Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 5291
Vorher
H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH
Eingetragen
18.4.1979
Branche
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und GlaswarenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Sanitärkeramik
Gegenstand
Der Import, Einzel- und Großhandel von Natursteinen, Keramik und Kompositsteinen aller Art und deren Verarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Lehrich
seit 16.7.2025
Geschäftsführer
Lea Meschede
seit 26.10.2022
Prokura
Marius Risse
seit 7.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH.

Anröchte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungen

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen der H. Risse GmbH, Naturstein Risse, Einführung

Die H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH ist ein Großhandel für Natursteine, Keramik und Quarzkomposit. In diesem Bericht werden die Grundlagen des Unternehmens vorgestellt, einschließlich des Geschäftsmodells, der Importländer, der Produktion und des Kundenservice.

1. Geschäftsmodell

Naturstein Risse, die H. Risse GmbH, importiert Natursteine, Keramik und Quarzkomposit aus Europa, Afrika, Asien und Brasilien. Diese Produkte werden an weiterverarbeitende Betriebe verkauft. Der Großteil der Lieferungen erfolgt direkt zum gewünschten Bestimmungsort. Zusätzlich betreibt das Unternehmen seit 11 Jahren eine eigene Produktion in Italien. Dort werden Rohblöcke aus verschiedenen Natursteinvorkommen gekauft und bei spezialisierten Lohnunternehmen zu verschiedenen Produkten wie Unmaßplatten, Bodenbelägen, Fliesen, Fassaden und Maßarbeiten verarbeitet. Die Oberflächenveredelungen werden ebenfalls in Italien durchgeführt. Bei Bedarf werden auch Fertigarbeiten für Kundenprojekte hergestellt und direkt zu den Baustellen geliefert.

Importländer:

Naturstein Risse, die H. Risse GmbH, importiert Natursteine, Keramik und Quarzkomposit aus Europa, Afrika, Asien und Brasilien. Durch den Import aus verschiedenen Ländern kann das Unternehmen eine breite Palette von Produkten anbieten und den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden.

Produktion:

Die eigene Produktion von Naturstein Risse, in Italien und der Einkauf von Rohblöcken, ermöglicht die Verarbeitung dieser Rohblöcke zu verschiedenen Natursteinprodukten. Hierbei werden moderne Maschinen und Fertigungstechniken eingesetzt, um hochwertige Fertigarbeiten herzustellen. Die Oberflächenveredelungen werden ebenfalls in Italien durchgeführt, um eine hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten.

Kundenservice:

Naturstein Risse, legt großen Wert auf Kundenservice. Ein Verkaufsteam mit ca. 20 Mitarbeitern, im Innen- und Außendienst, kümmert sich um die Belange der Kunden. Der Großteil der Kundenbestellungen wird mit eigenen Kranfahrzeugen zum gewünschten Bestimmungsort oder zur Baustelle geliefert. Durch einen modernen Fuhrpark von 15 Kranfahrzeugen kann das Unternehmen kurzfristige, flexible und termingerechte Anlieferungen gewährleisten. Zu den Kunden zählen Natursteinbetriebe, Steinmetzbetriebe, Fliesenfachgeschäfte sowie Produzenten von Küchenarbeitsplatten, Tischen und Badeinrichtungen.

Schlussfolgerung:

Naturstein Risse, die H. Risse GmbH, ist ein Großhandel für Natursteine, Keramik und Quarzkomposit. Das Unternehmen importiert Produkte aus verschiedenen Ländern der Welt und betreibt eine eigene Produktion in Italien. Der Kundenservice wird durch ein Verkaufsteam mit ca. 20 Mitarbeitern gewährleistet, das auch für die Lieferungen der Kundenbestellungen zuständig ist. Durch einen modernen Fuhrpark von 15 Kranfahrzeugen kann das Unternehmen kurzfristige, flexible und termingerechte Anlieferungen sicherstellen.

2. Forschung und Entwicklung bei Naturstein Risse

Naturstein Risse ist ein Unternehmen, das sich kontinuierlich mit der Weiterentwicklung und Verbesserung von Produkten beschäftigt. In diesem Bericht möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten geben und wie diese zur Verbesserung der Oberflächenbearbeitung und Behandlung von Natursteinen beitragen.

Hauptpunkte:

1. Verbesserung der Oberflächenbearbeitung und Behandlung von Natursteinen: - Wir arbeiten daran, unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Oberflächenbearbeitung und Behandlung von Natursteinen. - Für Materialien, die mit einer farbvertiefenden Oberflächenbehandlung behandelt werden, setzen wir spezielle transparente und lebensmittelneutrale Mittel ein. - Ziel ist es, Arbeitsplatten mit der gewünschten Farbintensität gemäß den Kundenwünschen zu erzielen.

2. Einführung neuer Oberflächen und Designs: - Wir streben danach, kontinuierlich neue Oberflächen und Designs aus Quarzkomposit und Keramik auf den Markt zu bringen. - Durch die Entwicklung innovativer Oberflächen und Designs möchten wir unseren Kunden stets neue und attraktive Optionen bieten.

3. Innovationen in Qualitätsstandards und Produktnutzung: - Unsere Innovationen bestehen nicht nur in neuen Produkten, sondern auch in der Verbesserung unserer Qualitätsstandards. Wir legen großen Wert auf einen rationellen Umgang mit unseren Produkten sowie deren wirtschaftliche Lagerung und Transport zu unseren Kunden.

Schlussfolgerung:

Forschung und Entwicklung sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmenskultur bei Naturstein Risse. Durch die kontinuierliche Verbesserung der Oberflächenbearbeitung und Behandlung von Natursteinen sowie die Einführung neuer Oberflächen und Designs möchten wir unseren Kunden stets hochwertige und innovative Produkte bieten. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf Qualitätsstandards, effiziente Produktnutzung und einen wirtschaftlichen Transport zu unseren Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen, mit den Einflüssen der Kriege von Russland mit der Ukraine und der Hamas mit Israel, auf die wirtschaftliche Lage

In diesem Bericht werden die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen in Bezug auf die politischen Konflikte von Russland und der Ukraine, der Hamas und Israel analysiert. Insbesondere wird auf die Auswirkungen dieser Konflikte auf die Containertransporte nach Europa, sowie auf die Bauwirtschaft eingegangen.

Störungen der Containertransporte nach Europa:

Die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Containerschiffe im Roten Meer, entlang der Route durch den Suezkanal, haben zu erheblichen Störungen der Containertransporte nach Europa geführt. Diese Angriffe haben dazu geführt, dass alternative Seewege um das Kap-Hoorn genutzt werden müssen, was längere Containerlaufzeiten und höhere Kosten verursacht. Die internationalen Lieferketten sind dadurch stark gestört, was zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen führt.

Rückgang der Bauwirtschaft:

Die gestiegenen Finanzierungskosten, Energiekosten und Baustoffpreise belasten die Bauwirtschaft erheblich. Insbesondere der private und gewerbliche Wohnungsbau ist um ca. 50% zurückgegangen, während die öffentliche Bautätigkeit um ca. 15% gesunken ist. Diese Entwicklung hat negative Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation und die wirtschaftliche Stabilität. Schlussfolgerung: Die politischen Konflikte in Russland, der Ukraine, der Hamas und Israel, haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen. Insbesondere die Störungen der Containertransporte und der Rückgang der Bauwirtschaft sind besorgniserregend. Es ist wichtig, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die wirtschaftliche Stabilität wiederherzustellen und die internationalen Lieferketten zu sichern.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

a) Ertragslage

Die zuvor beschriebenen Faktoren belasteten unser Handelsgeschäft stark und führten zu einem Rückgang des Rohertrages von 14,7%. Relativiert man diesen Rückgang mit unseren extrem stark gestiegenen Umsätzen seit der Pandemiezeit, beschert uns das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2023 dennoch eine Ertragslage wie vor der Pandemiezeit.

Auch im Jahr 2023 war der Anteil Renovierungen zu Neubau ca. 65% zu 35%.

Die Arbeitsplatten für neue Küchen im Bestand und Badsanierungen mit Naturstein, Keramik und Quarzkomposit haben die gesunkenen Umsätze in Neubauten teils kompensiert.

Unsere Markenprodukte Caesarstone, FlorimStone, Lapitec und Top-Quarz finden immer mehr Akzeptanz bei unseren Kunden und Endverbrauchern. Diese Produkte werden in den nächsten Jahren einen stetigen Zuwachs an Marktanteilen verschaffen.

Auch unser Produktangebot an besonderen und exklusiven Materialien mit der Auswahl in unserer Stein-Galerie verschafft uns erhebliche Wettbewerbsvorteile.

Leider hat Naturstein Risse das Geschäftsjahr 2023, zum ersten Mal, seit seiner Gründung in 1978, mit keiner Umsatzsteigerung abgeschlossen.

Der Rohertrag hat sich um 1.960,5 T€ von 13.320 T€ auf 11.359,4 T€ verringert.

Die Rohertragsquote erhöhte sich von 28,6 % auf 29,2 %.

Die Personalkosten stiegen um 101,2 T€.

Die Personalkostenquote erhöhte sich von 11,1 % auf 13,5 %.

b) Finanzlage

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf 8,5 % v. 11,3 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 12,1 % zu 12,5 % annähernd gleich.

2022 /
T€
2023 /
T€
Mittelabfluss (-), Zufluss (+)
aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.359,0 1.773,7
Mittelabfluss (-), Zufluss (+)
aus der Investitionstätigkeit - 670,0 - 587,8
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit - 2.421,0 - 1.649,3
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes - 1.732,0 - 463,4
Eigenkapital 11.530,7 11.904,3

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage ist unverändert stabil und mit einer Eigenkapitalquote unter der Einbeziehung der Pensionsrückstellung von € 13 Mio. und 48,3 % des im Unternehmen eingesetzten Kapitals über dem Branchendurchschnitt. Im Rahmen der Vermögenslage finanzierten langfristige Eigen- und Fremdmittel das gesamte Anlagevermögen.

3. Gesamtaussage

Geschäftliche Entwicklung 2024 Einleitung:

Diese Zeilen geben einen Überblick über die geschäftliche Entwicklung unseres Unternehmens im Geschäftsjahr 2024. Es wird darauf eingegangen, dass die aktuelle Situation weiterhin rückläufig ist und verschiedene Faktoren dazu beitragen. Es wird erwartet, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte verbessert. Zudem wurden neue Außendienstmitarbeiter eingestellt und das Produktangebot erweitert. Hauptpunkte: - Stagnierende geschäftliche Entwicklung: Aufgrund gestiegener Energiekosten, Bau- und Finanzierungskosten haben viele Konsumenten ihre Investitionen vorerst zurückgestellt. Dies hat wiederum zu einer Verunsicherung der Hausbesitzer geführt, insbesondere aufgrund widersprüchlicher Aussagen zum neuen Heizgesetz seitens der Politik. Die Kauf- und Investitionszurückhaltung hat zu einem derzeitigen Umsatzrückgang von etwa 14,5% im Jahr 2024 geführt.

Erwartete Verbesserung der Kauflaune:

Es wird erwartet, dass sich die Kauflaune ab der zweiten Jahreshälfte 2024 verbessert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verunsicherung der Hausbesitzer in Bezug auf das Heizgesetz abnehmen könnte und somit die Investitionsbereitschaft steigen könnte.

Neue Außendienstmitarbeiter:

Um die Verkaufsgebiete auszuweiten und zu verstärken, wurden zwei neue Außendienstmitarbeiter für Bayern und Baden-Württemberg eingestellt. Dies soll dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern.

Produktangebot in der Stein-Galerie:

In unserer Stein-Galerie präsentieren wir eine Vielzahl von Markenprodukten wie Lapitec, FlorimStone, Caesarstone und Top-Quarz sowie neue Materialien aus Kalkstein, Marmor, Quarz, Gneis und Granit. Es wird betont, dass das Produktangebot kontinuierlich erweitert und den Marktanforderungen angepasst wird.

Schlussfolgerung:

Die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2024 ist derzeit rückläufig, hauptsächlich aufgrund gestiegener Kosten und der Verunsicherung der Hausbesitzer in Bezug auf das neue Heizgesetz. Es wird jedoch erwartet, dass sich die Lage ab der zweiten Jahreshälfte verbessert und die Kauflaune steigt. Durch die Einstellung neuer Außendienstmitarbeiter und die Erweiterung des Produktangebots in der Stein-Galerie streben wir an, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. Wir sind bestrebt, unser Angebot kontinuierlich anzupassen, um den Marktanforderungen gerecht zu werden.

III. Zweigniederlassungsbericht

Für das Geschäftsjahr 2024 besteht derzeit keine Planung für Niederlassungen.

IV. Prognosebericht

Geschäftsjahr 2023 und Ausblick Einleitung: Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über das Geschäftsjahr 2023 und eine Prognose für die kommenden Jahre. Trotz der schwachen Bautätigkeit in den meisten Wohnungsbaubereichen konnte unsere Branche, insbesondere der Bereich der Bad- und Küchenausstattung, positive Zukunftsperspektiven verzeichnen. Dieser Bericht beleuchtet die Gründe für diese Entwicklung und gibt einen Ausblick auf die erwarteten Entwicklungen bis Ende 2024.

Hauptpunkte:

1. Rückgang der Bautätigkeit:

Das Geschäftsjahr 2023 war von einem starken Rückgang der Bautätigkeit im privaten, gewerblichen und kommunalen Hochbau geprägt. Dies stellte eine Herausforderung für unsere Branche dar, da wir stark von Aufträgen aus diesen Bereichen abhängig sind.

2. Potenzial der Bad- und Küchenausstattung:

Trotz des allgemeinen Rückgangs in der Baubranche konnten wir durch Investitionen in unser Produktangebot und die Optimierung unserer Dienstleistungen eine steigende Nachfrage nach Produkten in den höheren Preissegmenten verzeichnen. Der Bereich der Bad- und Küchenausstattung erwies sich als besonders vielversprechend und verschaffte unserer Branche eine positive Zukunftsperspektive.

3. Erfolge durch Investitionen:

Unsere Investitionen in neue Verkaufsgebiete haben sich ausgezahlt. Wir konnten eine Vielzahl neuer Kunden akquirieren, die unsere Leistungen in Anspruch nehmen. Dies zeigt, dass unsere Investitionen in die Erweiterung unserer Vertriebsaktivitäten erste Ergebnisse liefern und somit zu unserem Wachstum beitragen.

4. Hoffnung auf eine Zunahme der Bautätigkeiten:

Mit der Entspannung der wirtschaftlichen Lage und einem Rückgang der Inflation auf unter 2,5% sowie der Tendenz, dass die Hypothekenzinsen wieder fallen, hoffen wir auf eine deutliche Zunahme der Bautätigkeiten bis Ende 2024. Dies würde zu einer positiven Marktentwicklung führen und uns weitere Wachstumschancen bieten.

Schlussfolgerung:

Trotz der Herausforderungen im Geschäftsjahr 2023 konnte unsere Branche aufgrund der guten Zukunftsperspektiven im Bereich der Bad- und Küchenausstattung positive Entwicklungen verzeichnen. Unsere Investitionen in das Produktangebot und die Erweiterung unserer Vertriebsaktivitäten haben sich als erfolgreich erwiesen. Mit der Aussicht auf eine Zunahme der Bautätigkeiten bis Ende 2024 sind wir zuversichtlich, dass wir weiteres Wachstum und Erfolg verzeichnen werden.

V. Chancen- und Risikobericht

Auswirkungen der Inflation und der Kriege auf das Konsumklima:

Dieser Chancen- und Risikobericht untersucht die Auswirkungen der aktuellen Inflationsrate und des fortwährenden Krieges in der Ukraine und Israel, auf das Konsumklima. Es wird erwartet, dass die Inflationsrate in naher Zukunft auf 2 % sinken wird, was zu einer Belebung des Konsumklimas und einer Zunahme von Investitionen und Bautätigkeiten führt. Gleichzeitig haben die globalen Auswirkungen der Kriege zu hohen Bezugs- und Energiekosten geführt, die die Haushalte weiterhin belasten und zu einer anhaltenden Konsumzurückhaltung bis Ende 2024 führen.

Hauptpunkte:

1. Rückgang der Inflationsrate

Die Inflationsrate wird voraussichtlich auf 2 % sinken, was positive Auswirkungen auf das Konsumklima haben wird. Mit niedrigeren Preisen steigt die Kaufkraft der Verbraucher, was zu einer stärkeren Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen führt. Dies könnte auch zu einem Anstieg der Investitions- und Bautätigkeit führen, da Unternehmen von günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten profitieren.

2. Einfluss der Kriege in der Ukraine und in Israel

Der immer noch anhaltenden Kriege in der Ukraine und in Israel hat globale Auswirkungen, insbesondere in Bezug auf Energiekosten. Aufgrund politischer Unsicherheiten und Unterbrechungen der Energieversorgung sind die Haushalte mit hohen Energiekosten konfrontiert. Dies führt zu einer anhaltenden Konsumzurückhaltung, da die Verbraucher gezwungen sind, ihre Ausgaben zu reduzieren und ihre Ausgabenprioritäten zu überdenken. Diese Situation wird voraussichtlich bis Ende 2024 anhalten, solange der Frieden in den Kriegsgebieten ungelöst bleibt.

Schlussfolgerung:

Der Chancen- und Risikobericht verdeutlicht, dass die Zukunft des Konsumklimas von verschiedenen Faktoren abhängt. Während der Rückgang der Inflationsrate zu einer Belebung des Konsums führen kann, wirkt sich der anhaltende Krieg in der Ukraine negativ auf die Energiekosten und somit auf die Konsumzurückhaltung aus. Unternehmen sollten diese Faktoren bei ihren Investitions- und Geschäftsstrategien berücksichtigen, um mögliche Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH, vertreten durch die Geschäftsführer.

 

Anröchte, den 30.07.2024

gez. Michael Risse

gez. Peter Mingram

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.975.895,00 1.872.234,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.610,00 122.150,00
II. Sachanlagen 1.906.480,00 1.749.279,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 393.170,00 445.332,00
2. technische Anlagen und Maschinen 451.413,00 461.181,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.061.897,00 842.766,00
III. Finanzanlagen 805,00 805,00
B. Umlaufvermögen 25.593.842,42 27.131.015,43
I. Vorräte 20.584.686,05 22.701.658,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.445.396,24 3.923.317,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.380,28 714,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 563.760,13 506.039,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.628,61 67.116,36
Aktiva 27.601.366,03 29.070.365,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.904.329,74 11.530.664,83
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 11.255.100,24 9.213.675,83
III. Jahresüberschuss 623.664,91 2.291.424,41
B. Rückstellungen 2.127.422,34 2.435.817,84
C. Verbindlichkeiten 13.563.436,52 15.094.717,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.885.173,30 10.610.553,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.587.461,19 2.066.386,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.461.798,11 5.130.786,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.678.263,22 4.484.163,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.678.263,22 4.484.163,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.177,43 9.166,00
Passiva 27.601.366,03 29.070.365,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.698.851,49 13.715.336,44
2. Personalaufwand 5.256.643,43 5.155.491,70
a) Löhne und Gehälter 4.270.516,55 4.149.493,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 986.126,88 1.005.998,35
davon für Altersversorgung 49.538,36 76.968,88
3. Abschreibungen 536.190,45 437.677,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 536.190,45 437.677,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.659.912,83 4.542.547,05
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 13.645,45 92.907,34
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 35,40 35,95
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.671,66 17.754,22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 267.951,77 197.468,88
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 353.900,01 1.088.574,48
9. Ergebnis nach Steuern 653.960,06 2.311.366,59
10. sonstige Steuern 30.295,15 19.942,18
11. Jahresüberschuss 623.664,91 2.291.424,41

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Daimlerstraße 3, 59609 Anröchte
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Amtsgericht Paderborn
Register-Nr.: HRB 5291

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung erfolgte nach handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gem. den §§ 252 bis 256 a HGB.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.508.040.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: € 2.985.124,53.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 3.471.322,77.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 2.880,28.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 16.777.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.508.040,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 59.695,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 59.695,00
verrechnete Aufwendungen 26.587,00
verrechnete Erträge 1.485,46

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Der Zeitwert entspricht dem Aktivwert und errechnet sich aus dem Deckungskapital zum Ende der Zahlungsperiode einschließlich bereits zugeteilter Überschüsse. Das Deckungskapital ist dabei gemäß dem koordinierten Ländererlass vom Februar / März 1963 berechnet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Bonus-Gutschriften 292.424,26 €

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Bezüglich der Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist.

Bezüglich der Pfandrechte und Art und Form von Sicherheiten bei Verbindlichkeiten wird ebenfalls auf den Verbindlichkeitenspiegel der Anlage verwiesen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 1.310.616 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Art Jahresbetrag
Restvertragsdauer
Pacht 792.000 12 Monate
Leasingverträge 518.616 diverse

4. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 42
Angestellte 37
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 83
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 68
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 15

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Michael Risse ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Leiter Einkauf und Verwaltung
Weiterer Geschäftsführer: Peter Mingram ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Leiter Vertrieb und Logistik

Geschäftsführervergütung

Auf die Nennung der Geschäftsführergehälter wird mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 623.664,91.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von € 11.878.765,15, welcher auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH, vertreten durch die Geschäftsführer.

 

Anröchte, den 30.07.2024

gez. Michael Risse

gez. Peter Mingram

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH, Anröchte

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.854,54 7.495,96 936,88
2. geleistete Anzahlungen 0,00 15.660,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 280.854,54 23.155,96 936,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.356.268,31
2. technische Anlagen und Maschinen 991.424,17 86.605,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.228.006,51 542.016,90 60.982,33
Summe Sachanlagen 4.575.698,99 628.622,49 60.982,33
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 805,00
Summe Finanzanlagen 805,00
Summe Anlagevermögen 4.857.358,53 651.778,45 61.919,21
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 287.413,62
2. geleistete Anzahlungen 15.660,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 303.073,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.356.268,31
2. technische Anlagen und Maschinen 1.078.029,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.709.041,08
Summe Sachanlagen 5.143.339,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 805,00
Summe Finanzanlagen 805,00
Summe Anlagevermögen 5.447.217,77
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.704,54 76.694,96 935,88 234.463,62
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 158.704,54 76.694,96 935,88 234.463,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 910.936,31 52.162,00 963.098,31
2. technische Anlagen und Maschinen 530.243,17 96.373,59 626.616,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.385.240,51 310.959,90 49.056,33 1.647.144,08
Summe Sachanlagen 2.826.419,99 459.495,49 49.056,33 3.236.859,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.985.124,53 536.190,45 49.992,21 3.471.322,77
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.950,00 122.150,00
2. geleistete Anzahlungen 15.660,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 68.610,00 122.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 393.170,00 445.332,00
2. technische Anlagen und Maschinen 451.413,00 461.181,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.061.897,00 842.766,00
Summe Sachanlagen 1.906.480,00 1.749.279,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 805,00 805,00
Summe Finanzanlagen 805,00 805,00
Summe Anlagevermögen 1.975.895,00 1.872.234,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Verbindlichkeiten total davon mit einer Restlaufzeit von
EUR unter 1 Jahr
EUR
2 - 5 Jahren
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesichert
EUR
gegenüber Kreditinstituten (langfristig) 7.297.712,11 1.270.497,20 3.117.796,40 2.909.418,51 Pfandrechte, Bürgschaft, Grundschulden
gegenüber Kreditinstituten (kurzfristig) 2.587.461,19 2.587.461,19 0,00 0,00
aus erhaltenen Anzahlungen 4.402,65 4.402,65 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 2.354.475,89 2.354.475,89 0,00 0,00 Eigentumsvorbehalt
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Steuern 1.164.188,50 1.164.188,50 0,00 0,00
aus sozialer Sicherheit 35.114,23 35.114,23 0,00 0,00
aus sonstigen Verpflichtungen 120.081,95 120.081,95 0,00 0,00
Summe 13.563.436,52 7.536.221,61 3.117.796,40 2.909.418,51 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. Risse Natursteinhandelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Lagebericht vermittelt ingesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie in als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lippstadt, 30. September 2024

Gebr. Scheurer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Verena Zurmühlen, Wirtschaftsprüferin

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