Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 18636
Vorher
ServiceDO GmbH
Eingetragen
6.12.2004
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenÖffentliche Verwaltung des SozialwesensAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
die Erbringung von Dienstleistungen aller Art für und zugunsten von Patientinnen und Patienten des Klinikums Dortmund, vornehmlich solche im Sekundär- und Tertiärbereich. Im Rahmen dieses Gesellschaftszweckes erfüllt die Gesellschaft zugleich öffentliche Aufgaben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andre Bretzke
seit 10.3.2026
Geschäftsführer
Michael Ricke
seit 10.3.2026
Geschäftsführer
Michael Jost
seit 8.5.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Dortmund
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gesundheit und Pflege Dortmund gGmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ServiceDO gGmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 0,00 1.115,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.636,00 192.309,00
232.636,00 193.424,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 76.437,38 171.684,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 229.580,21 214.399,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.179.472,90 2.136.892,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.093,85 2.415.146,96 14.254,59 2.365.545,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 77.708,90 104.354,15
2.569.293,24 2.641.583,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten
3.121,92 881,39
2.805.051,16 2.835.889,31

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 129.781,13 129.781,13
III. Gewinnvortrag 1.235.198,20 1.132.191,29
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -198.578,66 103.006,91
1.191.400,67 1.389.979,33
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.133.372,82 974.292,26
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 400.625,53 338.914,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 50.183,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten 79.652,14 82.519,31
480.277,67 471.617,72
2.805.051,16 2.835.889,31
Anlage 1

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.278.348,80 25.540.663,97
2. Sonstige betriebliche Erträge 127.942,93 27.406.291,73 167.344,80 25.708.008,77
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.895.420,93 4.186.573,53
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 330.151,76 5.225.572,69 306.595,23 4.493.168,76
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.597.951,20 12.016.606,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.615.662,05 16.213.613,25 2.345.022,65 14.361.629,45
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.547,80 58.322,87
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.128.857,55 6.669.746,75
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 266,30
8. Steuerertrag/-aufwand vom Einkommen und vom Ertrag -23.652,90 20.971,56
9. Ergebnis nach Steuern -197.646,66 103.903,08
10. Sonstige Steuern 932,00 896,17
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -198.578,66 103.006,91

Registergericht Dortmund, HRB 18636

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Gemäß Gesellschaftsvertrag gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften der §§ 266 und § 275 HGB.

Mit Gesellschaftsvertrag vom 8. November 2004 wurde die ServiceDO GmbH mit einem Stammkapital in Höhe von 25 TEUR gegründet. Die Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister ist am 6. Dezember 2004 erfolgt. Mit notarieller Beurkundung vom 17. Dezember 2019 wurde der Gesellschaftsvertrag hinsichtlich Zweck, Gegenstand und der Gemeinnützigkeit bzw. Mildtätigkeit erweitert und die Firma in die ServiceDO gGmbH umbenannt. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege sowie die Unterstützung hilfebedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Erbringung von Versorgungsleistungen, die für die medizinische Behandlung und Pflege der Patientinnen und Patienten des Klinikums Dortmund erforderlich sind und die ihnen zugutekommen, insbesondere durch die Übernahme von Reinigungs- und Sterilisationsleistungen, von Wäschereileistungen, durch Ernährungsberatung und Zubereitung von Mahlzeiten einschließlich deren Darreichung sowie durch weitere Ressourcenbereitstellung.

Zur Erbringung der Leistungen Unterhaltsreinigung, Speiseversorgung und Catering, Zentralsterilisation, Desinfektion und Bettenaufbereitung sowie Wäscherei und Logistik wurden zwischen der Klinikum Dortmund gGmbH und der ServiceDO gGmbH entsprechende Dienstleistungsverträge abgeschlossen. Die Vergütung der Leistungen erfolgt zu den in den jeweiligen Leistungsverzeichnissen festgelegten Preisen.

Zwischen der ServiceDO gGmbH und der Klinikum Dortmund gGmbH besteht zum 31. Dezember 2023 eine umsatzsteuerliche Organschaft.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich der nicht abzugsfähigen Umsatzsteuer, vermindert um die über die Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren nach der linearen Methode ermittelten Abschreibungen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich der nicht abziehbaren Umsatzsteuer, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode, bewertet. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über 3 bis 15 Jahre abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich 250 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter eines Geschäftsjahres, deren Anschaffungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 250 EUR, aber nicht mehr als 1.000 EUR betragen, werden im Anschaffungsjahr und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. den letzten Einstandspreisen einschließlich der nicht abziehbaren Umsatzsteuer bewertet worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Die liquiden Mittel, der Rechnungsabgrenzungsposten und das gezeichnete Kapital sind zum Nennwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EUR EUR EUR EUR
1. EDV-Software 17.774,95 0,00 0,00 17.774,95
17.774,95 0,00 0,00 17.774,95
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausst. 1.279.889,61 98.759,80 395.460,39 983.189,02
1.279.889,61 98.759,80 395.460,39 983.189,02
1.297.664,56 98.759,80 395.460,39 1.000.963,97
Kummulierte Abschreibungen
01.01.2023 des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EUR EUR EUR EUR
1. EDV-Software 16.659,95 1.115,00 0,00 17.774,95
16.659,95 1.115,00 0,00 17.774,95
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausst. 1.087.580,61 58.432,80 395.460,39 750.553,02
1.087.580,61 58.432,80 395.460,39 750.553,02
1.104.240,56 59.547,80 395.460,39 768.327,97
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EUR TEUR
1. EDV-Software 0,00 1.115,0
0,00 1.115,0
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausst. 232.636,00 192.309,0
232.636,00 192.309,0
232.636,00 193.424,0

Die Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von 99 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten hauptsächlich Vorräte für Lebensmittel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die gleichzeitig Forderungen gegen den Gesellschafter darstellen, resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit der Klinikum Dortmund gGmbH.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Passiva

Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02. Juni 2023 wurde der Jahresüberschuss aus 2022 in Höhe von 103.006,91 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen für den Personalbereich wurden aufgrund des geschlossenen Anwendungs- und Überleitungstarifvertrages vom 26.10.2023 in Höhe von 182 TEUR neu gebildet. Hintergrund ist die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie, deren zweite Teilzahlung im Februar 2024 zum Tragen kommt.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2023 Inanspruchnahme/ Auflösung Zuführung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Urlaubsrückstellungen 290 290 290 290
Rückstellung für noch nicht abgerechnete Personalkosten 605 605 793 793
Berufsgenossenschaft einschl. Insolvenzbeitrag 36 36 36 36
Rückstellung für Jahresabschlusskosten 11 11 11 11
Sonstige Rückstellungen 32 31 2 3
974 973 1.132 1.133

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeiten
(Vorjahr) bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 401 401 0 0
Vorjahr (339) (339) (0) (0)
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 0 0 0 0
Vorjahr (50) (50) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 79 79 0 0
Vorjahr (83) (83) (0) (0)
Gesamt 480 480 0 0
Vorjahr (472) (472) (0) (0)

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von 78,6 TEUR (Vorjahr: 82,5 TEUR) Verbindlichkeiten aus Steuern.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die ServiceDO gGmbH hat im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 27.278 TEUR (Vorjahr: 25.541 TEUR) erzielt. Hiervon entfallen mit 25.351 TEUR (Vorjahr 23.853 TEUR) auf die in Rechnung gestellten Lieferungen und Leistungen mit der Klinikum Dortmund gGmbH. Es handelt sich hier um die Dienstleistungsbereiche Logistik, Küche, Unterhaltsreinigung, Bettenaufbereitung, Wäschekommissionierung sowie die Sterilgutaufbereitung. Die übrigen Erlöse betreffen im Wesentlichen Umsätze des Speiseraums sowie der Speisenversorgung an Schulen und Kindertagesstätten.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich hauptsächlich um Personalkostenerstattungen in Höhe 99 TEUR (Vorjahr 67 TEUR) seitens der Bundesagentur für Arbeit, um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr 96 TEUR) und periodenfremde Erlöse in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR) sowie Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 2,5 TEUR.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Lebensmittel für die Speiseversorgung der Patienten und Mitarbeiter sowie für die Versorgung von Dritten.

Die Personalaufwendungen für die im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten 356,69 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 343,3 Vollzeitkräfte) belaufen sich auf 16.214 TEUR (Vorjahr: 14.362 TEUR).

Die Anzahl der Köpfe hat sich folgt entwickelt:

Dienstart Mitarbeitende
gesamt weiblich männlich
Logistik 45 10 35
Mitarbeitervertretungen 3 2 1
Reinigung 278 236 42
sonstiges Personal 40 34 6
Speisenversorgung 88 54 34
Stationsversorgung 41 41 0
AEMP (ZSVA) 42 21 21
Wäsche 6 6 0
Zentrale Dienste 5 5 0
gesamt 548 409 139
(Vorjahr) 543 420 123

Darüber hinaus wurden 3 Auszubildende (Vorjahr: 3 Auszubildende) beschäftigt.

Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr: 58 TEUR) vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit 5.973 TEUR (Vorjahr: 6.097 TEUR) Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Mitarbeiter der Klinikum Dortmund gGmbH, die im Wege eines Personalbeistellungsvertrags zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin sind Mietaufwendungen für das Logistikzentrum (inkl. Nebenkosten, Energiekosten und Instandhaltungsaufwendungen) in Höhe von 3.535 TEUR (Vorjahr: 3.227 TEUR) entstanden.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen im Berichtsjahr 6 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR).

E. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 ein verbundenes Unternehmen der Klinikum Dortmund gGmbH und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Es ist beabsichtigt, den Konzernabschluss 2023 im Unternehmensregister offenzulegen.

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt 9 TEUR und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keinerlei Verpflichtungen aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen, aus Haftungsverhältnissen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten und aus sonstigen Haftungsverhältnissen, die nach § 251 HGB unter der Bilanz zu vermerken wären.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Für die Inanspruchnahme von Verwaltungsdienstleistungen (u. a. Finanz- und Rechnungswesen, Personalbuchhaltung, EDV) hat die ServiceDO gGmbH einen Vertrag mit der Klinikum Dortmund gGmbH auf unbestimmte Zeit geschlossen. Für das Geschäftsjahr 2023 betrug der Aufwand für Verwaltungsdienstleistungen rd. 233 TEUR (Vorjahr: 233 TEUR). Des Weiteren sind ca. 3,5 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro) für Mietzahlungen (inkl. Nebenkosten) für das von der ServiceDO gGmbH genutzte Logistikzentrum und 2,1 TEUR (Vorjahr: 2,5 TEUR) für die Personalbeistellung durch die Klinikum Dortmund gGmbH angefallen.

Die gesamten finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber verbunden Unternehmen.

Angaben zu Gesellschaftsorganen

Die Organe der ServiceDO gGmbH sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

Die Geschäftsführung wird durch folgende Personen wahrgenommen:

Herr Marcus Polle, strategischer Geschäftsführer bis 20.06.2023

Frau Jutta Reimann, Operative Geschäftsführerin

Herr Michael Jost, strategischer Geschäftsführer seit 01.03.2024

Die Bezüge der Geschäftsführung (inkl. Arbeitgeberanteil Sozialabgaben) im Geschäftsjahr 2023 der ServiceDO gGmbH gliedern sich wie folgt:

Frau Jutta Reimann: 158 TEUR

Herr Marcus Polle hat von der ServiceDO gGmbH im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge erhalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Die Risiken aus unterbrochenen Lieferketten und daraus resultierenden Warenengpässen lassen sich nicht abschließend beurteilen. Für das Jahr 2024 geht die Gesellschaft von Preissteigerungen im Bereich der Lebensmittel aus. Im Bereich der Energiekosten geht die Gesellschaft für das Jahr 2024 von weiteren Preissteigerungen aus, zumal die Energiepreisbremse 2024 entfällt. In welcher Höhe die Preissteigerungen ausfallen, lässt sich noch nicht abschätzen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 198.578,66 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, 03. Mai 2024

ServiceDO gGmbH

Geschäftsführung

Jutta Reimann, Geschäftsführerin

Michael Jost, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlage des Unternehmens

Mit Gesellschaftsvertrag vom 8. November 2004 wurde die ServiceDO GmbH mit einem Stammkapital in Höhe von 25 TEUR gegründet. Die Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister ist am 6. Dezember 2004 erfolgt. Mit notarieller Beurkundung vom 17. Dezember 2019 wurde der Gesellschaftsvertrag hinsichtlich Zweck, Gegenstand und der Gemeinnützigkeit bzw. Mildtätigkeit erweitert und die Firma in ServiceDO gGmbH umbenannt. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege sowie die Unterstützung hilfebedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Erbringung von Versorgungsleistungen, die für die medizinische Behandlung und Pflege der Patientinnen und Patienten des Klinikums Dortmund erforderlich sind und diesen zugutekommen, insbesondere durch die Übernahme von Reinigungs- und Sterilisationsleistungen, von Wäschereileistungen, durch Ernährungsberatung und Zubereitung von Mahlzeiten einschließlich deren Darreichung sowie durch weitere Ressourcenbereitstellung.

A.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Im Rahmen des in 2004 geschlossenen Zukunftsabkommens zur wirtschaftlichen Sicherung der Klinikum Dortmund gGmbH wurden die Servicebereiche des Krankenhauses in der ServiceDO gGmbH verselbstständigt. Da die Servicebereiche nicht zum eigentlichen Kerngeschäft eines Krankenhauses gehören, führt dies in der Regel zu einer nachrangigen Betrachtung der Geschäftsprozesse.

Durch die Gründung der ServiceDO gGmbH soll somit sowohl die Wirtschaftlichkeit, als auch die Service- und Versorgungsqualität für die Klinikum Dortmund gGmbH deutlich verbessert werden.

A.2. Ziele und Strategien

Grundlage der Service- und Logistikleistungen zwischen der Klinikum Dortmund gGmbH und der ServiceDO gGmbH sind die im Geschäftsjahr 2005 abgeschlossenen Personalbeistellungs- und Dienstleistungsverträge. Die Verträge wurden mit Wirkung zum 15. Juni 2021 aktualisiert.

A.3. Steuerungssystem

Die für alle Bereiche verbindlich vorgegebenen Monats- und Quartalsberichte stellen ein sachgerechtes Steuerungsinstrument für die ServiceDO gGmbH dar. Das Berichtswesen umfasst im Wesentlichen das Finanzcontrolling und das Rechnungswesen.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die ServiceDO gGmbH war im Geschäftsjahr 2023 fast ausschließlich für die Klinikum Dortmund gGmbH in den Dienstleistungsbereichen Unterhaltsreinigung und Bettenaufbereitung, Speisenversorgung, Wäscheversorgung, Medizinprodukte Aufbereitung und Logistik tätig. Die Aufgaben wurden und werden überwiegend mit eigenen Mitarbeitenden sowie mit gestellten Mitarbeitenden der Klinikum Dortmund gGmbH durchgeführt.

B. 2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 hat mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -199 TEUR (Vorjahr: +103 TEUR) abgeschlossen. Geprägt ist das Jahr 2023 von gestiegenen Umsätzen mit dem Klinikum Dortmund und der Steigerung der Umsätze für die Speisenversorgung von Kindertageseinrichtungen und Schulen.

Die Aufwendungen haben sich insbesondere im Bereich der Kosten für die Material- sowie für Personalaufwendungen um 571 TEUR bzw. 1.852 TEUR erhöht.

Zum Stichtag betrugen der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten 77 TEUR.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote in Höhe von 42,5 % (Vorjahr: 49,0 %) aus.

Wesentliche Veränderungen der rechtlichen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Die ServiceDO gGmbH tätigt mit der Klinikum Dortmund gGmbH ca. 93 % ihrer Umsätze. Die Fortführung der ServiceDO gGmbH ist somit eng mit der Fortführung der Klinikum Dortmund gGmbH verbunden.

Der strategische Geschäftsführer Herr Marcus Polle wurde zum 30.06.2023 durch Gesellschafterbeschluss abberufen. Eine Neubestellung des zweiten Geschäftsführers erfolgte bis Ende 2023 nicht. Die Geschäfte wurden daraufhin durch Frau Jutta Reimann als alleinige Geschäftsführerin geführt. Gemäß Satzung der ServiceDO gGmbH ist dies zulässig. Frau Reimann nimmt ab Januar 2024 regelhaft monatlich zur Berichterstattung an den Geschäftsführungskonferenzen der Klinikum Dortmund teil. Per Ratsbeschluss vom 22.02.2024 wurde Herr Michael Jost zum strategischen Geschäftsführer der ServiceDO bestellt. Die Gesellschaftsversammlung der ServiceDO gGmbH bestätigte die Bestellung zum 01.03.2024.

B.3. Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft, das im Wesentlichen mit den Umsätzen der Klinikum Dortmund gGmbH abgebildet wird.

B.3.1. Ertragslage

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -199 TEUR (Vorjahr: +103 TEUR) abgeschlossen worden.

Die Umsatzerlöse stiegen um 1.738 T Euro auf 27.278 TEUR. Die Erhöhung der Umsätze mit dem Klinikum Dortmund resultiert hauptsächlich aus gestiegenen Personal- und Materialkosten. Die Umsätze mit dem Klinikum Dortmund und den Schulen und Kindertageseinrichtungen wurden um 6,8 % erhöht.

Die Umsatzerlöse mit der Klinikum Dortmund gGmbH entfallen hauptsächlich auf die Dienstleistungsbereiche Speisenversorgung/Catering 9.337 TEUR (Vorjahr: 8.904 TEUR), Unterhaltsreinigungen und Bettenaufbereitung 9.180 TEUR (Vorjahr: 8.563 TEUR), logistische Leistungen 2.467 TEUR (Vorjahr: 2.299 TEUR), Sterilgutaufbereitung 3.881 TEUR (Vorjahr: 3.595 TEUR) sowie Wäscheversorgung 486 TEUR (Vorjahr: 492 TEUR).

Die Umsätze mit den Kindertagesstätten/Schulen sind um 202 TEUR auf 1.788 TEUR in 2023 gestiegen.

Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.852 TEUR erhöht. Ursächlich für diese Steigerung sind die erhöhten Gehälter für die Beschäftigten gemäß Vorschalttarifvertrag vom 30.09.2022, der zum 01.10.2022 in Kraft getreten ist sowie der Tarifvertrag Inflationsausgleich 2023 und 2024, der Einmalzahlungen zur Abmilderung der gestiegenen Verbraucherpreise für alle Beschäftigten vorsah. Die Einmalzahlung wurde in zwei Tranchen vereinbart, wovon die erste bereits mit dem Dezembergehalt 2023 auszubezahlen war. Für die zweite, kleinere Tranche wurde die Auszahlung für Februar 2024 vereinbart. Deshalb wurde für diesen zusätzlichen Personalaufwand eine entsprechende Rückstellung (182 TEUR) gebildet. Auch für das gestellte Personal wurde die durch die dortigen Tarifvertragspartner verhandelte Inflationsausgleichsprämie an die ServiceDO weiterberechnet. Die Anzahl von durchschnittlich beschäftigen Vollzeitkräften ist um 13,37 Vollkräfte auf 356,69 Vollkräfte gestiegen. Die Materialaufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Lebensmittelaufwendungen um 599 TEUR gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6.129 TEUR (Vorjahr: 6.670 TEUR) enthalten mit 5.973 TEUR (Vorjahr: 6.097 TEUR) Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei zum einen um 33,1 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 40,9 Vollzeitkräfte) der Klinikum Dortmund gGmbH, die im Wege eines Personalbeistellungsvertrags in Höhe von 2.149 TEUR (Vorjahr: 2.537 TEUR) zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin wurden administrative Leistungen durch die Klinikum Dortmund gGmbH für die ServiceDO gGmbH erbracht. Für diese Leistungen wurden 290 TEUR (Vorjahr 334 TEUR) aufgewendet. Aufgrund des Vertrages mit der Klinikum Dortmund gGmbH sind für die Nutzung und Instandhaltung des Logistikgebäudes einschließlich des Inventars sowie der Energiekosten Aufwendungen in Höhe von 3.535 TEUR (Vorjahr: 3.227 TEUR) in Rechnung gestellt worden. Alleine die Kosten für den Energieaufwand stiegen im Jahr 2023 um 395 TEUR auf 1.377 TEUR (Vorjahr: 982 TEUR).

B.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurden in Sachanlagen insgesamt 99 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) investiert. Von der Bilanzsumme entfällt ein Anteil von 8,3 % auf das Anlagevermögen sowie 91,7 % auf das Umlaufvermögen und den Rechnungsabgrenzungsposten. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen im Wesentlichen Vorräte für Lebensmittel.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus erbrachten Dienstleistungen für die Klinikum Dortmund gGmbH.

Die Liquidität wird - sofern erforderlich - durch die Klinikum Dortmund gGmbH bereitgestellt. Zum Stichtag betrugen der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten 78 TEUR.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote in Höhe von 42,5 %

(Vorjahr: 49,0 %) aus.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

C.1. Prognosebericht

Der Wirtschaftsplan der ServiceDO gGmbH geht für 2024 bei gleichbleibender Auslastung, nahezu gleichbleibendem Personaleinsatz sowie einer deutlich erhöhten Personalaufwandsquote von einem positiven Jahresergebnis von 43 TEUR aus. Weiterhin ist das operative Geschäft der ServiceDO gGmbH geprägt von den Umsätzen mit der Klinikum Dortmund gGmbH.

C.2. Risikobericht

Um frühzeitig Entwicklungen zu identifizieren, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden, werden relevante Risiken anhand von EDV-basierten Auswertungen durch die benannten Verantwortlichen regelmäßig überwacht. Zudem ist die Gesellschaft in das Risikomanagement der Klinikum Dortmund gGmbH eingebunden.

Die Risiken aus unterbrochenen Lieferketten und daraus resultierenden Warenengpässen lassen sich nicht abschließend beurteilen. Für das Jahr 2024 geht die Gesellschaft von Preissteigerungen im Bereich der Lebensmittel aus. Im Bereich der Energiekosten geht die Gesellschaft für das Jahr 2024 von weiteren Preissteigerungen aus, zumal die Energiepreisbremse 2024 entfällt. In welcher Höhe die Preissteigerungen ausfallen, lässt sich noch nicht abschätzen.

Am 26.10.2023 wurde ein Anwendungs- und Überleitungstarifvertrag sowie ein Inflationsausgleichstarifvertrag mit den im Hause vertretenen Gewerkschaften geschlossen. Dieser hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2029. Im Tarifvertrag zum Inflationsausgleich wurden Einmalzahlungen für Oktober 2023 und Februar 2024 vereinbart. In dem Anwendungs- und Überleitungstarifvertrag wurde die Anwendung des TVöD-VKA bis auf wenige definierte Ausnahmen vereinbart. Die vollumfängliche Anwendung wird über mehrere Jahre gestaffelt, was jährlich steigende Kosten nach sich zieht. Der Abschluss eines Tarifvertrags war alternativlos.

Die ServiceDO gGmbH betreibt für die Klinikum Dortmund gGmbH seit 2007 die betrieblichen Anlagen und Einrichtungen zur zentralen Entsorgung, der Küche, des Wäschelagers sowie der Sterilisation im Service- und Logistikzentrum. Die Fortführung der ServiceDO gGmbH ist vor diesem Hintergrund eng mit der Fortführung der Klinikum Dortmund gGmbH verbunden.

C.3. Chancenbericht

Die Ersatzbeschaffung und Erweiterung der Reinigungs- und Desinfektionsgeräte im Bereich der Sterilgutaufbereitung (AEMP) durch das Klinikum Dortmund ist noch nicht abgeschlossen und wird 2024 fortgesetzt. Diese werden gemäß den zwischen dem Klinikum und der ServiceDO abgeschlossenen Verträge ausschließlich von der ServiceDO genutzt.

Der Auftraggeber FABIDO hat ein neues Angebot zur Belieferung der Kindertagesstätten angefordert, das gestaffelt hohe Bioanteile im Wareneinsatz beinhalten soll. Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung Ende März entschieden, das Angebot anzunehmen. Hieraus ergeben sich neue Umsatzpotenziale, zumal in Vorgesprächen FABIDO bereits die Option eröffnet wurde, weitere Einrichtungen, in denen heute kein Mittagessen angeboten wird, zu beliefern.

D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wesentliche Finanzinstrumente sind die Forderungen und Verbindlichkeiten. Zur Vermeidung finanzieller Risiken und zur frühzeitigen Identifikation von Ausfall- und Liquiditätsrisiken der Forderungen erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Debitorenbuchhaltung über EDV-Systeme. Bei den Verbindlichkeiten bestehen aufgrund fixer Konditionen keine Preisrisiken.

Die Risikopolitik im Rahmen der Finanzpositionen ist als konservativ zu bezeichnen. Durch die ausschließliche Tätigkeit in Deutschland und EU-Ländern werden Transaktions- und Währungsrisiken vermieden. Offene Risikopositionen liegen nicht vor. Die Finanz- und Wirtschaftspläne werden im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig überwacht. Die ServiceDO gGmbH ist aufgrund der engen Anbindung an die Klinikum Dortmund gGmbH in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft integriert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtungen vorgenommen.

 

Dortmund, 03. Mai 2024

ServiceDO gGmbH

Geschäftsführung

Jutta Reimann, Geschäftsführerin

Michael Jost, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ServiceDO gGmbH, Dortmund

PRÜFUNGSURTEILE

Ich habe den Jahresabschluss der ServiceDO gGmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ServiceDO gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, 3. Mai 2024

Dr. Goddemeier, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung ServiceDO gGmbH am 4. Juni 2024

1.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2023 der ServiceDO gGmbH mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 2.805.051,16 und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 198.578,66 werden festgestellt.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

3.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 198.578,66 ist auf neue Rechnung vorzutragen.

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