Klostermann Immobilien Verwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Kirchhausen seit 22.1.2025 | Prokura |
Klaudia Jordan seit 22.1.2025 | Prokura |
Ludger Dipl.-Ökonom Klostermann seit 27.6.2002 | Geschäftsführer |
Wilhelm Dipl-Ökonom Nierhoff seit 27.6.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klostermann GmbHGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Klostermann GmbH hat ihren Sitz in Gelsenkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 3630 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Bilanzkontinuität und der Gliederungs- und Bewertungsstetigkeit aufgestellt. Der Anhang enthält die vom Gesetz geforderten Pflichtangaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB werden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung änderten sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Gemäß § 265 Absatz 6 HGB wurde die Bezeichnung eines Bilanzpostens geändert (Posten A. I.). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB gegliedert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden (Ausnahme § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB). Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Absatz 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Vorräten erfolgte die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte überwiegend zu Herstellungskosten und die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte überwiegend nach der retrograden Methode, indem ausgehend von den Verkaufspreisen ein angemessener Abschlag für anteilige Verwaltungs- und Vertriebskosten, Fertigungszustand sowie Gewinnspanne abgesetzt wurden. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen, abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Der handelsrechtlichen Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, für noch nicht erbrachte Leistungen und für Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso wie die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Klostermann Service GmbH, Gelsenkirchen, deren Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 5.628.910,77, der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 1.014.387,19. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 72.555,71 (Vorjahr: EUR 319.964,49) gegen verbundene Unternehmen enthalten. Es wurden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB Rückstellungen für Pensionen mit dem beizulegenden Wert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.430 und Aufwendungen in Höhe von TEUR 40 mit Erträgen in Höhe von TEUR 15 verrechnet. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 417,50 (Vorjahr: EUR 4.186,93) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 334.746,65 (Vorjahr: EUR 814.512,24) enthalten. Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.116.443,98 (Vorjahr: EUR 4.995.490,20) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft hat zugunsten der Klostermann Immobilien GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen, eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 1.000 für ein Darlehen (valutiert zum Bilanzstichtag mit EUR 1,3 Mio.) übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im branchenüblichen Rahmen. V. Sonstige Angaben Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug im Geschäftsjahr 145 , davon 68 Angestellte und 77 gewerbliche Arbeitnehmer. Von der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 410 und den Gewinnvortrag von TEUR 7.428 auf neue Rechnung vorzutragen.
Gelsenkirchen, den 28. März 2024 gez. Klostermann, Geschäftsführer gez. Nierhoff, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 11. Dezember 2024. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Klostermann GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Leuchtwerbung/ Wegeleitsysteme, Bahnsteigausstattungen und alle damit im Zusammenhang stehenden Aktivitäten. Die wesentlichen Abteilungen zur Realisierung dieser Aktivitäten sind Vertrieb und Beratung, Konstruktion, Stahl- und Metallbau, Kunststoffverarbeitung, Lackierung, Elektro, Wartung und Montage sowie Lager und Logistik. Vom Firmensitz im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen aus werden die Geschäftsaktivitäten kontinuierlich weiterentwickelt. 2. Forschung und Entwicklung Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im branchenüblichen Rahmen an. Hierbei gewinnt die Entwicklung von projektspezifischen Datenbanklösungen eine immer größere Bedeutung. Es stehen aber nicht nur die Prozesse im Fokus, die als Kernkompetenzen des Unternehmens anzusehen sind, sondern auch neue technische Entwicklungen und neue Geschäftsfelder werden berücksichtigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem schwachen Anstieg der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 1,9 % in 2022, ist sie in 2023 in Deutschland preisbereinigt sogar um 0,3% gesunken, während sie im Euroraum noch um 0,5 % gestiegen ist. Gleichzeitig betrug die Inflationsrate in Deutschland durchschnittlich 5,9 % und fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Im Euroraum lag die Inflationsrate 2023 bei rund 5,4 %. Mit einem weiteren Abklingen der Inflationsrate wird für 2024 gerechnet. Nach wie vor ist der Lohnanstieg deutlich, aufgrund der ausgeprägten Arbeitskräfteknappheit. Unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit werden die Rahmenbedingungen für die Gesamtwirtschaft und damit auch für die Branche konkreter. Nicht nur für industrielle Großunternehmen, sondern auch für den Mittelstand und die Leuchtwerbebranche wird es immer wichtiger, nachhaltig zu arbeiten. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat sich in 2023 besser an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen können. Der Umsatz, lag zwar wie prognostiziert unter dem Vorjahr, blieb aber auf hohem Niveau. Die Ergebnislage hat sich positiv entwickelt. Nach wie vor spielt das Projektgeschäft eine wichtige Rolle, wobei die Energiewirtschaft noch immer eine herausragende Bedeutung hat. Investitionen erfolgen im Wesentlichen im Rahmen der Betriebsaufspaltung durch die Besitzgesellschaft. Der Fachkräftemangel ist anhaltend, sodass sich weitere Kapazitätserweiterungen im Personalbereich schwierig gestalten. Im Personalbereich wurden Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung umgesetzt. Aufgrund der immer größer werdenden Bedeutung des Nachhaltigkeitsthemas, hat sich das Unternehmen erfolgreich einem Nachhaltigkeitsaudit unterzogen. Bei der Erreichung von Klimazielen hat die Klostermann Group in Deutschland in 2023 mehr als 400 Tonnen CO 2 eingespart. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Die Ertragslage ist geprägt durch etwas niedrigere Umsätze, aber verbunden mit einem verbesserten Rohergebnis. Ausgehend von dem verbesserten Rohergebnis ergibt sich trotz Kostensteigerungen im Personalbereich ein positives Betriebsergebnis. Dieses Betriebsergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen.
Die Stammbelegschaft lag im Jahresdurchschnitt bei 145. b) Finanzlage Die im Unternehmen vorhandenen Finanzierungsinstrumente sind Forderungen und Cash-pooling mit der Klostermann Service GmbH. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag kurzfristige Festkredite, die im Folgejahr getilgt wurden. Des Weiteren stehen ausreichend Kreditlinien bei Kreditinstituten zur Verfügung. Die Gesellschaft konnte jederzeit vollumfänglich ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Rückgang ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, während sich auf der Passivseite vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten verringert haben. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist nach wie vor gut. Die Erhöhung der Quote ist auf den Jahresüberschuss und auf die niedrigere Bilanzsumme zurückzuführen. Fremdkapital ist in Form von kurzfristigen Verbindlichkeiten verbucht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bestandteil unserer Unternehmenssteuerung sind unsere tagesaktuellen Controllingtools und unsere monatlichen Auswertungen. Hieraus werden die Indikatoren für die finanzielle Leistung bestimmt. 5. Gesamtaussage Das Unternehmen hat die Zahl der Beschäftigten leicht erhöht. Das Rechnungswesen begleicht Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen möglichst unter Ausnutzung des Skontoabzugs. Es wird ein konsequentes Forderungsmanagement betrieben mit dem Ziel, Forderungen innerhalb der eingeräumten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen befindet sich aufgrund der guten Eigenkapitalquote in einer den Umständen entsprechend guten wirtschaftlichen Verfassung. Das Ziel der Geschäftsleitung ist, die Ertragslage weiter zu stabilisieren. III. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung 2024 der Leuchtwerbebranche ist noch immer schwer zu prognostizieren. Durch den Krieg in Osteuropa und die kriegerischen Konflikte im Nahen Osten sind neue Unsicherheiten entstanden, deren konkrete Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, auf die Leuchtwerbebranche und unser Unternehmen noch nicht in vollem Ausmaß zu erkennen sind. Trotz der breiten Kundenstreuung und unseres Produkt- und Dienstleistungsportfolios wird für 2024 nicht mit einer Umsatzsteigerung gerechnet. Die Auftragslage ist nach wie vor gut. Dabei spielen z. B. die Produktion von Dachmodulen für moderne Ladeparks im e-mobility Bereich oder auch Investitionen im Bahnsektor eine wichtige Rolle. Es wird erwartet, dass das Ergebnis sich leicht verschlechtern wird, durch weitere Preissteigerungseffekte auf den Beschaffungsmärkten und im Personalbereich. IV. Chancen- und Risikobericht Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten sowie der Fachkräftemangel spielen eine wichtige Rolle. Die breite Streuung des Kundenkreises verringert branchenspezifischer Rezessionen und damit einhergehender Nachfragerückgänge. Das Unternehmen hat einen Business Continuity Plan, um bei Notfällen reaktionsfähig zu bleiben. Um die IT-Sicherheit zu erhöhen und die Gefahren von Cyberattacken zu mindern werden Investitionen in die IT-Strukturen umgesetzt. Nach wie vor sorgt eine Cyber-Versicherung nicht nur für mögliche Schadensregulierungen nach Cyberattacken, sondern sie würde auch aktiv unterstützend im konkreten Fall eingreifen. Der weitere Ausbau eigener PV-Kapazitäten ist vorerst abgeschlossen. Hierdurch wurde eine weitere Verbesserung der CO 2 -Bilanz erreicht. Darüber hinaus wird das Unternehmen auch zukünftig ausschließlich Ökostrom nutzen. Mit Hilfe externer Spezialisten, werden Projekte zur Produktivitätsverbesserung in den Produktionsbereichen umgesetzt. Die Umsetzung hat in 2023 begonnen und wird 2024 fortgeführt. Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung soll das entsprechende Nachhaltigkeitsmanagement weiter verstärkt werden. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist jederzeit gesichert; es sind keine Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposten wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Um Ausfallrisiken bei Debitoren zu minimieren, verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen.
Gelsenkirchen, den 28. März 2024 gez. Klostermann, Geschäftsführer gez. Nierhoff, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klostermann GmbH, Gelsenkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klostermann GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klostermann GmbH, Gelsenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 6. November 2024 WWP
Weckerle Wilms Partner GmbH
gez. Hegemann, Wirtschaftsprüfer gez. Fischer, Wirtschaftsprüferin |
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