BCG Digital Ventures GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Paul Staudacher seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Linda Julianna Matula seit 19.3.2024 | Geschäftsführer |
Tim Eric Keller seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Mark Rosenthal seit 16.9.2019 | Geschäftsführer |
Tim Kuhrcke seit 3.9.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KGMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. GrundlagenGeschäftstätigkeit The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG (BCG KG) wurde am 8. November 2013 gegründet. Gesellschafter sind The Boston Consulting Group Verwaltungs GmbH (Komplementär) und die BCG Luxembourg KG1 1 S.à.r.l. (Kommanditist). Ende 2021 waren die Muttergesellschaft und ihre 18 Tochtergesellschaften (Vorjahr: 17) in 11 Ländern (Vorjahr: 11) in Europa präsent. Die derart zusammengefassten Landesgesellschaften erbringen Consulting-Leistungen für ihre namhaften Kunden im In- und Ausland. BCG ist eine weltweit führende Strategieberatung mit mehr als 90 Standorten in über 50 Ländern und berät Kunden im In- und Ausland. BCG unterstützt Unternehmen aus allen Branchen und Regionen dabei, Wachstumschancen zu nutzen und ihr Geschäftsmodell an neue Gegebenheiten anzupassen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt BCG individuelle Lösungen. Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und das Geschäftsergebnis dauerhaft zu verbessern. Forschung und Entwicklung BCG entwickelt kontinuierlich Industrie- und Funktions-Know-how sowie neue Management-Konzepte. 2. Darstellung des GeschäftsverlaufsEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auch im Jahr 2021 beeinflusste COVID-19 und die damit einhergehenden Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen die Weltwirtschaft. Wie das Statistische Bundesamtes (Destatis) berichtet, konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) noch um 2,0 % niedriger. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen und haben zu einem starken Anstieg der Inflation geführt. BCG hat - trotz aller Verwerfungen im Gefolge der Corona-Pandemie - im abgelaufenen Geschäftsjahr den Wachstumskurs fortgesetzt und die starke Position im Premiumsegment der Strategieberatung weiter ausgebaut. Treiber des Geschäfts war unter anderem die Beratung in den Bereichen Klimaschutz, Transformation und Digital and Analytics. Der weltweite Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 25 Prozent auf rund 11 Milliarden US-Dollar und BCG hat seine Ziele für das Geschäftsjahr 2021 damit deutlich übertroffen. Die Mitarbeiterzahl stieg 2021 auf rund 25.000. Die Geschäftsregion Deutschland und Österreich hat wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. BCG erzielte hier im Jahr 2021 ein ähnliches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Ein Ergebnis das nicht nur durch langjährige Kundenbindung, sondern auch durch eine tiefere Marktdurchdringung mit Neukundengewinnung erreicht wurde. Umsatzentwicklung Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.909.914 (Vorjahr: T€ 1.603.896) erzielt und konnte damit seinen Umsatz um 19,1% gegenüber dem Vorjahr steigern. Damit BCG besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden und die vielfältigen Anforderungen der Beratungspraxis eingehen kann, bündeln Praxisgruppen branchen- und funktionsspezifisches Wissen. Die Praxisgruppen sind weltweit organisiert und bieten ein Forum für die Erarbeitung und Weiterentwicklung branchen- oder fachspezifischer Fragestellungen. Dadurch kann BCG lokale Kundennähe und globales Know-how miteinander verbinden. Die Praxisgruppen sind zum einen branchenspezifisch in Consumer, Energy, Financial Institutions, Health Care, Industrial Goods, Insurance, Principal Investors & Private Equity, Public Sector sowie Technology, Media & Telecommunications unterteilt. Die Bereiche Industrial Goods und Consumer Practice erwiesen sich 2021 wie im Vorjahr 2020 als die umsatzstärksten Geschäftsfelder. Neben der Einteilung in Industriebereiche bündelt BCG Expertise in die funktionalen Praxisgruppen Corporate Finance & Strategy, Global Advantage, Marketing, Sales & Pricing, Operations, People & Organization, Social Impact sowie Technology Advantage. Die Betrachtung der Leistungen nach Inhalten (Functional PA) zeigt, dass insbesondere die Bereiche Operations sowie Corporate Finance & Strategy den größten Anteil am Geschäft einnehmen. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich insgesamt auf T€ 20.305 (Vorjahr: T€ 10.133). Hierbei sind Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 9.941 die größte Position. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus den Anschaffungen von Computer Equipment (T€ 5.789). In Bauten auf fremden Grundstücken wurden 2021 T€ 7.098 (Vorjahr T€ 2.333) investiert, hiervon entfielen auf Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in den deutschen Standorten T€ 2.055, Portugal T€ 1.428, Schweiz T€ 2.419 und T€ 1.196 auf die restlichen Gesellschaften. Arbeitnehmerberichterstattung Die Anzahl der Mitarbeiter betrug 2021 durchschnittlich 4.411 (Vorjahr: 4.306). Davon waren im Inland 2.591 und im Ausland 1.820 beschäftigt. Am Ende des Geschäftsjahres waren im erweiterten Consulting-Bereich 3.361 (Vorjahr: 3.274) und im administrativen Bereich 1.195 (Vorjahr: 1.104) Mitarbeiter beschäftigt. Das größte Kapital von BCG sind die Mitarbeiter. Ihre Zufriedenheit und eine Arbeitsumgebung, in der sie ihr volles Potenzial entfalten können, ist daher enorm wichtig für den Unternehmenserfolg. Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der sogenannten Retention-Rate, das heißt, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Im "People-Survey" wird die Mitarbeiterzufriedenheit einmal im Jahr überprüft. Anhand zahlreicher Fragen erkundigt sich BCG nach dem Wohlbefinden der Mitarbeiter. Mit Hilfe dieser ausführlichen Ergebnisse arbeitet BCG an noch besseren Lösungen. BCG nimmt sich seit jeher zur Aufgabe, sich im oberen Quantil des Marktvergleichs wiederzufinden. Dieses Ziel wurde auch 2021 erreicht. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, wie der Auslastungsgrad der auf Kundenprojekten eingesetzten Mitarbeiter, werden auf Ebene der einzelnen Konzerngesellschaften analysiert. Diese Kennzahlen werden jedoch nicht zur Steuerung des Konzerns als Ganzes herangezogen. Die Grundlage für den anhaltenden Erfolg von BCG bildet die herausragende Kompetenz der Mitarbeiter. Zur persönlichen Weiterentwicklung und zum Ausbau ihrer Qualifikationen fördert BCG seine Angestellten mit attraktiven Weiterbildungsprogrammen und umfangreichen Trainingsangeboten. Mitarbeiter können beispielsweise mit "Learning at BCG" (LAB) ein auf die individuellen Ausbildungsbedürfnisse zugeschnittenes Lernportal nutzen. LAB steht allen Mitarbeitern weltweit zur Verfügung. Rund um die Uhr sind Trainingsressourcen und inhalte aus mehr als 20 Expertisebereichen verfügbar. Persönliche Trainingsempfehlungen helfen den Mitarbeitern, Kompetenzen in Problemlösung, Analyse, Kommunikation, Führung und Kundenservice zu entwickeln, die Wissensbasis zu erweitern und ihr Potenzial durch sogenannte On-the-Job-Trainings zu steigern. In Zusammenarbeit mit einem externen Partner bietet BCG darüber hinaus eine Vielzahl von Demand-Online-Trainingskurse zur Weiterqualifizierung in Trendthemen (wie etwa agiles Projektmanagement und Design Thinking) sowie in eher taktischen Themenbereichen (z. B. SQL-Grundlagentraining oder Führung schwieriger Gespräche) an. Neben der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter zählt für BCG die Vielfalt im Unternehmen. Leidenschaftlich engagierte und aufgeschlossene Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Geschlechter, Geschlechtsidentitäten, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit und mit vielfältiger Expertise und Erfahrungen bilden das Fundament des Unternehmenserfolgs. Diese Mischung sorgt dafür, dass BCG Probleme aus einer Vielzahl von Perspektiven betrachtet und althergebrachte Denkmuster infrage stellt. BCG sucht hochkarätige Talente aus aller Welt, fördert Mobilität zwischen Büros und Fachgruppen und bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen Begegnung und zum Meinungsaustausch. Gezielte Initiativen fördern die Diversität im Unternehmen. Dazu zählen zum Beispiel Women@BCG: Die Initiative verfolgt das Ziel, mehr Frauen für das Unternehmen zu begeistern, sie zu fördern und Ihnen mehr Möglichkeiten zu geben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die Initiative Pride@BCG macht sich zur Aufgabe, der weltweiten LGBT-Community ein erfüllendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Ganz gleich welcher sexuellen Orientierung; alle Beschäftigen sollen an ihrem Arbeitsplatz so auftreten können, wie sie sich am wohlsten fühlen. BCG ermutigt seine Mitarbeiter dazu, offen mit ihrer Sexualität umzugehen. Zu einem Coming Out gezwungen wird jedoch niemand, die Privatsphäre bleibt immer gewahrt. Bis 2025 ist geplant in Deutschland und Österreich fünf Prozent der Angestellten aus der LGBTQ+-Community zu beschäftigen. Gesellschaft und Umwelt BCG engagiert sich jedes Jahr weltweit in mehr als 300 Projekten für Gesellschaft und Umwelt. Dazu pflegt BCG langfristige Beziehungen zu ihren globalen Social-Impact-Partnern, darunter das World Food Programme, Save the Children, die Bill & Melinda Gates Foundation, Yunus Social Business und der WWF. Dabei beschränkt sich das Engagement nicht auf Spenden oder Sponsoring, sondern BCG wirkt aktiv durch die Arbeit in Organisationen mit und berät zahlreiche Unternehmen bei der nachhaltigen Ausrichtung ihres Geschäfts. Viele BCG Mitarbeiter engagieren sich für soziale und andere gesellschaftliche Anliegen, daneben gibt es verschiedene BCG-Initiativen. Beispielsweise fördert die Bildungsinitiative "business@school" in Deutschland, Europa und den USA Wirtschaftskenntnisse bei Schülern. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gründete BCG in Deutschland die Intitiative "JOBLINGE", die gering qualifizierten Jugendlichen Berufs- und Zukunftsperspektiven eröffnet. Klimaschutz ist eines der wichtigsten Anliegen unseres Unternehmens. BCG arbeitet CO₂-neutral und hat sich selbst verpflichtet, bis 2030 das Level "Net-Zero" zu erreichen. Dazu gehören konkret festgeschriebene Ziele: Bis 2025 wird BCG die sogenannten Scope 1 und 2-Emissionen - also vor allem die an den Standorten durch Energie und Strom verursachten Emissionen - pro Mitarbeiter um 92 % senken. Im gleichen Zeitraum wird BCG die Emissionen durch Dienstreisen verursachten Emissionen pro Mitarbeiter um 48,5 % reduzieren. Die restlichen Emissionen kompensiert BCG vollständig und geht mit der "Net-Zero"-Ambition über den Status Klimaneutralität hinaus: BCG investiert zur Kompensation nicht in Projekte, die nur Emissionen vermeiden, sondern in solche, die aktiv Emissionen der Atmosphäre entziehen, z. B. durch neue Technologien oder Aufforstung. BCG war stolz darauf, als exklusiver Beratungspartner der COP26 und COP27 zu fungieren. Unsere Experten trafen sich mit führenden Vertretern des öffentlichen und privaten Sektors, um die Welt bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Über die bisher gemachten Angaben hinaus sind keine weiteren wesentlichen Sachverhalte zu berichten. 3. Darstellung der LageVermögenslage Der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert beträgt zum Geschäftsjahresende T€ 39.667 (Vorjahr: T€ 61.683) und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 22.016 verringert. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr. Die Wertpapiere des Anlagevermögens betragen zum Ende des Wirtschaftsjahres T€ 412.096 (Vorjahr: T€ 392.600). Dieses Vermögen dient zur Finanzierung der Zusagen im Rahmen des Benefit Plans der deutschen Gesellschaften. Die Veränderung dieser Wertpapiere um T€ 19.496 resultiert im Wesentlichen aus den Zukäufen (T€ 43.602), den Verkäufen (T€ 13.217) und somit im Übrigen aus der Wertentwicklung (T€ 17.734). Der Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge, der stichtagbedingt von der Fertigstellung bzw. Abrechnung der Projekte abhängig ist, hat sich um T€ 10.146 auf T€ 57.576 (Vorjahr: T€ 47.430) erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im selben Zeitraum um T€ 96.711 auf T€ 324.606 (Vorjahr: T€ 227.895). Hierbei weisen die deutschen Gesellschaften zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von insgesamt T€ 170.410 aus, auf die Standorte in Skandinavien entfallen T€ 103.490. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag T€ 629.877 (Vorjahr: T€ 669.124). Die Position besteht im Wesentlichen aus Guthaben aus dem konzerninternen BCG Cashpool von T€ 552.196 (Vorjahr: T€ 636.100). Das Eigenkapital in Höhe von T€ 288.365 (Vorjahr: T€ 356.432) setzt sich zusammen aus dem Kapitalanteil des Kommanditisten in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 10), den Rücklagen des Kommanditisten in Höhe von T€ 282.328 (Vorjahr: T€ 351.442) und dem Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung von T€ 6.027 (Vorjahr: T€ 4.980). Die BCG KG erzielte einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 53.786 (Vorjahr: T€ 56.041). Die sonstigen Rückstellungen wurden fast ausschließlich für personalbezogene Verpflichtungen gebildet und betragen T€ 1.056.097 (Vorjahr: T€ 918.992). Sie betreffen mit T€ 412.096 (Vorjahr: T€ 392.600) im Wesentlichen Verpflichtungen aus Zusagen im Rahmen des deutschen Benefit Plan. Der Anstieg der Verbindlichkeiten von T€ 231.674 auf T€ 300.919 resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Inhouse Bank. Finanzlage Die Finanzmittel (Flüssige Mittel und Forderungen gegenüber dem Cashpool-Träger The Boston Consulting Group (Ireland) Ltd., Irland) umfassen zum Bilanzstichtag Mittel in Höhe von T€ 629.877 (Vorjahr: T€ 699.042). Davon waren T€ 117.972 (Vorjahr: T€ 62.942) auf Konten bei lokalen Kreditinstituten der einzelnen Konzerngesellschaften angelegt und weitere T€ 552.196 (Vorjahr: T€ 636.100) als Cashpool-Forderungen, welche jederzeit fällig gestellt werden können, ausgewiesen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2021 T€ 310.593 (Vorjahr T€ 190.196). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -49.108 (Vorjahr T€ -5.036) und T€ -207.420 (Vorjahr T€ -200.272) aus der Finanzierungstätigkeit. Ertragslage Die zentrale Steuerungsgröße für das operative Geschäft von BCG ist der Umsatz mit dem Kunden, die sogenannten Net-Client-Charges. Bei Aufstellung des Konzernabschlusses per 31. Dezember 2020 ging die Geschäftsführung von einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. Diese Prognose wurde mit einem Umsatzanstieg in 2021 von 19,1 Prozent erreicht. Die Umsatzerlöse betragen T€ 1.909.914 (Vorjahr: T€ 1.603.896). Des Weiteren erzielte der Konzern BCG KG ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 53.786 (Vorjahr: T€ 56.041), was unseren Erwartungen weitestgehend entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich 2021 auf T€ 151.928 (Vorjahr: T€ 101.383). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren konzerninterne Erlösanpassung aus PSM in Höhe von T€ 95.223 (Vorjahr: T€ 80.321). BCG wendet die "Profit Sharing Method" (PSM) als globale Verrechnungspreismethode an, um alle routinemäßigen und nicht routinemäßigen Tätigkeiten, die von BCG-Mitgliedsunternehmen durchgeführt werden, zu vergüten. Infolgedessen haben alle BCG-Tochtergesellschaften eine Dienstleistungs- und Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen. Gemäß dieser Vereinbarung ist The Boston Consulting Group UK LLP für die Verwaltung und Abrechnung der Zahlungsverpflichtungen ("Ausgleichszahlungen") verantwortlich, die sich aus der Anwendung des PSM ergeben. Das PSM ist eine der fünf von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ("OECD") vorgeschriebenen Verrechnungspreismethoden, die in den lokalen Verrechnungspreisgesetzen verankert ist. BCG ist der Ansicht, dass das Ergebnis des PSM die Wirtschaftlichkeit des global integrierten Geschäftsmodells von BCG angemessen widerspiegelt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 143.367 auf T€ 294.970 gestiegen und betreffen eine höhere Inanspruchnahme an Leistungen von Beratern aus anderen BCG-Gesellschaften sowie einer Bilanzierungsänderung. Im Geschäftsjahr wurden bestimmte rein kundenbezogene Aufwendungen in Höhe von T€ 51.789 erstmalig im Materialaufwand ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Personalaufwendungen betragen T€ 1.332.181 (Vorjahr: T€ 1.049.853), und beinhalten neben fixen auch erfolgsabhängige Vergütungen und Aufwendungen, die der Altersvorsorge unserer Mitarbeiter dienen sowie darauf entfallende Sozialabgaben. Die Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten belaufen sich 2021 auf T€ 21.772 (Vorjahr: T€ 21.773). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr T€ 316.770 (Vorjahr: T€ 383.432). Wie auch im Vorjahr bilden die nicht am Markt abrechenbaren Nebenkosten sowie Kosten aus Netzwerkumlagen die wesentlichen Positionen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer Bilanzierungsänderung. Die kundenbezogenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden im Geschäftsjahr erstmalig in den Materialaufwand umgegliedert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten des Weiteren eine konzerninterne Ausgleichszahlung in Höhe von T€ 118.808 (Vorjahr: T€ 143.493) aus PSM. 4. Risiken- und Chancen-BerichtAllgemeine Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Durch das Risikomanagement des Unternehmens wird sichergestellt, dass alle zum jeweiligen Berichtsdatum erkannten materiellen Risiken regelmäßig gemeldet und beseitigt werden. Durch Risikoerfassung und Risikomeldung wird sichergestellt, dass unerwünschten Entwicklungen frühzeitig erkannt und unverzüglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Wesentliche Bestandteile der Risikokontrolle sind der regelmäßige Planungsprozess und das umfassendes Meldungssystem. Die Risiken der künftigen Entwicklung haben sich im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt nicht wesentlich verändert. Nach wie vor basiert der Erfolg von BCG auf der hohen Qualität der Leistungen. Kritische Erfolgsfaktoren sind hierbei das Personal und die Aufrechterhaltung des Markennamens im In- und Ausland. Chancen ergeben sich für BCG, wie sich in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt hat, insbesondere aus der fortschreitenden Digitalisierung ganzer Industriebereiche und dem daraus erwachsenden steigenden Bedarf nach Beratung im Bereich Digital & Analytics. Dieser Entwicklung trägt BCG unter anderem durch die konzerneigenen Tochterfirmen BCG Digital Ventures GmbH und Platinion GmbH sowie durch die im Dezember 2022 neu gegründete Einheit BCG X Rechnung. BCG X ist die Tech Build & Design Unit von BCG und vereint das umfassende Branchen- und Funktions-Know-how von BCG mit fortschrittlichem technischem Wissen und ehrgeizigem Unternehmertum, um Unternehmen dabei zu helfen, Innovationen in großem Maßstab zu ermöglichen. Mit fast 3.000 Technologen, Wissenschaftlern, Programmierern, Ingenieuren und menschenzentrierten Designern in über 80 Städten der weltweiten BCG Gruppe entwickelt BCG X Plattformen und Software, um die wichtigsten Herausforderungen und Chancen der Welt zu meistern. Darüber hinaus fokussiert sich die Einheit BCG TRANSFORM auf umfangreiche Transformations- und Restrukturierungsprojekte sowie BCG BrightHouse auf die Purpose-Beratung - also die Frage nach dem übergeordneten Sinn eines Unternehmens, die für Firmen in Zeiten immer volatilerer Rahmenbedingungen im Hinblick auf Mitarbeiter, Investoren und gesellschaftliche Stakeholder stetig stärker in den Vordergrund rückt. BCG hat in den vergangenen Jahren die Verzahnung dieser spezialisierten Einheiten mit der klassischen Strategieberatung konsequent vorangetrieben und verfolgt diesen Weg weiter. Damit sieht BCG sich für die Herausforderungen der kommenden Jahre sehr gut aufgestellt. Ebenfalls bestehen große Potenziale in der Beratung von Kunden bei der Transformation zur Klimaneutralität. BCG verzeichnet hier einen starken Anstieg der Beratungsnachfrage und -projekte und hat sich mit dem Center for Climate Action bereits frühzeitig auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. BCG hat mit der Beratung von Kunden einen großen Hebel, zum Klimaschutz beizutragen. Daneben bestehen Chancen in den sogenannten Wachstumsmärkten, weshalb BCG, auch und gerade durch ihre Konzerngesellschaften, den Fokus auf Osteuropa richtet. Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungszeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Die Risiken werden gemäß ihren geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Durch den Ausbruch der Coronapandemie ergeben sich Unsicherheiten aus der Abschwächung der bisher positiven wirtschaftlichen Entwicklung der für BCG relevanten Märkte sowie aus allgemeinen Umsatzrückgängen. Dieser Negativtrend kann sich unterschiedlich auf die Nachfrage nach Beratungsleistungen auswirken. Im Zuge von Sparmaßnahmen könnten Beratungsprojekte gestrichen, hinsichtlich des Volumens reduziert oder in die Zukunft verlagert werden. Hier hat sich allerdings bis dato gezeigt, dass die BCG-Expertise gerade in Krisenzeiten besonders stark nachgefragt wird (geringes Risiko). Die weiteren Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht verlässlich einschätzbar, allerdings zeichnet sich deutlich ab, dass aufgrund der Reduzierung der Kontaktzahlen der Einsatz von IT-Lösungen zunehmend wichtiger wird. Unsere Mitarbeiter sind in ihrer technischen Ausstattung und insbesondere aufgrund der Expertise unserer digitalen Tochtergesellschaften auf diesen Fall gut vorbereitet. Es besteht jedoch das Risiko, dass unsere Kunden die Auftragsvergabe für einzelne Projekte verzögern. Auf der anderen Seite entstehen aus den Herausforderungen der Coronapandemie auch neue Aufgaben- und Projektfelder. Vor allem im Beratungsgeschäft profitieren wir von der Nachfrage der Unternehmen nach Unterstützung bei der Transformation. Dies gilt sowohl für die Digitalisierung als auch für die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells und die Anpassung der Prozesse und Strukturen im Rahmen zukünftiger Vorgaben für ein nicht-finanzielles Reporting. Risiken im Personalbereich Der Wettbewerb um hochkarätige Mitarbeiter wird sich auch zukünftig weiter verschärfen, so dass BCG insbesondere ihre Recruiting-Aktivitäten erhöhen bzw. ausbauen wird. BCG setzte als weltweit erstes Unternehmen auf eine einheitliche Recruiting-Kampagne mit vielfältigen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Der Karrierestart für Bachelor, Master- und Promotionsabsolventen ist dank neuer Einstiegsprogramme nun noch attraktiver. Außerdem bietet BCG sehr flexible Programme für Auslandsaufenthalte (Ambassador-Programm), Freistellungen (Leave of Absence, Sabbatical) und akademische Weiterbildung (MBA-Programm, PhD-Programm). BCG bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, an den großen Fragen der Zeit zu arbeiten: Klimaschutz, Digitalisierung und die Folgen der Corona-Krise. Durch anspruchsvolle Aufgaben und in Zusammenarbeit mit den Entscheidern der Wirtschaft profitieren Berater bei BCG von einer steilen Lernkurve. Durch neue hybride Arbeitsweisen, also ein Mix aus Präsenz und Zusammenarbeit auf Distanz, bietet BCG den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem mehr Flexibilität. Der geschäftliche Erfolg von BCG hängt entscheidend von der Qualität und Leistung ihrer engagierten Mitarbeiter ab. BCG sieht große Chancen insbesondere in der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter sowie durch Stärkung des Markennamens und des Vertrauens in die Qualität der von BCG erbrachten Beratungsleistungen. BCG betreibt hierzu eine umfangreiche Pflege des Markennamens im Rahmen diverser regelmäßiger Aktivitäten im Bereich des Recruitings, der Organisation von Konferenzen sowie weltweiter Engagements mit sozialem sowie kulturellem Hintergrund. Des Weiteren werden im Rahmen der BCG-eigenen Initiative business@school seit mehreren Jahren Schülerwettbewerbe mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund veranstaltet. BCG bezieht ehemalige Mitarbeiter in das globale BCG-Alumni-Netzwerk ein. Aus der dadurch resultierenden Präsenz des Markennamens bei Entscheidungsträgern in der Wirtschaft sieht BCG deutliche Chancen bei der Auftragsgewinnung. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses erreichten die Einstellungen 2022 den geplanten Zielwert. Für das neue Geschäftsjahr sind Neueinstellungen über dem Vorjahresniveau geplant (geringes Risiko). Branchen- und Marktrisiken Eine Gefährdung der Marke BCG könnte aus einer schlechten Leistung mit entsprechender negativer Berichterstattung in der Öffentlichkeit resultieren. Im Berichtsjahr sind keine solcher Fälle aufgetreten. Aber auch entsprechende Vorgänge bei wichtigen Mitbewerbern könnten negative Auswirkung auf BCG haben (geringes Risiko). Da BCG mit relativ großen und umsatzstarken Kunden zusammenarbeitet, besteht das Risiko des Verlustes von wesentlichen Kunden mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (geringes Risiko). Es besteht das Risiko, dass Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Der daraus resultierende Rückgang der Auslastungsquote der Mitarbeiter könnte sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Konzerns auswirken (geringes Risiko). Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken entstehen durch Beziehungen mit Kunden außerhalb der Eurozone. Gemäß den internen Richtlinien von BCG sind alle BCG-Gesellschaften angehalten, in ihrer funktionalen Landeswährung zu fakturieren, um das Risiko aus Währungskursschwankungen zu minimieren (mittleres Risiko). Die Liquidität wird regelmäßig überwacht und über eine zentrale Liquiditätssteuerung (Group Cash-Pooling) bestmöglich eingesetzt. Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Liquiditätsreserve und ist somit in der Lage, sämtliche Investitionen derzeit aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Ein Liquiditätsrisiko sieht BCG daher am Bilanzstichtag nicht. Zahlungsausfallrisiken in Bezug auf Leistungsforderungen bestehen nach Einschätzung von BCG am Bilanzstichtag nur in sehr geringem Maße. Grundsätzlich legt BCG höchsten Wert auf die Bonität der Kunden. Gleichzeitig betreibt BCG ein wirksames Forderungsmanagement, um jederzeit Liquidität gewährleisten zu können (geringes Risiko). Risiken aus Informationstechnologien Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse von BCG. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen (geringes Risiko). Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei BCG eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Die gesamte Software von BCG wird regelmäßig aktualisiert, um potenzielle Fehler zu vermeiden, Sicherheitslücken zu schließen und die Funktionalität zu erweitern. Darüber hinaus beschränkt BCG den Zugang zu ihren Systemen und Daten. Zugriff haben die Mitarbeiter nur auf solche Daten, die sie für die ihnen übertragenen Aufgaben benötigen (geringes Risiko). Abschließende Aussage zur Risikosituation Bei den vorgenannten Einzelrisiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei ohnehin jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Dennoch können nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollständig ausgeschlossen werden (geringes Risiko). Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikosituation unwesentlich. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 5. PrognoseberichtDas Geschäftsjahr 2022 ist mit einer Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich äußerst vielversprechend verlaufen und zeugt damit von der Stärke und Resilienz des BCG-Geschäfts. Etablierte Kundenbeziehungen, unsere Expertise bei Digital and Analytics und Transformationsprogrammen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden erlauben es uns, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Die Geschäftsentwicklung innerhalb des Geschäftsjahres 2022 war sehr zufriedenstellend und BCG konnte an die wirtschaftlichen Erfolge der vorangegangenen Periode anknüpfen. Für das Geschäftsjahr 2022 hat BCG ein zweistelliges Umsatzwachstum erwirtschaftet und für das Geschäftsjahr 2023 ist wiederum ein zweistelliges Umsatzwachstum geplant. Für die Entwicklung des Ergebnisses der beiden vorgenannten Geschäftsjahre plant die Geschäftsführung einen Erfolg auf oder leicht über dem Niveau des Berichtsjahres; die bisher im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres 2022 gewonnenen Erkenntnisse lassen keine negativen Auswirkungen der Inflation oder Ukraine Krieg auf Umsatz oder Ergebnis erkennen. Der Beratungsbedarf der Kunden von BCG entwickelt sich unverändert positiv auf einem hohen Niveau und bietet daher nach wie vor vielversprechende Potenziale für ein erfolgreiches Unternehmenswachstum. Kunden müssen sich auch in Zukunft kontinuierlich anpassen, Geschäftsmodelle überarbeiten und Geschäftsprozesse an sich verändernde Marktbedingungen anpassen. Dabei unterstützt BCG mit großem Erfolg. Mit dem weltweiten Einsatz von Spezialisten wird BCG ihre Kunden auch in den kommenden Jahren bei strategischen Fragen unterstützen. Dabei profitiert BCG von seiner weltweiten Präsenz mit Büros in mehr als 90 Städten in über 50 Ländern. BCG blickt in Bezug auf Marktchancen weiterhin optimistisch in die Zukunft, da das Unternehmen seinen Kunden einzigartige, ergebnisorientierte und praktisch bewährte Ansätze bietet und damit das Vertrauen der Kunden in die BCG-Dienstleistungen verfestigt. BCG ist sich der hohen Anforderungen im Markt für Beratungsleistungen bewusst und passt sich den Veränderungen laufend in positiver Weise an.
München, den 3. März 2023 The
Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG
Martina Rißmann, Geschäftsführerin Michael Brigl, Geschäftsführer Matthias Tauber Mark Benedict Holden Mark Rosenthal Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
* Vorjahr vergleichbar gestellt Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20211. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRA 101467 beim Amtsgericht München eingetragen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren angewendet. Zur Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz beziehungsweise in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, zum Teil im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz und Gewinn und- Verlustrechnung zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang. 2. AbschlussstichtagDas Geschäftsjahr der The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG und ihrer Beteiligungsgesellschaften entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss umfasst somit den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. 3. KonsolidierungskreisUnternehmen, die die The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG direkt oder indirekt aufgrund einer Stimmrechtsmehrheit oder anderweitig beherrscht, werden in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst neben der The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG als Konzernmuttergesellschaft die folgenden Gesellschaften:
Mit Eintragung ins Handelsregister am 14. Juli 2021 wurde die Platinion (Austria) GmbH gegründet. Die Kapitalkonsolidierung im Konzernabschluss erfolgte somit zum 14. Juli 2021, so dass die Gesellschaft sowohl in die Konzernbilanz als auch die Konzerngewinn- und -verlustrechnung einbezogen wurde. Im Geschäftsjahr wurde auf die Einbeziehung der Joblinge gAG´s gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, da deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von nachrangiger Bedeutung ist. Die Anteile an der Gesellschaft werden als Beteiligungen bilanziert. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist diesem Anhang in einer Anlage beigefügt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Die The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG nimmt für das Geschäftsjahr 2021 die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB für sich selbst und folgende Tochtergesellschaften in Anspruch:
4. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Bei einem Unternehmenserwerb werden dabei alle identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens zu beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbsstichtag bewertet. Anteile anderer Gesellschafter werden entsprechend ihren Anteilen an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 8. November 2013 oder bei nachfolgenden Zugängen zum Konsolidierungskreis der Erwerbs-/Gründungszeitpunkt bzw. der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der jeweiligen Gesellschaft. Bei der Kapitalkonsolidierung der BCG Holding GmbH im Geschäftsjahr 2013 entstand ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 761.200 der als Firmenwert gem. § 309 (1) S. 1 HGB aktiviert wurde. Dieser wurde bis zum 31. Dezember 2017 planmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer von fünf Jahren basierte auf einer zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommenen Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse). Unter Berücksichtigung der tatsächlichen Entwicklung des Konzerns und der Branche seit der Erstkonsolidierung stellte sich im Geschäftsjahr 2018 heraus, dass sich die ursprünglichen Annahmen zu den geschäftswertbildenden Faktoren verändert haben. Daher erfolgte zum 1. Januar 2018 eine Berichtigung der Nutzungsdauer, infolgedessen die geschätzte Nutzungsdauer des Firmenwertes auf einen Zeitraum von insgesamt zehn Jahren angepasst wurde. Aus der Kapitalerstkonsolidierung der BCG Digital Ventures GmbH, Berlin, entstand ein aktiver Unterschiedsbetrag von T€ 2,5, der ebenfalls als Firmenwert gem. § 309 (1) S. 1 HGB aktiviert wurde. Dieser wurde bis zum 31. Dezember 2017 planmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Schätzungsänderung über die Restnutzungsdauer wurde auch diese im Geschäftsjahr 2018 auf zehn Jahre angepasst. Aus der Kapitalerstkonsolidierung der BrightHouse GmbH, Berlin, entstand ein aktiver Unterschiedsbetrag von T€ 3,6, der ebenfalls als Firmenwert gem. § 309 (1) S. 1 HGB aktiviert wurde. Dieser wird planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Forderungen, Verbindlichkeiten und Ausleihungen sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen, die gemäß der Konzeption zeitlicher Unterschiede für eine Steuerabgrenzung nach § 306 HGB in Betracht kommen, liegen derzeit nicht in materieller Höhe vor, insbesondere erfolgten keine Neubewertungen bilanzierter Vermögensgegenstände und Schulden. Infolgedessen ist eine Steuerabgrenzung unterblieben. Aktiva und Passiva der ausländischen Tochtergesellschaften, deren Abschlüsse in Fremdwährung aufgestellt sind, werden zu Kursen am Bilanzstichtag, Aufwendungen und Erträge werden zu Durchschnittskursen umgerechnet. Daraus resultierende Differenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Für die Währungsumrechnung in Euro wurden die folgenden Wechselkurse zugrunde gelegt:
Die Währungsumrechnung erfolgt nach der modifizierten Stichtagkursmethode. Die Umrechnungsdifferenz in Höhe von T€ 6.027 (Vorjahr: T€ 4.980) wird erfolgsneutral im Eigenkapital offen ausgewiesen. 5. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung der einzelnen Posten des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern entsprechend linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und fünf Jahren. Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren (bis 2017: fünf Jahre) linear abgeschrieben. Sachanlagen Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear, ihr liegt eine Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren zugrunde und berücksichtigt den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Im Geschäftsjahr werden die Zugänge von beweglichen Anlagegütern des Sachanlagevermögens pro rata temporis abgeschrieben. Die Abgänge werden mit ihren Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen im Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die geleisteten Anzahlungen für Anlagegüter wurden zum Nennbetrag angesetzt. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder bzw. vorübergehender Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Soweit diese Wertpapiere der Besicherung von Verbindlichkeiten dienen, mit denen sie eine Werteinheit bilden, werden sie mit den Marktwerten angesetzt. Vorräte Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB in Höhe der handelsrechtlichen Wertobergrenze. Für nicht realisierbare Ansprüche aus offenen Aufträgen wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet; erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalabwertung in Höhe von 1,0 % des um die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Forderungsbestandes. Un- oder unterverzinsliche Forderungen mit einer erwarteten Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Der Diskontierungsbetrag wird ratierlich bis zur Fälligkeit der Forderung im Zinsertrag vereinnahmt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Eigenkapital Der Kapitalanteil des Kommanditisten wird mit dem Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) bewertet und auf Basis der an unternehmensindividuelle Verhältnisse angepassten "AVÖ 2018-P-Angestellte Generationstafeln" berechnet. Für die Berechnung wurde gemäß der Deutschen Bundesbank ein Rechnungszins von 1,87 % zugrunde gelegt, welcher eine angenommene Restlaufzeit der Verpflichtung von durchschnittlich 15 Jahren unterstellt. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde wie im Vorjahr mit einer Steigerung des Gehaltes von 6,0 % im Consulting Bereich und einer Steigerung des Gehaltes von 3,5 % im administrativen Bereich gerechnet. Im Jahr 2021 wird mit einer durchschnittlichen Fluktuation von 2,46 % gerechnet. Der Rententrend musste aufgrund der Art dieser Pensionsverpflichtungen nicht berücksichtigt werden. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), saldiert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zum beizulegenden Zeitwert. Der Dienstzeitaufwand für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde als Aufwand innerhalb des betrieblichen Ergebnisses ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aus der Diskontierung wurden gemäß § 277 Abs. 5 HGB im Zinsergebnis erfasst. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung ggf. geleisteter Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei ihrer Bemessung wurde der Grundsatz kaufmännischer Vorsicht beachtet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Diskontierungszinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus den Benefit Plänen, welche nach Austritt des jeweiligen Anspruchsberechtigten fällig werden. Soweit sich die Verpflichtung der Höhe nach durch den Wert einer kongruenten Wertpapieranlage bestimmt, erfolgt der Wertansatz mit dem Marktwert der zugrundeliegenden Wertpapiere. Die Rückstellungen und die korrespondierenden Wertpapiere werden nach § 254 HGB als Grundgeschäft bzw. Sicherungsinstrument in eine Bewertungseinheit einbezogen. Verpflichtungen aus den Benefit Plänen, deren Wert sich nicht nach den erworbenen Wertpapieren richtet, werden nicht in Bewertungseinheiten einbezogen und zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern Latente Steuern werden in Übereinstimmung mit § 274 und § 306 HGB ausgewiesen. Dabei werden latente Steuern auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschafts- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern beziehen sich im Einzelnen auf die folgenden Bilanzpositionen:
Für die Bewertung werden die zum Zeitpunkt der Umkehrung der Differenzen erwarteten unternehmensindividuellen Steuersätze herangezogen. Latente Steueransprüche werden nur in dem Umfang angesetzt, wie ihre Realisierung als wahrscheinlich gilt. Bewertungseinheiten Sofern Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet werden, werden das Grundgeschäft sowie das Sicherungsinstrument zu Zeitwerten angesetzt (sog. Durchbuchungsmethode). Wertänderungen der Sicherungsinstrumente werden erfolgswirksam berücksichtigt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisations- bzw. Imparitätsprinzip beachtet. 6. Konzern-KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode entsprechend DRS 21 ermittelt und unterscheidet zwischen dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit sowie dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. 7. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 ist im Konzernanlagengitter als Anlage zum Anhang dargestellt. The Boston Consulting Group GmbH, München, ist Gründungsmitglied der in 2009 errichteten Joblinge gAG, einer Initiative, die gering qualifizierte Jugendliche auf dem Weg in die Arbeitswelt unterstützt. Die Anteile an dem jeweiligen Gründungskapital betragen insgesamt T€ 122 und werden unter den Beteiligungen ausgewiesen. Die Beteiligungen an den einzelnen gAG's werden in der folgenden Tabelle dargestellt:
Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten Wertpapiere zur Erfüllung der Verpflichtungen aus den Benefit Plänen. Die Mitarbeitervergütung erfolgt zu einem vertraglich vereinbarten Teil in der Anlage von Wertpapieren. Die Mitarbeiter profitieren demnach von steigenden Kursen der Wertpapiere, welche der Absicherung der zugesagten Gehaltsbestandteile zugrunde liegen. Sofern der Wert der Wertpapiere steigt, wird eine entsprechende Rückstellung zugunsten der Mitarbeiter korrespondierend erhöht. Im Falle eines Absinkens der Werte des Wertpapierbestands erfolgt eine Abschreibung. Die den Mitarbeitern zugesicherten Beträge stellen eine Untergrenze dar. Sollte die Performance der Wertpapiere über dem Mindestwert, der zur Befriedigung der Ansprüche seitens der Mitarbeiter benötigt werden, liegen, wird dieser zusätzliche Vorteil an die Mitarbeiter weitergegeben. Die Anlagen sind insolvenzgeschützt. Sollte wider Erwarten ein Einbrechen des Aktienmarktes dazu führen, dass die Ansprüche der Mitarbeiter aus den Wertpapieren nicht bedient werden können, besteht für den Arbeitgeber eine Nachschusspflicht. Gemäß § 254 HGB hat BCG bei den inländischen Gesellschaften von der Möglichkeit zur Bildung von Bewertungseinheiten Gebrauch gemacht. In diese wurden Rückstellungen für Verpflichtungen in Höhe von T€ 412.096 (Vorjahr: T€ 392.600) aus den Benefit Plänen einbezogen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem Wert der erworbenen Wertpapiere (T€ 412.096; Vorjahr: T€ 392.600) richtet (1:1 Sicherungsbeziehung). Da die Bewertungseinheit bis zur Erfüllung der jeweiligen Verpflichtung zum Zeitpunkt des Ausscheidens des jeweiligen Mitarbeiters gebildet wird, liegt eine vollständig effektive Sicherungsbeziehung vor. Die Effektivität der Bewertungseinheiten wurde durch den Vergleich der bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten bestimmt, die vollständig übereinstimmen. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Einbindung der Gesellschaft in das Cash Pool-Verfahren (T€ 552.196; Vorjahr T€ 636.100) und im Übrigen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie beinhalten keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen betreffen ausschließlich Pensionszusagen der The Boston Consulting Group (Austria) GmbH, Österreich. Diese werden mit dem zum Zeitwert bewerteten zugehörigen Deckungsvermögen in Höhe von T€ 33.602 (Vorjahr: T€ 30.618) saldiert. Zum Bilanzstichtag entsprechen die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens grundsätzlich dem Zeitwert. Die verrechneten Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf T€ 37.093 (Vorjahr: T€ 34.237). Aus der Anwendung des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes ergibt sich zum Stichtag 31. Dezember 2021 ein Unterschiedsbetrag von T€ 997 im Vergleich zur Anwendung des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags von T€ 997 besteht auf Ebene des Einzelabschlusses eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Vergütungen von Management und leitenden Angestellten, Rückstellungen für Bonuszahlungen, Rückstellungen für offene Urlaubstage, sonstige Personalaufwendungen, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie Rückstellungen für Verpflichtungen aus den BCG Benefit Plänen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschaften außerhalb des Konsolidierungskreises. Sämtliche Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen wie im Vorjahr T€ 0. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 321.009 und betrifft im Wesentlichen Mietverpflichtungen aus bestehenden Verträgen.
Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegt in der geringeren Kapitalbindung und dem Wegfall eines möglichen Verwertungsrisikos im Vergleich zum Erwerb dieser Vermögensgegenstände. Risiken könnten sich dagegen aus den mittelfristigen Vertragslaufzeiten ergeben, sofern bestimmte Gegenstände nicht mehr (vollständig) genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anhaltspunkte gibt. 8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen realisierte Kursgewinne, Wertzuwächse aus den Wertpapieren des Anlagevermögens, Erträge aus Intercompany Verrechnungen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 10.100 (Vorjahr: T€ 5.521) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, deren rechtlicher Grund weggefallen ist. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen T€ 36.887 (Vorjahr: T€ 37.179). Davon entfallen auf den aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwert T€ 21.772 (Vorjahr: T€ 21.773). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen, Aufwendungen für von Dritten erworbene Leistungen, für Marketing und Kommunikation sowie für Reisekosten und Datenverarbeitung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 844 (Vorjahr: T€ 23) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen und betreffen im Wesentlichen Buchverluste aus Anlagenabgängen. Im Geschäftsjahr wurden die rein kundenbezogenen Aufwendungen in Höhe von T€ 51.789 im Materialaufwand (im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen) ausgewiesen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Ertrag aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen beträgt T€ 707 (Vorjahr: T€ 1.389). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 175) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 758) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 583 (Vorjahr: T€ 782) ist unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Aufgrund voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen von Wertpapieren des Anlagevermögens vorgenommen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Es handelt sich im Wesentlichen um die Zinszahlungen an die BCG Inhouse Bank. Der Aufwand aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen beträgt T€ 2.944 (Vorjahr: T€ 2.269). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschaft- und Gewerbeertragsteuer sowie vergleichbare ausländische ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Der sich bei der Saldierung der latenten Steuern ergebende Aktivüberhang wurde gemäß dem Wahlrecht nicht bilanziert. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge in Höhe von T€ 171 (Vorjahr Aufwand : T€ 37) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen und betreffen im Wesentlichen Steuererstattungen und -nachzahlungen aus Vorjahren. 9. Ergänzende AngabenHonorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind folgende Honorare für erbrachte Dienstleistungen des Prüfers des Konzernabschlusses, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnet worden:
Mitarbeiter Im Durchschnitt beschäftigte das Konzernunternehmen die folgende Anzahl an Mitarbeitern:
Zusammensetzung der Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2021 bis zum Tag der Bilanzaufstellung waren Geschäftsführer der The Boston Consulting Group Verwaltungs GmbH:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wird analog zu § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil nur die in Deutschland ansässigen Geschäftsführer Bezüge vom Konzern erhalten. Gesellschafter Alleiniger Komplementär der The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG ist die The Boston Consulting Group Verwaltungs GmbH, München, und alleiniger Kommanditist die BCG Luxembourg KG 1 Holding S.a.r.l., Luxemburg. Die Gesellschaft selbst stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, welcher beim Bundesanzeiger offengelegt wird. Die Gesellschaft, ihre Tochterunternehmen und das Mutterunternehmen werden in den Konzernabschluss der The Boston Consulting Group lnc.' Boston/Massachusetts, USA, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der The Boston Consulting Group lnc. wird nicht offengelegt. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Globale Unsicherheiten haben zugenommen. COVID-19 und der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine haben teilweise dramatische Auswirkungen auf Regionen und Kundenbranchen. Die Auswirkungen bis zur Erstellung des Konzernabschlusses 2021 haben jedoch keine negativen Einflüsse auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft gezeigt. Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 15. Dezember 2021 wurde eine Vorabentnahme in Höhe von T€ 122.900 beschlossen.
München, den 3. März 2023 The
Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG
Martina Rißmann, Geschäftsführerin Michael Brigl, Geschäftsführer Matthias Tauber Mark Benedict Holden Mark Rosenthal Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021Liste des Konsolidierungskreises und Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB(Bestandteil des Anhangs)
1 nach Ergebnisübernahme 2021 § 311 = in den Konzernabschluss nicht einbezogen gem. § 311 Abs. 2 HGB Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
1) Auf Grund der Anwendung der Durchbuchungsmethode auf die gebildete Bewertungseinheit zwischen den Wertpapieren des Anlagevermögens und den Pensionsverpflichtungen wurde diese Spalte eingefügt. Sie betrifft nur die effektiv gesicherten Wertänderungen. Diese waren in Höhe von EUR 450.620,40 ergebniswirksam. Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzerneigenkapitalspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der The Boston Consulting Group I GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 3. März 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Antje Schlotter, Wirtschaftsprüferin ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde am 06.03.2023 gebilligt. |
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