SAACKE Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Uwe Schulz seit 14.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAACKE Service GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht SAACKE Service GmbH Geschäftsjahr 2012I. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie SAACKE Service GmbH ist durch Betriebsaufspaltung aus der früheren SAACKE GmbH & Co. KG (heute: SAACKE GmbH, Bremen) hervorgegangen. Mit der SAACKE GmbH als Muttergesellschaft besteht seitdem ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag und unsere Gesellschaft ist tatsächlich finanziell, organisatorisch und wirtschaftlich in deren Geschäftsbetrieb eingegliedert. Eine isolierte Betrachtung nur unserer Gesellschaft alleine ist daher nur bedingt aussagekräftig. Auf der Basis von Serienerzeugnissen und kundenspezifischen Anforderungen projektiert und fertigt SAACKE maßgeschneiderte Feuerungsanlagen. SAACKE-Produkte entsprechen sowohl industriellen Anforderungen als auch hohen ökologischen Standards. Die SAACKE Gruppe ist weltweit mit eigenen Unternehmen, Produktionsstätten, Servicestationen und durch Partnerfirmen vertreten. Wir übernehmen für unsere Muttergesellschaft die Installation und Inbetriebnahme von Neuanlagen. Unsere Gesellschaft führt Instandhaltung, Wartung und Reparaturen an Anlagen zur Feuerung, zur Abfallbehandlung, der Energietechnik und Systemen zur Luftreinhaltung aus. Vier Büros in Deutschland und eines in Amersfoort bilden die Basis unserer Gesellschaft. Neben den Serviceleistungen erbringt die Gesellschaft auch den Vertrieb für Deutschland und Benelux. Der 30%ige Umsatzrückgang des Jahres 2012 reflektiert die im ersten Halbjahr eingeleitete und bereits im letztjährigen Lagebericht angekündigte Konzentration des internationalen Servicegeschäftes -insbesondere des Ersatzteilgeschäftes- in der neu-etablierten Global-Service-Organisation innerhalb unserer Muttergesellschaft, der SAACKE GmbH. Die SAACKE Service GmbH fokussiert sich seitdem -neben der weiterhin unverändert wahrgenommenen Vertriebstätigkeit- auf die Erbringung von Service-Leistungen innerhalb der durch unsere Niederlassungen abgedeckten Märkte Deutschland und Benelux und erbringt Serviceleistungen nur noch in Ausnahmefällen in anderen, weiter entfernten Ländern. Unser Ersatzteilumsatz betrug für das Geschäftsjahr 2012 9,2 Mio. Euro (Vorjahr: 17,5) und wurde nach der Reorganisation nur noch mit Direktkunden in unserem lokalen Servicemarkt getätigt. Die Auslastung der Service-Organisation lag kumuliert bei knapp über 88%. Dabei wurde 72% der Kapazität auf Aufträge verbucht. 16% wurden für interne Projekte wie z.B. Schulungen und Qualifikationsmaßnahmen aufgewendet. Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit konnte gegenüber dem Vorjahr auf Grund der parallelen Kosteneinsparungen trotz der Umsatzbeschränkungen nahezu gehalten werden und belief sich auf 2,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2). II. ErtragslageWegen der beschriebenen wirtschaftlichen Eingliederung unserer Gesellschaft hängt auch unsere wirtschaftliche Lage maßgeblich von der der Organträgerin, der SAACKE GmbH, ab. Deren wirtschaftliche Lage -sowohl die Ertrags-, wie die Vermögens- als auch die Finanzlage- ist als sehr solide zu beurteilen. Auf Grund der zuvor dargestellten Fokussierung hat sich unser Umsatzvolumen deutlich reduziert, was jedoch mit einem überproportionalen Rückgang der Materialeinsatzkosten einherging. Insbesondere durch die damit verbundene Verlagerung von Mitarbeitern in den Global Service der Muttergesellschaft konnten gleichzeitig Kosteneinsparungen in einem Maße realisiert werden, dass der operative Geschäftserfolg auch im Jahr der organisatorischen Umstellungen und den damit verbundenen Friktionen auf ungefähr konstantem Niveau gehalten werden konnte. Auf eine weitergehende Erläuterung der Ertragslage z.B. anhand von Kennzahlen verzichten wir, weil dies wegen der bestehenden Eingliederung in unser Mutterunternehmen -isoliert betrachtet- zu keiner weiteren Verdeutlichung beiträgt. III. Finanz- und VermögenslageDie Ausstattung unserer Gesellschaft mit finanziellen und anderen Betriebsmitteln ist gut und dauerhaft gesichert. Während die Bindung unserer Vermögenswerte ganz überwiegend kurzfristiger Art ist -nur 5,3% der Bilanzsumme sind als Anlagevermögen langfristig gebunden-, ist unsere Finanzierungsstruktur zu 72,6% durch Pensionsrückstellungen als langfristigem Fremdkapital bestimmt. Unser Eigenkaptal bleibt wegen des Ergebnisabführungsvertrages in seiner absoluten Höhe unverändert. Unsere Gesellschaft steuert nachhaltig positive Ergebnis- und, wegen der aus der operativen Geschäftstätigkeit heraus nur geringen Veränderung des gebundenen Vermögens, eigentlich auch Cashflow-Beiträge zum Gesamtresultat des Organkreises bei. Im Jahr 2012 ist, wegen der zuvor beschriebenen Fokussierung unserer Geschäftstätigkeit eine gravierende Reduktion unserer Liefer- und Leistungsforderungen erfolgt, der ein Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber unserer Muttergesellschaft gegenüberstand, so dass sich als Einmal-Effekt eine deutliche Bilanzverkürzung ergeben hat. Die Disposition der finanziellen Mittel erfolgt zentral durch die Muttergesellschaft, so dass weitere Darstellungen der Vermögenslage an dieser Stelle nicht angestellt werden. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des GeschäftsjahresIn der Zeit zwischen Geschäftsjahresende und der Aufstellung des Abschlusses bzw. dieses Lageberichts haben sich keine Ereignisse ergeben, die an dieser Stelle zu erwähnen wären. V. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)V.1. Voraussichtliche Entwicklung Grundsätzlich gehen für das kommende und auch für die darüber hinausgehenden Jahre von einem für unser Service-Geschäft moderaten, aber kontinuierlichen Wachstum aus. Die innerhalb des ersten Halbjahr 2012 eingeleitete Aufgabenkonzentration im Rahmen der Global-Service-Organisation hatte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einer Reduktion der Umsätze geführt, wobei sich dieser Effekt zum kleineren Teil rechnerisch auch noch im Jahresvergleich 2012/2013 widerspiegeln wird. Auf jeden Fall erwarten wir über unsere wertschöpfende Dienstleistungstätigkeit weiterhin zufriedenstellende operative Ergebnisse, die wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an unsere Muttergesellschaft, die SAACKE GmbH, abzuführen sind. V.2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wir erbringen mit unserem Unternehmen aus der SAACKE-Organisation heraus Service-Leistungen an Kunden innerhalb unserer Region. Z.T. haben wir hier über das Wartungsgeschäft dauerhafte Leistungsbeziehungen zu den Anlagenbetreibern, z.T. hängt unser Geschäft am Anlagen-Neugeschäft unserer Muttergesellschaft. Der Markt für Feuerungsanlagen mit hohem ökologischen Standard wird als wachsend und zukunftsträchtig eingeschätzt, so dass wir mit unserem Dienstleistungsangebot eine positive Entwicklung für gesichert halten. Bezüglich der allgemeinen wirtschaftlichen Risiken sehen wir unser Unternehmen mit seiner gefestigten Marktposition und seinen seit Jahren am Markt erfolgreichen und wenig konjunkturabhängigen Produkten als deutlich unterdurchschnittlich gefährdet an. Zudem verfügen wir im Organkreis über eine solide Eigenkapitalbasis und gesicherte Liquiditätsreserven, um uns sowohl hinsichtlich der langfristigen Unternehmensentwicklung als auch hinsichtlich etwaiger kurzfristiger Schwankungen oder Ereignisse als gut abgesichert zu sehen. Besondere strukturelle Risiken aus der Art unseres Geschäftes -Forderungsausfallrisiken, Währungsrisiken, Abhängigkeiten von einzelnen Auftraggebern o.ä.- sehen wir nicht. Für versicherbare Risiken haben wir einen angemessenen Versicherungsschutz abgeschlossen. Den begrenzten Risiken unserer geschäftlichen Entwicklung stehen auch nur überschaubare Chancen aus einer unerwartet positiven Entwicklung unseres Marktes gegenüber.
Bremen, der 21. März 2013 gez. Frank-Uwe Schulz gez. Rainer Gleißberg Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012A. Allgemeine AngabenUnsere Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bremen in Abteilung B unter der Nr. 20158. Sitz unserer Gesellschaft ist Bremen. Unser Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Unseren Jahresabschluss haben wir gemäß den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Nach den Größenmerkmalen gem. § 267 HGB ist unser Unternehmen eine "Mittelgroße Kapitalgesellschaft". Unsere Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. In der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zu jedem Posten den entsprechenden Betrag des Vorjahres angegeben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr nicht verändert worden, so dass die Vergleichbarkeit unmittelbar gegeben ist. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und einer analogen Anwendung der ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Der Bewertung liegt unverändert die Annahme der Unternehmensfortführung ("going-concern") zugrunde. Die Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind soweit möglich degressiv und im Übrigen linear, entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter sind gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben worden, sofern sie vor dem 1.1.2008 angeschafft worden sind. Nach dem 31.12.2007 erworbene geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 150,--, aber nicht € 1.000,00 übersteigen, werden analog der Regelung im § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung sowie in den vier folgenden Geschäftsjahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird (sog. Poolbewertung). Die Abschreibungen betragen:
Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, die Rückdeckungsversicherungsansprüche auf der Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei die Ermittlung unter analoger Anwendung der einkommmensteuerlichen Vorschriften erfolgte. Wertminderungen sind berücksichtigt worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Das Kreditrisiko bei den Forderungen ist durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst und unter Berücksichtigung von voraussichtlichen Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Durch die Umstellung der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) hatte sich hier per 1.1.2010 ein Unterdeckungsbetrag in der Handelsbilanz ergeben, der mit 820 Tsd. Euro ermittelt worden war. Zur Abdeckung wurden seitdem -gemäß der gesetzlichen Möglichkeit mit mindestens einem Fünfzehntel pro Jahr- über die Position außerordentlicher Aufwand planmäßige Zuführungen zur Pensionsrückstellung vorgenommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist dem mit der Bewertung beauftragten Versicherungsmathematiker bewusst geworden, dass in seinen Berechnungen bestimmte Parameter bezüglich der zukünftigen Anwartschaftssteigerungen unberücksichtigt geblieben sind und daher zu einer überhöhten Wertermittlung der zukünftigen Erfüllungsbeträge geführt haben. Die Unterdeckung per 1.1.2010 belief sich tatsächlich auf lediglich 509 Tsd. Euro. Auch im Geschäftsjahr 2012 erfolgte die Nachdotierung durch uns aber in Höhe der ursprünglich ermittelten planmäßigen Zuführung (55 Tsd. Euro), während der gesetzlich geforderte Mindestbetrag auf Basis der korrigierten Berechnung lediglich 34 Tsd. Euro betragen hätte. Als tatsächlicher Unterschiedsbetrag verbleibt zum Bilanzstichtag damit ein Saldo in Höhe von 413 Tsd. Euro. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Soweit diese Kurse gesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs. II. Angaben zu Bilanzposten und Bilanzvermerken Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens haben wir als gesonderte Anlage zu diesem Anhang gesondert dargestellt. Als Beteiligung wird eine Minderheitsbeteiligung an der SAACKE Yakma Hizmetleri Ticaret Limited Sirketi, Istanbul/Türkei ausgewiesen. Unser Anteil an dieser 100%igen Konzerntochter beträgt 1,1 %. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2012 umgerechnet zum Stichtagskurs 294 Tsd. € und das Jahresergebnis 2012 umgerechnet zum Jahresdurchschnittskurs 108 Tsd. €. Die Pensionsrückstellungen sind auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Sie wurden pauschal mit dem maßgeblichen, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz (5,04%) abgezinst. Es handelt sich um eine beitragsorientierte Leistungszusage, so dass keine automatisierte Aufstockung der Besitzstände erfolgt. Für die Hochrechnung zukünftiger Anwartschaftssteigerungen wurde weiterhin von einer Gehaltsdynamik (Steigerung) in Höhe von 2% ausgegangen. Vor allem auf Grund der korrigierten Berechnungsgrundlage (vgl. zusätzlich auch die Erläuterungen unter B.I.) hat sich der Unterschiedsbetrag, der im Vorjahr noch mit 710 Tsd. Euro ermittelt worden war, auf 413 Tsd. Euro reduziert. Alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind ausschließlich kurzfristiger Natur und nicht durch besondere Sicherheiten durch die Gesellschaft unterlegt. Die Eventualverbindlichkeiten der Gesellschaft resultieren aus der (gegenseitigen) Mithaftung für Bankgarantien, die zu Gunsten bzw. auf Veranlassung der Muttergesellschaft, SAACKE GmbH, abgegeben worden sind. Rückstellungen für eine Inanspruchnahme aus diesen unter unserer Bilanz zu Nominalwerten ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten waren nicht zu bilden, da hieraus keine Belastung für unsere Gesellschaft erwartet wird. Unsere Mithaftung dient der garantiegebenden Bank lediglich als weitere Sicherheit, wobei die Schuldner -neben unserer Muttergesellschaft für einen Teilbetrag auch deren chinesische Produktionsgesellschaft- ihren Verpflichtungen bisher nachgekommen sind und eine sich ungünstig entwickelnde Situation gegenwärtig nicht erkennbar ist. III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung einschließlich der finanziellen VerpflichtungenDie Gewinn- und Verlustrechnung haben wir nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das an die SAACKE GmbH abzuführende Jahresergebnis von 1.752 Tsd. € (Vorjahr: 1.817) resultiert mit 2.094 Tsd. € (Vorjahr: 2.188) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens. Die von unserer Organträgerin belasteten Steuern vom Ertrag (Gewerbesteuer) belasten lediglich unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das außerordentliche Ergebnis resultiert ausschließlich aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen auf Grund der gewählten und bereits zuvor erläuterten BilMoG-Regelung. Daneben enthält die Gewinn- und Verlustrechnung weder außerplanmäßige Verluste noch periodenfremde Posten, die für die Beurteilung der Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind. Die finanziellen Verpflichtungen aus dem Abschluss langfristig bestehender Mietverträge mit der H. Saacke Grundstücks- und Verwaltungs-GmbH & Co. KG beliefen sich am Bilanzstichtag auf jährlich 135 Tsd. € und aus dem Abschluss langfristiger Leasingverträge auf jährlich 425 Tsd. €. C. Ergänzende AngabenAlleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer unserer Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2012 die Herren:
Von einer Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung sehen wir unter Anwendung der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB ab. Die SAACKE GmbH, Bremen, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2012 einen Konzernabschluss auf. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten unseres Unternehmens -ohne Geschäftsführer- ist im Geschäftsjahr 2012 durch die Entscheidung, bestimmte Service-Leistungen direkt aus einer neu-geschaffenen Abteilung Global-Service innerhalb unserer Muttergesellschaft zu erbringen, wie folgt gesunken:
Da alle unsere Mitarbeiter mehr oder minder direkt in der Kundenbetreuung arbeiten und wir keine Unterscheidung in angestellte und gewerbliche Mitarbeiter mehr vornehmen, geben wir diese Beschäftigtenzahl nur noch in einer Summe an. Die Geschäftsverlagerung in unsere Muttergesellschaft und Organträger war dort mit einem gegenläufigen Anstieg von Umsatz, von direkten Kosten und Mitarbeitern bzw. Personalkosten verbunden.
Bremen, den 21. März 2013 Frank-Uwe Schulz, (Geschäftsführer) Rainer Gleißberg, (Geschäftsführer) Entwicklung des Anlagevermögens der SAACKE SERVICE GmbH im Geschäftsjahr 2012
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers zum vollständigen Jahresabschluss"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SAACKE Service GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bremen, den 5. August 2013
NEXIA
RTW REVISIONSTREUHAND GMBH
gez. Ch. Jost, (Wirtschaftsprüfer) gez. Finke, (Wirtschaftsprüfer) Niederschrift eines Gesellschafterbeschlussesfür die SAACKE Service GmbH, Bremen- Auszug -In unserer Eigenschaft als Geschäftsführer der SAACKE GmbH, diese alleinige Gesellschafterin der SAACKE Service GmbH mit einem Geschäftsanteil von EUR 200.000,00, beschließen wir unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formerfordernisse Folgendes: Der mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk der NEXIA RTW RevisionsTreuhand GmbH versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012, der mit einer Bilanzsumme von EUR 5.248.541,28 und nach einem aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinn von EUR 1.751.941,07 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 abschließt, wird hiermit festgestellt.
Bremen, den 20.12.2013 gez. Henning Saacke gez. Stefan Lumper |
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