barth Spedition GmbH
Im Nasswasen 1, 72379 Hechingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Reinhold Dettenthaler seit 23.4.2026 | Geschäftsführer |
Jean-Alexandre Manchès seit 20.1.2023 | Geschäftsführer |
Uwe Schempp seit 1.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
BMVirolle | 80.00% |
Compagnie Générale D'Investissement et de Participations - COGIP | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
barth Spedition GmbHHechingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell und Grundlagen des Unternehmens:Als mittelständisches Speditions- und Logistikunternehmen ist die barth Spedition GmbH vorwiegend in Süddeutschland und den angrenzenden Ländern für Industrie- und Handelsunternehmen in der Kernkompetenz Kontraktlogistik (Spedition und Transport) tätig. Ein flächendeckendes nationales (vorwiegend Süddeutschland mit eigenen Niederlassungen) wie auch internationales (angrenzendes Ausland) Transportnetz, mit entsprechend ausgewählten Speditionspartnern und Kooperationen, zeichnen das Geschäftsmodell der barth Spedition GmbH aus. Mit belegbarer Qualität erfüllt die barth Spedition GmbH die hohen Qualitäts- und Serviceansprüche einer breiten Kundenstruktur. Durch einen Branchenmix wird die Abhängigkeit von unterschiedlichen Branchenkonjunkturen gestreut. Durch die qualifizierte Weiterbildung, Schulung und insbesondere einer hohen Ausbildungsquote (weiterhin 10%) gelingt es, die Qualitätsansprüche der Kunden zu erfüllen und stets an optimierten Prozessen zu arbeiten. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft an den Standorten Wendlingen a.N., Gundelfingen bei Freiburg im Breisgau, Langweid-Foret bei Augsburg, Donaueschingen, Allershausen bei München, Cottbus, Kandel in der Pfalz und in Waldheim unterhalten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. WirtschaftsberichtAllgemeine Branchenentwicklungen: Auch im Jahr 2023 war die Weltwirtschaft durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den daraus resultierenden Folgen geprägt. Zudem haben sich die instabile geopolitische Lage, die aufgrund der hohen Inflation restriktive Geldpolitik und die stark schwankenden Energiepreise negativ ausgewirkt. Das Jahr 2023 war wiederum geprägt von hohen Krankheitsquoten der Arbeitnehmer. Mit 20 Ausfalltagen im Durchschnitt wurde ein neuer Höchststand erreicht, welcher die Unternehmen stark belastet. Neben Corona- und Atemwegserkrankungen sind vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen die Hauptkrankheitsgründe. ( iwd_Krankenstand_22.01.2024 | Krankenstand 2023 weiter auf Rekordniveau (dak.de)) Das deutsche BIP ist im Jahr 2023 auf -0,3% gesunken, das prognostizierte Ziel von erstmals +3,6% musste mehrmals nach unten korrigiert werden. Vor allem in der 2. Jahreshälfte hat sich ein Abschwung eingestellt, der zu einer Rezession geführt hat. Im 4. Quartal 2023 sank das BIP preisbereinigt um -0,4% gegenüber dem 4. Quartal 2022. (Vgl. Statistia nach Quartalen | nach Jahren). In der Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr - Winter 2022/23 basierend auf dem Stand März 2023, veröffentlicht vom BMDV, wird im Straßengüterverkehr ein Rückgang von 0,6% ggü. dem Vorjahr 2022 erwartet. ( gleitende-kurz-und-mittelfristprognose 03-2023). Der Straßengüterverkehr im Jahr 2023 war zum großen Teil geprägt von der gesamt - und branchenwirtschaftlichen Entwicklung und stand nicht unter dem Eindruck einer Aufholbewegung, wie im Jahr 2022. Das Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr schrumpfte im Jahr 2023 um 0,6%, die Transportleistung dagegen nur unwesentlich um 0,4%. (Vgl. BAG: Gleitende_Mittelfristprognose_Juni_2023) Aus den durch die BAG vorgenommenen Mauterhebungen ergab sich für das Jahr 2023 ein weiterer Rückgang der Fahrleistung der mautpflichtigen Nutzfahrzeuge von insgesamt -3,9% gegenüber 2022. Dabei wurden im Jahr 2023 rund 39,7 Milliarden Kilometer auf dem gebührenpflichtigen Streckennetz (rund 52.000 km) in Deutschland zurückgelegt. Dabei ist festzustellen, dass die Fahrzeuge, die in Deutschland registriert sind, an der Gesamtfahrleistung einen weiteren Rückgang um -4,8% auf 56,8% erfahren (Vorjahr 57,4%). Im Ausland registrierte Fahrzeuge haben im Gegensatz dazu ihren Anteil an der Mautfahrleistung um 0,5% erhöht auf 43,2% (Vorjahr 42,6%). (Vgl. BAG Mautstatistik Jahrestabellen 2022 | Maut_Jahrestab_22_23). Ab dem 01.12.2023 wurde die Maut in Deutschland um bis zu 100% deutlich erhöht. Für einen LKW >18 t mit 5 oder mehr Achsen der Schadstoffklasse IV von 19 Cent/km auf 34,8 Cent/km. ( maut-erhoehung-2023) Im Jahr 2023 war die Markt- und Preissituation der zugekauften Transportleistungen durch deutliche Kostensteigerungen im Bereich Personal gekennzeichnet. Der Dieselpreis war 2023 dahingegen stabil auf hohem Niveau. Die Steigerungen der Energiekosten für Strom, Gas und Heizöl und ab Dezember auch der Maut stellen die deutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen. ( Energieprodukte größtenteils deutlich teurer als vor Angriff Russlands auf die Ukraine - Statistisches Bundesamt (destatis.de) | DSLV: Meldung) Bereits im 2. Halbjahr wurde eine geringere Nachfrage an Laderaum-Kapazitäten verzeichnet. Diese verringerte sich im 4. Quartal nochmals deutlich. Die sinkende Nachfrage nach Transportdienstleistungen wirkt sich bereits auf die Preise aus. ( Europäischer Transportmarkt - Lkw-Auslastung | Statista) Das Personalmanagement ist weiterhin gefordert, trotz volatiler und rückläufiger Auftragslage dem Personalmangel an LKW-Fahrern zu begegnen. In DE fehlen ca. 70.000 LKW Fahrer ( lkw-fachkraeftemangel) bei steigender Tendenz. Der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahren zu Engpässen in der Versorgung führen, so die Prognosen. Investitionen in Neufahrzeuge und Flurfördermittel waren im Geschäftsjahr 2023 gekennzeichnet vom hohen Preisniveau der Fahrzeughersteller. Die Einkaufspreise lagen um 7,3% höher ggü. dem 2022. (Vgl. Übersicht Preiserhöhungen Fzg-Hersteller). 3. Geschäftsverlauf und Lage:Für die Steuerung des Unternehmens stellen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Steuern die wesentlichen Leistungsindikatoren dar. Das Geschäftsjahr, insbesondere ab dem 2. Halbjahr, war durch die Rezession und die Inflation geprägt. Der wirtschaftliche Stabilisierungseffekt erlahmte unter dem Eindruck der hohen Inflation und des Ukraine Krieges. Diese ökonomische Unsicherheit, einhergehend mit einer stark gestiegenen Inflationsrate, führte zu spürbarer Vorsicht im Nachfrage- und Investitionsverhalten von Endkunden und der gesamten Wirtschaft in Deutschland. Die Lieferketten-Problematik war im Jahr 2023 nur noch zu Beginn des Jahres spürbar, hat sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte aufgelöst. Das Tochterunternehmen Hansa-Barth GmbH in München hat im Geschäftsjahr 2023 massiv an den geringen Transportaufträgen und zwei Kundenverlusten gelitten. Das volatile Transportvolumen konnte somit weniger optimal gesteuert werden. Zwar wurden die Transportkapazitäten angepasst, jedoch konnten die Fixkosten nicht entsprechend zeitnah angepasst werden. Auftrags- und Ertragslage Die Aufträge sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zur Vorjahresperiode um -4,1% zurückgegangen, das transportierte Gewicht ist allerdings um +10,8% gestiegen. Die Auftragsschwankungen innerhalb des Jahres waren sehr stark. Im ersten Halbjahr 2023 waren die Rückgänge aufgrund eines verlustigen Kundengeschäftes bis zu -21% im Sendungsaufkommen. Dies konnte ab April mit einem Neu-Kundengeschäft kompensiert werden. (Vgl. 757_BSP_ Gesamt_Strich_1) Im ersten Halbjahr 2023 gab es gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung der Aufträge (-13,8%) bei gestiegener Tonnage +10,9%. Im 2. Halbjahr 2023 erholte sich die Auftragslage bei den Sendungen um 7,7%. Die Tonnage blieb mit +10,6% konstant über dem Niveau des Vorjahres. Jedoch ist der Dezember mit wenigen Arbeitstagen bei den Sendungen mit -1,0% unter dem Vorjahr, bei nur 1,5% mehr Tonnage. Hier wirkte sich der Verlust eines Kundengeschäfts auf Juni 2023 stark aus. Der allgemeine Trend und die Nachfrage nach Transportvolumen waren im Jahr 2023 stark rückläufig. (Vgl. 757_B S P_ Gesamt_Strich_1) Der Anteil des Materialaufwandes und der Aufwendungen für bezogene Leistungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen waren im Jahresverlauf um +0,8%-Punkte auf 50,9% erhöht ggü. den 50,1% aus dem Vorjahr. Der Einkauf der Transportkapazitäten war geprägt von höheren Einkaufskosten bei Diesel, Fahrer und ab Dezember auch bei der deutschen Maut. Die Kostensteigerungen ergaben sich auch aus den erhöhten Krankheitskosten, welche bei Fahrerausfällen durch Transportunternehmer kompensiert werden müssen. Erschwert wurde diese Entwicklung durch den deutlichen Anstieg der Atemwegserkrankungen, die dazu geführt haben, dass notwendige Personalkapazitäten nicht immer ausreichend zur Verfügung standen. Somit konnte Urlaub nicht abgebaut werden und Überstunden nicht vermieden werden. Die Umsatzerlöse der barth Spedition GmbH betrugen im Geschäftsjahr 72,3 Mio. EUR (Vorjahr, 63,0 Mio. EUR). Prognostiziert wurden für das Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 74,7 Mio. EUR). Die Personalkosten sind insbesondere durch die Anhebung der Löhne und Gehälter zum 01.01.2023 um ca. +10,1% (im Wesentlichen die Inflationsausgleichsprämie) deutlich gestiegen. Auch Neueinstellungen für die Abwicklung eines europaweiten Kundenauftrags in der Beschaffungslogistik trugen dazu bei. Getrieben wurde die Steigerung zudem durch inflationsgetriebene, individuelle Anpassungen im Bereich Lohn und Gehalt. Die Personalkosten bilden weiterhin den zweithöchsten Kostenblock nach den Materialaufwendungen. Die Anzahl der Beschäftigten ohne Auszubildende lag im Jahresdurchschnitt bei 424 Mitarbeitern (Vorjahr 407 Mitarbeiter). Die Roh-, Hilfs- und Betriebskosten sind auf hohem Niveau, aber unter 2022 geblieben. Die Volatilität im Bereich Diesel wird mittels vereinbarten Dieselfloater an die Kunden weitergegeben. Die Preissteigerungen im Bereich Fuhrpark sind getrieben durch Erhöhung der Einkaufskosten für Fuhrpark-Equipment und Reparaturmaterial. Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-326 TEUR) um 373 TEUR erhöht und beläuft sich auf 47 TEUR. Prognostiziert wurde für das Jahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.428 TEUR. Die Prognose aus dem Vorjahr zur Ergebnisentwicklung ist nicht eingetroffen, da die Energie-, Transport- und Lohnfortzahlungskosten überdurchschnittlich gestiegen sind. Investitionen Investitionen im Bereich Fuhrpark und Flurfördermittel werden seit dem Jahr 2022 hauptsächlich über die barth LogMove GmbH getätigt. Die Investitionen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung sind auf dem Vorjahresniveau. Weiterhin ist es das Ziel, über Automatisierung und Prozessoptimierungen die digitale Ausrichtung der Spedition und ihrer Prozesse voranzutreiben. Finanzlage Zum 31.12.2023 lagen die Verbindlichkeiten bei den Kreditinstituten bei 1.179 TEUR (im Vorjahr 1.668 TEUR). Wie in den Vorjahren mussten die Kreditlinien nicht in Anspruch genommen werden. Somit waren die Betriebsmittelkredite in Höhe und Struktur vollkommen ausreichend. Vereinbarungsgemäß wurden die bestehenden Darlehen getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf 3.938 TEUR (Vorjahr 3.761 TEUR) erhöht. Dies lag vor allem am höheren Fremdleistungseinkauf im gesamten Jahr. Der mit der Hansa-Barth GmbH, München bestehende Ergebnisabführungsvertrag ist mit -501 TEUR (Vorjahr 385 TEUR) übernommen. Vermögenslage Die Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände hat einen Anteil von 64,6% an der Bilanzsumme. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen hat sich um 3.629 TEUR auf 8.788 TEUR erhöht. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 29,5% (Vorjahr 30,1%). Gesamtaussage der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist weiterhin als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Herausforderungen im Jahr 2023 waren vielfältig. Die hohen Krankheitskosten (Atemwegs-Erkrankungen), die Auswirkungen des Ukraine Krieges, mit der eingehergehenden Inflation und deutlichen Erhöhungen der Energiekosten und Personalkosten, konnten nicht in allen Bereichen optimal gesteuert werden. 4. Prognose, Chancen und Risikobericht4.1 Beschäftigung 2024: Nach wie vor prägt der Ukraine Krieg, beginnend im Februar 2022, die Wirtschaft in Deutschland, der EU und der Welt. Vor allem für die EU hat die Entflechtung der Wirtschaftsaktivitäten zwischen der EU und Russland einschneidende Folgen für den Energie,- Rohstoff- und dem Konsumgütermarkt gehabt. Vor allem für Deutschland sind die Folgen der Rezession deutlicher spürbar als für die anderen Mitgliedsländer der EU. Auch weltweit betrachtet verliert der deutsche Standort Wettbewerbsvorteile. Das BIP in Deutschland wird auch im Jahr 2024 auf gleichem Niveau bleiben. Die Prognose beläuft sich auf +0,1%. Eine Trendwende am Zins- und Kapitalmarkt ist noch nicht ersichtlich. Der Arbeitsmarkt wird sich leicht beruhigen, jedoch wird der strukturelle Mangel an Fachkräften bestehen bleiben. Speziell Fahrer sind auch in Zeiten eines Transportkapazitäts-Überangebots weiterhin gesucht. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem Überhang an Transportnachfragen gegenüber dem Angebot an Transportkapazitäten aus. Dies wird Auswirkung auf die Anzahl der Ausschreibungen und Preisverhandlungen mit Kunden haben. Jedoch bieten sich in einem solchen Markt auch Chancen zur Etablierung neuer Geschäftsbeziehungen. Die Preise für Transport- und Subunternehmer erwarten wir auf stabilem Niveau. Die Qualität (Abhol- und Zustellquote) im Jahr 2023 war stabil. Das in den letzten zwei Jahren optimierte Statusmanagement hat die Service- und Dienstleistungsqualität stark verbessert. Im 1. Halbjahr 2024 werden wir weitere Verbesserungen am Service Level für Abholungen und Zustellungen realisieren, um das von unseren Kunden erwartete Qualitätsniveau weiter zu steigern. Die verbesserten e-Services und e-Pricing Systeme unterstützen dabei die proaktiven e-Informationssysteme für one-stop-Shopping der Kunden bei barth. 4.2 Geschäftsentwicklung: Die Entwicklung des Russland-Ukraine-Krieges, der Material-, Transport- und Energiekosten sowie der Krankheitskosten machen einen Ausblick auf das rezessive Geschäftsjahr 2024 nur sehr schwer möglich. Für das Jahr 2024 wird ein BIP von +0,1% und eine Inflation von 2,3% prognostiziert. (Vgl. Statista Inflation bis 2024). Je nach Fortlauf des Russland-Ukraine-Krieges werden verschiedene Szenarien mit entsprechenden Gegenmaßnahmen und unterschiedlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erarbeitet. Das wahrscheinliche Szenario für das Geschäftsjahr 2024 weist eine leicht steigende Umsatzentwicklung und ein positives Ergebnis im oberen sechsstelligen Bereich aus, durch eine leicht angepasste Preispolitik, ein konsequentes Kostenmanagement und eine Fokussierung auf Produktivität und Synergien. Für das Tochterunternehmen Hansa-Barth GmbH, Spedition und Lagerung, gelten die oben genannten Aussagen gleichermaßen. Im Ballungszentrum München ist der Erfolg jedoch sehr stark von dem Konsumverhalten der Bevölkerung abhängig und der Verfügbarkeit von Waren für die Distribution. Im Mittelpunkt stehen hier Vertriebsaktivitäten, zur Auslastung der bestehenden Fixkosten-Strukturen, die nach unten angepasst werden. 4.3 Chancen und Risikobericht: Chancen: Mit dem Change Programm "barth 3.0 - next generation" angelegt für die Jahre 2023 und 2024 legen wir den Grundstein für die Neu-Ausrichtung der barth Spedition GmbH in der "nächsten Generation". Dies umfasst als Meilenstein die Gliederung des Unternehmens in einer funktionalen Betriebsorganisation, mit zentralen Verantwortlichkeiten für Vertrieb und neu auch dem Bereich Operations. Fokus im Jahr 2024 ist der organisatorische Ausbau der Vertriebsorganisation und der Verbesserung der Prozessabläufe im Vertrieb, mittels Einsatzes z.B. eines CRM - Systems. Basierend auf einem Kundengeschäft, das im Februar 2023 begonnen wurde und der EU-weiten Beschaffungslogistik, wollen wir mit gezielten Vertriebsaktivitäten Synergien nutzen, um die Lücken, die sich aus dem allgemeinen Rückgang im Stückgutgeschäft auftun, zu kompensieren. Wir sehen darüber hinaus Chancen in IT-basierenden, hoch speziellen transportlogistischen Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten können. Auch die Investitionen in die Erweiterung des speditionellen Netzwerkes bieten Chancen für die nachhaltige und langfristige Zukunftsentwicklung der barth Spedition GmbH. Mit dem neuen Standort in 04736 Waldheim ab dem 01.01.2024 erwarten wir eine Stärkung unseres Netzwerkes. Die Lage im Dreieck Leipzig, Dresden, Chemnitz ist hierbei von Vorteil. Gleichzeitig bleibt der Branchenmix bzw. die Spezialisierung auf bestimmte Produkte wie Beschaffungs-, Distributionslogistik sowie Werkverkehre die Basis für nachhaltige Entwicklungen von Kundengeschäften und für die Akquisition von Neukundengeschäften. Diese Aufträge auf einem hohen Qualitäts- und Serviceniveau für Kunden durchzuführen, bildet die Grundlage des Chancen-Potentials im Jahr 2023. Mit dem Schwesterunternehmen in Frankreich BMV, Lyon wird die Zusammenarbeit weiter intensiviert. Dazu werden wir neben den bestehenden Geschäftsvolumen weitere Neukunden im Jahr 2024 aufschalten. Risiken: Das Hauptrisiko besteht nach wie vor in den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Die hohe Inflationsrate in Europa und insbesondere in Deutschland, sowie die steigenden Zinsen, belasten die Zukunftsaussichten der deutschen Wirtschaft stark. Das Management der Energiekosten und die steigenden Fremdleistungen stellen ein wesentliches Risiko in der Kostenentwicklung dar. Kundenverluste, aufgrund vermehrter Ausschreibungen, sind im Jahr 2024 noch höher anzusetzen als im Jahr 2023. Der Kostendruck der Kunden zeichnet sich deutlich ab. Dies ist vor allem bei steigenden oder sich seitwärts entwickelnden Kosten eine Herausforderung für das Management. Die Auftragslage betrachten wir weiterhin als stark volatil sowie abhängig von Arbeitstagen, Feiertagen und vermehrten Betriebsschließungen in der Urlaubszeit, speziell im August, im Dezember und Januar. Die Verlagerung industrieller Produktion aus Deutschland, aufgrund stark gestiegener Energiepreise, ist ein Risiko in der Auslastungsoptimierung unserer Transportkapazitäten. Dies ist bereits Ende 2023 am Beispiel eines Großkunden zu spüren. Die Rezession wird den Wettbewerb um Fachkräfte leicht dämpfen. Wir rechnen im Jahr 2024 mit geringem Druck auf die Personalkosten, gegenüber dem Jahr 2023. Dem immer größer werdenden Risiko der Cyber-Kriminalität tragen wir durch gezielten Ausbau der barth-eigenen Rechenzentren, der Optimierung der Sicherheitsinfrastruktur, Investitionen in Ausbildung und Bewusstsein der Mitarbeiter Rechnung. Aus heutiger Sicht sind insgesamt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Gesamtbeurteilung über die voraussichtliche Entwicklung: Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen für den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 sind, wie in den vorangegangenen Kapiteln des Lageberichts dargestellt, mit Chancen und Risiken verbunden.
Hechingen, 17. Mai 2024 Uwe Schempp Jean-Alexandre Manchès Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine HinweiseDie barth Spedition GmbH, Hechingen, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 420307 registriert. Der Sitz der Gesellschaft ist Hechingen. Das Geschäftsjahr ist analog dem Kalenderjahr und umfasst den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Bei der Bewertung der einzelnen Posten werden die folgenden Grundsätze angewandt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungErworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (in der Regel 3 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Die geringwertigen Anlagegüter im Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 werden auf einem Sammelposten pro Kalenderjahr linear auf 5 Jahre abgeschrieben. Diese Vorgehensweise entspricht der Logik unserer Mutter in Frankreich. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden mit durchschnittlichen Einstandspreisen oder dem niedrigeren beizulegenden Marktpreis am Abschlussstichtag bewertet. Für Werkzeuge und Ersatzteile, Büro- und Werbematerial ist ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (i. Vj. 1,0 %) berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert zum Stichtag bewertet. Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Geschäftsjahr geleistete bzw. erhaltene Zahlungen für bestimmte Zeiträume, die erst in den folgenden Geschäftsjahren zu Aufwand bzw. Ertrag werden. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Die erwarteten Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % (Vj. 2,0 %) berücksichtigt. Die Fluktuation und erwartete Gehaltssteigerung wurde mit einer Rate von 0,0 % (Vj. 0,0 %) angenommen. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (VJ. 1 ,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre würde der Rechnungszins 1,74 % für das Geschäftsjahr 2023 (VJ. 1,44 %) betragen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen derzeit nicht. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) im Zusammenhang mit Fremdwährungen beachtet. Zum Jahresende und unterjährig waren keine wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung vorhanden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (28,33%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen bei den Pensionsrückstellungen und nicht sofort abzugsfähigen Betriebsausgaben gem. § 4f EStG sowie steuerliche Verlustvorträgen. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB-Gebrauch und aktiviert die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 405 (VJ TEUR 347). C. Erläuterungen zum JahresabschlussErläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens im laufenden Geschäftsjahr ist der dem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Firma Hansa-Barth GmbH, Spedition und Lagerung, Hechingen, beteiligt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der barth Spedition GmbH und der Hansa-Barth GmbH, Spedition und Lagerung. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages hat die Gesellschaft den Jahresfehlbetrag resultierend aus dem Jahr 2023 der Hansa-Barth GmbH, Spedition und Lagerung, in Höhe von TEUR 501übernommen. Im Vorjahr war dies ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 385. Die Hansa-Barth GmbH, Spedition und Lagerung, weist zum 31. Dezember 2023 ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von TEUR 378 (VJ. TEUR 378) aus. Die Beteiligungen betreffen die Kommanditanteile an der VTL Immobilien GmbH & Co. KG, Fulda, und an der VTL GmbH & Co. Holding KG, Fulda, sowie der Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG, Frankfurt am Main. Im Geschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde der anteilige Gewinn an den Beteiligungen zum 31. Dezember 2023 erfolgswirksam vereinnahmt. An den vorgenannten Beteiligungen ist der Anteilsbesitz unter 20%. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 131 (Vj. TEUR 319), aus Ergebnisabführung TEUR 0 (Vj. TEUR 385) und aus Umsatzsteuer TEUR 42 (Vj. TEUR 0). Des Weiteren besteht ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 300. Bis auf TEUR 10 (Vj. TEUR 10) haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB unterliegt ein Betrag in Höhe von TEUR 405 (Vj. TEUR 347) aus der Aktivierung von latenten Steuern der Ausschüttungssperre. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 263 (Vj. TEUR 268) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 616 (Vj. TEUR 648) zum 31.12.2023 verrechnet. Anschaffungskosten entsprechen dem Zeitwert des Deckungsvermögens. Entsprechende Zinserträge wurden in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) mit Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 12) verrechnet. Der Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31.12.2023 TEUR 5 (Vj. TEUR 23). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehenden Urlaub mit TEUR 421 (Vj. TEUR 351), die Rückgabeverpflichtungen für Europaletten und Gitterboxen TEUR 50 (Vj. TEUR 159), Prüfungs- und Steuerberatungskosten TEUR 64 (Vj. TEUR 53) und Tantiemen und Sonderprämien TEUR 151 (Vj. TEUR 140) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 147 (Vj. TEUR 114). Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr 5 Jahren bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 622 (Vj. TEUR 178). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen gesichert, mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter mit TEUR 2.500 (Vj. TEUR 1.500) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die periodenfremden Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 17 (Vj. TEUR 12). Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erlöse aus Anlageverkäufen mit TEUR 315 (i. VJ TEUR 143) und aus Schadensvergütungen mit TEUR 261 (i. VJ TEUR 261) enthalten. Die realisierten und unrealisierten Wechselkursgewinne betragen TEUR 0(Vj. TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Betriebsaufwendungen mit TEUR 11.165 (Vj. TEUR 10.238) und Verwaltungsaufwendungen mit TEUR 1.398 (Vj. TEUR 1.380). Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 0. Die realisierten und unrealisierten Wechselkursverluste betragen TEUR 2 (Vj. TEUR 1). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind solche aus Auf-/Abzinsungen aus Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 12) enthalten. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Mietverträge. Die Mieten im Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 2.509 (i. VJ TEUR 2.470). Ferner bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 205 (Vj. TEUR 31) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 103 (Vj. TEUR 69). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2025. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insgesamt i. H. v. TEUR 308 (Vj. TEUR 100). Personalstand Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 betrug:
Honorar des Abschlussprüfers Für die Abschlussprüfung des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich das Honorar des Abschlussprüfers auf TEUR 48. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung schlagen vor, den Jahresüberschuss von EUR 79.224,47 des Geschäftsjahres für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 718.497,71 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der von der Gesellschaft getragenen Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Compagnie Générale D'Investissement et de Participations - COGIP, Lyon, Frankreich, Frankreich, und das unterste Mutterunternehmen die BMV & Barth GmbH, Hechingen. Das Wirtschaftsjahr der COGIP-Group entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss (größter Kreis von Unternehmen) wird nach französischem Handelsrecht aufgestellt und geprüft. Die BMV & Barth GmbH, Hechingen, umfasst den kleinsten Kreis von Unternehmen in Deutschland. Nachtragsbericht Wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
Hechingen, den 17. Mai 2024 Jean-Alexandre Manchès Uwe Schempp Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die barth Spedition GmbH, Hechingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der barth Spedition GmbH, Hechingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der barth Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 17. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer ppa. Jürgen Steidel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.07.2024 festgestellt. |
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