Launhardt Langer IT-Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Toni Jacob seit 22.7.2024 | Geschäftsführer |
Frank Jacob seit 16.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
migrasys systems GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
migrasys GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024migrasys GmbH, Berlin1 Grundlagen des UnternehmensDas Unternehmen ist ein IT-Systemhaus mit dem Schwerpunkt in den Bereichen IT-Services für den filialisierten Handel und hier insbesondere in dem Bereich der Kassensysteme (Point-of-Sale-Technologie). Dazu gehört die Konzeption, die Installation und die Wartung solcher Systeme. Alle Services werden deutschland- und europaweit angeboten. Der Hauptstandort ist in Berlin-Wedding. Einen weiteren Standort hat die Gesellschaft in Schönefeld. Hier werden sämtliche Vorarbeiten und Reparaturen erledigt. Darüber hinaus werden die Leistungen in der Regel direkt beim Kunden vor Ort erbracht. Hierzu unterhält die Gesellschaft eine Fahrzeugflotte, die es ihr ermöglicht sämtliche anfallenden Reparaturanfragen in kurzer Zeit abzuarbeiten. 1.1 Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft befand sich im Geschäftsjahr 2024 in einer angespannten konjunkturellen Situation. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem es 2023 bereits um 0,9 % zurückgegangen war. Die deutsche Wirtschaft wurde dabei sowohl durch konjunkturelle als auch durch strukturelle Faktoren, insbesondere hohe Energiekosten, Transformationserfordernisse zur Klimaneutralität und wirtschaftspolitische Unsicherheiten belastet. Die ifo-Konjunkturprognose vom Herbst 2024 deutete auf eine nur allmähliche Erholung hin, mit erwarteten Wachstumsraten von 0,9 % für 2025 und 1,5 % für 2026. Diese Prognosen wurden in der Konjunkturprognose vom Herbst 2025 auf 0,2 % für 2025 und 1,3 % für 2026 angepasst. Insgesamt prägte eine Stagnation der Wirtschaftsentwicklung, geringe Konsumnachfrage und reduzierte Investitionsneigung der Unternehmen das Geschäftsjahr 2024. Die Bundesbank prognostizierte Mitte 2025 für das Jahr 2025 ein Null-Wachstum. Für 2026 wird mit einem leichten Wachstum von 0,7 % gerechnet. 1.2 Branchenbezogene RahmenbedingungenDie Branche der IT-Dienstleistungen, in der die migrasys GmbH tätig ist, war 2024 durch eine deutliche Verlangsamung des Wachstums gekennzeichnet. Nachdem die IT-Dienstleistungsbranche 2023 noch mit 9,7 % Umsatzwachstum abschloss, sank das Wachstum 2024 auf nur 2,6 %, was erheblich unter den Prognosen von 10,7 % lag. Primärer Grund für diese Verlangsamung war die Reduktion von IT-Investitionen durch Einzelhandelsketten und andere Anwenderunternehmen in Folge der Konjunkturschwäche. IT-Service-Provider wie migrasys GmbH profitieren von der notwendigen IT-Modernisierung ihrer Kundenunternehmen und erhöhten Investitionen zum Beispiel in den Bereichen Cybersecurity und der weiteren Automatisierung von Prozessen. Das Einzelhandelssegment, für das migrasys spezialisierte IT-Services erbringt, investierte 2024 kontinuierlich in die Modernisierung von Kassensystemen und Point-of-Sale-Technologie. Etwa 25 % der Handelsunternehmen planten einen umfassenden Hardwareaustausch, während über 50 % einzelne Komponenten erneuern wollten. Die technologischen Trends in Kassensystemen umfassen Cloud-basierte Lösungen, künstliche Intelligenz, Mobile Payment, Self-Checkout-Systeme und Omnichannel-Integration. Für 2025 wird in der IT-Service-Branche ein Wachstum von 7,1 % und für 2026 10,4 % erwartet. Damit eröffneten sich trotz konjunktureller Schwäche 2024 für spezialisierte IT-Service-Provider langfristig positive Perspektiven. 1.3 Entwicklung der migrasys GmbHDie Gesellschaft hat ihren Standort in Schönefeld im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Die Lager- bzw. Arbeitsflächen wurden vergrößert, sodass sie die Möglichkeit hat, größere Aufträge in ihren eigenen Gebäuden zu bearbeiten. Außerdem hat sie seine interne ERP-Software in 2024 weiterentwickelt und so angepasst, dass Prozesse und Aufträge zwischen der Gesellschaft und Ihren Kunden schneller, effizienter und sicherer bearbeitet werden können. 2 GeschäftsverlaufDas Geschäftsfeld der migrasys GmbH ist relativ konjunkturunabhängig. Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 ist im Wesentlichen durch kontinuierliches Wachstum geprägt. Dies spiegelt sich insbesondere in der Steigerung der Umsatzerlöse um 28,3 % wider. Der Jahresüberschuss von 3.633 T€ liegt deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (+40,3%). Die migrasys GmbH hat sich insgesamt positiv entwickelt. 2.1 ErtragslageDie nachfolgende betriebswirtschaftliche Auswertung stellt die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: scroll
Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 4.574 T€ (+29,3 %) gestiegen. Parallel dazu sind auch die betrieblichen Aufwendungen (inkl. Steuern) um 3.730 T€ (+28,1 %) angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem um 27,8 % angestiegenen Materialaufwand sowie aus den ebenfalls angestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das Finanzergebnis enthält hauptsächlich Einnahmen aus Zinsen. Diese betragen 31 T€ und stammen hauptsächlich aus ausgegebenen Darlehen an die Muttergesellschaft sowie aus Zinsgutschriften auf Bankkonten. Dem stehen Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens von 25 T€ gegenüber. Insgesamt erhöht sich das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 1.044 T€. 2.2 FinanzlageAm Anfang des Jahres lagen die liquiden Mittel bei 654 T€. Zum 31. Dezember 2024 verbleibt ein Finanzmittelbestand in Höhe von 603 T€. Die liquiden Mittel zum Stichtag sind in Höhe von 556 T€ frei verfügbar. Die restlichen liquiden Mittel dienen als Sicherheit aus abgeschlossenen Mietverträgen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses existieren ausreichend liquide Mittel, um die Zahlungen der Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu gewährleisten. Liquiditätsengpässe waren auch bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu verzeichnen. Der CashFlow aus operativer Tätigkeit zeigt einen Mittelzufluss von 3.445 T€. Dieser resultiert überwiegend aus dem positiven Jahresergebnis. Beim CashFlow aus Investitionstätigkeit ergibt sich ein Mittelabfluss von 84 T€ und der CashFlow aus Finanzierungstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss von 3.412 T€. 2.3 VermögenslageDie Vermögenslage zum 31. Dezember 2024 stellt sich wie folgt dar: scroll
Das Anlagevermögen hat sich vor allem aufgrund der Zugänge durch die selbst hergestellte Software sowie aus dem Zugang von geleisteten Anzahlungen für spätere Anlagen erhöht. Die Vorräte haben sich um 26 T€ gemindert. Die Forderungen enthalten vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3.179 T€) sowie Forderungen gegen Gesellschafter (665 T€), welche überwiegend aus einer Darlehensforderung gegen die Gesellschafterin in Höhe von 575 T€ besteht. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vor allem Zahlungen für Versicherungsbeiträge 2025 sowie den Anteil für Softwareverträge, die für 2025 geleistet wurden. Die Eigenkapitalquote hat sich leicht erhöht und liegt bei 67,0 % (Vorjahr 64,5 %). Die Verbindlichkeiten beinhalten vor allem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (866 T€), Verbindlichkeiten aus Steuerzahlungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Aus der unterschiedlichen Bewertung von Vermögensgegenständen resultiert eine Passivierung von latenten Steuern in Höhe von 44 T€. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um selbst entwickelte Software zur effizienteren Bearbeitung von Geschäftsprozessen. 2.4 LeistungsindikatorenFinanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind: scroll
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht angewandt. 2.5 InvestitionenIm Geschäftsjahr 2024 investierte die migrasys GmbH vor allem in den Ausbau ihres Standortes in Schönefeld sowie in neue Hard- und Software. 3 Chancen- und Risikobericht3.1 Risikobericht3.1.1 Konjunkturelle und volkswirtschaftliche Risiken§ Dadurch dass das Hauptgeschäft der Gesellschaft für den Lebensmitteleinzelhandel stattfindet, sind die konjunkturellen und volkswirtschaftlichen Risiken relativ gering. 3.1.2 Markt- und Branchenrisiken§ Eine schwache Wirtschaft kann bei den Kunden im filialisierten Einzelhandel aufgrund der geringeren Konsumnachfrage, hohem Wettbewerbsdruck und Kostensteigerungen auf der Einkaufsseite zu erhöhtem Kostendruck und zur Zurückhaltung bei IT-Investitionen führen, sodass geplante Projekte verschoben oder nur in geringerem Umfang durchgeführt werden. Dies kann sich auf negativ auf den Umsatz der Gesellschaft auswirken. § Die IT-Dienstleistungsbranche verzeichnete im Berichtsjahr eine deutliche Verlangsamung des Wachstums. Hieraus könnte das Risiko resultieren, dass Preisdruck und Margendruck zunehmen, wenn Wettbewerber versuchen, geringeres Wachstum durch aggressivere Preisstrategien zu kompensieren. 3.1.3 Produktrisiken/ Wettbewerb/ Vertriebsrisiken§ Die Branche der Kassensysteme und der Retail-IT entwickelt sich dynamisch (Cloud-Lösungen, KI-basierte Auswertungen, Self-Checkout, Mobile Payment). Es besteht das Risiko, dass technologische Entwicklungen nicht rechtzeitig in das Leistungsangebot der Gesellschaft integriert werden und Kunden auf Wettbewerber ausweichen. § Größere Rollout-Projekte im Bereich Kassensysteme und Filial-IT sind typischerweise komplex und zeitkritisch. Verzögerungen bei der Implementierung, technische Störungen oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Servicetechnikern können zu Vertragsstrafen, Nachbesserungsaufwand oder Reputationsschäden führen. § Der Markt der (potenziellen) Kunden im Bereich des filialisierten Handel ist mit wenigen großen Handelskonzernen nicht sehr groß. Kündigungen, Volumenreduzierungen oder Ausschreibungsverluste bei einem oder mehreren großen Kunden können sich wesentlich auf Umsatz und Ergebnis auswirken. § Der Fachkräftemangel in der IT-Branche erschwert die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter und IT-Spezialisten. Dies kann zu Kapazitätsengpässen, höheren Personalkosten und einem erhöhten Risiko von Verzögerungen in Projekten und Serviceeinsätzen führen. 3.2 Chancenbericht3.2.1 Chancen in Bezug auf Markt und Branche§ Der anhaltende Digitalisierungsdruck im stationären Einzelhandel eröffnet eine zusätzliche Nachfrage nach Beratungs-, Rollout- und Serviceleistungen. Daraus ergibt sich die Chance, bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen und zusätzliche Service-Umsätze zu generieren. § Neue gesetzliche Anforderungen an Kassensysteme und elektronische Aufzeichnungssysteme führen regelmäßig zu Investitionswellen im Handel. Die Gesellschaft kann diese Phasen nutzen, um Projekt- und Servicepakete anzubieten und sich als verlässlicher Umsetzungspartner für Compliance-konforme POS-Infrastrukturen zu etablieren. § Der Fachkräftemangel im IT-Bereich zwingt viele Handelsunternehmen dazu, IT-Betriebsaufgaben extern zu vergeben. Dies schafft für die Gesellschaft die Chance, als langfristiger Outsourcing-Partner zusätzliche Infrastruktur- und Supportleistungen zu übernehmen und so die eigene Wertschöpfungstiefe auszuweiten. 3.2.2 Chancen in Bezug auf Produkte§ Die bestehenden Beziehungen zu großen Filialisten ermöglichen Cross-Selling und Up-Selling von zusätzlichen Leistungen (z. B. Erweiterung Servicezeiten, zusätzliche Standorte, neue Technologieprojekte). § Erfolgreich umgesetzte Großprojekte können als Referenz dienen und den Zugang zu weiteren Kunden im gleichen Segment erleichtern. § Der Trend hin zu Cloud-basierten Kassensystemen und zentral gemanagten Retail-Infrastrukturen bietet die Möglichkeit, das Leistungsportfolio um skalierbare Managed-Service-Modelle (Monitoring, Remote-Betrieb, Incident-Management) zu erweitern. Wiederkehrende Erlöse mit langfristigen Serviceverträgen können so die Planbarkeit des Geschäfts erhöhen. 4 PrognoseberichtFür die kommenden Geschäftsjahre rechnet die Gesellschaft vor dem Hintergrund der erwarteten leichten konjunkturellen Erholung in Deutschland mit einem moderaten Anstieg der Nachfrage nach IT-Dienstleistungen im filialisierten Einzelhandel. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der anhaltende Digitalisierungsdruck im Einzelhandel, die Modernisierung von Kassensystemen sowie Trends wie Cloud-basierte POS-Lösungen und Self-Checkout zu weiterer Nachfrage nach Rollout-, Betriebs- und Serviceleistungen führen werden. Unter der Annahme stabiler Kundenbeziehungen mit den bestehenden Schlüsselkunden und einer erfolgreichen Teilnahme an künftigen Ausschreibungen erwartet die Gesellschaft mittelfristig ein leicht steigendes Umsatzniveau bei weitgehend stabiler bis leicht verbesserter Ertragslage. Im kommenden Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft einen Umsatz, ein EBIT und einen Jahresüberschuss die ungefähr auf Vorjahresniveau liegen.
Berlin, den 17.12.2025 gez. Frank Jacob, Berlin gez. Toni Jacob, Berlin BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangMIGRASYS GmbH, Schwedenstrasse 9, 13359 BerlinHandelsregister: Berlin-Charlottenburg HRB 93472 B1. Grundsätzliches zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen. Es sind passive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB entstanden, da die handelsrechtlichen Wertansätze saldiert die steuerrechtlichen Wertansätze übersteigen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. 2. Angaben zu den Posten des Jahresabschlusses 2.1. Angaben zu den Posten der Bilanz Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen befinden sich solche, bei denen vom Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und selbst entwickelte Software zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB aktiviert wurde. Fertig gestellte selbst hergestellte Software wurde linear unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren planmäßig abgeschrieben. Bei den im Wirtschaftsjahr 2024 angeschafften Vermögensgegenständen, die zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern gehören, wurde die Vereinfachungsregel gem. § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen und im Jahr der Anschaffung zugleich der Abgang unterstellt. Der Warenbestand zum 31.12.2024 wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 2.142,00 EUR und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 10.415,29 EUR enthalten. Die Forderungen gegen die Gesellschaft betreffen in voller Höhe sonstige Forderungen/Vermögensgegenstände. Die Wertpapiere wurden zum Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten wurden dabei nicht überschritten. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennbetrag bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Wirtschaftsjahres, die Aufwand für die folgenden Jahre darstellen. Das Stammkapital in Höhe von 25.000 EUR ist vollständig eingezahlt. Zum 31.12.2024 unterliegt ein Gesamtbetrag in Höhe von 100.098,57 EUR nach § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Dieser Betrag betrifft in voller Höhe die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich der dafür passivierten latenten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr existieren, abgesehen von denen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und für die Rückbauverpflichtung von gemieteten Räumen nicht. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen: scroll
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 21.322,38 EUR enthalten. Die passiven latenten Steuern in Höhe von 44.001 EUR. resultieren vor allem aus der Inanspruchnahme des Wahlrechtes gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Es wurden die folgenden Steuersätze zugrunde gelegt: für Körperschaftsteuer 15%, für den Solidaritätszuschlag 5,5% und für die Gewerbesteuer ein Hebesatz in Höhe von durchschnittlich 325%. Dieser resultiert vor allem durch die zwei Standorte der Gesellschaft in unterschiedlichen Gemeinden. Die Gesellschaft hatte im Jahr 2024 durchschnittlich 131 Arbeitnehmer. 2.2. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen entfallen auf das Anlagevermögen. Sie erfolgten linear unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vom Wahlrecht der Sofortabschreibung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde für die in 2024 angeschafften Wirtschaftsgüter Gebrauch gemacht. Die Erträge aus der Aktivierung eines selbstgeschaffenen Vermögensgegenstandes betragen 146.735,38 EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8.077,77 EUR und Aufwendungen aus Währungsumrechnung von 4,57 EUR. 3. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung des Unternehmens von Bedeutung sind, bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die Geschäftsführung schlägt vor den gesamten Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Als Geschäftsführer ist Herr Frank Jacob, Berlin, und seit 01.07.2024 Herr Toni Jacob, Berlin, bestellt. Es haben sich nach dem Abschlussstichtag keine Sachverhalte ergeben, die von wesentlicher Bedeutung sind.
Berlin, den 17.12.2025 gez. Frank Jacob, Berlin gez. Toni Jacob, Berlin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die migrasys GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der migrasys GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der migrasys GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 17. Dezember 2025 MeyPa aud.IT GmbH gez. Mirko Ludwig, Wirtschaftsprüfer gez. Marie Rosalie van Heel, Wirtschaftsprüfer |
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