Bosch Global Software Technologies GmbH

Löwentorstraße 72, 70376 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 730601
Vorher
Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH
Eingetragen
22.7.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Herstellung, der Betrieb und der Vertrieb von Produkten, Komponenten und Systemen für digitale Anwendungen, einschließlich Hardware, Software oder softwarebasierten Leistungen, sowie die Erbringung von geschäftsbezogenen Dienstleistungen, insbesondere Beratungs- und Ingenieursleistungen, die Durchführung von Veranstaltungen und Schulungen und Telekommunikationsleistungen im Bereich digitaler Anwendungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Kaushik Sarkar
seit 23.9.2022
Geschäftsführer
Rajagopal Aravind
seit 3.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
95.00%
Bosch Global Software Technologies Private LimitedIND
5.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
23.750 €
95.00%
Bosch Global Software Technologies Private Limited
India
1.250 €
5.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1 Einleitung

Die Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH (RBEB) ist eine 100%ig Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH (RB) mit Sitz in Stuttgart. Hauptsächlicher Geschäftsinhalt ist der Vertrieb und die Lieferung von Dienstleistungen, Lösungen und Produkten im Bereich der IT, Produktentwicklung, Mobility Solutions, IoT und New Age Technologies. Die Kunden befinden sich überwiegend außerhalb der Bosch-Gruppe. RBEB ist für die Region Europa inklusive Russland und Türkei zuständig.

RBEB greift hauptsächlich auf die Ressourcen der Robert Bosch Engineering and Business Solutions Pvt. Ltd. (RBEI) sowie auf weitere Einheiten der Boschgruppe (z.B. CS, INST, ESC-RYPT) sowie externe Zulieferer zu.

2 Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hat sich im Laufe des Jahres 2019 merklich abgeschwächt. Die weltweite Automobilproduktion ist gegenüber Vorjahr um >5% zurückgegangen, der Bestelleingang im Maschinenbausektor ist ebenfalls gegenüber Vorjahr um >3% rückläufig. Das Wirtschaftswachstum in Europa blieb 2019 unterhalb 1,5%, der Ausblick auf 2020 und 2021 ist ebenfalls unterhalb 1,5%. Somit war das geschäftliche Umfeld im Jahr 2019 von genereller Vorsicht und erhöhtem Kostenfokus geprägt.

Die Kunden der RBEB sind schwerpunktmäßig im fertigenden Bereich tätig (Mobility, Maschinenbau, Investitionsgüter etc.). Nachhaltiges, wirksamen Kostenmanagement, Fokussierung auf eine schnelle Umsetzung der Kundenanforderung und besonderes Augenmerk auf einen schnellen Return on Investment (RoI) stehen bei unseren Kunden im Vordergrund.

Gerade in diesem Umfeld sind besonders Lösung, die die zentralen Geschäftsprozesse der Kunden unterstützen und optimieren gefragt. RBEB unterstützt ihre Kunden durch innovative und zukunftssichere Lösungen gepaart mit einem hohen Maß an Branchen- und nutzer-Know-How. Daraus ergeben sich auch einem verhaltenen wirtschaftlichen Umfeld Chancen, die RBEB besser als z.B. Mitbewerber mit einem spezifischen IT-Fokus nutzen kann.

3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Geschäftszahlen RBEB 2019

Geschäftsjahr 2019 Vorjahr 2018
Rohrergebnis 5,2m EUR 4,4m EUR
Davon durch ext. Kunden 4,1m EUR 3,1 m EUR
Davon RB interne Verrechnung 1,1m EUR 1,3 m EUR
Ergebnis (EBIT) +0,09% -0,15%
Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 31 27

Das Rohrergebnis in 2019 konnte gegenüber dem Vorjahr um 15% gesteigert werden. Dies wurde durch einen konsequenten Ausbau bestehender Kunden sowie verschiedenen Neuakquisitionen erreicht. Dies entspricht einem organischen Wachstum der Aktivitäten. Der Rohrergebnis bleibt von Projektgeschäft geprägt. Die Mehrheit der Aufträge hat eine Laufzeit kleiner 1 Jahr. Wiederkehrende Lizenzeinnahmen sowie mehrjährige Lieferverträge (z.B. Wartung und Support) stellen nur einen untergeordneten Teil dar.

Der Vertrieb wurde im Mittel durch sieben Mitarbeiter abgedeckt. Gerade im zweiten Halbjahr 2019 war der Vertrieb durch eine hohe Mitarbeiterfluktuation und damit verbunden offenen Stellen beeinflusst. Dies macht sich auf die Akquisetätigkeiten für 2020 bemerkbar. Neben dem Umsatz der RBEB sind die Vertriebsmitarbeiter auch für weiteren Umsatz in der Region Europa zuständig, der über die regionalen Bosch Geschäftseinheiten abgewickelt wird. Hierfür wird RBEB von RBEI für die Vertriebstätigkeiten entlohnt.

Zur Ablieferung der Kundenaufträge waren im Mittel 17 Mitarbeiter vor Ort bei den Kunden eingesetzt. Dies sind Experten in den jeweiligen Themen, die 100% beim Kunden eingesetzt sind. Sie stellen die Kundenschnittstelle dar und koordinieren der erfolgreichen Projektablauf mit RBEI und weiteren Zulieferern.

In der Verwaltung und Geschäftsführung waren vier Mitarbeiter beschäftigt. Drei weitere Mitarbeiter übernehmen die technische Betreuung und Beratung. Eine weitere Mitarbeiterin übernimmt im Auftrag von RBEI die Verwaltung von Vertragsappartements, die für kurzzeitige Aufenthalte von Mitarbeitern in Deutschland vorgehalten werden.

Die Mitarbeiter, besonders die vor Ort eingesetzten, sind größtenteils Expats von RBEI aus Indien die die für ein bis vier Jahre nach Deutschland kommen.

Zusammen mit den relevanten Umsätzen der vertretenen Geschäftseinheiten hat die Region Europa einen Umsatz von ca. 13,0m EUR in diesem Geschäftsfeld im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftet.

Zum 1. Oktober.2019 übernahm Dr. Edgar Hürfeld die Geschäftsführung von Herrn Raghavendra Krishnamurthy. Zweiter Geschäftsführer ist weiter Herrn Swaminathan K. Im September 2019 zog RBEB in neue Geschäftsräume in der Löwentorstrasse, Stuttgart Bad-Cannstatt um.

Die RBEB ist Teil des Finanz-Clearing-Systems (Cash-Pool) der RB, über das die benötigte kurzfristige Liquidität sichergestellt wird. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der RB.

Wir streben an eine nachhaltige und umweltfreundliche Arbeitsbedingung. RBEB als attraktiver Arbeitgeber und Partner ist ein wissensbasiertes IT-Dienstleistungsunternehmen in dem qualifizierten und motivierten Mitarbeiter sowie selbstständige Kundenberater, die wesentliche Grundlage für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg darstellen.

RBEB bietet seinen Mitarbeitern eine offene und teamorientierte Unternehmenskultur, die mit einer familienfreundlichen Personalpolitik, wie auch durch attraktive Zusatzleistungen unterstrichen wird. Wir arbeiten eng mit der Personalabteilung unserer Muttergesellschaft zusammen.

Die Gesundheit unseren Mitarbeiten geht vor. Wir haben schnell reagiert unseren Mitarbeiter von der Pandemie Corona (COVID-19) rechtzeitig zu schützen. Jedem eine Home-Office Möglichkeit zu geben und notwendigen Maßnahmen wie Maskenpflicht, Social Distancing und jegliche Maßnahmen, die dazu dienen könnten, die Verbreitung des Virus einzudämmen ergriffen. Darüber hinaus nehmen wir auch die Medizinische Präventionsangebote wie Grippeschutzimpfungen, Sehtests, Ergonomische Arbeitsplätze sowie entsprechende Beratung Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung den Werkarzt und HSE wahr.

RBEB Kundenberater als attraktive Partner agieren selbständig im Unternehmen und haben zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

In 2.Halbjahr 2019 sind wir in unserem hochmodernen Büro in Stuttgart umgezogen. Die ganzheitliche Gestaltung des Büros bietet attraktiven Arbeitsbedingungen, die kreatives, innovatives und produktives Arbeiten fördern und eingesetzte Ressourcen effizient nutzen. Was wird im Fachbegriff als IWC (Inspiring Working Condition) genannt wird bietet dem "Nutzer" die Wahlmöglichkeit auszusuchen, welches Arbeitsumfeld seiner aktuellen Aufgabe am besten entspricht. Dadurch kommt die Organisation in Bewegung, Austausch wird gefördert und Raum geschaffen für Performance, Kreativität, Vernetzung und Inspiration. Wir reduzieren dadurch unseren Energie-Verbrauch immense stark und leisten dadurch viel Beitrag zur Emmissionsreduzierung und Umweltverschönung.

4 Prognosebericht

Es zeigt sich weiterhin zunehmender Bedarf nach den Lösungen der RBEB. Die Kombination aus hohen Branchen- und Nutzer-Know-How, der flexiblen Projektgestaltung und der kosteneffizienten Ausführung mit einem hohen Off-Shore Anteil ist ein Erfolgsrezept.

Im Jahr 2020 wird einerseits die Pflege und der Ausbau der bestehenden Kunden wichtig sein. Hier steht "Delivery Excellence" im Vordergrund. Außerdem ist es unser Ziel, hier die breite unserer Aktivitäten auszubauen.

Zusätzlich definieren wir strategische Suchfelder (z.B. Connected Assets, HMI). In diesen Bereich ist ein zielgerichtetes und faktenbasiertes Vorgehen zur Identifikation und konsequenten Akquisition von Neukunden geplant.

Außerdem wird 2020 ein Stärken von RB internen Partnerschaften, z.B. Bosch.IO, BEG, CVO sowie die Zusammenarbeit mit ausgewählten externen Beratungsunternehmen, z.B. InFront , Consulting, BearingPoint und Branchenexperten an Bedeutung gewinnen.

Bei gleichbleibendem wirtschaftlichem Umfeld und Bedingungen können wir für 2020 von einem Wachstum im Bereich +10% bis +15% ausgehen.

5 Chancen und Risiken

Chancen für 2020 ff. ergeben sich aus der konsequenten Fokussierung des Portfolios, abgestimmt auf die regionalen Bedürfnisse. Dabei müssen wir verstärkt unsere Kompetenzen mit den Erfahrungen und Referenzen innerhalb und außerhalb der Bosch Gruppe in den Vordergrund stellen. Weitere Wachstumschancen ergeben sich aus skalierenden Lösungen und Produkten wie z.B. Phantom, iTraMS, Truefood, Pharmatrace etc.

Risiken ergeben sich neben dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld aus politischen oder sonstigen Umständen, die das Geschäftsmodel, das stark auf den Austausch von Mitarbeitern zwischen Indien und Europas angewiesen ist, behindern. Eine verzögerte Besetzung der offenen Vertriebsstellen sowie ein verzögerter Ausbau der lokalen technischen Ressourcen stellt ebenfalls ein Risiko dar.

Speziell bezogen auf die aktuelle "Corona"-Situation lässt sich sagen

Risiken entstehen aus den allgemeinen wirtschaftlichen Folgen (reduziertes Wirtschaftswachstum, Fokussierung der Firmen auf kurzzeitig "überlebenswichtige" Ausgaben etc.) sowie aus einer Beeinträchtigung durch reduzierte/verhinderte Reisefähigkeit (verminderte Kundenkontakte, Erschwerte Zusammenarbeit und Ablieferungen etc.)

Chancen ergeben sich kurzfristig aus dem erhöhten Sicherheitsbedarf (Maskenerkennung, Kontrolle des Social Distancing) sowie mittel- und langfristig aus bleibenden Veränderungen in den Anforderungen an unsere Umgebung (stabile und transparente Lieferketten, weiterentwickelte Co-Working und Co-Learning Plattformen etc.)

Existenzbedrohende Risiken sehen wir zurzeit nicht.

Mit unserem Geschäft wollen wir einen nachhaltigen und profitablen Beitrag zur Bosch Gruppe leisten. Neben dem Umsatz und Gewinn steht dabei auch die Ausrichtung hin zur IT und IoT Company im Vordergrund.

Wir versichern hiermit, diesen Lagebericht nach bestem Wissen angefertigt zu haben.

 

Stuttgart, 5. August 2020

Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH

Dr. Edgar Hürfeld, Geschäftsführer

Swaminathan K, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019
31.12.2018
Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.519 7.360
21.519 7.360
Umlaufvermögen
Vorräte
Handelswaren 0 170.263
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.534.851 4.687.416
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
davon gegen Gesellschafter € 314.749 (Vorjahr: € 22.041) 3.968.523 3.779.982
6.503.374 8.637.661
Rechnungsabgrenzungsposten 0 12.137
0 12.137
6.524.893 8.657.158

Passiva

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
Gewinnvortrag 8.133 8.133
33.133 33.133
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 114.367 15.413
Sonstige Rückstellungen 245.566 373.075
359.933 388.488
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.488 64.648
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon gegenüber Gesellschafter € 1.444.622 (Vorjahr: € 3.219.424) 6.119.041 8.170.143
Sonstige Verbindlichkeiten 10.298 746
6.131.827 8.235.537
6.524.893 8.657.158

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren € 3.430.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019
2018
Rohergebnis 5.216.554 4.382.212
Personalaufwand
Gehälter -2.840.159 -2.202.844
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -372.151 -276.544
davon für Altersversorgung € 137.728 (Vorjahr: € 84.682)
Abschreibungen auf Sachanlagevermögen -5.134 -6.987
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.641.497 -1.451.110
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 9.719 (Vorjahr: € 3.403)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.570 -18.056
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 1.823 (Vorjahr: € 477)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -328.804 -448.712
Ergebnis nach Steuern 15.239 -22.041
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne -15.239 0
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommene Verluste 0 22.041
Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Erläuterungen

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Das Registergericht befindet sich beim Amtsgericht in Stuttgart und ist unter der Nummer HRB Nr. 730601 eingetragen.

Von den größenabhängigen Erleichterungen wird Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach den handelsrechtlichen Bestimmungen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB oder zu dem niedrigen beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der Sonstigen Rückstellungen werden den erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung getragen. Sie werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, künftige Kosten- und Preissteigerungen werden einbezogen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der monatlich von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Rückstellungen des Personalbereichs enthalten im Wesentlichen Boni sowie nicht genommenen Urlaub, die als Sachleistungsverpflichtungen zu Vollkosten bewertet wurden. Insofern werden in die Bemessung des Jahresaufwandes je Arbeitnehmer grundsätzlich alle im Dienstverhältnis begründeten Entgelte einbezogen. Zur Ermittlung des Tagessatzes wird der Jahresgesamtaufwand durch die tatsächlich geleisteten Arbeitstage dividiert.

Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der "Projected Unit Credit-Methode". Die Anwartschaftsbarwerte werden nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Richttafeln 2018 G und unter Berücksichtigung zukünftig erwarteter Gehalts- und Rentensteigerungen sowie der erwarteten Mitarbeiterentwicklung ermittelt. Die wichtigsten versicherungsmathematischen Annahmen für die Bewertung sind der Rechnungszins von 2,71 % (VJ 3,21 %), ein durchschnittlicher Einkommenstrend von 3,00 %, ein Rententrend von 1,00 % bis 1,5 % und eine durchschnittliche Fluktuationsrate von 2,00 %. Der Rechnungszinssatz wurde als Schätzung zum Stichtag 31. Dezember 2019 auf Basis der Zinsinformationen per 31. Oktober 2019 und unter Annahme eines gleichbleibenden Zinsniveaus ermittelt. Der prognostizierte Zinssatz entspricht dem von der Deutscher Bundesbank veröffentlichen Zinssatz. Dabei wurde nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der verwendete Rechnungszins entspricht den neuen Regelungen in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB nach der Altersversorgungsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen sind.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Am Abschlussstichtag wurden diese zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der "Entwicklung des Anlagevermögens" zu entnehmen. Diese ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die ausschließlich kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 2.535 (VJ T€ 4.687). Die ausschließlich kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 3.969 (VJ T€ 3.780), darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.654 (VJ T€ 3.758) sowie Forderungen aus Ergebnisabführung in Höhe von T€ 0 (VJ T€ 22) und Forderungen aus Finanzclearing T€ 315 (VJ Verbindlichkeit aus Finanzclearing T€ 2.472).

3. Vorräte

Es wurden keine Vorräte im Berichtsjahr verzeichnet (VJ T€ 170).

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2019 T€ 25.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rückstellungen für ausstehende Prüfungsgebühren.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 6.119 (VJ T€ 8.170), darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von T€ 15 (VJ Forderung T€ 22) gegenüber der Robert Bosch GmbH. Die Verbindlichkeiten aus der steuerlichen Organschaft gegenüber der Gesellschafterin betragen insgesamt T€ 312 (VJ T€ 402).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den Sonstigen betriebliche Aufwendung sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 10 (VJ T€ 3) enthalten .

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position enthält Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 12 (VJ T€ 18). In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1,8 (VJ T€ 0,5) enthalten.

3. Einkommen und Ertragsteuern

Die Position Einkommen und Ertragsteuern beinhaltet Quellensteuern in Höhe von T€ 329 (VJ T€ 449).

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 31 Mitarbeiter (Vorjahr: 27) beschäftigt.

2. Geschäftsführun g

Als Geschäftsführer waren und sind bestellt:

Herr Dr. Edgar Hürfeld, Geschäftsführer im Bereich Finanzen (ab 01.10.2019).

Herr Raghavendra Rao Krishnamurthy, Geschäftsführer im Bereich Finanzen (bis 04.11.2019).

Herr Swaminathan Kalyanasundaram, Geschäftsführer im Bereich Vertrieb

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Folgejahr betragen zum Bilanzstichtag:

 

Mietaufwendungen T€ 218.

F. Konzernabschluss

Die oberste Muttergesellschaft, die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, stellt einen Konzernabschluss auf, der beim Bundesanzeiger einzusehen ist.

G. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtig worden, eingetreten.

 

Stuttgart, den 5. August 2020

Edgar Hürfeld, Geschäftsführer

Swaminathan Kalyanasundaram, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2019
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.853,51 19.292,83 0,00 0,00 73.146,34
53.853,51 19.292,83 0,00 0,00 73.146,34
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2019
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.493,03 5.134,03 0,00 0,00 51.627,06
46.493,03 5.134,03 0,00 0,00 51.627,06
Buchwerte
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.519,28 7.360,48
21.519,28 7.360,48

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 5. August 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marcus Nickel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 9. September 2020 festgestellt.

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