Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Sturm seit 2.6.2014 | Prokura |
Torsten Hospach seit 2.6.2014 | Geschäftsführer |
Eva-Maria Sturm seit 16.11.2005 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Timm GmbHWinsen/LuheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind der Zweirad-Spezialist vor Ort mit Filialen in Winsen und Lüneburg bei überregionalem Einzugsgebiet. Aktiv sind wir im Handel mit Fahrrädern für alle Vorlieben und Ansprüche, der Vermietung sowie Reparatur tätig und zeichnen uns aus durch: - Größte Auswahl der Region (110 Marken und über 2.000 Fahrräder im Showroom) - E-Bike Kompetenz-Center mit jahrelanger Erfahrung rund um E-Bike, Pedelec & Co. - Höchste Qualität, beste Beratung und erstklassiger Werkstatt-Service (TÜV zertifiziert) - Hohes Maß an Flexibilität und Kunden-/ Mitarbeiterorientierung 2. Forschung und Entwicklung Wir nehmen keinerlei Produktentwicklung vor, da wir ausschließlich im Handel tätig sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Bestand an Fahrrädern und E-Bikes in Deutschland wächst kontinuierlich - auf 84 Mio. Stück in 2023 (2022: 82,8 Mio.). Fahrräder und E-Bikes haben sich zu einem hochwertigen Mobilitäts- und Freizeitprodukt entwickelt und diese Qualität wird von den Verbrauchern geschätzt. Kunden wünschen sich heute höherwertige Komponenten, beispielsweise bei der Schaltung, den Bremsen, den Reifen oder der Beleuchtung. Ebenfalls auf der Wunschliste stehen ein starker Akku, Federung, App-Anbindung, gutes Design und eine lange Lebensdauer. Beim Kaufverhalten geht die Entwicklung neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern - eine Marktsättigung ist weiterhin nicht absehbar. Mit 2,3 Millionen produzierten Fahrrädern und E-Bikes war die Produktion in Deutschland 2023 auf dem Niveau des Boom-Jahres 2020 und damit einem sehr guten Wert. Bei leicht rückläufiger Fahrradproduktion (726.000 Stück) lag die E-Bike-Produktion nahezu unverändert bei 1,6 Millionen Fahrzeugen. Durch hochwertige Produkte und den hohen E-Bike-Anteil hat sich der Umsatz der Branche mit Fahrrädern und E-Bikes in den letzten 10 Jahren fast vervierfacht: von rund 2 Mrd. Euro in 2013 auf 7,06 Mrd. Euro im Jahr 2023. Der Verkauf an die Verbraucher war 2023 leicht rückläufig und ungefähr wieder auf dem Vor-Corona-Niveau. Die Gesamtstückzahl verkaufter Räder lag bei 4,0 Millionen. Gleichbleibend positiv ist die Entwicklung im E-Bike-Verkauf, er erreichte 2023 einen Spitzenwert von 2,1 Mio. Stück und erstmals zogen E-Bikes auch bei den Stückzahlen an den unmotorisierten Fahrrädern vorbei. E-Bikes sind in Deutschland mit einem Marktanteil von 53 % "klar auf der Überholspur". Seit 2018 hat sich der Absatz bis 2023 mehr als verdoppelt, seit 2015 mehr als vervierfacht. Der Absatz der Fahrräder ohne Motorunterstützung sinkt. 1,9 Mio. Stück waren es 2023 und damit 500.000 weniger als 2022. Interessant ist die Entwicklung der E-Bike Modellgruppen. E-Trekkingräder lagen lange Zeit auf Platz Eins der Käufergunst. In 2023 legten E-MTB erneut zu und bauten die Spitzenposition aus. Es gab weitere Verschiebungen, im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der E-Bikes wie folgt dar:
2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022/ 2023 war von einem planmäßigen Verlauf geprägt, so dass trotz konjunktureller Abkühlung Umsatz und Rohergebnis auf 12 Monatsbasis nahezu gehalten werden konnten. Die Personalaufwendungen und insbesondere die Zinsaufwendungen stiegen. Im Geschäftsjahr 2022/ 2023 konnte insgesamt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 331 erwirtschaftet werden. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Dank der konstanten Kundennachfrage und Umsatzentwicklung kann unsere wirtschaftliche Lage insgesamt als gut bezeichnet werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich geordnet dar. Die beiden Filialimmobilien sowie das Grundstück Winsen/ Luhe sind im Eigentum der Gesellschaft. Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut und als stabil zu bezeichnen, wobei der Lagerbestandsaufbau liquide Mittel bindet. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Der Gewinn beträgt in 2022/ 2023 TEUR 331 nach in den Vorjahren TEUR 746 (2021/ 2022) sowie TEUR 1.123 (2020/ 2021).
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung stellen wir im Wesentlichen auf die Größen Umsatz, Rohergebnis und den Cashflow ab. Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2021/ 2022 zeigt sich auch das Geschäftsjahr 2022/ 2023 trotz des Ukraine-Kriegs und allgemeiner Konjunkturabschwächung in den Finanzkenngrößen sehr robust. Ermöglicht wurde die erfreulich stabile Entwicklung der Absatzzahlen und Unternehmensrentabilität u.a. durch die Aufstockung der Lagerbestände. Der Bestandsaufbau konnte ohne Liquiditätsengpässe bewältigt werden. III. Prognosebericht Das Statistische Bundesamt weist für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 einen Rückgang von 0,3% ggü. dem Vorjahr aus. In 2024 hat sich die Konjunktur stabilisiert und dürfte im Jahresverlauf leicht anziehen. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft erwartet ein Wachstum von 0,2% (und von 0,9% im Jahr 2025). Wir gehen für unseren Markt ebenfalls von einer Seitwärtsbewegung aus. Das Rohergebnis 2022/2023 betrug TEUR 4.185 und der Cash Flow TEUR 449. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023/2024 Umsätze in vergleichsbarer Größenordnung. Das Rohergebnis und der Cashflow werden voraussichtlich ein stabiles Niveau haben. Wir verfügen nach wie vor über eine hervorragende Marktpräsenz. IV. Chancen- und Risikobericht Der Bestand an Fahrrädern und E-Bikes in Deutschland wächst kontinuierlich. Statistisch verfügt fast jeder Mensch in Deutschland über ein Fahrrad oder E-Bike, aber eine Marktsättigung ist längst nicht erreicht. Wachstumstreiber ist u.a. der deutliche Trend zum Zweitrad oder Drittrad. Zum urbanen Fahrrad oder E-Bike kommt oft zusätzlich ein sportives Rad oder ein Cargobike. Verschiedene Fahrradhersteller entdecken den Online-Direktvertrieb für sich wie bspw. Canyon als deutscher Hersteller. Während der Corona Pandemie gestörte Lieferketten haben sich wieder entspannt, die Lager sind aktuell sehr gut gefüllt. Bei allgemeiner Kaufzurückhaltung sehen einige Marktteilnehmer ein "Überangebot" und teils ist ein intensiver Preiswettbewerb zu beobachten. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv, wenngleich wir die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aufmerksam verfolgen und in unseren unternehmerischen Entscheidungen sorgfältig berücksichtigen. Wir achten auf eine umsichtige Personalpolitik. Unser langjährig erfahrendes Team ist die Basis für erstklassige Beratung und Service. Personalabgänge werden vorausschauend in der Personalplanung berücksichtigt und Ersatzeinstellungen rechtzeitig vorgenommen. Zur langfristigen Absicherung werden wir auch im Jahr 2024 neue Auszubildende einstellen. Unsere Unternehmensstrategie ist weiterhin auf Service, Flexibilität, Qualität und gute Beratung ausgerichtet. Geschäftsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter bilden ein Team. Notwendige Maßnahmen werden aufgrund kurzer Entscheidungswege umgehend umgesetzt. Der Ausblick auf zukünftige Jahre ist weiterhin positiv mit einer langfristig stabilen Rentabilitätserwartung. Durch eine kontinuierliche und umfassende Risikobeurteilung durch den Führungskreis des Unternehmens sind wir in der Lage, frühzeitig auf Risiken zu reagieren und so Schäden für das Unternehmen abzuwenden bzw. zu minimieren. Zudem haben wir das Marktgeschehen stets im Blick und analysieren sich uns bietende Marktchancen. Dies führt in Verbindung mit unserer gesunden Finanzlage dazu, dass wir den Fortbestand unseres Unternehmens in keiner Weise gefährdet sehen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir verfügen über einen langjährigen, solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine etablierte Zusammenarbeit mit über zwanzig Leasinggesellschaften. Forderungsausfälle treten selten in geringem Umfang auf. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität zukünftiger Geschäftspartner. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonti innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Der Standort Lüneburg wird als Filiale betrieben.
Winsen/ Luhe, den 22. August 2024 Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023 der Timm GmbH, Winsen (Luhe), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter HRB 110099 geführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Für erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberich- tigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellungen sind so bemessen und mit denjenigen Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sind, bilanziert. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 werden im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Timm GmbH beträgt zum 31. Oktober 2023 TEUR 25. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde • Rententrend von 0,5 % • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt EUR 17.626,00. Für die Saldierung von Pensionsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten werden korrespondierende Teile sowohl auf der Aktivseite als auch auf der Passivseite in Höhe des gemäß § 252 Abs. 2 HGB ermittelten Erfüllungsbetrags angesetzt (sog. Passivprimat) und es wurden folgende Werte ermittelt: Vermögensrechnung
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Ertrags- und Aufwandspositionen miteinander saldiert und als Zinsaufwand ausgewiesen:
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus der restlichen Gewinnausschüttung für das vorangegangene Wirtschaftsjahr. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise kraft Gesetz bzw. durch "Allgemeine Geschäftsbedingungen" Sicherheiten vorgesehen. Weiterhin sind von den Verbindlichkeiten EUR 2.500.957,95 durch Grundpfandrechte gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang Eigentumsvorbehalte. IV. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ergaben sich nicht. 2. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 331.298,57 auf neue Rechnung vorzutragen, so dass sich ein Bilanzvortrag in Höhe von EUR 3.463.541,88 ergibt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insgesamt in Höhe von EUR 228.241,72. 4. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 5. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Torsten Hospach. Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung haben wir die Befreiungs- vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 6. Übrige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 64 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende) beschäftigt, davon 29 gewerbliche Arbeitnehmer und 35 Angestellte.
Winsen (Luhe), den 22. August 2024 Timm GmbH gez. Torsten Hospach
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Timm GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Timm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Timm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 22. August 2024 Cordes
+ Partner GmbH
gez. Dr. Christia Reiß, Wirtschaftsprüfer gez. Torben Schaaf, Wirtschaftsprüfer |
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