Pahnke Open Kitchen GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Willibald Loytved seit 6.3.2025 | Vorstandsmitglied |
Sven Olaf Klabundt seit 6.3.2025 | Vorstandsmitglied |
Lars Dr. Lammers seit 14.2.2023 | Vorstandsmitglied |
Stefanie Hahn seit 13.5.2020 | Prokura |
Daniel Christopher Wolfgang Frericks seit 2.2.2017 | Vorstandsmitglied |
Géza Unbehagen seit 28.5.2013 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fluent AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die integrierte Kommunikations-Agentur Fluent bietet ihren werbetreibenden Kunden Full- Service-Dienstleistungen im Bereich Marketing-Kommunikation. Das Angebot der Agentur mit Sitz in Hamburg umfasst Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsleistungen in den Bereichen Strategie, Kreation, Media, PR, Brand Publishing und Marktforschung, sowohl in als auch für Online- und Offline-Medien. B. Wirtschaftsbericht I. Entwicklung Werbe- und Media-Branche in Deutschland Die Werbe- und Media-Branche in Deutschland entwickelt sich seit Jahren grundsätzlich positiv, sie wurde und wird aber aktuell stark durch die wirtschaftlichen Folgen der Kriege in der Ukraine- und in Nahost sowie die allgemeine negative volkswirtschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst, da viele werbetreibende Unternehmen (Kunden von Werbe- und Media-Agenturen) aufgrund dessen ihre Werbe-Budgets angepasst haben. Der deutsche Werbemarkt hat im Kalenderjahr 2023 rund 33,8 Mrd. Euro in Werbung investiert (-8% gegenüber Vorjahr), vgl. Quelle Nielsen. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist in der Werbe- und Media-Branche weiterhin angespannt, was zu steigenden Personal- und Personalberatungs-Kosten führt. II. Wirtschaftliche Entwicklung der Fluent AG im Gesamtmarkt Die wirtschaftliche Entwicklung der Fluent AG ist auch im Geschäftsjahr 2023 im Branchenvergleich als gut zu bezeichnen, was primär am breit diversifizierten und stabilen Kunden- Portfolio der Agentur liegt. Zwar haben 2023 einige Kunden der Gesellschaft ihre Werbeaktivitäten reduziert, dafür haben andere sie antizyklisch erhöht, was in der Summe aber dennoch zu einem Rückgang des Umsatzes bei den Honoraren geführt hat. Die Neukunden-Akquise verlief vor dem Hintergrund der genannten externen Einflüsse schwieriger als in den Vorjahren. Auf der anderen Seite wurde aber nur ein Kunde verloren. Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2023 keine Zweigniederlassungen betrieben und plant auch für 2024 keine zu errichten. C. Ertragslage der Gesellschaft Das Rohergebnis der Fluent AG ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, von rund 9,45 Mio. Euro im Vorjahr auf rund 8,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023 (-10%). Der Personalaufwand der Gesellschaft sank von rund 5,3 Mio. Euro im Vorjahr auf rund 4,9 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023 (-8,6%). Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von ca. 1,8 Mio. Euro aus (VJ.: 1,9 Mio. Euro). Das Ziel einer stabilen Ergebnis-Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr konnte somit nicht ganz erreicht werden. Hauptgrund hierfür sind reduzierte Werbe-Budgets bei einigen Bestandskunden sowie geringere Erlöse durch Neukunden. Hinsichtlich des Erwerbs und der Veräußerung eigener Aktien im Geschäftsjahr 2023 verweisen wir auf den Anhang. D. Finanzlage der Gesellschaft Die Fluent AG verfügt aufgrund ihres Geschäftsmodells stets über ausreichende Liquiditätsbestände und ist gegenwärtig nicht auf Fremdkapital angewiesen. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 stets gesichert. E. Vermögenslage der Gesellschaft Die Vermögenslage der Fluent AG ist weiterhin sehr gut und hat sich 2023 gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Das Anlagevermögen ist branchenüblich gering und besteht im Wesentlichen aus IT- und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Wert von rund 125 Tsd. Euro (VJ.: 207 Tsd. Euro), während die bilanzielle Eigenkapitalquote stichtagsbedingt von 28,5% auf 13,9% gesunken ist. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen erhaltenen Anzahlungen (+5.962 Tsd. Euro) und korrespondierend der Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten. F. Risikomanagement, Risiko- und Chancen-Bericht I. Risikomanagementsystem Unabhängig von der regelmäßigen Kontrolle durch den fünfköpfigen Aufsichtsrat der Gesellschaft, betreibt das Management der Agentur (Vorstand und Managing Partner) eine Reihe kontinuierlicher Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung bzw. Eindämmung möglicher Risiken. Hierzu zählt unter anderem: 1) Wöchentliches Financial Monitoring auf Basis von BWA-Kennziffern, Liquiditäts-Analyse und -Prognose, Cash-Flow-Betrachtung und Debitoren- und Kreditoren-Auswertungen sowie monatlicher Abgleich Jahres-SOLL- Planung mit den IST-Ständen hinsichtlich Umsätze, Kosten und Ergebnis, 2) Regelmäßiger Austausch mit einer externen Finanzberatung, 3) Regelmäßiger Austausch mit den Geschäftsbanken der Agentur, 4) Management-Meetings und 5) Kontinuierlicher Austausch mit den Key-Kunden zur Kundenzufriedenheit. II. Risikobericht Ziel der Unternehmenspolitik ist die Erzielung einer stabilen Entwicklung der Gesellschaft. Dies beinhaltet sowohl primär die Erwirtschaftung positiver Erträge als auch sekundär und mittelfristig weiteres Wachstum beim Honorar-Umsatz bzw. Rohertrag. Die Gesellschaft ist allgemeinen Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationellen Risiken sowie strategischen Risiken ausgesetzt. Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikostreuung ist das erweiterte Management, siehe auch Risikomanagementsystem. Strategische Risiken Strategische Risiken bestehen generell vor allem hinsichtlich der Bekanntheit und Reputation der Agenturmarke Fluent (Marktposition) sowie hinsichtlich ihres Angebots-Portfolios (Aktualität, Markt-Relevanz). Diese Risiken konnten unter anderem auch durch die Partnerschaft mit der Pahnke Group weiter minimiert werden. Liquiditätsrisiken Diese ergeben sich in der Regel vor allem durch Ausfallrisiken bei den Vermögenswerten der Gesellschaft (Umlaufvermögen) sowie aus operativen Risiken. Die Entwicklung der Liquidität wird regelmäßig wöchentlich durch Gegenüberstellung der Verbindlichkeiten mit den bestehenden liquiden Mitteln überwacht. Media-Schaltkosten, die den größten Teil der Forderungen ausmachen, werden in den meisten Fällen per Vorkasse abgerechnet. Operationelle Risiken Weiterhin bleibt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und die damit verbundenen IT- Risiken von großer Bedeutung. Diesen Risiken werden insbesondere durch den Abschluss von Service- und Wartungsverträgen mit erfahrenen und verlässlichen externen Spezialisten begegnet. Der Fokus liegt ferner auf einer überschaubaren Kostenentwicklung. Gesamtschau der Risiken Die Gesellschaft erachtet die Risiken der Fluent AG als insgesamt branchenüblich und gut beherrschbar. Bei auftretenden Risiken kann der Vorstand durch geeignete Gegenmaßnahmen schnell reagieren. III. Chancenbericht Den Risiken stehen entsprechende Chancen aus der operativen Geschäftstätigkeit gegenüber. Geschäftschancen aus der Zusammenarbeit mit der Pahnke Group GmbH & Co. KG 2023 wurde die Fluent AG Teil der Pahnke Group. Aus der Partnerschaft erwartet die Gesellschaft mittelfristig ein enorm großes Potenzial, zum Beispiel durch die Erweiterung von Leistungen für bestehende Kunden sowie für das Neukundengeschäft. So erwarten wir eine stärkere Position im Bereich Planung und Einkauf von On- und Offline- Media sowie zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen analoge und digitale Produktion und auch im Bereich Packaging. Chancen im Personalbereich Durch die moderne, integrierte Arbeitsweise und das erweiterte Leistungsportfolio im Verbund mit der Pahnke Group wird die Fluent AG ihre Attraktivität für Mitarbeitende und neue Talente weiter erhöhen. Gesamtschau der Chancen Insgesamt sieht die Gesellschaft sich für die Zukunft durch die Stärkung in der Partnerschaft mit der Pahnke Group gut aufgestellt. Die Chancen für neue Geschäftsfelder und für ein breiteres Leistungsangebot für die Kunden und für potenzielle Kunden dürften die branchenimmanenten Risiken übertreffen. G. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft) Mittelfristig gibt es für die Gesellschaft im Kernmarkt Deutschland in allen vier Haupt- Geschäftsfeldern (Strategie, Kreation, Media und Public Relation) weitere signifikante Wachstumspotentiale, da sich der Markt voraussichtlich wieder stabil entwickeln wird, es bei den Wettbewerbern eine anhaltende Konsolidierung gibt und die Gesellschaft sich im Segment "Unabhängige, partnergeführte Full-Service-Agentur" eine sehr gute Markt-Position geschaffen hat. Die größten künftigen Herausforderungen der Gesellschaft sind der hart umkämpfte Neugeschäfts- und Mitarbeiter-Markt (Fachkräftemangel) und steigende Kosten, primär in den Bereichen Personal, externe Beratung, Miete, IT (Hard- und Software) und Energie. Im Bereich Forschung und Entwicklung, der für die Gesellschaft durch den Fokus auf Dienstleistungen eine untergeordnete Rolle spielt, wird auch in Zukunft eine regelmäßige Markt-Sondierung hinsichtlich neuer Software-Lösungen und Tools vorgenommen, die das Fluent Dienstleistungsangebot weiter verbessern könnten. Kurzfristig, für das Geschäftsjahr 2024, plant die Gesellschaft kaufmännisch konservativ mit einem Rückgang der Honorar-Erlöse und einem weiteren Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zu 2023. Diese konservative Planung basiert auf dem nach wie vor zurückhaltenden Neukundengeschäft und auf den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine- und Nahost-Krieges für einige der Kunden der Gesellschaft sowie einer zu erwartenden schwächeren konjunkturellen Entwicklung. H. Schlusserklärung zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht), § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Fluent AG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.
Hamburg, den 05. April 2024 Fluent AG Der Vorstand Andreas Bahr Geza Unbehagen Daniel Frericks Dr. Lars Lammers Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar - 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Fluent AG, HamburgA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB Nr. 127624) unter der Firma Fluent AG eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 276 und 288 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Von den Erleichterungen des § 327 HGB wurde im Rahmen der Offenlegung Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem. § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu jeweils EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst und nicht im Anlagevermögen abgebildet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von netto EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Das Ausfallrisiko wird durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von rd. 1,5 % auf die Nettoforderungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anschluss an den Anhang gesondert dargestellt. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 640 (Vj.: TEUR 445) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 574 (Vj .: T€ 745) beinhalten Forderungen gegen Aktionäre in Höhe von TEUR 275 (Vj .: TEUR 91). Diese werden mit 1,0 % bzw. 1,5 % p.a. verzinst und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr i.H.v. TEUR 37 (Vj .: T€ 14), zwischen 1 bis 5 Jahren i.H.v. TEUR 147 (Vj .: T€ 56) sowie von mehr als 5 Jahren i.H.v. TEUR 91 (Vj .: T€ 21). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 300 (Vj. TEUR 668) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen i.H.v. TEUR 0 (Vj.: T€ 645) Forderungen aus Umsatzsteuern. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.004,00 und ist in 50.004 nicht verbriefte, auf den Namen lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 pro Aktie eingeteilt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten (TEUR 9.728, Vj.: TEUR 2.746) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind unbesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 732 (Vj.: TEUR 102) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 3 (Vj.: TEUR 4) enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft stellte die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren auf und weist ein Rohergebnis von TEUR 8.502 (Vj.: TEUR 9.448) aus. Die Personalkosten betragen TEUR 4.865 (Vj.: TEUR 5.323). Sie beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vj.: TEUR 6). Das Finanzergebnis (TEUR 57, Vj.: TEUR -7) ist durch sonstige Zinsen und Erträge i.H.v. TEUR 58 (Vj.: TEUR 5) und Zinsen und ähnliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 1 (Vj.: TEUR 12) bestimmt. In den Zinserträgen und -aufwendungen sind keine Erträge bzw. Aufwendungen aus bzw. an verbundene Unternehmen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag i.H.v. TEUR 863 (Vj.: TEUR 909) entfallen in voller Höhe auf das laufende Ergebnis und beinhalten Körperschaftssteuer sowie Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuern. E. Sonstige Angaben Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 2. Dezember 2022 ermächtigt, bis zu zwei Prozent des Grundkapitals als eigene Aktien zu erwerben. Der Vorstand wurde zudem ermächtigt, diese Aktien an Mitarbeitende zu veräußern. Am 9. Januar 2023 hat die Gesellschaft 1.000 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von EUR 1.000,00 (zwei Prozent des Grundkapitals) für EUR 366,58 pro Aktie erworben. Am 14. März 2023 wurden 1.000 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von EUR 1.000,00 (zwei Prozent des Grundkapitals) für EUR 230,00 pro Aktie an Mitarbeitende veräußert. Der entstandene Unterschiedsbetrag wurde mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bewegt sich im geschäftsüblichen Umfang. Gesamtbezüge Geschäftsführung und Aufsichtsrat Die Gesamtbezüge der Vorstände betragen TEUR 1.336 (Vj.: TEUR 2.112). Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen TEUR 10 (Vj.: TEUR 0). Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 59 (Vj.: 52). Organmitglieder Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:
Zum Aufsichtsrat waren bestellt:
Vorschlag für die GewinnverwendungDer Jahresabschluss weist bei einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.801.260,79 einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.664.899,97 aus. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von EUR 33,29 je dividendenberechtigter Stückaktie und Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von EUR 266,81. Nachtragsbericht Kurzfristig, für das Geschäftsjahr 2024, plant die Gesellschaft kaufmännisch konservativ mit einem Rückgang der Honorar-Erlöse und einem weiteren Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zu 2023. Diese konservative Planung basiert auf dem nach wie vor zurückhaltenden Neukundengeschäft und auf den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine- und Nahost-Krieges für einige der Kunden der Gesellschaft sowie einer zu erwartenden schwächeren konjunkturellen Entwicklung.
Hamburg, 5. April 2024 Fluent AG Der Vorstand Andreas Bahr Geza Unbehagen Daniel Frericks Dr. Lars Lammers Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSWir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt wird und sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 bezieht. An die Fluent AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fluent AG, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fluent AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 05. April 2024 KFS
Revision GmbH
gez. Kurtkowiak, Wirtschaftsprüfer gez. Schacht, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben Der Jahresabschluss wurde in der Aufsichtsratssitzung am 25. April 2024 vom Aufsichtsrat gebilligt und somit festgestellt. Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2023der Aufsichtsrat der Fluent AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben fortlaufend gewissenhaft wahrgenommen. Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung war durch einen intensiven und vertrauensvollen Austausch gekennzeichnet. Es erfolgten sowohl regelmäßige Sitzungen als auch Einzelbesprechungen. Der Aufsichtsrat überwachte kontinuierlich die Tätigkeit des Vorstands und stand ihm auch außerhalb der Sitzungen beratend zur Verfügung. Er wurde vom Vorstand stets umfassend und frühzeitig über wichtige Entscheidungen informiert und eingebunden. Er hat sich über die Geschäftsentwicklung, die Strategie und die Unternehmensplanung einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie über alle sonstigen, die Gesellschaft betreffenden relevanten Fragen informiert. Zudem überwachte der Aufsichtsrat den Rechnungslegungsprozess und die durch den Vorstand im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems und das interne Kontrollsystem getroffenen Maßnahmen. Alle zustimmungspflichtigen Entscheidungen und Maßnahmen wurden beraten, erforderliche Beschlüsse wurden auf der Basis der Beratungen und der daraus resultierenden Beschlussvorschläge des Vorstands gefasst. Interessenskonflikte von Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern sind im abgelaufenen Geschäftsjahr weder angezeigt worden noch aufgetreten. Besetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands Im Geschäftsjahr 2023 kam es in Bezug auf den Aufsichtsrat und den Vorstand zu keinen personellen Veränderungen: Sitzungen des Aufsichtsrats und Schwerpunkte der Tätigkeit Im Berichtszeitraum kam der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammen, an denen jeweils sämtliche Mitglieder teilgenommen haben und die zum Teil im Rahmen von Videokonferenzen abhalten wurden. Daneben wurden Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Wesentlicher Bestandteil der Beratungen des Aufsichtsrats waren die Feststellung des Vorjahresabschlusses zum 31. Dezember 2022, die Zustimmung zur vorläufigen Finanzplanung 2024, die Zustimmung zum Verkauf eigener Aktien und zur Ernennung einer Prokura sowie die regelmäßige Berichterstattung des Vorstands zur Geschäftstätigkeit mit detaillierten Informationen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung, zur Strategie und zum Stand der wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen des Vorstands. Jahresabschluss Die Hauptversammlung der Fluent AG hat am 27. April 2023 die KFS Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt. Diese Wahl schloss die Prüfung des Berichts des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2023 nach §§ 312, 313 AktG (Abhängigkeitsbericht) mit ein. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der Fluent AG zum 31. Dezember 2023, der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen sind vom gewählten Abschlussprüfer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Abschlussprüfer hat zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt, dass seine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Die Prüfung des Abhängigkeitsberichts 2023 durch den Abschlussprüfer endete mit folgendem Wortlaut:
Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat seine Berichte über die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Berichts des Vorstands über Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen 2023 rechtzeitig zur Prüfung vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Bilanzsitzung am 25. April 2024 eingehend die Unterlagen zum Jahresabschluss, zum Lagebericht und zu dem Abhängigkeitsbericht mit dem Vorstand und Abschlussprüfer erörtert und geprüft. Der an dieser Sitzung teilnehmende Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Auf Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Abhängigkeitsberichts (§ 314 Abs. 2 AktG) stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zu und stellte fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind. Nach Erteilung der uneingeschränkten Bestätigungsvermerke durch den Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat am 25. April 2024 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Fluent AG zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 und den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2023 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.
Hamburg, im April 2024 gez. Michael Zink, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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