Stammdaten

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Amtsgericht Oldenburg HRB 120651
Vorher
DEEP. Underground Engineering GmbH
Eingetragen
25.10.1995
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Planung, der Bau und Betrieb von untertägigen Speichern (Kavernenspeichern) und Porenspeichern zur Lagerung von gasförmigen, flüssigen und festen Stoffen und Solegewinnung sowie der dazugehörigen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Möller
seit 30.4.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Jürgen Kepplinger
seit 5.6.2019
Prokura
Christian Hellberg
seit 14.11.2005
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DEEP.KBB GmbH

Bad Zwischenahn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlage des Unternehmens

DEEP.KBB ist eine Ingenieurgesellschaft, die ihre fachlichen Schwerpunkte im Bereich der untertägigen Energiespeicherung hat. Spezifisch richtet sich der Fokus auf die Speicherung von gasförmigen und flüssigen Kohlenwasserstoffen in Kavernen und in Porenspeichern. Dar- über hinaus gehört auch Solegewinnung aus Salzformationen für die Stein- und Kalisalzproduktion zum Portfolio. Ein Schwerpunkt wird zukünftig die untertägige Speicherung von Wasserstoff sein, welcher aus den erneuerbaren Energiequellen, Wind und Sonne, stammt.

Weiterhin gehört auch die Speicherung von Druckluft im Bereich der erneuerbaren Energien zum Leistungsumfang.

Experten, erfahrene Ingenieure unterschiedlicher Disziplinen, Geowissenschaftler und Techniker sind in den jeweiligen Fachgebieten und Verfahren hochspezialisiert und werden sowohl national als auch international eingesetzt.

DEEP.KBB kann auf umfangreiche Referenzen im In- und Ausland verweisen. Fachspezifisches und qualifiziertes Know-how für Projektentwicklungen, technische Evaluierungen, Planungen und die Realisierung von Projekten bilden eine komplexe Einheit, die dem potenziellen Markt angeboten werden kann.

Um sich für die Zukunft aufzustellen, ist im Jahr 2023 eine Nachfolgeregelung für Geschäftsführung sowie für die Gesellschafter vereinbart worden. Im Rahmen eines gestreckten Management-Buy-Outs werden die vier Prokuristen der Gesellschaft ab 2024 Anteile von den bisherigen Gesellschaftern erwerben mit dem Ziel, die Gesellschaft mittelfristig vollständig zu übernehmen. Die Gesellschaft wird dann zukünftig von einer Geschäftsleitung geführt, die aus 3 Geschäftsführern und 2 Prokuristen bestehen wird.

Sitz des Unternehmens bleibt Bad Zwischenahn mit den Standorten Hannover und Rüstringen. Im Geschäftsjahr wurde mit durchschnittlich 108 Mitarbeitenden ein Umsatz von TEUR 12.408 generiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltweite Wirtschaftsleistung sieht der IWF leicht im Aufwind - die aktuelle Prognose für das BIP-Wirtschaftswachstum 2024 liegt um 0,2 Prozentpunkte höher als im World Economic Outlook (WEO) vom Oktober 2023 und wird aller Voraussicht nach bei 3,1 % liegen. Laut IWF liegt die Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer über den Erwartungen der Experten. Auch die öffentlichen Finanzen vieler Länder hätten sich stabiler als angenommen erwiesen.

Für die deutsche Wirtschaft hat das ifo Institut seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 deutlich reduziert, von 1,4 Prozent auf 0,9 Prozent. Für 2025 erwartet es eine leichte Beschleunigung auf 1,3 Prozent, bislang hatte das ifo nur 1,2 Prozent vorhergesagt (www.ifo.de 12/2023).

Die Energieversorgungslage hat sich in Deutschland weiter entspannt, die Energiekrise, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, ist aber noch nicht überwunden. Die Ausgangslage für den Winter 2023/2024 war deutlich besser als ein Jahr zuvor. Die Gasspeicher waren zu Beginn des Winters ausreichend gefüllt. Die Restrisiken, wie z. B. ein sehr kalter Winter, sind ausgeblieben, auch musste Deutschland keine Staaten in Südosteuropa mitversorgen.

Zurzeit wird der Bau von zusätzlichen Erdgaskraftwerken diskutiert, welche dann später auf den Betrieb von Wasserstoff umgerüstet werden sollen.

Hierdurch und auch aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Wasserstoff nimmt der Speicherbedarf weiterhin zu.

Auf europäischer Ebene bleibt das Thema Versorgungssicherheit weiterhin von großer Bedeutung.

3. Geschäftsverlauf

Zur Unternehmenssteuerung werden vermögens-, ertrags- und liquiditätsorientierte Kennzahlen ausgewertet, insbesondere sind dies die Leistungsindikatoren Umsatz und Betriebsergebnis. Anhand von monatlichen Auswertungen erfolgt im laufenden Geschäftsjahr ein regelmäßiger Plan-IST-Vergleich.

Die Produktivität als weitere Kenngröße zur Steuerung des Unternehmens hat sich etabliert und wird quartalsweise im Management Meeting besprochen.

Im Projektcontrolling erfolgt monatlich ein projektbezogener Plan-IST-Abgleich der Pauschalprojekte. Hiermit wird sichergestellt, dass bei Abweichungen frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Der Umsatz 2023 ist mit TEUR 12.408 rd. 3,6 % niedriger als prognostiziert und rd. 3,45 % niedriger als im Vorjahr, insbesondere durch den reduzierten Weiterverkauf von Fremdleistungen. Der Umsatz aus Eigenleistung ist dagegen um 4,8 % gestiegen. Insgesamt konnte ein Betriebsergebnis von TEUR 403 (2022: 806 TEUR) erzielt werden. Geplant war ein leicht höheres Betriebsergebnis als 2022. Ein wichtiger Grund für die starke Reduzierung des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr war, dass die notwendige Erhöhung der Verrechnungsätze erst langsam greift und planmäßig erst im Jahr 2024 ihre volle Wirkung zeigen wird.

Das Ende der Pandemie im Jahr 2023 hatte keine direkten wirtschaftlichen Einflüsse auf die Gesellschaft.

Da die Qualifikation der Mitarbeitenden ein sehr wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, legt die Gesellschaft sehr großen Wert auf die Weiterbildung des Personals und hat die Investitionen dahin gehend weiter verstärkt. Die Investitionen in die technische Ausrüstung lagen im Rahmen der Investitionsplanung.

Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufes sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die in den Vorjahren prognostizierten Entwicklungen des Geschäftsfelds "Speicherung von Wasserstoff" als Wachstumsmotor der Gesellschaft haben sich bestätigt. Darüber hinaus hat sich das Geschäftsfeld "Verwahrung von Bohrungen" weiter etabliert und weitere Großkunden konnten akquiriert werden.

Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 517) erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 294 und liegt damit unter Plan.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung aus Sicht der Geschäftsführung als gut zu bezeichnen.

3.1. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Langfristiges Vermögen 1.133 3.007
Kurzfristiges Vermögen 6.912 6.559
Gesamtvermögen 8.045 9.566
Eigenkapital 4.310 7.658
Kurzfristiges Fremdkapital 3.735 1.908
Gesamtkapital 8.045 9.566

Der Anteil des Sachanlagevermögens gemessen an der Bilanzsumme beträgt 13,6 % (Vj: 29,8 %). Die Reduzierung hat sich aus dem annährend ergebnisneutralen Verkauf des Gebäudes und des Grundstückes ergeben.

Die Eigenkapitalquote ist im laufenden Geschäftsjahr mit 53,6 % (Vj: 80,1 %) gesunken. Dies ergibt sich im Wesentlichen durch Gewinnausschüttungen im Jahr 2023 sowie einer stichtagsbedingten Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten von rd. TEUR 1.800.

Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten bestehen keine.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 351 investiert, der größte Teil hiervon betrifft den Fuhrpark mit TEUR 95, die EDV mit TEUR 47 und die Erweiterung der Gaserstbefüllungsanlage mit TEUR 154, die in einem EPC-Projekt zum Einsatz kommt. Bei den restlichen Investitionen handelt es sich, wie in den Vorjahren, unter anderem um Hard- und Software, die eine innovative, zukunfts- und marktorientierte Gestaltung der anspruchsvollen Geschäftstätigkeit gewährleisten. Die Investitionen wurden aus den Erträgen der laufenden Geschäftstätigkeiten ohne Kreditaufnahme finanziert.

3.2. Finanzlage

Die Finanzlage stellt sich in zusammengefasster Form wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.045 469
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.411 - 676
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.503 - 1.506
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.182 2.229

Die Finanzlage im Jahr 2023 mit einem Finanzmittelbestand von TEUR 2.182 (Vj: TEUR 2.229) ist trotz der Gewinnausschüttungen in Höhe von 3,5 Mio. EUR an die Gesellschafter weiterhin als gut zu bezeichnen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten werden i. d. R. innerhalb der Fristen beglichen. Skonto wird regelmäßig gezogen. Forderungen an Kunden werden weitestgehend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.3. Ertragslage

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 12.408 12.852
Bestandsveränderungen -60 -118
aktivierte Eigenleistungen 0 94
Betriebsleistung 12.348 12.828
Materialaufwand 2.670 3.129
Personalaufwand 7.538 7.421
Abschreibungen 341 370
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.589 1.395
Sonstige Steuern 8 8
Betriebsaufwand 12.146 12.323
Sonstige betriebliche Erträge 201 301
Betriebsergebnis 403 806
Finanz- und Beteiligungsergebnis -109 -5
Ertragsteuern -142 -284
Jahresergebnis 152 517

Der Umsatz zum Vorjahr hat sich nur um 3,45 % vermindert und ist annähernd gleichgeblieben.

Die Aufwendungen aus bezogenen Leistungen und Material haben sich, aufgrund der geringeren weiterberechneten Fremdleistungen, auf TEUR 2.670 (Vj: TEUR 3.129) vermindert.

Die Personalkosten haben sich im Jahresvergleich, trotz der steigenden Anzahl an Mitarbeitenden und überdurchschnittlichen Gehaltsanpassungen, mit TEUR 117 nur geringfügig erhöht. Hauptursache hierfür sind die geringeren erfolgsabhängigen Gehaltszahlungen.

Im Geschäftsjahr konnte somit ein Betriebsergebnis von TEUR 403 erzielt werden, welches mit 50% deutlich unter dem prognostizierten Wert liegt. Es werden Ertragsteuern i.H.v. TEUR 142 anfallen.

Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich daher auf TEUR 152.

4. Chancen, Risiko- und Prognosebericht

Die Gesellschaft hat ihre Position am Markt weiter ausgebaut und ist besonders im Bereich der Speicherung von Wasserstoff ein strategischer Marktpartner für die Speicherbetreiber geworden. Einige Projekte konnten gewonnen und zum Teil schon realisiert werden. Qualifiziertes Personal mit vielen Referenzen ist auch weiterhin der wichtigste Schlüsselfaktor zur Verbesserung der Marktposition. Das Rekrutieren von neuen Mitarbeitenden war im Jahr 2023 sehr erfolgreich und es wird auch zukünftig ein besonderes Augenmerk daraufgelegt. Die Personalkosten werden auch weiterhin den größten Kostenblock ausmachen.

Durch die Energiekriese und den Boom von Wasserstoff als Energieträger nimmt die Bedeutung von Speichern national und international weiter zu. Für die Umrüstung der bestehenden Speicher werden verstärkt qualifizierte Ingenieurleistungen nachgefragt, zudem kommt durch den erhöhten Speicherbedarf auch der Neubau von Wasserstoffkavernen immer häufiger ins Gespräch. Dieser Geschäftsbereich wächst weiterhin und wird dem Unternehmen entsprechende Beschäftigung sichern. Hier ist auch eine erhöhte Nachfrage von ausländischen Kunden zu verzeichnen.

Neben dem wieder zunehmenden Bedarf an Speichern entwickeln sich die Geschäftsfelder Verwahrung von Kavernen und die Verschließung von Bohrungen weiter. Die Nachfrage nimmt zu und Projekte mit großen Kunden konnten gewonnen werden.

Aufgrund der geschilderten Marktsituation ist der Fokus für zukünftige Geschäfte - neben der klassischen Ausrichtung - zum einen auf die Umnutzung der Kavernen zur Speicherung von Wasserstoff, zum anderen auch auf die Verwahrung ausgerichtet. In diesem Bereich werden Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung gesehen.

Das mit der Internationalisierung einhergehende Währungsrisiko ist abgedeckt. Die Kundenverträge enthalten Währungsgleitklauseln und die Gesellschaft betreibt aktives Währungsmanagement. Verträge in Ländern mit hohem Währungsrisiko werden nur in Euro abgeschlossen.

Die Gesellschaft betreibt ein aktives Forderungsmanagement, um Risiken aus Forderungsausfällen entgegenzuwirken.

Die Anzahl der Beschäftigten ist 2023 gestiegen. Das Unternehmen plant weiterhin den Aufbau von zusätzlichem Personal, um die Herausforderungen aus den neuen Geschäftsfeldern abzudecken und dem altersbedingten Ausscheiden vorzubeugen. Die Personalkosten werden daher gegenüber dem Vorjahr um ca. 10% steigen.

Wesentlichen entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken ist die Gesellschaft derzeitig nicht ausgesetzt. Hiermit ist auch für die nächsten beiden Jahre nicht zu rechnen.

Im IT-Bereich wurden alle wichtigen und erforderlichen Maßnahmen für die Sicherheit und gegen Cyber-Angriffe getroffen. Eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für IT-Sicherheit erfolgt laufend. Ein durch einen Dienstleister durchgeführte Penetration-Test wurde erfolgreich bestanden.

Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass die zuvor dargestellten zukünftigen Chancen zu einer positiven Unternehmensentwicklung beitragen und den zuvor genannten Risikopotenzialen mit den entsprechend dargestellten Gegenmaßnahmen entgegenstehen.

Die Gesellschaft erwartet aus den genannten Gründen für das Geschäftsjahr 2024 erneut ein positives Betriebsergebnis. Aufgrund der zunehmenden Zahl an Mitarbeitenden wird für 2024 ein um 7% höherer Umsatz und ein um TEUR 45 höheres Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

 

Bad Zwischenahn, den 7. Juni 2024

gez. Christian Hellberg, Geschäftsführer

gez. Stefan Möller, Geschäftsführer

gez. Reinhard Steenken, Geschäftsführer

Bilanz zum zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle vermögensgegenstände 14.852,00 13
II. Sachanlagen 1.095.856,00 2.852
III. Finanzanlagen 22.287,50 143
1.132.995,50 3.008
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 196.582,66 229
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.374.040,66 4.037
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.181.936,51 2.229
6.725.559,83 6.495
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 186.054,97 64
8.044.610,30 9.567

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Ausgegebenes Kapital 286.303,00 256
II. Kapitalrücklage 2.948.505,83 2.949
III. Gewinnvortrag 923.256,27 3.936
IV. Jahresüberschuss 151.866,52 517
4.309.931,62 7.658
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.045.220,13 1.537
C. VERBINDLICHKEITEN 2.689.458,55 372
8.044.610,30 9.567

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.879.808,65
2. Personalauwand
a) Löhne und Gehälter -6.119.451,13 -6.216
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.418.614,80 -1.205
-7.538.065,93 -7.421
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -341.149,13 -370
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.588.650,95 -1.394
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.788,34 1
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen -120.775,48 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.993,56 -6
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -141.972,98 -284
9. Ergebnis nach Steuern 159.988,96 525
10. Sonstige Steuern 8.122,44 8
11. Jahresüberschuss 151.866,52 517

Amtsgericht Oldenburg, HRB 120651

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang, anstatt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.

Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Als immaterielle Vermögensgegenstände werden im Wesentlichen entgeltlich erworbene EDV-Programme ausgewiesen, die zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren planmäßig linear abgeschrieben werden. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen ist generell zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis fünfzig Jahren bewertet. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Wirtschaftsjahr ihrer Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der unfertigen Leistungen wurde unter Beachtung des Niederstwertprinzips und mit den zum Bilanzstichtag entstandenen Aufwendungen angesetzt. Insbesondere handelt es sich hierbei um die Kosten für Mitarbeiterstunden. Daneben werden angemessene Teile der Gemeinkosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, die geleisteten Anzahlungen und liquiden Mittel werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Sofern zulässig, werden Forderungen und Verbindlichkeiten saldiert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Die latenten Steuern beruhen auf steuerlichen Verlustvorträgen sowie der gebildeten Rückstellung für Altersteilzeit.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird gemäß § 272 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Nennwert der erworbenen eigenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und den Anschaffungskosten der erworbenen eigenen Anteile wird mit den frei verfügbaren Rücklagen sowie dem Bilanzgewinn verrechnet. Die Kosten des Erwerbs werden als Aufwand im laufenden Geschäftsjahr erfasst. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die eigenen Anteile in voller Höhe eingezogen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitadäquaten Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren abgezinst. Die bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigten zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und werden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellungen mit 2 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sowie die erhaltenen Anzahlungen werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung gebucht und zum Jahresende mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden am Bilanzstichtag ergebniswirksam erfasst.

Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wird dabei das Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzip beachtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Anteilsbesitz

100%ige Beteiligung an der Sager Meer Energy GmbH in Bad Zwischenahn (2023: Eigenkapital TEUR 5, Jahresfehlbetrag TEUR 1).

100%ige Beteiligung an der DEEP KBB YERALTI MUHENDISLIGI A.S. in Istanbul, Türkei (2023: Eigenkapital TTRY 407, Jahresüberschuss TTRY 191). Der Umrechnungskurs von EUR zu TRY gem. § 265a HGB beträgt 32,78.

100%ige Beteiligung an der KBB Lda. in Porto, Portugal (2023: Eigenkapital EUR 5.000,00, Jahresfehlbetrag 2022 EUR 4.209,75).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 16.350,41 eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vj.: EUR 16.050,41).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 2.690 (Vj.: TEUR 371). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, sonstige Verbindlichkeiten.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen EUR 23.478,06 (Vj.: EUR 46.669,29).

Personalaufwand

Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen EUR 8.193,72 (Vj.: EUR 9.949,77).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen EUR 21.998,88 (Vj.: EUR 47.297,72).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die langfristigen Personalrückstellungen (Altersteilzeit) sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Das Mengengerüst hat sich nicht geändert, daher wurde auf die Buchung von Zinsen verzichtet.

IV. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Dipl.-Ingenieur Christian Hellberg, Oldenburg. Beruf: Bergbauingenieur.

Im Jahr 2024 wurden Herr Stefan Möller, Pattensen und Herr Reinhard Steenken, Barßel als weitere Geschäftsführer der DEEP.KBB GmbH bestellt.

Bezüglich der Angabe über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird nach § 289 Nr. 9a) HGB von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

2. Personalbestand

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 108 Arbeitnehmer beschäftigt (Vj.: 103).

3. Haftungsverhältnisse

2023 2022
TEUR TEUR
Gewährleistungsbürgschaften 0 128

Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen Geschäftstätigkeit ein. Auf der Grundlage einer kontinuierlichen Risikoeinschätzung der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung aller bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft zurzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Daher wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.

4. Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Bad Zwischenahn, den 7. Juni 2024

Christian Hellberg, Geschäftsführer

Stefan Möller, Geschäftsführer

Reinhard Steenken, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 01.01.2023 - 31.12.2023

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 735.723,49 18.083,00 0,00 753.806,49
735.723,49 18.083,00 0,00 753.806,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.561.060,58 0,00 1.708.309,02 852.751,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.635.920,70 333.175,66 167.217,29 3.801.879,07
6.196.981,28 333.175,66 1.875.526,31 4.654.630,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 155.062,98 0,00 0,00 155.062,98
155.062,98 0,00 0,00 155.062,98
7.087.767,75 351.258,66 1.875.526,31 5.563.500,10
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.539,49 738.954,49 0,00 738.954,49
722.539,49 738.954,49 0,00 738.954,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 789.516,18 63.235,38 0,00 852.751,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.555.988,70 2.614.987,75 111.464,38 2.706.023,07
3.345.504,88 324.734,13 111.464,38 3.558.774,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.000,00 120.775,48 0,00 132.775,48
12.000,00 120.775,48 0,00 132.775,48
4.080.044,37 461.924,61 111.464,38 4.430.504,60
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.852,00 13.184,00
14.852,00 13.184,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.771.544,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.856,00 1.079.932,00
1.095.856,00 2.851.476,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 22.287,50 143.062,98
22.287,50 143.062,98
1.132.995,50 3.007.723,38

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und Lagebericht handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DEEP.KBB GmbH, Bad Zwischenahn

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der DEEP.KBB GmbH, Bad Zwischenahn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEEP.KBB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, 27. Juni 2024

BDO Oldenburg GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kunze, Wirtschaftsprüfer

Traksel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Auf der Gesellschafterversammlung der DEEP.KBB GmbH vom 25.06.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung 2023

Die Gesellschafterversammlung beschließt am 25.06.2024 die Ergebnisverwendung entsprechend des Ergebnisverwendungsvorschlags im Anhang der Gesellschaft.

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