UV Richard Bäcker e.K.
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UV Richard Bäcker e.K.HaarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Wirtschaftsbericht 1.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1.1.1 Ergebnisentwicklung Ungeachtet aller Krisen (Ukraine, Israel, Inflation) bekamen wir 2023 eine erstaunlich gute Börsenentwicklung. Sowohl bei Aktien -Anleihen und Goldinvestments. Rückläufige Zinsen und die aufkeimende Hoffnung auf einen Kurswechsel der Notenbanken waren die Gründe dafür. Dementsprechend verlief die Entwicklung der Kunden-Depots. Je nach Aktienquote konnten teilweise zweistellige Renditen erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr steigerten sich die Provisionserträge um 8,7% auf TEUR 909,7. Diese Steigerung konnte durch die gute Börsenentwicklung erreicht werden. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 Erträge i.H.v. TEUR 924 (Vorjahr: TEUR 847) erzielt. Diesen standen Aufwendungen ohne Steuern i.H.v. TEUR 526 (Vorjahr: TEUR 506) gegenüber. Nach Abzug der Ertragsteuern i.H.v. TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 35) ergab sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 354' (Vorjahr: TEUR 305'). Das Verhältnis der Aufwendungen vor Steuern zu den Provisionserträgen liegt ungefähr auf Vorjahresniveau (57,8%; Vorjahr: 60,5 %). Der Jahresüberschuss über Vorjahresniveau konnte hauptsächlich durch die gute Börsenentwicklung erreicht werden. Die Entwicklung der Provisionserträge und des Jahresüberschusses entsprach den Erwartungen des Vorjahres. Den Geschäftsverlauf bewerte ich daher insgesamt als gut. 1.1.2 Ergebniskomponenten Das Institut betätigt sich grundsätzlich in den Geschäftsbereichen Anlage- und Abschlussvermittlung, Anlageberatung sowie Finanzportfolioverwaltung. Im Geschäftsjahr 2023 wurde nur noch die Finanzportfolioverwaltung ausgeübt. Die Anlageberatung (Vermittlung von Investmentfonds) und Anlage- und Abschlussvermittlung wurden nicht mehr angeboten. Die Depots bei der Fondsdepotbank (Maklerpool - BCA) werden so gut es geht abgewickelt. Die erzielten Provisionserträge bestehen hauptsächlich aus von den Kunden gezahlten Honoraren für Finanzportfolioverwaltungen. In äußerst geringem Umfang wurden Bestandsvergütungen für die Verwaltung von Investmentfonds über den Maklerpool vereinnahmt. Beteiligungen wurden keine vermittelt.
Zum 31.12.2023 belief sich das vom Institut betreute Kundenvermögen auf EUR 124 Mio. (Vorjahr: EUR 114 Mio.) und verteilte sich auf 114 (Vorjahr: 116) Kundendepots (nur Finanz-Portfolio Verwaltung). Damit hat sich der Kundenbestand im Geschäftsjahr 2023 um 2 Depots verringert. Das betreute Finanzanlagevermögen erhöhte sich um 8,7% gegenüber dem Vorjahr. Ursache dafür waren die bereits genannte gute Börsenentwicklung. 1.1.3 Kapitalausstattung Die Vermögenslage ist geordnet. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 340. Die aufsichtsrechtlich erforderlichen Eigenmittel zum Stichtag i.H.v. TEUR 127 werden um TEUR 23 übertroffen. Die Eigenmittel wurden im Geschäftsjahr durch Zuordnung von TEUR 40 zum Festkapital erhöht. 1.1.4 Liquidität Das Kapital steht in kurzfristig liquidierbaren Forderungen an Kreditinstitute zur Verfügung. Damit ist die Liquidität des Institutes gesichert. Die aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultierenden Ausgaben, Investitionen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen konnten im Geschäftsjahr 2023 aus den vorhandenen Mitteln gedeckt werden. Fremdmittel wurden nicht in Anspruch genommen. 1.1.5 Lage zum Bilanzstichtag Das Unternehmen hat zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) von 76,5 % (Vorjahr 79,4%). Die dem gegenüberstehenden Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind im Wesentlichen kurzfristig und können aus den vorhandenen finanziellen Mitteln gedeckt werden. Vermögens- und Finanzlage sind demnach als stabil einzuschätzen. 2. Prognosebericht 2.1 Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage Das geopolitische und ökonomische Umfeld dürfte 2024 herausfordernd bleiben. Trotzdem bietet das kommende Jahr für langfristige orientierte Anleger gute Chancen. Die Konjunktur wird schwach bleiben; daher dürften Inflation und Zinsen allmählich sinken. Zinssenkungen in USA und Eurozone werden ab der Jahresmitte erwartet. Ich gehe davon aus, dass sich die Märkte volatil entwickeln mit Tendenz nach oben. Aufgrund bestehender Nachlassfälle erwarte ich leicht rückläufige Provisionserträge und aufgrund von geringerer variabler Kosten einen stabilen Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr. 2.2 Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage Bei Eintritt der erwarteten Ertragsentwicklung kann von einer gleichbleibenden Vermögenslage ausgegangen werden. Personalkosten und Betriebskosten sollten etwas zurückgehen. 2.3 Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage Es bestehen keine größeren Verbindlichkeiten, die kurzfristig aus den verfügbaren Mitteln gedeckt werden müssten. Die zukünftig vereinnahmten liquiden Mittel werden dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Aus diesen Gründen gehe ich davon aus, dass die Finanzlage stabil bleiben wird. 2.4 Zusammenfassende Prognose Zusammenfassend kann davon ausgegangen werden, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf stabilem Niveau entwickeln werden. Die Prognosen basieren auf Ertrags- und Liquiditätsplanungen, die anhand des derzeit betreuten Kundenvermögens auf der Grundlage der mit den Kunden abgeschlossenen vertraglichen Vereinbarungen ermittelt wurden. 3. Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken Chancen und Risiken gehen in der Finanzdienstleistungsbranche eng mit der Kapitalmarktentwicklung einher. Chancen ergeben sich durch das negative Bankenimage in Aufbau und Erhalt des Kundenvertrauens durch unabhängige, qualitativ hochwertige, individuelle und streng am Kundeninteresse ausgerichtete Anlagestrategien. Weitere Chancen können sich durch imagebildende Maßnahmen und damit aus der Gewinnung neuer Kunden ergeben. Risiken ergeben sich durch eine weiterhin hohe Inflation. Die große Gefahr des Jahres 2024 besteht darin, dass die Notenbanken möglicherweise gezwungen werden, von erwarteten Zinssenkungen abzusehen. Weitere Risiken sind:
Diesen Risiken kann nur durch ständige Anpassung und Flexibilität der Geschäftsstrategie sowie durch Ausweichen auf alternative Strategien und Produkte (ggf. auf sicherere Anlageformen) begegnet werden. Konkrete Risiken für das Institut ergeben sich aus der Altersstruktur des betreuten Kundenstamms. Im Falle des altersbedingten Kundenverlustes könnte es zu deutlichen Rückgängen der Provisionserträge kommen, eine Existenzbedrohung wird darin jedoch derzeit nicht gesehen. 3.2 Risikomanagementziele und -methoden Risikomanagement und Controlling erfolgen, indem das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel permanent überwacht und die Auswertungen analysiert werden. Aus dem betreuten Vermögen können die zu erwartenden Einnahmen relativ genau prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenübergestellt werden. Bei Unterdeckung würden auf grund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen eingeleitet werden. Weiterhin werden Ertrags- und Liquiditätsplanungen erstellt, die in einem Soll-Ist-Vergleich überprüft werden. Differenzen, die sich dabei ergeben, werden analysiert und ggf. Maßnahmen, wie z.B. Kostenstrukturprüfungen eingeleitet.
Salmdorf/ Haar bei München, 27. Juni 2024 Richard Bäcker Inhaber BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2023GEMÄß § 264 HGB A. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung Das Unternehmen UV Richard Bäcker e.K., Salmdorf/ Haar bei München, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRA 74869, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform müssen Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Grundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten waren nicht enthalten. 2. Forderungen Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht besteht. 3. Sachanlagen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden in voller Höhe abgeschrieben. Das Anlagevermögen wird in einem Anlagenverzeichnis geführt. 4. Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind. 5. Verbindlichkeiten und Rückstellungen Sonstige Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrecht oder ähnliche Rechte gesichert sind. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert. Sonderposten mit Rücklageanteil, Genussrechtskapital oder Kapital aus Einlagen stiller Gesellschafter sind nicht vorhanden. C. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. EUR 149.027 (Vorjahr EUR 114.698) sind täglich fällig. Die Forderungen an Kunden i.H.v. EUR 287.695 (Vorjahr EUR 250.287) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus Kautionen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 2. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt: Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
2. Verbindlichkeiten und R ückstellungen Sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 76.850 (Vorjahr EUR 58.585) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Sie bestehen i.H.v. EUR 31.959 (Vorjahr EUR 26.422) aus Steuern sowie i.H.v. EUR 44.890 (Vorjahr EUR 32.163) aus Personalverbindlichkeiten. Steuerrückstellungen i.H.v. EUR 8.031 (Vorjahr EUR 0) und anderen Rückstellungen i.H.v. EUR 19.650 (Vorjahr EUR 21.615) haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die anderen Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Abschluss- und Prüfungskosten. 3. Gewinn- und Verlustrechnung Im Ergebnis sind periodenfremde Erträge i.H.v. EUR 3.182 enthalten. Darüber hinaus wurde das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 nicht durch periodenfremde oder außerordentliche Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Künftige Belastungen aus solchen Positionen ergeben sich nicht. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Inhaber Inhaber des Unternehmens ist Herr Richard Bäcker, Vermögensverwalter, Salmdorf/ Haar bei München. 2. Personal Das Unternehmen hatte im Geschäftsjahr 2023 neben dem Inhaber im Durchschnitt 7 weitere Mitarbeiter. Davon 4 Vollzeit- und 3 Teilzeitmitarbeiter bzw. geringfügig Beschäftigte. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 8.100 und entfällt i.H.v. EUR 5.500 auf Abschlussprüfungsleistungen, i.H.v. EUR 2.600 auf sonstige Bestätigungsleistungen (Prüfung nach § 89 WpHG) sowie i.H.v. EUR 250 auf Auslagen. 4. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahrs Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind gab es nicht.
Salmdorf/ Haar bei München, 27. Juni 2024 Richard Bäcker BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UV Richard Bäcker e.K. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UV Richard Bäcker e.K. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UV Richard Bäcker e.K. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bad Hersfeld, 3. Juli 2024 B
+ H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Johanna Bolender, Wirtschaftsprüferin |
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