Gerhard
Eickelbaum GmbH
Oberhausen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
104.419,02 |
169.345,02 |
| I.
Sachanlagen |
104.419,02 |
169.345,02 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.465.717,55 |
1.450.483,50 |
| I.
Vorräte |
233.868,74 |
209.782,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
386.862,76 |
353.796,40 |
| davon
gegen Gesellschafter |
1.882,52 |
2.372,84 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
844.986,05 |
886.904,35 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
10.477,61 |
10.074,59 |
| Aktiva |
1.580.614,18 |
1.629.903,11 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
807.712,59 |
805.565,61 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Gewinnvortrag |
780.001,02 |
774.460,92 |
| III.
Jahresüberschuss |
2.146,98 |
5.540,10 |
| B.
Rückstellungen |
591.550,14 |
604.226,36 |
| C.
Verbindlichkeiten |
181.351,45 |
220.111,14 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
181.351,45 |
220.111,14 |
| Passiva |
1.580.614,18 |
1.629.903,11 |
Anhang
I.
Rechtliche Verhältnisse und wirtschaftliche
Grundlagen
1.
Handelsregister, Gesellschaftsvertrag
Die Gesellschaft ist durch Umwandlung des
Einzelunternehmens Gerhard Eickelbaum (HRA 1074) im Wege
der Übertragung des Firmenvermögens mit
Umwandlungserklärung vom 15. Mai 1992 des Notars Horst
Arbeiter, Oberhausen entstanden. Sie ist im Handelsregister
des Amtsgerichts Duisburg unter Abteilung B Nr. 12642
eingetragen.
Der Gesellschaftsvertrag - Urkunde Nr. 76/1992 -
datiert vom 15. Mai 1992.
2.
Firma, Sitz und Geschäftsjahr
Die Firma der Gesellschaft lautet:
Gerhard Eickelbaum GmbH
Sitz der Gesellschaft ist 46049 Oberhausen, Zum
Eisenhammer 1.
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht
dem Kalenderjahr.
3.
Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf
von Teppichböden aller Art.
4.
Kapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro
25.564,59.
Alleiniger Gesellschafter war Herr Gerhard
Eickelbaum, Oberhausen. Herr Eickelbaum ist am
23. November 2023 verstorben. Gesellschafter qua
Gesamtrechtsnachfolge sind Frau Angela Eickelbaum,
Oberhausen, mit 50 %, Frau Anna Carina Eickelbaum,
Oberhausen, mit 25 % und Herr David Karl Eickelbaum,
Mülheim an der Ruhr, mit 25 %.
Die Stammeinlage ist in voller Höhe eingezahlt.
5.
Geschäftsführung, Vertretung
Zum alleinvertretungsberechtigten und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreiten
Geschäftsführer war Herr Gerhard Eickelbaum,
Oberhausen, bestellt. Er ist am 23. November 2023
verstorben.
Zum weiteren alleinvertretungsberechtigten und von
den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten
Geschäftsführer bestellt ist Herr David Karl
Eickelbaum, Mülheim an der Ruhr. Die Eintragung im
Handelsregister erfolgte am 20. Juli 2023.
II.
Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die
§§ 242 bis 256, 264 bis 288 HGB sowie § 42
GmbH-Gesetz beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde
entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Im Einzelnen wurden bei der Aufstellung der Bilanz
und der Gewinn- und Verlustrechnung folgende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden angewandt:
Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung
unterliegt, um planmäßige Abschreibungen
vermindert (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).
Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und unter
Beachtung der steuerlichen Vorschriften nach der linearen
Methode vorgenommen.
Von der nach § 6 Abs. 2 EStG in Verbindung mit
Richtlinie 6.13 EStR zulässigen Bewertungsfreiheit
für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde Gebrauch
gemacht. Es wurde unterstellt, dass die im
Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen
Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr abgegangen sind.
Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten
bzw. unter Berücksichtigung des strengen
Niederstwertprinzips mit den niedrigeren Marktpreisen vom
Bilanzstichtag angesetzt (§ 253 Abs. 4 Satz 1 HGB).
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert
angesetzt. Soweit erforderlich, wurden
Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen
Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen wurde durch Bildung einer
Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.
Die Pensionsrückstellung wurde mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253
Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie wurde pauschal mit einem einer
Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs.
2 Satz 2 HGB).
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2
HGB).
III.
Erläuterungen zur Bilanz
1.
Anlagevermögen
Die horizontale Gliederung des Anlagevermögens
sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres wurden im
Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.
2.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Die Pensionsrückstellung wurde für die
Zusage einer Altersversorgung für den
Gesellschafter-Geschäftsführer Gerhard Eickelbaum
gebildet.
Die Bildung erfolgte auf der Grundlage
versicherungsmathematischer Berechnungen unter
Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr.
Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige
Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren
(Projected-Unit-Credit-Methode). Die Rückstellung
wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer
angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt; der
Zinssatz beträgt 1,78 %. Der Zinssatz für
eine Abzinsung unter Berücksichtigung des
durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben
Jahre liegt bei 1,44 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem
Ansatz der Rückstellung unter Berücksichtigung
des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen
sieben und zehn Jahre unterliegt gemäß §
253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre und
beträgt EUR 23.279,00. Im Rahmen weiterer
Rechnungsannahmen wurde ein Rententrend von 1,50 %
p.a. berücksichtigt.
Durch die Umstellung der Bewertung der
Pensionsrückstellung nach BilMoG zum 1. Januar 2010
hat sich ein zusätzlicher einmaliger
Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 52.245,00
ergeben. Da von der Übergangsregelung gem. Art. 67
Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht worden ist, sind im
Geschäftsjahr 2022 weitere 1/15 des Betrages (EUR
3.483,00) der Pensionsrückstellung zugeführt
worden.
3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
und Gesellschaftern
Gegenüber der Besitzfirma Gerhard Eickelbaum
bestehen per 31. Dezember 2022 Verbindlichkeiten in
Höhe von EUR 117.189,08 (im Vorjahr
EUR 130.119,27), davon EUR 117.189,08 (im Vorjahr
EUR 130.119,27) mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr.
IV.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwendungen in Höhe von EUR 3.483,00 betreffen
die Zuführung zur Pensionsrückstellung, die sich
aufgrund der Neubewertung nach den
Rechnungslegungsvorschriften des BilMoG ergeben hat (§
277 Abs. 4 Satz 2 HGB).
V.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beträgt TEUR 83 und resultiert aus dem
Mietvertrag für die Geschäftsräume.
VI.
Sonstige Angaben
1.
Leitungsorgane
Während des Geschäftsjahres 2022 war
alleinvertretungsberechtigter und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreiter
Geschäftsführer Herr Gerhard Eickelbaum,
Oberhausen (Kaufmann).
2.
Mitarbeiterzahl
Im Durchschnitt waren während des
Geschäftsjahres 20 Arbeitnehmer beschäftigt. Die
Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.
Oberhausen, 15. Mai 2024
gez.
David Karl Eickelbaum
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024
festgestellt.
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