FinanzIT Servicegesellschaft mbHLiquidiert
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FinanzIT Servicegesellschaft mbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht 20071 Geschäftsverlauf 20071.1 Entwicklung der Branche und des UnternehmensDer Markt für Finanzdienstleistungen ist weiterhin durch Konsolidierungen und dem Trend zur Spezialisierung geprägt. Die für Universalbanken typischen Kernprozesse Produktentwicklung, Vertrieb und Abwicklung werden zunehmend von spezialisierten Anbietern kostengünstiger angeboten, wodurch der Kostendruck in der Branche zunimmt. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat im Bereich der zentralen Datenverarbeitungsunternehmen in den letzten Jahren bereits weitreichende Konsolidierungserfolge erreicht. Bei der dezentralen Datenverarbeitung, die derzeit noch mehrheitlich durch Mitarbeiter der einzelnen Institute gesteuert wird, bieten sich technologisch verstärkt Möglichkeiten, Leistungen zu zentralisieren. Insbesondere im Endgeräte-Bereich ist zu beobachten, dass die Institute nunmehr auch bereit sind, die von den Rechenzentren bereitgestellten Standard-Infrastrukturlösungen anzunehmen, anstatt komplexe, wartungsintensive dezentrale IT-Landschaften zu unterhalten. Die Wiedereingliederung von IT-Services-Aufgaben ist vor diesem Hintergrund eine Handlungsoption. Die FinanzIT Servicegesellschaft mbH (im folgenden FinanzIT Servicegesellschaft) wurde im Dezember 2000 zur Durchführung von dezentralen IT-Services Leistungen in Berlin gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die FinanzIT GmbH (im folgenden FinanzIT), einer der führenden IT-Dienstleister für Sparkassen und Landesbanken in Deutschland. Die Aufgaben der FinanzIT Servicegesellschaft sind die Koordinierung, Planung, Beschaffung und Installation von Datenverarbeitungssystemen sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen für Unternehmen der deutschen Sparkassenorganisation. 1.2 Geschäftsentwicklung der FinanzIT ServicegesellschaftDas Dienstleistungsangebot IT-Services umfasst die Bereitstellung, Überwachung, Wartung und Instandsetzung der IT-Ausstattung einer Sparkasse. Das Unternehmen erbringt neben technischen Dienstleistungen auch kaufmännische Aufgaben wie Einkauf, Beschaffung, Bestandsverwaltung sowie das Vertragsmanagement. Bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2004 hat die Gesellschafterin die Strategie im Geschäftsfeld IT-Services neu ausgerichtet und wird nicht mehr als Generalunternehmer tätig, sondern bietet Leistungen gemeinsam mit einem strategischen Marktpartner an. Die FinanzIT Servicegesellschaft hält seit 1.1.2007 nunmehr einen Kundenvertrag, dessen Geschäftsvolumen sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch erhöht hat. Ursache ist die Fusion zweier Institute auf das Institut, welches den IT-Services-Vertrag hält. Das Geschäftsvolumen pro Endgerät ist rückläufig. 1.3 Entwicklung von Erträgen und AufwendungenDie FinanzIT Servicegesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.682. Im Einzelnen waren dies Erlöse aus Serviceleistungen in Höhe von TEUR 2.392, Erlöse aus der Vermietung von Assets in Höhe von TEUR 270 und Erlöse aus dem Verkauf von Hardware in Höhe von TEUR 20. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, die sich 2007 auf TEUR 273 beliefen, ergaben sich TEUR 167 aus einem Vertrag für Marketing/Vertriebsunterstützung und TEUR 106 aus der Auflösung von Rückstellungen in Folge der Nichtinanspruchnahme. Die Materialaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.156 und resultieren aus den folgenden Einzelpunkten: unter den bezogenen Leistungen werden Aufwendungen für Dienstleistungen der FinanzIT in Höhe von TEUR 1.088, für bezogene Leistungen von Dritten in Höhe von TEUR 723, für Mehraufwendungen zu Lasten des Kunden bzw. der FinanzIT Servicegesellschaft in Höhe von TEUR 198 sowie für Wartung und Instandhaltung von Hard- und Software in Höhe von TEUR 103 ausgewiesen. Die wesentlichen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 186 beinhalten Kosten für kaufmännische Leistungen der FinanzIT in Höhe von TEUR 131 und für Unternehmensberatung in Höhe von TEUR 24. Der Zinsaufwand von TEUR 530 entstand durch das seitens der FinanzIT GmbH ausgereichte Gesellschafterdarlehen. 1.4 InvestitionenIm Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 210 getätigt. Dabei lagen die Investitionsschwerpunkte in der Anschaffung von Banktechnik in Höhe von TEUR 163 und in der Anschaffung von Arbeitsplatz-IT-Ausstattung in Höhe von TEUR 47. Leasingverträge wurden nicht abgeschlossen. 1.5 FinanzenVon der FinanzIT Servicegesellschaft mbH wurden im Jahr 2007 auf das ausgereichte Gesellschafterdarlehen keine Tilgungszahlungen geleistet. Die Tilgungszahlungen auf die Restschuld per 31.12.2007 in Höhe von TEUR 11.072 sowie die Zinsen für 2006 und 2007 in Höhe von insgesamt TEUR 986 wurden bis zum 31.12.2008 gestundet. Das vorhandene Tagesgeldguthaben per 31.12.2007 wird zur Bezahlung von laufenden Verbindlichkeiten eingesetzt. Zum 31.12.2007 wurde keine Kreditlinie in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war 2007 jederzeit gewährleistet. Die Gesellschaft wies zum Beginn des Geschäftsjahres einen Posten "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 10.873 aus. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2007 beträgt TEUR 202. Damit erhöht sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft auf TEUR 11.075. Trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages liegt keine insolvenzrechtliche Überschuldung vor, da die Alleingesellschafterin FinanzIT GmbH für Darlehen und Zinsen in ausreichender Höhe den Rangrücktritt erklärt hat. 2 Lage, Risiken und Ausblick2.1 LageDurch die bereits skizzierten Beschlüsse der Gesellschafterin und die in den Vorjahren durchgeführten Vertragsbeendigungen ist die Geschäftstätigkeit im Schwerpunkt auf die Dienstleistung für einen Kunden bis zum vereinbarten Vertragsende 31.12.2008 begrenzt. 2.2 RisikenRisiken ergeben sich für die FinanzIT Servicegesellschaft aus vertraglichen Verpflichtungen (Vertragsrisiken), aus der übernommenen Betriebsverantwortung, sowie aus der durch die Finanzierung über ein Gesellschafterdarlehen gegebenen Abhängigkeit von der Alleingesellschafterin. Im Hinblick auf eine, die alleinige Gesellschafterin FinanzIT GmbH betreffende, mögliche Fusion in 2008 wäre voraussichtlich mit einem Untergang der steuerlichen Verlustvorträge der Gesellschaft zu rechnen. Vertragsrisiken aus bestehenden Verpflichtungen wirkt die FinanzIT Servicegesellschaft mit einer stetigen Verbesserung der Abläufe bei der Vertragsgestaltung und dem Vertragsmanagement entgegen. Insbesondere Risiken, die sich aus der Überleitung vorhandener Kunden- sowie Dienstleisterverträge im Zuge des Auslaufens des letzten Bestandsvertrages ergeben, begegnet sie durch ein professionelles Projektmanagement. Technische Risiken entstehen durch eine Reihe von Migrationsmaßnahmen mit dem bei IT-Projekten üblichen Umsetzungsrisiko. 2.3 AusblickDie skizzierten Gesellschafterbeschlüsse sehen ein Auslaufen der Geschäftstätigkeit spätestens mit Ende des bis Ende 2008 begrenzten Kundenvertrages vor. Bei einvernehmlicher Ablösung der bestehenden Verträge ist eine vorzeitige Einstellung des Geschäftsbetriebes denkbar. Der vorläufige Wirtschaftsplan für das Jahr 2008 sieht durch die hohe Zinsbelastung ein negatives handelsrechtliches Ergebnis vor. Die aufgelaufenen Verluste aus den Vorjahren können bei diesem Geschäftsverlauf nicht mehr ausgeglichen werden.
Berlin, 29. Februar 2008
FinanzIT
Servicegesellschaft mbH
Stefan Dohm John Marquardt Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2007 | 2006 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 2.682.340,67 | 10.481.594,94 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 272.510,51 | 275.098,23 |
| 2.954.851,18 | 10.756.693,17 | |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | 34.227,46 | 6.463.242,42 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.121.736,30 | 2.020.651,34 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des | ||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 246.634,61 | 215.085,64 |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 214.384,79 | 298.966,79 |
| 2.616.983,16 | 8.997.946,19 | |
| 337.868,02 | 1.758.746,98 | |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 13.591,27 | 40.540,27 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 530.265,25 | 463.179,52 |
| (davon an verbundene Unternehmen € 530.265,25; | ||
| Vorjahr € 455.443,96) | ||
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -178.805,96 | 1.336.107,73 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 23.683,00 | 160.994,17 |
| 10. Jahresfehlbetrag/-überschuss | -202.488,96 | 1.175.113,56 |
Anlagenspiegel 2007
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Vortrag 01.01.2007 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2007 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Aufwendungen für die Ingangsetzung | ||||
| des Geschäftsbetriebes | 782.470,00 | 0,00 | 0,00 | 782.470,00 |
| Anlagevermögen | ||||
| Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 872.830,00 | 209.733,62 | 1.170,28 | 1.081.393,34 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 659,30 | 659,30 | 0,00 |
| 872.830,00 | 210.392,92 | 1.829,58 | 1.081.393,34 | |
| Anlagevermögen gesamt | 872.830,00 | 210.392,92 | 1.829,58 | 1.081.393,34 |
| Anlagevermögen und Aufwendungen | ||||
| für Ingangsetzung gesamt | 1.655.300,00 | 210.392,92 | 1.829,58 | 1.863.863,34 |
| Abschreibungen | ||||
| Vortrag 01.01.2007 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2007 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Aufwendungen für die Ingangsetzung | ||||
| des Geschäftsbetriebes | 782.470,00 | 0,00 | 0,00 | 782.470,00 |
| Anlagevermögen | ||||
| Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 213.064,32 | 245.975,31 | 1.170,28 | 457.869,35 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 659,30 | 659,30 | 0,00 |
| 213.064,32 | 246.634,61 | 1.829,58 | 457.869,35 | |
| Anlagevermögen gesamt | 213.064,32 | 246.634,61 | 1.829,58 | 457.869,35 |
| Anlagevermögen und Aufwendungen | ||||
| für Ingangsetzung gesamt | 995.534,32 | 246.634,61 | 1.829,58 | 1.240.339,35 |
| Buchwert | ||
| 31.12.2006 | 31.12.2007 | |
| EUR | EUR | |
| Aufwendungen für die Ingangsetzung | ||
| des Geschäftsbetriebes | 0,00 | 0,00 |
| Anlagevermögen | ||
| Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 659.765,68 | 623.523,99 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 0,00 |
| 659.765,68 | 623.523,99 | |
| Anlagevermögen gesamt | 659.765,68 | 623.523,99 |
| Anlagevermögen und Aufwendungen | ||
| für Ingangsetzung gesamt | 659.765,68 | 623.523,99 |
Anhang 2007
Allgemeine Erläuterungen
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr und der Lagebericht wurden entsprechend den auf große Kapitalgesellschaften anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. Dieser ist durch einen ausreichenden Rangrücktritt der Alleingesellschafterin FinanzIT GmbH gewährleistet.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Bilanzposten Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes ist bereits in Vorjahren gemäß § 282 HGB jeweils mit einem Viertel des im Jahr 2001 bilanzierten Wertes abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen entsprechen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Datenverarbeitungsanlagen und Peripheriegeräte beträgt drei bis fünf Jahre. Trotz der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebes wird die Bewertungsmethode weitergeführt, da nach der Auflösung der FinanzIT Servicegesellschaft mbH sämtliche Vermögensgegenstände zu Restbuchwerten auf die FinanzIT GmbH übergehen werden.
Die Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG für geringwertige Anlagegegenstände wurde in Anspruch genommen .
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich individueller Abschläge für erkennbare Einzelrisiken bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen grundsätzlich die Nennwerte der Verpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge.
Erläuterungen zur Bilanz
3. Anlagevermögen
Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens nach der Bruttomethode ist dem in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Das IT-Vermögen der FinanzIT Servicegesellschaft mbH betrifft die Förde Sparkasse.
4. Mitzugehörigkeitsvermerke bei Bilanzposten
|
Passiva C.3. TEUR 12.174 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin. Sie setzen sich zusammen aus über TEUR 83 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, aus über TEUR 1.019 aus sonstigen Verbindlichkeiten und über TEUR 11.072 aus einem Darlehen der Gesellschafterin.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.
6. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital ist mit TEUR 25 gegenüber dem Vorjahr unverändert.
7. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Verpflichtungen gebildet:
| TEUR | |
| ausstehende Rechnungen | 98 |
| übrige | 88 |
| Gesamt | 186 |
8. Verbindlichkeiten
Eine Übersicht der Verbindlichkeiten nach Fristigkeit enthält der Verbindlichkeitenspiegel.
Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR)
Auf den 31. Dezember 2007
(Vorjahr)
| Restlaufzeiten | mehr als | |||
| Art der Verbindlichkeiten | Gesamtbetrag | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | 5 Jahre |
| Aus Lieferungen | 234 | 234 | 0 | 0 |
| und Leistungen | (67) | (67) | (0) | (0) |
| Gegenüber verbundenen | 12.174 | 12.174 | 0 | 0 |
| Unternehmen | (11.725) | (198) | (11.527) | (0) |
| 12.408 | 12.408 | 0 | 0 | |
| (11.792) | (265) | (11.527) | (0) |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.174 sind TEUR 12.057 von der durch die FinanzIT GmbH am 13. April 2004 abgegebenen Rangrücktrittserklärung erfasst.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
9. Umsatzerlöse
| TEUR | |
| Erlöse aus Serviceleistungen | 2.392 |
| Erlöse aus Vermietung Assets | 270 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Handelswaren | 20 |
| Gesamt | 2.682 |
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.
10. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen ordentlichen Erträge betragen im laufenden Geschäftsjahr TEUR 167. Sie resultieren aus einem Vertrag für Marketing/ Vertriebsunterstützung.
Weitere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen werden in Höhe von TEUR 106 aufgezeigt.
Es werden periodenfremde Aufwendungen über TEUR 3 ausgewiesen.
Im Jahre 2007 werden sonstige betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 186 ausgewiesen. Davon betreffen TEUR 131 kaufmännische Leistungen der FinanzIT GmbH für die FinanzIT Servicegesellschaft mbH und TEUR 24 Unternehmensberatung.
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Gewerbesteuer für das Jahr 2005.
Sonstige Erläuterungen
12. Mitarbeiter
Die FinanzIT Servicegesellschaft mbH hat im Berichtsjahr keine eigenen Arbeitnehmer beschäftigt.
13. Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
|
Frank Lüdeking, Berlin ( bis 30. September 2007 ) |
|
|
Stefan Dohm, Hannover (ab 14. Mai 2007) |
|
|
John Marquardt, Gehrden ( ab 14. Mai 2007 ) |
14. Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der FinanzIT GmbH, Hannover, einbezogen. Die Hinterlegung des Konzernabschlusses hat im elektronischen Bundesanzeiger zu erfolgen.
Berlin, 29. Februar 2008
FinanzIT
Servicegesellschaft mbH
Stefan Dohm
John Marquardt
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FinanzIT Servicegesellschaft mbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 7. März
2008
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Wirtschaftsprüfer
Jens Wedekind, Wirtschaftsprüfer
Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung der FinanzIT Servicegesellschaft mbH am 14. Mai 2008
Die Gesellschafterversammlung beschließt wie folgt:
| TOP 3.1 | Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 mit einer Bilanzsumme von EUR 12.719.006,22 und einem Bilanzverlust von EUR 11.075.297,71 wird gemäß Anlage festgelegt. |
| TOP 3.2 | Der Jahresfehlbetrag von EUR 202.488,96 wird zum Verlustvortrag in Höhe von EUR 10.897.808,75 hinzugerechnet. |
| TOP 3.3 | Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung erteilt. |
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