Ferioo GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Müfit Tarhan seit 7.1.2014 | Geschäftsführer |
Aydogan Cengiz seit 7.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Humintech GmbHGrevenbroichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Humintech GmbH ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Grevenbroich, NRW, dass seit Anfang der 1970er Jahre Produkte auf der Basis von Huminsäuren entwickelt. Zur Produktpalette zählen Bodenverbesserer, Pflanzenstärkungsmittel, Biostimulanzien sowie Leonardit basierte Produkte zur Anwendung in der Umwelttechnik und der Industrie, die Humintech an einen internationalen Kundenkreis vertreibt. Während Braunkohle heute überwiegend als Energieträger Verwendung findet und aufgrund des CO 2 -Fußabdrucks berechtigterweise kritisch betrachtet wird und perspektivisch an Relevanz verliert, konzentriert sich Humintech auf die stoffliche, CO 2 -neutrale und damit nachhaltige Nutzung dieser Ressource. Mit den aus Leonardit gewonnenen Huminstoff basierten Bodenverbesserer-produkten kann die Braunkohle der Region, bekannt unter Kölner Braun, einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Die Gesellschaft arbeitet u.a. mit dem renommierten Fraunhofer Institut kontinuierlich an der Entwicklung neuer und innovativer Produkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Huminstoffe gehören zur Gruppe der Biostimulanzien, welche sowohl in der ökologischen als auch in der konventionellen Landwirtschaft durch die zunehmende Sensibilisierung der Politik und der Verbraucher gegenüber chemischen Düngemitteln und den Auswirkungen des Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bis 2033 rechnet man mit einer durchschnittlichen jährlichen Marktwachstumsrate von rd. 12 % p.a. Der allgemeine Geschäftsverlauf wurde, wie auch schon im Vorjahr, stark durch die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise geprägt. Die gestiegenen Transportkosten im Geschäftsjahr 2023 führten zeitweise, zu rückläufigen Auftragseingängen der Kunden aus Übersee. Zudem haben die anhaltend hohen Leitzinsen die Finanzierungsstruktur zusätzlich belastet. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 konnte um knapp 2,7% von 11,6 Mio. € im Vorjahr auf 11,9 Mio. € in 2023 gesteigert werden. Obwohl die bereits aus dem Vorjahr anhaltende Situation als Folge des Ukrainekrieges und die fehlenden Umsätze aus Ägypten und Lateinamerika den Geschäftsverlauf belastet haben, konnte, durch intensive Vertriebs- und Verkaufsaktionen und die Erschließung neuer Absatzmärkte, der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Gegenläufig wirkte sich die Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 0,3 Mio. € aus, nachdem es im Vorjahr noch einen deutlichen Bestandsaufbau gegeben hatte, so dass die Gesamtleistung um rd. 1,3 Mio. € auf 11,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2023 gesunken ist. Der Materialaufwand ist um 1,1 Mio. € auf 5,7 Mio. € im Berichtsjahr zurückgegangen, die Materialaufwandsquote ist von 53,4 % im Vorjahr um 3,9 % Punkte auf 49,5 % gesunken. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um 0,4 Mio. € geringfügig auf 3,9 Mio. € gestiegen. Das negative Jahresergebnis von TEUR -561 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 69) resultierte überwiegend aus gestiegenen Energiepreisen, Transport- und Personalkosten (Inflationsausgleich), sowie Prüfungs- und Beratungskosten. Zur weiteren Verbesserung der Unternehmenssteuerung wurde im April 2023 ein neues ERP-System eingeführt, welches eine differenziertere Produktkalkulation ermöglicht. Aufgrund von Softwarefehlern konnte das ERP-System im zu berichtenden Geschäftsjahr 2023 nicht in vollem Umfang genutzt werden. An der Beseitigung der Fehler wurde intensiv gearbeitet. Eine vollumfängliche Nutzung des ERP-Systems wird im zweiten Halbjahr 2024 erwartet. Ziel ist es die Profitabilität des Unternehmens durch eine zusätzliche Stärkung und Restrukturierung des Vertriebs, sowie ein besseres Controlling im kommenden Jahr deutlich rentabler aufzustellen. 3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens a) Vermögenslage Die Bilanzstruktur der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Das Anlagevermögen beträgt 49,9% der Bilanzsumme (i.Vj.: 50,2% der Bilanzsumme). Es ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt. Die Eigenkapitalquote beträgt 34,5% (Vorjahr 35,8%). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen durch die branchenüblichen langen Zahlungsziele zur Finanzierung der Ernte eine signifikante Bilanzposition dar. Wir arbeiten mit Vorkasse und Forderungen, sind über Exportgarantien des Bundes und über Kreditversicherungen abgesichert, um Forderungsausfälle zu mitigieren. b) Finanzlage Durch die oftmals langen Zahlungsziele für die eigenen Kunden hat Humintech einen hohen Betriebsmittelbedarf. Die Auswirkungen der multiplen Krisen im Geschäftsjahr 2022 führten auch im Geschäftsjahr 2023 dazu, dass einige Kunden die vereinbarten Zahlungsziele nicht einhalten konnten. Hier wurden die Zahlungsziele teilweise prolongiert. Hinzu kommen die von der ägyptischen Zentralbank nicht genehmigten Devisenzahlungen aus Ägypten. Nichtdestotrotz konnte ein positiver operativer Cashflow von rd 1,1 Mio. € verzeichnet werden. Insgesamt gingen die liquiden Mittel im Geschäftsjahr um 119 T€ auf 259 T€ zurück, insbesonder re aufgrund der negativen Cashflows aus der Investitionstätigkeit in Höhe von rd. - 0,1 Mio. € und aus der Finanzierungstätigkeit von rd. - 1,1 Mio. €. Zur Unterstützung der Finanzlage haben die Gesellschafter im Jahr 2024 zusätzliche liquide Mittel als Gesellschafterdarlehen von 1 Mio. € in die Gesellschaft eingebracht. c) Ertragslage Humintech erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von € 11,9 Mio. (Vorjahr: € 11,6 Mio.). Die Gesamtleistung sank gegenüber dem Vorjahr um € 1.3 Mio. auf € 11.6 Mio. aufgrund einer Verminderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse um € 1.6 Mio., nachdem es noch im Vorjahr einen deutlichen Bestandsaufbau gegeben hatte. Die Personalkosten stiegen, unter anderem durch Zahlung eines Inflationsausgleichs, auf insgesamt € 3,9 Mio. (Vorjahr: € 3,5 Mio.). Durch intensivere Beratungs- und Prüfungstätigkeiten, aufgrund der seit 2022 für die Humintech geltenden Pflicht zur Prüfung des Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer nach § 316 HGB, sowie weiterer Beratungskosten zur Energieeinsparung und Optimierung der operativen Prozesse und gestiegene Kosten der Warenabgabe ist der Aufwand für diese Tätigkeiten gestiegen. Auch bei den Energiekosten musste ein Anstieg verzeichnet werden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr erstmalig in ihrer Historie einen Verlust erwirtschaftet. Der Verlust in Höhe von T€ 561 ist primär eine Folge der gestiegenen und zuvor beschriebenen Kosten. Ziel für die kommenden Jahre ist es weiterhin, die vorhandenen Reserven in den Produktionskapazitäten stärker auszulasten und somit die Rentabilität deutlich zu steigern. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden im Wesentlichen die Kennzahlen Umsatz und Jahresergebnis herangezogen. Der Umsatzerlös im Geschäftsjahr beträgt € 11,9 Mio. (Vorjahr: € 11,6 Mio.) und der Jahresfehlbetrag T€ 561 (Jahresüberschuss Vorjahr: T€ 69). Erwartet wurde für das abgeschlossene Geschäftsjahr ein Umsatzvolumen von rd. 13,0 Mio. € und ein ausgeglichenes Ergebnis, so dass die geplanten finanziellen Leistungsindikatoren für 2023 im Ist aus den zuvor genannten Gründen verfehlt wurden. e) Gesamtaussage Aus den vorgenannten Gründen war das Geschäftsjahr 2023 ein anspruchsvolles Geschäftsjahr, welches bei der Umsatz- Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung nicht zufriedenstellend war. III. Prognosebericht Aus dem bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 sind folgende wesentliche Punkte zur Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwähnen. Aus der BWA per Ende November 2024 ergibt sich ein kumulierter Umsatz von € 14,3 Mio. bei einem Ergebnis vor Steuern i.H.v. € 0,8 Mio. vor Bewertung des Vorratsbestandes und der Rückstellungen. Damit liegen wir kumuliert per Ende November über den geplanten Werten für 2024. Zur Stabilisierung der Liquiditätssituation haben die Gesellschafter in 2024 neue Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 1 Mio. zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft mit einem wesentlichen Lieferanten auf eine Zahlungsvereinbarung verständigt, die der angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft Rechnung trägt und bei der Finanzierung ihrer Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr für die Einführung von Factoring entschieden. Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir ein Umsatzniveau in Höhe von € 14,5 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von rd. € 0,4 Mio. sowie die planmäßige Rückführung der Bankverbindlichkeiten. Das Unternehmen hat eine breite Kundenbasis und pflegt langjährige und enge Kundenverbindungen. Die Humintech GmbH hat im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 zwei neue Großkunden in Ägypten und Lateinamerika akquiriert. Als Resultat der Vertriebs- und Marketingmaßnahmen, erwarten wir auch weiterhin Umsatzsteigerungen. Insbesondere in den wichtigen Wachstumsmärkten Süd-, Südostasien und Lateinamerika gibt es noch große Potentiale für weiteres Wachstum, die man in der neuen Vertriebsstrategie bereits berücksichtigt und weiterhin berücksichtigen wird. Auch der wichtige deutsche und europäische Heimatmarkt soll verstärkt Beachtung finden. Letztendlich plant das Management aufgrund der führenden Stellung der eigenen Produkte und der internationalen Präsenz auch mittelfristig mit einem Wachstum auf Niveau des Wachstums des Gesamtmarktes. Humintech ist in der Lage dieses langfristig geplante Unternehmenswachstum mit den bestehenden Produktionskapazitäten zu erreichen, was bedeutet, dass in naher Zukunft keine größeren Investitionsvorhaben notwendig werden. Lediglich der Ausbau von Photovoltaikanlagen zur Verbesserung des eigenen Energiemixes soll weiter vorangetrieben werden. Die Fokussierung auf die Landwirtschaft wird sich fortsetzen. Die landwirtschaftliche Verwendung der Produkte macht derzeit ca. 90% des Umsatzes aus. Als Teil der Diversifizierungsstrategie stellt Humintech aber nicht nur Endprodukte her, sondern bietet auch Zwischenprodukte auf Basis von Huminsäuren für weltweit führende Chemieunternehmen an, die damit ihre eigenen Forschungs- und Produktversuche tätigen. Dieser Bereich birgt große Umsatzpotenziale. Humintech agiert hier nicht nur als Lieferant von Zwischenprodukten, sondern bietet aufgrund des umfassenden Know-hows daneben auch Rezepturen an, um die Wirkung und Qualität der Produkte dieser Kunden zu verbessern. Im Vertrieb soll neben der geografischen Fokussierung auf Wachstumsmärkte auch vermehrt an einer Nutzung von Online-Verkaufsplattformen gearbeitet werden, die bislang kaum Beachtung fand. Neben der höheren Reichweite der Produkte bei kleineren Kunden würde man auch einen größeren Aufklärungseffekt über Biostimulanzien in der breiteren Bevölkerung erzielen. Die Unternehmensführung ist sich der anhaltenden Risiken aus politischen Entwicklungen bewusst und hat diese in die eigenen Planungen einfließen lassen. Durch die Vielzahl der belieferten Länder wird diese Entwicklung aber als beherrschbar eingeschätzt. Auf der Personalseite ist ein moderates Wachstum geplant. Lediglich Neueinstellungen in den Bereichen Vertrieb und Finanzen, die aufgrund der Umsatzausfälle in der Vergangenheit teilweise verschoben wurden, sollen erfolgen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Bestandsgefährdende Risiken Bedingt durch die globalen Krisen in 2022 und 2023 ist es gegenüber den ursprünglichen Planungen zu nicht vorhersehbaren Ergebnisrückgängen gekommen, die in der Folge in 2024 zu einer angespannten Liquiditätslage geführt haben. Die Geschäftsführung hat daraufhin in Abstimmung mit den finanzierenden Banken eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Erstellung eines an IDW S6 angelehnten Sanierungsgutachtens beauftragt. Dieses mit Datum vom 20. September 2024 erstellte Gutachten bestätigt grundsätzlich die Sanierungsfähigkeit der Humintech GmbH unter der Voraussetzung das bestimmte finanzielle, strukturelle und leistungswirtschaftliche Maßnahmen von der Humintech GmbH umgesetzt werden. Vor dem zuvor genannten Hintergrund wurden bereits mit zwei der drei Hausbanken neue Kreditvereinbarungen abgeschlossen. Wir gehen davon aus, dass auch mit der dritten Hausbank kurzfristig eine neue Kreditvereinbarung getroffen wird. Damit ist aus unserer Sicht die mittelfristige Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. Zur Stabilisierung der Liquiditätssituation haben außerdem die Gesellschafter in 2024 neue Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 1 Mio. zur Verfügung gestellt, ebenso hat die Gesellschaft sich mit einem wesentlichen Lieferanten auf eine Zahlungsvereinbarung verständigt, die der angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft Rechnung trägt. Zusätzlich hat sich die Gesellschaft bei der Finanzierung ihrer Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr für die Einführung von Factoring entschieden und eine Vereinbarung mit einem Factoring Anbieter geschlossen, die zu einmaliger zusätzlicher Liquidität bei der Gesellschaft und durch die revolvierende Fortführung zu einer kontinuierlichen Liquiditätsverbesserung führt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass die im Sanierungsgutachten vom 20. September 2024 aufgezeigten vertraglichen, finanziellen, strukturellen und leistungswirtschaftlichen Maßnahmen, die teilweise bereits in der Umsetzung sind, auch weiterhin stringent umgesetzt werden. 2. Chancenbericht Die weltweiten Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Bodenqualität in Kombination mit der zunehmenden Abwehrhaltung der Gesellschaft und Politik gegenüber chemischen Düngemitteln sollte weiterhin für eine wachsende Nachfrage nach organischen Bodenverbesserern (Biostimulanzien) sorgen. Humintech ist in sehr konstruktiven Verhandlungen mit großen europäischen Abnehmern. Hier bestehen weitere Potentiale zur Ausweitung der eigenen Umsätze mit, günstigeren Zahlungsbedingungen im Vergleich zu unseren Absatzmärkten in Nahost und Lateinamerika. Humintech wird die Entwicklung neuer innovativer Produkte auf der Basis von Huminsäuren auch in Kombination mit anderen natürlichen Rohstoffen (z.B. Algen oder eigene entwickelte und registrierte Bakterien) fortsetzen, um die führende Stellung innerhalb der Branche auch in Zukunft zu behaupten. Neben der Entwicklung eigener Produkte sehen wir auch steigendes Umsatzpotential durch neue Aufträge als Lieferant für Zwischenprodukte und Eigenmarken von Großkonzernen. Diesbezüglich werden wir die eigenen Vertriebsbemühungen intensivieren. 3. Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr stark beeinflusst. Gestiegene Energie- und Transportpreise belasteten das operative Geschäft. Der Krieg in der Ukraine, die traditionell ein wichtiger Einzel-Markt ist, hat zu Umsatzeinbußen geführt. Wie sich die Situation hier weiter entwickeln wird, ist aktuell nicht zu prognostizieren. Hinzu kamen noch Devisenausfuhrbeschränkungen im wichtigen Unternehmensmarkt Ägypten. Hier sind sämtliche Forderungen versichert und man ist in konstruktiven Gesprächen mit den Behörden, diese Umstände im kommenden Jahr zu lösen. Insgesamt übersteigt das Wachstumspotential des Gesamtmarktes die weltweit erhöhten Länderrisiken. b) Branchenspezifische Risiken Wie bereits in anderen Branchen zu beobachten, steigen auch in der Landwirtschaft weiterhin die Preise für Betriebsmittel. Aufgrund der globalen Klimaveränderungen und daraus resultierenden Ernteschwierigkeiten ist die Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltigen Bodenverbesserern (Biostimulanzien) dennoch ungebrochen. c) Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken in der Branche sind bis dato beherrschbar. Beachtenswerte Wettbewerber sind Unternehmen aus den USA mit ähnlichen Preis-/ Leistungsangeboten. Kurzfristige Ertragsrisiken könnten durch qualitativ schlechtere Nachahmerprodukte insbesondere aus dem asiatischen Raum entstehen. Durch die breite Streuung und langjährige Kundenbindung ist dieses Risiko aber kontrollierbar. Außerdem arbeitet man kontinuierlich an neuen Produktinnovationen, um die marktführende Stellung zu behaupten. d) Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen fakturiert überwiegend in Euro. Dementsprechend sind Währungssicherungsgeschäfte nicht notwendig und erhebliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Die Gesellschaft ist insbesondere über laufende Kreditlinien und Darlehen der Banken finanziert. Für die Rückführung der bestehenden Darlehen und Kreditlinien ist es erforderlich, dass die Gesellschaft ausreichend Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit erzielen kann oder die benötigte Liquidität von den Eigen- und Fremdkapitalgebern zur Verfügung gestellt werden wird. e) Produktrisiken Produktrisiken bestehen ggf. in Form von Gewährleistungs- und Haftungsrisiken. Diese Risiken werden durch intensive Qualitätssicherungsmaßnahmen und eine Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. f) Rohstoff- und Beschaffungsrisiken Das Unternehmen bezieht den überwiegenden Anteil des für die Herstellung der Huminstoff basierten Produkte benötigten Leonardits aus dem an das Betriebsgrundstück angrenzenden Tagebau Garzweiler. Die Bereitstellung des Leonardits ist im Rahmen der Gesetzgebung zum Kohleabbau bislang bis 2030 gesichert. Darüber hinaus arbeitet man intensiv mit der Politik daran eine Genehmigung für den kleinräumigen Abbau von Leonardit auch über das Jahr 2030 hinaus sicherzustellen und eine nachhaltige und klimafreundliche Nutzung des Rohstoffs zu gewährleisten. Alternativ stehen Lieferanten aus den USA oder Kanada zur Verfügung. g) Abhängigkeiten Das Unternehmen hat einen breiten internationalen Abnehmerkreis. Die Mehrheit sind langjährige Abnehmer und stehen somit für eine Kontinuität in der Lieferbeziehung. Wie im Geschäftsjahr gesehen, können politische und wirtschaftliche Risiken in einzelnen Ländern diese Geschäftsbeziehungen beeinflussen. Aufgrund der Vielzahl von Ländern, die beliefert werden, und der bereits gezeigten Flexibilität in den Vertriebsbemühungen, wird dieses Risiko insgesamt als grundsätzlich beherrschbar eingeschätzt und durch entsprechende Neuakquisitionen, insbesondere in den Regionen Asien, Afrika und LATAM, weiter reduziert. Dadurch, dass diese Regionen sich in unterschiedlichen Klimazonen befinden, wird mit einer besseren Umsatzverteilung über das Geschäftsjahr gerechnet und entsprechend mit einer Ergebnisverbesserung in den ansonst historisch eher nicht so starken Umsatzmonaten. h) Rechtliche Risiken Die Gesellschaft ist in keine Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. i) Ausfallrisiken Ausfallrisiken für den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollständig über Hermesdeckungen des Bundes oder die Allianz Trade versichert.
Grevenbroich, den 21. Januar 2025 Aydogan Cengiz, Geschäftsführer Müfit Tarhan, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Bezug nehmend auf die beigefügte Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft machen wir entsprechend den gesetzlichen Vorschriften folgende Angaben: 1. Allgemeine Angaben Die Humintech GmbH hat ihren Sitz in Grevenbroich und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Registernummer HRB 15864. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Größenmerkmale eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. 2. Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses (1) Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. (2) Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgendem Anlagenspiegel. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (1) Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). (2) Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). (3) Das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht wurden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). (4) Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB); die Bewertungsstetigkeit ist somit gewahrt. (5) Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich angemessener, planmäßig linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und wurde wie folgt angesetzt:
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte bei Zugängen abnutzbarer beweglicher Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu je EUR 800,00 eine sofortige aufwandswirksame Erfassung. (6) Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten und soweit erforderlich abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. (7) Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. (8) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. (9) Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in ausländischer Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. (10) Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. (11) Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. (12) Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Sonstige Angaben (1) Angaben zu einer Beteiligungsgesellschaft unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB. (2) Das Grundstück der Gesellschaft ist belastet mit Grundschulden in Höhe von TEUR 1.485, die der Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.259 dienen. Durch das Sachanlagevermögen sowie Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 254) sind weitere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 4.853) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 11) besichert. (3) Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 249.120,00. (4) Die Miet- und Leasingverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 331 p.a. und haben eine Laufzeit von einem bis zehn Jahren. (5) Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren in 2023 und sind zurzeit:
(6) Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. (7) Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 58 Arbeitnehmer. Nachtragsbericht: Bezüglich der bestandsgefährdenden Tatsachen verweisen wir auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, Abschnitt IV. Chancen- und Risikobericht, 1. Bestandsgefährdende Tatsachen. In 2024 ist es zu einer angespannten Liquiditätslage der Gesellschaft gekommen. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft haben die Gesellschafter in 2024 insgesamt 1,0 Mio. € Gesellschafterdarlehen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde mit einem wesentlichen Lieferanten eine Zahlungs- bzw. Stundungsvereinbarung sowie mit zwei der drei Hausbanken neue Kreditvereinbarungen geschlossen, die eine mittelfristige Finanzierung der Gesellschaft sicherstellen. Mit der dritten Hausbank soll kurzfristig ebenfalls eine solche Kreditvereinbarung getroffen werden.
Grevenbroich, den 21. Januar 2025 Aydogan Cengiz, Geschäftsführer Müfit Tarhan, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerks des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Humintech GmbH, Grevenbroich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Humintech GmbH, Grevenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe im Anhang, sowie die Angaben im Rahmen der Risikoberichterstattung des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass ein an IDW S6 angelehntes Gutachten einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus September 2024 zu dem Ergebnis kommt, dass die Humintech GmbH grundsätzlich sanierungsfähig ist. Die Sanierungsfähigkeit der Humintech GmbH steht unter der Voraussetzung das bestimmte finanzielle, strukturelle und leistungswirtschaftliche Maßnahmen von der Gesellschaft umgesetzt werden. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Bestätigungsvermerks sind bereits mit zwei der drei Hausbanken neue Kreditvereinbarungen abgeschlossen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht davon aus, dass auch mit der dritten Hausbank kurzfristig eine neue Kreditvereinbarung getroffen wird. Damit wäre aus Sicht der Geschäftsführung der Gesellschaft die mittelfristige Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass die im Sanierungsgutachten aus September 2024 aufgezeigten finanziellen, strukturellen und leistungswirtschaftlichen Maßnahmen stringent umgesetzt werden. Wie diese Ausführungen darlegen, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten das eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 II 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. Januar 2025 Scholz
GmbH & Co. KG
Jörg Scholz, Wirtschaftsprüfer Joachim Stens, Wirtschaftsprüfer |
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