Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 96295
Vorher
ILLA Healthcare GmbH Vertrieb von Arzneimitteln und MedizinproduktenALLERGIKA GmbH
Eingetragen
9.9.1991
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Vertrieb von Arzneimitteln, Medizinprodukten, medizintechnischen Produkten und nichterlaubnispflichtigen Produkten im Bereich der Gesundheitsvorsorge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maurice Ender
seit 19.11.2024
Prokura
Prokura
Stefan Karl Lang
seit 14.2.2023
Geschäftsführer
Michael Karl Dr. Ernd
seit 14.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert83.33% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AVIA Pharma ABSWE
83.33%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AVIA Pharma Germany GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALLERGIKA Pharma GmbH

Wolfratshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Unternehmensprofil
ALLERGIKA® wurde vor 32 Jahren gegründet, als mittelständisches, deutsches Pharmaunternehmen mit Produkten zur Prävention und Behandlung von Allergien und Hauterkrankungen mit Sitz in Wolfratshausen bei München.

Der Mensch mit Hautkrankheiten und Hautproblemen steht für uns im Mittelpunkt. Wir wollen Menschen mit allergischen Hautleiden echte therapeutische Alternativen bieten. Über unseren Markennamen ALLERGIKA® wollen wir langfristig Vertrauen bei Ärzten, Apothekern und Patienten in die Qualität unserer Produkte aufbauen. Es ist unsere Vision, die Unternehmensstrategie auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit anzulegen.

Der Name ALLERGIKA Pharma GmbH spiegelt die Unternehmensphilosophie wider.

Der Name ALLERGIKA® steht für:

• Das Unternehmen

• Das weltweit registrierte Warenzeichen

• Die Produkte zur Prävention und Behandlung von Allergien und Hauterkrankungen

• Die Indikationen und Anwendungen

• Die Identifikation des Patienten

Wir sind rund 68 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst und betreuen maßgeblich Allergologen, Dermatologen, Pädiater und Apotheken, sowie Krankenkassen und Patienten.

Wir haben eine langfristige Planung, "ALLERGIKA World", die stark international ausgerichtet ist. Unsere zentrale Marke "ALLERGIKA® ist weltweit registriert und wir verfügen über Distributoren in mehr als 15 Ländern, u.a. in Asien, Lateinamerika, den Golfstaaten und Europa.

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen mit Produkten in folgenden Indikationsbereichen am Markt tätig:

• Dermatologie mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Dermokosmetika bei Ekzemen, trockener Haut und Sonnenschutz

• Allergologie mit antiallergene Bettzwischenbezüge (Encasings) bei Hausstaubmilbenallergie

• Orthopädie mit sog. Duschfolien zum Nässeschutz von Verbänden

Organisatorische Struktur
Die ALLERGIKA Pharma GmbH hat Ihren Firmensitz in Wolfratshausen. Die Gesellschaft ist am Standort neben der allgemeinen Verwaltung durch den Vertriebsinnendienst, das Lagerwesen und die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten vertreten. Die Produktion ist im Wesentlichen an Lohnfertiger ausgelagert.

Da die Gesellschaft im Kalenderjahr 2022 in die schwedische AVIA Pharma Gruppe aufgenommen wurde und in diesem Zuge das verlegte Geschäftsjahr (September bis August) auf das Kalenderjahr umgestellt wurde, ist das Vergleichsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr (01. September 2022 bis 31. Dezember 2022).

Aufgrund der erfolgten Änderung im Geschäftsjahr 2022 sind die Vorjahreszahlen und mithin insbesondere die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht durchgängig vergleichbar.

WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche Lage
Im Jahr 2023 lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% unter dem des Vorjahres. Kalenderbereinigt lag damit der Rückgang der Wirtschaftsleistung bei 0,1%. Die weiterhin hohen Preise in allen Wirtschaftsstufen und ungünstigen Zinsbedingungen behinderten weiterhin die Konjunktur.

Weltweit hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um circa 3,1% erhöht, die weltweite Wachstumsrate liegt damit aber um 0,4%-Punkte unter der des Vorjahres. Die weltweite Inflation bremst weiterhin das Wirtschaftswachstum.

Der Gesundheitsmarkt zählt weltweit zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und entwickelt sich seit vielen Jahren dynamisch.

Allergien zählen dabei zu den weltweit häufigsten chronischen Erkrankungen mit steigender Tendenz. Allein in Deutschland sind mehr als 30% der Bevölkerung betroffen, häufig auch viele Kinder und Jugendliche. Die Prävalenz für eine Sensibilisierung gegen Haustaubmilbenallergene liegt bei 16%. Sehr häufig ist bei einer Allergie die Haut betroffen. Mittlerweile klagt jeder Zweite über eine trockene oder überempfindliche Haut. (Quelle: Statista Research Department 2022, https://de.statista.com/themen/9844/allergien/#topicOverview)

Der Umsatz des deutschen Pharma-Gesamtmarktes (Klinik und Apotheke) entwickelte sich in 2023 weiter positiv: Er wuchs in den ersten drei Quartalen um 5,8 Prozent. Im für ALLERGIKA relevanten OTC-Markt mit rezeptfreien Arznei- und Nichtarzneimitteln (u.a. Hautschutzcremes sog. Emollienzien) stieg der Umsatz bei Offizinen und Versandapotheken im gleichen Zeitraum um 9,6 Prozent auf 8,17 Milliarden Euro. Der Absatz erhöhte sich dabei um lediglich 3,8 Prozent. Der Versandhandelsmarkt stieg in diesem Zeitraum um 5 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, während die online abgesetzte Menge nur um 2 Prozent erhöhte. Im Jahresverlauf zeigte sich bis September ein negativer Trend. (Quelle: IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG, IQVIA Marktbericht Classic - 3. Quartal 2023)

Geschäftsverlauf
Die ALLERGIKA Pharma GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen positiven Geschäftsverlauf erlebt.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft belaufen sich auf T€ 15.053. Der Vergleich mit den Vorjahres-Nettoerlösen ist aufgrund des vorgelagerten Rumpfgeschäftsjahres mit nur 4 Monaten nicht aussagekräftig. Im Vergleich zu den Umsatzerlösen des Kalenderjahres 2022, das durch die Übernahme durch die AVIA Pharma Gruppe einigen Sondereffekten unterlag, von T€ 13.087 ergibt sich dennoch eine Steigerung von 15,0%.

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Unternehmensbereichen wie folgt auf:

• Derma-Linie:   69%

• Textile:           29%

• Duschfolien:     2%

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren als Steuerungsinstrumente der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das EBIT. In Folge der Einbindung in die AVIA Pharma Unternehmensgruppe wurde mit dem Gesellschafter ein Gewinnabführungsvertag geschlossen. Ab dem Rumpfgeschäftsjahr wird das Jahresergebnis daher vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. Für die Analyse des Geschäftsverlaufs wird daher auf das Ergebnis vor Gewinnabführung abgestellt.

Das EBIT vor Gewinnabführung beträgt T€ 2.268. Dieses liegt erheblich über dem EBIT von T€ 442 des Rumpfgeschäftsjahres im Vorjahr und spiegelt die Kostendisziplin und den erfolgreichen Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr wider.

Ertragslage
Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr und dem Abschluss des Gewinnabführungsvertrags ergeben sich erhebliche Veränderungen bei der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich der Aufwandsquoten lässt sich die Ertragslage jedoch mit dem Vorjahr vergleichen.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf T€ 15.053. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Geschäftsjahr auf geringem Niveau von T€ 105.

Im Vergleich zur Planung in Höhe von T€ 14.560 ist dies eine Überschreitung von T€ 493.

Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung sank von 24,3% im Vorjahr auf 23,8%. Dies liegt auch an der Optimierung der Chargenauslastung und Verlagerungen von Produkten zu anderen Lohnherstellern. Die im Materialaufwand enthaltenen Aufwendungen für bezogene Leistungen sind prozentual von 2,2% auf 7,7% gestiegen. Dies ist auf einen entsprechenden Ausweis von Aufwendungen für bezogene Lohnfertiger-Leistungen zurückzuführen.

Die Personalaufwandsquote ging leicht von 29,8% im Vorjahr auf 28,9% im Geschäftsjahr zurück.

Die Abschreibungsquote sank leicht von 2,0% auf 1,6%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen von 35,0% auf 30,7% zurück. Der größte Kostenblock entfällt dabei auf den Bereich Werbekosten und Kosten der Warenabgabe. In beiden Bereichen konnte erneut prozentual ein leichter Rückgang im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr erreicht werden. Der insgesamte Rückgang ergab sich auch aus dem Bereich der verschiedenen betrieblichen Kosten, welche von 12,7% auf 11,2% abnahmen. Wesentlicher Grund dafür waren Veränderungen innerhalb der Kostenstruktur im Rahmen der Einbindung der Gesellschaft in die AVIA Pharma Gruppe; sowie Kosten, die im Rahmen der zeitlich befristeten Zusammenarbeit mit der Firma Dermifant GmbH, entstanden. Diese wurden in vollem Umfang an die Dermifant GmbH weiterberechnet.

Das EBIT beläuft sich aufgrund der oben in Summe genannten Effekte auf T€ 2.268.

Im Vergleich zur Planung in Höhe von T€ 2.515 ist dies eine Unterschreitung von T€ - 247. Diese Abweichung ist im Wesentlichen auf die Höhe der Abschreibungen, die um T€ 141 höher als geplant ausgefallen sind, zurückzuführen. Darüber hinaus liegen die Kosten in den Bereichen EDV-Beratung und Marketing höher als in der Planung vorgesehen.

Die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft beläuft sich auf T€ 2.166 und entspricht einer Umsatzrendite von 14,4%. Nach Gewinnabführung ergibt sich bei der Gesellschaft entsprechend ein Jahresüberschuss von T€ 0.

Vermögenslage
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insgesamt geprägt vom Umlaufvermögen, welches 71,5% der Bilanzsumme umfasst (Vorjahr: 81,8%). Die Bilanzsumme beträgt T€ 7.129 nach T€ 4.191 zum Vorjahres-Stichtag 31. Dezember 2022.

Auf das Anlagevermögen entfallen T€ 1.994, wobei sich im Vergleich zum Vorjahres-Stichtag 31. Dezember 2022 insgesamt ein Anstieg um T€ 1.281 ergibt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände stiegen dabei im Geschäftsjahr auf T€ 1.886 nach T€ 595 zum Vorjahres-Stichtag. Insgesamt waren Zugänge in Höhe von T€ 1.425 zu verzeichnen, welche unter anderem Produktentwicklung und den Rückkauf der Dermifant-Vermögenswerte betreffen. Die Abschreibungen betragen T€ 130.

Das Sachanlagevermögen ist geringfügig um T€ 10 von T€ 118 auf T€ 108 gesunken. Insgesamt waren Zugänge in Höhe von T€ 40 zu verzeichnen. Wesentliche Aktivierungen betreffen Hardware sowie EDV- Erneuerungen. Die Abschreibungen belaufen sich auf T€ 49.

Das Vorratsvermögen stellt 35,5% der Bilanzsumme dar und ist damit verhältnismäßig im Vergleich zum Vor-Stichtagswert von 37,6% leicht gesunken. Nominell ergab sich ein Anstieg um T€ 958 von T€ 1.574 auf T€ 2.532, welcher auf den Rückkauf von Dermifant-Lagerbeständen sowie den Bestandsaufbau aufgrund des wachsenden Geschäftsvolumens entfällt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind angestiegen von T€ 1.573 auf T€ 1.676, was unter anderem auf die verbesserte Umsatzsituation im Inland zum Geschäftsjahresende zurückzuführen ist. Weiterhin bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 786 nach T€ 33 im Vorjahr, die aufgrund von Steuerforderungen innerhalb der Organschaft angestiegen sind.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Kapitalzuführung durch die Muttergesellschaft zum Vor-Stichtag um T€ 1.397 erhöht und beläuft sich auf T€ 2.242. Es ergibt sich aufgrund der angestiegenen Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote von 31,4% nach 20,2% zum Vorjahr.

Die Rückstellungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um T€ 102 auf T€ 463. Ursächlich sind hierfür insbesondere höhere Rückstellungen für Boni, Prämien und eine laufende Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Arbeitnehmer.

Die Kreditverbindlichkeiten beliefen sich auf T€ 1.071 und verringerten sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 428. Gleichermaßen nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 350 auf T€ 442 ab.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung gegenüber der Muttergesellschaft sowie aus umsatzsteuerlicher Organschaft und Personalkostenverrechnungen von der Muttergesellschaft und belaufen sich auf T€ 2.563.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 249 auf T€ 346 erhöht und bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer und aus dem Kauf von Dermifant.

Finanzlage
Der Bestand der Finanzmittel verringerte sich von T€ 182 zum Vorjahres-Stichtag auf einen Wert von T€ 68.

Der vereinfachte Cashflow der Gesellschaft entwickelte sich dabei im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:


GJ 1.1.-31.12.23
GJ 1.9.-31.12.22

T€
T€
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung
2.166
524
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen
240
81
+ Erhöhung / - Verminderung der Rückstellungen
102
-151
Cash-Flow
2.508
454



Neben dem positiven operativen Cash-Flow verfügt die Gesellschaft über Betriebsmittelkreditlinien bei Kreditinstituten zur Finanzierung des Working Capitals und der laufenden Investitions- und Entwicklungs-vorhaben.

Das Finanzergebnis der Gesellschaft ist maßgeblich durch Zinsen auf Betriebsmittelkredite geprägt und beläuft sich auf T€ -102 nach T€ -22 im Vorjahreszeitraum.

RISIKEN UND CHANCEN Risikobericht
Angaben zum Risikomanagementsystem
Die Geschäftsführung überwacht mit Hilfe eines monatlichen internen Reportingsystems laufend den Markt und die internen Abläufe, um Risiken für das Unternehmen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen festzulegen.

Erkannte wesentliche Risiken werden zeitnah kommuniziert, analysiert und auf Ihre Folgen für das Unternehmen überprüft.

Zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung wird jährlich von der Gesellschaft eine Unternehmensplanung erarbeitet. Die Kontrolle erfolgt auf Basis des monatlichen Abschlusses.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken
Die Risiken sind entsprechend ihrer Bedeutung für die Gesellschaft absteigend aufgeführt:

Durch die Geschäftstätigkeit vor allem in Deutschland unterliegt die Gesellschaft Risiken und Chancen durch konjunkturelle Entwicklungen, Veränderungen im öffentlichen Gesundheitswesen sowie den damit einhergehenden Entwicklungen des deutschen Marktes. Den daraus resultierenden Risiken wird durch eine breite Produktpalette mit verschiedenen Anwendungsgebieten begegnet. Weiterhin bestehen neben dem Bereich Derma über die Unternehmensbereiche Encasings und Duschfolien weitere Produkte, deren Märkte jeweils eigenen regulatorischen Rahmenbedingungen unterliegen.

Durch den Krieg in der Ukraine ist die Gesellschaft nicht direkt betroffen, da keine wesentlichen Kunden oder Lieferanten in diesen Ländern angesiedelt sind. Es ergeben sich im internationalen Bereich aber dadurch Verschiebungen der möglichen Absatzländer. Dies wird von der Geschäftsführung laufend beobachtet.

Darüber hinaus ergibt sich ein Risiko aus potentiellen Kostensteigerungen.

Unternehmensspezifische Risiken
Unternehmensspezifische Risiken können entstehen, wenn Produkte nicht nach den Anforderungen des Marktes entwickelt werden und sich daher negative Auswirkungen auf den Vertrieb dieser Produkte ergeben. Diese Risiken werden durch einen engen Dialog mit Distributoren und Kunden, kombiniert mit Marktbeobachtung und -analyse laufend gemindert.

Im Gesundheitswesen und bei Anwendung medizinischer Produkte können sich gesetzliche Vorgaben auf das Nachfrageverhalten auswirken. Um auf solche Schwankungen reagieren zu können, werden die regulatorischen Entwicklungen in unseren Ländermärkten verfolgt. Soweit erforderlich, werden Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Die Produkte der ALLERGIKA Pharma GmbH werden nach hohen Qualitätsstandards produziert. Die Qualitätssicherung umfasst sowohl die Entwicklung als auch die Herstellung eines Produkts bis zum Versand. Als Nachweis für die Einhaltung der Richtlinien der Qualitätssicherung verfügt die Gesellschaft auch über Zertifizierungen. Bei Lieferanten werden Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt und fortlaufend überwacht. Aufgrund der Produktion von Produkten bei Zulieferern bestehen im Fall von Qualitätsmängeln finanzielle Rückgriffsmöglichkeiten.

Zu den wesentlichen indirekten Risiken der Gesellschaft zählen generell die Abhängigkeit von Lieferanten und von Distributoren. Diese Abhängigkeiten werden durch die Führung alternativer Anbieter vermindert, die bei Ausfall eines Lieferanten jeweils kurzfristig eingesetzt werden können. Darüber hinaus bestehen in gewissem Umfang indirekte Beschaffungsrisiken hinsichtlich der Versorgung der direkten Lieferanten mit bestimmten Grundstoffen von den Rohstoffmärkten. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch Vorhaltung eines entsprechend ausreichenden Bestands an fertigen Produkten sowie Rohstoffen in den Lagern, um jederzeitig vertriebsseitig lieferfähig zu bleiben.

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen im Wesentlichen als Ausfallrisiken bei Kunden. Hierzu verfügt die Gesellschaft über interne Kontrollen wie z.B. Kreditlimits je Kunde und arbeitet in Risiko-Bereichen oder dem Ausland, wo angezeigt, mit Vorkasse. Bei Neukunden und anlassbezogen werden Bonitätsprüfungen vorgenommen. Die offenen Forderungsbestände je Kunde werden laufend überwacht, sodass die Gesellschaft bei adversen Entwicklungen jeweils rasch reagieren kann.

Darüber hinaus können sich Risiken aus Cybersecuritiy-Sachverhalten ergeben.

Die Gesellschaft hat Ihre Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass diese zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken geeignet sind, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden sowie Chancen aufdecken.

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen finanziellen Auswirkung der ermittelten Risiken und auf Basis der Erkenntnisse der operativen Planung werden zum heutigen Zeitpunkt keine gravierenden Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Chancenbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen
Chancen aus Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen: Die Verlängerung der Übergangsphase für die Umsetzung der MDR für Medizinprodukte bis 2028 stellt eine Chance für die Gesellschaft im Rahmen der Produktentwicklung dar.

Als Chance aus langfristigen Trends im Gesundheitsmarkt wird die Zunahme der Allergien und Hauterkrankungen in Europa bis zu 50% in den nächsten Jahrzehnten identifiziert. Dabei wird von einer steigenden Nachfrage nach Produkten für Allergiker ausgegangen. Dies wird durch das stetige Wachstum im OTC-Bereich untermauert.

Unternehmensspezifische Chancen
Chancen ergeben sich aus der gut positionierten Marke ALLERGIKA, welche zu einem hohen Wiedererkennungsfaktor führt. Ebenso verfügt das Unternehmen über einen gut eingeführten Vertrieb in den entsprechenden Zielgruppen und den Absatzmittlern.

Aufgrund der international guten Aufstellung des Unternehmens über Distributionspartner werden Chancen durch die Expansion in neue Märkte gesehen. Dies betrifft vor allem Länder der EU, MENA-Region sowie Nord- und Südamerika. Weiterhin sind Marktchancen durch die Ansprache neuer Zielgruppen in der DACH-Region realisierbar.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft ist fortlaufend in der Entwicklung neuer und verbesserter Produkte engagiert. Die Entwicklungstätigkeiten konzentrieren sich dabei auf die Bereiche der Prävention und Behandlung von Allergien und Hauterkrankungen. Es bestehen mehrjährige Planungen für die Entwicklung von Produkten, welche in enger Abstimmung zwischen Entwicklungsabteilung, Vertrieb und Geschäftsleitung laufend überwacht werden. Die Entwicklungen werden intern und teilweise extern unter Einbeziehung geeigneter wissenschaftlicher Partner durchgeführt.

Bestehende Filialen, Zweigniederlassungen und Beteiligungen
Die Gesellschaft hat ihren Geschäftsbetrieb am Hauptsitz in Wolfratshausen in gemieteten Räumlichkeiten. Es bestehen keine Filialen oder Zweigniederlassungen.

Die Gesellschaft ist eingebunden in die AVIA Pharma Gruppe, welche aus weiteren Gesellschaften der Pharma-Branche in Deutschland und im Ausland besteht.

Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente
Die Liquidität sowie die Finanzierung werden laufend beobachtet und geplant. Derivative Sicherungsinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt.

PROGNOSEBERICHT Die Gesellschaft plant für das laufende Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 17,0 Mio. € und ein EBIT in Höhe von 3,5 Mio. €.

Die Planungen sind abhängig von einer stabilen regulatorischen Lage und davon, dass sich aus dem Krieg in der Ukraine keine wesentlichen weiteren Belastungen für die Weltwirtschaft ergeben.

 

Wolfratshausen, den 26. März 2024

gez. Dr. Michael Ernd, Geschäftsführer

gez. Verena Bannert, Geschäftsführerin

gez. Stefan Lang, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.993.948,95 712.993,99
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.885.830,95 595.195,49
II. Sachanlagen 108.118,00 117.798,50
B. Umlaufvermögen 5.095.199,03 3.426.806,44
I. Vorräte 2.532.333,61 1.574.418,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.494.431,45 1.670.463,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 68.433,97 181.923,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.970,36 51.161,93
Aktiva 7.129.118,34 4.190.962,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.241.936,90 845.079,90
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklage 1.397.421,59 564,59
III. Gewinnvortrag 784.515,31 784.515,31
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 463.334,32 361.184,71
C. Verbindlichkeiten 4.423.847,12 2.984.697,75
Passiva 7.129.118,34 4.190.962,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.9.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.427.443,50 3.224.526,70
2. Personalaufwand 4.348.671,56 1.241.934,91
a) Löhne und Gehälter 3.531.622,66 1.006.997,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 817.048,90 234.937,38
davon für Altersversorgung 41.150,94 15.106,79
3. Abschreibungen 239.612,54 81.263,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 178.372,91 50.285,57
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 61.239,63 30.978,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.566.599,98 1.459.136,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   8,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102.184,99 21.697,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -108,47 -103.301,44
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   103.301,44
8. Ergebnis nach Steuern 2.170.482,90 523.804,20
9. sonstige Steuern 4.527,02 127,35
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.165.955,88 523.676,85
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang


Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres vom 1.9.2022 bis 31.12.2022 ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht gegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ALLERGIKA Pharma GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wolfratshausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 96295
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Entwicklungskosten werden dann aktiviert, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass ein einzeln verwertbarer immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens zur Entstehung gelangt. Bei einer voraussichtlichen Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbezug angemessener Verwaltungskostenanteile angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Mögliche allgemeine Gewährleistungsfälle wurde durch eine gewichtete Gewährleistungsrückstellung auf die Umsatzerlöse des aktuellen Geschäftsjahres sowie Vorjahres ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden erfasst, wenn die Leistung erbracht bzw. erfüllt wurde und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz 31. Dezember 2023 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Einzelheiten sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.





ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN



Stand am
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand am


01.01.2023
2023
2023
2023
31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE




1.
Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
371.347,77
21.782,08
119.316,30
115.074,67
388.888,22
2.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
812.876,76
1.255.817,53
356.261,36
0,00
1.712.432,93
3.
Geleistete Anzahlung
273.711,57
147.831,05
0,00
-115.074,67
306.467,95


1.457.936,10
1.425.430,66
475.577,66
0,00
2.407.789,10
II.
SACHANLAGEN





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.915,00
0,00
0,00
0,00
10.915,00
2.
Technische Anlagen und Maschinen
17.968,28
0,00
0,00
0,00
17.968,28
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
507.550,95
39.662,63
289.443,86
0,00
257.769,72


536.434,23
39.662,63
289.443,86
0,00
286.653,00


1.994.370,33
1.465.093,29
765.021,52
0,00
2.694.442,10


ABSCHREIBUNGEN





Stand am
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand am


01.01.2023
2023
2023
2023
31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE




1.
Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
280.134,77
51.266,75
119.313,30
0,00
212.088,22
2.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
582.605,84
78.387,53
351.123,44
0,00
309.869,93
3.
Geleistete Anzahlung
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00


862.740,61
129.654,28
470.436,74
0,00
521.958,15
II.
SACHANLAGEN





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
6.006,00
1.092,00
0,00
0,00
7.098,00
2.
Technische Anlagen und Maschinen
10.250,28
945,00
0,00
0,00
11.195,28
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
402.379,45
46.681,63
288.819,36
0,00
160.241,72


418.635,73
48.718,63
288.819,36
0,00
178.535,00


1.281.376,34
178.372,91
759.256,10
0,00
700.493,15


BUCHWERTE



Stand am
Stand am


31.12.2023
31.12.2022


Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE

1.
Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
176.800,00
91.213,00
2.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.402.563,00
230.270,92
3.
Geleistete Anzahlung
306.467,95
273.711,57


1.885.830,95
595.195,49
II.
SACHANLAGEN


1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.817,00
4.909,00
2.
Technische Anlagen und Maschinen
6.773,00
7.718,00
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
97.528,00
105.171,50


108.118,00
117.798,50


1.993.948,95
712.993,99



Entwicklungskosten
Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 136.856,75 €.

Davon entfallen 136.856,75 € auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren abgeschrieben.

Darin enthalten sind im Rahmen des Dermifant Asset Deals übernommene Trademarks, die in Höhe von 1.255.817,53 € aktiviert wurden und linear über fünf Jahre abgeschrieben werden.

Anlagegüter der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren abgeschrieben.

Vorräte
Der mengenmäßige Bestand wurde durch eine körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Vorräte teilen sich im Geschäftsjahr wie folgt auf: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.264.792,66 €, unfertige Leistungen 19.041,16 € und Waren 1.248.499,79 €.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 357,90 € (Vorjahr: 357,90 €).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern aus getätigten Vorauszahlungen aufgrund des Gewinnabführungsvertrags und weiteren Verrechnungen beläuft sich auf 742.924,66 € (Vorjahr: 0,00 €).

Sonstige Rückstellungen
Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:



(Vorjahr) €
Urlaub
50.016
44.058
Überstunden
30.047
35.417
Rechtsstreit
88.000
0
Prämien und Tantieme
106.480
0
Jahresabschluss u. Prüfung
62.147
69.000
Gewährleistung
49.214
51.159
Ausstehende Rechnungen
21.000
2.400
Sonstiges
52.373
52.210

459.277
254.244



Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen im Berichtsjahr sowie im Vorjahr nicht.

Unverändert zum Vorjahr gibt es keine durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.198.847,12 € (Vorjahr: 2.984.697,75 €).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 225.000,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 Jahr
1-5 Jahre

T€
T€
T€
gegenüber Kreditinstituten
1.071
1.071
0
Vorjahr
1.499
1.499
0
erhaltene Anzahlungen
2
2
0
Vorjahr
1
1
0
aus Lieferungen und Leistungen
442
442
0
Vorjahr
792
792
0
gegenüber verbundenen Unternehmen
2.563
2.563
0
Vorjahr
595
595
0
sonstige Verbindlichkeiten
346
121
225
Vorjahr
97
97
0

4.424
4.199
225
Vorjahr
2.985
2.985
0



Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.563.474,60 € (Vorjahr: 595.062,75 €) und betrifft im Wesentlichen die Gewinnabführung sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten, die im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin entstanden sind.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 661.654,00 € sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus Mietverträgen für Betriebsimmobilien und Kfz-Leasing.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:


fällig bis
fällig vom 01.01.2025
fällig nach dem

31.12.2024
bis 31.12.2029
31.12.2029




Miet-/Leasingverträge
390.307
271.347
0



Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse werden realisiert, wenn Waren an Kunden ausgeliefert werden. Die Umsatzerlöse lassen sich nach Produktbereichen wie folgt aufgliedern:

Derma-Linie 69%, Textile 29% und Duschfolien 2%.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2.400,00 € (Vorjahr: 38.208,71 €). Es sind keine Erträge aus Währungsumrechnung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen. Periodenfremde Aufwendungen sind keine entstanden. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind wie im Vorjahr nicht vorhanden.

Bis zum Abschlussstichtag wurde das Mindeststeuergesetz entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen. Das Mindeststeuergesetz wird zum 01.01.2024 anwendbar. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieses Steuergesetzes auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen.

Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 68 (Vorjahr: 75) und verteilt sich wie folgt:

Mitarbeiter in Vollzeit
47
Mitarbeiter in Teilzeit
18
Aushilfen
3
Gesamt
68



Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 483.267,95 € (Vorjahr: 364.924,57 €) und resultiert aus selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen.

Angaben zu Geschäftsführungsorganen
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführung:
  
Frau Verena Bannert (bis 30.04.2024),
Herr Dr. Michael Ernd,
Herr Stefan Lang (seit 12.01.2023).

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurden keine Angaben über die Gesamtbezüge für die Geschäftsführer gemacht.

Einbeziehung in Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Avia Pharma Holding AB, Danderyd, Schweden einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im schwedischen Handelsregister abrufbar.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31.12.2023 haben.

Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses
Die Gesellschaft hat einen Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab 01.09.2022 geschlossen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurde daher vollständig als Gewinnabführung an die Muttergesellschaft erfasst.

sonstige Berichtsbestandteile


Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wolfratshausen, den 26. März 2024


ALLERGIKA Pharma GmbH

gez. Dr. Michael Ernd, Geschäftsführer

gez. Verena Bannert, Geschäftsführerin

gez. Stefan Lang, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Allergika Pharma GmbH, Wolfratshausen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Allergika Pharma GmbH, Wolfratshausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allergika Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

München, den 26. März 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Clemens Jung, Wirtschaftsprüfer

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