Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 533006
Eingetragen
25.2.1999
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Folien und ähnlichen Erzeugnissen, insbesondere von Prägefolien und Prägepapieren, auch von Produkten, die sich aus einer Weiterentwicklung auf diesem Gebiet ergeben, sowie von Maschinen, die der Beoder Verarbeitung dieser Erzeugnisse dienen

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Stoll
seit 10.4.2024
Prokura
Fared Alexander Khan
seit 13.9.2023
Geschäftsführer
Margit Frasch
seit 9.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CFC Europe GmbH

Göppingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2009 bis zum 30.11.2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010

Darstellung des Geschäftsverlaufs

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nachdem die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 um 0,4 % zunahm, schwächte sie sich im vierten Quartal 2010 auf 0,3 % ab. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird 2011 in Deutschland voraussichtlich um 3 % und in 2012 um 1,9 % zunehmen. (Quelle: Ifo und IWH Wirtschaft im Wandel)

b) Umsatzentwicklung und Auftragslage

CFC ist ein führender Hersteller von Heißpräge- und spezialbeschichteten Folien.

Im Geschäftsjahr 2009/2010 (1. Dezember 2009 bis 30. November 2010) konnte der Umsatzeinbruch durch die Weltwirtschaftskrise teilweise wieder aufgefangen werden.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 konnten wir in Summe einen Umsatz von 18,4 Millionen Euro verbuchen und lagen damit 4 % über dem Umsatz des Geschäftsjahres 2008/2009, der 17,7 Millionen Euro betrug.

Die moderate Erholung war stetig, zunächst getragen durch die Notwendigkeit auf Seiten unserer Kunden, die Läger wieder aufzufüllen und sich so auf einen wieder anziehenden Bedarf einzustellen. Im weiteren Verlauf des Jahres konnte dann ein wieder eher gleichmäßiger Umsatz, getragen von einigen großen Spitzenaufträgen, verzeichnet werden. Insgesamt war die Umsatzentwicklung gut, aber nicht in allen Geschäftsfeldern schon wieder überaus stabil.

Der Auftragseingang folgte im Berichtszeitraum wieder dem normalen saisonalen Verlauf mit einem starken ersten und dritten Quartal.

Wie in den vergangenen Jahren, besonders vor 2008, wuchs die CFC Europe hauptsächlich zusammen mit den Top-Kunden. Unsere Top 10 wuchsen um insgesamt 6 %, während alle anderen Kunden zusammen nur um 2 % wuchsen. Dies korrespondiert mit unserer Strategie der Konzentration auf die Top-Kunden und mit der Entwicklung von Potenzialen hinein in diese Gruppe, indem wir gerade hier sehr guten Service und direkte, schnelle technische Unterstützung liefern.

Im Verlauf des Wirtschaftsjahres kam es zu extremen Preissteigerungen auf der Polyester- und Lösungsmittelseite. Zum Teil wurden unsere Einstandskosten verdoppelt. Um hier einer Margenerosion vorzubeugen, wurden die Verkaufspreise zweimal, im Juni und im November, erhöht. Der Margenverlust konnte so weitestgehend kompensiert werden.

Im Bereich der holographischen Dekoration galt es, den Umsatzverlust durch die aus Sparzwängen und Marketinggründen bedingte Entscheidung eines Kunden, auf eine nicht holographische Verpackung zu wechseln, zu kompensieren. Durch Umsätze unter Einsatz der iScan-Technologie gelang es uns, dieses auszugleichen und ein kleines Wachstum zu generieren.

Im Bereich der holographischen Sicherheitsprodukte gelang es uns, ein leicht überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Dies ist wesentlich in der engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit unserem größten Kunden bedingt. Die Entwicklungsabteilungen beider Unternehmen haben erfolgreich Basisfolien für mittelbreite Embosser und neue, technisch anspruchsvolle Kombinationsprodukte qualifiziert.

Die Sparte Pharma arbeitete sehr erfolgreich und ließ sich auch durch aufwändige Versuchs-, Chemikalienaustausch- und Qualifizierungsprojekte, bedingt durch den Ausfall eines größeren Lieferanten, nicht von dem erfolgreichen Wachstumskurs abbringen.

Die durch die Wirtschaftskrise hart getroffene Produktgruppe Plastik hat noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden, war aber mit einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich im Wirtschaftsjahr äußerst erfolgreich.

Die Ertragslage konnte im Berichtszeitraum weiter verbessert werden. Dies ist zum einen einer Steigerung des Deckungsbeitrages, zum anderen der Tatsache zu verdanken, dass durch konsequentes Kostenmanagement die Fixkosten überproportional reduziert werden konnten.

c) Produktion

Durch die Investition in einen zusätzlichen Embosser und die Erweiterung unseres Reinraumes konnten die Flexibilisierung der Abteilung ausgebaut und Kapazitäten für die Herstellung von weiteren Spezialprodukten geschaffen werden. Eine Generalüberholung der Steuerung/Elektrik einer unserer Tiefdruckmaschinen verschafft uns Produktionssicherheit für die nächsten Jahre.

Unser hohes Maß an Flexibilität konnte in guter Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat neu geregelt und so für die nächsten Jahre festgeschrieben werden.

d) Die Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsabteilung konnte auch in diesem Geschäftsjahr eine Reihe von Produkten erfolgreich qualifizieren und zur Marktreife bringen. Hervorzuheben sind besonders Produkte im Bereich der kosmetischen Folien und der Prägung von Kfz-Schildern. Schwerpunkt der Arbeit war des Weiteren die Einführung der holographischen Seamless-Technologie, die Entwicklung spezieller optischer Schutzschichten für holographische Folien und die Ergänzung unseres Scratch-Off-Produktprogrammes.

e) Investitionen

Das Investitionsvolumen betrug im Geschäftsjahr TEUR 414 (Vorjahr: TEUR 320). Investitionen in Höhe von TEUR 135 dienten der Erweiterung der holographischen Kapazitäten. Durch eine im Vorjahr begonnene Investition im Gesamtwert von TEUR 125 wurde der CO 2-Schutz unserer Produktion auf die Farbküche ausgeweitet. TEUR 70 in 2010 und weitere TEUR 220 in 2011 dienen der Revision der o.g. Tiefdruckmaschine.

f) Vermögens- und Finanzlage

Durch die gute Finanzlage von CFC Europe konnte die Cash-Pool-Verbindlichkeit um TEUR 3.586 vermindert werden.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 60,0 % (Vorjahr: 41,5 %).

Neben der ergebnisverursachten Erhöhung des Eigenkapitals trug zur Verbesserung der Quote auch die Verringerung der Bilanzsumme um TEUR 947 insbesondere durch den zahlungsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten bei. Auf der Vermögensseite spiegelt die Verminderung der Bilanzsumme unter anderem den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und des Sachanlagevermögens wider.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind trotz des Anstiegs der Umsatzerlöse gesunken, was auf das verbesserte Zahlungsverhalten der Kunden zurückzuführen ist. Das Sachanlagevermögen ist gesunken, da die planmäßigen Abschreibungen die Investitionen übersteigen.

Die Finanzierung der Gesellschaft wurde im Wesentlichen über das bestehende Cash-Management-System der deutschen ITW-Gesellschaften gewährleistet.

g) Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 95 Mitarbeiter (Vorjahr: 98) beschäftigt.

Es wurden im Geschäftsjahr 2009/2010 keine Restrukturierungsmaßnahmen notwendig, um die durch die allgemeine Wirtschaftskrise entstandenen Überhänge im Personalbereich aufzufangen. Die nicht benötigten Arbeitsstunden konnten durch die im Februar 2009 eingeführte Kurzarbeit und die teilweise Änderung des Schichtsystems aufgefangen werden.

Insgesamt kam es zu einem leichten Anstieg des Personalaufwandes, obwohl die Mitarbeiterzahl gesunken ist. Dies resultiert aus dem Anstieg der erfolgsabhängigen Vergütung.

h) Umweltschutz

Als chemieverarbeitendes Unternehmen ist sich die CFC Europe der besonderen Verantwortung der Branche für Belange des Umweltschutzes bewusst. Infolgedessen wurde auch im vergangenen Jahr stetig eine Verbesserung der Verfahren und Prozesse gearbeitet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

Wesentliche Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die wesentlichen Risiken für eine gute Geschäftsentwicklung im nächsten Jahr und in den darauffolgenden Jahren liegen in den zum Teil unkalkulierbaren Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite. Preissteigerungen um 100 % bei Polyester oder von mehr als 100 % bei Lösungsmitteln können wir nicht intern auffangen und müssen sie daher durch Preissteigerungen auf der Verkaufsseite an unsere Kunden weitergeben. In Märkten, die seit vielen Jahren nur Preissenkungen durch Effizienzsteigerungen in der Produktion gewohnt sind, ist dies eine anspruchsvolle Aufgabe, und einzelne Kundenverluste sind möglich.

Langfristig ist die Abhängigkeit von großen Kunden stark. Durch die Konzentration gerade auf diese großen Kunden unserer 80/20-Philosophie folgend und das Bestreben, Partnerschaft statt einer Kunden-Lieferanten-Beziehung zu pflegen, nutzen wir hier alle Chancen, wachsen überproportional mit diesen Kunden und minimieren das Risiko. Weiterhin sind verstärkt Bonitätsrisiken vor allem im Export nicht auszuschließen.

Die CFC Europe hat ein umfassendes Management- und Controllingsystem zur zielorientierten Steuerungen von Risiken aufgebaut. Dennoch bringt unternehmerisches Handeln Risiken mit sich, die sich nicht völlig ausschalten lassen.

Keines der genannten Risiken wird von uns allerdings als bestandsgefährdend erachtet. In allen Bereichen wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um den bestehenden Risiken nicht nur vergangenheitsorientiert zu begegnen, sondern sie auch als Chance zu einer kontinuierlichen betrieblichen Verbesserung zu begreifen.

Voraussichtliche Entwicklungen und Chancen

Für das Geschäftsjahr 2010/2011 erwarten wir eine weitere Umsatzsteigerung von mehr als 5 %. Da wir unsere Kostenstruktur in der Krise angepasst haben, gehen wir davon aus, dass unser Ertrag gleichzeitig überproportional ansteigen wird.

Für das Geschäftsjahr 2011 / 2012 erwarten wir eine weitere deutliche Umsatzsteigerung und damit einhergehend einen überproportionalen Anstieg des Ergebnisses. Die sich für das Geschäftsjahr 2010 / 2011 abzeichnende, erfolgreiche Einführung neuer Produkte in den Geschäftsbereichen kosmetische Produkte, Holographie und Spezialitäten wird sich verstärkt fortsetzen und damit die Basis für eine weitere erfolgreiche Geschäftsentwicklung sein.

 

Göppingen, 20. Mai 2011

Die Geschäftsführer

Bilanz zum 30. November 2010

Aktiva

30.11.2010 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 1.664,40 7
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 3.980.625,01 3.969
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.517.285,41 2.960
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.927,26 183
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.000,00 54
6.791.837,68 7.166
6.793.502,08 7.173
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 688.189,62 642
2. Unfertige Erzeugnisse 573.549,75 505
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.526.146,57 1.437
2.787.885,94 2.584
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.399.832,31 2.804
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.261,04 42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 156.967,80 195
2.624.061,15 3.041
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.627,27 363
5.424.574,36 5.988
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.845,50 43
12.256.921,94 13.204

Passiva

30.11.2010 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 7.714.707,31 7.715
III. Verlustvortrag 2.256.583,13 3.691
IV. Jahresüberschuss 1.874.253,95 1.435
7.357.378,13 5.484
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 355.152,00 87
2. Sonstige Rückstellungen 906.318,50 729
1.261.470,50 816
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.095,40 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 692.995,97 758
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.787.782,56 5.993
4. Sonstige Verbindlichkeiten 132.199,38 153
3.638.073,31 6.904
12.256.921,94 13.204

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2009 bis 30. November 2010

2009/2010 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 18.406.048,50 17.701
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 233.152,84 -148
3. Sonstige betriebliche Erträge 402.769,04 172
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.102.316,45 6.210
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 302.240,82 368
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.600.505,41 4.499
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 933.675,91 908
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 793.579,09 989
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.971.594,91 2.941
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 175.769,12 295
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.162.288,67 1.515
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 273.966,08 67
11. Sonstige Steuern 14.068,64 13
12. Jahresüberschuss 1.874.253,95 1.435

Anhang für das Geschäftsjahr 2009/2010

Der Jahresabschluss der CFC Europe GmbH zum 30. November 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§§ 242 ff. sowie 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Angaben, die in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung bzw. wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode im Rahmen der steuerlichen Vorschriften unter Beachtung der jeweiligen Restnutzungsdauer.

Folgende Nutzungsdauern sind zur Anwendung gekommen:

Laufzeit in Jahren
von bis
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 5
Gebäude und Gebäudebestandteile 7 30
Technische Anlagen und Maschinen 3 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 13

Ab dem 1. Januar 2008 werden bewegliche Anlagegüter bis EUR 150,00 sofort abgeschrieben. Sie werden im Anlagenspiegel als Zu- und fiktiv als Abgänge ausgewiesen. Anlagegüter ab EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten in angemessenem Umfang Absetzungen für Abnutzung sowie angemessene Teile der sonstigen aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Für Bestandsrisiken wurden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen.

Innerhalb des Vorratsvermögens wurde zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Ausweis des Vorjahres angepasst. Vorratsvermögen im Wert von TEUR 414, welches im Vorjahr unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiesen war, wurde im aktuellen Geschäftsjahr aufgrund einer geänderten Verwendung den unfertigen Erzeugnissen zugeordnet. Im Vorjahr waren diese Produkte überwiegend für den Vertrieb bestimmt, während sie im Geschäftsjahr 2009/2010 für die Weiterverarbeitung in der eigenen Fertigung verwendet wurden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten oder am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden für erkennbare Risiken angemessene Einzelwertberichtigungen und für das allgemeine Kreditrisiko sowie für Skontoabzüge wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet. Sie bemessen sich nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

Währungsforderungen und Währungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den bei der Erfassung gültigen Kursen angesetzt. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag wurden berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen werden in Höhe von TEUR 67,2 gegen die nachfolgend aufgeführten Gesellschaften ausgewiesen.

CFC International Inc., Chicago, USA TEUR 26,7
ZipPak International B.V., AH Winschoten, Niederlande TEUR 15,5
ITW Thermal Films Ltd., Leicester, England TEUR 9,4
Coding Products, Kalkaska, USA TEUR 7,9
ITW Specialty Films Italy Srl., Valenza, Italien TEUR 5,9
CER Foils, Oyonnax Cedex, Frankreich TEUR 1,1
ITW Foils SLU, Teo - La Coruna, Spanien TEUR 0,7

Bis auf eine in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Position in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr liegen die Restlaufzeiten der übrigen Forderungen unter einem Jahr

PASSIVA

Stammkapital

Das Stammkapital von TEUR 25 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Mitarbeiter-Bonusprogramm, Altersteilzeit, zu erteilende Gutschriften, Kundenbonus, Urlaub, Prüfungs- und Jahresabschlusskosten, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Vertreterprovisionen sowie für Gleitzeitguthaben.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten die Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.253 gegenüber ITW (Deutschland) GmbH, Düsseldorf.

Die ausschließlich kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 133).

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des bestehenden Cash-Management-Systems der deutschen ITW- Gesellschaften besteht neben der Garantieerklärung der Illinois Tool Works Inc., Glenview, USA, eine gesamtschuldnerische Haftung aller beteiligten deutschen Konzerngesellschaften. Zum Bilanzstichtag ist von der Commerzbank AG eine Kreditlinie von rd. Mio. EUR 30,0 gewährt worden. Die Kreditlinie wurde insgesamt zum Bilanzstichtag in Höhe von Mio. EUR 24,5 im Wesentlichen für Avalkredite von anderen ITW-Gesellschaften in Anspruch genommen. Unsere Gesellschaft hat die Kreditlinie zum Bilanzstichtag mit TEUR 300 in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen zum Bilanzstichtag betragen TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 102), von denen TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 55) innerhalb eines Jahres fällig sind. Die restlichen Beträge sind innerhalb von 5 Jahren fällig.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf die Anhangsangabe nach § 285 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 216) und Kurserträge (TEUR 96) sowie Erstattungen der Sozialversicherungsbeiträge aus der Kurzarbeit (TEUR 78).

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält im Wesentlichen Energiekosten, Ausgangsfrachten, Miet- und Leasingaufwendungen sowie Aufwendungen für Instandhaltung, Vertreterprovisionen, Abschreibungen auf Forderungen, Gebühren, Beiträge und Versicherungen, Kfz-, Entsorgungs-, Reisekosten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position enthält Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 282).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Geschäftsjahr 2009/2010 Geschäftsjahr 2008/2009
Lohnempfänger 57 60
Angestellte 38 38
95 98

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009/2010 bestellt:

 

Dr. Friedrich Sommer, Feuchtwangen, Vorsitzender der Geschäftsführung,

 

Nils Stenger, Geschäftsführer, Kaarst, Hauptberuflich President/Direktor der ITW German Management LLC und Vice President International Finance der ITW Gruppe

Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Bezug nehmend auf die Regelung im § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung, da nur ein Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2009/2010 Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Konsolidierungskreis

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist das an der New York Stock Exchange börsennotierte Unternehmen Illinois Tool Works Inc., Glenview/USA. Der Kreis der verbundenen Unternehmen umfasst das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft und sämtliche Tochtergesellschaften dieses Mutterunternehmens. Der Konzernabschluss "Annual Report" wurde bei den SEC Behörden als Form 10-K unter der Commission file number 1-4797 angelegt. Der Bericht kann unter der SEC webpage http://www.sec.gov jederzeit eingesehen werden.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.874.253,95 auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

 

Göppingen, den 20. Mai 2011

Die Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009/2010

Bruttobuchwerte
Stand am 1.12.2009 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 30.11.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 700.743,53 0,00 0,00 4.022,85 696.720,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 5.548.845,18 142.928,48 41.060,40 21.445,24 5.711.388,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.308.634,58 106.457,74 0,00 35.568,80 10.379.523,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 986.015,20 94.460,49 12.840,00 2.238,24 1.091.077,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.900,40 70.000,00 -53.900,40 0,00 70.000,00
16.897.395,36 413.846,71 0,00 59.252,28 17.251.989,79
17.598.138,89 413.846,71 0,00 63.275,13 17.948.710,47
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.12.2009 Zugänge Abgänge Stand am 30.11.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 693.814,02 5.265,11 4.022,85 695.056,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 1.579.807,00 172.402,05 21.445,24 1.730.763,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.348.397,27 549.409,64 35.568,80 7.862.238,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 802.886,14 66.502,29 2.238,24 867.150,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.731.090,41 788.313,98 59.252,28 10.460.152,11
10.424.904,43 793.579,09 63.275,13 11.155.208,39
Nettobuchwerte
Stand am 30.11.2010 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 1.664,40 7
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 3.980.625,01 3.969
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.517.285,41 2.960
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.927,26 183
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.000,00 54
6.791.837,68 7.166
6.793.502,08 7.173

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CFC Europe GmbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2009 bis 30. November 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der CFC Europe GmbH, Göppingen, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 2. September 2011

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Reichmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Weskamp, Wirtschaftsprüfer

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