Seeria Renova GmbH
Selbe AdresseBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Streeck seit 15.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Z-Catering Mitte GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Wirtschaftliche Grundlagen des Unternehmens Die Fa. Z-Catering Mitte GmbH wurde am 22. November 2011 mit Sitz in Berlin gegründet. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt in das Betreiben gastronomischer Einrichtungen und das Catering, insbesondere die Belieferung von Verpflegung und hiermit verbundener Dienst- und Produktionsleistungen. Hierzu gehören insbesondere der Betrieb von Kantineneinrichtungen in Schulen, die Speisenanlieferung in Kindergärten und Seniorenheimen sowie die Betriebsgastronomie an verschiedenen Standorten. Die derzeitige wirtschaftliche Situation sorgt weiterhin für ein wettbewerbsfähiges stabiles Geschäftsklima. Bei den Auftraggebern handelt es sich nach wie vor vorwiegend um staatliche Einrichtungen, insbesondere um Schulen. Demzufolge hat die strenge Orientierung an bestehende DGE-Qualitätsstandards oberste Priorität. Kinder, Jugendliche und auch Berufstätige und Senior*innen unterscheiden sich in ihren Bedürfnissen. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, werden mit den DGE-Qualitätsstandards wissenschaftlich basierte Kriterien erfüllt, die auch die Rahmenbedingungen der jeweiligen Lebenswelt berücksichtigen. Mit der Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards erhalten die Kunden eine gesundheitsfördernde Wahl für eine bedarfs- und bedürfnisorientierte Verpflegung, wobei die Prozesskette von der Planung, dem Einkauf, der Zubereitung, der Ausgabe sowie der Entsorgung und Reinigung immer stärker optimiert wird. Das Unternehmen ist auf Grund bestehender mittelfristig gebundener Auftragsbestände nach wie vor sehr gut aufgestellt. Weiterhin spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Regionalität, die Verwendung von Bio-Produkten und die Abkehr von Einwegverpackungen stellen große Herausforderungen, gerade im Schulbereich dar. Die Bereitschaft in Deutschland für qualitativ hochwertige Lebensmittel und Speisen auch den entsprechenden Preis zu zahlen ist gering ausgeprägt. II. Wirtschaftsbericht II. 1. Geschäftsverlauf Auch im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft insgesamt ein gutes Ergebnis erzielt, was die Prognoseberichterstattung für das Geschäftsjahr 2022 bestätigte. Der Umsatz übertraf die Erwartungen und konnte um 41,3% auf 25.639 TEUR (Vorjahr 18.138 TEUR) gesteigert werden, Auf Grund gestiegener Personal-, Raum- und Energiekosten lag der Gewinn jedoch um etwa 340 TEUR unter dem Vorjahresergebnis. Der Jahresüberschuss nach Steuern verringerte sich im Berichtsjahr um 340 TEUR auf 448 TEUR gegenüber 788 TEUR im Vorjahr. II. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1) Ertragslage Die Erwartungen hinsichtlich der Ertragslage im Jahr 2022 wurden im Grunde bestätigt. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge) erhöhte sich im Berichtsjahr um 7.628 TEUR auf 26.603 TEUR (Vorjahr: 18.975 TEUR). Der Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von 7.628 TEUR ist im Wesentlichen auf den Gewinn weiterer regionaler Ausschreibungen zurückzuführen. Zusätzliche Schulen konnten hier gerade auch in neuen Bezirken hinzugewonnen werden. Gestiegene Kosten für Ware, Personal und Betriebsmittel konnten weitestgehend planmäßig weitergegeben werden. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergab sich eine Umsatzsteigerung weiterhin durch die Umstrukturierung der Finanzierungsform, welche die Eigenkapitalstärke des Unternehmens stetig optimieren soll. Insgesamt hat die Erlösentwicklung die Erwartungen der Gesellschaft bestätigt. Die auf die Gesamtleistung bezogene Materialaufwandsquote betrug 27,9 % gegenüber 24,1 % im Vorjahr. Ursachen dafür waren im Wesentlichen die Auswirkungen im Rahmen der steigenden Inflation. Die Personalkostenquote stieg von 35,5 % im Vorjahr auf 39,8 %. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 428 Mitarbeiter (Vorjahr: 340). 2) Finanzlage Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft besteht wie im Vorjahr aus liquiden Mitteln und beträgt 2.166 TEUR (Vorjahr: 2.984 TEUR). Nach wie vor führt die Umstrukturierung der Finanzierungsform im Rahmen des "Sale and Lease Back Verfahrens" zu erhebliche Liquiditätsvorteilen im operativen Geschäft. Dies birgt ein geringeres Anschaffungsrisiko unter Berücksichtigung einer steuerlichen Optimierung und ermöglicht die Schaffung von Liquiditätsreserven. Die dadurch freiwerdende Kapitalbindung verbessert die Eigenkapitalquote und ermöglicht es dem Unternehmen, schneller zu expandieren. 3) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 249 TEUR auf 10.361 TEUR (Vorjahr 10.610 TEUR) verringert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40,9 % (Vorjahr 35,7%). Wir sehen die Gesellschaft weiterhin solide finanziert. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage ist für die Gesellschaft auch künftig eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, weiterhin erfolgreich am Markt auftreten zu können und das angestrebte Wachstum zu realisieren. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beurteilen wir insgesamt als gut. II. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung unseres Unternehmens werden als finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern verwendet. Die Eigenkapitalrendite im Bilanzjahr betrug 10,6% (Vorjahr: 22,5%). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die hohen Personal- sowie Raum- und Energiekosten zurückzuführen. Die Umsatzrentabilität betrug 1,75% (Vorjahr: 4,35%). Dies begründet sich insbesondere durch die gestiegenen Wareneinsatzkosten sowie auf Grund der in Anspruch genommenen alternativen Finanzierungsformen (Sale and Lease Back-Verfahren). III. Chancen- und Risikobericht Die Fa. Z-Catering Mitte GmbH befindet sich weiterhin in einem kontinuierlichen Optimierungsprozess hinsichtlich Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation. Diese beständige Überprüfung und Weiterentwicklung der existierenden Instrumente zielt auf ein präzises und schnelles Risikomanagement. Dies spiegelt sich nach wie vor in umfangreichen internen Überwachungs-, Controlling- und Frühwarnsystemen wider. Das Risikomanagement wird als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, dass einerseits die langfristige Sicherung des Unternehmensbestandes gewährleistet und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unter Nutzung zukünftiger Wachstums- und Erfolgspotentiale aufzeigt. In diesem Zusammenhang ist auch die fortschreitende Standardisierung der operativen und betriebswirtschaftlichen Prozesse sowohl in den Objekten als auch in der zentralen Verwaltung zu sehen. Es bestehen Maßnahmen zur Funktionstrennung, Arbeitsanweisungen und Regelungen zur Vertretungsvollmacht. Darüber hinaus erfolgt eine sorgfältige Auswahl und Schulung von qualifiziertem Personal. Das von der Fa. Z-Catering Mitte GmbH implementierte System von Planungs- und Kontrollinstrumentenbildet für die Geschäftsführung die Basis zur Früherkennung von Unternehmensrisiken und zur Ergreifung wirksamer Gegenmaßnahmen. Wirtschaftliche bzw. rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht erkennbar. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Wie das vorangegangene Geschäftsjahr stellt auch das Jahr 2023 die Branche vor neue Herausforderungen. Die Folgen des Ukraine-Krieges wirken sich aus auf das Konsumverhalten und auch auf die Lieferketten aus. Die Inflationszahlen liegen bei Lebensmitteln und bei den Energiekosten deutlich über dem Durchschnitt, und auch der Mitarbeitermangel belastet die Branche weiterhin. Wichtig ist hier die kontinuierliche Weiterentwicklung von Digitalisierungsstandards oder auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) um die eigenen Prozesse zu optimieren und weiter den Fokus auf prozessuale Verbesserungen zu richten. Die Gesellschaft erzielt weiterhin durch die vorübergehende zeitlich befristete Herabsetzung der gesetzlichen Umsatzsteuer erhebliche Vorteile im Rahmen der Handelsspannen, da mit den öffentlichen Auftraggebern Bruttopreise vereinbart wurden. Eine Risikolage der Gesellschaft derzeit nicht gegeben. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet die Gesellschaft einen gegenüber 2022 nochmals gesteigerten Umsatz von ca. 27.700 TEUR. Das entspricht einer Steigerung von ca. 13 % gegenüber dem Jahr 2022. Ursache hierfür sind die stabilen Auftragsbestände, die durch hochwertige Qualitätssicherung erreicht werden, sowie noch weitere hinzugewonnenen Auftraggeber, vorwiegend Schulen im Rahmen intensiver Akquisitionen und Empfehlungen. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir in unseren Planungen von einem Ergebnis nach Steuern von rund TEUR 900 aus. Hierbei fließt insbesondere das ausstehende vierte Quartal 2023 in die Kalkulationsplanung sowie die noch genau zu ermittelnden Warenbestandsveränderungen. Der Monat November gilt erfahrungsgemäß als sehr starker Umsatzzeitraum. Auch kam es zu einer stetigen Ausnutzung der Lagerkapazitäten, um durch Warenbestände den Auswirkungen der Inflationskrise entgegenzuwirken. Dies entspricht gegenüber 2022 einer erwarteten Verdopplung des Ergebnisses. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 beschäftigte die Fa. Z-Catering GmbH durchschnittlich 428 Mitarbeiter. Für 2023 rechnet die Gesellschaft mit einer leicht ansteigenden Anzahl von Mitarbeitern.
Berlin, den 15. Dezember 2023 Karsten Streeck, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter der Nummer HRB 139956 B eingetragen. Die Wertangaben erfolgten in gerundeten EUR und TEUR. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gegenstände des Anlagevermögens wurden nach der linearen Methode und mit denselben Abschreibungssätzen wie im Vorjahr vorgenommen. Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei Vorliegen wertmindernder Umstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nachvernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Latente Steuern waren dem Grunde nach nicht zu bilanzieren. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Weiterhin bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von 269 TEUR (Vj. 246 TEUR). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten haben in Höhe von 4.650 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.058 TEUR eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 12 TEUR (Vj. 12 TEUR) enthalten. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat diverse Miet-, Wartungs- und Leasingverträge abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen den Geschäftsjahren 2023 und 2025. liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge auf 1.841 TEUR pro Jahr. HaftungsverhältnisseAm Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. GeschäftsführungDie Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2022: Karsten Streeck, Berlin Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer ist allein zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anzahl der MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren ohne Geschäftsführer 428 Mitarbeiter (Vorjahr: 340 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 371 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 305 gewerbliche Mitarbeiter) und 57 nicht gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 35 nicht gewerbliche Mitarbeiter). NachtragsberichtWesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 447.994,15 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 15. Dezember 2023 Karsten Streeck, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Z-Catering Mitte GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Z-Catering Mitte GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Z-Catering Mitte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 15. Dezember 2023 BRB
Revision und Beratung oHG
H. Linnemann, Wirtschaftsprüfer G. Matlok, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDas Jahresergebnis wurde entsprechend des Vorschlags verwendet. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 19. Januar 2024 festgestellt. |
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