Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 250813
Vorher
MAS Vertriebsgesellschaft für Zerspannungstechnik mit beschränkter HaftungMAS Vertriebsgesellschaft für Zerspanungstechnik mit beschränkter Haftung
Eingetragen
22.9.1976
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist: Der Vertrieb von Produkten für die Zerspanungstechnik der metallverarbeitenden Industrie und die Fertigung von Problemlösungen im Bereiche metallverarbeitender Zerspanungstechnik insbesondere der Vertrieb zerspanungstechnischer Produkte der Firma MAS Maschinenbau AG, CH 9475 Seieven/Schweiz. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Mörk
seit 7.11.2007
Prokura
Steffen Schmigalla
seit 24.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

9 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 9 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
2
Germany
13.000 €
25.00%
4
Germany
13.000 €
25.00%
1.2
Germany
7.500 €
14.42%
1.3
Germany
7.500 €
14.42%
6
Germany
5.200 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAS GmbH

Leonberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Tätigkeit der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Produkten der Zerspanungstechnik der metallverarbeitenden Industrie und die Fertigung von Problemlösungen im Bereich metallverarbeitender Zerspanungstechnik, insbesondere der Vertrieb von eigenen Produkten sowie der Produkte der Sumitomo Electric Hartmetall GmbH, Willich.

Entwicklung Branchen-Situation

Presseinformation

"Nominal stieg der Umsatz der Präzisionswerkzeughersteller 2023 um 3 Prozent", so Stefan Zecha, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA, auf der Jahres-Pressekonferenz 2024 in Frankfurt am Main. "Das wäre eine positive Nachricht, wenn Inflation, Kostensteigerungen, Steuerlast und steigende Bürokratieaufwände den Gewinn nicht auffressen würden. Denn zu den bereits bestehenden wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Transformation und den Strukturwandel in den wichtigen Abnehmerbranchen kommen immer neue Krisen und nachteilige Rahmenbedingungen, die für viele Unternehmen mittlerweile existenzbedrohende Ausmaße angenommen haben", betont Zecha.

Umsatz und Auftragsentwicklung

2023 war noch durch Inflation und gestiegene Produktions - und Personalkosten geprägt.

Die anhaltende Flaute in der globalen Konjunktur ist auch in der Zulieferindustrie deutlich zu spüren.

Die Branche befindet sich inmitten der Transformation. Die Transformation braucht Dynamik, Richtung und Zuversicht. Die aktuelle Unsicherheit bewirkt genau das Gegenteil. Eine Belebung des Marktes wird erst ab dem zweiten Halbjahr 2024 erwartet.

Die MAS GmbH verzeichnete ein Umsatz Minus von 2,20 % im Vergleich zum Vorjahr.

Investitionen

Investitionen wurde im Bereich IT und einer Software basierten Planung getätigt. Für 2024 sind weitere Umstellungen und Aktualisierungen in der IT geplant.

Personal

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 39 Mitarbeiter beschäftigt und damit ein Mitarbeiter weniger als im Vorjahr.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 95 auf TEUR 14.481 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 69,8 % gegenüber 70,3 % im Vorjahr.

Die Erhöhung der Bilanzsumme ist mit jeweils TEUR 18 auf das Anlage- und Umlaufvermögen sowie einem Anstieg in Höhe von TEUR 59 auf den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen. Die Rückstellungen haben sich ge gen über dem Vorjahr um TEUR 99 reduziert mit gleichzeitigem Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 194.

Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 249 wurden im Wesentlichen durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Zum Ende des Geschäftsjahres ergibt sich ein Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 337, der sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 203 erhöht hat.

Die Verbindlichkeiten aus zwei Sale-and-Lease-back-Verträgen gegenüber dem Finanzdienstleistungsinstitut belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 0 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 79 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Tilgungen um TEUR 47 zurück gegangen.

Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 770 (im Vorjahr: TEUR 1.040) wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die MAS Holding GmbH, Leonberg, abgeführt.

Forschung und Entwicklung

Weiterhin liegt der Schwerpunkt in den Anwendungsbereichen Sonderwerkzeuge und der Weiterentwicklung von Semistandard-Werkzeugen sowie der Untersuchung neuer Technologien.

Der Fokus im Jahr 2023 lag in der Forschung und Entwicklung auf marktgerechte Produktentwicklung. Dies wird in 2024 fortgeführt.

Jede Produktentwicklung wird immer auf den ressourcenschonenden Einsatz von Ressourcen betrachtet.

Chancen und Risiken im Hinblick auf die künftige Entwicklung

Das Jahr 2023 war geprägt von hoher Inflation und einer wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit. Trotz niedrigerer Inflation bleiben diese Risiken bestehen. Die politische globalen Neuausrichtungen und deren Einflüsse lassen sich schwer beziffern und einschätzen.

Das politische Verhältnis zu China und der damit verbundenen Unsicherheiten mit erheblichen Risiken auf die Märkte bleibt bestehen.

Die im Jahr 2023 gestarteten Projekte im Bereich neuer Antriebstränge wurden auf Seiten der Automobilhersteller und deren OEM's nicht in den erwarteten Stückzahlen realisiert. Dies bestätigt auch die Unsicherheit der Verbraucher.

Die Gesellschaft ist den Risiken der allgemeinen Wirtschaftslage sowie Währungsrisiken ausgesetzt.

Die Gesellschaft ist keinerlei spezifischen Risiken wie z. B. Akquisition, Forschungs- oder Zinsrisiko ausgesetzt.

Chancen auf Umsatzsteigerungen sehen wir auf Grund unserer geplanten Erweiterung in den Bereichen Export und im speziellen mit dem Implementieren eines Webshops und Partnerportals. Die geplante Fertigstellung verschiebt sich von Ende 2023 auf Ende 2024. Die Arbeiten erweisen sich als umfangreicher als geplant.

Die Unsicherheit des Krieges in der Ukraine bleibt bestehen. Die Folgen der verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte ebenfalls.

Voraussichtliche Entwicklung

Das Unternehmen wird seine Strategie als innovativer Partner mit Standard und Sonderwerkzeugen für die zerspanende Industrie weiterverfolgen. Verstärkte Aktivitäten in Forschung und Entwicklung haben das Ziel, neue und innovative Produkte zu entwickeln, um sich damit der Marktentwicklung anzupassen. Im Jahr 2023 hatten wir wieder verschiedene Schulungen und Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt.

Die AMB als eine der wichtigsten Branchenmessen wird sicherlich im Jahr 2024 ein Jahreshighlight. Die Dreh- und Spantage in Villingen-Schwenningen, gefolgt mit verschiedenen Hausmessen bei Maschinenherstellen und Schulungen im MAS-Campus haben zur Kundenbindung und Markenstärkung beigetragen.

Der Fokus wird in der Erweiterung der Märkte bzw. Kundengruppen in BW und im Export liegen. Mit dem Ausbau des US-Marktes wird weiterhin eine Umsatzsteigerung angestrebt. Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten und der wirtschaftlichen Stagnation gehen wir von einer Seitwärtsbewegung aus.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 1.085.569,72 1.067.899,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 514.675,72 435.344,13
II. Sachanlagen 410.646,00 472.307,50
III. Finanzanlagen 160.248,00 160.248,00
B. Umlaufvermögen 13.210.045,85 13.191.916,40
I. Vorräte 3.590.790,49 3.471.848,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.251.693,64 9.555.082,84
III. Wertpapiere 30.559,51 30.559,51
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 337.002,21 134.425,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.878,02 126.488,57
Aktiva 14.481.493,59 14.386.304,60

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 10.113.219,86 10.113.219,86
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 10.061.219,86 10.061.219,86
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.749.056,00 1.848.313,00
C. Verbindlichkeiten 2.619.217,73 2.424.771,74
Passiva 14.481.493,59 14.386.304,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.150.654,94 10.500.022,11
2. Personalaufwand 4.940.683,45 4.871.873,29
a) Löhne und Gehälter 4.242.173,76 4.094.110,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 698.509,69 777.763,15
davon für Altersversorgung 167.306,86 265.469,16
3. Abschreibungen 226.218,75 240.779,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 226.218,75 240.779,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.269.630,03 4.392.134,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.513,69 87.303,94
davon aus verbundenen Unternehmen 140.267,78 90.155,24
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 81.331,38 32.672,38
davon an verbundene Unternehmen 10.048,56
7. Ergebnis nach Steuern 779.305,02 1.049.866,88
8. sonstige Steuern 9.408,00 9.526,00
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 769.897,02 1.040.340,88
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der MAS GmbH, Leonberg (Registergericht Stuttgart, HRB 250813), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Der Anhang ist unter Berücksichtigung größenabhängiger Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 HGB erstellt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Soweit der nach nachstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen.

Die in den immateriellen Vermögensgegenstände enthaltenen geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

1.2 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 20 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und deren Abgang unterstellt.

1.3 Finanzanlagen

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

2. Umlaufvermögen

2.1 Vorräte

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die in den Vorräten enthaltenen geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,00 % gebildet.

Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 5.215.693,59 (i.V. EUR 5.520.570,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7.344.830,52 (i. V. EUR 7.242.588,60), und es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 130.337,34 (i. V. EUR 127.471,26).

2.3 Wertpapiere

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bewertet.

3. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 57.759,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Aus dem Gewinnvortrag stehen somit für Ausschüttungszwecke nur EUR 10.003.460,86 zur Verfügung.

4. Rückstellungen

4.1 Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Bewertungsverfahren der PUC Methode (Project Unit Credit Method) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,50 % bei den Entgelten und von 2,00 % bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 57.759,00 (Unterschiedsbetrag).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Die Bewertung des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) erfolgt für den kongruenten Teil der Versorgungsverpflichtungen (gleichlaufende Zahlungsströme) unter Anwendung des Deckungskapitalverfahrens mit Passivprimat. Das Deckungsvermögen für den inkongruenten Teil ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

2023
EUR
Pensionsverpflichtung 3.835.451,00
Deckungsvermögen 2.675.445,00
Pensionsrückstellung 1.160.006,00
Deckungsvermögen 2.675.445,00

4.2 Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 415.125,00 (i.V. EUR 462.000,00) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.670.095,91 (i. V. EUR 1.295.246,36) enthalten. Letztere betreffen wie im Vorjahr in vollem Umfang Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

In den Verbindlichkeiten sind Forderungen in Höhe von EUR 9.667,56 (i. V. 147.444,08) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.266.592,73 (i. V. EUR 1.994.021,74) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 352.625,00 (i. V. EUR 430.750,00) eine Restlaufzeit über einem Jahr.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Finanzergebnis

Im Finanzergebnis sind in Höhe von EUR 62.352,00 (i. V. EUR 57.736,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:

2023 2022
EUR EUR
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 62.352,00 57.736,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 43.801,76 41.315,50
Zinsaufwand 18.550,24 16.420,50

2. Ergebnisabführung

Der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrag abgeführte Gewinn betrifft in voller Höhe verbundene Unternehmen.

D. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag eine 100 % Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB ab der MAS US, Inc., Simpsonville/USA.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 39 (i. V. 40).

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO für die sich aus der Organschaft ergebenden Steuern des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da die Schuldnerin ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachgekommen ist.

Zusätzlich bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von EUR 1.800.000,00 (i. V. EUR 1.800.000,00) aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaft gegenüber einem Kreditinstitut für Kredite eines verbundenen Unternehmens. Die Gesellschaft ist dabei mit zwei weiteren verbundenen Unternehmen Gesamtschuldner. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen aus den Kreditverträgen nicht nachkommen wird.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.007. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen in Höhe von TEUR 1.310 (i. V. TEUR 1.311) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gegenüber einer Beteiligungsgesellschaft besteht ein Gewinnabführungs-/ Verlustübernahmevertrag.

4. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Steffen Schmigalla, Stuttgart, Geschäftsführer

 

Jochen Schmigalla, Leonberg, Geschäftsführer

 

Mattias Bauz, Eberdingen, Geschäftsführer

5. Kredite gegenüber Organmitgliedern

An Geschäftsführer sind endfällige Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 125.000,00 gewährt worden. Das Darlehen in Höhe von EUR 100.000,00 wird mit dem geltenden 1- Jahres-Euribor plus 0,30 %-Punkte, mindestens 0,30 % p. a., verzinst.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.061.219,86 der in Höhe von EUR 57.759,00 ausschüttungsgesperrt ist, auf neue Rechnung vorzutragen. Das Jahresergebnis in Höhe von EUR 769.897,02 wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Leonberg, 10. Juli 2024

MAS GmbH

Geschäftsführung

Mattias Bauz

Jochen Schmigalla

Steffen Schmigalla

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.450.718,80 151.067,00 2.289,00 1.599.496,80
II. Sachanlagen 2.274.575,31 98.032,84 162.917,69 2.209.690,46
III. Finanzanlagen 160.248,00 0,00 0,00 160.248,00
3.885.542,11 249.099,84 165.206,69 3.969.435,26
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.015.374,67 71.734,91 2.288,50 1.084.821,08
II. Sachanlagen 1.802.267,81 154.483,84 157.707,19 1.799.044,46
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.817.642,48 226.218,75 159.995,69 2.883.865,54
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 514.675,72 435.344,13
II. Sachanlagen 410.646,00 472.307,50
III. Finanzanlagen 160.248,00 160.248,00
1.085.569,72 1.067.899,63

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MAS GmbH:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der MAS GmbH, Leonberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MAS GmbH, Leonberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollektives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Mergentheim, den 17. Juli 2024

Tilman Pahl, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

  • MAS Immobilien GmbH

    Selbe Adresse

    Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden

  • MAS Holding GmbH

    Selbe Adresse

    Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.