Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 120544
Vorher
APU Kurzzeitwohnraum UG (haftungsbeschränkt)APU Services UG (haftungsbeschränkt)APU Services GmbH
Eingetragen
7.11.2011
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von digitalen Geschäftsmodellen, die strategische Beratung sowie die Erbringung von Dienstleistungen aller Art, insbesondere die Beratung und Betreuung von IT- und E-Commerce-Projekten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefan Luther
seit 6.7.2018
Geschäftsführer
Nils Seebach
seit 14.11.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Etribes Group GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Etribes Connect GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Hamburg, HRB 120 544

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.421,00 28.443,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.768,17 4.768,17
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.526.826,00 2.887.802,00
2.549.015,17 2.921.013,17
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.774,00 331.014,00
2.782.789,17 3.252.027,17
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.562.427,29 3.555.169,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.844.504,93 704.274,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 288.170,61 514.029,27
5.695.102,83 4.773.473,08
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.198.662,74 1.577.805,88
6.893.765,57 6.351.278,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 240.371,28 225.883,10
9.916.926,02 9.829.189,23

PASSIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 34.471,00 34.471,00
II. Kapitalrücklage 32.741,00 32.741,00
III. Gewinnvortrag 4.833.678,24 4.275.388,96
IV. Jahresüberschuss 0,00 558.276,40
4.900.890,24 4.900.877,36
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 797.986,85
2. Sonstige Rückstellungen 744.249,99 374.741,58
744.249,99 1.172.728,43
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.978,33 11.880,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 726.872,85 887.296,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.229.438,55 1.168.950,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 286.496,06 1.678.446,52
4.1. davon aus Steuern 120.643,86 440.179,95
4.2 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.307,50 7.509,29
4.271.785,79 3.746.574,56
D. Passive latente Steuern 0,00 9.008,88
9.916.926,02 9.829.189,23

Amtsgericht Hamburg, HRB 120 544

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.572.356,20 20.643.185,37
2. sonstige betriebliche Erträge 178.230,73 1.131.031,02
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.747.839,40 -3.944.831,17
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.163.126,93 -10.778.451,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -1.209.898,58 -1.700.932,14
davon für Altersversorgung -7.785,86 -68.893,44
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -473.572,93 -507.468,97
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.146.745,09 -3.817.159,92
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.925,00 789,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.986,94 -26.150,01
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34.803,81 -441.705,21
10. Ergebnis nach Steuern -1.942.854,13 558.306,40
11. Sonstige Steuern -30,00 -30,00
12. Erträge aus Verlustübernahme 1.942.884,13 0,00
13. Jahresüberschuss 0,00 558.276,40

Amtsgericht Hamburg, HRB 120 544

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Etribes Connect GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB und hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die entsprechenden Vorgaben im HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem gesetzlichen Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) dargestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Wechsel vom Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) der vergangenen Jahre zum Gesamtkostenverfahren vorgenommen. Diese Änderung wurde aufgrund der ausschließlichen Präsenz der Adressaten des Jahresabschlusses in der DACH-Region durchgeführt. Dieser Wechsel wurde vorgenommen, da das Gesamtkostenverfahren in der DACH-Region gängiger und somit für die externe Berichterstattung adressatengerechter ist. Um die Vergleichbarkeit im Sinne des § 265 Abs. 2 HGB zu wahren, erfolgt im Abschnitt "IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung" dieses Anhangs eine Erläuterung wesentlicher Posten der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres (Umsatzkostenverfahren) zu wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres (Gesamtkostenverfahren). Von größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden beibehalten.

Mit Vertrag vom 22. September 2021 wurde die Pacemakers Digital Ventures GmbH, Berlin, auf die Gesellschaft verschmolzen. Verschmelzungsstichtag ist der 1. Januar 2021, 0:00 Uhr. Die Verschmelzung ist mit der Eintragung in das Handelsregister am 12. Oktober 2021 wirksam geworden. Die Gesellschaft hat als Anschaffungskosten für die durch die Verschmelzung übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden den Buchwert der untergehenden Anteile an der Pacemakers Digital Ventures GmbH angesetzt. Die Verteilung der Gesamtanschaffungskosten auf die anzusetzenden Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte anhand von Zeitwerten, deren Schätzung sich an den Buchwerten aus der Schlussbilanz der Pacemakers Digital Ventures GmbH zum 31. Dezember 2020 orientierte. Der dabei ermittelte positive Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst; er wird über zehn Jahre erfolgswirksam abgeschrieben.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten, die erworbenen immateriellen Anlagengegenstände sowie die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Gegenstände der Abnutzung unterliegen, werden die Zugangswerte um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Abschreibungsdauer orientiert sich an den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern und liegt zwischen 3 und 13 Jahren, für die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände zehn Jahre. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden gemäß der jeweils geltenden steuerlichen Regelung behandelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls zu Nennwerten bewertet worden.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Betrages passiviert worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem notwendigen Erfüllungsbetrag entspricht.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden grundsätzlich mit dem Kurs bei Ersteinbuchung erfasst. Die dazugehörigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger sind §§ 253 Abs. 1 Satz 1, 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Infolge der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unterliegt ein Betrag in Höhe von 19 TEUR einer Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB. Diesem Betrag steht ein Gewinnvortrag in Höhe von 4.834 TEUR (Vorjahr 4.275 TEUR) gegenüber. Eine Ausschüttungssperre besteht daher grundsätzlich nicht.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 85 TEUR) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich analog zum Vorjahr um sonstige Forderungen gegen Gesellschafter. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen um Forderungen aus Darlehen sowie um die Forderung aus Verlustübernahme im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Etribes Connect GmbH und der Etribes Group GmbH.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten 619 TEUR (Vorjahr 242 TEUR) und ausstehende Kostenrechnungen 119 TEUR (Vorjahr 127 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr 12 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem aber weniger als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 102,7 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 3.138 TEUR (Vorjahr 1.169 TEUR) um sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von 91 TEUR (Vorjahr 0 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 1.221 TEUR) Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem, aber weniger als fünf Jahren.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von 121 TEUR (Vorjahr 440 TEUR) aus Steuern und bestehen in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr 8 TEUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund des unter Abschnitt "I. Allgemeine Erläuterungen" erläuterten Wechsels vom Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) der vorangegangenen Geschäftsjahre hin zum Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) des zu berichtenden Geschäftsjahres, liegt eine Vergleichbarkeit i.S.d. § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB der Posten des zu berichtenden Geschäftsjahres 2023 mit den Posten des vorangegangenen Geschäftsjahres 2022 zunächst nicht vor.

Um die Vergleichbarkeit i.S.d. § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB und § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB herzustellen, erfolgt daher eine anpassende Darstellung der Vorjahreswerte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und eine Erläuterung zur Überleitung der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres nach dem Umsatzkostenverfahren zum Gesamtkostenverfahren.

Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlose 15.572 20.643
Materialaufwand -3.748 -3.945
Personalaufwand -9.373 -12.479
Abschreibungen 474 -507
Sonstige Ertrage und Aufwendungi -3.921 -3.153
Erträge aus Verlustübernahme 1943 0
Jahresüberschuss 0 558

Umsatzkostenverfahren gem . § 275 Abs. 3 HGB

2022
TEUR
Umsatzerlose 20.643
Herstellungskosten der zur Erzielung der Um satzerlöse erbrachten Leistungen -13.750
Vertriebskosten -542
allgemeine Verwaltungskosten -6.063
Sonstige Ertrage und Aufwendungi 270
Erträge aus Verlustübernahme 0
Jahresüberschuss 558

Beim Umsatzkostenverfahren des Vorjahres wurden die Aufwendungen, die zur Erzielung der Umsätze angefallen sind, den entsprechenden Umsätzen direkt gegenübergestellt (Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen). Aufwendungen, die nicht direkt der Erzielung der Umsatzerlöse zugeordnet werden können, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung gruppiert nach Funktionsbereichen (z. Bsp. Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten) dargestellt. Im berichtenden Geschäftsjahr erfolgt nun die Gruppierung der Aufwendungen nach Aufwandsarten gemäß dem Gesamtkostenverfahren (z. Bsp. Materialaufwand und Personalaufwand). Für die vergleichende Darstellung für das Vorjahr und für den Jahresabschluss des berichtenden Geschäftsjahres wurden die Sachkonten und deren Salden also nicht mehr Funktionsbereichen i.S.d. Umsatzkostenverfahrens zugeordnet, sondern den Aufwandsarten entsprechend des Gesamtkostenverfahrens.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr TEUR 4) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr TEUR 4) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ihrer Höhe nach außergewöhnliche Erträge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 865 TEUR) aus Weiterbelastungen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr 0 TEUR).

V. Sonstige Angaben

Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von 1.743 TEUR.

Zum Bilanzstichtag besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 1.000.000 EUR. Bürge ist die Etribes Connect, die für die Verpflichtungen der Etribes Group GmbH zur Verfügung steht. Eine Inanspruchnahme wird derzeit nicht für wahrscheinlich gehalten.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Nils Seebach, Geschäftsführer

Fabian Jakob Fischer, Geschäftsführer

Stefan Luther, Geschäftsführer

Christo Tobias Stamatis, Geschäftsführer

Karolin Sabine Junker de Neui, Geschäftsführerin

Die Geschäftsführer üben die Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Bezüge der Geschäftsführung im Jahr 2023 betragen 1.179 TEUR (Vorjahr 1.179 TEUR).

Die Gesellschaft hat 2023 durchschnittlich 80,3 (Vorjahr: 103,1) Mitarbeiter:innen (Angestellte) beschäftigt.

Vollzeit 69,6 (Vorjahr 99,6)
Teilzeit 10,8 (Vorjahr 3,5)

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft wird in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss ihres Alleingesellschafters, der Etribes Group GmbH, Hamburg, einbezogen. Mit dieser besteht mit Wirkung ab 1. Januar 2023 ein Gewinnabführungsvertrag.

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Schluss des Geschäftsjahres.

 

Hamburg, den 27. Juni 2024

Nils Seebach

Fabian Jakob Fischer

Stefan Luther

Christo Tobias Stamatis

Karolin Sabine Junker de Neui

Stand des Anlagevermögens am 31. Dezember 2023

Anschaffungs-und Herstellungkosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 110.187,34 0,00 0,00 110.187,34
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.768,17 0,00 0,00 4.768,17
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.609.754,07 0,00 0,00 3.609.754,07
3.724.709,58 0,00 0,00 3.724.709,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.481,41 10.197,93 137.843,17 687.836,17
4.540.190,99 10.197,93 137.843,17 4.412.545,75
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 81.744,34 11.022,00 0,00 92.766,34
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 721.952,07 360.976,00 0,00 1.082.928,07
803.696,41 371.998,00 0,00 1.175.694,41
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 484.467,41 101.574,93 131.980,17 454.062,17
1.288.163,82 473.572,93 131.980,17 1.629.756,58
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.421,00 28.443,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.768,17 4.768,17
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.526.826,00 2.887.802,00
2.549.015,17 2.921.013,17
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.774,00 331.014,00
2.782.789,17 3.252.027,17

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Etribes Connect GmbH ("Etribes Connect") hat ihren Unternehmenssitz in Hamburg, mit einem weiteren Standort in Berlin. Die Etribes Connect wurde 2011 gegründet. Neben Nils Seebach und Fabian Fischer hat sie drei zusätzliche Geschäftsführer:innen: Karolin Sabine Junker de Neui, Christo Tobias Stamatis und Stefan Luther.

Die Etribes Connect ist seit dem 1. Quartal 2022 eine Tochtergesellschaft der Etribes Group GmbH.

Die Etribes Connect ist eine der führenden umsetzungsorientierten Digitalberatungen Deutschlands und beschäftigte 2023 durchschnittlich 80,3 Mitarbeiter:innen (Vorjahr 103,1 Mitarbeiter:innen). Wie die meisten Unternehmensberatungen arbeitet die Etribes Connect in einer klassischen Projektstruktur mit den jeweiligen Kunden zusammen.

Die Etribes Connect ist ein Beratungsunternehmen in der DACH-Region, mit Fokus auf die Umsetzung von digitalen Lösungen. Im Berichtszeitraum verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang, der hauptsächlich auf das angespannte makroökonomische Umfeld zurückzuführen ist. Die herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussten die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Etribes Connect negativ und hatten zur Folge, dass im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse von 20.643 TEUR (Vorjahr) auf 15.572 TEUR (Geschäftsjahr) sanken.

Zu den Kunden der Etribes Connect zählen DAX-Unternehmen und Unternehmen aus dem Mittelstand, denen die Etribes Connect bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle hilft.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen des Markts

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Das Jahr 2023 war auch für die Etribes Connect geprägt von weltwirtschaftlichen Veränderungen, ausgelöst durch den Ukraine Krieg, der Energiekrise und Lieferkettenproblemen, sowie der steigenden Inflation und Kauf- und Investitionszurückhaltung im Markt. Die dadurch entstandenen Herausforderungen machten sich vor allem im laufenden Projektumfeld bemerkbar. Daneben hat die Etribes Connect die meisten Kundenbeziehungen stabil aufrechterhalten können und neue Kunden akquiriert.

Geschäftsverlauf

Die im oberen Teil erwähnten Herausforderungen führten dazu, dass die Verkaufsbemühungen im Allgemeinen und die Konvertierung von Angeboten durch das schwierige Geschäftsklima wesentlich länger dauerten. Der Markt verhielt sich zögerlich gegenüber Investitionen in neue Projekte. Die herausfordernde Marktlage resultierte in einer Anpassung der Kostenstruktur innerhalb des Geschäftsjahres.

Lage des Unternehmens

Die Etribes Connect war im Wirtschaftsjahr 2023 einem sehr herausfordernden Geschäftsklima ausgesetzt. Der für das Geschäftsjahr prognostizierte Umsatz von 20MEUR konnte durch die aktuelle wirtschaftliche Gesamtlage (Ukraine Krieg, Energiekrise, steigende Inflation, Lieferkettenproblemen und Kaufzurückhaltung) nicht erreicht werden. Die Geschäftsführung beurteilt trotz des herausfordernden Umfelds den Geschäftsverlauf 2023 als zufriedenstellend.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die maßgebenden finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaft sind Umsatz und EBITDA.

Ertragslage

Die Ertragslage war geprägt durch die wirtschaftliche Gesamtlage und hatte zur Folge, dass im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse zum Stichtag 31. Dezember 2023 um 5.071 TEUR, 24,6% (Vorjahr 1.351 TEUR, -6,1%) auf 15.572 TEUR (Vorjahr 20.643 TEUR) sanken, im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzrückgang ist unter anderem auf das allgemeine Geschäftsklima am Markt und ein dadurch erschwertes Neukundengeschäft zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse werden durch Kundenprojekte in den folgenden Bereichen erzielt: Digitale Strategieberatung, UX & UI Design und Implementierung.

Für das Geschäftsjahr 2023 erzielte die Etribes Connect einen handelsrechtlichen Jahresfehlbetrag (vor Verlustübernahme) in Höhe von 1.943 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 558 TEUR). Das EBITDA beträgt -1.517 TEUR (Vorjahr 1.533 TEUR).

Das Ergebnis im GJ 2023 ist im Vergleich gegenüber dem Vorjahr maßgeblich reduziert, da trotz des Umsatzrückgangs insbesondere der Aufwand für bezogene Leistungen, der Personalaufwand und die allgemeinen sonstigen Aufwendungen nicht in gleichem Maße gesunken sind. Der Personalaufwand der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr von 12.456 TEUR auf 9.338 TEUR gesunken. Aufgrund des Umsatzrückgangs wurden im Geschäftsjahr 2023 Maßnahmen ergriffen, um die Personalkosten entsprechend anzupassen. Die daraus resultierenden positiven Effekte auf das Ergebnis werden sich erwartungsgemäß ab dem Geschäftsjahr 2024 abzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG).

Finanz- und Vermögenslage

Die Gesellschaft verfügt über 1.199 TEUR (Vorjahr 1.578 TEUR) liquide Mittel zum Stichtag 31. Dezember 2023 und war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zum 31. Dezember 2023 stieg die Bilanzsumme der Etribes Connect um 88 TEUR auf 9.917 TEUR (Vorjahr 9.829 TEUR).

Das langfristige Anlagevermögen belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2.783 TEUR (Vorjahr 3.252 TEUR) und ist im Vergleich zum Vorjahr um 469 TEUR gesunken. Grund für die Entwicklung sind der Teilverkauf der Büro- und Geschäftsausstattung und laufende Abschreibungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag unterhalb des Vorjahresniveaus aufgrund der Optimierung des Forderungsmanagements.

Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus geringeren Ertragsteuerforderungen im Vergleich gegenüber dem Vorjahr.

Die Rückstellungen in Höhe von 744 TEUR sind im Vergleich zum Vorjahr (1.173 TEUR) gesunken. Sie beinhalten unter anderem Urlaubs- und Bonusvergütungen, Beiträge für Handelskammer und Berufsgenossenschaften und Buchführungskosten.

Die Verbindlichkeiten betrugen 4.436 TEUR (Vorjahr 3.747 TEUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die erhöhten stichtagsbedingten Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber der Etribes Group GmbH zurückzuführen, mit der eine Umsatzsteuerorganschaft besteht. Die Verbindlichkeiten setzen sich neben diesen Umsatzsteuerverbindlichkeiten hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Freelancerkosten, Lizenz- und Softwarekosten) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

Das Verhältnis der Verbindlichkeiten zur Bilanzsumme beträgt 43% (Vorjahr 38%). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht auf ca. 49% (Vorjahr 50%) gesunken.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Chancenbericht

Potenzielle Kollaborationen mit den hinzugekommenen Gesellschaften aus der Konzernstruktur eröffnen der Etribes Connect neue Möglichkeiten. Durch die Weiterentwicklung des Service Offerings und die Anpassung der Dienstleistungen an neu entstandende Kundenbedürfnisse kann die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und das Angebot an Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Darüber hinaus wird die Steigerung der Effektivität des Sales- und Marketing-Teams die Etribes Connect strukturiert zu einem stärkeren Neukunden- und Bestandskundengeschäft verhelfen.

Die Gesellschaft hat im laufenden und den vergangenen Geschäftsjahren verstärkt in Managementstrukturen investiert, welche unter anderem die Bereiche Finanzen, Sales und Projektmanagement umfassen. Ziel der Investitionen ist es, die bestehenden Prozesse und Strukturen nachhaltiger und effizienter aufzubauen, um langfristig Kosteneinsparungen zu erzielen.

Risikobericht

Die Etribes Connect bewegt sich im wirtschaftlichen Kontext und ist Teil der allgemeinen Konjunkturzyklen. Ein weiterer Abschwung, z. B. infolge des Ukraine-Kriegs, könnte die Nachfrage nach digitalen Produkten und Dienstleistungen weiter verringern und die Preissensibilität der Kunden erhöhen, was negative Auswirkungen auf das Geschäft des gesamten Etribes-Konzerns haben könnte. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurden im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2024 Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, um die Profitabilität zu stabilisieren. Trotz dieser Maßnahmen kann eine nachhaltige Verschlechterung der Geschäftslage nicht ausgeschlossen werden, was gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte nach sich ziehen könnte.

Verschärfte Wettbewerbsbedingungen der Digitalbranche, durch eine erhöhte Konkurrenz neuer Marktteilnehmer oder bestehende Konkurrenten, könnten das Wachstum der Etribes Connect hemmen.

Aktuell gibt es keine systemischen oder Klumpenrisiken im Umsatzbereich und es besteht keine Abhängigkeit von einem oder wenigen Schlüsselkunden.

Regulatorische Änderungen durch eine veränderte Gesetzgebung im E-Commerce-Bereich oder Steuerbereich werden aktuell nicht prognostiziert.

Generische Risiken aus dem Bereich Cyberkriminalität können nicht ausgeschlossen werden. Weitere Risiken aus Personal-, Forderungsausfällen oder Liquiditätsrisiken werden aktuell nicht gesehen.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Der Einsatz von Finanzinstrumenten wird im Rahmen des Risikomanagementsystems geregelt.

Liquiditätsrisiken entstehen, wenn die Etribes Connect nicht in der Lage ist, ausreichend finanzielle Mittel vorzuhalten oder zu beschaffen, um Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, die sich im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten oder der operativen Geschäftstätigkeit ergeben. Der Fortbestand des Unternehmens ist aufgrund der aktuellen Kapitalausstattung nicht gefährdet. Um das Working-Capital zu verbessern, setzt die Etribes Connect Factoring-Geschäfte ein. Dabei werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor verkauft. Dieses Finanzierungsinstrument ermöglicht es, kurzfristig Liquidität zu generieren und das Forderungsausfallrisiko zu minimieren. Es handelt sich dabei um echtes Factoring, bei dem das Ausfallrisiko auf den Factor übergeht.

Die Gruppe unterliegt keinen wesentlichen Zahlungsstromschwankungen, die sich z. B. aus saisonalen Abhängigkeiten des Geschäfts ergeben würden. Da die Gruppe weitestgehend nur im Euroraum operiert, ist die Gruppe nur bedingt den Auswirkungen von Währungsschwankungen ausgesetzt. Zinsniveaus können bei variabel verzinslichen Vermögensgegenständen und Schulden Schwankungen der Zahlungsströme hervorrufen.

Prognosebericht

Für 2024 und die Folgejahre geht Etribes Connect GmbH davon aus, dass die Nachfrage nach ihren Service Offerings wieder ansteigt. Die Digitalisierung ist nach wie vor ein Bereich, den Unternehmen weiter nachhaltig ausbauen müssen.

Im GJ 2024 erwartet die Etribes Connect einen Umsatz von ca. 17.202 TEUR. Die Gesellschaft plant ein EBITDA Ergebnis von 3.837 MEUR.

Wir erwarten, dass der prognostizierte Umsatz mit dem aktuellen Personalstamm erreicht werden kann. Weiterhin werden externe Dienstleister in das Projektgeschäft mit eingebunden.

 

Hamburg, den 27. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Beschluss der Gesellschafter der Etribes Connect GmbH

Wir, die Unterzeichnenden, sind die sämtlichen Gesellschafter der Etribes Connect GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 120544 und beschließen hiermit einstimmig, unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlichen und in der Satzung der Gesellschaft vorgesehenen Vorgaben für die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung mit allen Stimmen sowie unter ausdrücklicher Zustimmung aller Gesellschafter zu der Beschlussfassung außerhalb einer Gesellschafterversammlung Folgendes:

1.

Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wird mit einem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.833.678,24 festgestellt.

2.

Das Jahresergebnis in Höhe von EUR 0,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nexia GmbH wird mit der gesetzlich vorgesehenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2024 beauftragt.

 

Hamburg, 31.08.2024

Etribes Group GmbH

Nils Seebach

Anlagen:

Bilanz

GUV Anhang Lagebericht

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Etribes Connect GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Etribes Connect GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Etribes Connect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

S. Varughese, Wirtschaftsprüfer

C. Klug, Wirtschaftsprüferin

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