RUNWAY7. GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Petri seit 13.5.2020 | Prokura |
Christian Trips seit 4.2.2003 | Geschäftsführer |
Caroline Trips seit 4.2.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.36% | |
| 33.08% | |
| 5.64% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trips GmbHGrafenrheinfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die Trips GmbH, Grafenrheinfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trips GmbH, Grafenrheinfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trips GmbH, Grafenrheinfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 27. September 2024 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 30. Juni 2024Trips GmbH, GrafenrheinfeldRegistergericht Schweinfurt, HRB Nr. 487AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024Trips GmbH, Grafenrheinfeld
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Trips GmbH, Grafenrheinfeld1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Entsprechend Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, § 267 Abs. 1 und 2 HGB in der nach dem Inkrafttreten des Änderungsgesetzes geltenden Fassung bereits auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 anzuwenden. Danach gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren unverändert maßgebend. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte des Anlagevermögens werden mit den Einzelkosten und den angemessenen Teilen der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Die Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Dabei werden nur die Herstellungsvorgänge berücksichtigt, die in den nach dem 1. Juli 2010 beginnenden Geschäftsjahren begonnen wurden. Die planmäßig lineare Abschreibung erfolgte über die Nutzungsdauer von durchschnittlich zehneinhalb Jahren entsprechend der geschätzten Produktlebenszyklen. Zum 30. Juni 2024 waren die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte bereits komplett abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die steuerlichen Mehrabschreibungen im Sinne des § 254 HGB a. F. in Verbindung mit § 7g Abs. 1 und 2 EStG wurden und die erhaltenen Zuschüsse werden nach der indirekten Methode dargestellt und gemäß § 281 Abs. 1 und 2 HGB a. F. als Wertberichtigung in den Sonderposten mit Rücklageanteil bzw. den Sonderposten für Zuschüsse eingestellt. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde entsprechend dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in den Gewinnvortrag zum 1. Juli 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 3 EGHGB eingestellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Herstellungskosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Erhaltene Zuschüsse werden nach der indirekten Methode dargestellt und gemäß § 265 Absatz 5 Satz 2 HGB als Sonderposten für Zuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer bezuschusster Wirtschaftsgüter und in vollem Umfang bei Ausscheiden begünstigter Vermögensgegenstände. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik 2,0 % p. a., einer Rentensteigerung von 2,0 % p. a. und einem Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) von 1,84 % p. a. sowie einer Kündigungsrate von 0,0 %. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändete Rückdeckungsversicherung wurde mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden nicht verrechnet. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden zum jeweils niedrigeren oder höheren Anschaffungskurs oder Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen gegen Gesellschafter. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 478 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der Pensionsrückstellung sowie der sonstigen Rückstellungen zum 30. Juni 2024, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 29,125 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 54 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag von DM 50.000,00. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.835.522,94 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.336.499,40 abzüglich der auf der Gesellschafterversammlung vom 27. Mai 2024 beschlossenen Ausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen. Zum 30. Juni 2024 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 478. Diese entfällt auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände mit Buchwert in Höhe von EUR 1,00 sowie auf die Aktivierung latenter Steuern saldiert mit den passiven Steuern in Höhe von TEUR 478. Sonderposten für Zuschüsse Der Sonderposten für Zuschüsse mit einem Buchwert zum 30. Juni 2024 in Höhe von EUR 42.593,00 enthält Zuschüsse für Anlagegüter. Sofern es sich bei den bezuschussten Anlagegütern um abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt, erfolgt die Auflösung des Sonderpostens entsprechend der Nutzungsdauern und in vollem Umfang bei Ausscheiden der begünstigten Vermögensgegenstände. Im Geschäftsjahr wurden EUR 2.678,00 aufgelöst. Sie beeinflussten unter Berücksichtigung von Ertragssteuern das Jahresergebnis der Gesellschaft entsprechend. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden gemäß § 255 Absatz 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und in Höhe von TEUR 1.385 mit der dazugehörigen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 2.968) verrechnet. Die Zuführung zur Rückdeckungsversicherung betrug zum 30. Juni 2024 TEUR 147. Zum 30. Juni 2024 ergab sich für die Pensionsrückstellung ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 31 und eine Aufzinsung in Höhe von TEUR 52. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 30. Juni 2024 EUR -12.477,00. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.061 (Vorjahr TEUR 5.480) weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 1.240 (Vorjahr TEUR 2.123) durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vorräten und Vermögensgegenständen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 0,30 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten zum 30. Juni 2024, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 29,125 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsbürgschaften mit Valuta zum 30. Juni 2024 in Höhe von TEUR 1.809, aus nicht bilanzierten Anzahlungsavalen mit Valuta zum 30. Juni 2024 in Höhe von TEUR 369 sowie aus Vertragserfüllungsbürgschaften mit Valuta zum 30. Juni 2024 in Höhe von TEUR 999. Die Gesellschaft geht von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften sowie die Anzahlungsavale ausgesprochen wurden, gesichert ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge für Grundstücke und für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2035 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 175 enthalten. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus dem nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasing-/ Mietverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Bürgschaften sowie die Anzahlungsavale in den Haftungsverhältnissen unter entsprechender Angabe der Beträge ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden Rahmen-/ Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 9.250 gewährt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse (TEUR 3) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Passiva in Höhe von TEUR 34 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Passiva in Höhe von TEUR 56 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen aus der Auflösung/Zuführung latenter Steuern (TEUR 54). 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Herr Christian Trips, Schweinfurt Frau Caroline Trips, Schweinfurt Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Prokura Frau Melanie Petri, Michelau i. Steigerwald (Einzelprokura) Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.835.522,94 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.336.499,40 abzüglich der auf der Gesellschafterversammlung vom 27. Mai 2024 beschlossenen Ausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grafenrheinfeld, den 27. September 2024 Trips GmbH gez. Christian Trips gez. Caroline Trips Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024Trips GmbH, Hohe Heide 8, 97506 Grafenrheinfeld
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Trips GmbH, GrafenrheinfeldA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember- Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %). Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Das Tätigkeitsfeld der Trips GmbH umfasst den Gesamtprozess für Automatisierungslösungen von der Konzeption über das Engineering/Consulting, dem Schaltanlagenbau/ Schaltschrankbau, der Softwareentwicklung/SPS-Programmierung, Prozessvisualisierung/ Prozessautomatisierung, Supervising und die Inbetriebnahme im In- und Ausland bis hin zum Kundenservice sowie die entsprechenden Teilleistungen. Die Gesellschaft arbeitet überwiegend projektbezogen. Das Portfolio wird um Dienstleistungen für Cloudlösungen auf denen unsere Kunden arbeiten, cloudbasierte Artificial Intelligence Anwendungen, digitale Dashboards sowie Lösungen für Predictive Maintenance- und Argumented Reality Systeme für Service- und Wartungszwecke erweitert. Weiterhin wurden Lösungen für Energiemonitoring und Energieeffizienzsoftwarelösungen mit in das Portfolio aufgenommen. Die Trips GmbH ist ein branchenunabhängiger Anbieter, jedoch wurden die Einsatzgebiete auf vier Kategorien festgelegt: Prozessautomatisierung, Fabrikautomatisierung, Gebäudeautomatisierung sowie Digitale Transformation. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen u. a. aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Pharma/Chemie, Farben/Lacke, Zement/Kalk, Papier/Druck, Energietechnik/Umwelttechnik und der Automobilindustrie. Die Gesellschaft ist Siemens Solution Automation Partner und u. a. zertifiziert nach ISO 9001 sowie nach der ISO 14001 und ISO 45001. Trips hat sich zur Erhöhung der Nachhaltigkeit einem Footprintzertifikat zur CO 2 freien Produktion und einem Sedex Audit zur Nachhaltigkeit unterzogen. Somit ist Trips auch in Sachen Nachhaltigkeit bestens aufgestellt. Insgesamt hat die Firma Trips auf die richtigen Branchen gesetzt, wie z. B. Food & Beverage, Energieerzeugung/Energiegewinnung. Diese Branchen verzeichnen stetiges Wachstum. Der Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2023/2024 war positiv. Nach wie vor stehen die permanente Qualitätsverbesserung, stringente Preisbindung und Kundennähe, Umsatz-, Kosten- und Gewinnplanung sowie kurzfristige Reaktionen auf Abweichungen im Vordergrund. Die inflationsgetriebenen Preiserhöhungen durch die Lieferanten mussten aufgefangen werden. Zusätzlich hat der Fachkräftemangel einen erhöhten Aufwand für die Suche neuer Mitarbeiter mit sich gebracht. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 1.071 auf TEUR 21.850. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 313 auf TEUR 13.348 erhöht. Der Personalbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 5 Mitarbeiter auf 228 Mitarbeiter erhöht. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 501 auf TEUR 4.207 gestiegen. Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR 2.835 (Vorjahr TEUR 2.623) auf. Die Verschlechterung der Rohertragsquote von 49,7 % auf 47,3 % resultiert im Wesentlichen aus dem höheren Anteil der material- und fremdleistungsintensiven Umsätze sowie aus Preissteigerungen auf dem Beschaffungsmarkt. Die Eigenkapitalquote beträgt 47,4 % (Vorjahr 45,3 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 186 auf TEUR 1.513 verringert. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 3.239 auf TEUR 21.647 erhöht. Die Verringerung des Anlagevermögens resultiert aus Abschreibungen in Höhe von TEUR 297 und Anlagenbuchwertabgänge in Höhe von TEUR 8 denen laufende Zugänge in Höhe von TEUR 119 gegenüberstehen. Der Anstieg des Umlaufvermögens betrifft ausschließlich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +4.816). Gegenläufig haben sich die Vorräte (TEUR -287), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR -61) und die liquiden Mittel (TEUR -1.229) entwickelt. Die Rückstellungen sind um TEUR 1.589 auf TEUR 7.389 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 64 auf TEUR 1.583 verringert. Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 1.018 auf TEUR 2.030 gestiegen. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen für Urlaubs- und Weihnachtsgeld, für Sondervergütungen, für Garantieverpflichtungen und für bauliche Verpflichtungen. Gegenläufig hierzu haben sich die Rückstellungen für Überstunden, für ausstehende Rechnungen und für unterlassene Reparaturen und Instandhaltungen entwickelt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 419 auf TEUR 5.061 gesunken. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 3.001 auf TEUR 23.690. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 3.065 (Vorjahr TEUR 2.868). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Zum 30. Juni 2023 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 5.061. Im Geschäftsjahr wurden Rahmen-/Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 9.250 gewährt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 119 getätigt. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragssteuern. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als positiv zu beurteilen, auch wenn unsere Vorjahresprognosen nicht erreicht wurden. Das Rohergebnis und das Ergebnis lagen moderat unter unseren Vorjahresprognosen. B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein moderater Anstieg des Rohergebnisses und ein deutlicher Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr erwartet, da das Unternehmen die nächste Wachstumsstufe einleitet. In dem Geschäftsjahr 2024/2025 wird uns maßgeblich die Erhöhung der Löhne und Gehälter belasten. Die Projektdurchlaufzeiten werden bedingt durch die Lieferzeiten kürzer, kurzfristige Projektabwicklungen sind wieder möglich. Kundenläger können zurückgefahren werden. Die Auswirkungen der geopolitischen Lage in der Ukraine und im Gaza sind aktuell nicht komplett einschätzbar. Von den betroffenen Ländern Ukraine, Russland und Belarus sowie auch Israel und Libanon bestehen aktuell keine besonderen Abhängigkeiten, jedoch haben unsere Kunden dort viele Aufträge und es bleibt abzuwarten, ob Projekte gestoppt werden. Die Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Trips GmbH liegen in erster Linie in dem Fachkräftemangel, den es in den nächsten Jahren aufzufangen gilt, dass das geplante Wachstum umgesetzt werden kann. Es wurden Konzepte entwickelt, um Mitarbeiter aus der Welt nach Deutschland zu holen. Weiter legt die Gesellschaft ihren Fokus auf die eigene Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Die Trips GmbH bietet weiterhin die Möglichkeit zum dualen Studium (Verbundstudium Elektrotechnik) an. Den Kostenstrukturrisiken, bestehend aus der Entwicklung der Material- und Energiepreise (Verknappung der Rohstoffe), den hohen Fixkosten sowie dem Preisdruck auf der Verkaufsmarktseite wird intern begegnet mit einer zeitnahen kurzfristigen Erfolgsrechnung, der zuverlässigen Auftragsabwicklung, effizientem internen Controlling und der kontinuierlichen Optimierung der internen Arbeitsabläufe. Ferner wird entsprechende Marktpolitik mit Erschließung neuer Märkte, Einführung neuer Produkte, permanenter Qualitätsverbesserung, Hinzugewinnung neuer Kunden und Ausbau der Leistungen mit bestehenden Kunden betrieben. Chancen sehen wir insbesondere auf dem Absatzmarkt durch unser vielfältiges Portfolio. Durch unsere langjährigen und stabilen Kundenbeziehungen sowie durch unser Know-How sind die Sicherung der Marktanteile sowie ein solides Wachstum gewährleistet. Die Gesellschaft achtet konsequent auf pünktliche Zahlung und passt ihren Bedarf sowie die variablen Kosten durch die Projektorganisation kurzfristig und flexibel an, um die Liquidität sicher aufrecht zu erhalten. Zur Sicherstellung der Kapazitäten in Deutschland ist ein weitere Produktionsgebäude in Planung und soll im Jahr 2025 errichtet werden. Sowohl in Deutschland als auch in Polen sind Projekte aufgesetzt, die eine bessere Planung und Transparenz und damit eine Effizienzsteigerung nach sich ziehen werden. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Grafenrheinfeld, 27. September 2024 Trips GmbH gez. Christian Trips gez. Caroline Trips Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024Trips GmbH, Hohe Heide 8, 97506 GrafenrheinfeldDer Jahresabschluss wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt. Gewinnverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024Trips GmbH, GrafenrheinfeldDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.835.522,94 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.336.499,40 abzüglich der auf der Gesellschafterversammlung vom 27. Mai 2024 beschlossenen Ausschüttung in Höhe von EUR 1.000.000,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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