Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 2035
Eingetragen
4.2.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Jegliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Projektierung, Entwicklung, Bebauung, Verwaltung und Vermarktung von Liegenschaften und Immobilien, insbesondere die Entwicklung, Errichtung, Verwaltung und Vermarktung eines Wohnparks in Iserlohn, Hellweg sowie die Durchführung und Übernahme sämtlicher mit den vorgenannten Geschäftsbereichen in Zusammenhang stehender Tätigkeiten. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen und sich daran beteiligen sowie die Stellung einer persönlich haftenden und geschäftsführungsberechtigten Gesellschafterin bei solchen Unternehmen übernehmen, deren Geschäftstätigkeit im Bereich des vorgenannten Tätigkeitsgebietes liegt. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Max Wilhelm Edelhoff
seit 26.3.2025
Geschäftsführer
Rüdiger Ohm
seit 30.10.2012
Prokura
Heike Vangerow
seit 1.12.2003
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31.12.2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 318.810,42 233
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.911.794,60 7.706
3. Geleistete Anzahlungen 64.080,00 32
3.294.685,02 7.971
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.762.205,94 52.443
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.452.760,51 76.585
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.789.066,51 13.061
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.870.820,47 6.324
154.874.853,43 148.413
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 31.088.594,55 30.063
3. Sonstige Beteiligungen 1.197.378,22 813
4. Sonstige Ausleihungen 150.000,00 0
32.460.972,77 30.901
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 8.091.579,01 6.809
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.972.084,85 8.632
3. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 10.729.035,49 10.834
4. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.310.562,29 2.821
5. Geleistete Anzahlungen 19.622,90 11
6. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.097.435,60 -7.455
23.025.448,94 21.653
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64.449.161,68 66.672
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 584.545,92 692
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.048.637,08 21.945
4. Sonstige Vermögensgegenstände 25.518.901,81 10.508
112.601.246,49 99.817
III. Wertpapiere
Anteile an verbundenen Unternehmen 2,00 0
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.392.666,56 31.945
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 679.921,31 793
337.329.796,52 341.493

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kommanditkapital 7.600.000,00 7.600
II. Rücklagen 154.787.176,47 129.757
III. Nicht beherrschende Anteile 2.000,00 2
162.389.176,47 137.359
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHUSS 0,00 4.002
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 19.965.797,00 18.957
2. Steuerrückstellungen 4.728.932,04 6.244
3. Sonstige Rückstellungen 24.719.688,20 23.808
49.414.417,24 49.008
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75.078.436,93 94.585
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 30
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.928.133,38 15.186
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 4
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.154.205,79 3.132
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 12.471.082,14 24.434
7. Sonstige Verbindlichkeiten 12.033.647,82 12.872
124.665.506,06 150.243
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.477,75 5
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 847.219,00 875
337.329.796,52 341.493

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1.2022 bis 31.12.2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 426.159.640,64 415.481
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen -6.373.905,92 -1.773
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 20.624,00 8
4. Sonstige betriebliche Erträge 9.886.743,48 4.642
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -67.883.379,83 -58.879
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -110.035.226,62 -112.557
-177.918.606,45 -171.435
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -116.578.271,20 -114.275
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -25.564.156,73 -24.953
-142.142.427,93 -139.228
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -37.333.945,64 -28.635
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -1.901.734,56 0
-39.235.680,20 -28.635
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -58.727.143,30 -55.812
9. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.646.783,95 10.057
10. Erträge aus übrigen Beteiligungen 18.800,00 19
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 415.640,41 221
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.024.782,62 -3.510
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.084.220,20 -4.568
14. Ergebnis nach Steuern 15.641.465,86 25.467
15. Sonstige Steuern -876.852,74 -1.241
16. Konzernjahresüberschuss 14.764.613,12 24.225
17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn / Verlust -14.682,94 -17
18. Konzerngewinn 14.749.930,18 24.208
19. Belastung / Gutschrift auf Gesellschafterdarlehenskonten im Fremdkapital 10.280.420,34 -18.017
20. Einstellungen in Rücklagen In Gewinnrücklage -25.030.350,52 -6.191
21. Konzernbilanzgewinn 0,00 0

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG *

Iserlohn

1. Allgemeines; Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Die Lobbe Holding GmbH & Co KG hat ihren Sitz in Iserlohn und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn in Abteilung A unter der Nr. 1788 eingetragen.

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der §§ 264a i. V. m. 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB wurden beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt. Um die Besonderheiten des Geschäftszweigs Vermarktung von Liegenschaften zu berücksichtigen, wurde die Position "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke" aufgrund der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) ergänzt.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden folgende Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung i.S.d. HGB einbezogen:

Gesellschaft Sitz Land Beteiligungsquote
Lobbe N.V. Zonhoven Belgien 100,00 %
Hellweg Immobilien GmbH * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Assekuranz Service GmbH * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Deutschland Geschäftsführung GmbH * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Tankschutz GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Recycling GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Industrieservice Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Umweltservice GmbH & Co KG * (ehemals Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG) Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Umweltservice Geschäftsführung GmbH (ehemals Lobbe Entsorgung West Geschäftsführung GmbH) Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe RSW GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Kluge Sanierung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
TAC erste Verwaltungsgesellschaft mbH Braunsbedra Deutschland 100,00 %
Lobbe Metallrecycling GmbH Braunsbedra Deutschland 100,00 %
FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG * Schwerin Deutschland 100,00 %
FVH Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Hartmann Entsorgung GmbH & Co. KG * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Hartmann Entsorgung Verwaltungs-GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Entsorgung GmbH Bestwig Deutschland 100,00 %
Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG * Paderborn Deutschland 100,00 %
Lobbe Kanaltechnik Geschäftsführung GmbH Paderborn Deutschland 100,00 %
U! Ventures GmbH * Iserlohn Deutschland 100,00 %
Baust/Stratmann GbR * Bestwig Deutschland 81,82 %

Die angegebenen Beteiligungsquoten berücksichtigen rechnerisch die direkten und indirekten Anteile an Tochterunternehmen. Die mit * gekennzeichneten Gesellschaften machen von den Befreiungsvorschriften der §§ 264 Abs. 3 oder 264b HGB Gebrauch.

Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB wurde bei Erwerbsvorgängen nach dem 31.12.2009 auf der Grundlage der Wertansätze des Zeitpunkts, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, durchgeführt.

Folgende Unternehmen werden als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesellschaft Sitz Land Beteiligungsquote
Gewerbepark Deilinghofen GmbH & Co. Hemer Deutschland 24,87 %
Gewerbepark Deilinghofen Geschäftsführung GmbH Hemer Deutschland 25,00 %
AMK Objektgesellschaft mbH & Co KG Iserlohn Deutschland 24,50 %
MK Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG Iserlohn Deutschland 50,00 %
MK Beteiligungsgesellschaft Verwaltung mbH Iserlohn Deutschland 50,00 %
Autohaus Brenzel GmbH & Co. KG Iserlohn Deutschland 50,00 %
Polen Zement Beteiligungsges. mbH Dortmund Deutschland 33,33 %
LB Verwaltungs GmbH Iserlohn Deutschland 50,00 %
MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe mbH & Co. KG Hofheim am Taunus Deutschland 50,00 %
MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe Geschäftsführung mbH Hofheim am Taunus Deutschland 50,00 %
PS Umweltdienst GmbH Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
PS Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
PS Verwaltungs GmbH Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
Lagupres S.L. Constanti Spanien 47,37 %
EWG Immobilien und Beteiligungs oHG Bestwig Deutschland 50,00 %
Pader Entsorgung GmbH & Co. KG Paderborn Deutschland 50,00 %
Pader Entsorgung Beteiligungs GmbH Paderborn Deutschland 50,00 %
Zentek Services GmbH & Co. KG Köln Deutschland 50,00 %
Zentek Services Verwaltungs GmbH Köln Deutschland 50,00 %
GNR Gesellschaft zu energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe mbH Brakel Deutschland 33,33 %
Zentek GmbH & Co. KG Köln Deutschland 32,00 %
Zentek Verwaltungs GmbH Köln Deutschland 32,00 %
BBL Biomasse und Brennstofflogistik GmbH Frankenberg (Eder) Deutschland 30,00 %
RELO Wertstoffaufbereitung GmbH Meschede Deutschland 20,00 %

3. Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierung der Gesellschaften der Lobbe-Gruppe erfolgt auf der Grundlage der Einzelabschlüsse der Gesellschaften. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden, soweit erforderlich, an die konzerneinheitlichen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wege einer Überleitungsrechnung angepasst.

Für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr.

Bei Erwerbsvorgängen bis zum 31.12.2009 wurde die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB aF entgegen dem damals geltenden DRS 4 nach der Buchwertmethode vorgenommen. Die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte zum 1.1.1999. Die sich nach § 301 Abs. 1 HGB aF ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 301 Abs. 3 HGB aF als Firmenwert behandelt. Der Firmenwert ist nach § 309 Abs. 1 S. 3 HGB aF entgegen DRS 4 mit den Konzernrücklagen verrechnet worden. Passive Unterschiedsbeträge wurden als Konsolidierungsausgleichsposten unter dem Eigenkapital erfasst und ebenfalls entgegen DRS 4 erfolgsneutral mit den Konzernrücklagen verrechnet. Die Buchwertmethode wird für diese Erwerbsvorgänge fortgeführt.

Bei Erwerbsvorgängen nach dem 31.12.2009 wurde die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB wurde in diesen Fällen auf der Grundlage der Wertansätze des Zeitpunkts, zu dem die Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind, durchgeführt. Durch die Neubewertung wurden stille Reserven im Sachanlagevermögen aufgedeckt.

Die dadurch entstandenen temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen wurden gemäß § 306 HGB und DRS 18 aufgrund einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung als passive latente Steuer angesetzt. Nach der Verrechnung verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden nach § 301 Abs. 3 HGB als Firmenwert angesetzt. Die Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung werden gemäß §§ 253 Abs. 3 i.V.m. 309 Abs. 1 HGB planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 10 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer von 15 Jahren ergibt sich aus der langfristigen Nutzbarkeit der Geschäftsidee. Passive Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 309 Abs. 2 GB teils erfolgswirksam vereinnahmt, da am Abschlussstichtag feststand, dass sie einem realisierten Gewinn entsprechen.

Die sich aus der Equity-Methode ergebenden Unterschiedsbeträge wurden nach der Buchwertmethode ermittelt. Bei der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode sind bei Erwerbsvorgängen bis zum 31.12.2009 entgegen dem damals geltenden DRS 8.14 die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung zugrunde gelegt worden. Auf die bei den assoziierten Unternehmen bestehenden Unterschiedsbeträge wird § 309 HGB entsprechend angewendet.

Die im Sachanlage- und im Vorratsvermögen enthaltenen Zwischengewinne wurden erfolgswirksam eliminiert, soweit nicht § 304 Abs. 2 HGB Anwendung findet. Latente Steuern ergaben sich daraus nicht.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen ausgewiesen, sofern sie der Abnutzung unterliegen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zweier entgeltlich erworbener Firmenwerte wurden mit jeweils 15 Jahren zugrunde gelegt. In beiden Fällen lassen die Art und Weise der Geschäftsausübung die längerfristige Nutzung erwarten.

In einem Fall handelt es sich um eine Entsorgungsanlage mit einer abfallrechtlichen unbefristeten Genehmigung und einem Bestandsschutz der bestehenden günstigen abwasserrechtlichen Genehmigung.

In dem zweiten Fall basiert die längerfristige Nutzung auf dem erwarteten ökonomischen Nutzen des erworbenen Betriebes. Diese Einschätzung beruht auf Erfahrungen bezüglich des langfristigen Kundenverhaltens auf den relevanten Dienstleistungs- und Absatzmärkten. Ein im Geschäftsjahr 2018 entgeltlich erworbener Firmenwert aus der Übernahme eines Containerdienstes wurde mit 5 Jahren zugrunde gelegt, da in diesem Fall von einer längeren Kundenbindung erfahrungsgemäß nicht ausgegangen werden konnte. Für Computersoftware wurde ab dem Geschäftsjahr 2022 dem raschen technischen Fortschritt Rechnung getragen und eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zu Grunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, soweit abnutzbar, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Die Abschreibungssätze und die Nutzungsdauern richten sich bei Gebäuden nach § 7 Abs.4 EStG und ansonsten nach den von der inländischen Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Die Regelungen des §6 Abs. 2a EStG wurden angewendet. Für Computerhardware wurde ab dem Geschäftsjahr 2022 dem raschen technischen Fortschritt Rechnung getragen und eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zu Grunde gelegt.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden vorgenommen, soweit die Vermögensgegenstände am Bilanzstichtag mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen sind.

Die Finanzanlagen wurden, mit Ausnahme der einbezogenen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, zu Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.

Innerhalb der Vorräte wurden die Hilfs- und Betriebsstoffe und die zum Verkauf bestimmten Grundstücke mittels Einzelfeststellung zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Bei vertretbaren Vermögensgegenständen wurden die Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Das übrige Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Konzernherstellungskosten umfasst die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder mit den niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sowie allgemeinen Kreditrisiken wurde durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Dienstjubiläen wurden in gleicher Weise ermittelt wie Rückstellungen für Pensionen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Jahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Jahren ergibt, abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit 2,5 % berücksichtigt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens sowie der kollektiven Methode zur Berücksichtigung der Hinterbliebenenversorgung. Es wurden ein pauschaler Zinssatz von 1,78 %, erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,5% und Rentensteigerungen von 1,0 % p.a., eine Fluktuation von 1,0 % p.a. und die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Auswirkungen der Änderung des Rechnungszinses wurden im Zinsergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und, soweit vorhanden, passive Steuerlatenzen wurden verrechnet. Der bei den einzubeziehenden Unternehmen bestehende Überhang an aktiven latenten Steuern aus den Handelsbilanzen I und II wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 i.V.m. §§298 und 300 Abs. 2 HGB nicht angesetzt. Für latente Steuern, die auf Konsolidierungsmaßnahmen zurückzuführen sind, wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung ebenfalls mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen erfolgte zum jeweiligen Devisenkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls.

5. Angaben zum Konzernabschluss

5.1 Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter dieses Anhangs zu entnehmen. Die Geschäfts- und Firmenwerte zum 31.12.2022 stammen in Höhe von 2.616 TEUR aus der Kapitalkonsolidierung und in Höhe von 296 TEUR aus einbezogenen Unternehmen. Bei den assoziierten Unternehmen bestehen am Bilanzstichtag aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von 2.306 TEUR und passive Unterschiedsbeträge von 570 TEUR.

Anteilsbesitz

Die Angaben zum Anteilsbesitz sind in einer gesonderten Aufstellung in diesem Anhang dargestellt.

Vorräte

Der Posten 'Zum Verkauf bestimmte Grundstücke' beinhaltet Grundstücke mit unfertigen Bauten.

Forderungen/Verbindlichkeiten

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 1.351 TEUR und die Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von 516 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die erforderlichen Angaben zu den Verbindlichkeiten sowie die gewährten Sicherheiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dieses Anhangs dargestellt.

Rückstellungen für Pensionen

Pensionsrückstellungen aus Entgeltumwandlungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von 181 TEUR wurden mit Vermögensgegenständen verrechnet, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die fortgeführten Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände betragen 181 TEUR und entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Vor dem Hintergrund der ratierlichen Ansammlung gem. Art. 67 Abs.1 EGHGB werden Pensionsverpflichtungen in Höhe von 47 TEUR nicht ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.227 TEUR.

Passive latente Steuern

Die Passive latente Steuer beruht auf temporären und quasi-permanenten Differenzen bei Grundstücken und Gebäuden. Der unternehmensindividuelle Steuersatz des betreffenden Tochterunternehmens beträgt 27,6 %. Die passive latente Steuer ist auf Konsolidierungsmaßnahmen zurückzuführen. Der Posten wurde im Geschäftsjahr in Höhe von 28 TEUR erfolgswirksam aufgelöst.

5.2 Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen (Angaben in TEUR):

Entsorgung Sonstiges insgesamt
Deutschland 423.077 3.083 426.160

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 3.509 TEUR und außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschuss in Höhe von 3.529 TEUR.

Der Personalaufwand enthält 1.483 TEUR (Vorjahr: 1.250 TEUR) für Altersversorgung.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten 10.864 TEUR außerplanmäßige Abschreibungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.930 TEUR und in Höhe von 23 TEUR Aufwendungen aus der Folgeanwendung der Art. 66, 67 EGHGB.

Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus der Abzinsung in Höhe von 26 TEUR und Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 2 TEUR.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 663 TEUR.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von 28 TEUR.

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen

Zinsaufwendungen aus der Verzinsung von Altersvorsorgeverpflichtungen wurden mit Zinserträgen in Höhe von 5 TEUR aus der Verzinsung des nach § 246 Abs. 2 S.2 HGB zu verrechnenden Deckungsvermögens saldiert.

5.3 Angaben zur Kapitalflussrechnung

In den Finanzmittelfonds wurden gemäß DRS 21.33 die Zahlungsmittel der vollkonsolidierten Tochterunternehmen einbezogen. Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden, da sie nicht zur Disposition der liquiden Mittel gehören, in den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit einbezogen.

6. Sonstige Angaben

6.1 Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Haftungsverhältnis in Höhe von 300 TEUR aus der Sicherung eines Bankavals gegenüber einem assoziierten Unternehmen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des begünstigten Unternehmens ist solide, so dass es den zugrunde liegenden Verpflichtungen nachkommen kann.

6.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 35.220 TEUR, bestehend aus Miet- und Pachtverpflichtungen mit Restlaufzeiten von bis zu 7 Jahren und einem Bestellobligo aus Sach- und Finanzinvestitionsvorhaben.

6.3 Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 664 TEUR, davon für Abschlussprüfungsleistungen 476 TEUR, für Steuerberatungsleistungen 157 TEUR, für sonstige Leistungen 18 TEUR und sonstige Bestätigungsleistungen 13 TEUR.

6.4 Organmitglieder

Das Geschäftsführungsorgan ist die Lobbe Holding Geschäftsführung GmbH.

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Lobbe Holding Geschäftsführung GmbH sind:

Herr Gustav Edelhoff, Hemer

Frau Heike Edelhoff, Menden

Gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Lobbe Holding Geschäftsführung GmbH sind:

Herr Dr. Detlev Barkam, Hagen

Herr Dr. Reinhard Eisermann, Iserlohn

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf insgesamt 1.799 TEUR.

6.5 Angaben zu Mitarbeitern

In 2022 wurden durchschnittlich 2.610 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 1.812
Angestellte 675
Auszubildende 123
insgesamt 2.610

6.6 Übrige Angaben

Bankguthaben für fremde Rechnung

Es besteht eine nicht bilanzierte Herausgabeverpflichtung in Höhe von 68 TEUR im Rahmen einer Verwaltung nach WEG.

 

Iserlohn, den 24. August 2023

Lobbe Holding GmbH & Co KG

gez. Gustav Edelhoff

gez. Heike Edelhoff

gez. Dr. Detlev Barkam

gez. Dr. Reinhard Eisermann

Konzernanlagengitter 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Stand 1.1.2022 Änderungen des Konsolidierungskreises Zugänge 2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 5.410.382,02 0,00 398.514,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.530.203,55 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 32.040,00 0,00 32.040,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 20.972.625,57 0,00 430.554,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.133.335,43 0,00 1.725.208,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 240.232.161,50 0,00 27.698.256,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.566.887,70 0,00 3.618.017,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.324.278,85 0,00 6.701.898,33
Summe Sachanlagen 410.256.663,48 0,00 39.743.380,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 901.958,42 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assozierten Unternehmen 30.063.117,37 0,00 14.207.655,47
3. Sonstige Beteiligungen 945.301,95 0,00 1.648.555,52
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 150.000,00
Summe Finanzanlagen 31.910.377,74 0,00 16.006.210,99
Summe Anlagevermögen 463.139.666,79 0,00 56.180.146,14
Anschaffungs-/Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Umbuchungen 2022 Abgänge 2022 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 0,00 1.760,00 5.807.136,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 36.584,50 15.493.619,05
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 64.080,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 38.344,50 21.364.835,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.302.686,81 4.911,84 118.156.318,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.733.034,18 5.783.552,74 266.879.899,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.592,14 1.091.742,77 51.142.754,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -6.085.313,13 70.043,58 6.870.820,47
Summe Sachanlagen 0,00 6.950.250,93 443.049.793,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 876.958,42 25.000,00
2. Beteiligungen an assozierten Unternehmen 0,00 13.182.178,29 31.088.594,55
3. Sonstige Beteiligungen 0,00 1.310.019,82 1.283.837,65
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 150.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 15.369.156,53 32.547.432,20
Summe Anlagevermögen 0,00 22.357.751,96 496.962.060,97
Abschreibungen
ANLAGEVERMÖGEN Stand (kumuliert) 1.1.2022 Änderungen des Konsolidierungskreises Geschäftsjahr 2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 5.177.406,25 0,00 312.679,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.824.404,70 0,00 4.794.004,25
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.001.810,95 0,00 5.106.683,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 62.690.601,66 0,00 2.707.815,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 163.646.689,34 0,00 25.716.934,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.505.886,21 0,00 3.802.511,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 261.843.177,21 0,00 32.227.261,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 876.955,42 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assozierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Beteiligungen 132.475,20 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.009.430,62 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 275.854.418,78 0,00 37.333.945,64
Abschreibungen
ANLAGEVERMÖGEN Umbuchungen 2022 Abgänge 2022 Stand (kumuliert) 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 0,00 1.760,00 5.488.325,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 36.584,50 12.581.824,45
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 38.344,50 18.070.150,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.304,31 65.394.112,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.936.484,99 184.427.139,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 954.709,68 38.353.688,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.895.498,98 288.174.940,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 876.955,42 0,00
2. Beteiligungen an assozierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Beteiligungen 0,00 46.015,77 86.459,43
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 922.971,19 86.459,43
Summe Anlagevermögen 0,00 6.856.814,67 306.331.549,75
Buchwerte
ANLAGEVERMÖGEN Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen 318.810,42 232.975,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.911.794,60 7.705.798,85
3. Geleistete Anzahlungen 64.080,00 32.040,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.294.685,02 7.970.814,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.762.205,94 52.442.733,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.452.760,51 76.585.472,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.789.066,51 13.061.001,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.870.820,47 6.324.278,85
Summe Sachanlagen 154.874.853,43 148.413.486,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.003,00
2. Beteiligungen an assozierten Unternehmen 31.088.594,55 30.063.117,37
3. Sonstige Beteiligungen 1.197.378,22 812.826,75
4. Sonstige Ausleihungen 150.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 32.460.972,77 30.900.947,12
Summe Anlagevermögen 190.630.511,22 187.285.248,01

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name Sitz Land Anteil am Kapital
Einbezogene Tochterunternehmen
Lobbe N.V. Zonhoven Belgien 100,00 %
Hellweg Immobilien GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Assekuranz Service GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Deutschland Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Tankschutz GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Recycling GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Industrieservice Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Umweltservice GmbH & Co KG (ehemals Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG) Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Umweltservice Geschäftsführung GmbH (ehemals Lobbe Entsorgung West Geschäftsführung GmbH) Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe RSW GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Kluge Sanierung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
TAC erste Verwaltungsgesellschaft mbH Braunsbedra Deutschland 100,00 %
Lobbe Metallrecycling GmbH Braunsbedra Deutschland 100,00 %
FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG Schwerin Deutschland 100,00 %
FVH Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Hartmann Entsorgung GmbH & Co. KG Iserlohn Deutschland 100,00 %
Hartmann Entsorgung Verwaltungs-GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Lobbe Entsorgung GmbH Bestwig Deutschland 100,00 %
Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG Paderborn Deutschland 100,00 %
Lobbe Kanaltechnik Geschäftsführung GmbH Paderborn Deutschland 100,00 %
U! Ventures GmbH Iserlohn Deutschland 100,00 %
Baust/Stratmann GbR Bestwig Deutschland 81,82 %
Nicht einbezogene Tochterunternehmen
Lobbe Serveis del Garraf S.L. * Sitges Spanien 100,00 %
Edelfund Invest GmbH ** Iserlohn Deutschland 100,00 %

* Verzicht auf die Einbeziehung nach § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB
** Verzicht auf die Einbeziehung nach § 296 Abs. 2 HGB

Die Bilanzsumme, das Eigenkapital, der Cashflow und das Jahresergebnis der Gesellschaften betragen jeweils und insgesamt weniger als 0,61 % der jeweiligen Konzernwerte.

Name Sitz Land Anteil am Kapital
Assoziierte Unternehmen
Gewerbepark Deilinghofen GmbH & Co. Hemer Deutschland 24,87 %
Gewerbepark Deilinghofen Geschäftsführung GmbH Hemer Deutschland 25,00 %
AMK Objektgesellschaft mbH & Co KG Iserlohn Deutschland 24,50 %
MK Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG Iserlohn Deutschland 50,00 %
MK Beteiligungsgesellschaft Verwaltung mbH Iserlohn Deutschland 50,00 %
Autohaus Brenzel GmbH & Co. KG Iserlohn Deutschland 50,00 %
Polen Zement Beteiligungsges. mbH Dortmund Deutschland 33,33 %
LB Verwaltungs GmbH Iserlohn Deutschland 50,00 %
MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe mbH & Co. KG Hofheim am Taunus Deutschland 50,00 %
MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe Geschäftsführung mbH Hofheim am Taunus Deutschland 50,00 %
PS Umweltdienst GmbH Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
PS Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
PS Verwaltungs GmbH Meinerzhagen Deutschland 50,00 %
Lagupres S.L. Constanti Spanien 47,37 %
EWG Immobilien und Beteiligungs oHG Bestwig Deutschland 50,00 %
Pader Entsorgung GmbH & Co. KG Paderborn Deutschland 50,00 %
Pader Entsorgung Beteiligungs GmbH Paderborn Deutschland 50,00 %
Zentek Services GmbH & Co. KG Köln Deutschland 50,00 %
Zentek Services Verwaltungs GmbH Köln Deutschland 50,00 %
GNR Gesellschaft zur energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe mbH Brakel Deutschland 33,33 %
Zentek GmbH & Co. KG Köln Deutschland 32,00 %
Zentek Verwaltungs GmbH Köln Deutschland 32,00 %
BBL Biomasse und Brennstofflogistik GmbH Frankenberg (Eder) Deutschland 30,00 %
RELO Wertstoffaufbereitung GmbH Meschede Deutschland 20,00 %
Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen
SASE gGmbH Iserlohn Deutschland 25,00 %
Lobbe - MK Umweltservice GmbH & Co KG Iserlohn Deutschland 50,00 %
Lobbe - MK Umweltservice Geschäftsführung GmbH Iserlohn Deutschland 50,00 %
Bad Arolser Nahwärme GmbH (BAN) Bad Arolsen Deutschland 47,00 %
Kompostwerk Hellefelder Höhe GmbH Sundern Deutschland 25,10 %

Diese assoziierten Unternehmen sind für den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Der aktive Unterschiedsbetrag zu Beginn des Geschäftsjahres und das anteilige Ergebnis betragen weniger als 0,37 % der jeweiligen Konzernwerte für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen.

Konzernverbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Stand zum 31.12.2022 insgesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75.078.436,93 16.091.336,49 47.283.285,70 11.703.814,74
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.928.133,38 19.928.133,38 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.154.205,79 5.154.205,79 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 12.471.082,14 12.471.082,14 0,00 0,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 12.033.647,82 9.033.647,82 3.000.000,00 0,00
davon a) aus Steuern a) 2.882.581,74
(Vorjahr: 4.294.918,86 )
b) im Rahmen der b) 536.829,42
sozialen Sicherheit ( Vorjahr: 570.246,63 )
124.665.506,06 62.678.405,62 50.283.285,70 11.703.814,74
Stand zum 31.12.2022 davon durch Pfand- und ähnliche Rechte gesichert Art der Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 63.688.121,32 Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
davon a) aus Steuern
b) im Rahmen der
sozialen Sicherheit
63.688.121,32

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 2022 2021
TEUR TEUR
Konzerngewinn 14.765 24.225
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 26.470 28.635
+ / - Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 538 3.167
+ / - Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -112 1.229
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 566 -34
- / + Zunahme / Abnahme der Forderungen gegen verbundene / beteiligte Unternehmen 1 -103
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.972 -8.385
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten gegen verbundene / beteiligte Unternehmen 0 142
+ / - Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungs-tätigkeit zuzuordnen sind 2.905 -3.653
+ / - Zinsaufwendungen / Zinserträge 968 1.442
- Sonstige Beteiligungserträge -10.666 -10.076
+ / - Aufwendungen / Erträge aus aus außerordentlichen Posten 9.983 0
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 5.084 4.568
- / + Ertragsteuerzahlungen -7.788 -3.557
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 40.742 37.600
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 11
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -156 -158
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.387 2.498
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögem -39.743 -26.519
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 200 27
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.798 -644
+ Einzahlungen Rückerstattung Deckungsvermögen 197 609
Auszahlungen Dotierung Deckungsvermögen -33 -57
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 106 7.320
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -13.414 -2.795
+ Erhaltene Zinsen 409 321
+ Erhaltene Dividenden 11.305 10.119
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -41.540 -9.268
+/- Ein-/ Auszahlungen aus der Aufnahme / Tilgung von Gesellschafterdarlehen -1.683 -1.418
+ / - Ein- / Auszahlungen aus der Aufnahme / Tilgung sonstiger Darlehen 1.750 -2.138
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 2.500 8.850
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -22.006 -20.724
- Gezahlte Zinsen -1.300 -1.620
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -15 -17
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -20.754 -17.067
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -21.552 11.265
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 34
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode (= liquide Mittel) 31.945 20.646
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode (= liquide Mittel) 10.393 31.945

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungs Standard 22 (DRS 22)

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen Summe
Kommanditisten Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Gewinnrücklage Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2020 7.600.000,00 62.260.679,86 37.304.735,29 99.565.415,15 107.165.415,15
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -18.016.968,36 0,00 0,00 0,00 -18.016.968,36
Einstellung in Rücklagen 0,00 24.000.000,00 0,00 24.000.000,00 24.000.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 18.016.968,36 0,00 6.191.410,80 6.191.410,80 24.208.379,16
Stand am 31.12.2021 7.600.000,00 86.260.679,86 43.496.146,09 129.756.825,95 137.356.825,95
Belastung / Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 10.280.420,34 0,00 0,00 0,00 10.280.420,34
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -10.280.420,34 0,00 25.030.350,52 25.030.350,52 14.749.930,18
Stand am 31.12.2022 7.600.000,00 86.260.679,86 68.526.496,61 154.787.176,47 162.387.176,47
Nicht beherrschende Anteile
Summe
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2020 2.000,00 0,00 2.000,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -16.995,50 -16.995,50
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 16.995,50 16.995,50
Stand am 31.12.2021 2.000,00 0,00 2.000,00
Belastung / Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -14.682,94 -14.682,94
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 14.682,94 14.682,94
Stand am 31.12.2022 2.000,00 0,00 2.000,00
Konzerneigenkapital
Summe
EUR
Stand am 31.12.2020 107.167.415,15
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -18.033.963,86
Einstellung in Rücklagen 24.000.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 24.225.374,66
Stand am 31.12.2021 137.358.825,95
Belastung / Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 10.265.737,40
Einstellung in Rücklagen 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 14.764.613,12
Stand am 31.12.2022 162.389.176,47

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Lobbe Holding GmbH & Co KG

Iserlohn

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die LOBBE-Gruppe ist Dienstleister in den Bereichen Industrieservice, Altlastensanierung, Entsorgungs- und Recyclingmanagement, Havariemanagement, Schadstoffsanierung und in der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Zu unseren Kunden zählen neben Industrie- und Gewerbeunternehmen auch Verbände, Organisationen des Gesundheitswesens, Kommunen und Privatpersonen.

Das Leistungsspektrum reicht vom Sammeln und Transportieren über das Sortieren, Verwerten, Aufbereiten und Entsorgen von Abfällen bis hin zur Vermarktung von Sekundärrohstoffen. Ergänzt wird diese Dienstleistungspalette durch den Einsatz moderner Technik in den Behandlungsanlagen und der gesamten Logistikkette. Durch ein gezieltes Stoffstrommanagement werden Abfälle den geeigneten Sortier- und Aufbereitungsanlagen zugeführt und verwertet sowie Restmengen entsorgt. Dies geschieht über eigene Anlagen, Beteiligungsanlagen sowie feste Kontingente in Fremdanlagen und garantiert zusammen mit einem strengen Qualitätsmanagementsystem maximale Entsorgungssicherheit. Gleichzeitig bleibt so der Wert der verschiedenen Abfallarten auf ökologisch sinnvolle und wirtschaftlich günstige Weise erhalten.

LOBBE ist somit in der Lage, nahezu die gesamte Bandbreite an Entsorgungsleistungen anzubieten. Dabei liegt das Bestreben darin, möglichst Wertstoffkreisläufe zu schließen und Sekundärrohstoffe dem Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen. Nachhaltiges Wirtschaften und der umweltbewusste und schonende Umgang mit Wert-/Abfallstoffen stehen dabei stets im Vordergrund.

Mit unseren Industrieservicedienstleistungen bei der Reinigung von Industrietanks, bei der chemischen Reinigung von Industrieanlagen, beim Stillstandsmanagement, im Stahl- und Rohrleitungsbau, beim Einsatz von Luftfördertechnik sowie bei der Dekontamination und Reinigung von Oberflächen mittels HD-Technik gewährleisten wir eine höchstmögliche Verfügbarkeit der technischen Ressourcen von Industrieunternehmen.

Weiterhin bietet LOBBE ein breites Dienstleistungsspektrum im Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft an, beginnend mit der Rohr- und Kanalreinigung, der optischen TV-Inspektion von Rohrleitungen, Schacht- und abwassertechnischen Sonderbauwerken, der Dichtheitsprüfung bis hin zur grabenlosen Rohrsanierung.

LOBBE deckt mit den Kompetenzen im Bereich des Industrie- und Anlagenservice, der Abfallwirtschaft sowie der Sanierung von Umweltschäden somit wichtige Handlungsfelder bei der Aufrechterhaltung, Optimierung und Weiterentwicklung gesamtwirtschaftlich relevanter Wertschöpfungsketten ab.

Kernmarkt der LOBBE-Gruppe ist Deutschland, wobei auch im Ausland Gewinn versprechende Aufträge akquiriert und umgesetzt werden, teilweise auch unter Einbeziehung regionaler Partner. Die LOBBE-Gruppe verfügt über insgesamt 55 Standorte im Inland (Vorjahr 53 Standorte).

Im Bereich Immobilien werden Wohn-, Büro- und Gewerbeimmobilien sowohl für den eigenen Bestand als auch zum Weiterverkauf entwickelt.

Das Mutterunternehmen steuert übergreifend unter anderem die Bereiche Strategie, Recht, Finanzen, Controlling, Einkauf, Marketing und Versicherungen.

Zur Unternehmenslenkung und zur Prüfung der Einhaltung der Unternehmensziele besteht ein Konzerncontrollingsystem. Die laufenden Managementberichte der Tochter- und Beteiligungsunternehmen werden zusammengeführt und entsprechend ausgewertet. Es finden regelmäßige Besprechungen mit den operativ Verantwortlichen statt.

2. Forschung und Entwicklung

Es gab in 2022 keine wesentlichen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich 2022 vom coronabedingten Einbruch des Jahres 2020 erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Laut Statistischem Bundesamt ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 um 1,8 % gewachsen. Gebremst wurde das Wachstum vor allem durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie der daraus resultierenden Inflation, insbesondere bedingt durch extreme Energiepreiserhöhungen. Hinzu kommen in diesem Zusammenhang beschlossene Wirtschaftssanktionen, die sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt haben. Weltweite Rezessionssorgen, steigende Zinsen und die hohe Unsicherheit führen zu einem starken Nachfragerückgang.

Exponentiell gestiegene Energiekosten, vor allem im Bereich der Kraftstoffe, Gas und Strom, belasten Haushalte und Unternehmen gleichermaßen. Anhaltende Lieferengpässe insbesondere bei Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder auch im Maschinenbau führten zu Produktionsengpässen und langen Lieferzeiten für dringend benötigte Technik.

Die Kreislaufwirtschaftsbranche hat das Jahr 2022 trotz der widrigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut überstanden. Wesentlicher Faktor waren die gegenüber dem Jahr 2021 weiter gestiegenen Erlöse für Rohstoffe. Vor allem die Preise für Materialien aus den Bereichen Schrott, Papier und Holz legten im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu, brachen aber infolge geringerer Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte wieder ein. Dennoch konnten die stetigen Mengenrückgänge sowie der im Winterhalbjahr einsetzende Preisverfall der Preise für Sekundärrohstoffe überkompensiert werden.

Das Jahr 2022 war vor allem durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen geprägt. Einen wesentlichen Durchbruch gab es im Bereich der mineralischen Abfälle mit einer neuen Mantelverordnung. Auf europäischer Ebene wird weiter an der Umsetzung des Green-Deals sowie den entsprechenden Adaptionen in deutsches Recht gearbeitet.

Der Umgang mit knappen Ressourcen und die Chance, über eine funktionierende Kreislaufwirtschaft Materialien und Produkte wiederzuverwerten, hat auch im Jahr 2022 weiter an Bedeutung gewonnen. Hinzu kommen Verpflichtungen, sich über Nachhaltigkeitsberichte mit seinem eigenen CO 2 -Fußabdruck zu beschäftigen und diesen zu reduzieren. An dieser Stelle kann und muss die Kreislaufwirtschaft Partner für produzierende Unternehmen werden.

Die Kreislaufwirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit dem sogenannten Green-Deal hat die EU-Kommission ehrgeizige Ziele gesetzt, von denen nahezu alle Stoffströme betroffen sein werden. Die Gewinnung hochwertiger Sekundärrohstoffe, Energieeffizienz und Reduzierung von Restabfallmengen werden als zentrale Themen eine wesentliche Rolle spielen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen in Teilen noch geschaffen werden; der Vollzug bleibt teilweise noch unklar. Hier fehlt der gesamten Branche Planungs- und Investitionssicherheit. Weitere Themen und Belastungen für die Unternehmen sind nach wie vor ausufernde Bürokratie, schleppende Digitalisierung der Verwaltung und insgesamt zu wenig Impulse von Seiten der Politik.

Der Industrie- und Anlagenservice befindet sich weiterhin in einem kompetitiven Marktumfeld. Für eine erfolgreiche Branchenpositionierung sind dabei wettbewerbsfähige Dienstleistungen für den sicheren Bau, Betrieb und Rückbau von Industrieanlagen und sonstiger Infrastruktur unabdingbar. Dabei nehmen auch hier Themen wie Nachhaltigkeit und digitale Transformation zunehmende Relevanz in Anspruch.

Der zielgerichtete Einsatz von hochqualifizierten Mitarbeitern und spezialisierter Anlagentechnik ist dabei wesentlicher Bestandteil von komplexen Instandhaltungsprozessen in den Schlüsselindustrien am Technologiestandort Deutschland. Damit leistet der Industrieservice einen wesentlichen Beitrag für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit wichtiger Industriezweige wie z.B. in den Bereichen (Petro-)Chemie, Stahl, Montan und Energie.

Der inländische Markt für die Sanierung von Schadstoffbelastungen von Gebäuden und technischen Anlagen ist durch einen intensiven Wettbewerb geprägt. Die Vergabe erfolgt zu einem überwiegenden Teil über Ausschreibungen der zu erbringenden Leistungen. Bei der Teilnahme an Ausschreibungen trifft sich in Abhängigkeit von der Komplexität des jeweiligen Vorhabens eine mehr oder weniger große Anzahl von Wettbewerbern.

Das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld in 2022 hat die Branchenunternehmen der Wasser- und Abwasserwirtschaft maßgeblich beeinflusst. Neben einer branchenweiten angespannten Personalsituation aufgrund einer weiterhin spürbaren Unterdeckung an Fachkräften konnte zusätzlich eine verhaltende Situation in der Auftragsvergabe seitens der Industrie als auch der kommunalen Auftraggeber beobachtet werden. Das geringe Volumen an zur Verfügung stehenden Aufträgen hat dazu geführt, dass Marktpreise in Teilen stark unter Druck gerieten.

Der für die Konzerngesellschaft Hellweg Immobilien GmbH relevante Iserlohner Gewerbeimmobilienmarkt hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin stabil gezeigt.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesamtleistung der LOBBE-Gruppe in 2022 setzt sich wie folgt zusammen:

416.853 TEUR Sparte "Entsorgung" (Vorjahr: 410.914 TEUR)
2.953 TEUR Sparte "Immobilien/Sonstiges" (Vorjahr: 2.801 TEUR)
419.806 TEUR Gesamtleistung (Vorjahr: 413.715 TEUR)

Die Gesamtleistung in der Sparte "Entsorgung" gliedert sich in folgende Geschäftsbereiche:

Gewerbe-/Sonderabfallentsorgung/Sonstige Entsorgungsleistungen 252.689 TEUR (Vorjahr: 250.013 TEUR)

Industrieservice/Sanierung 119.263 TEUR (Vorjahr: 113.873 TEUR)

Schadstoffsanierung 22.012 TEUR (Vorjahr: 26.760 TEUR)

Metallrecycling 22.889 TEUR (Vorjahr: 20.268 TEUR)

Im Geschäftsbereich der Gewerbe-/Sonderabfallentsorgung/Sonstige Entsorgungsleistungen stellte sich der Geschäftsverlauf in 2022 wie folgt dar:

Zu den Stärken von LOBBE zählte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die breite Diversifizierung von Geschäftsfeldern und Kundensegmenten. Die Logistik war in 2022 gut ausgelastet.

Im Geschäftsfeld Sonderabfall konnten die Umsätze vor allem preisbedingt gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. In dem Bereich der Behandlungsanlagen für überwachungsbedürftige Abfälle ist die Auslastung auf dem verhaltenen Niveau des Vorjahres geblieben. Die großen Stoffströme aus der Industrie der Oberflächenbehandlung und der chemischen Industrie gehen weiter zurück. Die überwachungsbedürftigen Abfälle entwickeln sich zu einem kleinteiligen Chargenmarkt, der höhere Preise generiert, jedoch im Handling auch deutlich aufwändiger wird.

Alle Sortier- und Aufbereitungsanlagen im Bereich der Wertstoffe liefen auch in 2022 störungsfrei. Die Verwertungserlöse waren hoch; im Gegenzug gingen die Mengen jedoch zurück. Insbesondere am Altholzmarkt war der Nachfrageüberhang deutlich zu spüren.

Im Geschäftsbereich Kommunale Entsorgung/Duale Systeme sind die Sammelmengen in 2022 zurückgegangen. Die Umsätze liegen auf dem Vorjahresniveau, wobei einem Rückgang der Sammelmengen insbesondere in den Bereichen Grünabfall und Sperrgut gegenläufige Effekte aus der Anwendung vertraglicher Preisgleitklauseln gegenüberstehen. Der hohe Anteil an öffentlichen Aufträgen mit komfortablen Laufzeiten stellte auch im Jahr 2022 eine stabile Grundauslastung sicher. Bestehende Verträge konnten im Rahmen neuer Ausschreibungen wiedergewonnen werden.

Im Geschäftsfeld Biomasse sind die Umsätze aus Sammlung im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen; die trockene Witterung hat zu einem Mengeneinbruch von ca. 20 % geführt. Die Verarbeitungsmengen im Bereich Altholz sind weiter rückläufig. Im Gegenzug sind jedoch wieder Erlöse im Warenausgang entstanden. Die hohen Einspeisevergütungen am Strommarkt haben bei den Biomassekraftwerken zu hohen Vergütungen beim Altholz geführt. Die Aufbereitungsanlage könnte deutlich mehr Mengen verarbeiten als derzeit angeboten werden bzw. sinnvoll verwertet werden können. Aufgrund der Flexibilität im Anlagenbetrieb kann jedoch sehr kurzfristig auf ein verändertes Marktumfeld reagiert werden.

Die Spuckstoffaufbereitungsmengen sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen; die Ertragslage in diesem Geschäftsfeld blieb dabei weiterhin auskömmlich.

Die höheren Vergütungen bei der Vermarktung von Wertstoffen haben sich positiv auf die Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Gewerbe/Vermarktung/Sonstige Dienstleistungen ausgewirkt. Im Gegenzug sind allerdings auch die Zuzahlungen an die Kunden angestiegen.

Aufgrund der anhaltenden schwachen Nachfrage nach Kunststoffrezyklaten u.a. aus Post-Consumer-Abfällen bei weiterhin nicht kostendeckender Erlössituation wurde in 2023 beschlossen, den entsprechenden Geschäftsbetrieb der FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG am Standort Schwerin zum 31.05.2023 einzustellen. Die in diesem Zusammenhang stehenden außerordentlichen Aufwendungen und Erträge haben das Konzernergebnis in 2022 mit ca. 8.450 TEUR belastet.

Die Sortieranlage für Verpackungsabfälle war in 2022 wiederum sehr gut ausgelastet. Dabei konnten neben vertraglich gesicherten Mengen zusätzliche Mengen über Ausfallverbunde mit anderen Sortierbetrieben akquiriert werden. Die hohe Anlagenverfügbarkeit in Verbindung mit einer weiterhin sehr guten Sortierqualität hat im Berichtsjahr für ein positives Ergebnis gesorgt.

Im Geschäftsjahr 2022 war im Bereich der Kanaldienstleistungen die Auslastung weitestgehend gegeben, auch wenn durch zum Teil hohe Krankenstände und eine nicht ausreichende technische Verfügbarkeit aufgrund von Ausfallzeiten durch Reparaturen Stillstandzeiten der eingesetzten Kolonnen nicht vollends vermieden werden konnten.

Im Geschäftsbereich Industrieservice/Sanierung stellte sich der Geschäftsverlauf in 2022 wie folgt dar:

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie konnte der Geschäftsbereich auch in 2022 seine Reinigungs- und Fahrzeugtechnik gut auslasten. Seitens der produzierenden Industrie ist das Dienstleistungsangebot von LOBBE weiterhin auf hohem Niveau nachgefragt worden. Sowohl der Industrieservicebereich als auch der Geschäftsbereich Schadstoffsanierung konnten ihre Marktpositionen in diesem Umfeld nach eigener Einschätzung und Marktbeobachtung beibehalten und in Teilen weiter ausbauen.

Der Geschäftsbereich Metallrecycling verzeichnete bei einem leicht steigenden Umsatz einen deutlichen Ergebnisrückgang insbesondere aufgrund der hohen Volatilitäten bei Börsenpreisen für Edel- und Industriemetalle.

Entgegen der Planung für 2022 ging der Umsatz nicht zurück, sondern konnte vielmehr um 10,7 Mio. EUR gesteigert werden. Der Rückgang beim operativen Ergebnis im abgelaufenen Berichtsjahr lag im Bereich der entsprechenden Planung.

Das Investitionsvolumen für Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug im Jahr 2022 40.174 TEUR. Hiervon entfiel auf die Entsorgungssparte mit 39.847 TEUR der größte Teil. Investitionsschwerpunkte waren dort im abgelaufenen Geschäftsjahr die Anschaffung von Nutzfahrzeugen, Arbeitsmaschinen und Containern.

3. Lage

a.) Ertragslage

Die Gesamtleistung der LOBBE-Gruppe hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 413.715 TEUR um 1,5% auf 419.806 TEUR erhöht, unter anderem aufgrund einer überplanmäßigen Nachfrage nach Industrieservice-Dienstleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 9.887 TEUR um 5.245 TEUR über dem Vorjahreswert. Der deutliche Anstieg ist vor allem auf die Auflösung von Wertberichtigungen und dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zurückzuführen. Letztere ist der Einstellung des Geschäftsbetriebs der FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG geschuldet.

Die Materialeinsatzquote erhöhte sich aufgrund höherer Aufwendungen unter anderem für Kraftstoffe, Entsorgung und Wertstoffankäufe auf 42,4 % (Vorjahr 41,4 %).

Die Personalaufwandsquote liegt mit 33,9 % nur leicht über dem Vorjahresniveau (33,7 %), wobei der Personalbestand unter anderem zur Vorbereitung auf den in den kommenden Jahren beginnenden Renteneintritt der sogenannten Baby-Boomer gezielt aufgestockt wurde.

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr (55.812 TEUR) um 2.915 TEUR, unter anderem aufgrund höherer Aufwendungen für Fahrzeuge und Digitalisierungsprojekte.

Das Ergebnis aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen liegt mit 10.647 TEUR leicht über dem Vorjahreswert (10.057 TEUR). Die Steigerung ist vor allem auf verbesserte Ergebnisbeiträge im Geschäftsfeld Abfallaufbereitung zurückzuführen.

Das EBIT (Konzernjahresergebnis vor EE-Steuern und Zinsergebnis, einschließlich des Beteiligungsergebnisses) der Gruppe liegt mit 21.458 TEUR unter dem Vorjahreswert von 32.082 TEUR.

Der Konzerngewinn des Geschäftsjahres 2022 beträgt 14.750 TEUR und ist damit niedriger als im Vorjahr (24.208 TEUR). Der Rückgang des Konzerngewinnes ist dabei überwiegend auf eine deutliche Erhöhung der Abschreibungen im Zusammenhang mit der Einstellung der Herstellung von PE-Granulaten aus Post-Consumer-Verpackungen am Standort Schwerin zurückzuführen.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt, bezogen auf das zu Beginn des Jahres eingesetzte Eigenkapital, 10,7 % (Vorjahr: 22,6 %).

b.) Finanzlage

Die Finanzlage der Gruppe ist weiterhin sehr stabil. Das Debitorenmanagement ist darauf ausgerichtet, die Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr gegeben.

Die Kapitalstruktur des Konzerns ist ebenfalls stabil. Die Deckung des Investitionsbedarfs erfolgte im Berichtsjahr überwiegend durch eigene Mittel.

Die Eigenkapitalquote beträgt 48 % und liegt damit deutlich über Vorjahresniveau (40 %); zusammen mit den Gesellschafterdarlehen errechnet sich eine Quote von 52 % (Vorjahr: 47 %)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.22 in Höhe von 75.078 TEUR (Vorjahr: 94.585 TEUR) machen 22 % der Bilanzsumme aus. Die um entsprechende Guthaben bereinigten Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2.046 TEUR auf 64.686 TEUR.

Der Gruppe stehen zur Finanzierung unterjähriger Liquiditätsschwankungen wie im Vorjahr umfangreiche Kontokorrentlinien zur Verfügung, die am Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen waren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6 % der Bilanzsumme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von angebotenen Skontomöglichkeiten beglichen.

Die Working-Capital-Ratio (ohne Gesellschafterdarlehen) beträgt 189 % (Vorjahr 205 %).

c.) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gruppe ist nach wie vor stabil. Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und langfristiges Fremdkapital gedeckt.

Die Sachanlagenintensität beträgt 46 % und liegt damit nahezu auf Vorjahresniveau (44 %).

Die Bindungsdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 55 Tage und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr (59 Tage) leicht vermindert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im internen Konzerncontrollingsystem werden zur Steuerung der Gruppe unter anderem Betriebsergebnisse nach Gesellschaften und Sparten erstellt. Maßgeblich für die Beurteilung des Erfolges sind der Cashflow der Gesellschaften und Sparten sowie die getätigten Investitionen.

Auf Ebene der Einzelgesellschaften werden zusätzlich Deckungsbeiträge nach Standorten und Sparten sowie der Auslastungsgrad der Fahrzeuge und Anlagen herangezogen.

Der nach DVFA/SG ermittelte Jahres-Cashflow beträgt 50.967 TEUR (Vorjahr: 55.566 TEUR) und speist sich aus dem Jahresergebnis, den Abschreibungen und der Veränderung der mittel- und langfristigen Rückstellungen unter Bereinigung wesentlicher nicht zahlungswirksamer Aufwendungen und Erträge.

Die LOBBE-Gruppe beschäftigte in 2022 ausschließlich im Inland durchschnittlich 2.610 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.566).

5. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als gut bezeichnet.

Die Umsatzentwicklung ist ebenso wie die Cashflow-Entwicklung gut.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. So konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen angebotene Skontoabzüge realisiert werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Gesellschafterdarlehen) sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte vollständig gedeckt.

III. Prognosebericht

Für das Prognosejahr 2023 rechnet die Gruppe mit einem stabilen Wettbewerbsumfeld. Konkrete Marktentwicklungen im Umfeld von Industrie und Gewerbe sind vor dem Hintergrund von temporären Lieferengpässen in einigen Teilbereichen und deutlich ansteigenden Rohstoff- und Energiepreisen derzeit allerdings schwer einzuschätzen. Hinzu kommen die Unsicherheiten aus dem Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen auf Politik und Wirtschaft.

Die Geschäftsführung rechnet daher mit weiteren Mengenrückgängen insbesondere bei Kunden im Automobilsektor und höheren Aufwendungen im Logistikbereich unter anderem bei Kraftstoffen.

Die Preise für Sekundärrohstoffe legten seit Beginn des Jahres 2021 deutlich zu, brachen aber infolge geringerer Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2022 wieder massiv ein. Eine Erholung im Jahr 2023 ist nicht abzusehen.

Die schwierige Absatzlage bei den Kunden aus der Automobilzulieferindustrie verringert auch weiterhin das Mengenaufkommen für die Sonderabfallanlagen; eine Vollauslastung der Anlagen wird auch in 2023 nur schwer möglich sein. Demgegenüber steht ein gleichbleibender Fixkostenblock, der zur Reduzierung der Deckungsbeiträge führt.

Weiterhin belastet die aktuelle Verkehrslage die Produktivität im Bereich Logistik. Die Sperrung der Rahmedetalbrücke der A45 führt zu nennenswertem Mehraufwand bei Logistikkosten.

Im Bereich Industrieservice sind vielversprechende Projekte angelaufen, in denen LOBBE die anerkannte Kompetenz im Bereich des Shut-Down-Managements und der Sanierung einbringen und weiter ausbauen kann. Im Zusammenhang mit der spanischen Beteiligung werden positive Synergieeffekte erwartet. Erste gemeinsame Projekte konnten erfolgreich im deutschen Markt etabliert werden. Der optimistisch stimmende Auftragsbestand für die nächsten Monate und Jahre sowie die Erkenntnisse aus der operativen Umsetzung von Projekten führen dazu, dass LOBBE hier auch weiterhin ein stabiles Ertragsniveau erwartet. Diverse Verträge mit Bestandskunden konnten verlängert und teilweise erweitert werden; zudem wurden neue Kunden gewonnen.

Der bereits eingeschlagene Prozess der Digitalisierung von internen Arbeitsabläufen in der Gruppe wird weiter konsequent vorangetrieben. Dies wird zu einer höheren Transparenz und zu einer Steigerung der Produktivität führen.

Insgesamt sehen wir für die Gruppe eine positive Zukunftsperspektive. LOBBE ist in der Branche und in den regionalen Märkten gut aufgestellt. Die Erweiterung des Marktgebietes der Unternehmensgruppe durch getätigte und weiter geplante Zukäufe wird dabei zusätzlich zur Stabilisierung von Geschäftsfeldern beitragen.

Das geplante Investitionsvolumen liegt auch aufgrund von Nachholeffekten aus Lieferverzögerungen in Vorjahren leicht über dem Niveau des Vorjahres und betrifft im Wesentlichen Ersatzinvestitionen im Bereich Logistik.

Die Planung für das Prognosejahr 2023 wurde unter Mitwirkung aller ergebnisverantwortlichen Führungskräfte auf Ebene der Geschäftsfelder erstellt. LOBBE erwartet für das Geschäftsjahr 2023 bei Umsatz einen Wert leicht unter und beim Ergebnis einen Wert leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2023 erfolgte zufriedenstellend. Umsatz und Ergebnis entsprechen bislang den Planwerten.

IV.Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Branche ist wettbewerbsintensiv; kleinere und mittelständische Unternehmen agieren in einem begrenzten Markt und konkurrieren dort bei europaweiten Ausschreibungen mit großen, zum Teil international agierenden Konzernen. Diesem Wettbewerbsdruck begegnet die Gruppe durch Ausweitung der Dienstleistungspalette im Bestandskundengeschäft, Investitionen in die Automatisierung von Prozessen und laufende Effizienzsteigerung. Einen großen Vorteil zieht LOBBE aus der langjährigen Marktpräsenz. Die Partnerschaft mit vielen Kunden ist über Jahre gewachsen; der Bekanntheitsgrad der Marke und die Kundenzufriedenheit sind weiterhin sehr hoch.

Die Entsorgungsbranche bewegt sich seit je her in einem sehr stark reglementierten Markt. Eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen wirken auf die Geschäftsprozesse ein, wobei die geplanten Änderungen im Kreislaufwirtschaftsgesetz hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen schwer zu beurteilen sind. Des Weiteren sorgen gesetzliche Vorgaben im Bereich der Clean-Vehicle-Directive für Herausforderungen bei der CO 2 -neutralen Müllabfuhr der Zukunft. Technologieoffenheit wird hier der Schlüssel zum Erfolg sein.

Hinzu kommt der uneinheitliche Vollzug dieser Regelungen, was zu Wettbewerbsverzerrungen und fehlender Planungssicherheit führt. Kommunen sind teilweise starke Wettbewerber als auch Auftraggeber. Die Tendenz zur Rekommunalisierung und die zunehmende Komplexität öffentlicher Ausschreibungen bei gleichzeitiger Verkürzung der Vertragslaufzeiten entziehen vielen Entsorgern die Investitionssicherheit. Eine zunehmende Belastung werden längere Lieferzeiten und Kostensteigerungen für Entsorgungsfahrzeuge. Die Kalkulation von Festpreisangeboten wird vor dem Hintergrund stark schwankender Energiepreise anspruchsvoller.

Die Anforderungen an die Branche werden immer komplexer und anspruchsvoller. Neben technologischem Know-How ist ein erhöhter Kapitaleinsatz gefragt. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die innovative Technologien nicht entwickeln oder finanzieren können, geraten hier zunehmend unter Druck. LOBBE erweist sich auch unter diesem Gesichtspunkt als weiterhin sehr gut aufgestellt und bietet u.a. durch seine eANV-Lösung (elektronisches Abfall-Nachweis-Verfahren), den Remote Lance Worker, ein Gerät zur automatischen Reinigung von Bandtrocknern, sowie den Robotized Lance Frame (RLF) zur vollständig automatisierten Reinigung von Wärmetauschern innovative Service- und Dienstleistungen an.

Die Aufbereitungsanlagen für Leichtverpackungen sind durch die Vorgaben des Verpackungsgesetzes reglementiert. Hier spielen insbesondere vorgeschriebene Verwertungsquoten eine große Rolle. Von entscheidender Bedeutung für die Ertragslage ist die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei vergleichbarer Sortierqualität.

Der Immobiliensektor weist zwar generell insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien eine gewisse konjunkturelle Abhängigkeit auf; die Vermarktungssituation der Bestandsobjekte ist derzeit aber nach wie vor zufriedenstellend. Um frühzeitig auf veränderte Markt- bzw. Mietersituationen eingehen zu können, wird das relevante Marktumfeld laufend beobachtet, um gegebenenfalls zeitnah entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. In diesem Zusammenhang erscheint die eher regionale Ausrichtung vorteilhaft, da gerade der relevante Iserlohner Gewerbeimmobilienmarkt aufgrund der sehr detaillierten Markteinblicke derzeit keine nicht beherrschbaren Risiken aufweist.

Ertragsorientierte Risiken

Die Erwartungshaltung der Kunden hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Dienstleistung muss sicher und schnell erfolgen sowie möglichst kostengünstig sein, die Behandlung und Verwertung der Abfallstoffe umweltfreundlich und Ressourcen schonend. Hinzu kommen sich häufig ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen. Dank detaillierter Kenntnisse des Marktes, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der technologischen Möglichkeiten kann LOBBE diesen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und somit seine Marktposition festigen.

Als Dienstleister für Kunden aus Industrie und Gewerbe hat LOBBE mit einem Netz an Betriebsstätten die Nähe zum Kunden und durch kurze Anfahrtswege auch wettbewerbsfähige Preise.

Das klassische Bestandsgeschäft der Dienstleistungen im Entsorgungsmarkt ist zum großen Teil durch feste Verträge abgesichert. Die Logistik wird laufend optimiert; auf veränderte Marktbedingungen kann schnell reagiert werden. Die Preisentwicklung am Markt für Sekundärrohstoffe wird für das Jahr 2023 schlechter gesehen als in den Jahren 2022 und 2021. Die Entwicklung der Entsorgungskosten wird für 2023 aufgrund rückläufiger Mengen eher positiv eingeschätzt. Hohe Energiekosten könnten das Ergebnis in 2023 grundsätzlich belasten. LOBBE wird daher im Prognosejahr diese Kostensteigerungen in Form von notwendigen und transparenten Preisanpassungen möglichst flächendeckend an die Kunden weitergeben.

Das im Projektgeschäft bestehende latente Risiko fehlender Anschlussaufträge wird angesichts bestehender und angestrebter Vergabezuschläge als beherrschbar eingeschätzt.

Das Geschäftsmodell der Aufbereitungsanlage für Leichtverpackungen ist im Wesentlichen durch jährliche Sortierverträge abgesichert. Die Anlage hat dabei keine Schwierigkeiten, die vorgeschriebenen Sortierquoten zu erreichen. Ertragsrisiken bestehen dabei hauptsächlich in der Preisentwicklung am Markt für Sekundärrohstoffe und in der Entwicklung der Entsorgungskosten. Diesbezügliche Preisänderungen und geänderte Qualitätsanforderungen werden in den jährlichen Sortierverträgen weitestgehend entsprechend eingepreist.

Im Immobiliensektor ist wegen der zum größten Teil mehrjährigen Mietvertragslaufzeiten das Leerstandsrisiko gering. Neben dem allgemeinen Marktumfeld wird die Bonität der einzelnen Mieter laufend überwacht, um auf evtl. Zahlungsausfallrisiken frühzeitig reagieren zu können.

Die operativen Risiken werden daher derzeit als gering eingeschätzt.

LOBBE geht auch bei etwaigen künftigen bedeutenden Umsatzrückgängen in einzelnen Geschäftsbereichen davon aus, dass diese zunächst beherrschbar bleiben, da die Gruppe wie in 2022 mit unterschiedlichen, teilweise negativ korrelierenden Geschäftsbereichen diversifiziert ist. Zudem ist die Liquiditätsausstattung weiterhin sehr auskömmlich. Auch in den ersten Monaten des Jahres 2023 haben sich derartige wesentliche negative Auswirkungen nicht gezeigt.

Die künftigen Auswirkungen des seit dem 24.02.2022 andauernden offenen Krieges von Russland gegen die Ukraine sind weiterhin nicht abschätzbar bzw. nicht hinreichend verlässlich quantifizierbar. Hierbei sind vor allem ein bundesweiter Rückgang der konjunkturellen Entwicklung in Verbindung mit weiter steigenden Energiekosten zu nennen. Die weltweiten Rezessionssorgen, steigende Zinsen und die hohe Unsicherheit können zu einem starken Nachfragerückgang führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die Bündelung von Finanzvolumina und die zentrale Steuerung und Überwachung des Finanzmanagements wird eine optimale Nutzung der finanziellen Ressourcen unterstützt und eine permanente Optimierung der Finanzstrukturen gewährleistet.

Besonderen Wert legt LOBBE auf das Management von latenten Liquiditätsrisiken. Für kurzfristige Liquiditätsschwankungen stehen umfangreiche Kontokorrentvereinbarungen mit mehreren Kreditinstituten zur Verfügung, die am Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen waren. Alle finanz- und liquiditätsrelevanten Faktoren werden täglich in einem Treasury-System überwacht. Die Geschäftsführung wird regelmäßig informiert.

Wesentlichen kurzfristigen Zinsschwankungen und damit -risiken ist die Gruppe bei bestehenden Fremdmitteln nicht ausgesetzt, da diese überwiegend durch mittel- und langfristiger Kredite zu Festzinssätzen dargestellt sind. Der durch saisonale Schwankungen im operativen Geschäft bedingte kurzfristige Mittelbedarf beinhaltet ein überschaubares Zinsänderungsrisiko.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gruppe sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

In einem dynamischen, sich ständig ändernden Wettbewerbsumfeld sieht LOBBE aufgrund seiner Marktstellung und Finanzstärke gute Chancen, seine Marktanteile sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Übernahmen von Wettbewerbern weiter auszubauen.

Die regionale Ausdehnung im klassischen Dienstleistungsgeschäft ist in 2022 fortgesetzt worden. Der weitere Ausbau von Aufbereitungs- und Verwertungskapazitäten im Sinne des Green-Deals der EU und ein klimafreundliches Energiemanagement sind wichtige Themen der Zukunft. Der Übergang in die digitale Arbeitsweise wird auch hier eine zentrale Rolle spielen.

Durch die erfolgreiche Entwicklung von automatisierten Verfahren bei Reinigungsvorgängen im Bereich Industrieservice sieht LOBBE künftige zusätzliche Ertragspotenziale durch deutlich schnellere und sichere Verfahrensabläufe bei höherer Qualität der Reinigungsergebnisse.

Der Gebäude-Schadstoff-Sanierungsmarkt zeigt sich in zunehmendem Maße wachsend. Ursächlich dafür sind freiwillige Sanierungsanforderungen der öffentlichen Hand sowie die zunehmenden Erkenntnisse über den Schadstoffgehalt von Baumaterialien, verbunden mit der Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen.

Weitere maßgebliche Faktoren für das erfolgreiche Management von Chancen und Risiken sind insbesondere die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die konsequente Weiterentwicklung der Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Unterstützung im Bereich der Digitalisierung wird künftig ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Wettbewerb sein. Weiterhin stellen berufliche Ausbildung und Fortbildung bei LOBBE eine wichtige Investition in die Zukunft - auch im Hinblick auf den demographischen Wandel - dar. Durch praxisorientierte Nachwuchsförderung, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und Förderung von Potenzialträgern präsentiert sich LOBBE als attraktiver Arbeitgeber, der insbesondere auch Führungskräfte langfristig an sich binden kann. Der Ausbau der Aktivitäten im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Prävention wird langfristig dazu beitragen, das ausgezeichnete Know-How und die hohe Einsatzbereitschaft und -fähigkeit der Belegschaft zu sichern und weiter zu fördern.

Vom Fachkräftemangel im Bereich der Berufskraftfahrer ist LOBBE dank des erfolgreichen Ausbildungs- und Quereinsteigerkonzepts bislang kaum betroffen. Die Arbeitgeberattraktivität in den Kernregionen ist hoch; die Gruppe verfügt nach wie vor über einen ausreichenden Pool an Bewerbern.

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen im Raum Iserlohn ist bei eher abnehmenden Flächenangeboten stabil; die Immobilien im Bestand der Gruppe sind hochwertig. Aus Änderungen im Mieterbestand ergeben sich tendenziell eher Chancen auf Mieterhöhungen. Das Mietausfallrisiko wird daher aufgrund der Wiedervermarktung als beherrschbar angesehen. Privater Wohnraum in guten Lagen ist weiterhin gefragt. Die Baugrundstücke im Bestand von LOBBE befinden sich in attraktiver Lage. Somit ist zu erwarten, dass die Vermarktung auch weiterhin planmäßig voranschreitet.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Kreditinstituten.

LOBBE verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, wobei mit den meisten Kunden eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gruppe über ein adäquates Debitorenmanagement.

Verbindlichkeiten werden seitens LOBBE grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von angebotenen Skontomöglichkeiten gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gruppe ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art unter Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt LOBBE eine konservative Risikopolitik.

Bei der Auswahl der Finanzpartner wird weiterhin auf eine breite Streuung geachtet, um Klumpenrisiken zu vermeiden. Daneben spielt auch die langfristige Verlässlichkeit der Beziehungen mit Finanzpartnern eine wesentliche Rolle.

Durch die Bündelung von Finanzvolumina und die zentrale Steuerung und Überwachung des Finanzmanagements wird eine optimale Nutzung der finanziellen Ressourcen unterstützt und eine permanente Optimierung der Finanzstrukturen gewährleistet.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lobbe Holding GmbH & Co KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Lobbe Holding GmbH & Co KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lobbe Holding GmbH & Co KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 24. August 2023

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