Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 3215 PI
Vorher
Trioptics GmbH optische Instrumente
Eingetragen
1.6.2006
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Messinstrumenten und Komponenten aller Art, insbesondere für die optische Industrie, die Übernahme von Vertretungen für gleichgeartete Produkte, sowie sämtliche damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen (einschließlich Service).

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Kristin Holzhey
seit 16.2.2022
Geschäftsführer
Stefan Dr. Krey
seit 9.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
JENOPTIK Optical Systems GmbH
Germany
252.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trioptics GmbH

Wedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Geschäftstätigkeit

Die Trioptics GmbH ist ein international ausgerichtetes Unternehmen mit Stammsitz in Deutschland. Die Gesellschaft wurde 1991 in Wedel gegründet.

TRIOPTICS zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der optischen Messtechnik. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in den USA, China, Hongkong, Japan, Korea, Taiwan, Singapur, Frankreich und Deutschland. Neben den konzernzugehörigen Unternehmen besteht ein breites Netzwerk zu Partnern und Händlern weltweit.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der optischen Mess-, Prüf- und Fertigungstechnik für Linsen, Objektive, Kameramodule und andere optische Komponenten.

TRIOPTICS bietet seinen Kunden das weltweit umfangreichste Portfolio an optischer Messtechnik. Die Expertise reicht von der Prüfung einzelner Optikkomponenten bis hin zu Montage und Tests komplexer Kamerasysteme. Hierzu verfügt das Unternehmen über umfangreiches Know-how und geeignete Technologien in den Bereichen der technischen Optik, der Feinwerktechnik, der Elektronik, der Automation sowie der Softwareentwicklung.

Die Produkte von TRIOPTICS werden in allen Branchen eingesetzt, die sich mit der Herstellung, Prüfung und Anwendung optischer Baugruppen befassen. Dazu gehören u. a. die optische Industrie, die Konsumgüterindustrie, der Automotive-Bereich, die Medizinoptik sowie die Luft- und Raumfahrt. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit großen multinationalen Unternehmen ist TRIOPTICS in der Lage, frühzeitig neue Marktbedürfnisse zu erkennen und diese innerhalb kürzester Zeit in marktreife Produkte umzusetzen.

TRIOPTICS bietet ihren Geschäftspartnern außerdem kompetente Beratung und Unterstützung bei der Konzeption und Entwicklung komplexer anwendungsspezifischer Optiksysteme.

Im Entwicklungsprozess stehen neben der kundenorientierten Funktionalität insbesondere auch das Design, die Wartungsfreundlichkeit sowie die kundenseitige Rentabilität im Fokus. Das Qualitätsmanagementsystem der TRIOPTICS GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Viele TRIOPTICS-Produkte nehmen weltweit eine technologische Spitzenposition, u. a. in Bezug auf das abbildbare Leistungsspektrum, die Zuverlässigkeit sowie die Präzision, ein und setzen damit regelmäßig neue Industriemaßstäbe und -standards.

Geschäftsentwicklung: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Berichtsjahr 2019 nach Schätzung des IWF um 2,9% über dem Niveau des Vorjahres. Damit lag das Wachstum auf dem niedrigsten Niveau seit 2008-2009. Der Rückgang betraf international die großen Volkswirtschaften wie auch die kleineren asiatischen Schwellenländer. Nachdem 2018 in den USA vor allem die Steuersenkungen dazu beitrugen, dass die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegte als 2017, flachte das Wachstum 2019 deutlich ab. In Europa ließ das Wachstum weiter nach, u. a. weiter belastet durch die Unsicherheit über die Gestaltung des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. International ist 2019 vor allem das Wachstum der Industrieproduktion deutlich zurückgegangen, zum einen aufgrund der strukturellen Veränderungen im Automobilsektor, zum anderen aufgrund der Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China. In China führte dies neben regulativen Veränderungen zu einem Nachfragerückgang in der industriellen Produktion. Im zweiten Halbjahr waren dabei erste Anzeichen einer Erholung zu sehen.

Die weltwirtschaftliche Aktivität wurde im zweiten Halbjahr 2019 durch Unsicherheiten in der Handelspolitik, geopolitische Spannungen und länderspezifische Krisen in diversen Schwellenländern weiter schwer belastet, insbesondere in Produktion und Handel. Erleichterungen in der Geldmarktpolitik brachten eine leichte Verbesserung zum Jahresende.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein gegenüber den Vorjahren abgeflachtes Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gemäß vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,6% gegenüber dem Vorjahr zu. Die deutsche Wirtschaft wuchs damit das zehnte Jahr in Folge, wobei das Wachstum im Jahr 2018 noch bei 1,5% gelegen hatte.

In der Europäischen Union betrug das Wirtschaftswachstum 1,9% und reduzierte sich damit gegenüber dem Vorjahreswert (1,8%) um 0,1 %-Punkte.

Wirtschaftliches Umfeld
Wachstum 1 Wachstum 1
2019 2018
Welt 2,90% 3,20%
EU 1,90% 2,00%
davon Deutschland 0,60% 1,50%
USA 2,30% 2,90%

Vorjahreswerte angepasst

1 Reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Quelle: IWF, IHS Markit

Da die Abhängigkeit von TRIOPTICS sowohl vom deutschen als auch vom europäischen Markt eher gering ausgeprägt ist (der EU-Umsatzanteil betrug etwa 30%), sind die Indikatoren aus dem asiatischen Raum für die Geschäftsentwicklung von TRIOPTICS von höherer Relevanz.

Auch in Asien zeigte sich insgesamt im Jahr 2019 eine verlangsamte Entwicklung der Wachstumsdynamik im Vergleich zur Vorperiode. Nach öffentlichen Statistiken betrug das Wachstum in dritten Quartal 2019 in China 6,0% des Bruttoinlandsprodukts und nahm damit gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,5%-Punkte ab. Damit weist die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal das niedrigste Wachstum seit 27 Jahren auf. Die chinesische Wirtschaft wurde dabei vor allem durch den Handelskonflikt mit den USA geschwächt sowie durch eine abschwächende Binnennachfrage.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz von TRIOPTICS in Asien konnte vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht ganz an das starke Vorjahr heranreichen. Insbesondere in China zeigten sich die Folgen des Handelskonflikts auch bei unseren Kunden. In Korea konnten dagegen erhebliche Wachstumsraten erreicht werden.

Ein Managementwechsel in den USA sowie der Austausch eines großen Teils des Vertriebsteams in der Tochtergesellschaft in USA führte zu einem Konsolidierungsjahr in Nordamerika. Gegenüber dem Vorjahr ging der Umsatz um knapp ein Drittel zurück, dafür konnten die Weichen für zukünftiges Wachstum bereits gestellt werden.

TRIOPTICS konnte im Geschäftsjahr von seiner diversifizierten Strategie profitieren und auf die beschriebenen Marktentwicklungen frühzeitig durch Ausweichen auf den europäischen Markt reagieren. Nach einem starken Anstieg bereits im Vorjahr, beschleunigte sich in der Region EMEA das Umsatzwachstum nochmals und betrug 2019 annähernd 60% gegenüber dem Vorjahr.

Der Geschäftsjahresumsatz betrug EUR 61,8 Mio. (Vorjahr: EUR 62,4 Mio.) und reicht damit trotz schwierigerer Marktbedingungen im Asien und der Neuausrichtung in den USA knapp an den Vorjahresumsatz heran.

Dieses Ergebnis wurde u. a. auch dadurch erreicht, dass die Zusammenarbeit mit unseren Tochterunternehmen weiter intensiviert und hierdurch marktorientierte Maßnahmen noch zielgenauer und schneller umgesetzt werden konnten. Insbesondere durch den Handelsstreit zwischen den USA und China entstanden für TRIOPTICS nachteilige Effekte auf die Nachfrage in China. Dagegen standen die starken Steigerungen des Absatzes in Europa. Diese konnten das Ausbleiben entsprechender Umsätze in China fast komplett ausgleichen. Der Umsatz und somit auch das Ergebnis blieben jedoch trotzdem unter den Erwartungen der Unternehmensleitung.

Obwohl das weltweite Absatzvolumen von Mobiltelefonen weiterhin nur vergleichsweise gering gestiegen ist, blieb die Nachfrage nach Messtechnik für Objektive in diesem Markt auch im Berichtsjahr weiterhin auf hohem Niveau. Dies basierte zum einen auf dem anhaltenden Trend, eine Mehrzahl an Kameras in Mobiltelefonen zu integrieren. Zum anderen nahm die Anzahl der Produzenten, welche für ihre Standorte entsprechende Produktionsausstattung und Messtechnik benötigen, weiter zu. Stark negativ beeinflusst wurde dieser Markt durch den chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt, der zeitweise zu Exportverboten an einzelne chinesische Kunden führte.

Auch im Geschäftsjahr 2019 konnten strategisch wichtige Projekte umgesetzt werden, welche ebenfalls wesentlich zum Umsatz beigetragen haben.

Durch diese Projekte wurde die bestehende Produktpalette im Geschäftsjahr weiter optimiert und es konnten zudem neue Produkte konzipiert und entwickelt werden. Hierdurch wurde das Fundament für die zukünftige Unternehmensentwicklung weiter nachhaltig gestärkt und die Rolle von TRIOPTICS als weltweit führendem Anbieter von optischer Mess- und Fertigungstechnik erneut ausgebaut.

Durch das dynamische Wachstum des Unternehmens erweist sich das erst 2018 am Standort Wedel bezogene "Headquarters" der Gruppe bereits als zu klein. Im Geschäftsjahr 2019 wurde deshalb damit begonnen, an zwei Standorten in Wedel vorhandene Ausweichreserven anzumieten. Die Werkstatt mit sämtlichen Bearbeitungsmaschinen, Montagefläche für eine Produktgruppe und Teile der Administration wurden dorthin verlagert.

Im Berichtsjahr wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.) aktiviert. Gleichzeitig wurden zeitanteilige Abschreibungen für Entwicklungsleistungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) aufwandsseitig berücksichtigt.

Die weitere sehr positive Unternehmensentwicklung und damit verbundene weitere Ausweitung unseres Geschäfts führte im Berichtsjahr zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um EUR 8,6 Mio. auf EUR 85,0 Mio. (Vorjahr: EUR 76,4 Mio.).

Das Unternehmen wird weiterhin vorrangig durch Eigenkapital finanziert. Trotz weiterer Ausweitung der Bilanzsumme wird eine Eigenkapitalquote von 72% (Vorjahr: 67%) erreicht. Dazu trug auch bei, dass die Gesellschafter die Finanzkraft des Unternehmens weiter durch den Verzicht auf Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2018 wesentlich gestärkt haben.

Zur Finanzierung von Restarbeiten zur Einrichtung des neuen Headquarters in Wedel wurde eine weitere Tranche der Baufinanzierung aufgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich deshalb auf EUR 12,9 Mio. (Vorjahr: 12,8 Mio.) geringfügig erhöht und werden planmäßig getilgt. Die liquiden Mittel des Unternehmens sind auf EUR 8,6 Mio. (Vorjahr: EUR 6,8 Mio.) angestiegen. Die Liquiditätslage ist nach wie vor sehr gut. Die laufende Geschäftstätigkeit der Gesellschaft kann weiterhin aus dem operativen Cashflow finanziert werden.

Im Rahmen der Geschäftsausweitung sind die Vorräte der Trioptics GmbH um 5% auf EUR 22,5 Mio. (Vorjahr: EUR 21,4 Mio.) gestiegen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt auf EUR 12,1 Mio. gestiegen (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.). Das Unternehmen blickt in diesem Zusammenhang auf den Dezember 2019 als umsatzstärksten Monat der Unternehmenshistorie zurück. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem außergewöhnlich hohen Stand des Vorjahres (EUR 2,9 Mio.) im Geschäftsjahr um EUR 1,7 Mio. auf EUR 1,2 Mio. reduziert.

Die Materialaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr auf EUR 22,5 Mio. (Vorjahr: EUR 27,7 Mio.) reduziert. Die deutliche Verbesserung der Rohergebnismarge in Bezug auf die Gesamtleistung von 61% im Vorjahr auf 66% im Geschäftsjahr wurde bei einem weitgehend stabilen Preisgefüge durch einen optimierten Materialeinsatz, verbesserte Betriebsabläufe und Veränderungen des Produktmixes erreicht.

Nach einer starken Erhöhung des Personalbestandes um über 20% im Verlauf des Vorjahrs führte die Ausrichtung auf ein mittel- und langfristiges Wachstum im Geschäftsjahr erneut zu einer Erhöhung des Mitarbeiterzahl um 13%. Der Personalzuwachs des Geschäftsjahrs und der Aufbau im Vorjahr führte zu einer weiteren Erhöhung des Personalaufwands. Daneben konnten den Mitarbeiten neben Gehaltserhöhungen Vergütungspakete angeboten werden. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2019 EUR 18,7 Mio. (Vorjahr: EUR 16,5 Mio. EUR) und beinhaltet wiederum u. a. auch eine für 2020 vorgesehene Bonusauszahlung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auch 2019 um 9% auf EUR 9,2 Mio. (Vorjahr 10,1 Mio. EUR). Dabei konnten die Einsparungen vor allem bei den periodenfremden Aufwendungen, dem im Geschäftsjahr reduzierten Wertberichtigungsbedarf auf Forderungen sowie bei den Aufwendungen für Zeitarbeit erzielt werden. Einige der im Vorjahr bereits wertberichtigten Forderungen konnten wider Erwarten im Geschäftsjahr realisiert werden, wodurch sich sonstige betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 0,3 Mio. ergaben. Insgesamt haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 0,7 Mio. auf EUR 0,8 Mio. reduziert (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Dies ist vor allem auf im Vorjahr erzielte Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieranlagen zurück zu führen.

Der Jahresüberschuss für dieses erneut erfolgreiche Geschäftsjahr 2019 stieg um EUR 0,7 Mio. oder 7,4% auf EUR 9,7 Mio. (Vorjahr: EUR 9,0 Mio.) an. Aus Sicht der Unternehmensführung ist das Geschäftsjahr deshalb günstig verlaufen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Beurteilung der Geschäftstätigkeit nicht herangezogen.

TRIOPTICS-Gruppe

Die etablierten Tochtergesellschaften der TRIOPTICS-Gruppe erwirtschaftenen im Geschäftsjahr 2019 positive Ergebnisse. Ausnahmen bilden die Gesellschaft in den USA und das im Jahr 2018 neu gegründete Tochterunternehmen in Singapur, welches planmäßig - aufgrund von Anlaufkosten - das Jahr 2019 mit einem niedrigen Verlust abgeschlossen hat. TRIOPTICS USA hat durch einen Managementwechsel und den Austausch des Vertriebsteams die Weichen für zukünftiges profitables Wachstum wieder gestellt.

Die defensive Ausschüttungspolitik zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und des Innenfinanzierungspotentials wurde auch bei den Tochtergesellschaften weiter geführt. Zwar konnten im Berichtsjahr EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) Erträge aus Beteiligungen vereinnahmt werden, die Jahresüberschüsse wurden aber international im Übrigen thesauriert.

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung wurden weiterhin auf hohem Niveau getätigt und flossen sowohl in die Weiterentwicklung bestehender, als auch in die Entwicklung neuer Produkte. Im Berichtsjahr wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.) aktiviert. Damit sind zum Bilanzstichtag Entwicklungsleistungen in Höhe von EUR 4,4 Mio. aktiviert (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.).

Geschäftsführung und Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2019 wurde die Geschäftsführung der Trioptics GmbH ganzjährig durch die Geschäftsführer Eugen Dumitrescu und Dr. Stefan Krey wahrgenommen. Patrick Arndt war vom 19.09.2019 bis zum 22.01.2020 als weiterer Geschäftsführer bestellt. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Herr Dumitrescu.

Um das erneut intensive Wachstum des Unternehmens und die zahlreichen Entwicklungsprojekte realisieren zu können, sind auch im Jahr 2019 wieder eine Vielzahl an Stellen im Entwicklungs-, Montage und Verwaltungsbereich geschaffen worden.

Per 31. Dezember 2019 wurden inklusive der Geschäftsführung 309 (Vorjahr 302) Mitarbeiter/innen beschäftigt (davon 23 Auszubildende - Vorjahr 18).

Voraussichtliche Entwicklung

Nach einer Stabilisierung auf hohem Niveau im Geschäftsjahr 2019 ist für 2020 eine deutliche Steigerung des Umsatzes geplant, da sich die Geschäftsaussichten im chinesischen Markt wieder verbessert haben und in den USA die Veränderungen in der Geschäftsführung und im Vertriebsteam bereits 2019 erste Erfolge zeigten. Die zum Jahreswechsel 2019/2020 in China beginnende Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus hat sich zum Berichtszeitpunkt lediglich in Verzögerungen im Betriebsablauf der chinesischen Tochtergesellschaft niedergeschlagen. Weitere Auswirkungen auf Produktion und Absatz sind nicht ausgeschlossen, können aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht prognostiziert werden. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 wird gemäß Unternehmensplanung in ähnlicher Größenordnung wie der Umsatz zulegen.

Zum Jahreswechsel 2019/20 konnte - trotz eines sehr starken Umsatzes zum Jahresende - ein Auftragsbestand von mehr als 13,0 Mio. EUR ins neue Jahr übernommen werden (Vorjahr ca. 17,3 Mio. EUR).

Der Fokus unserer Geschäftstätigkeit wird neben der Neu- und Weiterentwicklung der Produkte und Erschließung neuer Märkte weiterhin auf Themen der Effizienzsteigerung, der Kostenkontrolle und der permanenten Qualitätsverbesserung liegen. Um dies gewährleisten zu können, wird die Mitarbeiteranzahl auch im Geschäftsjahr 2020 weiter erhöht. Das Belegschaftswachstum wird in etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr. Durch das Wachstum der Gesellschaft wurden bereits 2019 weitere Geschäftsräume in Wedel angemietet und für 2020 ist eine weitere Ausweitung geplant.

Durch die breite Produktpalette, die Diversifikation in zahlreiche Märkte ist TRIOPTICS aus Sicht der Geschäftsführung gut gerüstet für das kommende Geschäftsjahr.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken:

Durch den Ausbruch des neuartigen Corona-Virus können sich gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die weltweit zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen können. Für die TRIOPTICS-Gruppe können dabei nicht nur Risiken im Absatz entstehen sondern auch Risiken durch erhebliche Einschränkungen bei der Beschaffung, der Produktion und der Verwaltung des Unternehmens.

Geschäfte innerhalb der TRIOPTICS-Gruppe werden vorrangig in EUR abgewickelt. Währungsrisiken bestehen in den teilweise in Landeswährung der Konzerngesellschaften abgewickelten Geschäften. Wir begegnen diesem Risiko z. T. dadurch, dass Geschäfte direkt zwischen dem Headquarter (Produktionsstandort in Wedel) und dem Endkunden in Euro abgeschlossen werden und die vermittelnde Konzerneinheit über eine Provision einbezogen wird. Derzeit ist das Risiko aus Währungskursverlusten als eher niedrig einzustufen.

Die Abhängigkeit von großen Industriekunden ist als eher gering einzuschätzen. TRIOPTICS strebt weiterhin an, einen Umsatzanteil von 10% mit einem einzelnen Kunden nicht zu überschreiten.

Auch im Jahr 2019 war ein hoher Beitrag der Mobiltelefonbranche am Gesamtumsatz festzustellen. In der Mobiltelefonbranche zeichnet sich jedoch eine gewisse Marktsättigung ab. Derzeit ist TRIOPTICS davon noch nicht betroffen, da die Gesamtzahl der optischen Elemente in Mobiltelefonen nach wie vor wächst (Mehrfach-Kameras, Gesichtserkennung, Fingerabdrucksensoren, etc.). TRIOPTICS ist bestrebt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem weiterhin konsequent Produkte für andere Märkte entwickelt und vertrieben werden.

Besondere Abhängigkeiten auf der Beschaffungsseite sind nicht gegeben.

Nach einer Restrukturierung und Neuausrichtung unserer amerikanischen Tochtergesellschaft im Vorjahr wurde 2019 das Management und zu großen Teilen das Vertriebsteam ausgetauscht. Weiterhin wurde durch die Einrichtung eines Servicezentrums das Unternehmensangebot verbreitert. Die umgesetzten Maßnahmen konnten im Berichtsjahr noch nicht greifen und es wurde kein positives Ergebnis erwirtschaftet. Risikobehaftet wären - sollten die getroffenen Maßnahmen nicht nachhaltig greifen - ggf. offene Forderungen der Trioptics GmbH gegenüber dieser Gesellschaft sowie gewährte Darlehen.

Die wirtschaftlichen Folgen aus den vielfältigen politischen Veränderungen weltweit - u. a. der nach wie vor offene Ausgang des "Brexit" und die daraus resultierenden Veränderungen innerhalb der EU; die aus wirtschaftlicher Sicht weiterhin deutliche Unberechenbarkeit der amerikanischen Führung; der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der weiterhin existierende Syrienkonflikt sowie die Spannungen zwischen den USA und dem Iran - sind zum Zeitpunkt dieser Berichterstellung nur schwer abschätzbar.

Für die nächsten Jahre sind keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bekannt oder erkennbar.

Chancen:

Chancen liegen u.a. im Potential der insbesondere in den letzten Jahren deutlich aufgestockten hochqualifizierten Belegschaft, die eine beträchtliche Ressource für die weitere Entwicklung der TRIOPTICS-Gruppe darstellt. Deren Integration ist als sehr erfolgreich zu beurteilen und die allgemeine Mitarbeiter-Fluktuation ist nach wie vor niedrig. Mit dem Neubau am Hauptstandort in Wedel, nur wenige hundert Meter vom alten Gebäude entfernt, wurde zudem ein Gebäude geschaffen und bezogen.

Die Aktivitäten im Bereich Automotive wurden weiter ausgebaut und TRIOPTICS hat sich mit einer Vielzahl von Projekten zu Kamera- und Lidarsystemen als kompetenter Partner für Tier 1- Zulieferer erwiesen. Bei den Kamerasystemen zeigt sich ein zunehmender Trend zu sehr hochauflösenden, anspruchsvollen Designs, die entsprechend hohe Anforderungen an die Messtechnik stellen. Der Beratungs- und Anpassungsbedarf bzgl. der Kundenanforderungen ist ebenfalls regelmäßig hoch. TRIOPTICS liefert für diesen Bereich sowohl Prüfanlagen zur fertigungsnahen Qualitätssicherung als auch komplette vollautomatische Fertigungszellen zur Montage von Kameramodulen. Für die TRIOPTICS-Gruppe besteht hier die Chance, die eigene Stellung als Premiumlieferant weiter auszubauen.

Auch in der Optomechanik bietet TRIOPTICS zunehmend Fertigungslösungen an. Die Präzisionsdrehmaschine ATS zur Herstellung präzise gefasster Optikelemente wird gut vom Markt angenommen.

TRIOPTICS hat sich zudem entschieden, eigene Kompetenzen im Bereich der Objektivmontage aufzubauen und den Kunden Kleinserien anzubieten, die in der Performance von der hochentwickelten Fertigungstechnik profitieren.

Durch die sehr solide Kapitalausstattung der Gruppe besteht die Möglichkeit, das Firmenwachstum durch strategische Unternehmenszukäufe weiter auszubauen und damit noch deutlicher in bereits etablierten Branchen zu wachsen, oder auch weitere neue Geschäftsfelder zu erschließen.

 

Wedel, 18. Mai 2020

Eugen Dumitrescu

Dr. Stefan Krey

Bilanz

AKTIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.379.932,61 3.172.805,13
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 481.721,00 307.734,00
3. Geleistete Anzahlungen 48.190,00 51.150,00
4.909.843,61 3.531.689,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 16.066.690,17 16.507.182,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.169.909,00 595.492,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.603.050,00 1.615.619,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 218.828,66 271.783,63
19.058.477,83 18.990.076,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.576.589,60 2.576.589,60
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 306.190,72 708.874,90
3. Beteiligungen 7.515,22 7.515,22
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 30.000,00 30.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.846.338,52 1.847.530,74
4.766.634,06 5.170.510,46
28.734.955,50 27.692.276,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.820.100,83 12.533.737,26
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.159.648,78 4.761.172,93
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.453.120,78 4.065.389,47
4. Geleistete Anzahlungen 17.192,79 41.483,11
22.450.063,18 21.401.782,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.145.039,86 5.700.512,84
2. Foderungen gegen verbundene Unternehmen 8.004.428,30 9.673.285,18
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 121.748,40 274.427,77
4. Sonstige Vermögensgegenstände 981.499,05 1.165.484,63
21.252.715,61 16.813.710,42
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 3.699.936,66 3.520.573,59
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.606.109,30 6.750.544,53
56.008.824,75 48.486.611,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 253.020,80 249.340,34
GESAMT AKTIVA 84.996.801,05 76.428.228,04

PASSIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 252.000,00 252.000,00
II. Kapitalrücklage 1.685.997,40 1.685.997,40
III. Gewinnvortrag 49.485.841,47 40.453.333,36
IV. Jahresüberschuss 9.701.768,26 9.032.508,11
61.125.607,13 51.423.838,87
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 193.577,85 124.270,39
2. Steuerrückstellungen 386.600,00 414.859,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.487.586,00 3.930.500,00
4.067.763,85 4.469.629,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.932.656,00 12.826.443,96
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 368.643,97 248.405,96
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.174.343,65 2.912.094,27
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.838.388,05 3.009.309,65
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 34.028,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.252.336,40 599.097,94
18.566.368,07 19.629.379,78
D. Passive latente Steuern 1.237.062,00 905.380,00
GESAMT PASSIVA 84.996.801,05 76.428.228,04

Gewinn- und Verlustrechnung

2019
EUR
2018
EUR
1. Umsatzerlöse 61.789.756,26 62.442.847,33
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -256.171,43 2.251.051,58
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.688.164,74 1.673.938,28
4. sonstige betriebliche Erträge 841.921,06 1.528.851,79
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.892.123,33 -27.271.165,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -647.915,76 -463.565,74
-22.540.039,09 -27.734.731,52
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.522.471,37 -13.477.295,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.224.578,90 -2.972.827,63
-18.747.050,27 -16.450.123,42
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.679.744,58 -1.744.646,51
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -9.198.806,43 -10.084.171,10
9. Erträge aus Beteiligungen 1.643.840,31 907.183,62
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.921,99 80.137,89
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123.392,87 171.621,18
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -154.326,95 -277.850,90
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187.073,43 -86.357,51
14. Ergebnis vor Steuern 13.331.785,05 12.677.750,71
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.598.093,98 -3.639.477,86
16. Ergebnis nach Steuern 9.733.691,07 9.038.272,85
17. sonstige Steuern -31.922,81 -5.764,74
18. Jahresüberschuss 9.701.768,26 9.032.508,11

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Trioptics GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Trioptics GmbH hat den Jahresabschluss auf Basis der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft mit Sitz in Wedel ist unter der Nummer HRB 3215 PI beim Amtsgericht Pinneberg eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Herstellungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände setzen sich zusammen aus der Anzahl der Arbeitsstunden von Ingenieuren und Entwicklern multipliziert mit deren internen Stundenverrechnungssätzen nach Vollkostenansatz, ohne Kosten für allgemeine Verwaltung und Vertrieb. Es werden nur entsprechende Vermögensgegenstände angesetzt, für die mindestens ein Kundenauftrag oder eine Kundenanfrage vorliegt und damit einen wahrscheinlichen zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen darstellen. Die Abschreibungsdauer beträgt fünf Jahre. Dieser Zeitraum ist kürzer als der Lebenszyklus der Produkte und der Abschreibungszeitraum bisher aktivierter Miet- und Demoanlagen (acht Jahre). Damit soll sichergestellt werden, dass die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in einem Umfeld, das durch hohen technologischen Fortschritt geprägt ist, in einem adäquaten Verhältnis zum Einsatzzeitraum dieser Erkenntnisse in verkaufsfähigen Produkten stehen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3-5 Jahren vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt 33 Jahre (Gebäude) und 2-20 Jahren (sonstige Anlagengüter).

Für die im Kalenderjahr 2019 zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800 wurde die Vollabschreibung gewählt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten.

Bei voraussichtlich andauernder Wertminderung werden Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung entspricht dem Niederstwertprinzip. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden Einzel- sowie ein Pauschalwertberichtigung auf Forderungen durchgeführt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit die Kurse am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten liegen, werden die Wertpapiere auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Liegen die Kurse bereits abgeschriebener Wertpapiere zum Stichtag über dem niedrigeren beizulegenden Wert, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten.

Die Bewertung des Kassenbestandes und der Bankguthaben erfolgt zum Nominalbetrag.

Der Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt abgegrenzte Zahlungen, die Aufwendungen des Folgejahres betreffen.

Passive latente Steuern wurden auf Grund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 4.380 mit einem darauf entfallenden Steuersatz von 29,125% bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,71% p.a. (10-Jahresdurchschnitt) und den Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G ermittelt. Zinsaufwendungen und -erträge in Zusammenhang mit diesem Bilanzposten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen. Erwartungen über zukünftige Entgelt- und Rentensteigerungen wurden durch die Annahme einer Steigerung von 2% einbezogen. Eine Annahme zur Mitarbeiterfluktuation musste nicht einbezogen werden. Dem Saldierungsgebot gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB ist wie folgt Rechnung getragen worden:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 180.860,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 168.142,15
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 168.142,15
verrechnete Aufwendungen 4.922,00
verrechnete Erträge 7.290,24

Erstmalig wurden Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen gebildet. Die Erfüllungsbeträge wurden mit der Projected Unit Credit Method ermittelt. Für aktive Mitarbeiter ist dies die Summe der künftigen Versorgungsleistungen, die gemäß der Jubiläumszusage der am Bewertungsstichtag bereits abgeleisteten Dienstzeit zuzuordnen ist (erreichte Anwartschaft am Bewertungsstichtag). Der Barwert wurde mit 1,97% abgezinst und entspricht dem maßgeblichen Rechnungszins der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren. Die Rückstellung wurde ebenfalls auf Basis der biometrischen Rechnungsgrundlagen gebildet.

Die übrigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Rückstellungen für Garantieverpflichtungen werden aufgrund von Erfahrungswerten pauschal mit einem entsprechenden Prozentsatz des Umsatzes ermittelt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum Abschlussstichtag in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet; das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip finden gemäß § 256a HGB hierbei keine Anwendung. Aufwendungen und Erträge sind zum jeweiligen Tageskurs erfasst.

Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und den Wertansätzen im handelsrechtlichen Abschluss sowie für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Latente Steueransprüche werden angesetzt, sofern es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähige temporäre Differenz verwendet werden kann.

Latente Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze und Steuervorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steueransprüche beziehungsweise der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Die latenten Steuern wurden in Anwendung eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30% ermittelt.

Die passiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Aktive Steuerlatenzen aus Pensionsverpflichtungen wurden gebildet und mit den passiven latenten Steuern saldiert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht angewandt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen und Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist, zu entnehmen.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt TEUR 7.915 (Vorjahr: TEUR 7.231), davon fallen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände TEUR 1.688 (Vorjahr: TEUR 1.674). Der Gesamtbetrag der bilanzierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zum Bilanzstichtag EUR 4,4 Mio., wovon sich EUR 2,5 Mio. in Entwicklung befinden und nicht regelmäßig abgeschrieben werden. Auf die übrigen Vermögensgegenstände mit einem Buchwert in Höhe von EUR 1,8 Mio. wurden bisher planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 1,0 Mio. gebildet.

Angaben zu Forderungen

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 8,0 Mio. (Vorjahr: EUR 9,7 Mio.) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,0 Mio.) resultieren aus wechselseitigen Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein Darlehen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr TEUR 0).

Angaben zum Eigenkapital

Aus dem Unterschiedsbetrag der Abzinsungsbeträge der Pensionsrückstellung und der Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, abzüglich der daraus entstandenen passiven latenten Steuern, ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,3 Mio.).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem für die Abzinsung der Pensionsrückstellung angewendeten 10-Jahresdurchschnitt und dem 7-Jahresdurchschnitt beträgt EUR 14.302,00. Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Im Jahr 2019 wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Trioptics GmbH erstmals feste Zusagen zur Gewährung von Geschenken aus Anlass von Arbeitsjubiläen gemacht. Für die entsprechenden zukünftigen Auszahlungen wurde eine Rückstellung gebildet, deren Höhe von TEUR 739 durch ein versicherungsmathematisches Gutachten ermittelt wurde. Die Restlaufzeit der Verpflichtungen wurde pauschal mit fünfzehn Jahren angesetzt, damit ergab sich der ein von der Deutschen Bundesbank ermittelter anzuwendende Rechnungszins in Höhe von 1,97% p.a. zum Stand vom 31.12.2019. Für die künftige Entwicklung der Arbeitsentgelte (unter Berücksichtigung der Karriereentwicklung) wurde eine jährliche Erhöhung von 3,0% angenommen.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen neben den Jubiläumszuwendungen u. a. strittige Rechnungen für den Neubau (TEUR 980), Prämienzahlungen an Mitarbeiter (TEUR 600), Garantieaufwendungen (TEUR 500) Urlaubsverpflichtungen (TEUR 232) sowie Überstundenverpflichtungen (TEUR 141).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Restlaufzeit
davon
TEUR < 1 Jahr
TEUR
>1 Jahr
TEUR
>5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.933 1.723 11.210 4.102
(Vorjahr) -12.827 -1.582 -11.245 -4.570
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 369 369 0 0
(Vorjahr) -248 -248
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.174 1.174 0 0
(Vorjahr) -2.912 -2.912
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.838 2.838 0 0
(Vorjahr) -3.009 -3.009
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
(Vorjahr) -34 -34
sonstige Verbindlichkeiten 1.252 1.252 0 0
(Vorjahr) -599 -599
Summe 18.566 7.354 11.210 4.102
(Vorjahr) 19.629 8.384 11.245 4.570

Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 12,933 Mio. sind durch Grundpfandrechte gesichert. Diese durch Grundpfandrechte gesicherten Verbindlichkeiten entfallen auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 30).

Latente Steuern Stand zum 31.12.2018
TEUR
Veränderung
TEUR
Stand zum 31.12.2019
TEUR
Aktiva latente Steuern 19 0 0
Passiva latente Steuern 924 332 1.237

Die passiven latenten Steuern setzen sich zusammen aus im Zusammenhang mit selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen gebildeten Posten in Höhe von TEUR 1.276 (Vorjahr: TEUR 924) sowie aus aktiven latenten Steuern aus der Bildung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 19).

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Markt 31.12.2019
TEUR
31.12.2018
TEUR
Deutschland 10.188 4.623
Europa ohne Deutschland 10.464 7.002
Asien 37.794 46.093
Nordamerika 3.344 4.725
61.790 62.443

Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 2.605,90 (Vorjahr: EUR 245.452,19) enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 58.255,91 (Vorjahr: EUR 774.956,25) sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 103.840,26 (Vorjahr: EUR 274.015,93).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 44.965,30 (Vorjahr: EUR 24.723,53) sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Altersvorsorge

Die Aufwendungen für Altersvorsorge betrugen EUR 487.980,30 (Vorjahr: EUR 335.446,91).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten ausschließlich Erträge von verbundenen Unternehmen.

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Von den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens entfallen EUR 5.422,00 (Vorjahr: EUR 19.463,18) auf verbundene Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen beträgt EUR 94.185,76 (Vorjahr: EUR 9.425,29).

Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden zwei Avale in einer Gesamthöhe von TEUR 525 (Vorjahr: TEUR 525). Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Ergebnisverwendung / Ergebnisverwendungsvorschlag

Euro
Bilanzgewinn zum 31.12.2018 49.485.841,47
Ausschüttungen 0
Jahresüberschuss 2019 9.701.768,26
Bilanzgewinn zum 31.12.2019 59.187.609,73

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 59.187.609,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen fallen bis zum Ende der Grundmietzeit in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) an.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Bezeichnung der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2019
TEUR
Jahresergebnis 2019
TEUR
TRIOPTICS Berlin GmbH, Berlin 100,00 1.172 382
TRIOPTICS Singapore PTE. LTD., Singapur/Singapur 100,00 -58 -32
TRIOPTICS, Inc., Rancho Cucamonga, California/USA 100,00 -887 -23
Trioptics Japan Co., Ltd., Shizuoka/Japan 61,25 3.561 824
TRIOPTICS Korea Co., Ltd., Suwon/Korea 60,00 2.982 1.209
Trioptics Optical Test Instruments (China) Ltd., Beijing/China 51,00 6.573 1.981
TRIOPTICS Taiwan Ltd., Taoyuan/Taiwan 51,00 3.688 1.738
Trioptics France S.A.R.L., Villeurbane/Frankreich 50,00 404 0
TRIOPTICS HONG KONG LIMITED, Hong Kong/Hong Kong ( * Enkelgesellschaft Trioptics China) 100 * 2.915 1.508

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Eugen Dumitrescu, Wedel, Dipl.-Ingenieur (Vorsitzender)

Herr Dr. Stefan Krey, Pinneberg, Dipl.-Physiker

Herr Patrick Arndt, Hamburg, Dipl.Oec. (vom 19.09.2019 bis 22.01.2020)

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB.

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 258) beschäftigt. Davon waren 120 (Vorjahr: 112) in der Entwicklung, 83 (Vorjahr: 75) in der Produktion, 44 (Vorjahr: 39) in der Verwaltung und 38 (Vorjahr: 32) in Service und Vertrieb beschäftigt. Zusätzlich beschäftigte das Unternehmen 21 Auszubildende (Vorjahr: 14).

Honoraraufwand für der Abschlussprüfer

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich für das Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 50 (davon TEUR 10 für Vorjahre; Vorjahr TEUR 30) und für sonstige Leistungen auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 11).

Nachtragsbericht

Durch den Ausbruch des neuartigen Corona-Virus im ersten Quartal 2020 in Europa können sich gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die weltweit zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen können. Für die TRIOPTICS-Gruppe können dabei nicht nur Risiken im Absatz entstehen, sondern auch Risiken durch erhebliche Einschränkungen bei der Beschaffung, der Produktion und der Verwaltung des Unternehmens. Entsprechende Auswirkungen können zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses allerdings nicht prognostiziert werden.

Übrige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

Unterschriften der Geschäftsführung

 

Wedel, den 18. Mai 2020

Eugen Dumitrescu

Dr. Stefan Krey

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umgliederungen
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.650.698,04 1.688.164,74 0,00 0,00 5.338.862,78
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 806.291,30 233.657,67 19.963,00 96.544,50 1.116.530,47
3. Geleistete Anzahlungen 51.150,00 93.584,50 0,00 -96.544,50 48.190,00
4.508.139,34 2.015.406,91 19.963,00 0,00 6.503.583,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 16.992.494,58 600.447,27 550.000,00 47.560,41 17.090.502,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 678.851,74 456.379,85 0,00 213.413,70 1.348.645,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.913.670,09 463.375,92 822.585,35 0,00 3.554.460,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 271.783,63 208.019,14 0,00 -260.974,11 218.828,66
21.856.800,04 1.728.222,18 1.372.585,35 0,00 22.212.436,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.576.589,60 0,00 0,00 0,00 2.576.589,60
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 708.874,90 66.943,06 469.627,24 0,00 306.190,72
3. Beteiligungen 7.515,22 0,00 0,00 0,00 7.515,22
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 100.000,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.847.530,74 2.000,00 3.192,22 0,00 1.846.338,52
5.240.510,46 68.943,06 472.819,46 0,00 4.836.634,06
31.605.449,84 3.812.572,15 1.865.367,81 0,00 33.552.654,18
Abschreibungen
Stand 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 477.892,91 481.037,26 0,00 958.930,17
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 498.557,30 156.214,17 19.962,00 634.809,47
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
976.450,21 637.251,43 19.962,00 1.593.739,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 485.312,41 538.499,68 0,00 1.023.812,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 83.359,74 95.376,55 0,00 178.736,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.298.051,09 408.616,92 755.257,35 1.951.410,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.866.723,24 1.042.493,15 755.257,35 3.153.959,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 70.000,00 0,00 0,00 70.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
70.000,00 0,00 0,00 70.000,00
3.913.173,45 1.679.744,58 775.219,35 4.817.698,68
Buchwert
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.379.932,61 3.172.805,13
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 481.721,00 307.734,00
3. Geleistete Anzahlungen 48.190,00 51.150,00
4.909.843,61 3.531.689,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 16.066.690,17 16.507.182,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.169.909,00 595.492,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.603.050,00 1.615.619,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 218.828,66 271.783,63
19.058.477,83 18.990.076,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.576.589,60 2.576.589,60
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 306.190,72 708.874,90
3. Beteiligungen 7.515,22 7.515,22
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 30.000,00 30.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.846.338,52 1.847.530,74
4.766.634,06 5.170.510,46
28.734.955,50 27.692.276,39

Bestätigungsvermerk

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Trioptics GmbH, Wedel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trioptics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 9. Juni 2020

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Glaser, Wirtschaftsprüfer

gez. Kaletta, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 2. Juli 2020.

Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2019 in Höhe von EUR 9.701.768,26 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.