HETEBO GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit lebenden Tieren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Bents seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Vicki Janssen seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schecker GmbHSüdbrookmerlandJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Schecker GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf Produkte und Dienstleistungen für Hunde spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet Futter und Snacks unter Eigenmarken sowie sämtliche Hartwaren für Hunde an. Der Vertrieb richtet sich in erster Linie an Privatkunden, aber auch Züchter, Händler und Wiederverkäufer werden bedient. Der Firmensitz befindet sich in 26624 Südbrookmerland, und ein Ladengeschäft wird in 26603 Aurich betrieben. Die Gesellschaft wird von Heinrich Böden geführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen Deutschland: Im Jahr 2023 sah sich Deutschland mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Die wirtschaftliche Lage war von hoher Inflation, steigenden Energiepreisen und anhaltenden Lieferkettenproblemen geprägt. Diese Faktoren beeinflussten das Verbraucherverhalten erheblich, da viele Haushalte aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten ihr Konsumverhalten einschränken mussten. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH) zeigte sich insbesondere im Online-Handel eine verhaltene Konsumstimmung. Verbraucher konzentrierten ihre Ausgaben vermehrt auf notwendige Güter und reduzierten ihre Ausgaben für nicht essentielle Produkte. Dies führte zu einem insgesamt moderaten Wachstum im E-Commerce-Sektor, das hinter den Erwartungen zurückblieb. Europäische Union (EU): Auf europäischer Ebene war das Jahr 2023 durch wirtschaftliche Unsicherheit und politische Spannungen geprägt, die ebenfalls das Konsumverhalten beeinflussten. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten in vielen EU-Ländern führten dazu, dass Verbraucher ihre Ausgaben priorisierten und sich stärker auf preisbewusstes Einkaufen konzentrierten. Der BEVH beobachtete einen ähnlichen Trend wie in Deutschland, wobei europaweit eine Verschiebung hin zu preisbewussterem Konsum und verstärktem Sparen zu verzeichnen war. Weltwirtschaft: Global war das Jahr 2023 von einer zunehmenden wirtschaftlichen Fragmentierung geprägt, was ebenfalls das Konsumverhalten beeinflusste. Geopolitische Spannungen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten führten dazu, dass Verbraucher weltweit vorsichtiger wurden und ihre Ausgaben überwiegend auf notwendige Güter konzentrierten. Der globale E-Commerce-Sektor verzeichnete daher ein langsameres Wachstum, wobei insbesondere in den Schwellenländern ein deutlicher Rückgang der Konsumausgaben zu beobachten war. Der stationäre Heimtiermarkt entwickelte sich 2023 wie folgt:
Quelle: IVH Industrieverband Heimtierbedarf und ZZF Zentralverband Zoologische Fachbetriebe Deutschland e. V. Der gesamte Umsatz im E-Commerce fiel um 11,8 % von 90.398 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 79.704 Mio. Euro im Jahr 2023. Das Segment Tierbedarf verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,2 %, von 1.859 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 1.780 Mio. Euro im Jahr 2023. Eine detaillierte Aufteilung der E-Commerce-Umsätze auf einzelne Tierarten ist derzeit jedoch nicht möglich (Quelle: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. - BEVH). In Deutschland leben schätzungsweise 34,3 Mio. Heimtiere, wobei 45 % aller Haushalte ein Heimtier besitzen. In 21 % aller Haushalte lebt mindestens ein Hund, und die Zahl der Hunde wird auf 10,5 Mio. geschätzt (Quelle: repräsentative Befragung durch IVH/ZZF 2024). 2.2 Geschäftsentwicklung Die Schecker GmbH konnte sich dem Rückgang im Heimtierbedarf nicht vollständig entziehen. Der Umsatz sank um 1,46 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang ist unter anderem auf das veränderte Konsumverhalten zurückzuführen, dass durch die oben beschriebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst wurde. Unsere Produktpalette für Hundebedarf wurde erweitert und diversifiziert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Insbesondere durch die Einführung neuer Produkte und den Einsatz einer großen Anzahl an Weihnachtsartikeln konnte das Kalenderjahr erfolgreich abgeschlossen werden. Neben Deutschland betreiben wir Online-Shops in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz und sind auf allen wichtigen deutschen Online-Marktplätzen vertreten. Im Kalenderjahr 2023 wurde zwölfmal unser schriftliches Mailing "Schecker-Aktuell" veröffentlicht, das insbesondere im Schlussquartal durch zwei Weihnachtsausgaben für einen Umsatzschub sorgte. Diese Mailings trugen erheblich zu den Umsätzen bei und führten zu erheblichen Umsatzsteigerungen nach jeder Aussendung. Rückläufig sind hingegen die telefonischen und schriftlichen Bestellungen, da sich diese weiter in den Online-Shop verlagern, wo Kunden direkt bestellen können. Trotz der Herausforderungen in der globalen Lieferkette konnten wir durch strategische Partnerschaften mit lokalen und internationalen Lieferanten eine konstante Verfügbarkeit unserer Produkte sicherstellen. Auf Direktimporte wurde auch in diesem Jahr verzichtet. Im digitalen Bereich haben wir unsere E-Commerce-Plattform weiter verbessert, um ein benutzerfreundliches und nahtloses Online-Shopping-Erlebnis zu bieten. Wir wurden zum vierten Mal in Folge mit dem Shop-Award des Nachrichtensenders ntv für Deutschlands beste Online-Shops in der Kategorie Hundebedarf ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahmen wir direkt in Berlin im Rahmen einer festlichen Veranstaltung entgegen. Im Jahr 2023 entstand unsere erste Schecker-App, und wir begannen mit Tests für eine Price-Benchmark. Zudem wurden Anpassungen an der Startseite unseres Online-Shops programmiert. Der Warenbestand wurde weiter reduziert und ergab am Bilanzstichtag einen um 67 Tsd. Euro niedrigeren Bestand. Die Lieferbereitschaft bei vielen Kernprodukten soll weiterhin nachhaltig aufrechterhalten bleiben. Da die Risiken in den Lieferketten nachlassen, planen wir, den Warenbestand in Zukunft weiter abzubauen, während wir die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten weiterhin genau beobachten, um auf Entwicklungen schnell reagieren zu können. Eine hohe Lieferbereitschaft und weniger Paketsplitts durch Nachlieferungen stärken das Vertrauen unserer Kunden in das Unternehmen. Die Barbestände bei Banken haben sich um 158 Tsd. Euro (ohne Kassenbestände) verringert, während sich die Wertpapiere um 133 Tsd. Euro erhöhten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um 286 Tsd. Euro, und die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Dienstleistern sanken um 267 Tsd. Euro. Ältere Forderungen in den Beständen wurden weiterhin abgeschrieben, allerdings hat sich die Summe dieser Abschreibungen stark reduziert. Eine verbesserte Bonitätsprüfung und die verstärkte Nutzung von PayPal durch unsere Kunden trugen dazu bei. Diese Zahlungsmethode hat für uns als Händler zwar höhere Gebühren zur Folge, führt jedoch zu keinen Zahlungsausfällen. Die Marge hat sich leicht verschlechtert, liegt aber durch die Konzentration auf margenstarke Produkte wie Feuchtfutter und Snacks weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Personalkosten stiegen um 4,45 %, unter anderem durch eine Gehaltsanpassung zum 01.10.2023. Neben den Anpassungen nach dem Mindestlohngesetz wurden Mitarbeiter in der IT, Logistik und im Verkaufspersonal für den Laden eingestellt. Die Marketing- und Werbekosten sanken um 3,15 %, was auf Einsparungen bei der Online-Werbung, einer leichten Reduzierung der schriftlichen Mailings und den externen Call-Center-Leistungen zurückzuführen ist. Die Aufwendungen für die Warenabgabe stiegen um 3,15 %. Zum 01.01.2023 erhöhte die DHL die Paketpreise, und auch die Preise für Verpackungsmaterial sowie gezahlte Verkaufsprovisionen stiegen an. Mit den Wertpapieren und Ausleihungen konnten Zins- und Dividendenerträge sowie Kursgewinne erwirtschaftet werden, allerdings mussten am Jahresende stichtagsbedingte Wertminderungen vorgenommen werden. Investiert wurden insgesamt 38,8 Tsd. Euro in Schutzrechte, EDV, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Transportmittel. Die in 2022 angeschaffte Verpackungsanlage wurde verkauft und anschließend zurück geleast. Im Jahr 2024 wurde auf dem Lager eine Photovoltaik-Anlage installiert, die tagsüber den Stromverbrauch in der Lagerhalle decken soll. Darüber hinaus sind zwei Stromtankstellen für den Kundenbereich geplant, um unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit weiter zu erhöhen. Die Liquidität der Schecker GmbH war jederzeit sichergestellt. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten stets aus den Guthaben und den eingeräumten Kontokorrentdarlehen beglichen werden. Wenn von Seiten der Lieferanten Zahlungsabzüge wie Skonto eingeräumt wurden, konnte die Schecker GmbH diese Nachlässe immer in Anspruch nehmen. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die jährliche Zertifizierung unter der Leitung unseres QM-Beauftragten nach ISO 9001:2015 fand im Frühjahr 2023 statt und konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Abnahme und Prüfung wurden durch das Institut ZDH-ZERT in Bonn durchgeführt. 2.3 Ertragslage Der Gewinn nach Steuern betrug im Jahr 2023: 301 Tsd. Euro. Damit konnte das Ergebnis vom Vorjahr (477 Tsd. Euro) nicht mehr erreicht werden. Diese Entwicklung ist unter anderem auf den verhaltenen Konsum bzw. die gestiegenen Kosten zurückzuführen. 2.4 Finanzlage Die Finanzlage der Schecker GmbH ist weiterhin solide. Die Eigenkapitalquote beträgt 69,4%, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstreicht. Die Liquidität war im Jahr 2023 stets ausreichend, um den laufenden Verpflichtungen nachzukommen. 3. Risiken und Chancen 3.1 Risikobericht Die Schecker GmbH sieht sich folgenden wesentlichen Risiken gegenüber: • Marktrisiken: Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und des veränderten Konsumverhaltens könnte es zu einem weiteren Nachfragerückgang kommen, insbesondere wenn die Inflation weiter anhält und die Konsumbereitschaft beeinträchtigt wird. • Finanzielle Risiken: Die volatile Lage auf den globalen Finanzmärkten und die Zinsentwicklung könnten zu höheren Finanzierungskosten führen. • Operative Risiken: Die weiterhin instabilen Lieferketten und steigenden Energiepreise könnten die Produktionskosten erhöhen und die Gewinnmargen belasten. Zudem besteht ein Risiko durch den Fachkräftemangel, der die betriebliche Effizienz beeinträchtigen könnte. Das Unternehmen hat geeignete Maßnahmen getroffen, um diese Risiken zu minimieren, darunter die genaue Beobachtung der Lieferfähigkeit unserer Lieferanten, das Aufrechterhalten eines ausreichenden Liquiditätspolsters, die kontinuierliche Marktbeobachtung und das Eingehen auf Kundenwünsche. 3.2 Chancenbericht Trotz der Risiken bietet das Geschäftsjahr 2024 auch Chancen für die Schecker GmbH: • Marktchancen: Die zunehmende Nachfrage nach produktbezogenen Innovationen in Deutschland und der EU bietet Wachstumschancen. Zudem könnte eine mögliche Stabilisierung der geopolitischen Lage zu einer Erholung der globalen Märkte führen. Die Schecker GmbH startet mit verschiedenen Produkten im höheren Preissegment. Dazu wurden die Marken "Scheckers Herzblut" und "Scheckers Trendfährte" ins Leben gerufen. • Technologische Chancen: Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung bieten Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Die Nutzung von Sonnenenergie zur Einsparung unserer Stromkosten ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Ferner werden verschiedene Instrumente der Künstlichen Intelligenz (KI) in unterschiedlichen Bereichen eingeführt, um Geschäftsprozesse zu optimieren. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die Schecker GmbH eine stabile Entwicklung. Es wird mit einem Umsatzanstieg von 5 % und einem operativen Ergebnis von 350 Tsd. Euro gerechnet. In den ersten sechs Monaten gab es jedoch einen Umsatzrückgang von 3,5 %. Durch eine neue Führungsstruktur, die Einführung neuer Produkte und eine Umstellung unseres Mailings soll im dritten Quartal eine Trendwende erreicht werden. Diese Aktivitäten werden durch ein verstärktes Auftreten im Social-Media-Bereich unterstützt. Die geplanten Investitionen, insbesondere in neue Technologien und Produktentwicklungen, sollen das Wachstum weiter fördern. Sollte sich die geopolitische Lage stabilisieren und die Inflationsrate in Deutschland und der EU sinken, könnte dies zu einer Verbesserung der Geschäftsaussichten führen.
Südbrookmerland, 07.10.2024 gez. Heinrich Böden, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich am Bilanzstichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die bestehenden Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sie erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter über netto EUR 250,00 von bis zu netto EUR 1.000,00 wurden in den Vorjahren in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Stichtag bewertet. Die bezogenen Waren sind mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Anschaffungskosten einbezogen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Stichtag. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bewertet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der 4Pfotenland GmbH, Emmendingen, ausgewiesen. Die Beteiligung umfasst 50 % des Stammkapitals. Der letzte uns vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2022 weist ein Eigenkapital von EUR - 206.681,22 aus, sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 11.510,71. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" werden Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 133,997,44 (Vorjahr: EUR 131.494,08) ausgewiesen. Davon haben EUR 133.997,44 (Vorjahr EUR 131.494,08) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände einen weiteren Betrag in Höhe von EUR 72.782,86 (Vorjahr: EUR 33.783,34) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Wertpapiere Im Posten Wertpapiere sind nur sonstige Wertpapiere enthalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 betreffen:
5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind neben durch Dritte abgegebene Sicherheiten wie folgt besichert: Grundschuld über TEUR 150 (Gebäude Ostvictorburer Straße 109), Grundschulden über TEUR 1.200 (Ostvictorburer Straße 102), Globalabtretung von Forderungen, Sicherheitsübereignung des Warenbestandes und der EDV-Anlage sowie Verpfändung von Depots und Cashkonto. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB gegenüber der Raiffeisen-Volksbank eG für übernommene Bürgschaften für Dritte in Höhe von EUR 50.000,00 (Vorjahr: EUR 50.000,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum 31. Dezember 2023 durch abgeschlossene Mietverträge in Höhe von insgesamt EUR 78.300 (Vorjahr: EUR 102.650), einen PKW-Leasingvertrag, und einem Leasingvertrag über EUR 215.149,44 (Vorjahr: EUR 234.708,48) über die neue Packstraße. Neben den bereits erwähnten finanziellen Verpflichtungen bestehen keine Haftungsverhältnisse, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Abschreibungen nach § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens betragen durch den Ansatz des niedrigeren Kurswerts EUR 16.956,03 (Vorjahr: EUR 28.180,16). V. Sonstige Angaben 1. Handelsregister Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Aurich unter der HRB 1908 eingetragen. 2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 waren -neben der Geschäftsführung- im Durchschnitt 118 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich um 73 gewerbliche Arbeitnehmer, 40 Angestellte und 5 leitende Angestellte. 3. Organe der Gesellschaft Zum Geschäftsführer ist Herr Heinrich Böden, Kaufmann, Aurich bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft hauptberuflich aus.
Südbrookmerland, den 07.10.2024 gez. Heinrich Böden, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schecker GmbH, Südbrookmerland Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schecker GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und derGewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schecker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensentschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leer, den 9. Oktober 2024 AKTIVA
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gez. J. Zembski, Wirtschaftsprüfer |
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