Beteiligungsgesellschaften
Schollglas Technik GmbH Herford
Füllenbruchstraße 185, 32051 Herford, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Weiser seit 23.1.2026 | Prokura |
Ralf Mensing seit 7.11.2025 | Prokura |
Weidenbrück Carsten seit 27.2.2025 | Prokura |
Dirk Wortmeier seit 27.2.2025 | Prokura |
Guido Wilhelm Steimann seit 7.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schollglas Technik GmbH HerfordHerfordJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017A. BilanzAktivseite
B. Gewinn- und Verlustrechnung
C. Anhang 2017Allgemeine Angaben zum JahresabschlussAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Es werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abgänge wurden zu den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restbuchwerten ausgebucht. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei kam bei der Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten die Durchschnittsmethode zur Anwendung. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für den Bestand an Verschleißteilen wurde gem. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert gebildet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur BilanzAnlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird damit begründet, dass der ehemalige Gesellschafter-Geschäftsführer der erworbenen Hansa-Glas GmbH ab Kauf voraussichtlich noch weitere 15 Jahre mit seinem Know-How der Gesellschaft zur Verfügung steht. Mitzugehörigkeitsvermerk Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 8.533,52 (Vorjahr: EUR 1.104,11) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 5.068,62 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 309 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Namen der Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten an:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden TEUR 140 gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über das nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die Schollglas Technik GmbH Herford wird in den Konzernabschluss der Schollglas Invest-GmbH, Barsinghausen, einbezogen. Die Schollglas Invest-GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Gewinnveneendungsvorschlag Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 583.471,29. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, diesen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Herford, 4. April 2018 Schollglas Technik GmbH Herford gez. Ralf Ludewig gez. Guido Steimann gez. Dr. Heinrich Ostendarp Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schollglas Technik GmbH Herford für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 2. November 2018 Dipl.-Kfm. H. Schlüter, Wirtschaftsprüfer" Lagebericht 2017der Schollglas Technik GmbH HerfordI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Als Teil der Schollglas Unternehmensgruppe produziert die Schollglas Technik GmbH Herford Ein-scheibensicherheitsglas und vertreibt in geringem Umfang bearbeitetes Floatglas. Hauptsächlich produziert die Schollglas Technik GmbH Herford für die Möbelindustrie. Ein großer Teil der Produkte wird für unterschiedliche Anwendungen der umliegenden Küchenindustrie hergestellt. 2. Forschung und Entwicklung Forschung wird in unserem Unternehmen nicht betrieben. Wir verfügen in der Unternehmensgruppe über eine Technik- und Entwicklungsabteilung, die sich laufend mit neuen Verfahrens- und Prozessabläufen beschäftigt. Entwicklungsaufträge können gestellt und der Geschäftsführung der Holding zur Freigabe vorgelegt werden. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Jahr 2017 weiterhin in einer soliden Verfassung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2017 um 2,2% höher als im Vorjahr. Damit setzte die deutsche Wirtschaft das deutliche Wachstum aus den drei vorherigen Jahren fort (2016: +1,9%, 2015: +1,7% und 2014: +1,6%). Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts haben alle Wirtschaftsbereiche zur Belebung der deutschen Wirtschaft beigetragen. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2017 mit 44,3 Millionen abermals einen neuen Höchststand. Das waren rund 700.000 Personen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen sank von 2,7 Millionen im Jahr 2016 auf 2,5 Millionen im Jahr 2017. 1.2 Branchenentwicklung FlachglasNachdem der deutsche Flachglasmarkt im Jahr 2016 einen Anstieg von 2,1% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hatte, war im Jahr 2017 wiederum ein Wachstum zu verzeichnen. Nach den Angaben des Bundesverbands Flachglas schloss das Jahr 2017 mit einem Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr von 1,0 Prozent. So stieg der Gesamtmarkt von 2,56 Milliarden Euro auf 2,59 Milliarden Euro. Der Absatz und der Umsatz bei Floatglas stiegen demzufolge um ca. 0,8 Prozent bzw. um ca. 1,6 Prozent. Der Umsatz mit beschichtetem Glas ist 2017 um ca. 1,2 Prozent auf 299 Millionen Euro, der Absatz um 0,8 Prozent auf 43,0 Millionen Quadratmeter gestiegen. 1.3. GeschäftsfelderNach den Absatzrückgängen in den Jahren 2015 und 2016 war beim Einscheibensicherheitsglas geringer Anstieg um 0,1 Prozent zu verzeichnen. Der Umsatz hingegen stieg um 2,5% von 210 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 216 Millionen Euro im Jahr 2017. Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie ging im vergangenen Jahr leicht um 0,6% zurück und erreichte mit 17,9 Mrd. Euro annähernd das Rekordergebnis des Jahres 2016. Damit konnten die hiesigen Möbelhersteller den Trend der drei letzten Jahre nicht fortsetzen. Nach den Anstiegen in den Jahren 2014 bis 2016 war es nicht zu erwarten, dass auf diesem hohen Niveau in 2017 eine nochmalige Steigerung zu erwirtschaften war. Die Schollglas Technik GmbH Herford hat sich ähnlich wie der Gesamtmarkt für Einscheibensicherheitsglas entwickelt. Es konnte ein Anstieg der Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Ebenfalls konnte eine Erhöhung der Verkaufspreise erzielt werden, so dass der Umsatz über dem des Vorjahres liegt. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2017 auf TEUR 15.507 nach TEUR 13.855 im Jahr 2016. Trotz wiederum überproportional gestiegener Materialaufwendungen (+ 17,5 %) konnte das Rohergebnis um TEUR 692 auf TEUR 8.851 gesteigert werden. Obwohl sämtliche betriebliche Aufwandsposten anstiegen, konnte im Gegensatz zum Vorjahr auch das Betriebsergebnis gesteigert werden. Es erhöhte sich um TEUR 359 auf nunmehr TEUR 964. Dabei stiegen die Personalaufwendungen um TEUR 122 auf TEUR 4.116, die Abschreibungen um TEUR 5 auf TEUR 654 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 206 auf TEUR 3.117. Das Finanzergebnis fiel mit ./. TEUR 46 um TEUR 7 besser als im Vorjahr aus. Dies ist vor allem auf geringere Zinsaufwendungen zurückzuführen. Aus dem Betriebs- und Finanzergebnis ergibt sich somit unter Berücksichtigung der Ertrag- und sonstigen Steuern ein positives Jahresergebnis von TEUR 583. Damit liegt das Ergebnis um TEUR 262 über dem des Jahres 2016. 2.2 Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 583 gestiegen und beläuft sich zum Stichtag 31.12.2017 auf TEUR 2.565. Sämtliche Fremdmittel sind kurzfristiger Natur und setzen sich aus Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen und betrugen im Berichtszeitraum TEUR 4.221 nach TEUR 4.670 im Jahr 2016. Der Rückgang der Verschuldung ist vor allem auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme wird im Jahr 2017 mit TEUR 6.786 ausgewiesen und hat sich damit im Vorjahresvergleich um TEUR 134 erhöht. Der Buchwert des Anlagevermögens besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen sowie Sachanlagen und wird in der Bilanz mit TEUR 3.364 ausgewiesen, dies ist gegenüber dem Jahr 2016 eine Abnahme um TEUR 575. Somit beträgt der Buchwert des Anlagevermögens 49,5% der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen (einschl. RAP) wird mit TEUR 3.422 ausgewiesen. Die Vorräte beliefen sich auf TEUR 1.639 nach TEUR 1.369 im Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um TEUR 382 und werden zum Stichtag 31.12.2017 mit TEUR 1.271 - nach TEUR 889 im Vorjahr - ausgewiesen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die liquiden Mittel stiegen um TEUR 57 und betrugen zum Jahresende TEUR 501. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Hauptaugenmerk auf der Umsatz- und Rohertragsentwicklung sowie dem EBITDA. Die Umsatzerlöse stiegen dabei zum 31.12.2017 auf TEUR 15.507 (Vorjahr: TEUR 13.855). Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 714 gesteigert werden und lag bei TEUR 8.704 (Vorjahr: TEUR 7.990). Das EBITDA konnte um 22% gesteigert werden. Zum 31.12.2017 wurde ein EBITDA von TEUR 1.617 (Vorjahr: TEUR 1.254) erzielt. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird regelmäßig die Produktivität je eingesetzte Mitarbeiterstunde und die Leistung je Maschinenstunde betrachtet. Leider waren weder im Bereich der Mitarbeiter- noch bei der Maschinenproduktivität Verbesserungen in Bezug auf das Vorjahr zu verzeichnen. 4. Gesamtaussage Das Jahr 2017 hat sich bei Umsatz und Absatz wie geplant entwickelt. Sowohl die Absatz- als auch die Umsatzzahlen wurden erreicht bzw. übertroffen. Absolut konnte der Rohertrag gesteigert werden. Negativ haben sich die erhöhten Aufwendungen im Personalbereich und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewirkt. Die Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aktiv dem Wettbewerb gestellt und konnte dabei sogar eine Erhöhung der Verkaufspreise erreichen. III. PrognoseberichtIm Jahr 2018 soll die positive Entwicklung aus dem Jahr 2017 gestärkt und ausgebaut werden. Sowohl Absatz als auch Umsatz sollen weiter gesteigert werden. Belastend werden sich weiterhin die stark gestiegenen Basisglaspreise auswirken, die jedoch durch die Anpassung anderer Parameter abgefangen werden sollen. Für die folgenden Jahre rechnen wir trotz des zunehmenden Wettbewerbsdrucks mit einem moderaten Wachstum. Die Zukunftseinschätzungen des Ausbaugewerbes als auch der Möbelindustrie sind verhalten positiv. Der weiterhin erkennbare Trend hin zu höherwertigem Glas und mehr individuellen Lösungen sollte sich zudem positiv auf die Spannen auswirken. Die Gesellschaft wird im Jahr 2018 erneut in neue Geschäftsfelder investieren, um eine Ausweitung des Geschäfts in lukrative Nischen zu erreichen. Hier sollten deutlich bessere Margen zu erzielen sein, als in den heute bedienten Segmenten und Branchen. Darüber hinaus spielt der Werkstoff Glas ganz allgemein eine immer stärkere Rolle und gewinnt - auch aufgrund der in Folge des Klimawandels geänderten Anforderungen an Energieeinsparungen - zunehmend an Bedeutung. Mit den auf dem neuesten Stand der Technik befindlichen Fertigungsanlagen ist die Gesellschaft produktionsseitig in der Lage, annähernd alle Kundenwünsche zu erfüllen und in der geforderten Quantität und Qualität zu liefern. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Der zunehmende Wettbewerb, nicht nur in unserem Kerngeschäft, sondern auch auf unsere Abnehmer, wird sich verstärkt auf die Verkaufspreise auswirken. Die Margen werden unter Druck bleiben und den Absatz, gerade einfacher Produkte, erschweren. Die gestiegenen Basisglaspreise werden das Ergebnis maßgeblich beeinflussen. Die daraus resultierenden Umsatz- und Ergebnisrisiken sind in unsere Planung eingeflossen. Sollte sich darüber hinaus auch noch die Konjunktur eintrüben, könnten Umsatz- und Ergebnisrückgänge die Folge sein. 2. Chancenbericht Aufgrund unserer vielfältigen Geschäftstätigkeiten können wir Rückgänge in einzelnen Branchen mit Steigerungen in anderen Branchen bzw. Produktgruppen kompensieren. Die stark steigenden Basisglaspreise sollten auch bei den transformierten Produkten zu höheren Verkaufspreisen führen. Mit den auf dem neuesten Stand der Technik befindlichen Produktionsmitteln wird effizient gefertigt und wir können uns dem Preisdruck stellen. Ob dem alle Wettbewerber so gewachsen sein werden, bleibt abzuwarten. Neben einer effizienten Produktion bieten wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit. Mit diesen Werten hat unser Vertrieb langfristige Kundenbindungen aufbauen können und erwartet diese noch weiter zu festigen. 3. Gesamtaussage Etwaige Geschäftsrisiken werden ständig im Rahmen von Prozess- und Abweichungsanalysen überwacht. Bei der Risikobeobachtung und -bewertung werden die Risiken qualifiziert und quantifiziert. Auf der Grundlage eines stetig angepassten Szenarien-Kataloges werden Ansprechpartner benannt und mögliche alternative Gegenmaßnahmen sowie Überwachungsinstrumente beschrieben. Die Berichterstattung erfolgt monatlich an die Geschäftsführung. Die Risikolage der Gesellschaft zeigt sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Wesentliche neue Geschäftsrisiken sind in unserer Planung berücksichtigt. Die Aufgaben von Planung, Controlling und Rechnungswesen sind weiterhin eng verzahnt. Im Rahmen unserer Ein- bis Dreijahresplanungen werden auf Basis von unterjährigen Abweichungsanalysen, Hochrechnungen, detaillierten Produkterfolgs- sowie Kostenrechnungen und Produktionsdaten sowie -parametern kontinuierlich Geschäftsverläufe berechnet und hieraus, falls erforderlich, die notwendigen Maßnahmen abgeleitet. Von den verhalten positiven Erwartungen der Flachglasbranche werden wir, sofern sie denn eintreffen, profitieren können und unsere Stellung am Markt behaupten. Die Voraussetzungen dafür wurden in den letzten Jahren geschaffen. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter werden ein Übriges dazu beitragen. Als dauerhaftes Kontrollinstrument wird bei allen Geschäftsvorgängen strikt das Vier-Augen-Prinzip angewandt. Diese Maßnahmen haben sich als erfolgreich bewährt. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen, sonstige Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden generell unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Geschäfte in Fremdwährungen werden nicht getätigt. Ein wöchentlich aktualisierter Finanzplan, mit einem 52 Wochen Forecast, lässt uns evtl. Liquiditätsrisiken jederzeit frühzeitig erkennen. Investitionen werden ausschließlich aus dem laufenden Cash getätigt oder die Mittel werden vom Gesellschafter zur Verfügung gestellt. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Bedrohungen, sind nicht erkennbar. Existenzbedrohende Restrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. |
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