Erwin Auerhammer Verpachtung eGbR
Selbe AdresseGemischte Landwirtschaft
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anton Auerhammer seit 20.5.2003 | Geschäftsführer |
Joachim Auerhammer seit 20.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erwin Auerhammer GmbHJettingen-ScheppachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ERWIN AUERHAMMER GMBH, JETTINGEN-SCHEPPACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Erwin Auerhammer GmbH, Jettingen-ScheppachA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Erwin Auerhammer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgmeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256 des HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 278 HGB vorgenommen. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Jahr 2010 ausschließlich linear. Abschreibungen für vor dem 01. Januar 2010 angeschaffte bewegliche Anlagengegenstände werden unverändert nach der linearen und degressiven Methode fortgeführt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für Zugänge von Geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wurde zur Vereinfachung der planmäßigen Abschreibung ein Sammelposten gebildet, der im Zugangsjahr sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd berücksichtigt wird. Geringwertige Anlagegüter bis zu 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Innerhalb der Vorräte wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertigen Erzeugnisse zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Fertigerzeugnisse erfolgte retrograd durch einen Abschlag von den Verkaufspreisen. Zur Vereinfachung der Bestandsaufnahme und Bewertung wurden Kleinteile mit einem Festwert angesetzt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Dem latenten Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten angesetzt. Ein Ausweis von aktiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB wurde nicht vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgte unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz von 1,82 %. Das Deckungsvermögen wurde bei der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes berücksichtigt. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wird der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (30.305,00 EUR) mit Erträgen aus der Erhöhung des Deckungsvermögens (16.658,70 EUR) verrechnet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für aktive Anwärter und Rentner ein Unterschiedsbetrag in Höhe 7.617 EUR. Der Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit einer Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Vom Wertbeibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die übrigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die in der Anlage gesondert dargestellte Bruttoanlagenspiegel ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 400.000 DM (Vj.: 400 TDM). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Saldierung der Pensionsverpflichtungen (1.411.062,00 EUR) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens (772.648,00 EUR) ergab für Rentner und einen Anwärter einen passiven Überhang und damit einen Ausweis von Pensionsrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, Urlaubs- und Überstundenansprüche der Mitarbeiter, Instandhaltungskosten sowie Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.013.407,21 EUR (Vj.: 734.635,47 EUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 41.683,08 EUR (Vj.: 39.710,82 EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. II. Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind in Höhe von 68.051,79 EUR (Vj.: 91.620,05 EUR) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. In der Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Erträge aus der Erhöhung von Deckungsvermögen in Höhe von 16.658,70 EUR enthalten. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB waren sie mit Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von 30.305,00 EUR zu saldieren. D. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.197.142,89 EUR einen Betrag in Höhe von 100.000,00 EUR in die freiwilligen Rücklagen einzustellen und 300.000,00 EUR auszuschütten. Der Restbetrag von 797.142,89 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. E. Sonstige Angaben Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Als Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die folgenden Personen tätig: Herr Dipl.-Ing. Anton Auerhammer Herr Dipl.-BW Joachim Auerhammer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen tätig:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 162. F. Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht
Jettingen-Scheppach, den 23. Januar 2025 gez. Anton Auerhammer, Dipl.-Ing. gez. Joachim Auerhammer, Dipl.-BW Die Geschäftsführer: Feststellungsdatum: Der ungekürzte Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 10.02.2025 festgestellt.
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Erwin Auerhammer GmbH, Jettingen-ScheppachI. Geschäftsmodell Die Erwin Auerhammer GmbH in Jettingen-Scheppach fertigt als Zulieferer für die Metallindustrie an ihrem Firmensitz verschiedene Produkte von einfachen Blechteilen bis hin zu komplexen Schweißbaugruppen. Je nach Kundenwunsch werden diese Schweißbaugruppen in den firmeneigenen Pulverbeschichtungs- und Nasslackieranlagen beschichtet und zu einbaufertigen Systembaugruppen montiert. Ihre Tätigkeiten sowohl in den Bereichen Verwaltung als auch Produktion führt die Firma in gepachteten Räumen und teilweise mit gepachteten Maschinen aus. Hierbei werden wesentliche Teile des Anlagevermögens unverändert zum Vorjahr genutzt. II. Geschäftsverlauf 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Nachdem sich im Vorjahr 2022 die konjunkturelle Lage nach der Corona-Pandemie 2020/21 deutlich erholte, war auch für das Geschäftsjahr 2023 eine nochmalige Verbesserung der wirtschaftlichen Lage zu verzeichnen. Dies führte erwartungsgemäß zu einer weiteren Umsatzsteigerung in Höhe von 16 %. Der hohe Auftragsbestand zum Ende des Vorjahres konnte auf den Bilanzstichtag 31.12.2023 erneut erreicht werden. 2. Ergebnisentwicklung
Im Berichtsjahr 2023 ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein um 17,1 % höherer Rohertrag. Die Personalkosten erhöhten sich um 799 TEUR und somit um 8,6 %. Dies ist hauptsächlich durch die nochmals gestiegene Mitarbeiterzahl, einer durchgeführten Lohnerhöhung, einer bezahlten Inflationsausgleichsprämie und der Erhöhung von Urlaubs- und Überstundenrückstellungen entstanden. Nachdem im Anlagevermögen lediglich Ersatzbeschaffungen vorgenommen wurden, hat sich keine wesentliche Veränderung bei den Abschreibungen ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 892 TEUR. Dies betraf insbesondere die Ausgaben für Fremdarbeiter von Leihfirmen (+525 TEUR). Die weiteren Kostensteigerungen im Berichtsjahr entfielen auf Reparaturen und Instandhaltungen von Maschinen und Anlagen (+176 TEUR), Energiekosten (+145 TEUR) und die sonstigen Raum- und Grundstückskosten (+98 TEUR). Bei gleichbleibend hohem Kapitalbedarf führte der Zinsanstieg zu einer Erhöhung der Aufwendungen für Fremdkapital (+107 TEUR). Das Ergebnis nach Steuern konnte von 611 TEUR auf 1.197 TEUR verbessert werden. 3. Bilanzstruktur und Investitionen Die Bilanzsumme unseres Unternehmens beläuft sich auf 9.730 TEUR und hat sich damit um rd. 2.331 TEUR verringert. Die getätigten Investitionen im Anlagevermögen in Höhe 403 TEUR verteilen sich auf EDV-Software und Lizenzen (11 TEUR), sowie Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (392 TEUR). Die einzelnen Aktivposten der Bilanz entwickelten sich hierbei wie folgt:
Die Eigenkapitalquote beträgt 47,6 % und hat sich um 19,1 Prozentpunkte verbessert. Das working capital (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) beträgt 7.466 TEUR und reduzierte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1.777 TEUR, dies entspricht 19,2 %. 4. Personal Zum Bilanzstichtag waren 161 Mitarbeiter am Firmensitz in Jettingen-Scheppach beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr somit um zwei Personen. Um einem möglichen Fachkräftemangel vorzubeugen, wurden im Jahresdurchschnitt neun Ausbildungsplätze bereitgestellt. Auf Grund einer geringeren Anzahl von Bewerbern konnten nur sechs Plätze besetzt werden. Die Firma Erwin Auerhammer GmbH verfügt vor allem auf Grund der langjährigen Betriebszugehörigkeit weiterhin in allen Bereichen über hoch qualifizierte und flexible Mitarbeiter. III. Wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Firma Erwin Auerhammer GmbH unterliegt als Zulieferer in der Metallindustrie allgemeinen Unternehmensrisiken. Umsatz- und Ertragsrisiken ergeben sich aus der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Branchen. Diesen möglichen Risiken begegnen wir durch eine hohe Flexibilität in Bezug auf Stückzahlen, Termintreue, Qualität und der Realisierung von Kundenwünschen. Auch die vermehrte Produktion komplexer Baugruppen sowie Investitionen in Automatisierung und Energieeinsparung werden in Zukunft weiter umgesetzt. Wir legen großen Wert auf die Qualität der in unserem Haus gefertigten Teile, infolgedessen steht die permanente Optimierung von Arbeitsprozessen im Vordergrund. Weiterhin bestehen Risiken auf Grund von nicht absehbaren Auswirkungen von Kriegshandlungen in verschiedenen Ländern und den daraus resultierenden instabilen Lieferketten, sowie steigenden Energiepreisen. Auch die Ersetzung von aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeitern mit neuen Fachkräften gestaltet sich zusehends schwieriger. Liquiditätsrisiken sind derzeit durch die weiterhin ausreichende Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. IV. Ausblick Für das Jahr 2024 erwarten wir nach zwei sehr überhitzten Jahren eine rückläufige Auftragslage, die eine Reduzierung der Umsatzerlöse von rund 18% zur Folge haben wird. Den Mitte 2023 gefallenen Materialpreisen im Einkauf stehen Preisreduzierungen im Verkauf gegenüber, welche die Materialpreisreduzierung im Ertrag egalisieren. Auch die Anzahl der Mitarbeiter und Leiharbeiter wird sich reduzieren, was jedoch erst verzögert zum Abbau von Personalkosten führen wird. Gegen Ende 2024 haben wir vorübergehend Kurzarbeit für voraussichtlich 4 Monate eingeführt. Die Einführung der Kurzarbeit ermöglicht es uns, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten und die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten. Die Investitionen in den Bereichen EDV-Software, Maschinenersatzbeschaffung und Rationalisierung, sowie Ersatzbeschaffung im Fuhrpark werden sich in etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen. Als energieintensiver Betrieb müssen wir weiter mit steigenden Energiekosten rechnen. Der aufgrund des Lagerrückgangs reduzierte Kapitalbedarf wird bei gleichzeitig sinkendem Fremdkapitalzins zu einer Verringerung der Zinsaufwendungen führen. Unter Berücksichtigung des bisherigen Geschäftsverlaufes erwarten wir für das Jahr 2024 ein rückläufig positives Ergebnis.
Jettingen-Scheppach, den 23. Januar 2025 Die Geschäftsführer: Anton Auerhammer, Dipl.-Ing. Joachim Auerhammer, Dipl.-BW Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Erwin Auerhammer GmbH, Jettingen-Scheppach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erwin Auerhammer GmbH, Jettingen-Scheppach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erwin Auerhammer GmbH, Jettingen-Scheppach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 24. Januar 2025 HLB
Augsburg Schwaben GmbH & Co. KG
Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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