Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
BAC Spezial GmbH
Am Bahnhof 3, 99955 Bad Tennstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jeremi Schmalz seit 6.5.2021 | Geschäftsführer |
Dirk Blankenburg seit 5.12.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dirk BlankenburgBlankenburg Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAC Spezial GmbH (vormals: BAC Entsorgungswirtschaft GmbH)Bad TennstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad TennstedtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma BAC Entsorgungswirtschaft GmbH wurde im Jahr 1997 gegründet. Die Gesellschaft ist in den Bereichen Entsorgung, Containerdienst, Anlagenbetrieb, Entkernung, Abbruch von Gebäuden, Entrümpelung und Asbestsanierung an den Standorten in Bad Tennstedt, Erfurt und Nordhausen tätig. Das Geschäftsmodell des Unternehmens besteht aus einem breiten Dienstleistungsportfolio für Privat- und Gewerbekunden in den zuvor genannten Bereichen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr war zu Jahresbeginn von der Coronapandemie, jedoch vor allem von dem Ukrainekrieg und der daraus resultierenden Energiekrise geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Berichtsjahr in Deutschland um 0,3 % gesunken. Durch die Auswirkungen des Krieges und politischer Handelsbeschränkungen mit Russland gab es eine Verknappung von Öl und Gas. Einhergehend war damit ein Kostenanstieg von Strom- und Wärmeenergie zu verzeichnen. Gesetzliche Regulierungen versuchten Auswirkungen zu minimieren. Im Entsorgungsbereich reagierten die Märkte aufgrund von direkten Abhängigkeiten entsprechend. Abfälle zur thermischen Verwertung konnten zweitweise Preisrückgänge in Entsorgungsanlagen verzeichnen. Die hohen Energie- und Dieselkosten, insbesondere aber auch die allgemeine Inflation führten zu hohen Belastungen für das Unternehmen. Entsprechende Preisanpassungen konnten durch die dynamische Marktentwicklung nur zeitverzögert weitergegeben werden und zusätzliche Kostensteigerungen bspw. bei Ersatzteilen und Reparaturen nur bedingt einkalkuliert werden. Geschäftsverlauf Wir können auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. Generell gilt für das Berichtsjahr festzuhalten, dass sich der Privatkunden- und Gewerbekundenbereich stabil zeigte. Trotz der beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Situation konnte durch die Aktivitäten am Standort Nordhausen ein stabiles Niveau gehalten werden. Im Berichtsjahr verstetigten sich die Vertriebsaktivitäten am Standort Nordhausen. Kunden konnten gewonnen und weitere Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden. Es konnten weiterhin Synergien durch die wachsende Aktivität in der Unternehmensgruppe im Unternehmen effektiv genutzt werden. Die sich im Berichtsjahr fortsetzende Energiekrise führte zur Kostensteigerung in allen Unternehmensbereichen und zusätzlich zu Engpässen bspw. bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Verbrauchsmaterialien. Die höheren Erlöse konnten die sich weiter fortsetzenden Kostensteigerungen decken. Durch gezielte Entscheidungen im Bereich des Vertriebes, bspw. durch die weitere Erhebung einer Energiepauschale, durch Lagerhaltung im Bereich des Einkaufes und strategischen Entscheidungen im Umgang mit Investitionsentscheidungen wurde den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen für das Unternehmen entgegengewirkt. Die im Markt gestiegenen Transportkosten hatten sowohl Auswirkungen auf die Transportleistungen, die selbst erbracht werden, aber auch auf entsprechende Fremdleistungen. Im Geschäftsjahr konnten verschiedene wesentliche Instandsetzungsarbeiten erfolgen. Unter anderem die weitere Sanierung von Hofflächen an den Standorten Erfurt und Bad Tennstedt sowie die Instandsetzungen von entsprechenden Lagerhallen. Zum Ende des Geschäftsjahres gab es eine Veränderung und damit eine Neuaufstellung der Geschäftsführung. Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Dirk Blankenburg ist Herr Jeremi Schmalz einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) ist um 874 T€ auf 12.798 T€ gestiegen. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr konstant entwickelt. Unsere Beschäftigungslage ist als stabil zu bezeichnen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 44 T€ verschlechtert, ursächlich hierfür sind die dargestellten Kostensteigerungen, die zu teilen erst zeitversetzt weitergegeben werden können und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Auftragslage und -entwicklung zeichnete sich im Geschäftsjahr konstant und ist für das Unternehmen zufriedenstellend. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vermögenslage Die BAC Entsorgungswirtschaft weist zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von ca. 8,7 Mio. € aus. Dies sind 6,4 % weniger als im Vorjahr. Das Vermögen der BAC Entsorgungswirtschaft GmbH besteht zu 61,3 % (Vorjahr 48,3 %) aus langfristig gebundenem und 38,5 % (Vorjahr 49,4 %) kurzfristig gebundenem Vermögen. Die Vermögensstruktur hat sich damit leicht zu Gunsten des langfristig gebundenen Vermögens verschoben. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 13,2 % auf nunmehr 14,6 % gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rd. 55 % der Bilanzsumme aus. Dies ergibt sich aus der Aufnahme von Krediten, resultierend aus entsprechenden Investitionen in Anlagen- und Behältertechnik. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen betragen 10,7 % zur Bilanzsumme und liegen damit 3,5 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Finanzlage Im abgeschlossenen Geschäftsjahr haben wir einen Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 1.549 T€ erwirtschaftet. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeiten beläuft sich auf 2.316 T€, die im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen bestehen. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zur Finanzierung unserer Geschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Ertragslage Die wesentlichen Ergebnisquellen waren im Berichtsjahr zusätzliche Erlöse im Bereich der Entsorgung, des Anlagenbetriebs und der Abrissleistungen. Im Rahmen der Materialwirtschaft wird kontinuierlich versucht Stoffströme und Lagermengen konstant zu halten. Einerseits um Risiken bei Preisentwicklungen und Marktschwankungen gering zu halten und zum anderen eine entsprechende gleichmäßige Auslastung des Fuhrparks zu gewährleisten. Der Personalaufwand ist um 260 T€ und somit um 4,3 % gestiegen. Die Abschreibungen sind um 1,6 % gestiegen. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 7,4 % gestiegen. Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 44 T€ auf 41 T€ gesunken. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zeichnete sich ein weiterer Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung ab. Das Unternehmen konnte darauf aber aufgrund verschiedener Geschäftsfelder und Geschäftsfelder reagieren und zeigte sich robust. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin als positiv. Wir erwarten für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine konstante Unternehmensentwicklung. Unsere Gesellschaft orientiert sich bei den finanziellen Leistungsindikatoren nach dem Rohertrag, dem Personalaufwand im Verhältnis zum Rohertrag sowie dem EBITDA. Für das Wirtschaftsjahr 2023 wurden unsere Erwartungen zu den geplanten finanziellen Leistungsindikatoren vollständig erreicht. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass der Rohertrag und das EBITDA gleichbleibend bzw. mit einer leichten Verbesserung zu 2023 abschließen werden. Der Personalaufwand im Verhältnis zum Rohertrag wird für 2024 auf Vorjahresniveau prognostiziert. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken Das Unternehmen verfügt über mehrere Standbeine, welche in unterschiedlichen Märkten der Entsorgungsbranche und unmittelbaren Randbereichen angesiedelt sind. So ist es möglich, bei aufkommenden Krisen, eine schnelle Umorientierung des Unternehmens vorzunehmen und das Risiko über die Geschäftsfelder zu streuen. In Anbetracht dieser breiten Aufstellung und dadurch entstehender Flexibilität sehen wir uns gegenüber Marktveränderungen gut aufgestellt. Dies hat sich in der Coronapandemie, aber auch im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und in der aktuellen geschwächten Wirtschaftslage gezeigt. Den Abhängigkeiten der Entsorgungsbranche am Energie- und Rohstoffmarkt konnte damit gut begegnet werden. Die Branche ist durch verschiedene Gesetze und Vorschriften reguliert. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind stabil, es ist keine sprunghafte Änderung zu erwarten. Ertragsorientierte Risiken Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Flexibilität und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Rohstoffmärkte sind einer entsprechenden Preisvolatilität unterworfen. Hier liegt der Fokus der Geschäftsleitung darauf, die Marktanforderungen auch durch technische Weiterentwicklungen zu gewährleisten und entsprechende Netzwerke auszubauen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Spezielle Risiken sind hier nicht zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen gezahlt und die finanzielle Lage ist als gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft verfügt über einen soliden und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Kontrollrisiken Die internen Kontrollsysteme sind im Wesentlichen auf ein High-Level-Control-System ausgerichtet. Dieses wird durch das aufgestellte Kennzahlen- und Frühwarnsystem unterstützt. Vor diesen Hintergründen werden eine positive Entwicklung und die Vermeidung bestandsgefährdender Risiken erwartet. Chancenbericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter fortzusetzen, werden wir in der Zukunft weiter in Anlagentechnik investieren, den Vertrieb verstärken, mit Ausschöpfung der BImSch-Genehmigung die technischen Möglichkeiten erweitern und durch organisatorische Maßnahmen Verantwortungsbereiche neu zuschneiden. In allen Unternehmensbereichen sehen wir Wachstumspotenziale insbesondere im Hinblick auf weitere Standorte. Die größten Chancen sehen wir aktuell am Standort Nordhausen mit der Erschließung der entsprechenden Marktpotenziale. Unseren regionalen und überregionalen Kunden bieten wir ein vollumfängliches Produktfolio an, dass durch uns mit langjähriger Erfahrung entwickelt wurde. Für unsere Kunden ist das ein deutlicher Mehrwert. In den folgenden Wirtschaftsjahren liegt der Fokus der Geschäftsführung der BAC auf der Steigerung der Deckungsbeiträge. Die Umsatzerlöse sollen weiter ausgebaut werden. Neben dem Ausbau der Betriebsleistung liegt der Fokus auf einem Abbau von Gemeinkosten sowie einer Steigerung des Betriebsergebnisses. Durch organisatorische Veränderungen, der Implementierung von standardisierten Prozessen und den zuvor genannten Tätigkeiten soll die Steigerung des Ergebnisses erreicht werden, wenngleich sich gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen als schwierig gestalten. Die betriebliche Effizienz der BAC wird sich dadurch deutlich verbessern. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Wesentlichen im Hinblick auf wirtschaftliche Stabilität und daraus resultierender Konjunkturrisiken, einen sich weiter verschärfenden Fachkräfterückgang sowie steigenden CO 2 -Preisen. Mit der breiten Aufstellung der BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, dem breiten Kundenstamm, zukunftsweisenden Investitionen und strategischen Entscheidungen sieht sich das Unternehmen sehr gut ausgestellt. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen bedient sich ausschließlich den üblichen konservativen Finanzinstrumenten, im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Darüberhinausgehende Finanzderivate werden nicht genutzt. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen wurden von der Gesellschaft am Standort Erfurt und Nordhausen unterhalten.
Bad Tennstedt, den 14. November 2024 Bilanz zum 31. Dezember 2023BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad TennstedtAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad TennstedtI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Abschlussstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Abschlussstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.741.974,71 EUR. IV. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer ist bestellt: Herr Dirk Blankenburg, Kaufmann Herr Jeremi Schmalz, Wirtschaftsingenieur (HR-Eintrag 04.12.2023) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 154 Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Haftungsverhältnisse Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. 4. Jahresergebnis Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachträgliche Ereignisse Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ereignet.
Bad Tennstedt, den 14. November 2024 gez. Dirk Blankenburg, Geschäftsführer gez. Jeremi Schmalz, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad Tennstedt Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Wir haben den Jahresabschluss der BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad Tennstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad Tennstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Die Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil bezieht sich auf den Ansatz des Vorratsvermögens. Aufgrund unserer nach dem Abschlussstichtag erfolgten Wahl zum Abschlussprüfer, konnten wir an der Inventur nicht teilnehmen und keinen ausreichenden Prüfungsnachweis in Bezug auf das Mengengerüst erlangen. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 13. Dezember 2024 Dr.
Bönkhoff & Gilbers PartG mbB
gez. Hendrik Gilbers, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16. Dezember 2024 festgestellt. |
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