Anna-Gabriela-Fromm eGbR
Selbe AdresseMetallbearbeitung a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Hartmut Fromm seit 1.11.2024 | Geschäftsführer |
Michael Dr. Deja seit 28.10.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vermar AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vermar GmbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023der Vermar GmbHBerlinAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Vermar GmbHBerlin
Konzerneigenkapitalspiegel 31.12.2023
Konzern-KapitalflussrechnungDie Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung wird durch folgende Kapitalflussrechnung dargestellt:
KONZERNANHANG zum 31.12.2023der Vermar GmbH, BerlinA. Allgemeine Angaben Die Vermar GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg), HRB 110412. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Es handelt sich um eine Kleinstgesellschaft i.S.d. § 267a HGB. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt gemäß dem §§ 290 ff HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in den Konzernanhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit § 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Konzernanhang gemacht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. B. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätzen Grundlage des Konzernabschlusses sind die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen. Bei den einbezogenen Gesellschaften stimmt der Stichtag der Einzelabschlüsse mit dem Stichtag des Konzernabschlusses überein. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB. Im Konzernanlagenspiegel ist das Anlagevermögen der einbezogenen Gesellschaften hinsichtlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten mit den historischen Werten und hinsichtlich der Abschreibungen mit den kumulierten Werten enthalten. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. Zwischenergebnisse aus Konzernlieferungen wurden, soweit vorhanden, nach § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Soweit erforderlich, wurde bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen eine Steuerabgrenzung vorgenommen. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. In den vorliegenden Konzernabschluss wurden neben der Vermar GmbH die folgenden Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB einbezogen:
* Einbezug aufgrund der
Komplementärstellung der Vermar GmbH bei diesen
Unternehmen gemäß Stellungnahme zur
Rechnungslegung Nr. 7 des Hauptfachausschusses des
Instituts der Wirtschaftsprüfer.
In den Konsolidierungskreis des (Teil-)Konzernabschlusses der VEMAG Verlags- und Medien AG sind zum Abschlussstichtag die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:
Mit Kaufvertrag vom 19.12.2023 erwarb die VEMAG Verlags- und Medien AG 100 % der Anteile an der VEMAG Ventures GmbH. Die VEMAG Ventures GmbH wurde zum 31.12.2023 erstmalig im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Veränderung im Konsolidierungskreis führt jedoch nicht dazu, dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr nicht mehr gegeben ist. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 01.01.2017 verteilen sich wie folgt:
Aus der Erstkonsolidierung der Circon Verlag GmbH ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 01.01.2018 von 1.543 T€, der vollständig auf Geschäfts- oder Firmenwert entfällt. Aus der Erstkonsolidierung der Libra 8 GmbH zum 01.01.2018 ergab sich kein Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Aus der Erstkonsolidierung der I&H Fromm GbR zum 31.03.2019 ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von 1 T€, der vollständig auf Geschäfts- oder Firmenwert entfällt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte verteilen sich wie folgt:
Die Abschreibung der aufgedeckten Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt linear, beginnend ab Januar 2017 bzw. Januar 2018 bzw. April 2019, entsprechend der durchschnittlichen betriebsgewöhnlichen Restnutzungsdauer von 10 Jahren. Da die Abschreibungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB eine Abschreibungsdauer von 10 Jahren gewählt. Die aufgedeckten stillen Reserven, die auf Gebäude/Wohneigentum entfallen, werden über die durchschnittliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 33 Jahren linear abgeschrieben. Die aufgedeckten stillen Reserven im Grund und Boden sowie in den Beteiligungen unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, da von einer unbegrenzten Nutzungsdauer ausgegangen wird. Der Firmenwert der Circon Verlag GmbH wurde in Vorjahren wegen bestehender Wertminderung außerordentlich abgeschrieben. Der Firmenwert der Albrechtstraße 119 Immobilien GmbH wurde in 2021 abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert CE Community Editions GmbH wurde auf Grund der Veräußerung der Gesellschaftsanteile in 2021 ausgebucht. Im Konzernanlagenspiegel ist das Anlagevermögen der einbezogenen Gesellschaften hinsichtlich der Anschaffungs-/Herstellungskosten mit den historischen Werten und hinsichtlich der Abschreibungen mit kumulierten Werten enthalten. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 01.01.2017, 31.05.2019 sowie 31.12.2019 ergeben sich für die nachfolgenden Unternehmen:
Die Nutzungsdauer der passiven Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierung wird unter Berücksichtigung der Entstehungsgründe angesetzt. Die passiven Unterschiedsbeträge werden über die geschätzte Nutzungsdauer linear aufgelöst. Im Konzernanlagenspiegel ist das Anlagevermögen der einbezogenen Gesellschaften hinsichtlich der Anschaffungs-/Herstellungskosten mit den historischen Werten und hinsichtlich der Abschreibungen mit kumulierten Werten enthalten. Folgende Unternehmen wurden aufgrund ihrer - auch insgesamt - untergeordneten Bedeutung gem. § 296 (2) HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Über das Vermögen der Middelhoff & Cie. Asset Management GmbH, Greven ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Beteiligung hat einen Buch- und Zeitwert von 1,-- EUR. Die Beteiligungen an folgenden Unternehmen wurden aufgrund des maßgeblichen Einflusses der Vermar GmbH gem. §§ 311, 312 HGB at equity bilanziert:
Die Beteiligung an der campus naturalis GmbH - Akademie, die in den Vorjahren at equity bilanziert wurde, wurde mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag über Geschäftsanteile vom 22.03.2023 veräußert. Die Anteile am Kapital entsprechen den Stimmrechten. Es ergeben sich im Rahmen der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen die folgenden Unterschiedsbeträge:
Die Einschätzung der ursprünglichen Nutzungsdauer von 10 Jahren ergibt sich aus der voraussichtlichen Bestandsdauer unter Berücksichtigung der jeweiligen Branche sowie der individuellen Organisation und Strategie des Unternehmens. C. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds ist definiert als Summe aus Zahlungsmitteln (Barmittel sowie täglich fällige Sichteinlagen) sowie Kontokorrentkrediten bei Kreditinstituten. Er setzt sich zusammen aus dem Kassenbestand (T€ 7; Vorjahr: T€ 6), Guthaben bei Kreditinstituten (T€ 8.306; Vorjahr: T€ 1.111) sowie Kontokorrentkrediten bei Kreditinstituten (T€ 15; Vorjahr: T€ 47). D. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (1 bis 33 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter deren Wert EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand abgezogen. Für alle eigenständig nutzbaren Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR betrugen, wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Abgang des Sammelpostens wird nach vollständiger Auflösung unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung von Produktions-Stücklizenzen und anteiligen Vorkosten der Produktion sowie angemessenen Gemeinkostenzuschlägen angesetzt unter Inanspruchnahme des Bewertungs-Vereinfachungsverfahrens "First In First Out" (FIFO; § 256 Abs. 1 HGB) und der Beachtung des Niederstwertprinzips. Waren wurden zu Anschaffungskosten sowie bei einzelnen Produktgruppen zu Durchschnittspreisen (§ 240 Abs. 4 HGB) bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Auf schwer verkäufliche Bestände wurden zusätzlich angemessene Wertabschläge (Abschreibungen) nach absatzmarktorientierten Gesichtspunkten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Einzelrisiken werden durch Einzelwert-, allgemeine Risiken durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Aktive latente Steuern werden in der Höhe angesetzt, in der sie in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich zu Steuerentlastungen führen. Passive latente Steuern werden für zukünftige Steuerbelastungen gebildet. Zum 31. Dezember 2023 wurden passive latente Steuern ausgewiesen. Aktive und passive latente Steuern werden, soweit möglich, unter Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 HGB i.V.m. § 306 HGB verrechnet. Latente Steuern werden für die zeitlich befristeten Unterschiede zwischen den Buchwerten der Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Latente Steuerschulden werden im Allgemeinen für alle zu versteuernden temporären Differenzen bilanziert. Latente Steuerschulden und Steueransprüche werden auf Basis der erwarteten Steuersätze und der Steuergesetze ermittelt, die im Zeitpunkt der Erfüllung der Schuld oder der Realisierung der Vermögensgegenstände bzw. Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Geltung haben werden. Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und der Berücksichtigung von erwarteter Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen ermittelt. Die Zinssätze entsprechen den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB, entsprechend der Vereinfachungsregelung für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren. Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen als Deckungsvermögen zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und sind mit der jeweiligen individuellen Verpflichtung verrechnet worden (§ 246 Abs.2 S. 2 HGB). Als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der übersteigende Betrag aus dem Zeitwert der Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen) und den Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) ausgewiesen. Die Vermögensgegenstände sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen. Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Beträge, die auf Fremdwährung lauten, werden mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Berichtsjahr insoweit geändert, als dass die unfertigen und fertigen Erzeugnisse im Vorjahr mit Durchschnittswert angesetzt wurden. Ebenso erfolgte eine Änderung / Anpassung des Berechnungsverfahrens für Rückstellungen für ausstehende Gutschriften (sonstige Rückstellungen). Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Kraftfahrzeugsteuer wurde entgegen den gesetzlichen Gliederungsvorschriften nicht unter den sonstigen Steuern, sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden haben sich im Berichtsjahr insoweit geändert, als dass die unfertigen und fertigen Erzeugnissen im Vorjahr mit Durchschnittswert angesetzt wurden. Ebenso erfolgte eine Änderung/Anpassung des Berechnungsverfahrens für Rückstellungen für ausstehende Gutschriften (sonstige Rückstellungen). E. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Konzernbilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Konzernanlagenspiegel. Konzern-Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Vermar GmbH, BerlinWerte in: EUR
2. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Die Abschreibung des aufgedeckten Geschäfts- und Firmenwertes erfolgt linear, beginnend ab Januar 2017. Da die Abschreibungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 eine Abschreibungsdauer von 10 Jahren gewählt. Der Geschäfts- und Firmenwert an der Circon Verlag GmbH wurde aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. 3. Beteiligungen Die Schutzklausel gemäß § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB wird in Anspruch genommen. 4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von:
In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von T€ 3.654 (Vorjahr: T€ 2.702) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. 5. Pensionsrückstellungen/ Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Bewertung der Pensionsrückstellungen lagen folgende Prämissen zu Grunde Zinssatz (10 Jahresdurchschnitt) 1,82 % Zinssatz (7 Jahresdurchschnitt) 1,74 % Erwartete Rentensteigerung 1,00 % Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt 1.075.754,63 €. Er wird mit Vermögensgegenständen im Wert von 1.117.389,63 € verrechnet, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen. Den Erfüllungsbetrag übersteigendes Deckungsvermögen in Höhe von 41.635 € wurde auf der Aktivseite als Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 750.000,00 €, der bilanzierte Zeitwert 1.117.389,63 €. Bei Rückdeckungsversicherungen entspricht der Zeitwert den Anschaffungskosten und bemisst sich auf Grundlage des Deckungskapitals. Im Rahmen der Saldierung wurden ebenfalls Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.399,00 € mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen Höhe von 42.871,81 € verrechnet. Die Gesellschaft hat gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB einen zehnjährigen Zeitraum für die Ermittlung des durchschnittlichen Zinssatzes für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen verwendet. Der Unterschied i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 59,00 €. 6. Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Die Auflösung des aufgedeckten Unterschiedsbetrages erfolgt - mit Ausnahme der Passiven Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierung nach Verschmelzung auf die Vermar GmbH sowie der VEMAG Verlags- und Medien AG - linear, entsprechend der durchschnittlichen betriebsgewöhnlichen Restnutzungsdauer von 33 Jahren. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Remissionen 3.086 T€ (Vorjahr: 4.962 T€), Rückstellungen für Tantiemen 880 T€ (Vorjahr 1.215 T€), für Prozessrisiken in Höhe von 200 T€ (Vorjahr: 229 T€) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 690 T€ (Vorjahr: T€ 1.114). 8. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Sicherheiten: 1 Grundschuld 2 Pfandrecht In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten: - aus Steuern : € 2.744.133,40 (Vorjahr: € 1.721.649,98) 9. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Aktive latente Steuern wurden mit passiven latenten Steuern saldiert. Die Bewertung der körperschaftsteuerlichen Latenzen erfolgte mit einem Steuersatz von ca. 15 %. Die Bewertung der gewerbesteuerlichen Latenzen erfolgte mit einem Steuersatz von ca. 15 %. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich aus Druckerzeugnissen, Tonträgern und Videoproduktionen von 59.207 T€ (Vorjahr: 78.471 T€), Lizenzen 98 T€ (Vorjahr: 324 T€), Erlösschmälerungen in Höhe von -580 T€ (Vorjahr: -579 T€) und sonstigen Umsatzerlösen von 455 T€ (Vorjahr: 449 T€) zusammen. Von den Umsatzerlösen entfallen auf das Inland 37.674 T€ (Vorjahr: 41.017 T€), übrige Länder der EU 20.119 T€ (Vorjahr: 35.497 T€) sowie Drittländer 1.512 T€ (Vorjahr: 2.281 T€) abzüglich Erlösschmälerungen. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 481 T€ (Vorjahr: 1.621 T€) enthalten. Des Weiteren sind in den Sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge enthalten in Höhe von 33 T€ (Vorjahr 176 T€), Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 86 T€ (Vorjahr: 396 T€), sowie Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 223 T€. Im Vorjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus dem Abgang von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von 1.587 T€ enthalten. 3. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe 657 T€ enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 257 T€ (Vorjahr: 367 T€) sowie im Vorjahr außergewöhnliche Aufwendungen aus Forderungsverzicht in Höhe von 790 T€ enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträge sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 97 T€ (Vorjahr: 13 T€), davon gegenüber Gesellschaftern 97 T€ (Vorjahr: 13 T€) enthalten. 6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens In den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens ist eine außergewöhnliche Abschreibung auf eine Beteiligung in Höhe von 1.112 T€ sowie im Vorjahr auf eine Darlehensforderung in Höhe von 1.042 T€ enthalten. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 7 T€) enthalten. 8. Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge (sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von 3.165,58 € sowie Aufwendungen (sonstige betriebliche Aufwendungen) in Höhe von 2.961,30 €. 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von 596T€ (Vorjahr: 515 T€) enthalten. F. Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Der Konzern hat Teilbereiche des Rechnungswesens outgesourct, um Synergieeffekte zu nutzen. Risiken ergeben sich daraus nicht. G. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
H. Geschäfte mit nahestehenden Personen Wesentliche Geschäfte der in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind wie folgt zustande gekommen:
I. Haftung für fremde Verbindlichkeiten In den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften haben Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wie folgt bestellt:
Das Risiko einer Inanspruchnahme der Sicherheiten lfd. Nr. 1. wird gering eingeschätzt, da es sich um eine Eventualverbindlichkeit handelt und Versicherungsschutz besteht. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Sicherheiten lfd. Nr. 2. und 3. wird gering eingeschätzt, da die Verbindlichkeiten Immobiliendarlehen betreffen, die vertragsgemäß bedient werden. J. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug 202 (Vorjahr: 214) und setzt sich wie folgt zusammen:
K. Treuhandverhältnisse Die Vermar GmbH hält und verwaltet treuhänderisch für die Schwager & Steinlein Verlag GmbH, Köln, den Geschäftsanteil (25.000,-- EUR) an der Circon Verlag GmbH, München (ehem. Compact Verlag GmbH, München). L. Bewertungseinheiten
Der beizulegende Zeitwert des Caps zum 31.12.2023 beträgt TEUR 6. M. Sonstige Angaben 1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Als Geschäftsführer bei der Gesellschaft sind bestellt:
Dem Beirat gehören an:
Die an die Geschäftsführung gewährten Kredite haben sich wie folgt entwickelt:
2. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug 122 T€, davon 99 T€ für Teilbereichsprüfer. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. 4. Vorschlag über die Ergebnisverwendung des MutterunternehmensEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 20.06.2024 Vermar GmbH Berlin Astrid Krusch, Geschäftsführerin Dr. Michal Deja, Geschäftsführer Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Vermar GmbHBerlinA. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Erwerb, die Veräußerung und das Halten von unternehmerischen Beteiligungen an anderen Gesellschaften, auch in der Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin, sowie der Erwerb bzw. die Veräußerung, Verwaltung, Miete und Vermietung von Immobilien. Daneben berät die Gesellschaft eigene wie fremde Unternehmungen in strategischen wie unternehmerischen Fragestellungen. Die zum Konzern gehörenden Gesellschaften sind im Konzernanhang einzeln aufgeführt. Bei den Tochterunternehmen handelt es sich um eigenen Grundbesitz oder Anteilsbesitz verwaltende Unternehmen oder um Verlagsunternehmen. Ferner hält der Konzern Beteiligungen an einer assoziierten und sonstigen Gesellschaften. Der Grundbesitz ist im Wesentlichen in Berlin belegen. Die zum 31.05.2019 erstkonsolidierte VEMAG-Verlagsgruppe (VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln), im Folgenden VEMAG, entwickelt und vertreibt weltweit inhaltsbezogene Produkte. Den Hauptvertriebskanal bilden die Filialnetze des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), danach folgen die übrigen Absatzwege des stationären und des digitalen Einzelhandels. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das bereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken 1. Obwohl das Jahr 2023 weiterhin von globalen Krisen geprägt war, waren die Weichen für die deutsche Wirtschaft auf Erholung gestellt. Die Inflation war 2023 auf dem Rückzug und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasste im Geschäftsjahr neben Beraterumsätzen auch das aktive Management eigener Beteiligungen insbesondere die Entwicklung und den Vertrieb inhaltsbezogener Produkte über den Teilkonzern VEMAG AG Ferner hält die Gesellschaft Beteiligungen an Grundstückgesellschaften. Nach Angaben des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) konnte der deutsche Beteiligungsmarkt sich im vergangenen Jahr nicht dem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld entziehen. So widerstandsfähig und robust wie er ist, trotzdem haben Konjunktursorgen, Zinswende und geopolitische Krisen die Beteiligungsgesellschaften und ihre Portfoliounternehmen belastet. Insgesamt investierten Beteiligungsgesellschaften in Deutschland 10,5 Mrd. € und unterstützten Start-ups und Mittelständler mit Kapital, wobei alle Marktsegmente Investitionsrückgänge hinnehmen mussten. Die Branche des Immobilienmarktes war in 2023 geprägt durch einen starken Rückgang der Immobilienpreise, wobei sich Bestandsimmobilien stärker verbilligten als Neubauten. Die Angebotsmieten stiegen dagegen im bundesweiten Schnitt um 5,2% weiter. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand sind in der gesamtdeutschen Betrachtung um 5,8% gesunken. Dies ergab sich aus dem Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2024 des Rates der Immobilienweisen. 2023 war geprägt von steigenden Preisen und einer deutlichen Abnahme der Reallöhne. Die Fast Moving Consumer Goods erreichten im Jahr 2023 eine Summe von €197,6 Mrd. was eine Steigerung von 7,5% bedeutet. Die Vollsortimenter verloren einen Teil ihres Marktanteils und entwickelten sich von 29,0% auf 28,6%. Die Discounter dominieren weiterhin den Markt und konnten ihren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr von 36,8% auf 37,8% steigern. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Drogeriemärkte mit einem Wachstum von ca. 0,2%-Punkten 2. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels lag der Umsatz mit Büchern in den zentralen Vertriebswegen 2023 um 2,9% über dem des Jahres 2022. Der Absatz im gleichen Zeitraum ging allerdings um 1,9% zurück. Das Umsatzwachstum lässt sich somit lediglich auf die durchschnittliche Preissteigerung von 4,9% zurückführen. Der stationäre Buchhandel, welcher über die Coronajahre einen Rückgang des Umsatzes verzeichnete, konnte 2023 ein Umsatzwachstum von 2,8% (Absatz -2,2%) verbuchen. Das deutlichste Umsatzwachstum verzeichnete die Belletristik, welche neben einer Umsatzsteigerung von 7,7% auch eine Absatzsteigerung von 1,2% erreichte. Einen Umsatzrückgang verzeichneten hingegen Ratgeber (-0,7 %) und Reisebücher (-1,7 %) 3. PwC prognostiziert für die kommenden Jahre bis 2027 einen durchschnittlichen Umsatzrückgang Consumer Books von 1,6%. 4 Nicht nur die Wirtschaftsleistung in Deutschland erlitt 2023 einen Einschnitt. Die Statistikbehörde Eurostat schätzt für das Gesamtjahr 2023 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Euroraum von lediglich 0,5% (2022: +3,5%) 5
2 GfK Consumer Index Total Grocery 12/2023
https://www.gfk-cps.com/hubfs/EU%202023%20Files/Consumer%20Index/CI_12_2023.pdf
(besucht 08.03.2024).
2. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Konzernjahresüberschuss, trotz gesunkener Umsatzerlöse, gesteigert werden. Die Verbindlichkeiten des Konzerns gegenüber Kreditinstituten konnten 2023 in Höhe von 4,2 Mio. € abgebaut werden. Das Einkaufsverhalten der Konsumenten seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich deutlich verschlechtert. Steigende Energiekosten und hohe Inflation haben insbesondere die große Masse der Konsumenten mit niedrigen bis mittleren Einkommen getroffen. Die Produkte des Teilkonzerns VEMAG AG zielen überwiegend auf genau diese Zielgruppe. Im Hauptabsatzmarkt der VEMAG AG, dem Lebensmittel-Discount, hat das zu einem deutlichen Rückgang des Nonfood- Aktionsgeschäfts geführt. Insbesondere Spontankaufprodukte, die man nicht wirklich braucht ("nice-to-have") wurden deutlich weniger gekauft. Diese Entwicklung war bis zum Beginn des Krieges nicht vorhersehbar, weshalb große Kunden der VEMAG AG sich mit hohen Volumina an Aktionsware bevorratet hatten. Wegen des gesunkenen Absatzes mussten viele Waren mehrfach veraktioniert werden. Die dafür benötigte Fläche wurde durch eine Halbierung der Aktionsanzahl bei nahezu allen Nonfood- Warengruppen geschaffen. In der Umsatzentwicklung der beiden größten Organtöchter der VEMAG AG, Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft und Schwager & Steinlein Verlag GmbH, macht sich diese Entwicklung sehr deutlich bemerkbar. Insgesamt ging der im Teilkonzern VEMAG AG konsolidierte Konzernumsatz um gut 20 Mio. € (im Buchgeschäft von 77,8 Mio. € auf 56,4 Mio. € zurück. Diese Entwicklung war in der Planung antizipiert worden - der in der Planung unterstellte Ansatz wurde daher nur leicht, um einen Prozentpunkt, verfehlt. Durch rechtzeitige Gegenmaßnahmen konnten hingegen die in der Planung unterstellten deutlichen Kostensteigerungen im Teilkonzern VEMAG AG, insbesondere bei Materialaufwand und Transportkosten, abgemildert werden. Das erzielte Ergebnis des Konzerns, liegen dadurch sehr deutlich über den Annahmen des Plans. Die Beschaffungsseite wird nach wie vor durch die volatile geopolitische Lage geprägt. Der Ausfall des Suezkanal verteuerte die Seefrachten zwischenzeitlich erheblich, zum Zeitpunkt der Abfassung des Berichts hat sich das Preisniveau wieder etwas stabilisiert. Preissteigerungen bei den Produktionskosten konnten 2023 noch durch höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden, hier sieht sich der Konzern inzwischen wieder stärker mit Forderungen nach Preisreduktionen konfrontiert. Der Konzernumsatz des Teilkonzerns VEMAG-Verlagsgruppe sinkt deutlich von 78,2 Mio. € auf 58,7 Mio. € (-24,9%). Von den Umsatzerlösen (gerechnet ohne Erlösschmälerungen) entfallen 37,7 Mio. € auf das Inland (Vj.: 41,0 Mio. €), 20,1 Mio. € auf die übrige EU (Vj.: 35,5 Mio. €) und 1,5 Mio. € auf Drittländer (Vj.: 2,3 Mio. €). Das Konzernergebnis des Teilkonzerns VEMAG-Verlagsgruppe vor Ertragssteuern sinkt von 9,3 Mio. € auf 6,1 Mio. €. Der Konzern- Jahresüberschuss des Teilkonzerns VEMAG -Verlagsgruppe nach Steuern sinkt von 5,7 Mio. € auf 4,1 Mio. €, was einer Nachsteuerumsatzrendite bezogen auf dem Umsatz von 9,5% (Vj.: 7,2%) entspricht. Das erzielte EBIT sinkt von 9,3 Mio. € auf 6,1 Mio. €, die EBIT-Marge sinkt gegenüber 11,9% im Vorjahr auf 10,4%. Das Konzernergebnis des Vermar - Gesamtkonzerns nach Ertragssteuern erhöht sich von 3,4 Mio. € im Vorjahr auf 3,7 Mio. €. Dies entspricht einer Nachsteuerrendite von 6,3 % (Vj.: 4,3 %). Das im Gesamtkonzern erzielte EBIT sinkt von 7,2 Mio. € auf 5,1 Mio. €, die EBIT-Marge sinkt gegenüber 9,1 % im Vorjahr auf 8,6 %. 3. Prognose-Ist-Vergleich Die prognostizierte Stabilisierung der Ertragskraft auf Ebene des Teilkonzerns VEMAG AG ist eingetreten. Das Konzern-Jahresergebnis des Gesamtkonzerns konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Eigenkapitalrendite liegt für das Jahr 2023 bei 16,9 % (Vj.: 15,7 %). 4. Lage Nachfolgend werden zur Beschreibung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Finanzzahlen aus 2023 mit dem entsprechenden Vorjahreswert verglichen. 4.a Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Konzernjahresüberschuss hat sich aus den bereits in Abschnitt B.2 beschriebenen Ursachen erhöht. Der Umsatz hat sich wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse haben sich aus den bereits in Abschnitt B.2 beschriebenen Ursachen reduziert. Der Rohertrag hat sich wie folgt entwickelt:
Der Konzernrohertrag hat sich aus den bereits in Abschnitt B.2 beschriebenen Ursachen reduziert. Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:
Der Rückgang der Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Personalkosten bei der VEMAG-Verlagsgruppe. Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Ertragssteueraufwand in das Verhältnis zum Jahresüberschuss zzgl. Ertragssteueraufwand gesetzt. Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 2-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages (einschließlich nicht beherrschende Anteile) zugrunde gelegt. 4.b Finanzlage 4.b.i Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Für das Eigenkapital und langfristige Fremdkapital (Restlaufzeit > 1 Jahr) wurde der Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung berücksichtigt. Das gesunkene Volumen des kurz- und mittelfristigen Fremdkapitals in 2023 resultiert aus Veränderungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 4.b.ii Investitionen Die Entwicklung der Investitionen stellt sich wie folgt dar:
Den Schwerpunkt der Investitionen stellen in 2023 Anteile an assoziierten Unternehmen dar. 4.b.iii Liquidität
Die Erhöhung der Anlagendeckung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Berechnung der Anlagendeckung wurde ausschließlich das Sachanlagevermögen (ohne Berücksichtigung des Finanzanlagevermögens) berücksichtigt. Der Forderungsbestand inklusive der Sonstige Vermögensgegenstände sinkt deutlich von 38.266 T€ im Vorjahr auf 29.115 T€, insbesondere bedingt durch den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Teilkonzerns VEMAG AG von 30.401 T€ auf 19.922 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen des Teilkonzerns VEMAG AG stiegen von 3.141 T€ auf 5.120 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 3.870 T€ abgebaut werden. Die Zusammensetzung des Cash Flow und das Cash Flow - Ergebnis sind der Kapitalflussrechnung zu entnehmen, die Bestandteil des Konzernabschlusses ist. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt danach 14.582 T€ (Vorjahr: -2.544 T€), die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beläuft sich auf 7.229 T€ (Vorjahr: -11.366 T€). Der Konzern war 2023 in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und rechtszeitig zu erfüllen. 4.c Vermögenslage Die Vermögensstruktur des Konzerns stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Das Umlaufvermögen uns die Sonstigen Aktiva sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.120 T€ gesunken. Dieses resultiert im Wesentlichen aus Rückgängen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Beteiligung an der easyApotheke (Holding) AG wurde bereits 2023 verkauft. Die Realisation erfolgt in 2024. Die Beteiligung wurde deshalb vom Anlagevermögen in das Umlaufvermögen umgegliedert. Aufgrund der Höhe des vereinbarten Anteilskaufpreises wurde im Konzernabschluss eine Wertberichtigung auf die Beteiligung in Höhe von 1.112 T€ bereits in 2023 vorgenommen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen prozentuale Veränderungen des Umsatzes, des Ergebnisses und des Cashflows ggf. des Vorjahres heran. Wir verweisen insoweit auf die Ausführungen oben zu Gliederungspunkt 4. 6. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung des Konzerns ist auch im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellen verlaufen. Maßgeblich von Bedeutung ist die Entwicklung der VEMAG Verlags- und Medien AG. Bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Teilkonzerns VEMAG AG sind gegenüber dem Vorjahr Rückgänge erfolgt. Das Konzernergebnis des Gesamtkonzerns liegt dennoch über dem des Vorjahres. Die Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist weiterhin stabil. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Das ifo - Institut berichtet in der Pressemitteilung vom 6. März 2024, dass die deutsche Konjunktur (BIP), die von den Folgen der andauernden Ukraine-Krise belastet ist, im Jahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres mit -0,1% stagnieren wird. Für 2025 wird ein leichter Anstieg um 0,2 %-Punkte erwartet. Weitere Kreditverbindlichkeiten der die Beteiligungserwerbe finanzierenden Bank wurden im April 2024 in Höhe von 1.700 T€ getilgt. Weitere 2.800 T€ sind bis 30.06.2025 zu tilgen. Der Konzern setzt weiterhin den Schwerpunkt im Jahr 2024 auf die Konsolidierung sowie auf die operative Unterstützung beim Ausbau und Wachstum bzw. der Verbesserung der Ertragslage. Dies gilt insbesondere für den Teilkonzern VEMAG AG. In allen wesentlichen Konzerngesellschaften ist die Geschäftsführung der Vermar GmbH in der Leitung beziehungsweise in Aufsichtsfunktion operativ eingebunden. Soweit strategisch sinnvoll und soweit es die Liquidität des Konzerns erlaubt bzw. erfordert, werden 2024 weitere Zukäufe bzw. Verkäufe von Tochterunternehmen getätigt. Die Veräußerung einer Beteiligung wurde im Frühjahr 2024 vollzogen. 2024 wird für die VEMAG AG und ihre Tochtergesellschaften ein weiteres Übergangsjahr, in dem der Fokus auf eine Rückkehr auf den Wachstumspfad durch den Rückgewinn von Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel und Discount liegt. Während das Umsatzniveau der Gruppe des sehr erfolgreichen Jahres 2022 im Berichtsjahr nicht gehalten werden konnte, sondern stattdessen zurückging, wird für das Jahr 2024 die Rückkehr auf den Wachstumspfad angestrebt. Dementsprechend geht die Jahresplanung 2024 von einer Steigerung des Umsatzes aus. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Business Development. Hier plant die VEMAG AG unter der hierfür neu gegründeten VEMAG Ventures-Einheit diverse Verlagsneugründungen in 2024 und den Folgejahren. Neben dem weitergehenden Markt-Rollout von Pen2nature (Imprint der Good Life Books & Media GmbH), dem Verlag für u.a. nachhaltige Ausmal- und Rätselbücher für Jung und Alt, vollzog im Februar 2024 der VEMAG-Spieleverlag SMV Schätz mal Verlag GmbH seinen Marktlaunch. Der wieder ansteigende Preisdruck am Beschaffungsmarkt bei gleichzeitig gestiegenem Druck auf die Händlerabgabepreise macht das kontinuierliche Heben von internen Effizienzpotenzialen und eine hohe Kostendisziplin auch in 2024 unabdingbar. Die Investitionen in neue Geschäftsmodelle sowie die aufgrund der oben beschriebenen Effekte rückläufige Rentabilität werden das Ergebnis des TeilKonzerns VEMAG AG belasten. Obwohl die aktuelle Prognose davon ausgeht, dass das angestrebte Umsatzwachstum erreicht und sogar leicht übertroffen werden kann, wird davon ausgegangen, dass das Jahresergebnis 2024 der VEMAG-Gruppe hinter dem Ergebnis des Jahres 2023 zurückbleiben wird. Kosten- und Umsatzentwicklung werden durch die Geschäftsleitung des Teilkonzerns VEMAG AG engmaschig überwacht, um im Bedarfsfall zeitnah Gegenmaßnahmen entwickeln zu können. 2024 wird der Verkauf der vom Konzern gehaltenen Aktien an dem Beteiligungsunternehmen realisiert. In diesem Zusammenhang notwendige Wertberichtigungen im Konzernabschluss wurde bereits 2023 berücksichtigt. Vor dem Hintergrund der bestehenden Eigenkapitalausstattung des Konzerns, der Möglichkeit der kurzfristigen Aufnahme von Betriebsmitteln im Verbundbereich und durch Bankdarlehen sowie der geplanten Geschäftsentwicklung des Teilkonzerns VEMAG AG sieht die Geschäftsführung die Liquidität des Konzerns als gesichert an. 2. Chancen und Risiken Chancen und Risiken für den Konzern ergeben sich in erster Linie aus der geschäftlichen Entwicklung des Teilkonzerns VEMAG AG und des Immobilienvermögens. Die mit unternehmerischen Beteiligungen verbundenen überdurchschnittlichen Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns korrespondieren mit höheren Verlustrisiken als bei dem Geschäftssegment Immobilien. Auch wenn im Berichtsjahr ein Rückgang der Immobilienwerte zu verzeichnen war, sieht die Geschäftsführung des Konzerns künftig wieder Chancen im Zusammenhang mit wertmäßiger Konsolidierung des Immobilien-Portfolios zur vermögensmäßigen Absicherung des operativen Geschäfts. Die möglichen Risiken umfassen unter anderem negative wirtschaftliche Entwicklungen beim Cash Flow des Konzerns. Hier können sich insbesondere aus einem zu geringeren Cash Flow Risiken für die Rückführung von Bankkrediten ergeben. Die Konzern-Geschäftsführung geht davon aus, dass diese Risiken beherrscht werden, dies insbesondere aufgrund einer positiven Entwicklung der Segement Immobilien und operative Unternehmenstätigkeit in den kommenden Jahren und - gegebenenfalls durch kombinatorische Maßnahmen - aus der Liquidation bzw. dem Verkauf von Tochterunternehmen oder von Immobilien, durch Prolongationen von Verbindlichkeiten und die weitere Zuführung von Eigen- und Fremdmitteln, insbesondere entsprechend der bisherigen Praxis durch konzern- und gesellschaftsnahen Personen. Der für die VEMAG relevante Wirtschaftraum Deutschland und Europa leidet noch immer unter den Folgen des Krieges in der Ukraine, den Unsicherheiten in der Energieversorgung und der weiterhin erhöhten Inflation. Seit Ende 2023 haben sich zudem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten rund um den Krieg in Israel, Rebellenattacken auf den internationalen Schiffsverkehr im Roten Meer und die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und Israel weiter verschärft. Zudem kann weiterhin eine Annexion Taiwans durch China nicht ausgeschlossen werden, wodurch ein weiterer geopolitischer und wirtschaftlicher Krisenherd entstehen kann. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten und geopolitischen Risiken dämpfen somit weiterhin das Konsumklima merklich und dies insbesondere bei Nice-to-Have-Produkten wie den Büchern der VEMAG. Überdies besteht konstant die Gefahr erneuter Störungen in den globalen Lieferketten durch die geopolitischen Spannungen. Die angespannte Geschäftslage der letzten Jahre zwingt im Segment des Teilkonzerns VEMAG AG zu kontinuierlichen Effizienzverbesserungen, Prozessoptimierungen und weitergehenden internen Digitalisierungsmaßnahmen. In diesen kontinuierlichen Verbesserungen sowie in die neuen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz sehen wir Chancen. Zudem werden die Neugeschäftsmaßnahmen durch die neu gegründete VEMAG Ventures-Einheit und durch diverse Verlagsneugründungen in bislang wenig erschlossenen Nischenmarktsegmenten in 2024 und den Folgejahren deutlich intensiviert. Insgesamt haben sich Umfang sowie Entwicklungspotential der Chancen und Gefährdungspotential der Risiken für den Konzern nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass die Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung etwaige Risiken überwiegen. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es wurden keine besonderen Finanzierungsinstrumente verwendet.
Berlin, 20.06.2024 Vermar GmbH Berlin Astrid Krusch, Geschäftsführerin Dr. Michal Deja, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERSAn die Vermar GmbH, Berlin: Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Vermar GmbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Vermar GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Werthaltigkeit einer von unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Forderung in Höhe von 3.653.586,92 Euro konnte uns für den Werthaltigkeitstest durch die vorgelegten Nachweise nicht hinreichend nachgewiesen werden. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über die Werthaltigkeit der Forderung gewinnen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere bei der Bewertung der Höhe der Forderung sowie beim Jahresergebnis und Eigenkapital hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Konzernlagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 24.06.2024 HFS
ECENTIS Grotjan & Partner mbB
Arne Oetting, Wirtschaftsprüfer Datum der Billigung des Konzernabschlusses: 30.09.2024 |
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