Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 201849
Eingetragen
17.10.1980
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Betrieb einer Schlosserei sowie der Stahlund Behälterbau.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Geisselmann
seit 5.3.2012
Geschäftsführer
Bernd Geisselmann
seit 8.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Bernd Geisselmann
71691 Freiberg a. N., Siemensstraße 12/1
25.00%
Manuela Geisselmann
71691 Freiberg a. N., Siemensstraße 12/1
25.00%
Diana Geisselmann
71691 Freiberg a. N., Mozartstraße 7
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Geisselmann GmbH

Freiberg a.N.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum 31.12.2019

1. Wirtschaftsbericht

1.1. Darstellung des Geschäftszwecks und der Wettbewerbssituation

Das Unternehmen ist im Wesentlichen auf folgenden Arbeitsgebieten tätig:

Bauschlosserei für kommunale und private Auftraggeber,

Schweißkonstruktionen und Blechbearbeitungen für den Sondermaschinenbau,

Stahlbauarbeiten für den anlagentechnischen Bereich in der Automobilindustrie und im Sondermaschinenbau,

Krananlagen und Fördertechnik für Industrieunternehmen,

Rohrleitungsbau für gewerbliche Objekte und Produktionsanlagen,

Planung und Konstruktion für die vorstehenden Arbeitsgebiete.

Aufgrund der vorhandenen Produktionsflächen mit über 5.000 m 2 sowie den entsprechenden Maschinen und Produktionsanlagen ist das Unternehmen in der Lage, die vorstehenden Arbeiten in nahezu jeder marktgängigen Größenordnung auszuführen.

Die Position des Unternehmens auf dem Markt kann als etabliert betrachtet werden, da die hohe Qualität und die Liefertreue bei den Kunden gefragt sind.

Das Unternehmen steht im Wettbewerb mit einigen großen, mittleren und kleinen Unternehmen. In zunehmendem Maße treten ausländische Firmen als Konkurrenten auf dem Markt auf.

Hauptauftraggeber sind Unternehmen der Automobilindustrie und deren Zulieferer, des Maschinenbaus sowie private Bauherren. Der Absatzmarkt liegt überwiegend im Inland.

1.2. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen.

Von besonderer Bedeutung für unser Unternehmen ist die Entwicklung der Automobilindustrie. Betrachtet man die Anzahl der produzierten Personenkraftwägen in Deutschland, erkennt man, dass im Jahr 2019 ein Rückgang der produzierten PKW's um ca. 9 % im Vergleich zum Jahr 2018 stattgefunden hat (von 5,12 Mio. auf 4,66 Mio. Stück). Hierbei ist die Umstrukturierung am Herstellermarkt für den Rückgang mitverantwortlich. Unsere Kunden haben jedoch die Produktion in Deutschland weiterhin gesteigert, was unter anderem durch die Investitionen der vergangenen Jahre in die regionalen Standorte ermöglicht wurde und in den Folgejahren auch fortgeführt werden soll. Die Automobilhersteller sehen sich seit Anfang 2019 aufgrund des "Dieselskandals" im Zugzwang das Vertrauen der Käufer zurückzugewinnen. Ebenfalls findet durch die Transformation in der Antriebstechnologie zur

E-Mobilität eine erhöhter Investitionsaufwand statt. Ein Vorteil bei unseren Kunden ist, dass die Produktion und Herstellung von Komponenten für die Elektromobilität in den bestehenden Werken in Süddeutschland stattfinden soll und dadurch aus heutiger Sicht keine Abwanderung oder Verlust von Aufträgen zu erwarten ist.

1.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Das Rohergebnis konnte dabei im Geschäftsjahr um 0,4 % auf TEUR 8.014 verbessert werden.

Das Wachstum unseres Geschäftsvolumens ist im Wesentlichen auf das positive Investitionsverhalten der Automotiv-Branche und der Baubranche zurückzuführen. Aufgrund des guten Images unseres Unternehmens und der erbrachten Qualität konnten wir von der Branchenentwicklung ebenfalls profitieren.

Durch das positive Investitionsverhalten unserer Kunden im Jahr 2019 liegt der Auftragsbestand zum 31.12.2019 bei ca. 5,9 Mio. EUR.

1.4. Investitionen

Im Jahr 2019 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt.

1.5. Finanzierung

Der Brutto Cashflow wurde in 2019 von TEUR 468 im Vorjahr auf TEUR 575 gesteigert.

Die Finanzierung des Unternehmens wurde durch die Lieferantenverbindlichkeiten und offene Kontokorrent-Kreditlinien bei Kreditinstituten gewährleistet. Hierbei standen den Gläubigern stets eine ausreichende Haftungssubstanz des Unternehmens sowie die Lieferantenkredite übersteigende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber.

Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen.

Investitionen in Höhe von ca. TEUR 103 konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden.

1.6. Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 93 Mitarbeiter (Vorjahr: 92) zur Belegschaft unseres Unternehmens. Hiervon waren 2 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt.

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch weiten Teilen im Angestelltenbereich an den Tarifvorstellungen des Fachverbandes Metall Baden-Württemberg. Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Geschäftsjahr 2019 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

1.7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Keine

2. Darstellung der Lage

Der Geschäftsleitung stehen neben dem Jahresabschluss nicht nur die klassischen Steuerungsinstrumente - wie beispielsweise betriebswirtschaftliche Auswertung oder Produktions-Planungssystem - zur Verfügung, sondern sie wird zusätzlich im Rahmen der unterjährigen Finanzberichterstattung mittels eines eigenentwickelten betriebsgrößenadäquaten Management Informationssystems über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens informiert.

Entgegen der im Vorjahr prognostizierten leicht rückläufigen Entwicklung von Umsatz und Gesamtleistung für 2019 konnte eine Steigerung in Umsatz und Gesamtleistung erzielt werden.

Die Geisselmann GmbH ist unverändert solide finanziert und auf Langfristigkeit ausgerichtet. (EK-Quote 63,1 %.) Die auf Stärkung des Unternehmens ausgerichtete Strategie hat sich bewährt und wird von den Gesellschaftern in Zukunft unverändert fortgeführt.

2.1. Vermögenslage

Aus Strukturbilanz und G.u.V.-Rechnung ergeben sich folgende Kennzahlen zur Vermögenslage unseres Unternehmens:

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % in %
Eigenkapitalquote
Eigenkapital/Bilanzsumme 3.641/5.774 63,1% 3.211/5.745 55,9% 12,8%
kurzfristige Verschuldung
kurzfristiges Fremdkapital/Bilanzsumme 2.133/5.774 36,9 % 2.534/5.745 44,1% -16,2%
Anlagendeckung
langfristige Mittel/ Anlagevermögen 3.641/485 750,7 % 3.211/526 610,5% 23,0%
Anlagenintensität
Anlagevermögen/Umlaufvermögen 485/5.289 9,2% 526/5.219 10,1% -9,5%

Die kurzfristige Verschuldung ist weiter zurückgegangen, während die Anlagendeckung gestiegen ist. Auch die Eigenkapitalquote konnte weiter gesteigert werden.

2.2. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist solide und geordnet. Die Finanzierungsstruktur unseres Unternehmens ist durch eine hohe Eigenkapitalquote (63,1 %) - Kapital mit langfristigem Charakter - gekennzeichnet. Anlagevermögen wird grundsätzlich durch langfristiges Kapital, ohne Einsatz von längerfristigem Fremdkapital, finanziert. Das Unternehmen verfügte regelmäßig über die erforderliche Liquidität und Liquiditätsreserven für auftragsbezogene Bedarfsspitzen. Das Finanz- und Liquiditätsmanagement konnte anfallende finanzielle Verpflichtungen stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllen und somit einen zusätzlichen Ergebnisbeitrag leisten.

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Jahresüberschuss 430 308 122
Erhöhung langfristiger Rückstellungen 0 0 0
Planmäßige AfA Anlagevermögen 145 160 -15
Cash-flow 575 468 107

2.3. Ertragslage

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % in %
Rentabilität
Jahresüberschuss + FK-Zins/Rohertrag 463/8.014 5,8% 321/7.982 4,0% 43,7%
Return of Investment
Jahresüberschuss + FK-Zins / Bilanzsumme 463/5.774 8,0% 321/5.745 5,6% 43,5%
Eigenkapitalrentabilität
Jahresüberschuss Eigenmittel 430/3.641 11% 308/3.211 9,6% 23,1%

Vor dem Hintergrund wieder verbesserter konjunktureller und branchenbedingter Rahmenbedingungen entwickelte sich die Gesamtleistung positiv.

Die Anpassungsmöglichkeiten auf eine variable Produktivität und Kapazität durch den Einsatz von externen Dienstleistungsunternehmen bringt uns Vorteile in der kundenseitig erwarteten Reaktionszeit und gleichzeitig Einfluss auf die Steuerung betrieblicher Fixkostenblöcke. Nicht erforderliche Kapazitäten führen dann erst nachgelagert zu innerbetrieblichen Einschnitten.

3. Prognosebericht

3. 1. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung

Um unserer gesetzlichen Verpflichtung und unserem unternehmerischen Selbstverständnis von Finanzberichterstattung gerecht zu werden, informieren wir über wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können.

Die Geisselmann GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein System zur Unternehmenssteuerung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt.

Die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft hängt davon ab, dass es gelingt, den Kunden technologisch fortschrittliche Leistungen anzubieten, um eine ausreichende Auftragslage zu erreichen. Wachsende Restriktionen bei der Auftragsvergabe in der für uns wichtigen Branche der Automobilindustrie können mit ihrem hohen Konzentrationsgrad Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf erlangen. Daher werden die technologische Weiterentwicklung und der Aufbau von einschlägigem Knowhow in unserer Belegschaft aktiv gefördert.

Grundsätzliche Ertragschancen sehen wir angesichts der erfreulichen Branchenkonjunktur insbesondere bei unseren Kernkundengruppen "Automotive" und "Sondermaschinenbau". Durch den dauerhaften niedrigen Leitzins der EZB können wir ein weiterhin starkes Investitionsverhalten bei Bauherren und Kommunen feststellen. Ebenfalls haben wir durch den Besitz der Zertifizierung DIN EN 1090-2, EXC 1 bis EXC 3 einen erhöhten Zuwachs an Aufträgen im Bereich Stahlbau. Das Branchenumfeld schätzen wir als vorsichtig optimistisch ein, wenngleich exogene Störungen immer noch nicht ausgeschlossen werden können.

Wie in den Vorjahren werden wir auch mittelfristig die Annahme von nicht voll kostendeckenden Aufträgen vermeiden. Im laufenden Geschäftsjahr ist jedoch nicht auszuschließen, dass wir zur Fixkostendeckung einzelne Aufträge unter Auslastungsgesichtspunkten annehmen werden.

Sollten sich künftig Stahlpreiserhöhungen am Markt durchsetzen, kann ein branchenweites Risiko entstehen, falls sie mangels Preisgleitklauseln nicht an die Kunden weitergegeben werden können.

Aufgrund unserer Finanzierungsstruktur sehen wir keine wesentlichen Risiken aus dem Finanzergebnis. Zu unseren Kunden zählen namhafte deutsche Konzerne und größere mittelständische Unternehmen. Aufbauend auf den bisher gesammelten Erfahrungen und aktuellen Einschätzungen rechnen wir nicht mit nennenswerten Ausfallrisiken. Zahlungsstromschwankungen infolge verspäteten Geldeingangs könnten vereinzelt vorkommen und sind dann im Rahmen der vorhandenen Kreditlinien auszugleichen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in der Stahlbaubranche grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

3.2. Forschung und Entwicklung

Eine eigene Forschungstätigkeit betreibt das Unternehmen nicht.

Die Entwicklung der Produkte des Unternehmens erfolgt in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den jeweiligen Auftraggebern. In Einzelfällen werden externe Produktions- oder Materialspezialisten - wie beispielsweise die Schweißtechnische Lehranstalt (SLV) - herangezogen um unseren Kunden die bestmögliche Leistung und uns die erforderliche Innovation zu gewährleisten.

Innerbetrieblich werden die Fertigungsmethoden ständig unter dem Einsatz zeitgemäßer EDV- und QM- Systeme weiterentwickelt.

Das Unternehmen ist zertifiziert (EN ISO 9001:2015). Die entsprechenden Re-Zertifizierungen erfolgen regelmäßig. Das Unternehmen hat sämtliche Schweißzulassungen (EN 1090 EXC 3) und ist neben allen anderen erforderlichen Kriterien auch nach dem WHG (Wasserhaushaltsgesetz) geprüft. Im Jahr 2019 hat das Unternehmen eine Neuzertifizierung für die EN ISO 14001:2015 erfolgreich durchgeführt und ist somit im Besitz dieses Zertifikates. Davon erhoffen wir uns die Gewinnung von weiteren Neukunden, welche bei Ihren Lieferanten auf ein nachhaltiges Umweltmanagement Wert legen.

3.3. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Jahr 2019 wurde ein akzeptables Ergebnis erwirtschaftet. Für das Jahr 2020 wurde mit einer leicht rückläufigen Gesamtleistung und einem positiven Jahresergebnis, das sich an dem Niveau des Jahres 2019 orientiert, geplant. Diese Planung wurde im April 2020 aufgrund des aufgetretenen weltweit agierenden Corona-Virus und der daraus resultierenden Maßnahmen der deutschen Regierung zur Eindämmung der gesundheitlichen Auswirkungen im März 2020 verworfen. Durch die Maßnahmen der Regierung, wie z.B. die Schließung von Kindergärten, Schulen, Restaurants und Einzelhandel, Verhängen einer zeitlich unbestimmten Ausgangsbeschränkung, der daraus resultierenden temporären Werksschließungen von Industriefirmen und Autoherstellern kann derzeit keine belastbare Prognose erstellt werden. Zum heutigen Zeitpunkt (Anfang April) kann niemand die nationalen und internationalen Auswirkungen und die noch verbleibenden Dauer der Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus einschätzen.

Wir hoffen dass die aktuellen von der Regierung vorgegebenen Maßnahmen eine schnelle Wirkung zeigen und wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten im Mai wieder großflächig begonnen werden können.

 

Freiberg am Neckar, 08.04.2020

gez. Bernd Geisselmann, Geschäftsführer

gez. Sven Geisselmann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.287,00 87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.084,50 36
2. technische Anlagen und Maschinen 139.192,50 147
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.141,00 423.418,00 255
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 800,00 1
484.5O5,00 526
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 2.467.448,15 2.838
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.566.208,11 2.062
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.236.347,45 297
5.270.00.3,71 5.197
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.080,97 22
5.773.589,68 5.745

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60
II. Kapitalrücklage 188.000,00 188
III. Gewinnvortrag 2.962.974,00 2.655
IV. Jahresüberschuss 429.771,10 308
3.640.745,10 3.211
B. RÜCKSTELLUNGEN 693.710,75 669
C. VERBINDLICHKEITEN 1.439.133,83 1865
5.773.589,68 5.745

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

2019 2019 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohertrag 8.014.172,55 7.981
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.520.325,93 4.450
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.036.642,99 5.556.968,92 984
- davon für Altersversorgung EUR 17.640,55 (Vorjahr: TEUR 17)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 145.266,10 160
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 145.266,10 273
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.690.465,15 1.547
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.870,37 31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.110,12 13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 170.377,29 273
8. Ergebnis nach Steuern 441.855,34 312
9. sonstige Steuern 12.084,24 4
10. Jahresüberschuss = 429.771,10 308

Anhang zum 31.12.2019

I. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Geisselmann GmbH mit Sitz in Freiberg a.N. ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 201849 eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB und gilt somit als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierung erfolgte unter ergänzender Beachtung der Bestimmungen des GmbH-Gesetzes.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, sofern diese auch handelsrechtlich als zulässig erachtet werden. Im Berichtsjahr wurde die lineare Methode angewendet. In Vorjahren wurden die Abschreibungen sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurde vereinfachend auch in der Handelsbilanz eine Bewertung analog § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG vorgenommen, da die analoge Anwendung nicht zu einer Beeinträchtigung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten aktiviert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten.

Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten gem. § 255 HGB unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, der Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Bewertung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Evtl. erkennbare Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag die Aufwendungen in Folgeperioden darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in der Entwicklung des Anlagevermögens gesondert dargestellt.

Als sonstige Ausleihungen wird ein Geschäftsanteil an der Volksbank Freiberg und Umgebung eG und ein Geschäftsanteil an der Volksbank Ludwigsburg ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 35 (VJ: TEUR 241) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 290) und nachlaufende Rechnungen (TEUR 133).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 8 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 46 eine Restlaufzeit zwischen zwei und fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - in vollem Umfang eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe TEUR 263 (Vj.: TEUR 497) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 108) eine Restlaufzeit zwischen zwei und 5 Jahren. Sonstige Verbindlichkeiten mit mehr als 5 Jahren bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 322) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 18 (Vj.: TEUR 29).

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens waren im Vorjahr (TEUR 273) Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten, die aus einem im Interesse einer verstärkten künftigen Zusammenarbeit ausgesprochenen Teilverzicht auf eine Forderung an einem Geschäftspartner stammen.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und Gestellung von Sicherheiten

Es bestehen Bürgschaftsverpflichtungen im Umfang von TEUR 350 (Vj.: TEUR 438). Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Bürgschaftsverpflichtungen wird wegen der Bonität des Begünstigten und der in der Vergangenheit festgestellten Zahlungsfähigkeit des Begünstigten als gering eingeschätzt. Die Einschätzung der Bonität wurde insbesondere anhand einer Analyse der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlusszahlen (Bilanz des Begünstigten zum 31.12.2018) vorgenommen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Daneben bestehen Verbindlichkeiten aus der Haftung für Bürgschaften und Garantien Dritter (Kreditinstitute) in Höhe von TEUR 229 (Vj.: TEUR 386). Es handelt sich um branchentypische Gewährleistungs-, Rück- und Vertragserfüllungsbürgschaften. Es ist nicht davon auszugehen, dass eine Inanspruchnahme aus Vertragserfüllungsbürgschaften droht, da momentan bei keinem angenommenen Auftrag die Vertragserfüllung verweigert wird und auch derzeit keine Risiken erkennbar sind, die in nächster Zeit eine Vertragserfüllung ausschließen würden.

Eine Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften wird ebenfalls nicht angenommen, da für die Beseitigung von innerhalb der Gewährleistungsfrist auftretenden Mängeln ausreichend betriebliche Mittel zur Verfügung stehen und keine Sachverhalte bekannt sind, denen nicht bereits durch in der Bilanz enthaltene Einzel- und Pauschalgewährleistungsrückstellungen Rechnung getragen worden wäre.

Aus Rückbürgschaften droht ebenfalls keine Inanspruchnahme, da ein Ausfall von Hauptbürgen wegen deren Liquiditätslage nicht zu erwarten ist.

Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl Vorjahr Anzahl
Angestellte 33 28
Gewerbliche Arbeitnehmer 57 56
Aushilfe 4 4
94 88
Auszubildende 1 2

Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf:

Vorjahr
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Leasing-, Pacht-, Miet- und Wartungsverträgen
- fällig 2020 613 590
- fällig 2021 - 2023 618 617
1.231 1.207

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Bernd Geisselmann, Schlossermeister, Freiberg a. N.

Sven Geisselmann, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Freiberg a. N.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 a) HGB wurde von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der GuV noch in der Bilanz berücksichtigt sind

Die Verschärfung der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen haben aufgrund der Nähe zur Automobilbranche zur Anmeldung von Kurzarbeit und Verschiebungen von Aufträgen geführt. Bezüglich der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Freiberg am Neckar, 08. April 2020

GEISSELMANN GmbH

gez. Bernd Geisselmann, Geschäftsführer

gez. Sven Geisselmann, Geschäftsführer

In der Gesellschafterversammlung vom 28.08.2020 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2019 festgestellt.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2019

Entwicklung der Anschaffungskosten
Bestand
01.01.2019
Zugang Abgang Umbuchung Bestand
31.12.2019
EUR EUR EUR EURO EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.463,04 0,00 0,00 0,00 342.463,04
342.463,04 0,00 0,00 0,00 342.463,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168.522,50 0,00 0,00 168.522,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.362.847,96 11.940,99 0,00 1.374.788,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.825.584,77 91.392,11 95.469,69 1.821.507,49
3.356.955,23 103.333,10 95.469,69 0,00 3.364.818,94
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 800,00 0,00 0,00 0,00 800,00
800,00 0,00 0,00 0,00 800,00
3.700.218,27 103.333,10 95.469,69 0,00 3.708.081,98
Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwert
kumuliert 01.01.2019 Abschreibung Zuschreibung Abgang kumuliert
31.12.2019
31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 254.783,04 27.393,00 0,00 282.176,04 60.287,00
254.783,04 27.393,00 0,00 0,00 282.176,04 60.287,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 132.354,00 6.084,00 0,00 0,00 138.438,00 30.084,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.216.046,46 19.549,99 0,00 0,00 1.235.596,45 139.192,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.570.590,27 92.239,11 0,00 95.462,89 1.567.366,49 254.141,00
2.918.990,73 117.873,10 0,00 95.462,89 2.941.400,94 423.418,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 800,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 800,00
3.173.773,77 145.266,10 0,00 95.462,89 3.223.576,98 484.505,00

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht 2019 haben wir unter dem Datum vom 17. April 2020 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Geisselmann GmbH, Freiberg am Neckar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Geisselmann GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geisselmann GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, den 17. April 2020

BVW - Berberich, Volk & Wengerter AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Dr. A. Wengerter, Wirtschaftsprüfer

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