Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 600277
Eingetragen
28.11.1967
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und Vertrieb von Ausweistechnologien, Transpondermedien, Ausweiserstellungssystemen, entsprechender Software und Zubehör dazu, sowie Dienstleistung zur Veredelung von Ausweismedien (Codierung, Personalisierung etc.) und die Herstellung und der Vertrieb von technischen Uhren, Uhrwerken und Messgeräten sowie der Handel mit diesen Geräten und Zubehör dazu.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Heine
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Marco Reitze
seit 18.10.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
93.46%
6.54%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Smart Access Holding GmbH
Germany
255.711 €
93.46%
IDENTA Ausweissysteme GmbH
Germany
17.900 €
6.54%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IDENTA Ausweissysteme GmbH

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

IDENTA ist Hersteller und Personalisierer von multifunktionalen RFID-Medien (Karten, Schlüsselanhänger, Armbänder) in den unterschiedlichsten Technologieformen. Die Stärke unseres gesamten Teams liegt in der hohen Beratungskompetenz und in der Erarbeitung und schnellen Umsetzung von innovativen Lösungen für eine kundenindividuelle RFID-Medienproduktion.

Klassischerweise ist die Anwendung für RFID-Medien die Zutrittskontrolle, das Payment, die Zeiterfassung, die Mobilität und die Identifikation in einer immer stärker digitalisierten Welt. Nahezu in allen Branchen werden RFID-Medien eingesetzt, z.B. als Mitarbeiterausweis, ÖPNV-Ticket, Hotelkarte, Digital Key (Autoschlüssel), Schüler- und Hochschülerausweis, Charge-/Ladekarten, Eventtickets, Tankkarten, etc.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Hardwareentwicklungstätigkeiten sind im Bereich multifunktionaler Chipkarten mit verschiedenen Applikationen, wie z.B. Regiokarten oder Hochschulausweise mit zusätzlichen Anwendungen für den öffentlichen Verkehr, Kreditkarten sowie sonstigen Hybridtechnologien.

Im Softwarebereich entwickeln wir webfähige und mobile Personalisierungssysteme, Sicherheitsanwendungen, z.B. Fido 2 und Applikationen in Zusammenarbeit mit Kunden. Hardware- wie softwareseitig können wir auf die langjährige Erfahrung und das Wissen hochqualifizierter Mitarbeiter zurückgreifen. Insgesamt beschäftigen wir sechs Mitarbeiter in unserer Entwicklungsabteilung.

Wir arbeiten an einem Konzept und der Umsetzung einer CO 2 -neutralen Chipkartenproduktion. Der ökologische Fußabdruck der Kartenproduktion, sowie der Kartenmaterialien soll in einem kaufmännisch sinnvollen Maß weiter verbessert werden.

Die IDENTA hat sich der Entwicklung nachhaltiger RFID-Medien gestellt und die ECO Card light (patent pending) und ECO Card PET-G auf den Markt gebracht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesamtwirtschaft war im Jahr 2023 durch die Kriege in der Ukraine und Israel geprägt sowie erheblichen Energiepreissteigerungen, einer steigenden Inflation sowie anhaltender Probleme bei der Versorgung von Halbleitern und im Logistikbereich.

Durch die Pandemie sowie die Halbleiter- und Logistikkrise hat sich unsere Marktposition nachhaltig verbessert. Die Konkurrenz asiatischer Mitbewerber hat sich reduziert. Durch Rahmenbestellungen haben wir Chiptransponder in großen Mengen verfügbar.

2. Geschäftsverlauf

Wir können außerordentlich zufrieden auf das Geschäftsjahr 2023 zurückblicken, welches im Wesentlichen geprägt war von den Kriegen in der Ukraine und in Israel, den Nachwirkungen der weltweiten Corona-Pandemie, steigender Inflation, steigenden Energiekosten, längeren Lieferzeiten, Lieferengpässen im Halbleiterbereich sowie im Logistikbereich von erhöhten Kosten und verlängerten Transportzeiten aus dem asiatischen Raum.

Das Rohergebnis konnte mit TEUR 14.657 um beachtliche TEUR 3.308 gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 11.349 gesteigert werden. Die Personalaufwandsquote ist, bedingt durch den enormen Anstieg der Gesamtleistung, von 19,9 % auf 16,6 % sehr stark gesunken. Im Jahresdurchschnitt beschäftigen wir zum Bilanzstichtag sieben Arbeitnehmer mehr als im Vorjahr, was komplett auf den gewerblichen Bereich zurückgeht.

Das Finanzergebnis liegt mit TEUR -126 unter dem Ergebnis des Vorjahres von TEUR -60. Grund hierfür sind die gestiegenen Zinsaufwendungen.

Auf der Kostenseite ist der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung von 54,3 % auf 56,3 % angestiegen. Die Abschreibungen sind mit TEUR 510 um TEUR 16 höher gegenüber den TEUR 494 aus dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (bereinigt um neutrale Aufwendungen) sind im Verhältnis zur Gesamtleistung konstant bei 7,6 %.

Trotz der schwierigen Gesamtlage im Rahmen des Ukraine-Krieges, der Nachwirkungen der Corona-Krise, der Materialknappheit im Halbleitermarkt sowie der insgesamt steigenden Kosten konnte ein sehr gutes Jahresergebnis von TEUR 3.966 (Vj. TEUR 2.839) erzielt werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a. Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen liegen im Verkauf der RFID-Medien. Ausweiskarten und Schlüsselanhänger waren für 93,9 % der Umsatzerlöse verantwortlich. Der restliche Anteil entfällt auf kundenspezifische Softwarelösungen (v.a. im Bereich Personalisierung), Nachtwächter-Kontrolluhren sowie Handelsware in Form von Ausweiszubehör.

Unsere Beschäftigungslage ist als sehr gut zu bezeichnen.

Die starke Umsatzsteigerung geht auf zusätzliches Projektgeschäft zurück, welches im Wesentlichen auf private, nationale und internationale Ausschreibungen zurückgeht.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen (idealerweise nach Abzug von Skonto) und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten von 11,1 % auf 5,5 % der Bilanzsumme gesenkt werden, absolut gesehen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Geschäftsjahr um TEUR 527 zurückgegangen.

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die liquiden Mittel haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des Jahresergebnisses stark erhöht (TEUR 4.129 gegenüber Vorjahr TEUR 469). Zudem konnten die Lagerbestände trotz des deutlich gestiegenen Umsatzes um TEUR 609 reduziert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.299 getätigt, die mit TEUR 122 auf das immaterielle Anlagevermögen, hier insbesondere auf eine Erweiterung der Produktionssoftware, und mit TEUR 1.177 auf das Sachanlagevermögen, hier insbesondere auf neue Produktionsmaschinen und diverse Betriebsausstattungen entfallen.

c. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote konnte von 58,0 % im Vorjahr auf 60,6 % im Geschäftsjahr gesteigert werden.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag pro Mitarbeiter und den Cashflow heran. Die Anzahl der Mitarbeiter ermitteln wir ohne Berücksichtigung der Geschäftsführer und der Auszubildenden. Im Berichtsjahr 2023 zählen wir 102 Mitarbeiter (Vorjahr 95). Der Rohertrag pro Mitarbeiter konnte von TEUR 119 auf TEUR 143 wesentlich gesteigert werden. Die Prognose des Vorjahres konnte damit aufgrund der oben beschriebenen Umsatzentwicklung deutlich übertroffen werden.

Den Cashflow ermitteln wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Im Vergleich zum Jahr 2022 ist der Cashflow von TEUR 3.165 auf TEUR 4.403 gestiegen. Auch hier wurde die Prognose des Vorjahres aufgrund der o.g. Umsatzentwicklung deutlich übertroffen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung unseres Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren.

Für 2024 wird ein Umsatzwachstum von ca. 5 % angestrebt, was bei gleichgebliebenen Kosten zu einer Steigerung des Rohergebnisses auf ca. TEUR 15.351 führen würde. Der Rohertrag pro Mitarbeiter soll auf TEUR 150 steigen. Der Cashflow soll sich auf über TEUR 5.000 erhöhen.

Es bleibt weiterhin abzuwarten, in welcher Form die aktuellen Krisen (kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine, Israel und dem Nahen Osten sowie Inflation, Halbleiter und Energie) sich auf die Gesamtkonjunktur und speziell unsere Branche auswirken wird.

Direkte Auswirkungen auf unser Geschäft durch die Kriege in der Ukraine und Israel erwarten wir derzeit nicht. Durch die Installation einer größeren PV-Anlage konnten die Strompreisrisiken für die Zukunft deutlich gesenkt werden. Wir gehen davon aus, dass wir 50 % des benötigten Stroms jährlich selbst erzeugen können.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Mit Notartemin vom 24.01.2024 haben, aufschiebend bedingt auf die Zustimmung der Kartellbehörden in Deutschland und Österreich, der Zustimmung wichtiger Kunden sowie der Umsetzung der neuen Kreditverträge für die Holding, die Gesellschafter der IDENTA ihre Anteile in die Holding Smart Access GmbH eingebracht. Der Gesellschafterkreis der Smart Access GmbH setzt sich zusammen aus 30 % der Altgesellschafter sowie jeweils 35 % der VR Equitypartner GmbH (Frankfurt) und der AGC Verwaltungs- und Management GmbH (Wien). Zum Berichtszeitpunkt war die Anteilsübertragung noch nicht umgesetzt.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die aktuellen Krisen (Kriege in der Ukraine und Israel, Inflation, weltweite Verschuldung) werden die weltweite Konjunktur deutlich abschwächen und dadurch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

In Folge der Corona-Krise ist zunehmend ein Engpass in der Halbleiterbranche entstanden, welcher auch weiterhin für die kommenden Geschäftsjahre 2024 und 2025 anhalten wird. Auch bei unseren Lieferanten ist dieser Trend weiterhin spürbar durch längere Lieferzeiten im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Krise. Die Materialdisponierung ist deutlich komplexer geworden. Es ist mit weiterhin hohen Lagerhaltungskosten zu rechnen.

Ein weiteres branchenspezifisches Risiko liegt in der Versorgungssicherheit der Transponder. Die Produktionsanteile in Asien innerhalb der Lieferkette (Wafer, Chip, Weiterverarbeitung Transponder) sind sehr hoch und bergen somit entsprechende politische Risiken.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich tendenziell gesunken sind.

Wir haben die durch die Corona-Krise entstandenen Umsatzeinbrüche durch die Teilnahme an großen, auch internationalen Ausschreibungen, kompensiert.

Gewonnene Ausschreibungen, wie beispielsweise aktuell das Deutschland-Ticket, versprechen weiteres Zusatzgeschäft.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht bzw. kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die Chancen liegen aktuell im Wesentlichen an der weiteren Zunahme von digitalen Prozessen und Anwendungen, welche zu deutlich steigenden Transaktionen im RFID-Bereich führen werden.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch entsprechende Qualitätskontrollen durch.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in erster Linie durch die globalen Krisen (Kriege in der Ukraine und Israel, Verschuldung) und deren weitreichenden Folgen für die Gesamtwirtschaft, der aktuell gestiegenen Inflation, der Binnenkonjunktur in Deutschland sowie dem derzeitigen Produktionsengpass bei den Halbleitern. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie unserer guten Marktposition sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Sonstige Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Darlehen bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko besteht ein Liquiditätsplan, der je nach Notwendigkeit im monatlichen bzw. wöchentlichen Rhythmus mit den erforderlichen Geldaus- und Geldeingängen einen transparenten Überblick vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Villingen-Schwenningen, 13. Februar 2024

IDENTA Ausweissysteme GmbH

Geschäftsführung

Christina Haller

Fritz Jäckle

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.278.384,82 3.656.317,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 227.256,00 242.372,00
II. Sachanlagen 3.964.816,17 3.185.961,68
1. Grundstücke und Bauten 2.182.448,68 2.182.840,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.236.918,00 661.749,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.802,00 341.372,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.647,49 0,00
III. Finanzanlagen 86.312,65 227.983,41
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 61.846,74 61.846,74
B. Umlaufvermögen 14.147.067,20 10.208.840,24
I. Vorräte 7.249.723,31 7.858.627,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.768.642,07 1.881.656,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.128.701,82 468.555,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.462,83 39.925,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.455.914,85 13.905.082,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.182.880,36 8.066.503,74
I. Gezeichnetes Kapital 255.711,00 255.711,00
II. Kapitalrücklage 455.715,00 455.715,00
III. Gewinnvortrag 6.505.077,74 4.515.808,98
IV. Jahresüberschuss 3.966.376,62 2.839.268,76
B. Rückstellungen 4.049.772,92 2.844.429,91
C. Verbindlichkeiten 3.223.261,57 2.994.148,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.016.423,39 1.543.429,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.455.914,85 13.905.082,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.657.426,08 11.349.168,03
2. Personalaufwand 5.526.450,24 4.790.200,57
a) Löhne und Gehälter 4.740.453,77 4.062.130,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 785.996,47 728.070,34
3. Abschreibungen 509.629,55 493.975,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 509.629,55 493.975,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.881.743,87 2.053.590,41
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.602,44 4.711,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.101,85 64.840,40
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.630.484,83 1.095.922,06
8. Ergebnis nach Steuern 3.983.618,18 2.855.350,25
9. Sonstige Steuern 17.241,56 16.081,49
Jahresüberschuss 3.966.376,62 2.839.268,76

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die IDENTA Ausweissysteme GmbH hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter Nr. HRB 600277 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, welche zwischen 3 und 10 Jahren betragen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für die Abschreibungen von Gebäuden werden Nutzungsdauern zwischen 10 und 50 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen 2 und 25 Jahren abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand verbucht. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Die Vorräte werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener Marktzinssatz von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind unverändert mit 2 % p.a. eingerechnet. Die Fluktuation wird unverändert alters- und geschlechtsabhängig mit 4,5 % p.a. berücksichtigt. Für einen Teil der Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungen, die an die Pensionsberechtigten verpfändet sind; die Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen in der Bilanz nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 66). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB.

Die übrigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der ggf. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. Langfristige Rückstellungen werden, sofern vorhanden, mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert zum Finanzergebnis erläutert.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (bei Aktivposten) oder höher waren (bei Passivposten).

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der IDENTA AG, Uster, Schweiz. Das Eigenkapital der IDENTA AG beträgt zum 31. Dezember 2022 TCHF 196, das Jahresergebnis 2022 beträgt TCHF -104.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 16) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 127 (Vj. TEUR 357).

3. Rückstellungen

In der vorliegenden Bilanz wurden folgende Beträge verrechnet (in TEUR):

Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 1.702
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen -392
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellungen) 1.310

Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen entsprechen den Anschaffungskosten.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Beträge verrechnet (in TEUR):

Zinsaufwand aus Abzinsung von Pensionsrückstellungen 32
Aufwand aus dem Rückdeckungsvermögen 1
Ausweis im Zinsaufwand 33

Der sich aus den geänderten Bewertungsvorschriften ergebende Unterschiedsbetrag im Zeitpunkt der Erstanwendung des HGB in der Fassung der BilMoG beträgt TEUR 489. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß im Berichtsjahr 1/15, also TEUR 33 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 33.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 2.396 (Vj. TEUR 1.841) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 827 (Vj. TEUR 1.153) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon in Höhe von TEUR 153 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 189 (Vj. TEUR 390) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 827 (Vj. TEUR 1.153) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 60).

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 1.016 durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Maschinen und maschinellen Anlagen besichert.

5. Außerbilanzielle Geschäfte

Zum 31. Dezember 2023 wurde ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringvertrages abgetreten, dies dient der kurzfristigen Finanzierung der Gesellschaft. Der Bilanzausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dadurch um TEUR 1.381 verringert.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.137. Diese enden zwischen 2024 und 2027.

7. Derivative Finanzinstrumente

Bei den eingesetzten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich ausschließlich um Zinsbegrenzungsgeschäfte im Zusammenhang mit Darlehensverbindlichkeiten in der Form von Höchstsatz-Vereinbarungen (Rate Cap Agreement) mit Laufzeiten vom 5. März 2010 bis 1. Januar 2028. Es liegt eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB vor.

Zum Stichtag lag der beizulegende Zeitwert des Zinscaps bei TEUR -0,4; der Zeitwert wurde anhand allgemeiner Bewertungsmodelle ermittelt und entspricht der Höhe des abgesicherten Risikos. Die bei Abschluss bezahlten Prämien mit einem Nominalwert (= einbezogener Wert) von TEUR 462 werden zum Stichtag in Höhe von TEUR 16 unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Nachdem die Sicherungswirkung für das Zinsänderungsrisiko aufgrund des bestehenden micro hedges zu bejahen war, wurde auf eine Abschreibung der Anschaffungskosten auf den niedrigeren Wert zum Stichtag verzichtet.

Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Sicherungszeitraum vorausichtlich in vollem Umfang aus, weil die Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch die Zahlungen im Zinscap abgesichert werden. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Term-Match"-Methode verwendet.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR -52 (Vj. TEUR 21) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB aus der Zuführung des Anpassungsbetrags für die Pensionsrückstellung nach BilMoG i.H.v. TEUR 33.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 15) sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Auf unsere Ausführungen zur Saldierung mit Erträgen/Aufwendungen im Bereich des Deckungsvermögens unter IV. 3. wird verwiesen.

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 77
Angestellte 25
102

2. Angabe zu den Organmitgliedern

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung sind die folgenden Personen bestellt:

Frau Christina Haller, Kauffrau

Herr Fritz Jäckle, Kaufmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Mit Notartemin vom 24.01.2024 haben, aufschiebend bedingt auf die Zustimmung der Kartellbehörden in Deutschland und Österreich, der Zustimmung wichtiger Kunden sowie der Umsetzung der neuen Kreditverträge für die Holding, die Gesellschafter der IDENTA ihre Anteile in die Holding Smart Access GmbH eingebracht. Der Gesellschafterkreis der Smart Access GmbH setzt sich zusammen aus 30% der Altgesellschafter sowie jeweils 35% der VR Equitypartner GmbH (Frankfurt) und der AGC Verwaltungs- und Management GmbH (Wien). Zum Berichtszeitpunkt war die Anteilsübertragung noch nicht umgesetzt.

 

Villingen-Schwenningen, 13. Februar 2024

IDENTA Ausweissysteme GmbH

Geschäftsführung

Christina Haller

Fritz Jäckle

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 6.963.341,35 1.299.209,04 221.778,32 8.040.772,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.642.010,42 121.880,00 0,00 1.763.890,42
II. Sachanlagen 5.093.347,52 1.177.329,04 80.107,56 6.190.569,00
1. Grundstücke und Bauten 2.788.317,29 73.507,14 0,00 2.861.824,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.474.520,33 786.801,47 11.200,00 2.250.121,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 830.509,90 189.372,94 68.907,56 950.975,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 127.647,49 0,00 127.647,49
III. Finanzanlagen 227.983,41 0,00 141.670,76 86.312,65
Anteile an verbundenen Unternehmen 61.846,74 0,00 0,00 61.846,74
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 3.307.024,26 509.629,55 54.266,56 3.762.387,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.399.638,42 136.996,00 0,00 1.536.634,42
II. Sachanlagen 1.907.385,84 372.633,55 54.266,56 2.225.752,83
1. Grundstücke und Bauten 605.476,61 73.899,14 0,00 679.375,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 812.771,33 211.631,47 11.199,00 1.013.203,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 489.137,90 87.102,94 43.067,56 533.173,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.278.384,82 3.656.317,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 227.256,00 242.372,00
II. Sachanlagen 3.964.816,17 3.185.961,68
1. Grundstücke und Bauten 2.182.448,68 2.182.840,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.236.918,00 661.749,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.802,00 341.372,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.647,49 0,00
III. Finanzanlagen 86.312,65 227.983,41
Anteile an verbundenen Unternehmen 61.846,74 61.846,74

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IDENTA Ausweissysteme GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDENTA Ausweissysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDENTA Ausweissysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Villingen-Schwenningen, 13. Februar 2024

Wirtschaftsrevision Süd GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Walter, Wirtschaftsprüfer

Wedam, Wirtschaftsprüferin

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