IVV Ohrdruf UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Lauterbach seit 22.12.2025 | Prokura |
Raül Moya Rodriguez seit 22.3.2021 | Prokura |
Denis Christophe Doiseau seit 15.1.2018 | Geschäftsführer |
Wilfried Heinz Görgens seit 15.1.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M**** P************ | 9.85% |
C******* H****** | 9.01% |
J***** G****** H****** | 6.07% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Penox Group GmbHEschbornKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Inhalt Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017
INHALT Konzernbilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernkapitalflussrechnung Anhang zum Konzernabschluss KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021
Die Anhangangaben auf den Seiten 9 bis 35 stellen einen integralen Bestandteil des Konzernabschlusses dar. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021
Die Anhangangaben auf den Seiten 9 bis 35 stellen einen integralen Bestandteil des Konzernabschlusses dar. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
Die Anhangangaben auf den Seiten 9 bis 35 stellen einen integralen Bestandteil des Konzernabschlusses dar. KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
Die Anhangangaben auf den Seiten 9 bis 35 stellen einen integralen Bestandteil des Konzernabschlusses dar. KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG
Die Anhangangaben auf den Seiten 9 bis 35 stellen einen integralen Bestandteil des Konzernabschlusses dar. ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS1 BERICHTENDES UNTERNEHMEN Die Penox Group GmbH (die "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Deutschland. Der Firmensitz befindet sich in der Düsseldorfer Straße 13, 65760 Eschborn. Die Gesellschaft ist im Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 104048 registriert. Der Konzernabschluss der Gesellschaft für den zum 31. Dezember 2021 endenden Berichtszeitraum umfasst die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften (zusammen als "Konzern" oder "PENOX" und einzeln als "Konzerngesellschaften" bezeichnet). Der Konzern ist in erster Linie an der Herstellung von Metalloxiden und dem Handel und der Herstellung von Industrieanlagen beteiligt. Die nachfolgend festgelegten Bilanzierungsgrundsätze sind, sofern nichts anders berichtet, durchgehend in allen Perioden angewandt, die in diesem Konzernabschluss dargestellt sind. 2 GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt sowie die ergänzenden Angaben gemäß § 315 e Abs. 1 HGB. Der Konzernabschluss nach IFRS wurde zur Veröffentlichung durch die Geschäftsführung am 22. März 2022 genehmigt. Einzelheiten zu den Rechnungslegungsmethoden finden sich in Anhangangabe 5. 3 FUNKTIONALE UND DARSTELLUNGSWÄHRUNG Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt, der Darstellungswährung des Unternehmens. Die Werte aus Tochterunternehmen, deren Bilanzen in einer anderen funktionalen Währung als Euro aufgestellt werden, werden nach der modifizierten Stichtagsmethode umgerechnet. Alle Beträge sind auf den nächsten Tausender gerundet, sofern nichts anderes angegeben ist. 4 VERWENDUNG VON ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN UND SCHÄTZUNGEN Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit IFRS erfordert Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und die ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen. Schätzungen und Annahmen werden laufend überprüft. Änderungen von Schätzungen werden in der Periode erfasst, in der die Schätzungen überarbeitet wurden und in den künftigen betroffenen Perioden. Entscheidungen des Managements, in der Anwendung dieser Bilanzierungsgrundsätze, die wesentlichen Einfluss auf die im Konzernabschluss erfassten Beträge haben und Schätzungen mit einem erheblichen Risiko umfassen die Bilanzierung für Leasing nach IFRS 16 (insbesondere bezogen auf den Grenzfremdkapitalzins und die Berücksichtigung von Verlängerungsoptionen). Darüber hinaus umfassen Schätzungen die Bewertung der Vorräte, Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sowie der Rückstellungen und sind im Abschluss unter Anhangangaben 5, 8, 10, 11 und 17 dargelegt. 5 WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE Die Gruppe hat die nachfolgenden Rechnungslegungsgrundsätze stetig in den Perioden angewendet. Die COVID-19 Pandemie hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der PENOX für das Geschäftsjahr 2021. 5.1 Basis der Konsolidierung Tochtergesellschaften Tochtergesellschaften sind Gesellschaften die von der Gruppe beherrscht werden. Die Gruppe beherrscht ein Unternehmen, wenn sie schwankenden Renditen aus ihrem Engagement bei dem Unternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels ihrer Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen. Die Abschlüsse von Tochterunternehmen sind im Konzernabschluss ab dem Zeitpunkt enthalten, an dem die Beherrschung beginnt und bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung endet. Liste der konsolidierten Unternehmen:
Die Penox GmbH ist in den Konzernabschluss der Penox Group integriert und von den Veröffentlichungsvorschriften im Rahmen von § 264 Abs. 3 HGB befreit. Die Penox Mexico Servicios SA de CV, Monterrey, wurde mit Beschluss vom 23. November 2021 in die Penox Mexico SA de CV verschmolzen. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Die Verschmelzung war vor dem 31. Dezember 2021 finalisiert. Änderungen in den Eigentumsverhältnissen der Tochtergesellschaften Änderungen an den Beteiligungen der Gruppe an einem Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen ausgewiesen. Verlust der Beherrschung Wenn die Gruppe die Beherrschung über ein Tochterunternehmen verliert, werden die Vermögenswerte und Schulden zusammen mit allen damit verbundenen nicht beherrschenden Anteilen (NCI) und anderen Eigenkapitalkomponenten ausgebucht. Ein sich ergebender Gewinn oder Verlust wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Jeder zurückbehaltene Anteil an dem ehemaligen Tochterunternehmen wird zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt bewertet, zu dem die Beherrschung verloren wurde. Transaktionen, die bei der Konsolidierung eliminiert wurden Konzerninterne Salden und Transaktionen sowie nicht realisierte Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Transaktionen wurden eliminiert. Nicht realisierte Verluste mit Beteiligungen, die nur im Eigenkapital abgebildet werden, wurden in der gleichen Weise wie unrealisierte Gewinne eliminiert, aber nur in dem Ausmaß, in dem es keine Anhaltspunkte auf eine Wertminderung gibt. 5.2 Fremdwährung Geschäftsvorfälle in Fremdwährung Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen funktionalen Währungen der Konzernunternehmen mit dem Kassakurs des Tages der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen zum Bilanzstichtag werden zu diesem Zeitpunkt in die funktionale Währung zu dem dann gültigen Stichtagskurs umgerechnet. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die mit dem beizulegenden Zeitwert in einer Fremdwährung bewertet werden, werden zu dem Kurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des Zeitwertes gültig ist. Nicht-monetäre Posten, die auf Basis von Anschaffungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Transaktion umgerechnet. Fremdwährungsdifferenzen werden im Gewinn oder Verlust der Periode im Netto-Finanzaufwand erfasst. Ausländische Geschäftsbetriebe Die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe, einschließlich der Wertanpassung aus Akquisition werden zum Stichtag in EUR umgerechnet. Die Erträge und Aufwendungen aus den ausländischen Geschäftsbetrieben werden mit dem durchschnittlichen Kurs umgerechnet. Fremdwährungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in der Währungsumrechnungsdifferenz (Umrechnungsrücklage) im Eigenkapital ausgewiesen. Nachfolgend die für den Konzern wesentlichen Umrechnungskurse:
5.3 Finanzinstrumente Ansatz und erstmalige Bewertung Der Konzern bilanziert Forderungen und Verbindlichkeiten ab dem Zeitpunkt, zu dem sie entstanden sind. Alle übrigen finanziellen Vermögensgegenstände und Verpflichtungen werden an dem Tag in die Bilanz eingestellt, an dem die Gruppe hieraus vertraglich gebunden ist. Ein finanzieller Vermögenswert (außer einer Forderung aus Lieferungen und Leistungen ohne wesentliche Finanzierungskomponente) oder eine finanzielle Verbindlichkeit wird beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei einem Posten, der nicht zu FVTPL (Fair Value through Profit and Loss) bewertet wird, werden die Transaktionskosten, die direkt seinem Erwerb bzw. ihrer Ausgabe zurechenbar sind, hinzugerechnet bzw. abgezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne wesentliche Finanzierungskomponente werden beim erstmaligen Ansatz zum Transaktionspreis bewertet. Klassifizierung und Folgebewertung Finanzielle Vermögenswerte Bei der erstmaligen Erfassung wird ein finanzieller Vermögenswert wie folgt eingestuft und bewertet:
Finanzielle Vermögenswerte werden nach der erstmaligen Erfassung nicht umgewidmet, es sei denn, der Konzern ändert sein Geschäftsmodell zur Steuerung der finanziellen Vermögenswerte. In diesem Fall werden alle betroffenen finanziellen Vermögenswerte am ersten Tag der Berichtsperiode umgewidmet, die auf die Änderung des Geschäftsmodells folgt. Ein finanzieller Vermögenswert wird zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind und er nicht als FVTPL designiert wurde:
Ein Schuldinstrument wird zu FVOCI designiert, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind und es nicht als FVTPL designiert wurde:
Finanzielle Vermögenswerte Einschätzung des Geschäftsmodells Der Konzern trifft eine Einschätzung der Ziele des Geschäftsmodels, in dem der finanzielle Vermögenswert gehalten wird, auf einer Portfolio-Ebene, da dies am besten die Art, wie das Geschäft gesteuert und Informationen an das Management gegeben werden, widerspiegelt. Die zu berücksichtigenden Informationen schließen ein:
Finanzielle Vermögenswerte - Einschätzung, ob die vertraglichen Zahlungsströme ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen sind Für Zwecke dieser Einschätzung ist der "Kapitalbetrag" definiert als beizulegender Zeitwert des finanziellen Vermögenswertes beim erstmaligen Ansatz. "Zins" ist definiert als Entgelt für den Zeitwert des Geldes und für das Ausfallrisiko, das mit dem über einen bestimmten Zeitraum ausstehenden Kapitalbetrag verbunden ist, sowie für andere grundlegende Kreditrisiken, Kosten (zum Beispiel Liquiditätsrisiko und Verwaltungskosten) und eine Gewinnmarge. Bei der Einschätzung, ob die vertraglichen Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den Kapitalbetrag sind, berücksichtigt der Konzern die vertraglichen Vereinbarungen des Instruments. Dies umfasst eine Einschätzung, ob der finanzielle Vermögenswert eine vertragliche Vereinbarung enthält, die den Zeitpunkt oder den Betrag der vertraglichen Zahlungsströme ändern könnte, sodass diese nicht mehr diese Bedingungen erfüllen. Bei der Beurteilung berücksichtigt der Konzern:
Finanzielle Vermögenswerte Folgebewertung sowie Gewinne und Verluste Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten Diese Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten mittels der Effektivzinsmethode folgebewertet. Die fortgeführten Anschaffungskosten werden durch Wertminderungsaufwendungen gemindert. Zinserträge, Währungskursgewinne und -Verluste sowie Wertminderungen werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Ein Gewinn oder Verlust aus der Ausbuchung wird im Gewinn oder Verlust erfasst. Schuldinstrumente zu FVOCI Diese Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert folgebewertet. Zinserträge, die mit der Effektivzinsmethode berechnet werden, Wechselkursgewinne und -verluste sowie Wertminderungen werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Andere Nettogewinne oder -verluste werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Bei der Ausbuchung wird das kumulierte sonstige Ergebnis in den Gewinn oder Verlust umgegliedert. Finanzielle Verbindlichkeiten - Klassifizierung, Folgebewertung und Gewinne und Verluste Finanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) eingestuft und bewertet. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird zu FVTPL eingestuft, wenn sie als zu Handelszwecken gehalten eingestuft wird, ein Derivat ist oder beim Erstansatz als ein solches designiert wird. Finanzielle Verbindlichkeiten zu FVTPL werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und Nettogewinne oder -verluste, einschließlich Zinsaufwendungen, werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Andere finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten mittels der Effektivzinsmethode bewertet. Zinsaufwendungen und Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung werden ebenfalls im Gewinn oder Verlust erfasst. Ausbuchung Finanzielle Vermögenswerte Der Konzern bucht einen finanziellen Vermögenswert aus, wenn die vertraglichen Rechte hinsichtlich der Zahlungsströme aus dem finanziellen Vermögenswert auslaufen oder er die Rechte zum Erhalt der Zahlungsströme in einer Transaktion überträgt, in der auch alle wesentlichen mit dem Eigentum des finanziellen Vermögenswertes verbundenen Risiken und Chancen übertragen werden. Eine Ausbuchung findet ebenfalls statt, wenn der Konzern alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen weder überträgt noch behält und er nicht die Verfügungsgewalt über den übertragenen Vermögenswert behält. Der Konzern führt Transaktionen durch, in denen er bilanzierte Vermögenswerte überträgt, aber entweder alle oder alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem übertragenen Vermögenswert behält. In diesen Fällen werden die übertragenen Vermögenswerte nicht ausgebucht. Finanzielle Verbindlichkeiten Der Konzern bucht eine finanzielle Verbindlichkeit aus, wenn die vertraglichen Verpflichtungen erfüllt, aufgehoben oder ausgelaufen sind. Der Konzern bucht des Weiteren eine finanzielle Verbindlichkeit aus, wenn dessen Vertragsbedingungen geändert werden und die Zahlungsströme der angepassten Verbindlichkeit signifikant anders sind. In diesem Fall wird eine neue finanzielle Verbindlichkeit basierend auf den angepassten Bedingungen zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Bei der Ausbuchung einer finanziellen Verbindlichkeit wird die Differenz zwischen dem Buchwert der getilgten Verbindlichkeit und dem gezahlten Entgelt (einschließlich übertragener unbarer Vermögenswerte oder übernommener Verbindlichkeiten) im Gewinn oder Verlust erfasst. Verrechnung Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden saldiert und in der Bilanz als Nettobetrag ausgewiesen, wenn der Konzern einen gegenwärtigen, durchsetzbaren Rechtsanspruch hat, die erfassten Beträge miteinander zu verrechnen, und es beabsichtigt ist, entweder den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen oder gleichzeitig mit der Verwertung des betreffenden Vermögenswertes die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen. 5.4 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände und Sichteinlagen. Kontokorrentkredite, die auf Anforderung rückzahlbar sind und einen integralen Bestandteil der Zahlungsmitteldisposition der Gruppe bilden, werden als eine Komponente der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente nur für Zwecke der Kapitalflussrechnung angesehen. 5.5 Sachanlagen Ansatz und Bewertung Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen und kumulierten Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Kosten umfassen die Ausgaben, die direkt dem Erwerb des Vermögensstands zuzuordnen sind. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen die folgenden Bestandteile:
Wenn Teile einer Sachanlage unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen, werden sie als separate Elemente (Hauptkomponenten) der Sachanlagen ausgewiesen. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von einer Sachanlage (berechnet als Differenz zwischen dem Nettoerlös aus dem Verkauf und dem Buchwert des Gegenstands) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten Nachträgliche Ausgaben werden nur dann aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass der mit den Ausgaben verbundene künftige wirtschaftliche Nutzen an die Gruppe fließen wird. Abschreibungen Sachanlagen werden ab dem Zeitpunkt abgeschrieben, an dem sie zur Nutzung zur Verfügung stehen oder in Bezug auf Eigenleistungen, ab dem Zeitpunkt, an dem der Vermögenswert fertiggestellt und betriebsbereit ist. Als Abschreibungen werden die Kosten von Sachanlagen abzüglich ihrer zu erwarteten Restwerte linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer erfasst. Die Abschreibungen werden in der Gewinn- und Verlust Rechnung erfasst. Grundstücke werden nicht abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer für die laufenden und für Vergleichsjahre erheblichen Sachanlagen ist wie folgt:
Die Abschreibungsmethoden, Nutzungsdauern und Restwerte werden zu jedem Bilanzstichtag geprüft und gegebenenfalls angepasst. Nutzungsrechte werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer errechnet sich vom Beginn des Vertrages bis zum Ende des Leasingvertrages. Hierbei werden sämtliche Verlängerungsoptionen in die Kalkulation einbezogen, bei denen die Gruppe die Intention hat, diese Option wahrzunehmen. Im Geschäftsjahr 2021 haben sich keine Veränderungen der zugrundeliegenden Annahmen für die Bilanzierung von Leasingverträgen ergeben, die auf geänderten Konditionen oder Umständen beruhen. 5.6 Immaterielle Vermögenswerte Forschung und Entwicklung Die Ausgaben für Forschungsaktivitäten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst, wenn sie anfallen. Die Ausgaben für Entwicklungsaktivitäten werden aktiviert, wenn das Produkt oder der Prozess technisch und wirtschaftlich realisierbar ist und die Gruppe über die technische Fähigkeit und ausreichende Ressourcen verfügt, und der Konzern beabsichtigt, die Entwicklung zu vollenden sowie zu nutzen und das Produkt zu verkaufen. Des Weiteren muss ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich sein und der Konzern die Ausgaben verlässlich messen können, die bei einem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung anfallen. Entwicklungstätigkeit beinhaltet einen Plan oder Entwurf für die Produktion von neuen verbesserten Produkten, die die bisherigen Produkte oder Prozesse deutlich verbessern. Die aktivierten Aufwendungen beinhalteten die Kosten für Materialien, direkte Lohnkosten und einen angemessenen Teil der Gemeinkosten sowie aktivierte Fremdkapitalkosten. Andere Entwicklungsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst, wenn sie anfallen. Aktivierte Entwicklungsausgaben werden zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen und abzüglich aufgelaufener Wertminderungen ausgewiesen. Sonstige immaterielle Vermögenswerte, die von der Gruppe übernommen werden und begrenzte Nutzungsdauern haben, werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen angesetzt. Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten Nachträgliche Ausgaben werden nur dann aktiviert, wenn sie den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen des jeweiligen Vermögenswerts erhöhen, auf den sie sich beziehen. Alle sonstigen Ausgaben inkl. Ausgaben für intern generierte Geschäfts- oder Firmenwerte, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst. Abschreibungen Immaterielle Vermögenswerte werden linear erfolgswirksam in Höhe der Anschaffungskosten abzüglich möglicher Restwerte über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Die geschätzte Nutzungsdauer für das laufende und Vergleichsjahre sind wie folgt:
Die Nutzungsdauern und Restwerte werden zu jedem Bilanzstichtag geprüft und gegebenenfalls angepasst. 5.7 Vorräte Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden auf Basis der gewichteten Durchschnittskosten ermittelt und beinhalten Ausgaben, um die Vorräte zu erwerben, Produktion oder Herstellungskosten und sonstige Kosten, um sie zu ihrem Standort und in ihren bestehenden Zustand zu versetzen. Im Fall von selbsterstellten Vorräten und unfertigen Erzeugnissen, umfassen die Kosten angemessene Teile der Produktionsgemeinkosten basierend auf normaler Betriebskapazität. 5.8 Leistungen an Arbeitnehmer Kurzfristige Verpflichtungen Verpflichtungen aus kurzfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer werden als Aufwand erfasst, sobald die damit verbundene Arbeitsleistung erbracht wird. Eine Schuld ist für den erwartungsgemäß zu zahlenden Betrag zu erfassen, wenn die Gruppe gegenwärtig eine rechtliche oder faktische Verpflichtung hat, diesen Betrag aufgrund einer vom Arbeitnehmer erbrachten Arbeitsleistung zu zahlen und die Verpflichtung verlässlich geschätzt werden kann. Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden zum früheren der folgenden Zeitpunkte als Aufwand erfasst: wenn der Konzern das Angebot derartiger Leistungen nicht mehr zurückziehen kann oder wenn der Konzern Kosten für eine Umstrukturierung erfasst. Ist bei Leistungen nicht zu erwarten, dass sie innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag vollständig abgegolten werden, werden sie abgezinst. Leistungsorientierter Vorsorgeplan Die Nettoverpflichtung des Konzerns im Hinblick auf leistungsorientierte Pläne wird für jeden Plan separat berechnet, indem die künftigen Leistungen geschätzt werden, welche die Arbeitnehmer in der laufenden Periode und in früheren Perioden erdient haben. Dieser Betrag wird abgezinst und der beizulegende Zeitwert eines etwaigen Planvermögens hiervon abgezogen. Die Berechnung der leistungsorientierten Verpflichtungen wird jährlich von einem anerkannten Versicherungsmathematiker nach der Methode der laufenden Einmalprämien durchgeführt. Resultiert aus der Berechnung ein potenzieller Vermögenswert für den Konzern, ist der erfasste Vermögenswert auf den Barwert eines wirtschaftlichen Nutzens in Form etwaiger künftiger Rückerstattungen aus dem Plan oder Minderungen künftiger Beitragszahlungen an den Plan begrenzt. Zur Berechnung des Barwertes eines wirtschaftlichen Nutzens werden etwaige geltende Mindestdotierungsverpflichtungen berücksichtigt. Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen werden unmittelbar im sonstigen Ergebnis erfasst. Die Neubewertung umfasst die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, den Ertrag aus Planvermögen (ohne Zinsen) und die Auswirkung der etwaigen Vermögensobergrenze (ohne Zinsen). Der Konzern ermittelt die Nettozinsaufwendungen (Erträge) auf die Nettoschuld (Vermögenswert) aus leistungsorientierten Versorgungsplänen für die Berichtsperiode mittels Anwendung des Abzinsungssatzes, der für die Bewertung der leistungsorientierten Verpflichtung zu Beginn der jährlichen Berichtsperiode verwendet wurde. Dieser Abzinsungssatz wird auf die Nettoschuld (Vermögenswert) aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zu diesem Zeitpunkt angewendet. Dabei werden etwaige Änderungen berücksichtigt, die infolge der Beitrags- und Leistungszahlungen im Verlauf der Berichtsperiode bei der Nettoschuld (Vermögenswert) aus leistungsorientierten Versorgungsplänen eintreten. Nettozinsaufwendungen und andere Aufwendungen für leistungsorientierte Pläne werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Werden die Leistungen eines Plans verändert oder wird ein Plan gekürzt, wird die entstehende Veränderung der die nachzuverrechnende Dienstzeit betreffenden Leistung oder der Gewinn oder Verlust bei der Kürzung unmittelbar im Gewinn oder Verlust erfasst. Der Konzern erfasst Gewinne und Verluste aus der Abgeltung eines leistungsorientierten Plans zum Zeitpunkt der Abgeltung. Versorgungspläne aus Unternehmenszusammenschlüssen Im Rahmen eines Transfers einer Verpflichtung hat der Konzern einen leistungsorientierten Versorgungsplan von dem vorherigen Arbeitgeber übernommen. Es handelt sich hierbei um einen geschlossenen Plan, bei dem alle Begünstigten Rentner sind. Der vorherige Arbeitgeber stellt den Konzern von sämtlichen Verpflichtungen frei. Der Entschädigungsanspruch ist als Vermögenswert aus Leistungen an Arbeitnehmer aktiviert. Die Veränderungen des leistungsorientierten Versorgungsplanes sowie die Veränderungen des Entschädigungsanspruchs sind zusammen mit den Veränderungen in der Gesamtergebnisrechnung netto ausgewiesen. 5.9 Rückstellungen Eine Rückstellung wird in der Bilanz angesetzt, wenn der Konzern eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung als Ergebnis eines vergangenen Ereignisses hat, die zuverlässig gemessen werden kann und es wahrscheinlich ist, dass ein Abfluss von wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlich ist. Die Rückstellungen werden durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit einem Zinssatz vor Steuern bestimmt, der die spezifischen Risiken der Verpflichtung widerspiegelt. Die Auswirkungen der Abzinsung werden in den Netto-Finanzaufwendungen gezeigt. Garantieverpflichtungen Rückstellungen für Gewährleistungen werden erfasst, wenn die zugrundeliegenden Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden. Die Rückstellung basiert auf historischen Gewährleistungsdaten und gegebenenfalls einer Gewichtung aller möglichen Ergebnisse mit den damit verbundenen Wahrscheinlichkeiten. Restrukturierungen Rückstellungen für Restrukturierungsaufwendungen werden erfasst, wenn der Konzern einen detaillierten, formalen Restrukturierungsplan aufgestellt und kommuniziert hat und keine realistische Möglichkeit besteht, sich diesen Verpflichtungen zu entziehen. 5.10 Umsätze Umsätze aus Verträgen mit Kunden Verkauf von Gütern Der Konzern erfasst Erlöse, wenn die vertragliche Verpflichtung zur Lieferung der Produkte erfolgreich erfüllt wurde und der Kunde die Verfügungsgewalt über ein Gut erhalten hat. Die Verfügungsgewalt wurde übertragen, wenn die wesentlichen Risiken und Chancen aus dem Gut übertragen worden sind. Dies ist in Abhängigkeit von den vertraglich vereinbarten Liefer- und Leistungsbedingungen entweder, wenn das Gut das Gelände des Konzerns verlassen hat oder wenn es beim Kunden angekommen ist und der Kunde dieses Gut akzeptiert hat. In diesem Falle hat der Konzern das Recht, die Zahlung für das gelieferte Gut zu erhalten. Rechnungen werden in der Regel nach Übergabe der Kontrollrechte ausgefertigt. Die Zahlungsbedingungen variieren, übersteigen jedoch nicht den Zeitraum von 90 Tagen. Erbringen von Dienstleistungen Umsätze aus Dienstleistungen werden über die Laufzeit des Vertrages realisiert, abhängig von den Leistungen, die der Kunde gleichzeitig erhält und verbraucht, die von dem Konzern erbracht werden. In Zusammenhang mit Erfüllung der vertraglichen Verpflichtung werden die Umsätze aus Dienstleistungen ausgewiesen. Der Fortschritt wird gemessen anhand der Gesamterfüllung. Im Einklang mit IFRS 15.B16 werden Umsätze realisiert, wenn der Konzern das Recht hat, die Rechnung an den Kunden zu stellen. Dies korreliert mit dem an den Kunden erbrachten Wert. Für Verträge, bei denen der Kunde ein Rückgaberecht hat, werden Umsätze in dem Zeitpunkt ausgewiesen in dem es sehr wahrscheinlich ist, dass die Umsätze nicht korrigiert werden müssen. Generell ist die Rückgaberate für den Konzern sehr gering, so dass Umsatzkorrekturen für Rückerstattungsverbindlichkeiten oder Vermögenswerte für das Recht aus Rückholung vernachlässigbar sind. 5.11 Finanzierungsaufwendungen und Finanzerträge Finanzierungsaufwendungen umfassen Zinsaufwendungen, Aufzinsung von Rückstellungen und Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16, Fremdwährungsverluste aus finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. Finanzerträge umfassen Zinserträge, Dividenden und Fremdwährungsgewinne aus finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. Die Zinserträge und -aufwendungen werden nach der Effektivzinsmethode im Gewinn und Verlust erfasst. Der Effektivzinssatz ist jener Zinssatz, der exakt die geschätzten künftigen Zahlungsaus- oder -eingänge während der voraussichtlichen Lebensdauer des Finanzinstruments
abzinst. Für finanzielle Vermögenswerte, die nach der erstmaligen Erfassung in der Bonität beeinträchtigt werden, werden die Zinserträge hingegen durch Anwendung des Effektivzinssatzes auf die fortgeführten Anschaffungskosten des finanziellen Vermögenswertes berechnet. Wenn der Vermögenswert nicht mehr in der Bonität beeinträchtigt ist, wird die Berechnung der Zinserträge wieder auf der Bruttobasis vorgenommen. 5.12 Ertragsteuern Der Ertragsteueraufwand umfasst laufende und latente Steuern. Sie werden in der Gewinn- und Verlustrechnung angesetzt, mit Ausnahme der Steuern, die mit einem Unternehmenszusammenschluss oder mit einem direkt im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis zu erfassenden Posten verbunden sind. Laufende Steuern Laufende Steuern sind die erwartete Steuerschuld oder Steuerforderung auf das für das Geschäftsjahr zu versteuernde Einkommen sowie alle Anpassungen für Steuerforderungen und -verbindlichkeiten, die Vorjahre betreffen. Der Betrag der erwarteten Steuerschuld oder Steuerforderung spiegelt den Betrag wider, der unter Berücksichtigung von steuerlichen Unsicherheiten, sofern vorhanden, die beste Schätzung darstellt. Er wird berechnet anhand der laufenden Steuersätze oder der zukünftigen Steuersätze, wenn diese zum Stichtag bereits ratifiziert sind. Die laufenden Steuerzahlungen enthalten ebenso Steuern auf Dividenden. Die laufenden Steueransprüche und -verbindlichkeiten werden nur dann saldiert, wenn bestimmte Kriterien gemäß IAS 12.71 erfüllt sind. IFRIC 23 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung IFRIC 23 stellt die Anwendung von Ansatz und Bewertungsvorschriften des IAS 12 klar, wenn Unsicherheit bzgl. der ertragsteuerlichen Behandlung besteht. Für den Ansatz und die Bewertung sind Schätzungen und Annahmen zu treffen, z.B. ob eine Einschätzung gesondert oder zusammen mit anderen Unsicherheiten vorgenommen wird, ein wahrscheinlicher oder erwarteter Wert für die Unsicherheit herangezogen wird und ob Änderungen im Vergleich zur Vorperiode eingetreten sind. Das Entdeckungsrisiko ist für die Bilanzierung unsicherer Bilanzposten unbeachtlich. Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme, dass die Steuerbehörden den fraglichen Sachverhalt untersuchen und ihnen alle relevanten Informationen vorliegen. Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Gruppe. Latente Steuern Latente Steuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögenswerte und Schulden für Konzernrechnungslegungszwecke und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke erfasst: Latente Steuern werden nicht erfasst für
Ein latenter Steueranspruch wird für noch nicht genutzte steuerliche Verluste, noch nicht genutzte Steuergutschriften und abzugsfähige temporäre Differenzen in dem Umfang erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass künftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, für die sie genutzt werden können. Zukünftig zu versteuernde Gewinne werden auf Basis der Umkehr zu versteuernder temporärer Differenzen ermittelt. Sollte der Betrag nicht ausreichen, um latente Steueranspräche vollständig zu aktivieren, werden die zukünftig zu versteuernden Gewinn - unter Berücksichtigung der Umkehr temporärer Differenzen - auf Basis der individuellen Geschäftspläne der Tochterunternehmen ermittelt. Latente Steueransprüche werden an jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass der damit verbundene Steuervorteil realisiert werden wird; Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn sich die Wahrscheinlichkeit zukünftig zu versteuernder Ergebnisse verbessert. Nicht bilanzierte latente Steueransprüche werden an jedem Abschlussstichtag neu beurteilt und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung gestatten wird. Latente Steuern werden mit den Steuersätzen bewertet, die erwartungsgemäß auf temporäre Differenzen angewendet werden sobald sie sich umkehren unter Verwendung von Steuersätzen, die am Abschlussstichtag gültig oder angekündigt sind. Die Bewertung latenter Steuern spiegelt die steuerlichen Konsequenzen wider, die sich aus der Erwartung der Gruppe im Hinblick auf die Art und Weise der Realisierung der Buchwerte seiner Vermögenswerte bzw. der Erfüllung seiner Schulden zum Abschlussstichtag ergeben. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert, wenn bestimmte Kriterien gemäß TAS 12.74 erfüllt sind. 5.13 Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, zu dem am Bewertungsstichtag in einem geordneten Geschäftsvorfall im Hauptmarkt oder, wenn keiner vorhanden, im vorteilhaftesten Markt, zu dem der Konzern zu diesem Zeitpunkt Zugang hat, ein Vermögenswert verkauft oder eine Schuld übertragen werden würde. Der beizulegende Zeitwert einer Schuld spiegelt das Risiko der Nichterfüllung wider. Einige Rechnungslegungsmethoden und Anhangangaben des Konzerns erfordern die Ermittlung beizulegender Zeitwerte für finanzielle und nicht finanzielle Vermögenswerte und Schulden. Sofern verfügbar, ermittelt der Konzern den beizulegenden Zeitwert eines Finanzinstruments auf Basis notierter Preise auf einem aktiven Markt für dieses Instrument. Ein Markt wird dann als aktiv angesehen, wenn Transaktionen für den jeweiligen Vermögenswert oder die jeweilige Verbindlichkeit in ausreichender Frequenz und in ausreichendem Umfang stattfinden, so dass Preisinformationen fortlaufend zur Verfügung stehen. Der beste Nachweis für den beizulegenden Zeitwert beim erstmaligen Ansatz eines Finanzinstruments ist grundsätzlich der Transaktionspreis, das heißt der beizulegende Zeitwert der übertragenen oder erhaltenen Gegenleistung. Stellt der Konzern fest, dass beim erstmaligen Ansatz der beizulegende Zeitwert vom Transaktionspreis abweicht und der beizulegende Zeitwert weder durch einen notierten Preis auf einem aktiven Markt für einen identischen Vermögenswert oder eine identische Schuld nachgewiesen wird noch auf einer Bewertungstechnik basiert, in der alle nicht beobachtbaren Inputfaktoren als unwesentlich betrachtet werden können, dann ist dieses Finanzinstrument beim erstmaligen Ansatz mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten; dieser Betrag wird zur Abgrenzung der Differenz zwischen beizulegendem Zeitwert und Transaktionspreis angepasst. Im Rahmen der Folgebewertung ist diese Differenz in einer angemessenen Weise über die Laufzeit des Instruments, allerdings nicht später als bei vollumfänglicher Bewertung durch beobachtbare Marktdaten oder Ausbuchung der Transaktion, im Gewinn oder Verlust zu erfassen. 6 ANZUWENDENDE IFRS-STANDARDS Anzuwendende Standards und Interpretationen im Jahr 2021: Das International Accounting Standards Board ("IASB") und das IFRS Interpretations Committee ("IFRS IC") haben die folgenden Standards und Interpretationen erlassen, die von der EU in europäisches Recht übernommen wurden und deren Anwendung verpflichtend im Berichtszeitraum ab dem 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 anzuwenden sind: Änderungen an IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4 und IFRS 16, "Reform der Referenzzinssätze - Phase 2" Diese Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von PENOX. Änderungen an 1 FRS 16, "Mietzugeständnisse im Zusammenhang mit COVID-19 nach dem 30. Juni 2021" Diese Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von PENOX. Standards und Interpretationen noch nicht anwendbar im Jahr 2021: Eine Reihe neuer Standards sind in der ersten Berichtsperiode eines nach dem 1. Januar 2022 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden, wobei eine vorzeitige Anwendung möglich ist; der Konzern hat jedoch die neuen oder geänderten Standards bei der Erstellung dieses Konzernabschlusses nicht vorzeitig angewendet. Sonstige Standards Diese folgenden Änderungen haben erwartungsgemäß keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von PENOX.
7 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE Überleitung der Buchwerte
8 SACHANLAGEN Überleitung der Buchwerte
Bei den Nutzungsrechten handelt es sich ausschließlich um Grundstücke und Gebäude. Die Zugänge bei den Nutzungsrechten beinhalten neue Mietverträge ohne Effekte auf die Kapitalflussrechnung. 9 ÜBRIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE Überleitung der Buchwerte
Bei den Kautionen und Sicherheiten handelt es sich um Zahlungen an die Eigentümer der genutzten Geschäftsräume und Einrichtungen. Der beizulegende Zeitwert der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht nahezu den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Konzern rechnet nicht mit weiteren Ausfallrisiken. 10 VORRÄTE
Für die Angaben nach IAS 2.36 verweisen wir auf die Anhangangabe 21. 11 FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSWERTE
Der beizulegende Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist näherungsweise identisch mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Die Aufwendungen aus Wertberichtigungen sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 24). Das Ausfallrisiko des Konzerns wird hauptsächlich durch die individuellen Merkmale der Kunden beeinflusst. Diese Analyse umfasst externe Ratings, soweit erhältlich, sowie geprüfte Jahresabschlüsse, interne Analysen, Liquiditätsprognosen und Presseinformationen soweit vorhanden. Das Kreditrisiko wird mithilfe von qualitativen und quantitativen Faktoren bestimmt. Des Weiteren hat der Konzern einen signifikanten Prozentsatz an Forderungen an eine Factoring-Bank übertragen. Der Konzern beliefert Kunden erst nach Vorauskasse, wenn Erfahrungen aus der Vergangenheit oder andere Umstände zu einem höheren Kreditrisiko führen. Der Konzern rechnet mit keinerlei Ausfällen in der näheren Zukunft. Seit Beginn der COVID-19 Pandemie beobachtet der Konzern die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen noch genauer als vorher. Die basiert auf einer höheren Frequenz der Mahnläufe und eine intensive Kommunikation mit den Kunden.
Der Konzern hat Forderungen in Deutschland und Spanien an eine Factoring-Bank übertragen. Diese Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht in der Bilanz ausgewiesen worden, da der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, in erster Linie das Kreditrisiko, übertragen hat. Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Ende des Jahres, die an die Factoring-Bank übertragen wurden, beträgt TEUR 2.829 (Vorjahr: TEUR 2.373). 12 LEISTUNGEN AN ARBEITNEHMER
Einige Mitarbeiter haben eine Pensionszusage von ihrem vorherigen Arbeitgeber Lindgens & Söhne erhalten. Dieser Anspruch wird in den Leistungen an Arbeitnehmer mit einem Betrag von TEUR 756 (Vorjahr: TEUR 841) erfasst. Der leistungsorientierte Plan ist seit 1984 für Neueintritte geschlossen. Aufgrund der vertraglichen Haftung des Verkäufers hinsichtlich der Pensionszusagen wird in der Konzernbilanz ein korrespondierender Vermögenswert aus Leistungen an Arbeitnehmer auf der Aktivseite dargestellt (TEUR 756, Vorjahr: TEUR 841). Der wesentliche Anteil der anderen Leistungen an Arbeitnehmer lässt sich auf Korea und Mexiko zurückführen (TEUR 403, Vorjahr: TEUR 403). Da der Vermögenswert aus Leistungen an Arbeitnehmer der Höhe nach der Pensionsverpflichtung entspricht, ergab sich keine Auswirkung auf den Periodengewinn oder auf das sonstige Ergebnis im Geschäftsjahr 2021. Nachfolgend die wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen zum Bilanzstichtag (ausgedrückt als Korridor).
Annahmen über die zukünftige Sterblichkeit basieren auf publizierten Statistiken und Sterbetafeln. Am 31. Dezember 2021 betrug der Korridor der Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung etwa 10 Jahre (Vorjahr: 10 Jahre). Entwicklung der Rückstellung:
Sensitivitätsanalyse Angemessene Änderungen am Bilanzstichtag auf eine der relevanten versicherungsmathematischen Annahmen, die andere Annahmen konstant halten, hätten die leistungsorientierte Verpflichtung um die nachstehend genannten Beträge beeinflusst. Wie oben beschrieben, sind der Vermögenswert aus Leistungen an Arbeitnehmer und die Pensionsverpflichtung "Lindgens & Söhne" identisch. Daher ergeben sich keine Auswirkungen auf das Periodengewinn oder das Gesamtergebnis.
Die übrigen Leistungen an Arbeitnehmer beziehen sich auf eine Management Beteiligung, die keine anteilsbasierte Vergütung ist. 13 ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSLMITTELÄQUIVALENTE
14 FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN Die Konditionen der ausstehenden Darlehen sind wie folgt:
Die Darlehen enthalten finanzielle Auflagen (covenants), die in vollem Umfang zum 31. Dezember 2021 eingehalten wurden. Coplosa S.A. hat einen staatlich gesicherten Kreditvertrag (Banco Sabadell) in Spanien abgeschlossen zu folgenden Konditionen:
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierung
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
15 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN SOWIE SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten einen Betrag (Nominalwert TEUR 765) aus einer designierten Dividende an Gesellschafter. Der Zinssatz hierfür ist 4%. 16 LATENTE STEUERANSPRÜCHE UND -SCHULDEN Ausgewiesene latente Steueransprüche und -schulden Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten sind auf folgende Ursachen zurückzuführen:
Aktive latente Steuern wurden in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Gewinne oder zu versteuernde temporäre Differenzen zur Verfügung stehen. Die aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen aktivierten latenten Steuern betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 114). Nicht bilanzierte latente Steueransprüche aus temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen (Bemessungsgrundlage):
Die steuerlichen Verlustvorträge Nicht erfasste steuerliche Verlustvorträge verfallen wie folgt:
17 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
Gewährleistungen Rückstellungen für Gewährleistungen werden erfasst, wenn die zugrundeliegenden Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden. Die Rückstellung basiert auf historischen Gewährleistungsdaten und gegebenenfalls einer Gewichtung aller möglichen Ergebnisse mit den damit verbundenen Wahrscheinlichkeiten. 18 EIGENKAPITAL Geschäftsanteile In der Penox Gruppe beträgt der Nominalwert der Geschäftsanteile EUR 1 und die Anzahl der Geschäftsanteile beträgt 8.603.562. Das Grundkapital bleibt unverändert bei EUR 8.603.562. Die Inhaber von Geschäftsanteilen sind berechtigt, Ausschüttungen zu erhalten, die von Zeit zu Zeit bestimmt werden. Bei Versammlungen der Gesellschaft berechtigt jeweils ein Geschäftsanteil zu einer Stimme. Währungsumrechnungsrücklage Die Währungsumrechnungsrücklage umfasst alle Fremdwährungsdifferenzen, die aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe entstehen. Ausschüttungen Die folgenden Ausschüttungen wurden in dem Jahr festgesetzt und gezahlt:
Die Gesellschafter haben beschlossen einen Teil (TEUR 750) als Gewinnrücklage an die B-Anteils- eigner für künftige Ausschüttungen zu designieren. Hieraus folgend ist dieser Betrag in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen. Siehe Anhangangabe 29. Kapitalmanagement Die Politik der Gruppe ist es, eine starke Kapitalbasis zu erhalten, um das Vertrauen der Anteilseigner und Gläubiger zu fördern und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu gewährleisten. Der Konzern überwacht sein Kapital durch ein Verhältnis der Summe der Darlehen zum Eigenkapital. Beabsichtigt ist es, das Verhältnis signifikant über 1 zu halten. Das Verhältnis von Krediten zum Eigenkapital der Gruppe am 31. Dezember 2021 war folgendes:
19 UMSATZERLÖSE In der nachfolgenden Tabelle sind die Umsätze untergliedert nach Produkten und Leistungen sowie nach geografischen Zonen.
Per 31. Dezember 2021 existieren keinerlei vertragliche Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, da die Umsätze analog des Rechts des Konzerns zur Rechnungsstellung an den Kunden realisiert sind (Wir verweisen auf Anhangangabe 5.10). 20 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
21 AUFWENDUNGEN FÜR ROH-, HILFS- UND BETRIEBSSTOFFE UND BESTANDSVERÄNDERUNGEN
22 EXTERNE DIENSTLEISTUNGEN UND SONSTIGE AUFWENDUNGEN Die Hauptaufwendungen sind wie folgt:
23 MIET- UND LEASINGVERPFLICHTUNGEN Der Konzern bilanziert seit 2019 die gemieteten Grundstücke und Gebäude nach IFRS 16. Am Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird erstmalig zu Anschaffungskosten bewertet, die der erstmaligen Bewertung der Leasingverbindlichkeit entsprechen, angepasst um am oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete Zahlungen, zuzüglich etwaiger anfänglicher direkter Kosten sowie der geschätzten Kosten zur Demontage oder Beseitigung des zugrunde liegenden Vermögenswertes oder zur Wiederherstellung des zugrunde liegenden Vermögenswertes bzw. des Standortes, an dem dieser sich befindet, abzüglich etwaiger erhaltener Leasinganreize. Anschließend wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende des Leasingzeitraums linear abgeschrieben. Erstmalig wird die Leasingverbindlichkeit zum Barwert der am Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasingzahlungen, abgezinst mit dem dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden Zinssatz oder, wenn sich dieser nicht ohne Weiteres bestimmen lässt, mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Konzerns ermittelt. Normalerweise nutzt der Konzern seinen Grenzfremdkapitalzinssatz als Abzinsungssatz. Zur Ermittlung seines Grenzfremdkapitalzinssatzes erlangt der Konzern Zinssätze von verschiedenen externen Finanzquellen und macht bestimmte Anpassungen, um die Leasingbedingungen und die Art des Vermögenswertes zu berücksichtigen. Die in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit eingezogenen Leasingzahlungen umfassen:
Während des Geschäftsjahres 2021 hat die Gruppe drei neue Leasingverhältnisse für Immobilien abgeschlossen (Mexiko sowie beide deutschen Standorte). Die neuen Leasingverhältnisse sind auf dieselbe Art und Weise wie oben beschrieben kalkuliert worden und starteten mit demselben Wert für die Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten (TEUR 6.857) zu Beginn des Vertrages. Die vorherigen IFRS 16 Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten sind als Abgang verbucht worden. Wir verweisen auf die Anhangangabe 8 für die Veränderungen bei den Nutzungsrechten. Im Geschäftsjahr sind Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 258) vorhanden. Die Aufwendungen aus Leasingverträgen mit geringem Wert betragen TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 89). Zu Informationen über die Abschreibung der Nutzungsrechte verweisen wir auf Anhangangabe 8. 24 MITARBEITERANZAHL UND PERSONALAUFWENDUNGEN
25 ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers RSM GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, in der Gewinn- und Verlustrechnung beträgt TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 119) und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Der Betrag des Vorjahres bezieht sich auf die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 26 ERTRAGSTEUERN In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Beträge:
Überleitung des effektiven Steuersatzes:
Der Ertragsteuersatz beträgt 29,99% (Vorjahr: 29,18%) und umfasst Körperschaftsteuer plus Solidaritätszuschlag 15,83% (Vorjahr: 15,83%) sowie Gewerbesteuer 14,16% (Vorjahr: 13,35%). 27 SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Die Hauptverpflichtungen sind die folgenden:
28 NAHESTEHENDE PERSONEN Bezüge für kurzfristige Leistungen an das Management beliefen sich auf TEUR 481 im Jahr 2021 für Non-Executive und Executive Directors als Gremienvergütung oder Gehalt. (Vorjahr: TEUR 508). Es bestehen jeweils ein Vermögenswert (TEUR 392, Vorjahr: TEUR 389) und ein Schuldposten (TEUR 394, Vorjahr: TEUR 390) im Verhältnis zu einem Geschäftsführungsorgan. Der Nettoposten beträgt TEUR 2 als Schuldposten. Die Gesellschaft hat im Juli 2021 eine Dividende in Höhe von TEUR 750 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Des Weiteren ist im Juli 2021 ein Darlehen in Höhe von TEUR 750 an Gesellschafter ausgereicht worden. Die entsprechenden Zinsen betragen TEUR 15. Die Gesellschafter haben beschlossen, einen Teil der Gewinnrücklagen (TEUR 750) für zukünftige Ausschüttungen an einige Gesellschafter zu designieren. 29 FINANZIELLES RISIKOMANAGEMENT Der Konzern ist den folgenden Risiken aus dem Einsatz von Finanzinstrumenten ausgesetzt:
Ausfallrisiko Der Konzern ist hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Das Ausfallrisiko ist das Risiko von finanziellen Verlusten, falls ein Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Buchwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Anhangangabe 11) entsprechen dem maximalen Ausfallrisiko. Das Ausfallrisiko des Konzerns wird hauptsächlich durch die individuellen Merkmale der Kunden beeinflusst. Allerdings berücksichtigt die Geschäftsführung auch die Merkmale der gesamten Kundenbasis, einschließlich des Ausfallrisikos der Branche und der Länder, in denen die Kunden tätig sind, da diese Faktoren das Ausfallrisiko ebenfalls beeinflussen können. Genaue Angaben zur Konzentration der Umsätze in bestimmten Bereichen enthält Anhangangabe 19. Die Geschäftsführung berücksichtigt ebenfalls Altersstruktur sowie Auftreten und Dauer von Zahlungsproblemen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Eurozone werden intensiv beobachtet. Zur Begrenzung der Risiken durch Kunden aus Ländern mit ungewöhnlich volatiler Konjunktur werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Neukunden werden zunächst individuell hinsichtlich ihrer Kreditwürdigkeit analysiert, bevor der Konzern seine standardisierten Liefer- und Zahlungskonditionen anbietet. Zudem werden grundsätzlich zusätzliche Vereinbarungen in Form von Eigentumsvorbehalten geschlossen, sodass bei einem Zahlungsausfall ein gesicherter Anspruch vorliegt. Wertberichtungen werden vorgenommen, welche die Einschätzung der Gesellschaft hinsichtlich eingetretener finanzieller Verluste auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen (Anhangangabe 11). Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das potentielle Risiko, dass der Konzern möglicherweise nicht in der Lage ist, seine finanziellen Verbindlichkeiten vertragsgemäß zu erfüllen. Der Konzern simuliert seine zukünftigen Liquiditätszu- und -abflüsse üblicherweise unter normalen und Stress-Situationen, um in der Lage zu sein, die notwendige Liquidität zu messen und die Rendite anhand der Zuflüsse zu optimieren. Zusätzlich nutzt der Konzern Factoring zur Optimierung der Liquiditätssituation (Anhangangabe 11). Die finanziellen Verbindlichkeiten sind in Anhangangabe 14, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Anhangangabe 15 näher erläutert. Der Konzern hat kein signifikantes Zinsrisiko, da zurzeit keine Verträge mit variablen Zinssätzen bestehen. 30 EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2021 und dem Datum der Unterschrift sind keine Sachverhalte bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss 2021 hätten. Am 24. Februar 2022 hat Russland der Ukraine den Krieg erklärt. Dieser Umstand hat keinen direkten Einfluss auf unser Geschäft. Nichtsdestotrotz ergeben sich durch die gestiegenen Energiepriese und daraus folgernd höhere Transportkosten mögliche Risiken für die gesamte Lieferkette. Die möglichen Auswirkungen werden im Konzern eng überwacht.
Eschborn, 22. März 2022 Denis Doiseau Lagebericht 20211. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell und Organisationsstruktur Als Hersteller von Bleioxiden, Batterie Additiven und Engineering-Lösungen sind wir, als globaler Anbieter von industriell verarbeiteten Bleioxiden im Bereich von Batterien und Akkumulatoren, technischen und dekorativen Gläsern und Stabilisatoren und anderen chemischen Produkten, abhängig von der Entwicklung auf den verschiedenen Märkten. Darüber hinaus ist PENOX im Markt mit Flammschutzmitteln mit der Herstellung von Antimontrioxid tätig. Das Unternehmen produziert an den Standorten in Deutschland, Spanien, Mexiko und Südkorea. Die PENOX Group GmbH hat nur einen Geschäftsführer, den CEO. Die Gruppe besteht aus den folgenden Gesellschaften:
FC: Voll Konsolidiert Mit Wirkung zum 29. Dezember 2021 wurde die Verschmelzung der Penox Mexico Servicios SA de CV mit der Penox Mexico SA de CV vollzogen. 1.2 Forschung und Entwicklung PENOX betreibt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Bezug auf neue und bestehende Produkte, Dienstleistungen und Technologien, um die ständig verändernden Märkte unserer Kunden zu bedienen. Unsere wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsressourcen sind in Deutschland zentralisiert. Das Zentrum ist an der Weiterentwicklung der traditionellen Technologie von Bleibatterien beteiligt. Diese Struktur macht es einfacher, die modifizierten PENOX Bleioxyde sowie Batterieadditive zu testen und diese schneller für eine Markteinführung reif zu machen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Makroökonomische und Branchenbedingungen Bleimetall ist der Hauptrohstoff der PENOX. Die Bleipreise im Jahr 2021 sind extrem gestiegen, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Basierend auf der LME-Statistik (www.Ime.com) lag das Jahreshoch bei EUR 2.057 pro Tonne und das Jahrestief betrug EUR 1.648 pro Tonne (monatliche Durchschnittspreise). Der Preis pro Tonne am 31. Dezember 2021 notierte bei EUR 2.056 wohingegen der Preis letztes Jahr EUR 1.607 betrug. Wir sind Marktführer in der Blei-Oxyd Produktion in Europa und unsere Hauptkonkurrenten sind Colorobbia in Italien und die Silesia Group in Polen. Die Batteriehersteller sind unsere Hauptkunden und wir liefern hauptsächlich Bestandteile für Blei-Säure-Batterien. Für diese Produkte wird weiterhin ein positiver Trend in der Nachfrage der nächsten Jahre prognostiziert. Jedoch waren in der Pandemiephase (2020-2021) die Umsätze schwankend. Das Umsatzvolumen hat sich nach einem Rückgang im Jahr 2020 wieder erholt. In den letzten zwei Jahren, aufgrund der momentanen COVID-19 Situation, registrieren wir Schwierigkeiten, verlässliche Marktstudien im Hinblick auf kurzfristige Trends zu erhalten. Nichtsdestotrotz, als einer der Hauptlieferanten von Oxiden und aufgrund unserer langjährigen Beziehungen zu den großen Batterieherstellern existieren stabile Rahmenbedingungen. Insbesondere die erhöhten Anforderungen an die recycelte Batterien (Start-Stopp-Automatik) generiert eine erhöhte Nachfrage nach hochwertigen Oxiden und geeigneten Additiven (www.ila-lead.org). Wir nehmen weiterhin Bezug auf die von Clarios, dem Weltmarktführer für Batterien im Automobilsektor ausgereichten Informationen, dass der Anstieg der Nachfrage nach der 12V Blei-Säure-Batterie in den nächsten 20 Jahren bei 63% liegen wird (www.clarios.com). Des Weiteren ist die Langzeitprognose für Blei-Säure-Batterien (2020-2030) immer noch positiv und soll (1) ein Volumen von 415 GWh bis zu 490 GWh und (2) Umsätze von USD 37,5 Mrd. bis USD 49 Mrd. erreichen. Quelle hierfür ist das Consortium for Battery Innovation (www.battervinnovation.org). 2.2 Geschäftsentwicklung Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die folgenden:
Diese Werte sind in den folgenden Abschnitten analysiert. 2.3. Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage
Es wird ein signifikanter Anstieg der Umsätze bezogen auf die Werte (+31 %) versus 2020 verzeichnet. Er ist essentiell zurückzuführen auf den Mengenanstieg (+27%) in Kombination mit der positiven Zusammensetzung des Produktmixes. Diese Umsatzerhöhung ist weit höher als der erwartete Anstieg der Umsätze It. Lagebericht 2020 und sogar höher als in der Phase vor der Pandemie (+13%) im Jahr 2019. Im Jahr 2021 ist die Profitabilität von PENOX deutlich höher als im Vorjahr und den Erwartungen, die im Lagebericht 2020 beschrieben wurden. Das Ergebnis vor Steuern stiegt um EUR 2,0 Mio. im Geschäftsjahr. Dies ist hauptsächlich auf die gesunden Umsatzaktivitäten zurückzuführen, gepaart mit permanent kontrollierten operativen Aufwendungen (lediglich +28%). Als Folge der besseren Profitabilität sind die Steuern vom Einkommen und Ertrag gestiegen (EUR 0,24 Mio.). Aufgrund der anhaltenden Nachfrage wurden die Gesamterwartungen des Budgets erreicht. 2.3.2 Vermögenslage Aufgrund der höheren Aktivität hat sich ebenso die Bilanzsumme erhöht. Das Working Capital verbesserte sich durch höhere Verbindlichkeiten (EUR 5,8 Mio.), die den Anstieg der Vorräte und Forderungen (EUR 4,6 Mio.) übersteigen. Der Konzern investierte nahezu EUR 1,8 Mio. in Sachanlagevermögen, insbesondere für den Ausbau der Produktionskapazität. Des Weiteren schloss der Konzern drei neue Mietverträge für Gebäude und Produktionsstätten in Mexiko und für beide deutschen Standorte ab (EUR 6,9 Mio. Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten erhöhten hierdurch die Bilanzsumme). 2.3.3 Finanzlage Durch die Erholung der Gesamtwirtschaft, die hauptsächlich zu einem verbesserten Umsatzvolumen führte, war PENOX in der Lage, Liquidität zu sichern und auszuweiten. Neben der Profitabilität waren die wesentlichen Schritte hierzu (1) Kontrolle der Investitionen, (2) moderate Zahlung von Dividenden an die Gesellschafter und (3) Steigerung des Working Capitals. Als Konsequenz hat sich die Netto-Finanz-Position um EUR 1,5 Mio. verbessert. Im Lagebericht des Jahres 2020 war zwar eine verbesserte Netto-Finanz-Position angenommen worden, doch letztlich ist das erreichte Niveau 2021 besser als erwartet. Die Konditionen der ausstehenden Darlehen sind wie folgt:
Die Darlehen enthalten finanzielle Auflagen (covenants), die zum 31. Dezember 2021 in vollem Umfang eingehalten wurden. Die Politik der Gruppe ist es, eine starke Kapitalbasis zu erhalten, um das Vertrauen der Anteilseigner und Gläubiger zu fördern und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu gewährleisten. Der Konzern überwacht sein Kapital anhand der Summe des Eigenkapitals im Verhältnis zur Summe von Krediten. Beabsichtigt ist es, dieses Verhältnis deutlich über 1 zu halten. Das Verhältnis von Eigenkapital zu Krediten der Gruppe am 31. Dezember 2021 stellt sich wie folgt dar:
2021 konnte das Verhältnis von Krediten zu Eigenkapital weiter verbessert werden. Basierend auf diesem Verhältnis und der Finanzposition ist die Geschäftsführung der Überzeugung, dass die finanziellen Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres erfüllt werden können. Im Hinblick auf diese oben beschriebenen Aspekte und unter Berücksichtigung aller Umstände ist die Geschäftsführung relativ zufrieden über die Belastbarkeit der gruppenweiten Performance des Geschäftsjahres 2021 versus 2020. Als Schlussfolgerung lässt sich konstatieren, dass die Erwartung für 2021 vollständig erfüllt wurde und PENOX überdies in der Lage war, den Periodengewinn zu verbessern und Liquidität zu generieren. Chancen und Risiken Risiko-Management An allen Standorten unterliegen die Geschäftsprozesse den gleichen Controlling Regeln und Maßnahmen. Es wird direkt an die Geschäftsführung des Unternehmens berichtet. Dies gilt sowohl für die Funktionsbereiche Beschaffung und Vertrieb sowie für Technologie und allgemeine Verwaltung. Berichtspflichtige Risiken wurden identifiziert und von der Geschäftsführung kommuniziert. Für weitere potentielle Ansprüche, wie z.B. Betriebsstörungen oder Haftpflichtschäden, sind Versicherungen abgeschlossen, so dass das finanzielle Risiko hieraus limitiert ist. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird regelmäßig überprüft und an neue Gegebenheiten angepasst. Risiko aus dem Rohstoff Blei PENOX verfolgt das Risiko aus dem Rohstoff Blei sehr aufmerksam, um Einkaufs- und Vorratsniveau auf ein Minimum zu reduzieren. Das Blei wird hauptsächlich von den Kunden zur Verarbeitung zur Verfügung gestellt, wodurch kein Preisrisiko für das Blei beim Unternehmen verbleibt. Es besteht ein mögliches Risiko durch Preisänderungen des Rohstoffs Blei, das an der London Metal Exchange (LME) notiert ist. Jedoch wird das potenzielle Risiko aufgrund der geringen Mengen des auf eigene Rechnung erworbenen Bleis durch die Gruppe als nicht signifikant angesehen. Umweltrisiken PENOX ist verpflichtet, die jeweiligen Umweltschutzverpflichtungen zu beachten. Die strengen Umweltvorschriften werden ständig von der auf aktuellem Stand befindlichen Technik erfüllt. Dank unserer internen Ingenieurabteilung werden alle Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert. Die Umweltbelastungen werden in verschiedenen mittel- und langfristigen Programmen kontinuierlich reduziert. Die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte werden seit einigen Jahren deutlich unterschritten. Es werden unverändert weitere Anstrengungen unternommen um die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren. Geschäftsrisiken Die Marktentwicklung der Batterieindustrie wird ständig von PENOX untersucht, so dass wir sofort auf Veränderungen reagieren können. Vor allem generiert der Trend zu leistungsfähigeren und langlebigeren Batterien eine hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Oxiden und geeigneten Zusätzen. Dank unserer Technologien, sind wir in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen. Unser Budget sowie unsere generelle Risikoeinschätzung basiert auf dem normalen Geschäftsverlauf. Das Risiko aus der aktuellen Corona Krise und die damit verbundene Gesamtsituation können erhebliche Auswirkungen und Veränderungen im Hinblick auf Volumen, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Personal und inflationäre Spannungen mit sich bringen. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist PENOX zurzeit nicht in der Lage, eine seriöse Einschätzung über die potentiellen Auswirkungen zum heutigen Zeitpunkt abzugeben. Davon unabhängig hat PENOX Notfallpläne entwickelt und kontrolliert täglich das mögliche Risiko hieraus. In den ersten Monaten des Jahres 2022 gab es keine wesentlichen Einflüsse auf den Jahresabschluss der Gruppe bezogen auf COVID-19. Währungsrisiken Das Währungsrisiko wird durch die Gruppe als nicht signifikant eingeschätzt, da die meisten Transaktionen in Euro durchgeführt werden. Nur der Umsatz in Korea und Mexiko beinhaltet ein Währungsrisiko, welches eng überwacht wird. Zusammenfassend ist das Management der Überzeugung, dass keine Risiken identifiziert wurden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Chancen Unsere Chancen liegen in der Erweiterung auf dem asiatischen Markt, den wir mit unserer in Südkorea aufgebauten Produktionsstätte zunehmend erschließen. Wir haben damit eine bessere Grundlage, die Verbindung zu unseren asiatischen Kunden weiterhin zu verbessern. Die anderen Chancen liegen in der Spezialisierung auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Vor allem in der Batteriebranche werden zunehmend spezifische Anforderungen gestellt, die wir schnell und zufriedenstellend aufgrund unserer Kompetenz erfüllen können. Zukunftsperspektiven und erwartete Geschäftsentwicklung Das Umsatzniveau wird durch hohe Volatilität im Metallpreis und den Anteil der Umarbeitungsumsätze (die Umarbeitung des Metalls, das unseren Kunden gehört) angetrieben. Für 2022 ist eine weitere Erhöhung der Umarbeitungsumsätze geplant. Für das Jahr 2022 wurde ein vorsichtiges Budget erstellt, da das Management insgesamt eine Verringerung der veräußerten Tonnen im Vergleich zu 2021 erwartet. In Summe rechnet das Management nicht damit, dass hervorragende Umsatzvolumen von 2021 zu erreichen. Aus dem niedrigeren Volumen im Verhältnis zu 2021, gepaart mit geringerer Kostenkontrolle nach den sehr restriktiven Ausgaben der letzten zwei Jahre, wird mit einem guten Ergebnis für 2022 gerechnet, aber nicht auf dem Niveau von 2021. Aus diesem Grunde wird das Ergebnis vor Steuern signifikant niedriger als in 2021 erwartet. Für 2022 wird die Netto-Zahlungsüberschussposition stabil bleiben im Vergleich zu 2021. Ein positives operatives Ergebnis sowie leichte Working Capital-Verbesserung werden für nahezu identische Geldabflüsse verwendet werden: wichtige geplante Investitionen, Dividendauszahlungen und Steuerzahlungen. Weltweit wird mittelfristig mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Batteriemarktes gerechnet. Der Trend zu höherwertigen Produkten wird weiter zunehmen und die Nachfrage nach qualitativ guten Rohmaterialien wird ansteigen. Zu Beginn des Jahres 2020 hat COVID-19 einen sehr hohen Einfluss auf die Weltbevölkerung gehabt und es gab tägliche Änderungen in der Wirtschaft. Der Konzern beobachtet die Umstände und Einflüsse sehr eng und hat Notfallpläne ausgearbeitet und aktiviert, um kontinuierlich so schnell wie möglich reagieren zu können. Für 2021 hat sich diese Taktik weiter fortgesetzt. Im Jahr 2022 ist die makroökonomische Situation weiterhin herausfordernd. Insbesondere durch die aktuellen Inflationsfriktionen, die Schwierigkeit, Rohmaterialien und weitere Komponenten zu erhalten und den Transport zu sichern. Am 24. Februar 2022 hat Russland der Ukraine den Krieg erklärt. Dieser Umstand hat keinen direkten Einfluss auf unser Geschäft. Nichtsdestotrotz ergeben sich durch die gestiegenen Energiepriese und daraus folgernd höhere Transportkosten mögliche Risiken für die gesamte Lieferkette. Die möglichen Auswirkungen werden im Konzern eng überwacht.
Eschborn, 22. März 2022 PENOX Group GmbH Denis Christophe Doiseau, CEO BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PENOX Group GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PENOX Group GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PENOX Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt, den 22. März 2022 RSM
GmbH
S. Varughese, Wirtschaftsprüfer A. Kramer, Wirtschaftsprüfer |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen