Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 64483
Eingetragen
12.11.2010
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere Waren im Bereich Bauen und Wohnen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Robin Jean Michel van Neijenhoff
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Robin Jean Michel van Neijenhoff
Kaarst
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Evendo Consulting GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Evendo Consulting GmbH, Stadttor 1, 40219 Düsseldorf

A. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Konjunkturperspektiven

Preisbereinigt hat das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,3% abgenommen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 war insbesondere durch die anhaltenden Krisen wie dem andauernden Ukraine-Krieg oder dem Nahost-Konflikt geprägt und ist ins Stocken geraten. Die Prognose für 2024 ist auch nicht positiv und wird nur mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 - 0,3 Prozent angesetzt.

Die erwarteten Implikationen einer möglichen Zinssenkung auf Nachfrage und Konsumausgaben - insbesondere Bau- und Renovierungsvorhaben in Deutschland - könnten durch das krisengeprägte Umfeld allerdings gedämpft werden.

Entwicklung der Branche

Das Management glaubt, dass die relevanten Badprodukte in Deutschland in 2023 rückläufig waren und dieser Trend sich auch in 2024 fortsetzen wird.

2. Ertragslage

Der Rohertrag reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 2.474 auf TEUR 2.039. Bei sonst unauffälligen übrigen Kosten erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.378) auf nunmehr TEUR 1.574. Dieser Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Werbekosten. Nach Verrechnung mit dem Zinssaldo sowie dem ertragsabhängigen Steueraufwand von TEUR 175 (Vorjahr TEUR 348) beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 386.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zu der des Vorjahres aufgrund des erzielten Gewinns weiter verbessert. Bei gestiegenem Eigenkapital liegt die Eigenkapitalquote bei ebenfalls gestiegener Bilanzsumme mit 79,5% auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Anzahlungen an die Einkaufsgesellschaft für bezogene Waren um TEUR 923 auf TEUR 1.723 (VJ TEUR 800) erhöht. Gegenläufig sind die liquiden Mittel um TEUR 415 auf TEUR 4.374 (VJ TEUR 4.789) gesunken.

Der Rechnungsabgrenzungsposten blieb gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 1 weiterhin von untergeordneter Bedeutung und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.

Auf der Passivseite steigt das Eigenkapital um den Betrag des Jahresüberschusses (TEUR 386) von TEUR 4.472 auf TEUR 4.858.

Steuerrückstellungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gebildet (VJ TEUR 124), da die voraussichtliche Steuerschuld über Vorauszahlungen bereits getilgt wurde. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 9 reduziert und lauten nunmehr auf insgesamt TEUR 62 (VJ TEUR 71). Sie betreffen im Geschäftsjahr Rückstellungen für Abschlusskosten, Archivierungsaufwand und ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten verteilen sich innerhalb des Bilanzausweises wie folgt:

Die erhaltenen Kundenanzahlungen liegen mit TEUR 789 (Vorjahr TEUR 724) in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 201 und lauten zum Jahresende TEUR 292 (VJ TEUR 91); hiervon entfallen TEUR 177 auf Intercompany Verbindlichkeiten.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 111 (VJ TEUR 120) enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 97 (VJ TEUR 113).

B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht

1. Entwicklung der Gesellschaft

Die weitere grundsätzliche Geschäftsentwicklung wird insgesamt weiterhin positiv beurteilt. Diese Einschätzung begründet sich in der starken Markpositionierung des Unternehmens, der internationalen Expansion sowie der kontinuierlichen zunehmenden Marktdurchdringung des Vertriebsweges Internet für den Sanitärhandel. Permanente Optimierungen der Geschäftsprozesse lassen erwarten, dass am künftigen Wachstum des E-Commerce weiterhin teilgenommen werden kann.

Kurzfristig erwarten wir allerdings einen leichten Umsatzrückgang für das Jahr 2024. Die Gründe hierfür liegen in der anhaltenden Abkühlung der Konsumentennachfrage. Mit einer leichten Erholung wird ab 2025 gerechnet.

2. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Für 2024 wird mit einem weiteren deutlichen Rückgang der Neubauinvestitionen gerechnet. Diese Entwicklung wird durch eine erwartete leichte Erholung des Sanierungsbereichs teilweise aufgefangen. Hier wird erwartet, dass die Nachholung aufgeschobener Maßnahmen zu einer moderaten Belebung im Sanitärbereich führt.

Kurzfristig beeinflussen negativ die geopolitischen Entwicklungen sowie hohe Inflation die Konjunktur.

Firmenseitig wird damit gerechnet, an der künftigen positiven Entwicklung im Rahmen von allgemeinem Umsatzwachstum und der weiteren Umverteilung von Marktanteilen auf alternative Vertriebswege teilhaben zu können.

3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken des laufenden Geschäftes könnten sich weiterhin aus erheblicher Rohstoff- und Energieverteuerung, die signifikant die Kaufkraft beeinflussen, dem fortwährenden Ukraine-Krieg, ungünstigen politischen Entwicklungen insbesondere durch gestiegene Unsicherheiten der Immobilienbesitzer aufgrund der energiepolitischen Entwicklung zur Gebäudesanierung sowie einer konjunkturellen Abkühlung im Bereich des Neubaus von Ein- und Zweifamilienhäusern ergeben. Folge ist damit die verbundene Zurückhaltung im Konsumverhalten der Verbraucher. Insbesondere sind jedoch die weiteren möglichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der EZB-Leitzins in den kommenden Monaten zu beobachten. Mögliche Implikationen der aktuellen Zinsentwicklung auf das allgemeine Kaufverhalten beziehungsweise das spezielle Kaufverhalten der Zielgruppe im Bereich des Wohnungs-/Immobilienmarkts könnte Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen.

Die Besonderheit des Internetvertriebsweges und die damit verbundenen Probleme im Bereich der Datensicherheit sowie des Angriffs auf Datenverarbeitungssystem stellen Risiken auf dem Vertriebsweg dar, denen mit ständiger Optimierung der Systeme zu begegnen ist.

 

Düsseldorf, 3. Juli 2024

gez. Robin Jean Michel van Neijenhoff, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3,00 3,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
B. Umlaufvermögen 6.110.432,44 5.600.943,86
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.535.824,14 812.246,47
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.535.824,14 812.246,47
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 574.608,30 4.788.697,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.712,00 1.470,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.112.147,44 5.602.416,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.858.215,10 4.472.419,70
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.500,00 4.500,00
III. Gewinnvortrag 4.442.919,70 3.677.063,73
IV. Jahresüberschuss 385.795,40 765.855,97
B. Rückstellungen 62.423,37 195.289,67
C. Verbindlichkeiten 1.191.508,97 934.707,49
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.191.508,97 934.707,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.112.147,44 5.602.416,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.056.001,78 2.495.153,08
2. Personalaufwand 121,62 64.852,59
a) Löhne und Gehälter 0,00 54.695,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 121,62 10.157,51
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.573.667,26 1.378.088,70
4. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 61.869,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 78.900,83 0,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 175.016,69 347.801,69
7. sonstige Steuern 301,64 423,38
Jahresüberschuss 385.795,40 765.855,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Evendo Consulting GmbH, Stadttor 1, 40219 Düsseldorf

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Evendo Consulting GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 64483 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB bewertet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten, sowie für die Archivierung von Geschäftsunterlagen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

Laufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Sonstige Verbindlichkeiten 1.192 0 0 1.192
(Vorjahr) (935) (0) (0) (935)
- davon aus Steuern 98 0 0 98
(Vorjahr) (113) (0) (0) (113)
1.192 0 0 1.192
(935) (0) (0) (935)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen für 2023 finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 22.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahlen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren keine Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Stefan Fermen bis zum 2. Juli 2024 gewesen. Seit dem 3. Juli 2024 gilt dies für Herrn Robin Jean Michel van Neijenhoff. In Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von den Schutzbestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.828.715,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 3. Juli 2024

gez. Robin Jean Michel van Neijenhoff, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.171,32 0,00 0,00 6.171,32
6.171,32 0,00 0,00 6.171,32
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.168,32 0,00 0,00 6.168,32 3,00 3,00
6.168,32 0,00 0,00 6.168,32 3,00 3,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Evendo Consulting GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Evendo Consulting GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Evendo Consulting GmbH, Düsseldorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, den 3. Juli 2024

Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer

gez. Marco Bug, Wirtschaftsprüfer

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