Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 120187
Eingetragen
22.8.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
Die Herstellung von und der Handel mit Lackroh- und Hilfsstoffen und ähnlichen Chemieprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Tasto
seit 4.4.2024
Geschäftsführer
Marc Brimmer
seit 22.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bremen
100.000 €
50.00%
Germany
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DEUTERON GmbH

Achim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2024

der DEUTERON GmbH, Achim

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die DEUTERON GmbH mit Sitz in 28832 Achim produziert und vertreibt seit 1977 Additive u. a. in Form von Mattierungsmitteln, Leitfähigkeitserhöhern, UV-Initiatoren usw. für den weltweiten Farben-, Lack- und Kunststoffmarkt. 81 % der Additive werden im europäischen Markt verkauft.

Produktion, Labor, Lager und Vertrieb befinden sich in Achim. Daneben bestehen weltweit Vertriebspartner in 37 Ländern.

Durch die schwierige Lage in der Bau- und Automobilindustrie und der allgemein schwächelnden deutschen Konjunktur kam es zu rückläufigen Umsätzen in der Farben- und Lackindustrie. Bei der DEUTERON GmbH als Spezialanbieter stiegen die Umsätze im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 13,0 %.

Der Umsatz verteilte sich auf folgende Produktgruppen:

Mattierungsmittel:

2024 lag der Anteil der Mattierungsmittel bei 76,7 % des Gesamtumsatzes. Im Verhältnis zum Vorjahr stiegen die Verkäufe der Mattierungsmittel um 10,7 %.

Andere Produktgruppen:

Die Umsätze bei den anderen Produktgruppen stiegen 2024 um 20,0 %. Wobei sich der Anstieg gleichmäßig auf alle Produktgruppen verteilt.

Mit den steigenden Umsätzen in 2024 einhergehend stieg auch der Wareneinsatz um 9,7 %. Damit liegt die Quote des Wareneinsatzes leicht unter dem Niveau des langjährigen Mittels.

Bei gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegenen Kosten konnte ein Ergebnis nach Steuern von TEuro 1.732,5 erzielt werden, welches um TEuro 609,5 bzw. 54,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.

2024 wurde ein Mitarbeiter eingestellt. Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag 25 Mitarbeiter.

II. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

In 2024 konnte ein Betriebsergebnis von TEuro 2.462,8 erzielt werden. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von TEuro 877,8.

Die Personalaufwendungen haben sich um TEuro 199,2 auf TEuro 2.211,1 erhöht. Die gewöhnlichen Abschreibungen stiegen um TEuro 69,5 gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne neutrale Aufwendungen) haben sich um TEuro 0,6 auf TEuro 1.450,9 erhöht.

Aufgrund der Tatsache, dass die DEUTERON GmbH keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatte, fällt das Finanzergebnis mit TEuro 0,6 durch Zinserträge um TEuro 0,2 besser gegenüber dem Vorjahr aus. Unter Berücksichtigung der neutralen Erträge von TEuro 13,7 bleibt festzuhalten, dass das Betriebsergebnis vor Steuern von TEuro 2.462,8 nicht durch weitere ungewöhnliche oder außerordentliche Vorgänge beeinflusst ist.

Unter Berücksichtigung von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i. H. von TEuro 744,5 (Vorjahr: TEuro 483,4) ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEuro 1.732,5 im Vergleich zu TEuro 1.123,0 im Vorjahr.

Während im Vorjahr eine Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern geteilt durch durchschnittlich gebundenes Eigenkapital) von 12,9 % erzielt wurde, beträgt diese 19,5 % in 2024.

Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen geteilt durch durchschnittlich gebundenes Gesamtkapital) ist von 12,1 % im Vorjahr auf 17,8 % gestiegen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Geschäftsleitung in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Lage sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf und dem erzielten Ergebnis in 2024 ist.

2. Vermögenslage

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein relativ anlagenintensives Unternehmen. So beträgt der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen zum Bilanzstichtag 34,3 %. 2024 wurden unter anderem unsere PV-Anlage und Mühle in Betreib genommen. Dadurch lagen die Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen (TEuro 287,7) um TEuro 150,4 unter dem Niveau der gewöhnlichen Abschreibungen (TEuro 438,1). Unter Berücksichtigung der Finanzanlagen lag das Anlagevermögen im Vergleich um 3,0 % unter dem Vorjahr.

Die Lagerbestände bzw. Lagerwerte der DEUTERON GmbH haben sich 2024 leicht erhöht. Dadurch stieg das Vorratsvermögen um TEuro 108,1 auf TEuro 4.815,9 gegenüber dem Vorjahr.

3. Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft reduzierte sich infolge des Jahresüberschusses 2024 sowie erfolgter Ausschüttungen um TEuro 267,6 auf TEuro 12.566,2. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 88,5 %. In 2020 betrug die Eigenkapitalquote 90,9 %, so dass diese in den letzten fünf Jahren um 2,4 %-Punkte niedriger ausfällt

Trotz der Verringerung des Eigenkapitals ist das Gesamtkapital von TEuro 13.579,6 auf TEuro 14.201,9 gestiegen. Ursache ist die Erhöhung des Fremdkapitals um TEuro 889,8 auf TEuro 1.635,7.

Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. Durch die Zunahme der Verbindlichkeiten lag der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bei TEuro 3.086,0 im Vergleich zu TEuro 1.063,0 im Vorjahr. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag erhöhten sich um TEuro 808,8 auf TEuro 3.079,9.

Verbindlichkeiten wurden meistens mit Skonto beglichen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses.

Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichtserstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den relevanten Stellen.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung

Durch die anhaltende Krise prognostiziert die deutsche Lack- und Farbenindustrie uneinheitlich die Umsatzerwartungen für das Jahr 2025. Die allgemeinen Konjunkturerwartungen in der Lackindustrie sind sehr verhalten. Die hohen Rohstoffpreise und die schwächelnde deutsche Wirtschaft trüben die positiven Aussichten.

Die DEUTERON GmbH verzeichnete im Januar/Februar 2025 einen etwas schwächeren Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem plant die Gesellschaft für 2025 mit einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber 2024. Durch steigende Kosten bei Versicherungen, Messekosten und Softwarelizenzen in 2025 erwartet die Gesellschaft ein etwas geringeres Ergebnis gegenüber dem Vorjahr.

2. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Zins- und Währungsrisiken:

Ende 2024 besaß die DEUTERON GmbH keine Kapitalanlagen oder hatte sich mit verzinslichem Fremdkapital refinanziert. Zinsänderungsrisiken bestehen daher nicht.

Die DEUTERON GmbH fakturiert ausschließlich in Euro. Somit gibt es auch keine Währungsrisiken.

Preisänderungsrisiken:

Die Rohstoffkosten stiegen leicht im Jahr 2024 an. In 2025 wird weiterhin mit etwas höheren Rohstoffpreisen gerechnet. Durch die Erhöhung der Mautgebühren, CO 2 Abgabe und steigenden Personalkosten rechnet die DEUTERON GmbH auch 2025 mit höheren Frachtkosten

Liefersicherheit:

Die DEUTERON GmbH wird in 2025 die Lagerkapazitäten weiter ausbauen und rechnet daher im Jahr 2025 nicht mit Lieferengpässen. Aufgrund des konsequenten Wartungsmanagements kam es im Geschäftsjahr 2024 zu keinem Produktionsausfall.

Adressausfallrisiken:

Wie schon in den Vorjahren wird nicht damit gerechnet, dass einzelne Forderungen ausfallen. Durch ein konsequentes Debitorenmanagement werden Zahlungsausfälle vermieden und sind auch bisher nicht wesentlich vorgekommen.

Andere Risiken:

Durch die anhaltende Ukraine-Krise und im Gaza Streifen und den noch nicht absehbaren Folgen ist es sehr schwer, deren Auswirkungen auf den Markt abzuschätzen. Auch durch die Wahl des neuen Präsidenten in den USA entsteht eine Verunsicherung bzgl. Zölle und deren Einfluss auf die Weltwirtschaft.

Die DEUTERON GmbH verfügt über Produktionsanlagen und Lagerhallen, die dem aktuellen technischen Stand entsprechen. Regelmäßige Wartung und Instandhaltung sowie Schulung des Personals sorgen für eine ständige Verbesserung der Betriebs- und Arbeitssicherheit.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass gegenwärtig für die nächsten zwei Jahre keine nennenswerten Risiken erwartet werden.

3. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Im Jahr 2024 hat die DEUTERON GmbH erfolgreiche Verkäufe der neu entwickelten Produkte getätigt. Hier wurde eine weitere Umsatzsteigerung von 9,1 % verzeichnet.

Die Mattierungsmittel für strahlenhärtende Systeme und die neuen Softfeel-Additive haben sich somit erfolgreich im Markt etabliert. Erfolgversprechende Kundenprojekte im Bereich Druckfarbenindustrie lassen eine weitere Umsatzsteigerung im Jahr 2025 erwarten.

Aufgrund der o.g. Punkte, sowie der unter Punkt IV. genannten Aktivitäten, sehen wir große Chancen auf weitere Umsatzsteigerungen für neu entwickelte Produkte auch in den nächsten Jahren.

IV. Forschung und Entwicklung

Die DEUTERON GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung von Additiven, die in Verbindung mit den Lackrezepturen unserer Kunden neue, wertige Oberflächen erzeugen.

Im Bereich der Leitfähigkeitserhöher entwickelte die DEUTERON GmbH neue Produkte, die in der Einstufung weniger gefährlich und umweltfreundlicher sind.

Zurzeit gibt es Neuentwicklungen im Bereich der Photoinitiatoren. Diese werden 2025 im Markt vorgestellt.

Die DEUTERON GmbH sieht in den neuen umweltfreundlichen und nachhaltigen Systemen eine große Chance, neue Märkte zu erschließen. Daher wird die DEUTERON GmbH die Entwicklung von Additiven in wässrigen und strahlenhärtenden Systemen weiter vorantreiben.

 

Achim, 11. März 2025

DEUTERON GmbH

Geschäftsführung

Marc Brimmer

Sebastian Tasto

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 4.880.390,92 5.030.912,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 7,00
II. Sachanlagen 4.833.890,90 4.992.464,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.667.458,40 2.796.261,90
2. technische Anlagen und Maschinen 1.446.415,00 660.525,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 675.663,50 729.965,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.354,00 805.711,13
III. Finanzanlagen 46.493,02 38.441,29
B. Umlaufvermögen 9.315.830,05 8.543.921,60
I. Vorräte 4.815.923,64 4.707.826,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.420.048,04 1.564.999,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.079.858,37 2.271.095,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.685,73 4.717,66
Summe Aktiva 14.201.906,70 13.579.551,58

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 12.566.236,71 12.833.764,48
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 10.733.764,48 11.610.772,23
III. Jahresüberschuss 1.732.472,23 1.122.992,25
B. Rückstellungen 325.432,00 78.637,00
C. Verbindlichkeiten 1.310.237,99 667.150,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.310.237,99 667.150,10
Summe Passiva 14.201.906,70 13.579.551,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 6.585.232,85 5.453.016,97
2. Personalaufwand 2.211.153,38 2.011.903,40
a) Löhne und Gehälter 1.870.671,75 1.695.431,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 340.481,63 316.471,58
davon für Altersversorgung 21.370,41 21.458,04
3. Abschreibungen 438.065,39 368.593,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 438.065,39 368.593,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.451.074,00 1.451.124,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 563,42 831,54
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 744.450,40 483.356,50
7. Ergebnis nach Steuern 1.741.053,10 1.138.870,74
8. sonstige Steuern 8.580,87 15.878,49
9. Jahresüberschuss 1.732.472,23 1.122.992,25

ANHANG für das Geschäftsjahr 2024

der DEUTERON GmbH, Achim

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der DEUTERON GmbH mit Sitz in Achim (Amtsgericht Walsrode, HRB 120187) wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze der Vorträge zum 1. Januar 2024 entsprechen denen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, sodass die Bilanzidentität gewahrt wird.

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wird grundsätzlich beibehalten.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip) ausgegangen.

Die Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Die Bilanzkontinuität wird somit gewahrt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Der Grundsatz der Vorsicht sowie das Realisations- und das Imparitätsprinzip wurden beachtet.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Im laufenden Geschäftsjahr erworbene bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungswert bis Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr aktiviert, voll abgeschrieben und werden im Anlagespiegel nach fünf Jahren als Abgang ausgewiesen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Es wird das Fifo-Verfahren angewendet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und des internen Zinsverlustes in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Netto-Forderungen gebildet.

Die übrigen Vermögensgegenstände (sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden zum Nennwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2024 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.919,45 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 84.919,45 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.199.726,72 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.013.239,16 155.495,77 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.832.850,98 87.863,49 79.081,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 805.711,13 44.354,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.851.527,99 287.713,26 79.081,22
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 38.441,29 35.000,00 26.948,27
Summe Finanzanlagen 38.441,29 35.000,00 26.948,27
Summe Anlagevermögen 8.974.888,73 322.713,26 106.029,49
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 84.919,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 84.919,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.199.726,72
2. technische Anlagen und Maschinen 803.969,79 2.972.704,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.741,34 1.843.374,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -805.711,13 44.354,00
Summe Sachanlagen 0,00 9.060.160,03
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 46.493,02
Summe Finanzanlagen 0,00 46.493,02
Summe Anlagevermögen 0,00 9.191.572,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.912,45 0,00 0,00 0,00 84.912,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 84.912,45 0,00 0,00 0,00 84.912,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.403.464,82 128.803,50 0,00 0,00 1.532.268,32
2. technische Anlagen und Maschinen 1.352.713,66 173.576,06 0,00 0,00 1.526.289,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.102.885,48 135.685,83 70.860,22 0,00 1.167.711,09
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.859.063,96 438.065,39 70.860,22 0,00 4.226.269,13
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.943.976,41 438.065,39 70.860,22 0,00 4.311.181,58
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7,00 7,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7,00 7,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.667.458,40 2.796.261,90
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.446.415,00 660.525,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 675.663,50 729.965,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 44.354,00 805.711,13
Summe Sachanlagen 0,00 4.833.890,90 4.992.464,03
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 46.493,02 38.441,29
Summe Finanzanlagen 0,00 46.493,02 38.441,29
Summe Anlagevermögen 0,00 4.880.390,92 5.030.912,32

Der Forderungsspiegel stellt sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.020,4 1.020,4 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 399,6 399,6 0,0
Summe 1.420,0 1.420,0 0,0

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter: TEuro 397,7 (Vj.: 133,4)

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten nachfolgend in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.158,7 1.158,7 0,0 0,0
(Vorjahr) (514,1) (514,1) (0,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 151,5 151,5 0,0 0,0
(Vorjahr) (153,0) (153,0) (0,0) (0,0)
Summe 1.310,2 1.310,2 0,0 0,0
(Vorjahr) (667,1) (667,1) (0,0) (0,0)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten

aus Steuern: TEuro 52,2 (Vj.: TEuro 40,6)

im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEuro 2,0 (Vj.: TEuro 22,2)

gegen Gesellschafter: TEuro 2,0 (Vj.: TEuro 4,6)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB bestehen für den auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Pachtvertrag für das Grundstück in Achim, In den Ellern 2, sowie für zwei weitere Mietverträge für bewegliche Anlagegüter. Die finanzielle Belastung für das Jahr 2025 wird rd. TEuro 82,1 betragen, davon gegenüber der Gesellschafterin, der Brimmer Verwaltungs GmbH & Co. KG, TEuro 71,0.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Von der größenabhängigen Erleichterung gemäß § 276 HGB, die Umsatzerlöse, die sonstigen betrieblichen Erträge sowie den Materialaufwand saldiert als Rohergebnis zusammenzufassen, wurde kein Gebrauch gemacht.

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die Geschäftsführung durch den einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer Marc Brimmer, Kaufmann, Bremen. Ab dem 01. April 2024 wurde Herr Sebastian Tasto zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Herr Tasto ist ebenfalls einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Es wurden keine Vorschüsse und Kredite gegenüber der Geschäftsführung gewährt; ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 24 Mitarbeiter beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Achim, 31. März 2025

DEUTERON GmbH

Geschäftsführung

Marc Brimmer

Sebastian Tasto

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DEUTERON GmbH, Achim:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DEUTERON GmbH, Achim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEUTERON GmbH, Achim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Dien gesetzliche Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrngen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 11. März 2025

Willer | Kettenburg & Heyduck GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Nina Weber, Wirtschaftsprüferin

Philipp Stürken, Wirtschaftsprüfer

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