Uhlig Werbeanlagen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anje Auerswald seit 10.6.2025 | Prokura |
Bernd Michael Weber seit 15.4.2020 | Geschäftsführer |
Michael Otto seit 4.1.2017 | Prokura |
Elisabeth Fischer seit 2.9.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SWARCO AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWARCO V.S.M. GmbHDeizisauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017SWARCO V.S.M. GmbHA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftstätigkeit Die SWARCO V.S.M. GmbH ist ein Unternehmen des Elektro- und Straßenbauer-Handwerks mit Spezialisierung in der Straßenverkehrstechnik und Straßenbeleuchtung mit insgesamt 15 Betriebsstätten bundesweit. Im Bereich der Verkehrstechnik erstellen, warten und entstören wir vornehmlich im Auftrag zahlreicher namhafter Anlagenhersteller und öffentlicher Auftraggeber von bundesweit 10 Standorten aus ein breites Spektrum verkehrstechnischer Anlagen auf inner- und außerörtlichen Verkehrswegen in Deutschland. Zum 01.01.2011 wurde der Geschäftsbereich Beleuchtung neu aufgebaut. In diesem Bereich liefern, montieren, warten und entstören wir als herstellerunabhängiger Dienstleister vornehmlich im Auftrag öffentlicher Auftraggeber von bundesweit 5 Standorten aus Straßenbeleuchtungsanlagen auf inner- und außerörtlichen Verkehrswegen in Deutschland. Gleichzeitig realisieren wir in diesem Geschäftsbereich längerfristige Betriebsführungs- und Contracting-Modelle, welche auch die Modernisierungsinvestitionen von energieeffizienten Straßenbeleuchtungsanlagen umfassen. Auch mit privaten Kunden wurden erste Beleuchtungsprojekte umgesetzt. 2. Entwicklung Produktentwicklung im engeren Sinne betreibt die SWARCO V.S.M. GmbH nicht. Allerdings sehen wir uns auch als Systemintegratoren und haben das Ziel, dadurch neue Einsatzchancen für unsere Kompetenzen zu finden und uns eine Dauerposition in der Leistungsspitze unserer Branche zu erarbeiten. In diesem Interesse arbeiten wir auch kontinuierlich an der Verbesserung unserer Arbeitsverfahren und Leistungsangebote. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage Die SWARCO V.S.M. GmbH konnte im Berichtszeitraum ihre Marktstellung auf der Grundlage ihres breiten Leistungsspektrums, hoher Flexibilität und Zuverlässigkeit sowie in Übereinstimmung mit der Konzernstrategie insgesamt deutlich ausbauen. Die Beschäftigung war erfreulicherweise bereits von Februar an recht rege und ab dem Frühjahr kontinuierlich sehr hoch, so dass die Kapazitätsauslastung über das Gesamtjahr einen Spitzenwert von fast 100% erreichte. Dies war erstmals im Vorjahr gelungen und ebenso von günstigen Wetterbedingungen im Frühjahr mit abhängig. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der Vergangenheit waren für unser Unternehmen bisher nur im Bereich der kommunalen Finanzprobleme von Belang. Von konjunkturstützenden Maßnahmen profitierten wir allerdings bisher ebenfalls kaum, am ehesten noch von einem psychologisch bedingten, weniger als gewöhnlich zurückhaltenden Vergabeverhalten aus den regulären Haushalten. a) Ertragslage Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Ursache hierfür war hauptsächlich eine Reduzierung des Bruttoergebnisses vom Umsatz, der sich um 693 T€ verringerte. Trotz einer Umsatzsteigerung von mehr als 18% konnte der Bruttoertrag nicht gesteigert werden, da die Herstellungskosten einschließlich der hier enthaltenen deutlich erhöhten Personalkosten überproportional anstiegen. Neben diesen negativen Auswirkungen waren deutlich erhöhte Vertriebs- und Verwaltungskosten (+ 219 T€) auszuweisen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verblieben etwa auf dem Niveau des Vorjahres, die sonstigen betrieblichen Erträge wiesen einen Anstieg von 164 T€ aus. Das hier ausgewiesene Steuerergebnis beinhaltet ausschließlich sonstige Steuern. Die Ertragschancen unseres Unternehmens werden nicht nur wesentlich vom Niveau, sondern auch von der Gleichmäßigkeit der Beschäftigung und deren Planbarkeit bestimmt, was wiederum auch von der Größe der Aufträge abhängig ist. Minute-to-minute-Business macht einen ertragswirksamen Management-Erfolg nahezu unmöglich. Im Bereich der Großprojekte (> 1 Mio.) sind die Erträge geringer, dafür sichern sie jeweils über einen längeren Zeitraum planbare Arbeitseinsätze. Im Bereich Beleuchtung wurde ab dem 01.07.2017 der Vertrieb von LED Straßenleuchten der SWARCO FUTURIT GmbH zurückübergeben, da die erwarteten Verbesserungen in diesem Bereich durch die Übertragung in unser Unternehmen nicht realisiert werden konnten. Bilanziell ergibt sich nach einem Jahresgewinn von 576.210 € im Vorjahr ein Jahresverlust von 203.515 € im abgelaufenen Geschäftsjahr. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist wegen der deutlich erhöhten Bilanzsumme und des auszuweisenden Jahresfehlbetrages von 20,6% auf 15,7% gefallen. Durch die Teilnahme am Cash-Pool der Swarco AG werden nach Auslauf der Finanzierung von Fahrzeugen des Anlagevermögens keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mehr ausgewiesen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die technischen Geräte und Betriebsausstattungen. Unsere Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit termintreu und ohne Anspannungen erfüllen. Unser konzerninternes Cash-Pooling hat dies wesentlich unterstützt. Die durchschnittliche Lieferanten-Kreditdauer lag bei 30 Tagen und damit bei der im gleichen Maße verbesserten durchschnittlichen Eingangsdauer der Forderungen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war wegen des deutlich verminderten Periodenergebnisses spürbar rückläufig. Erhöhung und Verminderung von bilanziellen Aktiva und Passiva glichen sich nahezu aus. Positiv wirkten sich in diesem Bereich die erhöhten Abschreibungen sowie die Veränderung der Rückstellungen aus. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich dem Vorjahr nur unwesentlich um 1 T€ erhöht. Den Zugängen von 554 T€ standen Abgänge und Abschreibungen von 553 T€ gegenüber. Die Vorräte beinhalten wie im Vorjahr die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen, die sich nochmals deutlich erhöht haben. Diese Ausübung des Wahlrechtes führt nach unserer Einschätzung zu einem besseren Einblick in die Vermögenslage der Gesellschaft. Die hier ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen auch die in der Bilanz gesondert ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Eigenkapital ist durch den Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres entsprechend gesunken. Die Rückstellungen weisen gegenüber dem Vorjahr vor allem gestiegene Dotierungen für Urlaubsansprüche und Personalaufwendungen aus. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren haben wir Leistungskennzahlen festgelegt, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb unserer Gesellschaft gemessen und/oder ermittelt werden kann. Hierbei liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Umsatzes und des Betriebsergebnisses. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse (Net sales), Rohertrag (Gross Profit), Forschungs- und Entwicklungskosten, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), Jahresüberschuss (Net income) sowie Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) heran. Diese werden kontinuierlich auf Unternehmens- und Konzernebene erstellt und analysiert. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist erfreulich, die Ergebnisentwicklung war im laufenden Jahr jedoch sehr unbefriedigend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten, soweit dies seitens der Lieferanten eingeräumt wurde, Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind durch die Teilnahme am Cash-Pool der Swarco AG gedeckt. C. Prognosebericht In das Geschäftsjahr 2018 ist die SWARCO V.S.M. GmbH ohne Belastungen aus der vorangegangenen Periode bzw. mit entsprechender Vorsorge und personell verstärkt gestartet. Der Auftragsbestand ist angesichts der überwiegenden Kurzfristigkeit der Beauftragung - insbesondere im Bereich Verkehrstechnik - erfreulich hoch. Die Geschäftstätigkeit war in den ersten beiden Monaten bedingt durch den Winter jedoch erwartungsgemäß etwas geringer als im Jahresdurchschnitt, die Anfragetätigkeit - insbesondere für den Bereich der größeren Projekte im Kabel-Tiefbau - andererseits lebhaft. Es ist zu erwarten, dass sich die rückläufigen Auftragsvergaben der Kommunen aus den früheren Jahren im Bereich Verkehrstechnik aufgrund der gestiegenen Steuereinnahmen nicht weiter verstärken werden. Der Geschäftsbereich Beleuchtung geht - nach einem vorübergehend rückläufigen Jahr 2017 und der Aufgabe des Betriebs von LED Straßenleuchten - von einem zukünftig wachsenden und rentablen Geschäftsvolumen aus. Da die Entwicklung unserer Umsatzerlöse wesentlich von der Abrechnung langfristiger Aufträge und damit von der Veränderung der unfertigen Leistungen abhängt, erwarten wir für das Folgejahr einen Anstieg der auszuweisenden Umsatzerlöse. Dabei gehen wir davon aus, dass die im Jahr 2018 zu erzielende Betriebsleistung als Summe aus Umsatzerlös und Veränderung der unfertigen Leistungen geringer sein wird als im Berichtsjahr. Wir erwarten trotzdem eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses und damit wieder den Ausweis eines Jahresüberschusses. Risiken- und Chancenbericht 1. Risikomanagement Das Unternehmen verfügt zwar über kein definiertes Risikomanagement. Dennoch ist organisatorisch Sorge getragen, alle das Unternehmen treffende Risiken und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu überwachen, um darauf abgestimmte Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Controlling durch die Geschäftsleitung verfolgt in detaillierten monatlichen Surveys mit Plan-Ist-Vergleichen, Kennzahlen und Vergleichen im langfristigen Zeitablauf alle Parameter der Kosten- und Leistungsentwicklung. Die Entwicklung wichtiger Kostenblöcke, wie die der Personalkapazität oder des Fuhrparks werden speziell überwacht. Kalkulationsrisiken werden durch Projektbewertung und Kontrollrechnungen überwacht. Nicht kostendeckende Angebote werden grundsätzlich nicht abgegeben. Die Liquidität wird durch eine mehrwöchige Liquiditätsplanung sichergestellt. Investitionen werden im Vorwege mit der Liquiditätslage abgestimmt. Lagerrisiken bestehen nur eng begrenzt, da nur projektbezogen eingekauft wird. Arbeitsschutz- und Gesundheitsrisiken werden durch eine funktionierende Zusammenarbeit im Arbeitsschutzausschuss und aktive Schutzmaßnahmen weitgehend ausgeschlossen. Alle übrigen Unternehmensrisiken sind im Zuge eines aktiven Versicherungsmanagements über die SWARCO AG abgesichert. Die Geschäftsleitung hält sich mit Hilfe verschiedener Informationskanäle bezüglich aller das Unternehmen berührenden Einflussfaktoren regelmäßig auf dem Laufenden. 2. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Hinsichtlich der in diesem Lagebericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten wurden keine Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität der Gesellschaft gefährden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken. 3. Chancen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der SWARCO V.S.M. GmbH im Bereich Verkehrs-technik werden im Wesentlichen bestimmt von einem ständig wachsenden Verkehrsvolumen, d.h. potenziell steigendem Bedarf an Leistungen, steigenden Sicherheits- und Qualitätsanforderungen, steigenden Anforderungen an die Reaktionszeiten des Service, vom Haushaltsrahmen und den konjunkturpolitischen Zielen der öffentlichen Auftraggeber, dem Bewirtschaftungsgebaren und Planungsverhalten der öffentlichen Hand, vom Ausschreibungsgebot für Vergaben, von auf der Angebotsseite überbesetzten Märkten und dem daraus folgenden Preisdruck sowie nicht zuletzt von den klimatischen Vorbedingungen für die Außenmontage. Die Rahmenbedingungen des Geschäftsbereichs Beleuchtung sind im Wesentlichen geprägt von den Investitionserfordernissen der Kommunen aufgrund der veralteten Anlagenstruktur und weitreichenden Energieeffizienzvorgaben der EU. Schließlich laufen viele bestehende Betriebsführungsverträge der öffentlichen Straßenbeleuchtung aus und müssen in den meisten Fällen zur Neuvergabe ausgeschrieben werden. Dieser Rahmen bietet eine Fülle von Geschäftsmöglichkeiten, bedingt allerdings auch eine hohe Wettbewerbsintensität. Auf die harten Rahmenbedingungen haben wir seit Bestehen des Unternehmens vor allem mit konsequenter Qualitätsorientierung und Kundennähe reagiert; aber auch durch eine stetige Weiterentwicklung unseres Leistungsangebots im Rahmen unserer eigenen technischen und finanziellen Möglichkeiten. Ebenso konsequent halten wir seit jeher am Prinzip kostendeckender Preiskalkulation fest.
Deizisau, im Februar 2018 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2017SWARCO V.S.M. GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis 31.12.2017SWARCO V.S.M. GmbH, Deizisau
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Handelsregister: Amtsgericht Stuttgart, HR B 213126 II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden in einem Sammelposten erfasst und über die Dauer von fünf Jahren abgeschrieben. Insofern wird vom Grundsatz der Einzelbewertung abgewichen. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten zum Abschlussstichtag angesetzt. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind anteilige Verwaltungs- und Sozialkosten nicht einbezogen worden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen das Ansammlungsverfahren gewählt. Als Rechnungszins für die Pensionsverpflichtungen wurden 3,68% (Vorjahr 4,01%) als durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren p.a. angesetzt, für die Überbrückungsgelder 2,80% (Vorjahr 3,24%). Als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2005 G, Heubeck-Richttafel-GmbH, zum Ansatz. Als Einkommenstrend wurden wie im Vorjahr 2% und als Rententrend 1,5% angesetzt. Der ggf. ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen beträgt 8.137 €. Die Verpflichtung zur Leistung von Jubiläumszuwendungen wurde mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G, Heubeck-Richttafel-GmbH, mit einem Rechnungszins von 2,80 % (Vorjahr 3,24%) p.a. angewandt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit Ausnahme der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören in Höhe von 6 T€ (Vorjahr 169 T€) auch zu der Position "Sonstige Vermögensgegenstände". Die übrigen Forderungen von 1.377 T€ (Vorjahr 1.300 T€) gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen entstanden. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören Beträge in Höhe von 7 T€ (Vorjahr 19 T€) auch zu der Position "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" und 4.146 T€ (Vorjahr 2.867 T€) auch zu der Position "Sonstige Verbindlichkeiten". Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht gesichert. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 6 T€ (Vorjahr 169 T€) Forderungen gegen Gesellschafter, in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 4.146 T€ (Vorjahr 2.867 T€) enthalten. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: Mietverträge Grundbesitz Jahresbetrag 342 T€ Leasingverträge Jahresbetrag 821 T€ V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind Angaben zum Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB zu machen, der sich wie folgt gliedert:
VI. Sonstige Pflichtangaben Die Zahl der im Jahr 2017 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Zum Geschäftsführer waren im Jahr 2017 bestellt: Herr Raimund Scheulen, Gummersbach Geschäftsbereich Verkehrstechnik Herr Dr. Matthias Hessling, Berlin Geschäftsbereich Beleuchtung (bis 01.12.2017) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Gemäß § 285 Nr. 14 HGB werden zum Mutterunternehmen des Konsolidierungskreises folgende Angaben gemacht:
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Deizisau, den 26. Februar 2018 Die Geschäftsführung Raimund Scheulen Anlagespiegel zum 31. Dezember 2017
BescheinigungAn die SWARCO V.S.M. GmbH, Deizisau Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss, bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang, und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWARCO V.S.M. GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mönchengladbach, den 28. Februar 2018 Peter Koch, Wirtschaftsprüfer Feststellung und Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss der SWARCO V.S.M. GmbH, Deizisau, wurde in der vorgelegten Form in der Gesellschafterversammlung vom 04. Juni 2018 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. |
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