Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 9446
Eingetragen
26.1.1999
Branche
Herstellung von SportgerätenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Kraft-Trainingsgeräten, Sportund Fitnessgeräten sowie alle damit verbundenen artverwandten Tätigkeiten und Dienstleistungen sowie der Groß- und Einzelhandel, der Ex- und Import und der Betrieb von Fitnessstudios. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an solchen beteiligen und ihre Geschäfte führen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Jelitte
seit 21.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Martin Jelitte
41836 Hückelhoven, Kricketberg 109c
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFS GmbH

Wassenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

IFS GmbH, Wassenberg

I. Grundlagen des Unternehmens

Die IFS GmbH wurde 1998 gegründet und ist im Handelsregister unter HRB 9446 (Amtsgericht Aachen) eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, der Imund Export und der Vertrieb von qualitativ hochwertigen Kraft- und Fitnessgeräten für den anspruchsvollen Privatkunden wie auch für Personal Gyms und gewerbliche Einrichtungen.

Der Vertrieb der Produkte erfolgt in der DACH-Region über den eigenen Onlineshop als auch Europaweit über B2B-Vertriebspartner.

Dank des exklusiven Markensortimentes, ständiger innovativer Weiterentwicklung durch die hauseigene Entwicklungsabteilung, welche aus erfahrenen renommierten Branchenkennern besteht, gehört die IFS GmbH zu den führenden Anbietern in Europa.

II. Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von hoher Inflation, steigenden Energiepreisen und globalen Unsicherheiten infolge geopolitischer Spannungen. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 ?%. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 ?%, was insbesondere die privaten Konsumausgaben belastete. Der Arbeitsmarkt zeigte sich robust mit einer Arbeitslosenquote von 5,7 ?%.

Trotz staatlicher Entlastungspakete und Energiepreisbremsen blieb die wirtschaftliche Dynamik schwach. Die Industrieproduktion stagnierte, während der Dienstleistungssektor nur leicht zulegte. Die Verbraucherstimmung verharrte auf niedrigem Niveau.

2) Branchenentwicklung

Nach dem pandemiebedingten Boom im Onlinehandel mit Fitnessgeräten (2020-2021) war die Branche bereits 2022 in eine Normalisierungsphase übergegangen. Im Jahr 2023 setzte sich dieser Trend fort. Trotz einer stabilen Lage am Arbeitsmarkt war die Kaufkraft vieler Haushalte durch gestiegene Lebenshaltungskosten spürbar eingeschränkt. Die Verbraucherstimmung verharrte auf gemäßigtem Niveau. Der Wettbewerb in der Branche intensivierte sich durch Überbestände, aggressive Rabattaktionen und wachsenden Preisdruck aus Asien. Gleichzeitig stieg der Anspruch der Kunden an Qualität, Beratung und Service im Onlinegeschäft. Der Gesamtmarkt für Heimfitnessgeräte in Deutschland schrumpfte laut Branchenverbänden um ca. 4-6 ?% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Fitness- und Gesundheitsbranche in Deutschland ist und bleibt eine Zukunftsbranche. Der positive Trend aus dem vergangenen Jahr konnte auch 2023 fortgesetzt werden und bringt die Branche weiter zurück zu alter Stärke. Dies bestätigt die jüngste Datenerhebung und die dazugehörige Studie „Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2024“. Diese wird jährlich vom DSSV e. V. - Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen in Zusammenarbeit mit dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte sowie der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) durchgeführt. Nachdem die Jahre 2020 und 2021 aus wirtschaftlicher Sicht aufgrund der behördlich angeordneten Pandemiemaßnahmen negativ ausgefallen sind, wird die Robustheit des Geschäftsmodells „Fitness- und Gesundheitsanlage“ durch die Entwicklung im Jahr 2022 und jetzt 2023 klar bestätigt. Trotz vielfältiger weltweiter Krisen, die sich negativ auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft und des gesamten Landes auswirkten, zeigten sich in der Fitness- und Gesundheitsbranche deutlich spürbare Erholungseffekte.

• Mitglieder: Die Anzahl der Mitglieder in deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen stieg im Jahr 2023 um 9,9 Prozent auf 11,3 Millionen.

• Umsatz: Der Umsatz der Branche wuchs im gleichen Zeitraum um 11,9 Prozent auf 5,44 Mrd. EUR netto.

• Anzahl Anlagen: Die Anzahl der kommerziell betriebenen Fitness- und Gesundheitsanlagen in Deutschland blieb mit 9.111 nahezu konstant (- 0,4 %).

• Mitarbeiterzahl: Die Branche beschäftigte im Jahr 2023 163.300 Menschen (+ 0,5 %).

Trotz der leicht sinkenden Zahl der Fitness- und Gesundheitsanlagen im Markt konnte die Mitgliederzahl auch im Jahr 2023 weiter deutlich gesteigert werden - sowohl pro Anlage als auch im Gesamtmarkt. Diese positive Entwicklung wurde im Jahresverlauf jedoch durch die wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland etwas gebremst. Per 31. Dezember 2023 wurden 11,30 Millionen Mitglieder verzeichnet. Dies stellt eine Steigerung um 1,02 Millionen Mitglieder bzw. 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Die absolute Mitgliederzahl ist somit in den vergangenen beiden Jahren um etwas mehr als zwei Millionen Mitglieder gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 22,0 Prozent bzw. durchschnittlich 10,5 Prozent jährlich seit Dezember 2021. Vor dem Hintergrund des durchschnittlichen jährlichen Mitgliederwachstums von 2015 bis 2019 von 5,4 Prozent sind diese Werte beachtenswert und zeigen, wie groß der Nachholeffekt nach wie vor ist. Die Mitglieder kommen weiter zurück in die Fitness- und Gesundheitsanlagen. Es ist davon auszugehen, dass sich der Wachstumstrend in den kommenden Jahren fortsetzen wird, aber auf einem etwas niedrigeren Niveau. Das Vor-Corona-Niveau von 2019 mit 11,66 Millionen Mitgliedern ist bezogen auf die Mitgliedschaften in Fitness- und Gesundheitsanlagen fast erreicht (- 3,1 %).

Robustes Umsatzwachstum unter anderem durch notwendige Preisanpassungen: auch im Jahr 2023 hob die Mehrheit der Betreiber (60,0 %) die Preise an, jedoch etwas weniger als im Vorjahr (71,7 %). Diese Anpassungen waren notwendig, um die hohen Kostensteigerungen auszugleichen. Die weiterhin hohen Zuwachsraten an Mitgliedern zeigen, dass die Kunden diese höheren Preise für die Dienstleistung Fitness akzeptieren. Entsprechend stieg der Umsatz im Jahr 2023 weiter an - sowohl pro Anlage als auch im Gesamtmarkt. Der Branchenumsatz lag im Jahr 2023 bei 5,44 Mrd. EUR netto. Damit erhöhte sich der Umsatz zum Vorjahr um 0,58 Mrd. EUR netto (+ 11,9 %). Die Steigerungsrate des Umsatzes liegt durch die erhöhten Preise über dem Mitgliederwachstum (+ 9,9 %). Das Vor-Corona-Niveau von 2019 mit 5,51 Mrd. EUR netto wurde damit fast erreicht.

Quelle:

https://www.dssv.de/eckdatenstudie-2024/#:~:text=Mitglieder%3A%20Die%20Anzahl%20der%20Mitglieder,EUR%20netto.

3) Geschäftsverlauf

Die IFS GmbH konnte sich in diesem herausfordernden Umfeld mit gezielten Maßnahmen behaupten. Selektive Produktauswahl sowie der Ausbau der internationalen Händlerstruktur hielt den Absatz auf relativ hohem Niveau. Die deutliche Normalisierung der Frachtraten wirkte sich positiv auf den EBIT aus.

4) Ertragslage

Zusammengefasst stellen sich die Ertragsquellen wie folgt dar:

Ergebnisquellen 2023 2022 Veränderung
TEuro TEuro TEuro %
Gesamtleistung 23.291,2 25.101,3 -1.810,1 -7,2
Betriebsergebnis (EBT) 6.205,1 -584,1 6.789,2 -1.162,4
Zinsergebnis 22,6 7,3 15,3 208,1
Steuerergebnis -1.702,3 0,0 -1.702,3 -
Jahresergebnis 4.502,8 -584,1 5.086,9 -871,0

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Der Rohertrag (ermittelt aus der Differenz der Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren) des Unternehmens beläuft sich auf 10.878,0 TEuro (Vorjahr: 3.788,5 TEuro). Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Personalaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung beträgt 9,3 % (Vorjahr: 7,3 %). Die übrigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr (2.415,4 TEuro) mit rd. 2.417,6 TEuro leicht erhöht.

Unter dem Strich wurde ein Jahresüberschuss von 4.502,8 TEuro (Vorjahr Jahresfehlbetrag: -584,1 TEuro) erzielt.

5) Vermögenslage

Die Vermögenslage ist weiterhin zufriedenstellend. Das kurzfristige Vermögen (Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten) stellt mit 15.276,2 TEuro einen Anteil von 90,8 % der Bilanzsumme, hiervon sind wiederum knapp 7.959,7 TEuro (47,3 % der Bilanzsumme) flüssige Mittel. Größere Forderungsverluste mussten wir im Geschäftsjahr 2023 nicht hinnehmen, da die Bezahlung seitens unserer Kunden in der Regel im Voraus erfolgt.

Auf der Kapitalseite macht durch die Gewinnthesaurierungen der letzten Jahre das Eigenkapital mit 12.324,6 TEuro rd. 73,3 % der Bilanzsumme aus. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 4.495,5 TEuro machen einen Anteil von 26,7 % der Bilanzsumme aus. Die IFS GmbH ist damit unverändert in der Lage, ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die kurzfristigen Forderungen auszugleichen.

6) Finanzlage

Auch die Finanzlage gibt keinen Anlass zur Besorgnis. Den liquiden Mitteln von knapp 7.959,7 TEuro stehen zum Stichtag keine Bankverbindlichkeiten gegenüber. Auch die Gesamtverbindlichkeiten zum Stichtag 31. Dezember 2023 sind vollständig durch die Bankguthaben und den Forderungsbestand gedeckt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist damit uneingeschränkt gewährleistet.

7) Zusammenfassendes Fazit

Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres sowie mit dem Geschäftsergebnis 2023 zufrieden.

III) Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen (1) Rohertrag, (2) Umsatz pro Mitarbeiter, (3) Umsatzrendite und (4) Cashflow heran.

Bei der Kennzahl Umsatz pro Mitarbeiter sind beim Personalaufwand auch die Vergütungen für den Geschäftsführer berücksichtigt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe „Jahresergebnis + Abschreibungen“, den Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleitung.

Der Rohertrag ist absolut um 7.086,5 TEuro auf 10.875,0 TEuro bzw. um 187,1 % gestiegen. Der Umsatz je Mitarbeiter beträgt im Berichtsjahr 727,9 TEuro. Die Umsatzrendite ist mit 19,3 % im Vergleich zum Vorjahr (-2,3 %) deutlich gestiegen; der Cashflow beträgt 4.826,3 TEuro (Vorjahr: -251,3 TEuro).

IV) Chancen und Risikobericht

1) Unternehmensbezogene Chancen

Ein wesentliches Wachstumspotenzial ergibt sich aus dem anhaltenden Trend zu Fitness und Gesundheit in der Bevölkerung. Die zunehmende Beliebtheit von Home-Workouts sowie die Integration digitaler Trainingsangebote fördern die Nachfrage nach hochwertigem Fitnesszubehör. Der Onlinehandel als Vertriebskanal bietet darüber hinaus die Möglichkeit, neue Kundensegmente zu erschließen und international zu expandieren - ohne die Notwendigkeit stationärer Verkaufsflächen.

Durch gezielte Sortimentsdiversifikation, etwa um smarte Fitnessgeräte, kann die Gesellschaft zusätzliche Umsatzpotenziale realisieren. Die Nutzung datenbasierter Marketingstrategien sowie der direkte Kundenkontakt über soziale Medien ermöglichen eine stärkere Kundenbindung und individualisierte Angebote.

Technologische Innovationen, insbesondere im Bereich der Automatisierung und künstlichen Intelligenz, bieten weitere Effizienzgewinne in der Logistik, Lagerhaltung und Kundenkommunikation.

2) Unternehmensbezogene Risiken

Demgegenüber steht ein intensiver Wettbewerbsdruck im E-Commerce-Segment, insbesondere durch große Plattformanbieter mit hoher Preistransparenz und ausgeprägter Marktmacht. Dies kann zu Margendruck und erhöhtem Aufwand im Bereich der Kundenakquise führen.

Ein wesentliches operatives Risiko besteht in der Abhängigkeit von funktionierenden Lieferketten und Logistikdienstleistern. Störungen in der Warenverfügbarkeit, etwa durch geopolitische Entwicklungen oder Transportengpässe, können die Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit beeinträchtigen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft auf stabile IT-Systeme und den Schutz sensibler Kundendaten angewiesen. Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen stellen ein erhebliches Reputations- und Haftungsrisiko dar.

Saisonale Nachfrageschwankungen sowie mögliche Veränderungen im Konsumverhalten - etwa infolge wirtschaftlicher Unsicherheiten oder neuer Fitnesstrends - können sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Zudem sind regulatorische Änderungen, insbesondere im Bereich des Onlinehandels, des Datenschutzes oder der Produktsicherheit, kontinuierlich zu beobachten und umzusetzen.

Weiterhin ist das Fremdwährungsrisiko zu nennen, da das Unternehmen den Großteil der Einkäufe aus Fernost/China tätigt, welche in der Regel USD-basiert abgerechnet werden. Das Unternehmen beobachtet diesbezüglich nachhaltig die Wechselkursrelationen.

Die logistische Situation in der Warenbeschaffung ist weiterhin unbeständig und ein weiterer relevanter Faktor in der Kostenstruktur.

Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch ein aktives Chancen- und Risikomanagement, kontinuierliche Marktbeobachtung sowie Investitionen in Technologie, Qualitätssicherung und Kundenservice.

3) Finanzinstrumente

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind überschaubar und unter dem Branchenschnitt. Bei der Abwicklung von Onlinebestellungen wird überwiegend die Sofortzahlung verwendet, so dass hierbei kaum Ausfallrisiken bestehen. Soweit bei bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Insgesamt verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement.

Verbindlichkeiten werden im Voraus (Anzahlungen) und innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik.

Langfristige Finanzierungen (insbesondere durch Fremdkapital) sind zurzeit nicht erforderlich.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über die bestehenden liquiden Mittel.

Mit unseren Geschäftsbanken bestehen langjährige, ungetrübte Geschäftsbeziehungen.

V) Prognosebericht

Der hohe Stellenwert um Gesunderhaltung und sportlicher Aktivität sind weiterhin eine wichtige und prägende Komponente des Lifestyles der Menschen und Konsumenten. Die Nachfrage nach hochwertigen und innovativen Produkten ist weiterhin ungebrochen. Durch die schnelle und effiziente hauseigene Produktentwicklung kann zeitnah auf Innovationen und Trends reagiert werden. Der Ausbau der Markenpräsenz und des Händlernetzwerks entwickelt sich weiterhin sehr positiv.

Den Risiken von verspäteten Lieferungen oder Lieferengpässen begegnen wir durch sorgfältig Auswahl der Lieferanten, ständigen Überwachungen der Liefersituationen und frühzeitigen Bestellungen. Dank der guten Ausstattung mit Eigenmitteln steht die IFS GmbH weiterhin auf einem sehr gesunden Fundament.

Vor diesem Hintergrund beurteilen wir die Entwicklungsmöglichkeiten für 2024 positiv.

Risiken in den globalen Logistikketten können diese Planung jedoch jederzeit konterkarieren.

 

Wassenberg, 25. August 2025

gez. Martin Jelitte, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.543.925,00 1.847.681,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.989,50 32.355,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 33.988,50 32.354,50
II. Sachanlagen 1.509.935,50 1.815.325,50
1. technische Anlagen und Maschinen 256.927,00 293.261,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.253.008,50 1.522.064,50
B. Umlaufvermögen 15.131.804,80 12.341.559,93
I. Vorräte 4.750.004,98 6.643.082,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.422.091,00 1.962.257,91
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.422.091,00 1.962.257,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 46.170,30 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.959.708,82 3.736.219,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 144.407,72 199.202,88
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.820.137,52 14.388.443,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.324.648,38 8.921.826,50
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 7.795.826,50 9.479.882,22
III. Jahresüberschuss 4.502.821,88 -584.055,72
B. Rückstellungen 1.793.252,55 2.236.671,00
C. Verbindlichkeiten 2.702.236,59 3.229.946,31
1. sonstige Verbindlichkeiten 2.702.236,59 3.229.946,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.702.236,59 3.229.946,31
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.820.137,52 14.388.443,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.094.598,89 3.984.757,03
2. Personalaufwand 2.170.641,46 1.827.094,11
a) Löhne und Gehälter 1.878.893,84 1.532.640,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 291.747,62 294.453,48
davon für Altersversorgung 1.752,00 1.752,00
3. Abschreibungen 323.523,01 332.754,94
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 323.523,01 332.754,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.417.563,64 2.415.356,03
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 66.984,11 74.416,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.131,46 7.339,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.520,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.702.306,17 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 4.503.176,07 -583.109,05
9. sonstige Steuern 354,19 946,67
Jahresüberschuss 4.502.821,88 -584.055,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

IFS GmbH, Wassenberg

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wassenberg und ist im Handelsregister (Amtsgericht Aachen) unter HRB 9446 mit der Firma IFS GmbH eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Von der Möglichkeit der verkürzten Bilanzdarstellung gemäß § 266 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Anhangs von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzgliederung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen nach der linearen Methode, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu 800,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung vollständig in Abzug gebracht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen in Folgejahren und sind zu Nennwerten bilanziert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten neben den Nachforderungen zur Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr ebenfalls Nachzahlung für die Gewerbesteuer aufgrund der BP für die Veranlagungszeiträume 2017 - 2019.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem jeweils einschlägigen Brief- oder Geldkurs umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Dies entspricht dem tatsächlichen Nutzungszeitraum.

Die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter werden als Zu- und Abgang ausgewiesen.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 379.762,91 Euro (Vorjahr: 370.970,01 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Forderungen gegenüber Gesellschaftern sowie Steuererstattungen für das Berichtsjahr (Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer).

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Bezeichnung Betrag
in EUR
Gewinnvortrag Vorjahr 9.479.882,22
Einstellung Jahresergebnis -584.055,72
Gewinnausschüttung -1.100.000,00
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 7.795.826,50

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten die folgenden Rückstellungsarten:

Posten 2023
TEuro
2022
TEuro
Personalkosten 113,2 34,3
Gewährleistungen 633,9 637,8
Abschluss- und Prüfungskosten 80,0 96,0
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 41,6 43,0
Andere 27,0 30,0
895,7 841,1

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben ein Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen nachfolgend aufgeführte finanzielle Verpflichtungen. Gegenstand der Leasing- und Mietverträge sind hauptsächlich Fahrzeuge sowie das angemietete Grundstück.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr
TEuro
> 1 Jahr bis < 5 Jahre
TEuro
> 5 Jahre
TEuro
aus Leasing- und Mietverträgen 450,3 1.678,8 0,0
aus Dienstleistungsverträgen 0,0 0,0 0,0
Gesamtbetrag 450,3 1.678,8 0,0

Durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter und Angestellte (ohne Geschäftsführer) 32
davon vollzeitbeschäftige Arbeitnehmer 28
davon teilzeitbeschäftige Arbeitnehmer 4

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:

- Herr Martin Jelitte, Kaufmann, Wassenberg.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9 lit. a) und b) HGB (Bezüge der Geschäftsführung) wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.502.821,88 Euro ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis zuzüglich des bestehenden Gewinnvortrags von 7.795.826,50 Euro, insgesamt 12.298.648,38 Euro, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Vorgänge eingetreten.

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.215,14 14.294,00 0,00 0,00 0,00 87.509,14
Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 123.215,14 14.294,00 0,00 0,00 0,00 137.509,14
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 411.564,77 0,00 0,00 0,00 0,00 411.564,77
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.787.745,36 5.473,01 0,00 2.191,61 0,00 2.791.026,76
Summe Sachanlagen 3.199.310,13 5.473,01 0,00 2.191,61 0,00 3.202.591,53
Summe Anlagevermögen 3.322.525,27 19.767,01 0,00 2.191,61 0,00 3.340.100,67
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.860,64 12.660,00 0,00 0,00 0,00 53.520,64
Geschäfts- oder Firmenwert 49.999,00 0,00 0,00 0,00 0,00 49.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 90.859,64 12.660,00 0,00 0,00 0,00 103.519,64
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 118.303,77 36.334,00 0,00 0,00 0,00 154.637,77
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.265.680,86 274.529,01 0,00 2.191,61 0,00 1.538.018,26
Summe Sachanlagen 1.383.984,63 310.863,01 0,00 2.191,61 0,00 1.692.656,03
Summe Anlagevermögen 1.474.844,27 323.523,01 0,00 2.191,61 0,00 1.796.175,67
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 33.988,50 32.354,50
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 33.989,50 32.355,50
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 256.927,00 293.261,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.253.008,50 1.522.064,50
Summe Sachanlagen 0,00 1.509.935,50 1.815.325,50
Summe Anlagevermögen 0,00 1.543.925,00 1.847.681,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Wassenberg, 25. August 2025

gez. Martin Jelitte, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IFS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IFS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IFS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kamen, 25. August 2025

JacobyPartners GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Jacoby, Wirtschaftsprüfer

Lars Schmülling, Wirtschaftsprüfer

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