Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 16337
Eingetragen
12.12.2001
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Errichtung und Betrieb einer Produktionsanlage in Greppin, Landkreis Bitterfeld, zur Herstellung von Bisphenol-TMC und der weltweite Verkauf von Bisphenol-TMC an BAYER und mit BAYER Verbundene Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Shinya Kameyama
seit 10.10.2025
Prokura
Hiroaki Narisawa
seit 29.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
Honshu Chemical Industry Co. Ltd.JPN
55.00%
Mitsui & Co. Ltd.JPN
25.00%
Bayer MaterialScience Aktiengesellschaft
10.00%
Mitsui & Co. Europe LtdGBR
9.99%
Mitsui & Company LimitedGBR
0.01%

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Honshu Chemical Industry Co. Ltd.
Japan
0.00%
Mitsui & Co. Ltd.
Japan
0.00%
Mitsui & Co. Deutschland GmbH
Germany
0.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hi - Bis GmbH

Bitterfeld-Wolfen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hi-Bis GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hi-Bis GmbH, Greppin - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hi-Bis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 13. August 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pester, Wirtschaftsprüfer

Weindorf, Wirtschaftsprüfer

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.463,00 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.251.887,47 3.493
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.902.572,00 8.713
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.853,00 54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.848,45 0
8.241.160,92 12.260
8.248.623,92 12.262
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.679.622,15 1.649
2. Unfertige Erzeugnisse 52.132,81 49
3. Fertige Erzeugnisse 99.713,21 52
1.831.468,17 1.750
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.697.287,28 1.748
2. Sonstige Vermögensgegenstände 209.607,15 303
1.906.894,43 2.051
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.788.156,34 10.036
12.526.518,94 13.837
C. Rechnungsabgrenzungsposten 513.708,80 523
21.288.851,66 26.622

Passiva

31.03.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 11.000.000,00 11.000
III. Bilanzgewinn 7.235.162,66 12.425
19.235.162,66 24.425
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 828.816,02 807
2. Sonstige Rückstellungen 672.242,33 427
1.501.058,35 1.234
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 439.632,20 785
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 70.154,39 131
3. Sonstige Verbindlichkeiten 42.844,06 47
davon aus Steuern EUR 42.844,06 (Vj.: TEUR 47)
552.630,65 963
21.288.851,66 26.622

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

01.04.2022 bis 31.03.2023
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 21.920.545,60 26.500
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 14.387.648,92 18.161
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 7.532.896,68 8.339
4. Allgemeine Verwaltungskosten 1.098.453,61 1.163
5. Sonstige betriebliche Erträge 552.884,49 150
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 8.407,88 EUR (Vj. TEUR 4)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.628,60 15
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.435,80 EUR (Vj. TEUR 2)
563.197,72 1.028
7. Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1
0,00 1
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.159.616,58 2.108
9. Ergebnis nach Steuern 4.810.082,38 5.204
10. Jahresüberschuss 4.810.082,38 5.204

Anhang für 2023/2024

Allgemeine Hinweise

Die Hi-Bis GmbH, Greppin, wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 14. November 2001 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Bitterfeld-Wolfen Ortsteil Greppin. Die Hi-Bis GmbH ist unter der Nummer HRB 16337 im Register des Amtsgerichtes Stendal eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Finanzierungskosten, die bis zur Errichtung der ersten Anlage angefallen sind, wurden in den Vorjahren, soweit direkt zurechenbar, aktiviert.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 (bis 2017 EUR 410,00) im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abzuschreiben

Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden von den Anschaffungskosten des Anlagevermögens abgesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Der Unitpreis für inventurpflichtige Ersatzteile wurde wie in den Vorjahren in Höhe von ≥500 EUR/ME beibehalten.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz und die Bewertung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens werden gemäß § 250 Abs.1 HGB vorgenommen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die in Fremdwährung bestehen, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegen-ständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind nicht länger als ein Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Minderheitsgesellschafter Covestro in Höhe von TEUR 1.695 (Vorjahr: TEUR 1.713). Es bestehen weitere Forderungen gegen den Gesellschafter Honshu in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 35). Hier wurden verauslagte Kosten weiterbelastet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen überwiegend Forderungen gegen das Finanzamt Bitterfeld-Wolfen. Ausgewiesen werden Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 271), wovon TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 121) rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen (im Folgemonat abziehbare Vorsteuer) sowie eine Rückforderung von Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 24, da die im Geschäftsjahr 2022/2023 geleistete Vorauszahlung den geschätzten Steueraufwand überschreitet. Gegenüber der Stadt Bitterfeld-Wolfen besteht eine Rückforderung von Gewerbesteuer für das Kalenderjahr 2023 in Höhe von TEUR 18; die geleisteten Vorauszahlungen sind höher als der geschätzte Steueraufwand.

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Abgrenzungen für Lizenzgebühren (TEUR 403), geleistete Zahlungen für Jahreswartungsverträge für Labortechnik und IT-Hardware (TEUR 27), Abgrenzungen für bereits gezahlte Inflationsausgleichsprämien (TEUR 43) sowie für den geleisteten IHK-Jahresbeitrag (TEUR 9).

Eigenkapital

Entwicklung des Bilanzgewinns

TEUR
Bilanzgewinnvortrag 1. April 2023 12.425
Ausschüttungen -10.000
Jahresüberschuss 2023/2024 4.810
Bilanzgewinn 31. März 2024 7.235

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen ist eine Zahlungsverpflichtung aus rückwirkenden Preisanpassungen für das erste Quartal des Kalenderjahres 2024 gemäß "Supplemental Agreement to the LTSPA" (TEUR 500) mit Covestro enthalten. Das Agreement wurde am 14. Mai/7. Juni 2024 final unterzeichnet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten weiterhin Rückstellungen für Personal (TEUR 95), Jahresabschlusskosten (TEUR 45) und ausstehende Rechnungen (TEUR 32).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich auf folgende Restlaufzeiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betreffen Lizenzgebühren.

Verbindlichkeiten Restlaufzeit Insgesamt
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 31. 2024 März 2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 440 0 0 440 785
(Vorjahr) (785) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 70 0 0 70 131
(Vorjahr) (131) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 43 0 0 43 47
(Vorjahr) (47) (0) (0)

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben gemäß § 285 Nr. 8a) und b) HGB

TEUR
Nr. 8 a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.536
Aufwendungen für bezogene Leistungen 9
Materialaufwand 4.545
Nr. 8 b)
Löhne und Gehälter 3.005
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 545
davon für Altersversorgung TEUR 36
Personalaufwand 3.550

Der Personalaufwand ist in den Allgemeinen Verwaltungskosten und Herstellungskosten enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Verrechnung sonstiger Sachbezüge für die PKW-Privatnutzung mit TEUR 44 und Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 8 enthalten.

Es werden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 489 ausgewiesen. Davon entfallen auf Entlastungen nach Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz TEUR 402 und auf Carbon Leakage Compensations TEUR 24. Weiterhin sind Einkommensteuererstattungen der japanischen Expatriates, die in Folge der geschlossenen Nettolohnvereinbarungen an den Arbeitgeber abgetreten wurden, in Höhe von TEUR 59 und rückerstattete IHK-Beiträge für 2021 in Höhe von TEUR 4 enthalten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 620 resultieren zum Bilanzstichtag aus einem Bestellobligo in Höhe von TEUR 552, wovon TEUR 505 auf Bestellungen zur Instandhaltung der Anlage entfallen. Aus Leasingverträgen bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 68.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/24 war Herr Yoshiaki Matsuhashi (Chemie-Ingenieur). Zum 1. April 2024 wurde diese Position durch Herrn Hiroaki Narisawa (Chemie-Ingenieur) übernommen.

Auf die Angabe der Organbezüge wird verzichtet. Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer):

Gewerbliche Arbeitnehmer 21
Angestellte 18
39
Auszubildende 0
39

Konzernbeziehungen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mitsui Chemicals, Inc., Tokyo, Japan, einbezogen. Dieser stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis dar.

Die Konzernabschlussunterlagen der Mitsui Chemicals, Inc., Tokyo, Japan, sind öffentlich zugängliche Dokumente und auf der Internetseite der Mitsui Chemicals, Inc., Tokyo, Japan, abrufbar.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum 1. April 2024 wurde Herr Hiroaki Narisawa zum neuen Geschäftsführer berufen.

Am 14. Mai/7. Juni 2024 erfolgte die Unterzeichnung des "Supplemental Agreement to the LTSPA" mit Covestro, im Rahmen dessen eine Preisreduzierung für das Kalenderjahr 2024 in Höhe von insgesamt TEUR 1.500 vereinbart wurde. Die Preisanpassungen erfolgten in drei Tranchen von TEUR 500 jeweils rückwirkend für das erste bis dritte Quartal 2024. Im Gegenzug wurde die Verlängerung des Long Term Sale and Purchase Agreement (LTSPA) für die Produktionsanlage Nr. 1 bis zum 31. März 2026 vereinbart.

Darüber hinaus ergaben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres keine weiteren Ereignisse, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Hi-Bis GmbH voraussichtlich eine Dividende in gleicher Höhe wir im vorherigen Geschäftsjahr zahlen wird, d. h. zweimal 5 Millionen Euro (insgesamt 10 Millionen Euro pro Jahr). Ein entsprechender Gesellschafterbeschluss wurde noch nicht gefasst.

 

Greppin, 7. August 2024

Hi-Bis GmbH

gez. Hiroaki Narisawa, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 48.271,56 8.050,00 0,00 56.321,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 6.729.402,97 0,00 0,00 6.729.402,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 65.746.993,66 79.937,32 45.834,78 65.781.096,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 776.699,40 50.512,63 20.842,42 806.369,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.848,45 0,00 15.848,45
73.253.096,03 146.298,40 66.677,20 73.332.717,23
73.301.367,59 154.348,40 66.677,20 73.389.038,79
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 46.754,56 2.104,00 48.858,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.236.484,50 241.031,00 0,00 3.477.515,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.033.977,66 3.890.381,32 45.834,78 60.878.524,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.626,40 33.732,63 20.842,42 735.516,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
60.993.088,56 4.165.144,95 66.677,20 65.091.556,31
61.039.843,12 4.167.248,95 66.677,20 65.140.414,87
Buchwerte
31.03.2024 31.03.2023
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.463,00 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.251.887,47 3.493
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.902.572,00 8.713
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.853,00 54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.848,45 0
8.241.160,92 12.260
8.248.623,92 12.262

Lagebericht für 2023/2024

I. Wirtschafts- und Umfeldsituation

Die geplante Verkaufsmenge wurde ursprünglich auf 5.299 Tonnen festgelegt und basierte ausschließlich auf der Produktion von Anlage Nr. 2. Der jährlich geplante Stillstand der Anlage Nr. 2 begann am 10. April 2023 und die Produktion wurde am 20. Mai 2023 wieder aufgenommen. Im März 2024 erklärte Nobian, Lieferant von Chlorwasserstoff, Lieferschwierigkeiten aufgrund "höherer Gewalt" und die Produktion wurde vom 3. März bis zum 20. März 2024 unterbrochen. Danach konnte Anlage Nr. 2 wieder voll produzieren.

Anlage Nr. 1 war während des gesamten Geschäftsjahres 2023/2024 weiterhin außer Betrieb und das Ergebnis der Produktion der Anlage Nr. 2 beträgt auf Geschäftsjahresbasis letztlich 5.208 Tonnen. Die Absatzmenge im Geschäftsjahr 2023/2024 verringerte sich von geplanten 5.299 auf 5.150 Tonnen.

Der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2023/2024 von TEUR 26.500 im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 21.921 zurück, was hauptsächlich auf den Rückgang der Preise für Dampf, Strom und Erdgas zurückzuführen ist, deren Entwicklung sich aufgrund der vertraglichen Regelungen zur Kostenübernahme in den Produktpreisen widerspiegelt. Zudem wurde mit einer Zusatzvereinbarung zum langfristigen Kaufvertrag mit Covestro ("Supplemental Agreement to the Long Term Sale and Purchase Agreement") eine rückwirkende Preisreduzierung für das erste Quartal des Kalenderjahres 2024 in Höhe von TEUR 500 vereinbart.

Nachfolgend wird die Entwicklung der finanziellen Performance im Vorjahresvergleich dargestellt:

2023/2024 2022/2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 21.921 100,0 26.500 100,0 -4.579
Bruttoergebnis vom Umsatz 7.533 34,4 8.339 31,5 -806
Betriebsergebnis 6.973 31,8 7.320 27,6 -347
Nichtbetriebliche Ertrage/Aufwendungen -3 -8 5
Jahresergebnis vor Ertragssteuern 6.970 7.312 -342
Ertragsteuern 2.160 2.108 52
Jahresüberschuss 4.810 5.204 -394

Das Nettovermögen stellte sich zu den beiden Bilanzstichtagen wie folgt dar:

31 März 2024 31 März 2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Vermögen
Anlagevermögen 8.249 38,7 12.262 46,1 -4.013
Vorräte 1.831 8,6 1.750 6,6 81
Kurzfriste Forderungen 1.907 9,0 2.051 7,7 -144
Liquide Mittel 8.788 41,3 10.036 37,7 -1.248
Rechnungsabgrenzungsposten 514 2,4 523 2,0 -9
21.289 100,0 26.622 100,0 -5.333

Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 4.013 von TEUR 12.262 auf TEUR 8.249, im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens.

Der Rückgang der Barmittel um TEUR 1.248 ist hauptsächlich auf die Dividendenzahlungen zurückzuführen, deren Beträge über dem operativen Cashflow liegen.

Nachfolgend ist die Zusammensetzung des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu den letzten beiden Bilanzstichtagen dargestellt:

31. März 2024 31. März 2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Kapital und Verbindlichkeiten
Eigenkapital 19.235 90,4 24.425 91,7 -5.190
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.054 9.6 2.197 8,3 -143
21.289 100,0 26.622 100,0 -5.333

Der Eigenkapitalrückgang resultiert aus dem Jahresüberschuss (TEUR 4.810) abzüglich der Dividendenausschüttungen in Höhe von TEUR 10.000.

Die Verbindlichkeiten gingen um TEUR 143 zurück, hauptsächlich aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der niedrigeren Energiepreise. Dahingegen enthalten die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 500 die Zahlungsverpflichtung aus der rückwirkenden Preisanpassung für das erste Quartal des Kalenderjahres 2024 gemäß Zusatzvereinbarung mit Covestro. Die Vereinbarung wurde am 14. Mai/7. Juni 2024 final unterzeichnet.

Finanzierung

Die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ist in der nachstehenden Kapitalflussrechnung dargestellt:

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
1. Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.906 10.535
2. Cash flow aus Investitionstätigkeit -154 -138
3. Cash flow aus Finanzierungstätigkeit -10.000 -10.000
4. Liquide Mittel am Ende der Periode
Veränderung der Equiden Mittel (Zwischensumme 1 bis 3) -1.248 397
Liquide Mittel am Anfang der Periode 10.036 9.639
Liquide Mittel am Ende der Periode 8.788 10.036
5. Zusammensetzung der liquiden Mittel
Barmittel 8.788 10.036

Die Veränderung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit ist hauptsächlich auf einen im Vorjahresvergleich geringeren Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den im Geschäftsjahr 2023/2024 getätigten Investitionen.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus den Dividendenausschüttungen in Höhe von TEUR 5.000 in September 2023 und TEUR 5.000 in Dezember 2023.

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert.

Mitarbeiter und Personalaufwendungen

Zum Bilanzstichtag verfügt das Unternehmen über Arbeitsverträge mit 39 deutschen Mitarbeitern (davon 2 in Elternzeit) und 2 japanischen Mitarbeitern (einschließlich des Geschäftsführers). Die tarifliche Vergütung der Arbeitnehmer richtet sich nach der Vereinbarung mit dem "Arbeitgeberverand Nordostchemie e. V.", dem Arbeitgeberverband der Chemischen Industrie im Nordosten Deutschlands.

II. Chancen und Risiken im Rahmen der zukünftigen Entwicklung

Im Jahr 2023 war weltweit in mehreren Ländern, wie China, ein gewisses Wachstum in der Automobilindustrie zu verzeichnen, es gab jedoch keinen spürbaren Anstieg der Bisphenol-TMC-Nachfrage, da das Wachstum hauptsächlich Fahrzeuge der unteren Preisklasse ohne APEC-Anwendung betraf. Basierend auf relativ hohen Produktionszahlen im Jahr 2023 und einer gedämpften Endverbrauchernachfrage erwartet der Kunde Covestro für 2024 nur ein geringes Wachstum der Light-Vehicle-Produktion. Die Auftragsbestände, die die gesunkene Endverbrauchernachfrage in Europa und Nordamerika bis zu einem gewissen Grad abgemildert hatten, wurden deutlich reduziert. Gleichzeitig ist die Nachfrage der Endverbraucher in China schleppend, was zu erheblichen Preisnachlässen seitens der OEMs geführt hat. Insgesamt gibt Covestro jedoch weiterhin einen vorsichtig optimistischen Ausblick für 2024.

Die Kundennachfrage nach Bisphenol TMC dürfte mit 5.135 Tonnen im Geschäftsjahr 2024/2025 gegenüber 5.150 Tonnen im Jahr 2023/2024 nahezu auf dem gleichen Niveau liegen.

Das Unternehmen prognostiziert für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von EUR 20,2 Mio., einen Jahresüberschuss von EUR 4,6 Mio., und eine Produktionsmenge von 5.000 Tonnen, wobei die Umsatzhöhe durch niedrigere stabilisierte Nebenkosten untermauert wird.

In der Prognose sind Preisreduzierungen gemäß Zusatzvereinbarung zum langfristigen Kaufvertrag mit Covestro berücksichtigt, die in Höhe von insgesamt EUR 1,5 Mio. für das Kalenderjahr 2024 vereinbart wurden. Die Preisanpassungen erfolgen in drei Tranchen von EUR 0,5 Mio. jeweils rückwirkend für das erste bis dritte Quartal 2024, so dass auf das Geschäftsjahr 2024/2025 ein Anteil in Höhe von EUR 1,0 Mio. entfällt.

Der Einfluss des russisch-ukrainischen Krieges zeigte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 in erheblichen Preisschwankungen der Versorgungskosten im Bereich von Erdgas (als Maßstab) zwischen 20 Cent/kWh und 6 Cent/kWh. Aber für das Geschäftsjahr 2023/2024 konnten die Erdgaspreisniveaus in einem engen Bereich von 3,5 Cent/kWh und 5 Cent/kWh stabilisiert werden, obwohl der Krieg immer noch andauert.

Es ist weiterhin vorgesehen, die geplante Produktionsmenge nur mit Anlage Nr. 2 zu produzieren. Der mit Covestro bestehende langfristige Kaufvertrag für Anlage Nr. 1 wurde aufgrund der Zusatzvereinbarung vom 14. Mai/7. Juni 2024 um zwei Jahre bis zum 31. März 2026 verlängert. Covestro hat zugestimmt, die Anlage Nr. 1 in Bereitschaft beizubehalten, und die Vereinbarung sieht vor, dass Covestro seine Fixkosten bis zur Vertragsbeendigung trägt. Der Vertrag verlängert sich danach automatisch jährlich, solange er nicht mit einer Frist von neunzig Tage vor Ablauf der Laufzeit, also Ende März 2026, gekündigt wird.

Die Gesellschafter setzen ihre konstruktive Diskussion über die künftige Nutzung der Anlage fort.

Während der Laufzeit der langfristigen Liefer- und Abnahmevereinbarung vom 20. Juli 2012 wird das Produkt von der Hi-Bis GmbH auf Basis einer Vereinbarung mit Abnahmeverpflichtung an Covestro geliefert und von Covestro als Rohstoff vorwiegend für Anwendungsgebiete im Automobilbereich eingesetzt, beispielsweise für Autoscheinwerfer. Covestro ist seit mehr als 30 Jahren auf diesem Markt tätig.

Das aktuelle Geschäftsrisiko, einschließlich der Rohstoffkosten und der Wechselkursentwicklung, ist aufgrund des mit Covestro bestehenden langfristigen Kaufvertrags und der darin enthaltenen "Take or Pay"-Konditionen als gering einzustufen.

 

Greppin, 6. August 2024

Hi-Bis GmbH

gez. Hiroaki Narisawa, Geschäftsführer

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