TELENOT smart services GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Wunderle seit 4.12.2025 | Geschäftsführer |
Timo Eugen Dr. Stock seit 4.12.2025 | Geschäftsführer |
Christian Wanner seit 14.12.2021 | Prokura |
Klaus Wunderle seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Franz Benesch seit 13.6.2006 | Prokura |
Hans Peter Wunderle seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Helmut Wunderle seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Technologiezentrum Aalen GmbHAufgelöst | 1.58% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TELENOT ELECTRONIC GMBHAalenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023TELENOT ELECTRONIC GMBH, AALENA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell TELENOT ist Hersteller für elektronische Sicherheitstechnik und Alarmanlagen und steht seit 50 Jahren als wertbeständiger Hersteller mit sicherer Lieferkette für Innovationskraft, Zuverlässigkeit, Solidität und bestem Kundenservice. Im Mittelpunkt befindet sich der zuverlässige und garantierte Schutz von Menschen, Sachwerten und Gebäuden vor Einbruch, Überfall, unbefugtem Zutritt, Brand und technischen Gefahren. Egal in welchem Gebäude, in welcher Branche und mit welchem Schutzziel. TELENOT bildet an den Standorten in Aalen und Essingen alle Prozesse, von der Entwicklung, der Produktion, der Schulung, Planung und dem kompletten technischen und vertrieblichen Service rund um das Thema professionelle Sicherheitslösungen ab. Forschung und Entwicklung Die vorhandene Entwicklungs- und Produktionstiefe garantiert einzigartige Qualitätsstandards und nachhaltige Lieferzuverlässigkeit. Mit einer Fertigungstiefe von 90 Prozent ist TELENOT ein einzigartiger verlässlicher Partner am elektronischen Sicherheitsmarkt. Die komplette Hard- und Softwareentwicklung für alle Sicherheitskomponenten, mit eigener Elektronik- und Gehäuseentwicklung, eigenem Werkzeugbau, eigener Kunststoffspritzgussgießerei, eigener Metallbearbeitung und der kompletten Leiterplattenbestückung aller elektronischen Bauteile ist bei TELENOT unter einem Dach. Sämtliche Einzelkomponenten als auch das Zusammenspiel der einzelnen Sicherheitskomponenten in einem komplexen Sicherheitssystem durchlaufen während des kompletten Entwicklungs- und Produktionsprozesses mehrfach Qualitätsprüfverfahren. Bereits bei der Auswahl der verwendeten Materialien und elektronischen Bauteile achtet TELENOT auf höchste Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer. TELENOT steht für zuverlässige und nachhaltige Einzel- und Systemkomponenten und ist für Kunden ein sicherer Partner für die Lieferung sicherheitstechnischer Produkte heute und in Zukunft. Der Aufwand im Bereich Forschung und Entwicklung betrug im Geschäftsjahr 7,6 % (Vorjahr 5,7 %) der Gesamtleistung. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftlich, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation hat bereits Ende 2023 begonnen zurückzugehen, dennoch hat sich eine konjunkturelle Belebung nicht abgezeichnet. (Quelle: ifw Kiel) Die deutsche Wirtschaft mühte sich im Jahr 2023 aus der Stagnation. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Quelle: ifw Kiel) Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. (Quelle: ifw Kiel) Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. (Quelle: ifw Kiel) Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf in 2023 verlief nach einem guten Start deutlich schlechter als geplant. Vor allem der schwächelnde Hochbau und eine Risikobevorratung unserer Kunden in 2022 führten in 2023 zu einem deutlichen Nachfragerückgang unserer Produkte in allen Bereichen. Die Gesamtleistung hat sich um 11,3% auf 74.093 TEURO verringert (Plan: leichter bis mittlerer Rückgang). Das EBIT reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2.368 TEURO (Vj. 5.671 TEURO) (Plan: mittlerer Rückgang). Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 um 11,3 % auf 74.093 TEURO. Der Rückgang betrifft alle Bereiche zu annährend gleichen Teilen. Analog der Gesamtleistung reduzierte sich der Rohertrag um 8,3 % auf 44.508 TEURO (VJ. 48.529 TEURO). Die Rohertragsquote war mit rd. 60,1 % höher als im Vorjahr (58,1%), was im Wesentlichen auf eine Preisentspannung am Elektronikbauteilemarkt und den Abbau von Vorratsbeständen von fertigen und unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich von 1.872 TEURO auf 1.954 TEURO. Dies ist im Wesentlichen auf Betriebskostenzuschüsse für die betriebseigene KITA zurückzuführen. Diese wurde in 2023 um eine Gruppe erweitert. Die Personalkosten in Höhe von 29.767 TEURO waren um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Dies konnte trotz Lohnsteigerungen und gezieltem Personalaufbau nur gelingen, indem man unterjährig sich der Nachfragesituation angepasst hatte und in den Monaten Juni bis November in weiten Bereichen des Unternehmens in Kurzarbeit war. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 5,7 % von 11.878 TEURO auf 12.556 TEURO gestiegen. Der Anstieg betrifft alle Bereiche des sonstigen betrieblichen Aufwands, mehr oder weniger gleichermaßen und ist der allgemeinen Teuerung geschuldet. Die planmäßigen Abschreibungen reduzierten sich deutlich von 2.984 TEURO auf 1.738 TEURO, was dem Abschreibungsende der ERP-Software geschuldet ist. Das EBIT reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2.368 TEURO (Vj. 5.671 TEURO). Das positive Finanzergebnis hat sich im Wesentlichen auf Grund der Zinsentwicklung auf 369 TEURO erhöht (Vj. Negatives Finanzergebnis 72 TEURO). Die Steuerquote im Jahr 2023 beträgt 31,3 % (Vj. 28,4%). Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens war gut. Der einfache Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr 3.618 TEURO (Vj. 6.990 TEURO). Das Unternehmen war im Geschäftsjahr jederzeit liquide und konnte Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist begleichen. Es bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 5.037 TEURO (Vj. 5.636 TEURO). Aus dem erwirtschafteten Cashflow sowie liquiden Mitteln zu Beginn des Jahres in Höhe von 10.935 TEURO konnten Ersatz- und Neuinvestitionen in Höhe von 2.320 TEURO und Banktilgungen in Höhe von 691 TEURO bezahlt werden. Die frei verfügbaren liquiden Mittel betrugen am Ende des Geschäftsjahres 3.564 TEURO. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Realisierung etwaiger Skontoabzüge zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es liegen ausreichende, nicht ausgenutzte Kreditlinien zum Stichtag zur Verfügung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte gedeckt. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um 1.699 TEURO auf 54.053 TEURO erhöht. Das Anlagevermögen hat sich hierbei um 124 TEURO auf 9.844 TEURO erhöht. Es wurden Investitionen in Höhe von 2.320 TEUR durchgeführt. Diese betreffen sowohl Ersatzinvestitionen als auch Erweiterungsinvestitionen. Gegenläufig ergaben sich Abschreibungen in Höhe von 1.738 TEURO, Zuschreibungen in Höhe von 121 TEURO, sowie Anlagenabgänge in Höhe von 579 TEURO. Die Vorratsbestände betragen 16.021 TEURO und haben sich damit um 2,1% im Vergleich zum Vorjahr verringert. Gegenläufige Entwicklungen ergaben sich durch die Verringerung der Vorratsbestände durch die Umsatzentwicklung und einer Erhöhung der Vorratsbestände zur Sicherheit der Lieferfähigkeit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen umsatzbedingt auf 2.875 TEURO leicht reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich deutlich auf 11.608 TEURO (Vj. 2.399 TEURO) erhöht. Diese ist im Wesentlichen auf ein kurzfristig gewährtes Darlehen zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 8.504 TEURO und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 723 TEURO erhöht. Diese bestehen im Wesentlichen auf langfristigen Darlehen. Betreffend der Entwicklung der liquiden Mittel wird auf die Darstellung der Finanzlage verwiesen. Das Eigenkapital beträgt 41.412 TEURO und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von 1.880 TEURO erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 77% (Vorjahr 76%). Die Pensionsrückstellungen liegen mit 742 TEURO niedriger als im Vorjahr (1.045 TEURO). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 176 TEURO auf 2.993 TEURO erhöht. Die Erhöhung betrifft im Wesentlichen die Erhöhung von Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 5.037 TEURO (i. Vj. 5.636 TEURO). Es wurden keine neuen Darlehen im Geschäftsjahr aufgenommen. Die Verringerung ist auf Tilgungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 760 TEURO auf 2.123 TEURO erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren fokussieren sich auf die Kennzahlen Gesamtleistung und EBIT. Der Vergleich der Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren zum aktuellen Jahr wurde bereits im Geschäftsverlauf dargestellt. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war geordnet und insgesamt unter den unerwartet schlechteren Rahmenbedingungen zufriedenstellend. C. Prognosebericht Die Entwicklung des Unternehmens im Wirtschaftsjahr 2023 verlief deutlich schlechter als geplant. Im Wesentlichen machten volle Lagerbestände bei den Kunden aber auch der konjunkturelle Einbruch in der Baubranche sowie eine allgemein schlechte wirtschaftliche Stimmung im DACH-Raum die Umsatzerwartungen zu Nichte. Aufgrund dieser Konsolidierung und Neuausrichtung des Marktes wird von einem leichten Wachstum in 2024 ausgegangen. Es wird von einer moderaten Erhöhung der Gesamtleistung ausgegangen, was letzten Endes zu einem deutlich besseren EBIT führen wird. Somit wird die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen. D. Risiko- und Chancenbericht Die hier dargestellten Chancen und Risiken sind entsprechend ihrer relativen Bedeutung geordnet. Das Unternehmen ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte kaum mehr als stagnieren wird. Branchenspezifische Risiken ergeben sich aufgrund von Entwicklungen in der Bauindustrie, welche seit den gestiegenen Leitzinsen einen massiven Einbruch zu verdauen hat. In 2024 wird speziell für den Hochbau ein Umsatzrückgang von einem Prozentpunkt erwartet. (Quelle: zdb Berlin). Dieses Risiko wird derzeit als mittel eingestuft. Der Fachkräftemangel stellt wie in vielen Industrieunternehmen ein mittleres Wachstumsrisiko dar. Die Gesellschaft versucht durch moderne Arbeitsplätze, zeitgemäße Arbeitszeitmodelle und durch viele freiwillige Sozialleistungen sich am Arbeitsmarkt hervorzuheben. Dieses Risiko wird derzeit als mittel eingestuft. Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten sind gering und werden im Einzelfall durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Dieses Risiko wird derzeit als gering eingestuft. Inflationsrisiken werden ebenfalls als gering eingestuft, da die Gesellschaft aufgrund der hohen Fertigungstiefe weniger stark davon betroffen ist. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Das Unternehmen ist jederzeit in der Lage, liquide Mittel zu beschaffen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Neue Geschäftsbeziehungen werden stets erst nach einer Bonitätsprüfung eingegangen. Die hohe Wachstumschancen liegen darin, die Produkte auf der Grundlage des vorhandenen und in Zusammenarbeit mit den Vertriebspartner hinzugewonnenen Know-how weiterhin innovativ zu gestalten und sich in Qualität und Anwenderfreundlichkeit von der Konkurrenz abzuheben und das Interesse an Sicherheitstechnik in der Bevölkerung zu wecken. Die Gesellschaft besitzt einen großen Marktanteil und weist eine langfristige Kundenbindung an ihre Produkte auf. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut, so dass mit einer positiven Unternehmensentwicklung gerechnet wird. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, sind aktuell nicht ersichtlich.
Aalen, den 7. August 2024 TELENOT ELECTRONIC GMBH Geschäftsleitung Peter Wunderle Klaus Wunderle BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023TELENOT ELECTRONIC GMBH, AALENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023TELENOT ELECTRONIC GMBH, AALENA. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlagen und Methoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nur mit Posten der Passivseite verrechnet, wenn das Planvermögen vollständig zur Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dient. Grundstücksrechte sind nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Gliederung Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt unter Anwendung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften nach § 266 HGB. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt, wobei die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen sind. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht. B. Angaben zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, bewertet. Bei den planmäßigen Abschreibungen werden für Technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend von einer Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren ausgegangen. Sie wurden planmäßig abgeschrieben. Für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung wurde das Wahlrecht zur Sofortabschreibung für die Jahre 2021 und 2022 angewendet. Hierunter werden solchen Wirtschaftsgütern aufgrund steuerlicher Zwecke eine einjährige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Seit dem Jahr 2023 wird wieder die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für die Abschreibung zu Grunde gelegt. Für Anschaffungen aus den Jahren 2021 und 2022 erfolgte eine Korrektur auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Es erfolgte eine Zuschreibung in Höhe von 120.109,65 Euro. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Finanzanlagen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet. Das Unternehmen wendet die Durchschnittsmethode an. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten, einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Für nicht gängige Artikel des Vorratsbestandes wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 10.495.393,29 (Vorjahr EUR 448.827,12) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 878.201,42 Euro (Vorjahr 1.133.530,17 Euro) enthalten. Sonstige Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze für Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen sowie im Anlagevermögen in Handels- und Steuerbilanz ergibt sich für die Gesellschaft insgesamt ein Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern. Steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Die Gesellschaft wendet das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht an Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Bilanzposten enthält den aktivischen Saldo in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 32), der sich aus der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr TEUR 141) und den entsprechenden Rückdeckungsansprüchen in Höhe von TEUR 243 (Vorjahr TEUR 173) ergibt. Der Aktivwert des entsprechenden Rückdeckungsanspruchs ist dem Zugriff aller Gläubiger entzogen und stellt die Anschaffungskosten als auch den Zeitwert der Rückdeckungsversicherung dar. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Methode) berechnet. Die Rückstellungsermittlung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Heubeck sowie unter Berücksichtigung der zukünftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen in Form einer langfristigen Prognose. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen im Hinblick auf das versicherungsmathematische Berechnungsverfahren getroffen:
Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB werden verpfändete Vermögensgegenstände mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Angaben zur Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 2.366 (Vorjahr TEUR 2.430). Die hiermit verrechneten Vermögensgegenstände beinhalten Ansprüche aus Rückdeckungsverfahren und verpfändete Wertpapierdepots, die nach dem faktorbasierten Deckungskapitalverfahren unter Anwendung des Aktivprimats in Höhe von insgesamt TEUR 1.624 (Vorjahr TEUR 1.386) bewertet sind. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beläuft sich auf einen Wert von 15.571,00 Euro (Vorjahr 73.751,00 Euro). Der Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Absatz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Änderungen aus dieser Abzinsung/Zinseffekte werden im Finanzergebnis angegeben. Den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 50.811,00 Euro (Vorjahr 43.460,00 Euro) stehen Erträge aus der Vermögensbewertung zum Zeitwert in Höhe von 35.358,70 Euro (Vorjahr 8.441,57 Euro) gegenüber. Gleichzeitig wurde eine Zuschreibung der verrechneten Vermögensgegenstände, aufgrund von Wertaufholung von Kursverlusten, in Höhe von 111.580,71 Euro (Vorjahr Abwertung EUR 113.680,34) vorgenommen. Diese Zuschreibung wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sofern Abzinsungen vorzunehmen waren, wurde nach der Bruttomethode abgezinst. Die größten Beträge in Euro der sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Bei der Fremdwährungsumrechnung wurde §256a HGB entsprechend angewendet. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 207.116,49 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 256.887,62 Euro (Vorjahr 708.454,19) enthalten.
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamthonorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer hat neben der Abschlussprüfung gemäß § 316 HGB für die Gesellschaft zusätzliche Leistungen erbracht. Das für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers wird auf den Konzernabschluss der VESTA 1 GmbH und die dortigen Anhangs Angaben verwiesen. Gliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse erzielte die Gesellschaft zu 90 % (Vorjahr 91 %) im Inland und 10 % (Vorjahr 9 %) Ausland. Der Anteil an den Auslandsumsätzen, die außerhalb der Europäischen Union erzielt wurden, beträgt dabei rd. 2 % (Vorjahr 1 %). Die Umsatzerlöse werden im selben Tätigkeitsbereich erzielt. Gewinnverwendung Im Rahmen der vollständigen Gewinnverwendung wurde der Jahresüberschuss in Höhe von 1.879.862,17 Euro den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse betreffen potenzielle zukünftige Ereignisse, deren Eintritt zu einer Verpflichtung führen würde. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsrisiken. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich gerundet wie folgt:
Beschäftigte Anzahl der Beschäftigten (Jahresdurchschnitt)
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss und -lagebericht der VESTA 1 GmbH, Aalen, einbezogen, der gleichzeitig der kleinste und größte Konsolidierungskreis ist und über die Internetseite des Unternehmensregisters zugänglich sein wird. Dieser Konzernabschluss befreit die TELENOT ELECTRONIC GMBH von der Aufstellungspflicht eines eigenen Konzernabschlusses. Firma, Sitz und Registergericht
Nachtragsberichterstattung Nach Ende des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die zu berichten wäre. Zusammensetzung und Mandat der Geschäftsführung
Die Gesellschaft macht von den Befreiungsvorschriften gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben zur Gesellschaftervergütung sowie zur Angabe von Beteiligungen nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Gebrauch.
Aalen, den 7. August 2024 TELENOT ELECTRONIC GMBH Geschäftsleitung Peter Wunderle Klaus Wunderle
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der TELENOT ELECTRONIC GMBH, Aalen, unter dem Datum vom 7. Oktober 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TELENOT ELECTRONIC GMBH, Aalen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TELENOT ELECTRONIC GMBH, Aalen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TELENOT ELECTRONIC GMBH, Aalen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Sindelfingen, 7. Oktober 2024 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer Yvonne Müller, Wirtschaftsprüferin Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.10.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. |
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Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen