Jago Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Frommann seit 27.6.2022 | Prokura |
Martin Guhl seit 27.6.2022 | Prokura |
Dirk Kurt Ruwisch seit 15.2.2006 | Geschäftsführer |
Helmut Volker Zuck seit 15.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bedien-Concept GmbHDahlewitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Darstellung des Geschäftsverlaufes, des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Unser Unternehmen produziert frisch verpackte Käse- und Wurstwaren, sog. PrePack, für Bereiche des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) in zwei Betriebsstätten in Dahlewitz (Brandenburg) und Streufdorf (Thüringen). In diesem Bereich des LEH spielen die Discounter weiterhin eine große Rolle, so dass der Wettbewerb anhält. Der Trend zu verpackten Käse- und Wurstwaren im SB-Bereich ist aufgrund der sich ändernden Struktur der Bedientheken in Bewegung. Der Absatz ist stabil. 2. Umsatzentwicklung Der Umsatz für die Verarbeitung ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Gründe sind die Verlagerung von Sortimenten von PrePack auf SB sowie eine Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund gestiegener Preise. Die Herstellerpreise haben sich seit Mitte des Jahres stabiliesiert. Im Bereich der Verbrauchsmaterialien stabilisieren sich die Preise auf höherem Niveau als Im Vorjahr. Die Energiekosten bleiben schwierig zu kalkulierbar, weil hier Faktoren wie Gas-, Kohle- und Preise für Energie aus Wind- und Solarkraft wechselseitig aufeinander wirken. 3. Geschäftsergebnis In 2023 wurde ein Jahresüberschuss gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung erzielt. 4. Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren Das Vorratsvermögen ist stichtagsbedingt auf gleichem Niveau geblieben. Forderungen und Verbindlichkeiten stehen in einem ausgewogenen Verhältnis in Bezug auf Höhe und Fälligkeiten. Die kurzfristigen Mittel und Forderungen decken das kurzfristige Fremdkapital vollständig ab. Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nicht eingetreten. 5. Vertrieb - Marketing Die Vertriebs- und Marketingaktivität bleibt zum Vorjahr unverändert, da im Wesentlichen weiterhin nur für große Abnehmer im Lebensmitteleinzelhandel produziert wurde. 6. Investitionen In 2023 wurden Ersatz-Investitionen und Neuanschaffungen getätigt, die ohne Fremdkapital finanziert wurden. Für 2024 besteht ein enormer Bedarf wegen des Austausches und Modernisierung von Anlagen. 7. Finanzierung Einzelheiten ergeben sich aus der Bilanz. Forderungen und Vorräte wurden durch Lieferantenkredite und Eigenmittel gewährleistet. Bankkredite wurden nicht in Anspruch genommen. 8. Personalbereich Der Personalbestand schwankt im Rahmen der Produktionsaufträge. Die normale Fluktuation wird durch neue Arbeitnehmer ausgeglichen. Der Betrieb bildet weiterhin nachhaltig aus. 9. Ertragslage - Finanzlage - Vermögensanlage Die Ertragslage ist zufriedenstellend. Die Liquidität und Kapitalausstattung sind für einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb angemessen. Risiko- und Prognose-Bericht Die Gesellschaft optimiert mit den Kunden laufende Prozesse in der Zusammenarbeit und entwickelt entsprechende Problemlösungen. Diese Maßnahmen tragen zur Kundenbindung bei und führen zu Neulistungen im LEH. Das Image der Gesellschaft wird dadurch gestärkt. Es werden weiterhin zusätzlich Lohnarbeiten für Dritte als Dienstleistung getätigt. Am Standort Streufdorf wird der Grad der Automatisierung durch die Planung einer weiteren vollautomatischen Schneidelinie für Scheiben im Jahr 2024 erhöht. Die Gesellschaft ist von zyklischen Schwankungen nur gering betroffen, da die größten Teile des Umsatzes durch Dienstleistungen im Lohnauftrag erzielt werden. Die im Zuge der SARS-CoV-2 (Coronavirus) Pandemie getroffenen Maßnahmen zur Sicherung der betrieblichen Abläufe und zum Schutz der Gesundheit der in den Betrieben tätigen Personen sind in das allgemeine Hygienekonzept der Gesellschaft integriert worden. Es bleibt schwierig, Prognosen über die weitere Entwicklung zu erstellen. Insgesamt lässt sich aber festhalten, dass die wirtschaftliche Entwicklung in allen Betriebsteilen trotz nationaler wie internationaler politischer und wirtschaftlicher Krisen stabil geblieben ist. Dieser Umstand wie auch die gute Führung durch bewährte Betriebsleiter lassen uns davon ausgehen, dass die Unternehmensteile robust genug aufgestellt sind, um sich auch den Herausforderungen für 2024 und darüber hinaus erfolgreich stellen zu können. So wird die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 weiter positiv gesehen.
Dahlewitz, den 18.01.2024 gez. Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des § 253 Abs. 3 HGB (strenges Niederstwertprinzip) angesetzt. Von der Regelung des § 256 HGB (Verbrauchsfolgeverfahren) wurde Gebrauch gemacht. Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalteten im Vorjahr die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Steuern: T€ 395 (Vj. T€ 385) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 31 (Vj. T€ 31) Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 76. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag in Höhe von T€ 395. Im Jahresdurchschnitt waren 199 Mitarbeiter (24 Angestellte und 175 gewerbliche Arbeitnehmer) beschäftigt. Der Geschäftsführung gehörten an: Volker Zuck, Kaufmann Dirk Ruwisch, Kaufmann Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Unterschrift der Geschäftsführung
Dahlewitz, den 18.01.2024 gez. Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Bedien-Concept GmbH, Blankenfelde-Mahlow, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bedien-Concept GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bedien-Concept GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bedien-Concept GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)).
Peine, 30. September 2024 PHC
GMBH
Drews, Wirtschaftsprüfer |
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