Chancen und Künftige Entwicklung des Konzerns Erwartete Entwicklung der Weltwirtschaft Wie schon die Jahre zuvor unterliegt die Weltwirtschaft auch im Jahr 2023 großen Unsicherheiten. Insbesondere das Potenzial politischer Konflikte stellen Risiken für die Weltwirtschaft im kommenden Jahr dar. Der russische Krieg gegen die Ukraine wirkte bereits negativ auf die Weltwirtschaft. Ebenfalls unklar ist die weitere Entwicklung des Konflikts. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass die ohnehin schon schwierige wirtschaftliche Situation sich weiter verschlimmert. Im Jahr 2023 wird einen Rückgang des weltwirtschaftlichen Wachstums erwartet. Der anhaltend hohe Preisauftrieb dürfte den Konsum weiter schwächen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass die Notenbanken die im Vorjahr begonnene Erhöhung der Leitzinsen fortsetzen, um der Inflation entgegenzuwirken. Dadurch dürfte auch die Investitionstätigkeit zurückgehen. Insbesondere in den USA und in Europa dürfte in der ersten Jahreshälfte mit einer leichten Rezession zu rechnen sein. In Europa hat die Gefahr, dass es wegen einer sich zuspitzenden Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs zu einer schwereren Rezession kommt, zuletzt abgenommen. Das Wachstum der Schwellenländer wird sich insgesamt voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres halten. In China ist aufgrund der Ende 2022 erfolgten Lockerung der strengen COVID-19 Maßnahmen mit einer Belebung der Konjunktur zu rechnen. Im Jahr 2023 wird für Deutschland mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts und einer Inflationsrate im einstelligen Bereich gerechnet. Es ist zu erwarten, dass die Energiepreise im Jahr 2023 wieder sinken werden. Daher werden nicht mehr die Kosten für Energie als wesentlicher Inflationstreiber erwartet, sondern das hohe Niveau der Lebensmittelkosten. Außerdem ist davon auszugehen, dass das produzierende Gewerbe die gestiegenen Produktionskosten bisher noch nicht vollständig an die Konsument*innen weitergegeben hat, was weitere Preissprünge für 2023 erwarten lässt. Grundsätzlich ist durch die übliche Wirkungsverzögerung der Geldpolitik in die Realwirtschaft, mit einer schwächeren Konjunktur im Frühjahr 2023 zu rechnen. Grundsätzlich wird jedoch ein milder Rezessionsverlauf für die deutsche Wirtschaft erwartet. Branchenspezifische Entwicklung Für 2023 rechnet das Management mit einer Stabilisierung der Ein- und Verkaufspreise für Hygieneartikel insbesondere im Bereich der Einweghandschuhe auf dem zuletzt erreichten Niveau. Es wird erwartet, dass nachdem die Lagerbestände im Handel und möglicherweise Überkapazitäten auf Herstellerseite (z.B. durch Stilllegung ineffizienter veralteter Anlagen) reduziert werden, ab dem zweiten Halbjahr 2023 sich die allgemeine Nachfrage wieder belebt. Unternehmensspezifische Entwicklung/Prognose Die in 2022 eingeleiteten Verstärkungen der Vertriebs- und Marketingaktivitäten sollen fortgesetzt und damit Absatzsteigerungen im In- und Ausland realisiert werden. Insgesamt geht die Geschäftsführung für 2023 jedoch von einem weiteren (aufgrund auf das Gesamtjahr gesehen im Vorjahresvergleich niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreisen) preisbedingten Umsatz- und Ergebnisrückgang aus; das "Niveau vor Pandemiebeginn 2019" soll aber weiterhin übertroffen werden. 3.3 Risiken Risiken werden im Konzern aufgrund einer internen Richtlinie untersucht und erfasst. Die Risiken werden hinsichtlich der Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Konzerns in solche als gering, mittel und hoch eingestuft. Absatzrisiko Der Verlust eines Großkunden stellt das größte Risiko dar. Da aber kein Einzelkunde die 10 % Umsatzschwelle überschreitet, wird das Absatzrisiko als gering angesehen. Neue, zusätzliche gesetzliche Richtlinien stellen ebenfalls ein Risiko dar. So gibt es vielfache Überlegungen, das "private -Iabel"-Geschäft gesetzlich einzuschränken, mit dem die Gesellschaft heute gute Geschäfte macht. Beschaffungsrisiko UNIGLOVES hat für alle Produkte mindestens zwei Lieferquellen. Für den wichtigsten Produktbereich "Handschuhe", ist die Beschaffung von allen Produkten der Unigloves Malaysia im Rahmen einer "Distributions- und Exklusivitätsvereinbarung" langfristig abgesichert; damit ist insbesondere auch in schwierigeren Zeiten (wie z.B. der Corona-Krise) eine kontinuierliche Mindest-Produktverfügbarkeit sichergestellt. Das Beschaffungsrisiko stufen wir deshalb als mittel ein. Währungsrisiko Der Wareneinkauf von UNIGLOVES erfolgt überwiegend in US-$. Zur Absicherung von Währungsrisiken schließt UNIGLOVES daher Devisentermingeschäfte ab. Eine Absicherung kann aber nur mittelfristig erfolgen. Langfristig bestehen Risiken durch Währungsverschiebungen und durch damit möglicherweise verbundene Erhöhungen der Beschaffungskosten, die nur bedingt und zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden können. Insgesamt stufen wir dieses Risiko als mittel ein. Liquiditätsrisiko UNIGLOVES verfügt über eine gesunde, konservativ und langfristig ausgerichtet Kapital- und Finanzierungsstruktur. Die vorhandene Liquidität sowie frei verfügbare Finanzierungslinien geben ausreichend Spielraum zur Finanzierung von saisonalen Schwankungen im Bereich der Vorrats- und Forderungsbestände. Ein Zinsänderungsrisiko ist von untergeordneter Bedeutung. Insgesamt stufen wir dieses Risiko als gering ein. Ausfallrisiko der Forderungen Da unsere Abnehmer ein sehr profitables Geschäft betreiben und überwiegend im Rahmen der eingeräumten Skontofristen bezahlen sind keine größere Forderungsverluste zu erwarten. Insgesamt stufen wir dieses Risiko als gering ein. Die dargestellten Risiken haben wir zu einer Gesamtaussage wie folgt verdichtet:
Wesentliche Änderungen in der Einschätzung der Risiken ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Unter Berücksichtigung der potenziellen Auswirkung der erfassten Risiken werden keine wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen erfassten Risiken die Entwicklung des Konzerns und den Fortbestand gefährden könnten.
Grünwald, den 17. März 2023 Die Geschäftsführung: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Unigloves GmbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Unigloves GmbH, Grünwald, und ihrer Tochtergesellschaft (der Unigloves Arzt- und Klinikbedarf Handels-GmbH, Troisdorf-Spich) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Unigloves GmbH, Grünwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. März 2023 LKC
Audit GmbH
Gerd-Jürgen Müller, Wirtschaftsprüfer Reinhold Eder, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.11.2023. |
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