Stammdaten

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Amtsgericht Bochum HRB 9136
Eingetragen
2.12.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
die Durchführung von rechnergestützten Dienstleistungen wie u.a. die wirtschaftliche und technische Beratung, die Schulung und die Betreuung für den Einsatz von EDV-Systemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ISAP AG

Herne

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die ISAP AG gehört zu den führenden IT-Systemhäusern in Deutschland im Bereich der CAD- und PLM-Technologien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Herne unterstützt die meist mittelständischen Kunden mit innovativen IT-Produkten und Dienstleitungen im gesamten Produktentstehungsprozess.

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden im Maschinenbau und der Fertigungsindustrie durchdachte und effiziente IT-Komplettlösungen aus einer Hand. Von der ersten Idee bis zum Betrieb bieten wir unseren Kunden umfassende Beratungs- und Servicekompetenz.

Als erfolgreicher Value-added-Reseller der Siemens PLM GmbH bieten wir neben den Standard-Lösungen aus dem Hause Siemens auch anwendungsspezifische Lösungen aus unserer Entwicklungsabteilung. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Mit unserem Hauptsitz in Herne sowie den Niederlassungen in Bad Zwischenahn, Werl, Zwickau und Ulm decken wir den gesamten deutschsprachigen Raum ab.

Zum 1. Januar 2021 (Verschmelzungsstichtag) haben wir unsere bisherige Tochtergesellschaft, die ISAP Procim GmbH, Lichtentanne, auf uns verschmolzen.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung hat zentrale Bedeutung für unsere Strategie der kundenorientierten Innovation. Die ISAP Entwicklung und das Business Development tragen die Expertise unseres Unternehmens, um Anwendungen zu entwickeln, die für unsere Kunden einen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Die Erschließung innovativer IT-Trends in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen bringt Projekte hervor, die wirtschaftlichen Nutzen versprechen und die Produktpalette der ISAP erweitern. Die Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft führt zu weiteren Innovationsprojekten mit einzelnen Pilotkunden.

In 2021 sind folgende Schwerpunkte im Bereich der Produktentwicklung realisiert worden:

Standardschnittstellen zwischen ERP-Systemen und dem Produkt EdgePLM Compact,

Refaktoring und Rebranding des Produktes Smart Variants der EdgePLM Series,

Erweiterung des Stücklisten-Managements sowie

neues Design der EdgePLM Series.

Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen am Gesamtumsatz, betrug im Geschäftsjahr 2021 rund 13,8 %.

2021 arbeiteten 18 Mitarbeiter im Bereich Products.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Volkswirtschaft ist im Gesamtjahr 2021 um insgesamt 2,9 % gewachsen.

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung in Deutschland einen Schub gegeben. Unternehmen haben in digitalen Technologien investiert, um ihre Arbeitsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Im zweiten Jahr der Corona-Krise gab es im Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland einen kräftigen Aufschwung. Während IT-Dienstleister 2020 um 4,7 % zulegen konnten, betrug das durchschnittliche Wachstum des Inlandsumsatzes 2021 13,1 %.

Diese Entwicklung wird auch durch die Veränderung des Digitalisierungsindexes 2021 deutlich, der vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Klimaschutz herausgegeben wird und eine Analyse der jüngsten Entwicklung der Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft ermöglicht. Der Index ist im Vergleich zum Basisjahr 2020 um 8 Punkte auf 108 Punkte gestiegen und verdeutlicht, dass die Branche, in der die ISAP AG tätig ist, wächst.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Unser seit 1993 bestehendes Unternehmen ist am deutschen Solid Edge CAD-Markt führend. Durch unsere Spezialisierung auf dieses Produkt und ergänzende Add-ons erzielen wir eine hohe Kundenbindung.

Zu 1. Januar wurde die ISAP Procim GmbH auf die ISAP AG verschmolzen und in unsere bestehende Organisation erfolgreich integriert. Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist daher nur eingeschränkt möglich. Dementsprechend gibt es Veränderungen durch teils gegenläufige Effekte auf die Bilanzsumme sowie eine Ausweitung der Erlöse und Aufwendungen.

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 8,55 % auf 16.219.256 € erhöht werden.

Durch die Weiterentwicklung der EdgePLM Series konnten wir unsere Wettbewerbsposition und Kundenbindung weiter verbessern.

Die ISAP AG konnte 2021 aufgrund der Pandemierestriktionen viele Dienstleistungen nur erschwert am Markt platzieren. Die Kontaktbeschränkungen verhinderten die direkte Akquise von Neukunden. Projektaufträge konnten nicht abgeschlossen und fakturiert werden. Im Wartungsbereich war eine Seitwärtsbewegung zu verzeichnen.

Um den für das Geschäftsjahr erwarteten Umsatzrückgang zu kompensieren, hatten wir ein Kosteneinsparungsprogramm eingeleitet. Dieses wurde durch die Verschiebung von Ersatzinvestitionen, Einsparung von Reisekosten, Virtualisierung der Kommunikation, Reduzierung von Büroflächen und die Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreicht.

Letztlich konnten wir nicht zuletzt dadurch den ursprünglich für 2021 geplanten Jahresüberschuss von 200 T€ deutlich übertreffen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 16.219 14.942 +1.277 +8,5
Betriebsergebnis 624 767 -143 -18,65
Finanzergebnis -25 -33 +8 +24,24
Ergebnis vor Steuern 599 734 +135 +18,39
Jahresüberschuss 319 490 -171 -34,9

Die Umsatzerlöse sind insbesondere aufgrund der Verschmelzung mit der ISAP Procim GmbH gestiegen.

Die Verschmelzung führte auch zu einem Anstieg der Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.374 auf TEUR 6.547.

Insbesondere durch den hohen Anstieg der Personalaufwendungen ist das ordentliche Betriebsergebnis trotz der gesteigerten Umsatzerlöse um TEUR 143 auf TEUR 624 gesunken.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital ist um 3,3 % auf 2.148.165,96 € gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt nun 46,2% (Vorjahr 42,5 %).

Die Finanzschulden haben sich durch die Rückzahlung des Investitionsdarlehens zur Finanzierung des Unternehmenserwerbs um T€ 160 vermindert.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen etwa T€ 250 in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Büroausstattung und die IT-Technik.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.232 2.009 -777 -38,68
kurzfristige Vermögenswerte 1.415 1.956 -541 -27,66
liquide Mittel 1.773 783 +990 +126,44
Passiva
Eigenkapital 2.148 2.079 +69 +3,32
Rückstellungen 1.164 1.183 -19 -1,61
Verbindlichkeiten 566 1.038 -472 -45,47
Bilanzsumme 4.648 4.891 -243 4,97

Das Anlagevermögen ist durch die Eliminierung des Beteiligungsbuchwerts der ISAP Procim GmbH i. H. v. TEUR 1.011 und Erfassung eines Geschäfts- und Firmenwertes i. H. v. TEUR 249 im Rahmen der Verschmelzung deutlich gesunken. Positive Auswirkungen hatte die Verschmelzung auf den Bestand der liquiden Mitteln, der im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 990 gestiegen ist.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 30,8 % vermindert. Sie betragen zum Stichtag T€ 360. Dies entspricht 7,7 % der Bilanzsumme.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und

Jahresüberschuss.

Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt in der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den jeweils relevanten Stellen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist trotz Beeinflussung der Corona-Krise als gut zu bezeichnen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Herne über vier weitere Niederlassungen im deutschsprachigen Raum:

Bad Zwischenahn / Norddeutschland

Werl / Ostwestfalen / Mitteldeutschland

Zwickau-Lichtentanne / Ostdeutschland

Frankfurt (Homeoffice Standort / Rhein-Main)

Ulm / Süddeutschland

IV. Prognosebericht

Die Covid-19 Pandemie hat weiterhin wirtschaftliche Folgen bei vielen Unternehmen. Im Neukunden- und sogenannten Transaktionsgeschäft rechnen wir für 2022 mit weiteren Rückgängen.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Ukraine-Krise Einfluss auf die Geschäfte unserer Kunden haben wird und damit auf deren Investitionsbereitschaft in die IT-Infrastruktur.

Virtuelle Präsentationen und Meetings haben sich etabliert und finden Anerkennung.

Die Arbeit im Homeoffice für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in vielen Bereichen in denen keine Präsenz erforderlich ist in Form einer flexiblen Arbeitsplatzwahl umgesetzt. Präsentationen und Produkttraining sind inzwischen durchgängig auf Online-Seminare umgestellt.

Langfristige Service- und Wartungsverträge mit unseren Kunden und Strategien mit unserem Hauptlieferanten sorgen für eine Grundstabilität.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau. Durch optimiertes Kostenmanagement und margenträchtigere Projekte werden wir weiteren Kostensteigerungen entgegenwirken und erwarten für 2022 einen Jahresüberschuss von ca. 250 T€.

V. Chancen- und Risikobericht

In der voranschreitenden Digitalisierung sehen wir die wesentliche Chance unseres Unternehmens für den zukünftigen Erfolg. Im Zentrum jeder Digitalisierungsstrategie, zur Bewältigung der Herausforderungen in der Industrie, steht das digitale Produktmodell. Für die Erzeugung realisieren wir leistungsfähige Umgebungen sowie für den Schutz und die Bereitstellung von Unternehmenswissen und die Optimierung von Geschäfts- und Produktionswissen.

Der Einsatz von marktführenden Softwarelösungen und die einzigartige Kombination unserer CAD-, PLM- und IT-Lösungen sind dabei der Motor für den Erfolg unserer Kunden bei ihrer Digitalisierungsstrategie.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld und bei der Mitarbeiterrekrutierung.

Dem Risiko des sich verschärfenden Wettbewerbsumfelds treten wir zum einen durch einen Ausbau der Forschung und Entwicklung und zum anderen durch ein etabliertes Kostenmanagement entgegen. Bei der Mitarbeiterrekrutierung wollen wir als attraktiver moderner Arbeitgeber auftreten.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir bisher nur geringe Risiken die unseren Bestand gefährden, allerdings wird die sich momentan abzeichnende Weltwirtschaftskrise unsere weitere Expansion und Entwicklung beeinträchtigen.

 

Herne, 17. Juni 2022

gez. Norbert Assen

gez. Herbert Kleinewiese

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 1.232.258,83 1.775.095,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 534.918,50 366.477,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 523.364,00 341.806,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 11.554,50 24.671,50
II. Sachanlagen 430.252,00 364.355,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.252,00 364.355,00
III. Finanzanlagen 267.088,33 1.044.262,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.500,00 1.043.762,50
2. Beteiligungen 500,00 500,00
3. Sonstige Finanzanlagen 234.088,33
B. Umlaufvermögen 3.187.884,82 2.972.951,39
I. Vorräte 97.131,95 66.167,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.317.793,50 1.889.797,41
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 406.975,37 423.169,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 910.818,13 1.466.627,80
III. Wertpapiere 0,00 234.088,33
1. sonstige Wertpapiere 0,00 234.088,33
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.772.959,37 782.897,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 228.069,42 142.673,41
Aktiva 4.648.213,07 4.890.719,80

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 2.148.165,96 2.079.052,54
I. Gezeichnetes Kapital 353.500,00 353.500,00
II. Kapitalrücklage 4.742,00 4.742,00
III. Gewinnrücklagen 63.357,20 63.357,20
IV. Bilanzgewinn 1.726.566,76 1.657.453,34
B. Rückstellungen 1.164.102,01 1.182.876,44
C. Verbindlichkeiten 566.122,10 1.037.853,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 360.000,00 520.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 206.122,10 517.853,28
D. Rechnungsabgrenzungsposten 721.454,33 564.569,09
E. Passive latente Steuern 48.368,67 26.368,45
Passiva 4.648.213,07 4.890.719,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 9.208.498,69 8.050.368,19
2. Personalaufwand 6.546.801,36 5.172.856,10
a) Löhne und Gehälter 5.497.171,08 4.352.818,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.049.630,28 820.037,94
davon für Altersversorgung 151.628,66 88.631,60
3. Abschreibungen 281.924,53 305.772,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 281.924,53 305.772,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.755.709,83 1.804.491,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.615,72 3.928,14
davon aus verbundenen Unternehmen 990,99 849,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.115,65 36.947,78
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 17.615,65 20.188,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 276.105,08 233.926,83
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 47.275,42
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.000,22
8. Ergebnis nach Steuern 322.457,96 500.301,55
9. sonstige Steuern 3.344,54 9.908,20
Jahresüberschuss 319.113,42 490.393,35

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde entsprechend den Vorschriften des HGB bzw. den ergänzenden Vorschriften des AktG nach unveränderten Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt.

Die ISAP AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Zusätzliche Erläuterungen aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen

Verschmelzung

Aufgrund notariellen Verschmelzungsvertrages vom 20.07.2021, dem die beiden Gesellschafterversammlungen taggleich zugestimmt haben, wurde die ISAP Procim GmbH (übertragender Rechtsträger) am 03.08.2021 (Tag der Eintragung der Verschmelzung in das Register des aufnehmenden Rechtsträgers) auf die ISAP AG (aufnehmender Rechtsträger) verschmolzen.

(Rückwirkender) Verschmelzungsstichtag war der 01.01.2021.

Es wurden zum Verschmelzungsstichtag folgende Vermögensgegenstände und Schulden des übertragenden Rechtsträgers zu Buchwerten übernommen:

TEUR
Anlagevermögen 36
Umlaufvermögen 868
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 11
Rückstellungen 116
Verbindlichkeiten 18
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 19

Der das übernommene Nettovermögen i. H. v. TEUR 762 übersteigende Teil des bisherigen Beteiligungsbuchwerts der ISAP Procim GmbH i. H. v. TEUR 1.011 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert fortgeführt, der linear über 10 Jahre planmäßig abgeschrieben wird, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte.

Die ISAP Procim GmbH erzielte im Jahr 2020 Umsatzerlöse i. H. v. TEUR 2.326.

Der Materialaufwand betrug TEUR 1.165, Personalaufwendungen schlugen mit TEUR 706 zu Buche, Abschreibungen mit TEUR 22 und sonstige betriebliche Aufwendungen mit TEUR 157.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf TEUR 314, der Jahresüberschuss auf TEUR 220.

Umgliederung

Wertpapiere in Höhe von TEUR 234, die in gleicher Höhe im Vorjahr im Umlaufvermögen ausgewiesen worden waren, wurden in das Anlagevermögen umgegliedert. Die Wertpapiere sind nun dazu bestimmt, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht ISAP AG
Firmensitz laut Registergericht Herne
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Bochum
Register-Nr.: HRB 9136

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden bei Zugang pro-rata-temporis abgeschrieben.

Für selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 250, aber nicht mehr als EUR 1.000 betragen, wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertes bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens unter dem Wert liegt, der ihm am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurde diesem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko, für Zinsverluste und Skontoabzüge besteht eine Pauschalwertberichtigung, die aktivisch von den Forderungen abgesetzt wurde.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert in Euro aktiviert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 l HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "projected unit credit method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Heubeck-Richttafeln-GmbH, verwendet. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,98 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden nicht eingerechnet.

Die Verpflichtungen sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung beträgt EUR 972.426,00. Der beizulegende Wert des angelegten Vermögens beträgt EUR 272.571,80. Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 18.880,00 wurden mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 1.264,35 verrechnet. Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs 6 S. 1 HGB beträgt 94.710 EUR.

Verpflichtungen aus Deferred-Compensation-Vereinbarungen, die durch Vermögensgegenstände gesichert sind, wurden mit diesen verrechnet. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Der Zeitwert des Sicherungsvermögens beträgt EUR 1.658.504,56. Die Verpflichtungen bestimmen sich nach dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere und betragen auch EUR 1.658.504,56.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 ll HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Ertrag für eine Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern wurden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuern abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert.

Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden angesetzt:

Geschäfts- oder Firmenwert, resultierend aus der Verschmelzung der ISAP PLM GmbH, Werl, mit der ISAP AG (Verschmelzungsstichtag 01.01.2019)

Nutzungsdauer: 10 Jahre

Die damalige Schätzung orientierte sich an den wesentlichen Werttreibern, insbesondere der Dauer der Kundenbeziehungen.

Geschäfts- oder Firmenwert, resultierend aus der Verschmelzung der ISAP Procim GmbH, Lichtentanne, mit der ISAP AG (Verschmelzungsstichtag 01.01.2021)

Nutzungsdauer: 10 Jahre

Eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer war aufgrund des heterogenen Produkt- und Dienstleistungsportfolios der ISAP Procim GmbH nicht möglich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 61,9 (Vorjahr: TEUR 172,2) haben insgesamt TEUR 18,7 (Vorjahr: TEUR 21,1) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 407,0 (Vorjahr: TEUR 423,2) handelt es sich i. H. v. TEUR 290,2 (Vorjahr: TEUR 369,8) um solche aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 353.500,00 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
70.700 Stück Namensaktien zum Nennwert von je 5,00 353.500,00

Entwicklung der Kapitalrücklage

In die Kapitalrücklage wurde während des Geschäftsjahres kein Betrag eingestellt.

Es wird für das Geschäftsjahr auch kein Betrag entnommen.

Entwicklung der Gewinnrücklagen

a) Gesetzliche Rücklagen

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde durch die Hauptversammlung kein Betrag eingestellt.

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wird kein Betrag eingestellt.

Für das Geschäftsjahr wird kein Betrag entnommen.

b) Andere Gewinnrücklagen

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde durch die Hauptversammlung kein Betrag eingestellt.

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wird kein Betrag eingestellt.

Für das Geschäftsjahr wird kein Betrag entnommen.

Rückstellungen

Die sonstige Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen gegenüber dem Personal für Tantiemen, Provisionen, Prämien, Resturlaub, Ausgleichsabgaben und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 298,9) und für Gewährleistungen (TEUR 81).

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 250.000,00.

Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Pfandrechte an Depot und Tagesgeldkonten.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Latente Steuern

Die sich insgesamt (saldiert) ergebende Steuerbelastung wurde als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen.

Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Saldo zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung im Geschäftsjahr Saldo zum Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern EUR 151.992,70 EUR +40.128,82 EUR 192.121,52
Passive latente Steuern EUR 178.361,15 EUR +62.129,04 EUR 240.490,19

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 645.452,96.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer beträgt gem. § 267 V HGB 90, die sich wie folgt eingruppieren:

Geringfügig entlohnt Beschäftigte: 3
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 87
Summe: 90

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Dipl.-Ing. Norbert Assen Vorstand
Dipl.-Ing. Herbert Kleinewiese Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dipl.-Ing. Knut Wieczorek (Vorsitzender) Privatier Bochum
Dipl.-Ing. Edgar Assen (stellv. Vorsitzender) Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Stadt Herne Herne
Martin Schweinsberg Selbständiger Unternehmensberater Bochum

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

a) unmittelbare Beteiligungen

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
diprotec GmbH, Herne 70 % 92.769,76 195.621,42
INTALOGY GmbH, Herne 60 % -9.349,05 -62.784,41

Die Angaben zu Jahresergebnis und Eigenkapital beziehen sich auf den 31. Dezember 2020.

b) mittelbare Beteiligungen

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Blackmine GmbH Digital Solutions, Herten 50 % - 51.557,90 - 44.129,39

Die Angaben zu Jahresergebnis und Eigenkapital beziehen sich auf den 31. Dezember 2020.

Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorstand schlägt vor, einen Betrag i. H. v. 150.000 EUR als Dividende an die Aktionäre auszuschütten und den danach verbleibenden Rest-Bilanzgewinn i. H. v. 1.576.566,76 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift des Vorstands

 

Herne, 17. Juni 2022

gez. Norbert Assen, Vorstand

gez. Herbert Kleinewiese, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 209.326,08 2.796,55 10.725,43 201.397,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 539.444,99 249.203,19 0,00 788.648,18
748.771,07 251.999,74 10.725,43 990.045,38
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.806.783,33 266.998,79 201.115,72 1.872.666,40
1.806.783,33 266.998,79 201.115,72 1.872.666,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.043.762,50 0,00 1.011.262,50 32.500,00
2. Beteiligungen 500,00 0,00 0,00 500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 234.088,33 0,00 234.088,33
1.044.262,50 234.088,33 1.011.262,50 267.088,33
3.599.816,90 753.086,86 1.223.103,65 3.129.800,11
Abschreibungen
Stand 1.1.2021
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184.654,58 15.908,55 10.720,43 189.842,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 197.638,99 67.645,19 265.284,18
382.293,57 83.553,74 10.720,43 455.126,88
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.442.428,33 198.370,79 198.384,72 1.442.414,40
1.442.428,33 198.370,79 198.384,72 1.442.414,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.824.721,90 281.924,53 209.105,15 1.897.541,28
Buchwerte
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.554,50 24.671,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 523.364,00 341.806,00
534.918,50 366.477,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.252,00 364.355,00
430.252,00 364.355,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.500,00 1.043.762,50
2. Beteiligungen 500,00 500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 234.088,33 0,00
267.088,33 1.044.262,50
1.232.258,83 1.775.095,00

Bericht des Aufsichtsrats

Das Geschäftsjahr 2021 war weiterhin beeinflusst durch "Covid" bedingte Einschränkungen, die weiterhin innovative Ideen und Vorgehensweisen erforderten. Homeoffice für das Personal wird von den Mitarbeitern akzeptiert und umgesetzt. Jedoch konnten dadurch Ansteckungen nicht vermieden werden und krankheitsbedingte Ausfälle mussten kompensiert werden. Die bereits im Vorjahr vom Marketing entwickelten Konzepte, um online mit Interessenten und Kunden zu kommunizieren, wurden permanent verbessert und fanden Akzeptanz sowohl bei den Mitarbeitern wie vor allem auch bei den Kunden. Als weitere Aufgabe stellte sich die Integration der Procim GmbH in die AG. Diese konnte nun in 2021 vollständig umgesetzt werden. Technologische Innovationen wurden in gewohnter Professionalität der jeweils zuständigen ISAP-Mitarbeiter mit Unterstützung des Vorstandes der ISAP AG permanent und im Sinne der ISAP Kunden anwendergerecht umgesetzt.

Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Aufsichtsrat hat sich auch in 2021 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewidmet. Die Grundlagen für die Wahrnehmung dieser Aufgaben bildeten Sitzungen des Aufsichtsrates, an denen in der Regel Vorstandsmitglieder mit anwesend waren. Das Hauptaugenmerk galt dabei der Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes. Zwischen den Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat durch Übersendung von verschiedenen Unterlagen durch den Vorstand jeweils über die aktuelle geschäftliche Lage der Gesellschaft informiert.

Durch Vorlage von Jahresplanungen, Auftragsbestandslisten, Controlling Reporten und sonstigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die vierteljährlich vom Vorstand zur Verfügung gestellt wurden, hat sich der Aufsichtsrat über die Entwicklung der Gesellschaft aktuell in Kenntnis setzen können.

Der Vorstand berichtete außerdem ausführlich über die Entwicklung im Gesamtunternehmen und den einzelnen Teilbereichen.

Daten aus dem Jahresabschluss

Der Umsatz des Unternehmens betrug 16,22 Mio €. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung in Höhe von 1,28 Mio € oder 8,6 %. Der Materialaufwand erhöhte sich um 194 T€ oder 2,7 %. auf 7,349 Mio €. Die Personalkosten erhöhten sich um ca. 1,374 Mio € oder 26,6 % auf 6,547 Mio €.

Die Bankverbindlichkeiten sanken von 520 T€ um 160 T€ auf 360 T€. Die Gesamtverbindlichkeiten konnten von 1.038 T€ deutlich auf 566 T€ reduziert werden.

Der Jahresüberschuss beträgt 319 T€. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 35 % reduziert.

Der Aufsichtsrat stimmt dem durch den Vorstand vorgetragenen Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses in der Weise zu, dass ein Betrag in Höhe von 150.000 € an die Aktionäre ausgeschüttet wird und der darüberhinausgehende Betrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Zur Prüfung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen und daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB.

Der vorliegende Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 wurde von der Heisterborg Audit GmbH erstellt.

Mit Datum vom 17.06.2022 wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.

Aufsichtsrat und Vorstand wurden unmittelbar nach Beendigung der Prüfung über das Ergebnis unterrichtet.

Den schriftlichen Bericht über den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen.

Pflichtgemäß hat der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht 2021 ebenfalls geprüft.

Im Rahmen seiner Prüfungstätigkeit wurden ihm vom Wirtschaftsprüfer Fragen mündlich beantwortet. Einwendungen ergaben sich nicht.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss mit Datum vom 23.06.2022 gebilligt. Damit gilt er als festgestellt (§ 172 AktG).

 

Herne, 23.06.2022

Knut Wieczorek, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ISAP AG

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2022 festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss:

Die Hauptversammlung vom 23.06.2022 hat beschlossen, einen Betrag in Höhe von 150.000 Euro an die Aktionäre auszuschütten und den danach verbleibenden Rest-Bilanzgewinn in Höhe von 1.576.566,76 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ISAP AG, Herne

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ISAP AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISAP AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft, zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stadtlohn, den 17. Juni 2022

Heisterborg Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Tim Slaba, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wird in verkürzter Form dargestellt.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Abschluss.

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