KWE GmbH
Selbe AdressePublic-Relations-Beratung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Hans Dr. Voß seit 18.11.2024 | Geschäftsführer |
Marc Schmidt seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESTB GmbHIserlohnJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen a. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der ESTB GmbH (im Folgenden "ESTB" oder "Gesellschaft") umfasst hauptsächlich einfache und zunehmend komplexe Montage- und Verpackungsdienstleistungen. Die ESTB versteht sich dabei als Komplettanbieter und beschafft einen Großteil der eingesetzten Waren selbst. Die ESTB hat drei Standorte, die in Arnsberg, Iserlohn und Mechernich angesiedelt sind. Die Kunden haben ihre Zentralläger bzw. ihre Fertigungsstätten zum Großteil in der Nähe der Standorte der ESTB. Die beiden Hauptkunden aus der Sanitär- bzw. Leuchtenbranche sind auch gleichzeitig Lieferanten der ESTB. Weiterhin bezieht die ESTB hauptsächlich bei Lieferanten aus Europa, wobei die meisten Lieferanten in Deutschland angesiedelt sind. Für einen Kunden am Standort Mechernich bezieht die Gesellschaft auch im großen Umfang Komponenten aus Asien. Auch für den Standort in Neheim steigt der Anteil der Komponenten, die aus Asien bezogen werden. b. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Globale Krisen und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen führten laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,3% im Jahr 2023. Insbesondere im produzierenden Gewerbe gab es Rücksetzer (2,0%). c. Absatz- und Umsatzentwicklung Durch die rückläufige Konjunktur und niedrige Auftragslage bei den Großkunden sind die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gesunken. d. Beschaffung Auf der Einkaufsseite werden die benötigten Komponenten meistens über längerfristige Preisabsprachen fixiert. Diese Preise sind die Basis für die Kalkulation der Fertigartikel. Daher gibt es kaum größere Preisanpassungen im Laufe des Geschäftsjahres. e. Personal- und Sozialbereich Im Kalenderjahr 2023 hat sich das Personal durchschnittlich leicht erhöht. Eine Tarifbindung der Gesellschaft besteht unverändert nicht. B. Lagebeurteilung a. Ertragslage Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) verschlechterte sich im Wesentlichen aufgrund der Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.141 auf TEUR 10.793. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung auf die Insolvenz eines wichtigen Kunden sowie rückläufige Aufträge der bestehenden Kunden zurückzuführen. Der Personalaufwand verminderte sich insbesondere aufgrund der veränderten Arbeitszeitmodelle um TEUR 143 auf TEUR 6.299. Das wesentlich geringere Rohergebnis (- TEUR 2.141) sowie das verschlechterte Finanzergebnis (- TEUR 191) führten trotz der gesunkenen Personalkosten (- TEUR 143), der gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- TEUR 439) sowie gesunkener Abschreibungen (- TEUR 9), zu einer Verschlechterung des Ergebnisses vor Steuern um TEUR 1.740 auf TEUR 396 und des Jahresüberschusses um TEUR 1.183 auf TEUR 250. b. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich insbesondere aufgrund des Abbaus der Vorräte (- TEUR 1.458) sowie gleichzeitiger Erhöhung des Forderungsbestandes (+ TEUR 863) um TEUR 482 auf TEUR 16.565. Auf der Passivseite war diese Reduzierung der Bilanzsumme im Wesentlichen durch den Rückgang von Rückstellungen (- TEUR 825) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 785) sowie eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ TEUR 887) ausschlaggebend. Das Eigenkapital erhöhte sich durch das Jahresergebnis 2023 (TEUR 250) auf TEUR 7.245. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses auf 43,7 % (Vorjahr: 41,0 %). c. Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Inanspruchnahme von Skonti - durch fristgerechte Zahlung erfüllt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, kurzfristige Geldmarktkredite sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Zu den damit verbundenen Risiken siehe die Erläuterungen im Abschnitt C.a Risiko- und Chancenbericht. Im Geschäftsjahr 2023 war trotz des positiven Jahresergebnisses ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -562 zu verzeichnen. Zusammen mit dem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR -168 sowie dem Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 887 erhöhte sich der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) um TEUR 157. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hierbei insbesondere die Aufnahme von Darlehen im Berichtsjahr in Höhe von insgesamt TEUR 2.500. Die Liquidität ist durch die vorhandenen Mittel und eingeräumten Kreditlinien gesichert. Die eingeräumte Kreditlinie wurde weitestgehend ausgeschöpft. d. Auftragslage Die Auftragslage konnte im Jahr 2023 nicht an die hohe Nachfrage aus 2022 anknüpfen. Es fand eine Stabilisierung der Auftragslage auf niedrigerem Niveau statt. e. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Umsatzrückgänge konnten in Teilen aufgefangen werden, die ESTB konnte sich entsprechend teilweise anpassen. Die Kosteneinsparungen, die erzielt wurden, führen dazu, dass die ESTB trotz des niedrigeren Umsatzes einen Gewinn erzielen konnte. Diese Flexibilität ist in einer unsteten Welt und schwer vorhersehbaren gesamtwirtschaftlichen Lage wichtig. f. Abweichungen zur Vorjahresprognose Die prognostizierten Rückgänge bei den Bestandskunden sind wie erwartet eingetreten, konnten allerdings nicht wie geplant kompensiert werden. C. Voraussichtliche Entwicklung inklusive wesentlicher Chancen und Risiken Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ereignisse. Dies trifft hinsichtlich der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 insbesondere auf die gegenwärtige Situation im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dem Ukraine-Krieg, der Entwicklung der Zinsen sowie politischer Entscheidungen zu. Siehe hierzu auch die Erläuterungen in den folgenden Abschnitten. a. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement Die ESTB verfügt über ein ausgeprägtes Risikomanagementsystem. Die Zielsetzung dieses Risikomanagements ist ein umfassendes Verständnis der Mitarbeiter und der Geschäftsführung für die existierenden internen und externen Risikofaktoren des Unternehmens zu entwickeln und beizubehalten. Die Zuständigkeit für die Risikoinventur und Risikoanalyse ist durch die Geschäftsführung unter Einbeziehung der Bereichsleiter klar definiert, um frühzeitig auf sich abzeichnende Tendenzen reagieren zu können. Erforderliche Maßnahmen werden im Rahmen von regelmäßigen Abstimmungen durch die Geschäftsführung eingeleitet. Risiken Ein Absatzrisiko besteht dadurch, dass die ESTB mit einem hohen Prozentsatz des Umsatzes für drei Hauptkunden tätig ist. Insgesamt hat es die ESTB in den letzten Jahren aber geschafft, den Umsatzanteil des größten Kunden von über 90 % auf unter 50 % zu senken. Weiterhin sind weitere Kunden akquiriert worden. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, die Abkühlung der Wirtschaft aufgrund von steigenden Zinsen und der Inflation bergen Risiken für die ESTB, da die Bedarfe bei einigen Kunden längerfristig einbrechen könnten. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die ESTB sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich abschätzbar und abhängig von der weiteren Entwicklung. Ein bestandsgefährdendes Risiko wird aber nicht gesehen. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Prognosebericht. Als weiteres Risiko ist eine mögliche Erhöhung des Mindestlohns z.B. auf 15,00 EUR zu nennen. Dadurch wird es für Kunden attraktiver in Osteuropa montieren zu lassen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus Preisänderungsrisiken und Forderungsausfallrisiken ausgesetzt, welche aufgrund der Zinserhöhungen und der Preiserhöhung der Komponenten höher als in Vorjahren eingeschätzt wird. Liquiditätsrisiken werden als gering angesehen, da die bestehende Kreditlinie ausgeweitet wurde, sodass die Liquidität der Gesellschaft weiterhin sichergestellt ist. Außerdem kann der Bestand durch bessere Verfügbarkeit der Komponenten wieder reduziert werden. Die Gesellschaft verliert zur Mitte des Jahres 2024 ihren Geschäftsführer Sönke Kühl, welcher die Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich geprägt hat. Eine Nachfolge ist allerdings gesichert. Chancen Die ESTB hat interessante Anfragen und optimiert das Geschäft mit wichtigen Kunden weiter, sodass sich neue Synergien ergeben können. Es wird weiterhin daran gearbeitet, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Eine Vertiefung bestehender Kompetenzen und eine bessere Marktdurchdringung wird angestrebt. Durch den Eintritt des neuen Geschäftsführers Dr. Peter Voss zur Mitte des Jahres 2024 können neue Kontakte erschlossen und neues Wissen eingebracht werden. b. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine Stabilisierung des Umsatzes auf dem Niveau von 2023. Mögliche Neukundenprojekte können eintreten, werden aber nicht eingeplant. Auf der Kostenseite gibt es weiterhin Unsicherheit bei den Finanzierungskosten. Auch die Personalkosten werden steigen. Durch Preisanpassungen sowie Einsparungsprojekte plant die Gesellschaft, den Jahresüberschuss von 2023 mindestens zu halten, gegebenenfalls leicht zu steigern.
Iserlohn, den 15. September 2024 gez. Marc Schmidt, Geschäftsführer gez. Dr. Peter Voss, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ESTB GMBH, ISERLOHNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die "ESTB GmbH" hat ihren Sitz in 58640 Iserlohn, Am Großen Teich 12 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter der Nummer HRB 6005 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der ESTB GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den §§ 265 ff. HGB in Verbindung mit ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Rechte und Werte sowie die Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bzw. 5 Jahren sowie der Firmenwert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB von 10 Jahren pro rata temporis nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (Gebäude: 33 1/3 Jahre sowie technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung: zwischen 1 und 15 Jahren) linear abgeschrieben. Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis jeweils EUR 800,00 Einzelwert werden in voller Höhe abgeschrieben, gleichzeitig wird ihr Ausscheiden aus dem Betriebsvermögen unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, sofern nicht ein niedrigerer Wertansatz zum Bilanzstichtag geboten ist. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet, sofern nicht ein niedrigerer Wertansatz zum Bilanzstichtag geboten ist. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird für das latente Ausfall-, Zins- und Kostenrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsbestandes in Abzug gebracht. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt in der Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages angesetzt. III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 1. Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB (Anlage zum Anhang). b) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen vollumfänglich mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. c) Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 86) enthalten. d) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für personalbezogene Rückstellungen, Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten sowie Archivierungsverpflichtungen. e) Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung nach Restlaufzeiten zeigt die folgende Übersicht (die Vorjahreszahlen sind in Klammern dargestellt).
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr 270) durch Grundpfandrechte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr 0) gegenüber Gesellschaftern. 2. Gewinn- und Verlustrechnung a) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsen für Steuerzahlungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen außerhalb der Bilanz Die Gesamtverpflichtung für die Anmietung von zwei Betriebsgebäuden beträgt TEUR 885. Darüber hinaus bestehen weitere Miet- und Leasingverträge mit einer Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 196. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit TEUR 1.081. 2. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Kalenderjahr 2023 waren: Herr Dipl. Betriebswirt Sönke Kühl, kaufmännischer Geschäftsführer, Iserlohn (bis 31.07.2024 Geschäftsführer) Herr Dr. Matthias Herfeld, im Hauptberuf Geschäftsführer der Messingwerk Plettenberg Herfeld GmbH & Co. KG, Düsseldorf (bis 31.12.2023 Geschäftsführer) Herr Marc Schmidt, Geschäftsführer, Iserlohn Herr Dr. Peter Voss, Geschäftsführer, Münster (ab 09.07.2024 Geschäftsführer) 3. Beschäftigte Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren beschäftigt:
Von den Lohn- und Gehaltsempfängern entfallen 58 (Vorjahr: 69) auf geringfügig entlohnte Beschäftigte nach § 8 Abs.1 Nr.1 SGB IV. 4. Geschäfte mit nahestehenden Personen Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit Gesellschaftern oder Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. 5. Nachtragsbericht Die seit Februar 2022 bestehende militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine könnte im Geschäftsjahr 2024 wirtschaftliche Folgen auf der Beschaffungs- und Vertriebsseite der ESTB GmbH nach sich ziehen. Das Ausmaß sowie die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann zum aktuellen Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch nicht verlässlich bewertet werden. Eine Auswirkung auf die "Going-Concern-Prämisse" wird zur Zeit nicht angenommen. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 250.247,11 auf neue Rechnung vorzutragen.
Iserlohn, den 15. September 2024 gez. Marc Schmidt, Geschäftsführer gez. Dr. Peter Voss, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
SONSTIGE BERICHTSBESTANDSTEILE Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 2. Dezember 2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 250.247,11 Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ESTB GmbH, Iserlohn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ESTB GmbH, Iserlohn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESTB GmbH, Iserlohn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 30. Oktober 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Esmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer |
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