FKuR Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Peter Kaluza seit 15.7.2024 | Prokura |
Edmund Dr.-Ing. Dolfen seit 14.7.2021 | Prokura |
Ulrich Peter Kern seit 14.7.2021 | Prokura |
Patrick Zimmermann seit 4.7.2019 | Geschäftsführer |
Daniel Peltzer seit 5.1.2017 | Geschäftsführer |
Carmen Michels seit 3.7.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FKuR Kunststoff GmbHWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HR: Amtsgericht Krefeld, HRB Nr. 8935Bilanz zum 31.12.2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(Sämtliche Angaben in EUR)I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Für Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurde der Sofortabzug gewählt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten (einschließlich Nebenkosten) unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert aktiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Forderungen (Auszug; nur mit Restlaufzeiten "mehr als 1 Jahr")
Verbindlichkeiten Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 4.034. Die Verpflichtungen betreffen Miete und Leasingaufwendungen. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer: Frau Dipl.-Ing. Carmen Michels, Herr Betriebswirt Daniel Peltzer und und Herr Dipl.-Ing. und Dipl.-Wirtschaftsing. Patrick Zimmermann. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
V. Rechtsformspezifische Angaben Forderungen gegen Gesellschafter Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 79.904,94.
Willich, den 31.10.2024 gez. Carmen Michels gez. Daniel Peltzer gez. Patrick Zimmermann Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt. Anlagenspiegel
Lagebericht zum 31.12.2023der FKuR Kunststoff GmbH, WillichI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die FKuR Kunststoff GmbH, Willich, ist ein führender Anbieter von Biokunststoffen. Unsere Schwerpunkte bilden drei Geschäftsfelder:
2. Forschung und Entwicklung Das weltweit umfassende Angebot unserer Biokunststoffe wird systematisch weiterentwickelt und ausgebaut. Das Leitmotiv für die Nachhaltigkeit ist: "Circular Economy", mit dem sich unsere Lieferanten, Kunden und Öffentlichkeit immer mehr identifizieren. Gegenstand und Ziel unserer Entwicklungsaufgaben sind deshalb weiterhin:
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Marktentwicklung für Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ist in den vergangenen 12 Monaten von verschiedenen Faktoren beeinflusst worden: Die Auswirkungen der Ukraine Krise haben das abgelaufene Geschäftsjahr weiterhin geprägt. Stark gestiegene Strom- und Gaspreise haben bei den Endverbrauchern zur Eintrübung des Konsumklimas geführt. Aufgrund der niedrigen Konjunktur- sowie Einkommenserwartung und gestiegenen Zinsen wurden Investitionen stark zurückgefahren. Unsere Kunden haben ihre Produktion gedrosselt und von Vorratsproduktion auf On-Demand-Produktion umgestellt, auch weil in Zeiten der Krise zunächst die Existenzsicherung im Vordergrund steht. Das Thema Nachhaltigkeit ist weiter wichtig, aber nicht prioritär. Langfristig sind als Treiber weiterhin ein wachsendes Umweltbewusstsein (alternative Energieträger, Steigerung der Rezyklate, Mehrwegsysteme) gesetzliche Initiativen (EU-weite PPWR Verpackungsverordnung) sowie die Verknappung von fossilen Ressourcen zu nennen. Die negativen Faktoren sind hingegen die Diskussion um die Umweltauswirkungen von Mikroplastiken, lokale Verbote von Kunststoffprodukten sowie ein allgemein schlechtes Image von Kunststoffen auf Grund eines wachsenden Umweltbewusstseins. Weiterhin wirken sich die gesetzlichen Vorgaben auf EU-Ebene positiv auf die Marktentwicklung in Europa aus. Dazu zählen insbesondere die Plastikstrategie der EU für das Jahr 2030, der Green Deal der EU und damit das Ziel zur CO 2 Neutralität bis zum Jahr 2050, sowie lokale Gesetzeslagen in Italien, Frankreich und Spanien, die biologisch abbaubare/kompostierbare Produkte wie z.B. Abfallbeutel noch bevorzugt behandeln. Auch die Novellierung der EU-Verpackungsdirektive hin zu einer Verordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)), hat einen signifikanten Einfluss auf die Marktentwicklung von nachhaltigen Kunststoffen im Verpackungsbereich. Die Gesetzeslagen im indisch-asiatischen Subkontinent wirken sich positiv auf die gesamte Marktentwicklung aus. Dünne Kunststoffbeutel aus erdölbasierten Rohstoffen sind in einigen Provinzen Indiens mittlerweile gesetzlich verboten und müssen zwingend erforderlich aus biologisch abbaubaren Materialien hergestellt werden. Weitere Gesetze, die eine Substitution von konventionellen Kunststoffen durch biologisch abbaubare/ kompostierbare Kunststoffe vorsehen, sind in Vorbereitung. Nachteilig hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Bereich der biologisch abbaubaren/kompostierbaren Kunststoffe die Kapazitätserweiterungen in China in den letzten Jahren ausgewirkt, wodurch bei gleichzeitigem Absatzrückgang eine deutliche Überkapazität entstanden ist. Hierdurch ist es zu einem starken Preisverfall und einem erheblichen Wettbewerbsdruck in Europa gekommen. Gleichzeitig sind die Lieferketten aus Asien weiterhin instabil. 2. Geschäftsverlauf Die schwache Konjunktur und die Eintrübung des Konsumklimas hatten im Berichtszeitraum einen signifikanten Einfluss auf den Geschäftsverlauf. In allen Produktbereichen haben sich die Absatzmengen reduziert. Unsere hochwertigen Compounds sowie das umfangreiche und heterogene Portfolio gelten als Säule der internationalen Präsenz unseres Unternehmens und zeichnen die Marke FKuR aus. Daher werden auch höhere Preise in bestimmten Marktsegmenten akzeptiert. Aufgrund dessen ist der Absatz unserer Compounds im Geschäftsjahr 2023 unwesentlich gesunken. Die Überkapazitäten und der Wettbewerb durch lokale Produzenten, insbesondere im Segment Blasfolien und dünnwandige Verpackungen, haben deutlich zugenommen. Dies hatte einen starken Preisverfall in diesem Bereich zur Folge, der durch die Erschließung attraktiver Marktsegmente in anderen Produktbereichen teilweise kompensiert werden konnte. Im Bereich des Handelsgeschäfts ist der Absatz um 20% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ursachen hierfür sind neben den Auswirkungen der anhaltenden Materialverknappung insbesondere die höheren Preise im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen und der Nachfragerückgang für nachhaltige Produkte bedingt durch Kaufkraftverlust und Inflation. Für das Geschäftsjahr 2023 sind der Umsatz und der Rohertrag zum einen durch den konjunkturbedingten Absatzrückgang und zum anderen durch den Preisverfall bei den biologisch abbaubaren/kompostierbaren Kunststoffen gesunken. Gegenwärtig sind nach der offiziellen Zählweise (Mitarbeiterzahl minus Geschäftsführung und Praktikanten) insgesamt 60 Mitarbeiter beschäftigt. Wir sind seit Oktober 2015 nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Umstellung auf die aktuelle ISO 9001:2015 wurde im August 2022 vollzogen. Das zweite Überwachungsaudit am 25. Juli 2023 hat keine Abweichungen zu den Forderungen der ISO 9001:2015 aufgezeigt. 3. Lage Die Lage des Unternehmens kann trotz der Herausforderungen als stabil bezeichnet werden. a) Ertragslage Die Ertragslage für das Geschäftsjahr war nicht kostendeckend. Wie erwartet hat sich aufgrund der unter II aufgeführten Gründe das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 3,3 Mio reduziert. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 1.222 TEUR. Der Personalaufwand blieb im Geschäftsjahr mit rund 3.960,5 TEUR leicht unter dem Vorjahresniveau. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil. Das Finanzmanagement konnte sein Ziel, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungs- und Skontofristen zu begleichen, voll erfüllen. Die liquiden Mittel belaufen sich zum 31.12.2023 auf 1.483,4 TEUR. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist zum 31.12.2023 weiterhin stabil und gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Das Umlaufvermögen sank von 14.747,3 TEUR auf 10.783,4 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir von 4.438TEUR auf 2.352 TEUR reduziert. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 stieg von 54 % auf 57 %. III. Prognosebericht Die zukünftige positive Entwicklung unseres Unternehmens gründet sich auf neun wesentliche Säulen:
Für das nächste Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund stabiler Preise mit ähnlich hohen Umsatzerlösen, durch Einsparungsmaßnahmen aber steigenden Roherträgen, einer Entspannung bei der Rohstoffversorgung und einer Aufhellung des Konsumklimas. Wir erwarten ein positives Geschäftsergebnis. Aufgrund unserer Planung und der positiven Entwicklung des ersten Halbjahres 2024 gehen wir von einem Jahresergebnis in Höhe des Vorjahres (2022) aus. Im Bereich der Compounds wird das Geschäft weiterhin von intensivem Wettbewerb und hohem Preisdruck gekennzeichnet sein. Die finale Fassung der PPWR wird hierauf einen entscheidenden Einfluss haben. Für das Handelsgeschäft erwarten wir wieder deutlich steigende Absatzmengen, da durch eine Kapazitätserweiterung wieder ausreichend Rohstoffe zur Verfügung stehen und die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten wieder steigt. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war weiterhin durch die Folgen der Covid-19 Pandemie sowie durch die Ukraine Krise und die damit einhergehenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen wie z.B. Absenken des Konsumklimaindex und anhaltende Kaufzurückhaltung geprägt. Der Planungshorizont unserer Kunden ist weiterhin verkürzt, so dass Bestellungen zumeist sehr kurzfristig erfolgen. Zur Risikominimierung werden unsere Rohstofflager für Ausgangsrohstoffe und Fertigware auf einem guten Niveau gehalten und die Expansion in weltweite und diversifizierte Märkte vorangetrieben. Die Auswirkungen des Konfliktes in der Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten in der EU sind weiterhin als Risiko zu betrachten. Für die weitere Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsbereichen ist die Ausgestaltung der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) von entscheidender Bedeutung, die Ende 2024 zur finalen Abstimmung ansteht. Die Wachstumsprognosen für die sogenannten Drop-In Kunststoffe kann in diesem Kontext als gut bezeichnet werden, da die EU sich der CO 2 Neutralität bis 2050 verpflichtet hat. Da nicht alle Anwendungen im Bereich der Kunststoffverpackungen durch Rezyklate ersetzt werden können und wegen der großen Nachfrage aufgrund der PPWR nicht ausreichend Mengen von Rezyklaten zur Verfügung stehen, wird der Einsatz von biobasierten Rohstoffen nötig sein, um fossiles CO 2 einzusparen. Die Aussichten für die biologisch abbaubaren Kunststoffe, insbesondere in der EU, sind aktuell unstetig, da diese in der PPWR nur bedingt berücksichtigt werden, obwohl sich derzeit eine positive Entwicklung für kompostierbare Produkte wie dünnwandige Obst- und Gemüsebeutel zeigt, die in Ländern, in denen sie bereits etabliert sind, erfolgreich sind. Je nach finalem Inhalt der PPWR kann sich das potenzielle Marktvolumen für biologisch abbaubare Materialien in der EU reduzieren. Entsprechende Maßnahmen sind von uns bereits ergriffen worden, um darauf zu reagieren. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass durch die weltweiten Gesetzesinitiativen als auch durch das wachsende Umweltbewusstsein das langfristige Marktwachstum als positiv angesehen werden kann. a) Branchenspezifische Risiken: Branchenspezifisch sind folgende Risiken zu erkennen:
b) Ertragsorientierte Risiken Die allgemeine Eintrübung des Konsumklimas durch hohe Zinsen und gestiegene Preise hat zu einem allgemeinen Nachfragerückgang geführt, der sich signifikant auf den Absatz von nachhaltigen Produkten auswirkt. Hiervon sind insbesondere die biobasierten Drop-In Kunststoffe betroffen. Durch den starken Wettbewerbsdruck basierend auf Überkapazitäten in China, und daraus resultierenden Preisverfall der biologisch abbaubaren/kompostierbaren Rohstoffe sowie das Angebot extrem schlechter Qualitäten zu Dumpingpreisen intensiviert sich der Wettbewerb und der Preisdruck auch für Premiumqualitäten. Verschärft wird diese Situation durch den Import von Halb- und Fertigzeugen zu Dumpingpreisen aus China aufgrund der mangelnden Nachfrage auf dem heimischen Markt. Durch innovative Produktentwicklungen, den Einstieg in attraktive Marktsegmente sowie weitere Differenzierung und die Identifizierung von bisher nicht besetzten Marktsegmenten bzw. Segmenten mit geringerer Wettbewerbsdichte, werden die Risiken minimiert. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. d) Politische Risiken Auf nationaler und EU-Ebene analysieren wir die Entwicklung der Gesetzgebung und möglicher Regulierungen. Wir arbeiten in entsprechenden Gremien mit und passen unsere Produktentwicklungen und das entsprechende Marketing auch im Vorfeld etwaiger gesetzlicher Entscheidungen an. Hiermit versuchen wir nicht nur zu reagieren, sondern auch durch vorausschauende Risikoanalyse proaktiv zu agieren und Handlungsstrategien zu entwickeln. Generell reduzieren der allgemeine öffentliche und politische Zuspruch für Bio-Produkte und das gute Wachstum im Handel mit biobasierten Produkten erkennbare Risiken. Mit unserer Produktqualität haben wir uns auf diese Risiken vorbereitet. 2. Chancenbericht Die Chancen unseres Unternehmens liegen in der heterogenen Marktstruktur, einem breiten Kundenstamm mittelständischer Unternehmen, in unseren hohen Produktqualitäten, der ständigen Erweiterung unserer kundenspezifischen Entwicklungen, in der Qualifikation und dem Engagement der Mitarbeiter, in der Flexibilität und Agilität der Entscheidung- und Geschäftsprozesse, in dem sehr breiten und heterogenen Standard- Portfolio sowie einem hervorragenden Kundenservice und Verlässlichkeit der Belieferungen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die laufende Überprüfung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie eine bislang nicht ausgeschöpfte Kreditlinie bei der Hausbank. Der Kundenstamm kann als weitgehend solvent bezeichnet werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Tochtergesellschaften unserer Holding, die Vertriebsgesellschaft FKuR Plastics Corp. in den USA, die deutsche FKuR Polymers GmbH und unser indischer Joint Venture Partner SKYi FKuR Biopolymers Private Limited sind auf einem stabilen Weg.
Willich, den 31.10.2024 Die Geschäftsführer: Carmen Michels Daniel Peltzer Patrick Zimmermann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FKuR Kunststoff GmbH, Willich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FKuR Kunststoff GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FKuR Kunststoff GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 5. November 2024 HLB
TREUMERKUR GmbH & Co. KG
ppa. Dipl.-Ök. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer |
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