Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 7218
Eingetragen
5.11.2001
Branche
Großhandel mit Blumen und PflanzenBetrieb von BaumschulenGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von gärtnerischen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Nelissen
seit 16.4.2020
Geschäftsführer
Denise Jedrus
seit 16.4.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dümmen Orange Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dammweg 18-20, 47495 Rheinberg
33.000 €
55.00%
Dammweg 18-20, 47495 Rheinberg
27.000 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dümmen GmbH

Rheinberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dümmen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dümmen GmbH, Rheinberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dümmen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 30. Dezember 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Vlachos, Wirtschaftsprüfer

Keil, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

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30/09/2023 30/09/2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 297,21 7.537,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.839,02 18.738,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.000,72 6.830,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.635,82 135.413,24
132.475,56 160.982,66
132.772,77 168.520,13
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 81.634,30 80.575,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 518.340,19 765.699,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.862.648,08 10.026.694,84
3. Forderungen gegen Gesellschafter 183.193,72 3.379.821,69
4. Sonstige Vermögensgegenstände 258.499,82 310.734,42
20.822.681,81 14.482.950,38
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 29.494,53 17.624,27
20.933.810,64 14.581.150,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.039,64 17.617,83
21.085.623,05 14.767.288,53

Passiva

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30/09/2023 30/09/2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 23.567,69 23.567,69
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 630.653,29 630.653,29
IV. Bilanzgewinn 1.788.522,72 1.788.522,72
2.502.743,70 2.502.743,70
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 617.891,81 804.654,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 179.122,38 236.133,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.343.394,28 2.649.892,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.258.924,96 8.283.233,51
4. Sonstige Verbindlichkeiten 183.545,92 290.631,65
davon aus Steuern EUR 36.719,15 (Vj. EUR 43.171,59)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.797,04 (Vj. EUR 11.024,19)
17.964.987,54 11.459.890,38
21.085.623,05 14.767.288,53

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/2023

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01.10.2022 - 30.09.2023 01.10.2021 - 30.09.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.308.903,20 38.071.964,01
2. Sonstige betriebliche Erträge 375.026,26 275.799,65
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 2.830,45 (Vj. EUR 1.166,32)
35.683.929,46 38.347.763,66
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.678.994,07 28.401.340,27
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.653.209,84 2.583.424,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 447.544,00 459.390,92
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.842,19 64.614,74
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.444.475,64 5.429.460,30
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.679,16 (Vj. EUR 15.467,26)
33.279.065,74 36.938.230,42
7. Sonstige Steuern 799,11 3.604,49
8. Ergebnis vor Ergebnisabführung 2.404.064,61 1.405.928,75
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abzuführender Gewinn -2.404.064,61 -1.405.928,75
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß §267 Abs. 2 i.V. m. Abs. 4 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 entspricht daher den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB und der Befreiung von Anhangsangaben gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Dümmen GmbH mit Sitz in Rheinberg im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HRB 7218 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände (Rechte) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig vorgenommen. Dabei wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Auf die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden die monatsgenauen Jahresabschreibungen (pro rata temporis) verrechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden seit dem 01.10.2019 sofort aufwandswirksam erfasst (vor dem 01.10.2019 lag die Grenze bei EUR 150,00).

In den Jahren 2010 und 2011 wurde aufgrund des seit 2010 geltenden Wahlrechts kein Sammelposten gebildet, sondern eine direkte Abschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 vorgenommen. Seit dem Jahr 2012 wird ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 (Vj. EUR 150,00) und EUR 1.000,00 gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dabei wurden erkennbare Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum von der Muttergesellschaft vorgegebenen Wechselkurs bewertet. Dieser entspricht im Wesentlichen dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag nach § 256a HGB.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen haben ausschließlich eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, demgemäß erfolgte keine Abzinsung.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

2. Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 19.863 (Vj. TEUR 10.027) und resultieren vollumfänglich aus dem Leistungs- und Verrechnungsverkehr.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Dümmen Group GmbH, Rheinberg, betragen zum Stichtag TEUR 183 (Vj. TEUR 3.380).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Eigenkapital

Mit Vertrag vom 5. Februar 2014 wurde mit der Dümmen Group GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Das Eigenkapital der Gesellschaft bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 328, Vj. TEUR 309), davon Rückstellungen für Urlaubsansprüche (TEUR 77, Vj. TEUR 76), Rückstellungen für Weihnachtsgeldansprüche (TEUR 147, Vj. TEUR 165) und Rückstellungen für geplante Tantiemezahlungen (TEUR 89, Vj. TEUR 49). Des Weiteren wurden Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen (TEUR 111, Vj. TEUR 221), für Gewährleistungen (TEUR 97, Vj. TEUR 179), für Kosten der Jahresabschlusserstellung und für Prüfungs- sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 82, Vj. TEUR 56) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.343 (Vj. TEUR 2.650) resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

Zum 30. September 2023 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dümmen Group GmbH in Höhe von TEUR 8.259 (Vj. TEUR 8.283), die im Wesentlichen wie im Vorjahr aus der Gewinnabführung sowie dem Leistungs- und Verrechnungsverkehr resultieren.

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Der Gesamtumsatz beträgt für das Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 35.309 (im Vj. TEUR 38.072). In den Umsatzerlösen sind TEUR 17.632 (Vj. TEUR 17.003) Erlöse aus dem Verbundbereich enthalten, welche im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen mit der Dümmen Orange The Netherlands B.V., De Lier / Niederlande, resultieren.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind keine Ertrags- bzw. Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

Der sonstige betriebliche Aufwand (TEUR 4.444; Vj. TEUR 5.429) ist stark zurückgegangen, was im Wesentlichen aus den geringeren Lizenzgebühren auf Grund des gesunkenen Umsatzes resultiert.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es besteht eine steuerliche Organschaft für die Körperschaft- und die Gewerbesteuer mit der Dümmen Group GmbH, Rheinberg.

C. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 397 (Vj. TEUR 410). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Büroausstattung, Gabelstapler und CC-Karren in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 82), Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von TEUR 235 (Vj. TEUR 274) sowie Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume gegenüber verbundenen Unternehmen mit jährlich TEUR 54 (Vj. TEUR 54).

2. Mitarbeiter

In 2023 wurden durchschnittlich 36 Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis beschäftigt (Vj. 37 Mitarbeiter). Hiervon wurden 31 Mitarbeiter (Vj. 34 Mitarbeiter) in Vollzeit und 5 Mitarbeiter (Vj. 3 Mitarbeiter) in Teilzeit beschäftigt. Per 30. September 2023 befindet sich 1 Mitarbeiter in Elternzeit.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind seit dem 1. April 2020 Frau Denise Jedrus (Betriebswirtin) und Herr Jan Nelißen (Gärtnermeister im Zierpflanzenbau) und seit dem 21. September 2022 Herr Adriaan Johannes Theodoor Kaaks (Master in Wirtschaftswissenschaften, Finanzen & Controlling). Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß der allgemeinen Vertretungsregelungen der Gesellschaft vertritt ein Geschäftsführer die Gesellschaft allein, wenn nur ein Geschäftsführer bestellt ist und vertreten zwei Geschäftsführer die Gesellschaft gemeinsam oder vertritt ein Geschäftsführer die Gesellschaft gemeinsam mit einem Prokuristen, wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind. Herr Kaaks wurde zum 27. Juni 2024 als Geschäftsführer abberufen; die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 17. August 2024.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Aufstellung Konzernabschluss

Mutterunternehmen ist die Dümmen Group GmbH, Rheinberg, mit einem Anteil von 100 %. Die Casper Debtco B.V., Amsterdam / Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird und die Casper Topco B.V., Amsterdam / Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Unternehmensregister der Niederlande publiziert.

D. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahresergebnis wurde im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages an die Dümmen Group GmbH, Rheinberg, abgeführt.

E. Nachtragsbericht

Wesentliche Entwicklungen mit Auswirkung auf die Lage der Gesellschaft, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Rheinberg, den 30.Dezember 2025

Dümmen GmbH

Geschäftsführung

Denise Jedrus

Jan Nelißen

Entwicklung des Anlagevermögens Dümmen GmbH, Rheinberg

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Anschaffungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.019.101,08 0,00 0,00 1.019.101,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.021,96 0,00 0,00 33.021,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 329.268,46 0,00 0,00 329.268,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.355.513,20 19.094,83 14.428,83 1.360.179,20
1.717.803,62 19.094,83 14.428,83 1.722.469,62
2.736.904,70 19.094,83 14.428,83 2.741.570,70
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Kumulierte Abschreibungen
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.011.563,61 7.240,26 0,00 1.018.803,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.282,98 1.899,96 0,00 16.182,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 322.438,02 2.829,72 0,00 325.267,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.220.099,96 42.872,25 14.428,83 1.248.543,38
1.556.820,96 47.601,93 14.815,38 1.589.994,06
2.568.384,57 54.842,19 14.815,38 2.608.797,93
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Buchwerte
30.09.2023 30/09/2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 297,21 7.537,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.839,02 18.738,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.000,72 6.830,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.635,82 135.413,24
132.475,56 160.982,66
132.772,77 168.520,13

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Gesamtwirtschaft und Zierpflanzenbranche

Detaillierte Marktinformationen zur aktuellen Entwicklung in der Zierpflanzenbranche stehen nur sehr eingeschränkt zur Verfügung, da es keinen spartenübergreifenden Branchenverband gibt, der regelmäßige Marktstudien durchführt und Wettbewerber in der Regel keine Informationen veröffentlichen. Die wesentlichen Informationen stammen aus den Berichten für die Jahre 2022 bis 2024 durch die Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI), die im jeweiligen November des Folgejahres veröffentlicht wurden.

Im Jahr 2022 konnte der deutsche Markt für Blumen und Zierpflanzen noch ein Marktvolumen von 8,9 Mrd. EUR zu Einzelhandelspreisen erzielen, welches in 2023 weiter auf 8,6 Mrd. EUR schrumpfte. Sowohl Beet- und Balkonpflanzen als auch Zierpflanzen mussten im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 6% bzw. 10% des Marktvolumens hinnehmen.

Das Marktvolumen konnte in 2024 auf 8,7 Mrd. EUR gesteigert werden, allerdings zu für den Endverbraucher gestiegenen Preisen. Das Marktvolumen für Beet- und Balkonpflanzen schrumpfte im Jahr 2024 um 1%, allerdings konnte das Gesamtmarktvolumen für Zierpflanzen um 1% gesteigert werden.

In 2025 sank das Marktvolumen hingegen auf 8,5 Mrd. EUR. Das Minus resultiert aus einer Kombination aus einem Rückgang der Einkaufsmengen bei gleichzeitig gesunkenen Preisen. Das Marktvolumen für Beet- und Balkonpflanzen schrumpfte im Jahr 2025 um mehr als 1%, wobei das Gesamtmarktvolumen für Zierpflanzen um 2,3% geschrumpft ist.

Die Anbauabsichten für 2026 gehen von einer Reduzierung von 5% gegenüber 2025 aus, die im Wesentlichen aus weniger Pflanzen aus dem Frühjahrssortiment resultieren wird. Dieser Rückgang wird durch die Unsicherheit durch späte Bestellungen der großen Handelsketten begründet.

Verschiedene Faktoren haben in 2023 zu Kaufzurückhaltung geführt: Die weltpolitisch angespannte Lage mit zwei Kriegen, deren Auswirkungen auf die Handelsketten, das Konsumklima und die Verbraucherstimmung sowie die unvorteilhafte Witterung. Eine zweite Inflationswelle schwappte 2023 über die Verbraucher hinweg und führte zu einem erneuten Anstieg des Preisniveaus für Blumen und Zierpflanzen. Die Absatzquote erholte sich hingegen wieder etwas und lag wieder bei 91% (i. Vj. 90%).

Nachdem die Preise in den beiden Pandemiejahren 2020/2021 flächendeckend gestiegen waren, konnte sich dieser Trend auch 2023 weiter fortsetzen, allerdings verlangsamte sich die Entwicklung. Die Kostensteigerungen konnten dadurch jedoch nicht aufgefangen werden. Im Westen zeigten sich die dynamischsten Preiserhöhungen. Im Osten und Süden hingegen flachte die Entwicklung ab.

Ein ähnliches Bild ergab sich auch in 2024 und 2025, was weiterhin zu einer Kaufzurückhaltung beitrug: Die nach wie vor weltpolitisch angespannte Lage mit der Ukraine-Krise und deren Auswirkungen auf die Handelsketten, das Konsumklima und die Verbraucherstimmung. Auch wenn die Inflation in 2024 nachgelassen hat, kam es zu einem erneuten Anstieg des Preisniveaus für Blumen und Zierpflanzen. In 2025 haben zudem das stagnierende Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitsmarktsituation und Inflationsängste dazu beigetragen Die Absatzquote 2024 ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 87% gefallen. In 2025 blieb diese im Vergleich zum Vorjahr stabil auf 87%, jedoch mit negativer Tendenz.

Die Preise folgten auch im Jahr 2024 dem Trend und der Inflation, jedoch verlangsamte sich die Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2025 konnten insgesamt Preissteigerungen am Markt umgesetzt werden, allerdings muss man beachten, dass in den wenigsten Fällen diese Steigerungen ausreichen um den Mehraufwand zu decken.

Aus einer Pressemitteilung vom 24. November 2025 des statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass es im Jahr 2025 rund 2.821 Zierpflanzenbetriebe gibt, die auf einer Grundfläche von insgesamt 5.760 Hektar Blumen und Zierpflanzen anbauen. In 2021 waren es noch ca. 3.120 Unternehmen auf einer Grundfläche von rund 6.260 ha. Die Grundfläche unter Glas beträgt 1.420 ha zu ca. 1.650 ha in 2021. Die wichtigste Produktionsregion von Blumen und Zierpflanzen ist die Region Nordrhein- Westfalen mit nahezu der Hälfte der Grundfläche (47,4% oder 2.730 ha).

Die Zierpflanzenproduktion wurde für den Zeitraum eines Kalenderjahres von Juli 2024 bis Juni 2025 erfasst. Dabei geht es um Stückzahlen von Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden, von Zimmerpflanzen und um Anbauflächen von Schnittblumen oder Zierpflanzen zum Schnitt. 1.939 Zierpflanzenbetriebe (-11,8 % gegenüber 2021) haben in dieser Zeit insgesamt mehr als 866 Millionen Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden als verkaufsfertige Pflanzen (Fertigware) erzeugt. Das war 6,7% mehr Fertigware als im Wirtschaftsjahr 2020/2021, aber 12,0 % weniger als 2016/2017.

1.016 Gartenbaubetriebe (-16,0 % gegenüber 2021) haben im Wirtschaftsjahr von Juli 2024 bis Juni 2025 rund 86 Millionen Zimmerpflanzen als verkaufsfertige Pflanzen (Fertigware) produziert. Das entspricht einem Rückgang von -21,1 % gegenüber 2020/2021 und -8,6 % gegenüber 2016/2017. Den größten Anteil daran hatten mit rund 18 Millionen Stück weiterhin die Weihnachtssterne (-14,2 % gegenüber 2020/2021).

Der Hauptgrund für die Abnahme von Gartenbaubetrieben liegt nach unseren Informationen in erster Linie an der fehlenden Nachfolgeregelung. Die Altersstruktur vieler Betriebe liegt deutlich über 50 Jahre und die Übergabe an eine jüngere Generation gestaltet sich schwierig. Hohe Investitionen in die betriebliche Infrastruktur und die unattraktiven Arbeitszeiten im Gartenbau sind die wesentlichen Gründe einen elterlichen Betrieb nicht weiterzuführen. Aber auch die anhaltend hohen Energiekosten haben dazu geführt, dass viele Betriebe geschlossen haben, da sich eine Produktion nicht mehr lohnt.

Die Produktion von unbewurzelten Stecklingen erfolgt überwiegend in Ländern, die aufgrund ihres Klimas sowie der geografischen Lage eine besonders hohe Pflanzenqualität garantieren. Der Hauptsitz der Unternehmen mit der züchterischen und kaufmännischen Tätigkeit befindet sich dagegen meist in Europa. Die Produktionsstandorte befinden sich in der ganzen Welt, zum Beispiel in Spanien, Kenia, Äthiopien, Uganda, Tansania sowie in den mittelamerikanischen Ländern El Salvador und Guatemala.

Insgesamt schaut die Zierpflanzenbranche auf herausfordernde Jahre zurück, geprägt durch die Ukraine- und Energiekrise, sowie einer anhaltend hohen Inflation. Zu den bereits bekannten Themenfeldern rund um die Verunsicherung der Kunden kam noch die Sorge um die Arbeitsplätze aufgrund der schwächelnden Wirtschaftslage. Auch die politische Entwicklung in den USA bremste zuletzt aufgrund der Zollerhöhungen und deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft die Konsumlaune ebenfalls. Die Inflation verlangsamte sich zwar im Laufe des Jahres 2025, die Belastung der Kunden nahm dadurch jedoch nicht spürbar ab.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Dümmen GmbH, Rheinberg, ist eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe Dümmen Orange. Seit 2015 agiert die Unternehmensgruppe weltweit unter der einheitlichen Dachmarke Dümmen Orange. Dümmen Orange ist auf dem Gebiet der Züchtung, Produktion und dem Vertrieb von Stecklingen und Jungpflanzen im In- und Ausland tätig. Zum Produktionsprogramm zählen u. a. Poinsettien (Weihnachtssterne), Pelargonien (Geranien), Begonien, Petunien, Neu-Guinea-Impatiens, Stauden, sowie viele weitere Gattungen im Bereich der Beet- und Balkonpflanzen.

Auch der Geschäftsverlauf der Dümmen GmbH war in den Geschäftsjahren 2022/2023 und 2023/2024 im Wesentlichen durch die Ukraine-Krise und die damit verbundenen Energiekrise geprägt, die sich negativ auf die Marktnachfrage und die Geschäftsabwicklung ausgewirkt haben. Hinzu kommen in 2024/2025 weitere geopolitische und wirtschaftliche Spannungsthemen, die zu Unsicherheit und Kaufzurückhaltung geführt haben.

Die Zulieferungen aus Betrieben in El Salvador, Guatemala, Äthiopien, Kenia und Tansania sind im Rahmen von Konzernlieferungen abgesichert und werden zudem von einem eigenen Management vor Ort überwacht. Die Versorgung durch unbewurzelte Stecklinge ist daher unabhängig auf einem hohen Niveau abgesichert. Die Dümmen Orange Jungpflanzen GmbH & Co. KG, Rheinberg, produziert gemäß Kooperationsvertrag für die Dümmen GmbH.

2.1 Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/2023

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.404 (i. Vj. TEUR 1.406) erwirtschaftet. Das Rohergebnis (als Differenz aus Umsatzerlösen und Materialaufwand) betrug TEUR 9.630 (i. Vj. TEUR 9.671). Im Rohergebnis war im Vorjahr ein Effekt von TEUR 863 durch die Anpassung des Ausweises der Leistungen für verbundene Unternehmen enthalten.

Der Gesamtumsatz des Jahres wird mit knapp 95% (i. Vj. 95%) im Zeitraum Januar - September erzielt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 7% auf TEUR 35.309 gesunken. Dieser Rückgang resultiert zum einen aus den Sanktionen aus Lieferungen an Russland und zum anderen aus der unsicheren Marktlage resultierend aus der Ukraine-Krise und der damit verbundenen Energiekrise.

Sowohl die Ergebnis- als auch die Umsatzprognose aus dem Vorjahr konnten die Erwartungen nicht erfüllen, da die oben genannte Entwicklung nicht absehbar war.

Der Materialaufwand ist im Berichtsjahr überproportional zum Umsatz um 10% auf TEUR 25.679 (i. Vj. TEUR 28.401) gesunken. Der Einkauf von bewurzelten Pflanzen erfolgt zum größten Teil über die Dümmen Orange Jungpflanzen GmbH & Co. KG, die wiederum auch die Bewurzelung zum Teil von externen Dienstleistern bezogen hat.

Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr TEUR 3.101 (i. Vj. TEUR 3.043). Im Durchschnitt war ein Mitarbeiter weniger im Geschäftsjahr 2022/2023 angestellt.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen TEUR 55 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.444 gesunken (i. Vj. TEUR 5.429). Vor allem sind geringere Lizenzgebühren i. H. v. TEUR 2.483 (i. Vj. TEUR 3.184), sowie geringere Reisekosten i. H. v. TEUR 90 (i. Vj. TEUR 134) zu nennen.

2.2 Vermögenslage in 2022/2023

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Berichtsjahr von TEUR 14.767 auf TEUR 21.086 gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich. Anders als im Vorjahr erfolgte kein zeitnaher Ausgleich bis zum 30.09.2023. Dadurch ist die Eigenkapitalquote von rd. 17% im Vorjahr auf rd. 12% im Geschäftsjahr 2022/2023 gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 19.863 (i. Vj. TEUR 10.027) bestehen im Wesentlichen gegen die Dümmen Orange The Netherlands B.V., De Lier / Niederlande. Der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages abzuführende Gewinn wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Daneben haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.694 erhöht. Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber der Dümmen Orange Jungpflanzen GmbH & Co. KG, Rheinberg.

Die Investitionen der Gesellschaft des Jahres 2022/2023 betrugen insgesamt TEUR 19 (i. Vj. TEUR 62).

Das Vorratsvermögen ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 82 (i. Vj. TEUR 81) minimal gestiegen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 20.823 (i. Vj. TEUR 14.483) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 19.863 (i. Vj. TEUR 10.027) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 518 (i. Vj. TEUR 766).

Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr von TEUR 805 um TEUR 187 auf TEUR 618 gesunken. Wesentliche Einzelposten der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von TEUR 111 (i. Vj. TEUR 221), Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 328 (i. Vj. TEUR 309), Rückstellungen für Gewährleistungen TEUR 97 (i. Vj. TEUR 179) sowie eine Rückstellung für Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 82 (i. Vj. TEUR 56).

2.3 Finanzlage in 2022/2023

Die liquiden Mittel zum Ende des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 29 (i. Vj. TEUR 18) und umfassen Kassenbestände und Bankguthaben.

Die Dümmen GmbH finanziert sich im Wesentlichen aus eigenen Mitteln und über das konzernweite Cash-Management-System. Das Cash Pooling mit der niederländischen Muttergesellschaft und der deutschen Dümmen-Gruppe wurde zum 01.03.2023 eingestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag keine. Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten jederzeit erfüllen.

2.4 Gesamtaussage für 2022/2023

Die operative Ertragslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr geprägt durch eine zurückhaltende Nachfrage und Umsatzentwicklung insbesondere in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres. Die anhaltende Inflation und die weltpolitische Lage resultiert in einer sehr zurückhaltenden Nachfrage. Dennoch beurteilt die Geschäftsführung das im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Ergebnis in Anbetracht der Umstände als zufriedenstellend und die Vermögens- und Finanzlage als stabil.

3. Risikomanagementziele und -methoden

Zentrale Risiken der Dümmen GmbH sind Forderungsausfallrisiken und mögliche Ausfälle bei Zulieferern sowohl im Konzernverbund als auch von externen Lieferanten.

Dem Forderungsausfallrisiko wird durch eine konsequente Überwachung der Bonität unserer Kunden Rechnung getragen. Auf Basis interner Ratingprozesse und Kreditauskünften werden Kreditlimits vergeben und laufend überwacht.

Lieferengpässe können insbesondere aufgrund von Schädlingsbefall und Pflanzenkrankheiten (Bakteriosen, Virosen oder pilzliche Erreger) bei den Pflanzen entstehen. Aus diesem Grund werden die Produktionsstätten der Unternehmensgruppe durch ein sehr striktes Hygieneprotokoll (GreenCare) geschützt, welches durch interne und externe Auditoren überwacht wird.

Am Standort in Rheinberg ist ein hochmodernes Elite-Gewächshaus in Betrieb genommen, welches gesundes Ausgangsmaterial für die gesamte Unternehmensgruppe bereitstellen soll.

Hinsichtlich der Vermehrung von Pflanzen sind zum einen die Qualität des Ausgangsmaterials und zum anderen die Kontrolle der Lieferkette von entscheidender Bedeutung. Unsere Unternehmensgruppe versucht diese Qualität konstant durch ein global tätiges Operations-Team bestehend aus Experten mit entsprechendem Fachwissen sicherzustellen.

4. Chancen- und Risikobericht

Höhere Ausfallrisiken durch die Gewährung längerer Zahlungsziele sind - sofern nötig - bereits bilanziell erfasst. Ausfallrisiken werden innerhalb der Dümmen-Gruppe über ein Kunden-Rating gesteuert. Die Risikoeinschätzung basiert folglich auf Daten, die von einer Ratingagentur zur Verfügung gestellt werden. Diese Daten werden über ein Monitoring laufend überwacht.

Ein wesentliches Risiko besteht derzeit durch nach wie vor hohe Preise insbesondere für Energie, Transport und Produktionsmaterialien wie z. B. Plugs und Trays. Auch die Marktnachfrage ist hierdurch nach wie vor sehr zurückhaltend.

Der Markt für Jungpflanzen unterliegt keiner wesentlichen Mode, ist jedoch stark saisonal und wetterabhängig geprägt. Derzeit nimmt man jedoch eine anhaltende Zurückhaltung im Konsumentenbereich wahr, die im Wesentlichen durch die nach wie vor hohen Preise für Strom und Gas sowie der angespannten Wohnungsmarktlage verursacht wird.

Zwar werden für 2026 politische Maßnahmen vorbereitet, die die Wirtschaft ankurbeln und die Kunden entlasten sollen, die positiven Impulse werden aber wohl noch etwas auf sich warten lassen.

Die Konzentration der Dümmen Orange Gruppe auf Produktionsstandorte in Ostafrika und Mittelamerika ist aus logistischer und kostenseitiger Sicht ein deutlicher Vorteil. Durch die Einbindung der Gesellschaft in die Dümmen Orange Gruppe konnten aufgrund starker Standorte in Zentralamerika (Guatemala) und im südlichen Afrika weitere Synergieeffekte genutzt werden. Risiken einzelner Standorte (insbesondere geopolitische Risiken), die zu Lieferengpässen führen könnten, werden hierdurch abgemildert, da die gegebenen Kapazitäten der Gruppe auch beim Auftreten lokaler Lieferengpässe zur Versorgung der Gesellschaft ausreichen würden.

Währungskursrisiken bestehen derzeit im Wesentlichen im Verhältnis zu den Zulieferern in El Salvador, Kenia und Guatemala. Diese Risiken sind jedoch durch eine in der Regel zeitnahe Zahlung der Lieferverbindlichkeiten gering.

5. Prognosebericht

Für die Produktion und den Vertrieb von unbewurzelten Stecklingen und Jungpflanzen existieren kaum aktuelle Statistiken bzw. Markteinschätzungen. Daher sind Prognosen bezüglich der Marktentwicklung im globalen Kontext schwierig zu erstellen. Der AMI-Report ging von einem leicht steigenden Produktionsniveau für 2024 von 1% aus und für 2025 von einem leicht negativen Produktionsniveau aus. Für 2026 geht man derzeit von einem negativen Produktionsniveau in Höhe von ca. 5% im Zierpflanzenbereich aus.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir Umsätze in Höhe von TEUR 35.055 erzielen können, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 1% darstellt. Das erzielte Ergebnis vor Gewinnabführung belief sich auf TEUR 1.999, damit ein Rückgang um TEUR 405.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 haben wir Umsätze in Höhe von TEUR 32.541 erzielen können, was im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/2024 einen Rückgang um 7% darstellt. Das erzielte Ergebnis vor Gewinnabführung belief sich auf TEUR 1.299, damit ein Rückgang um TEUR 700.

Im Geschäftsjahr 2025/2026 erwarten wir (ausgehend vom Geschäftsjahr 2024/2025) erneut rückläufige Umsätze im unteren zweistelligen Prozentbereich, insbesondere in den Bereichen Pelargonien und Poinsettien. Das momentane Auftragsvolumen und die momentane Marktlage spiegeln diesen negativen Trend im Vergleich zum Vorjahr wider. Daher erwarten wir ein Auftragsvolumen, das insgesamt leicht unter dem Vorjahresniveau liegt.

Hinsichtlich des Ergebnisses vor Abführung an die Dümmen Group GmbH, Rheinberg, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2025/2026 ein ebenfalls rückläufiges Ergebnis im unteren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr 2024/2025.

 

Rheinberg, den 30. Dezember 2025

Dümmen GmbH

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