Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 101516
Eingetragen
24.1.1978
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und SystemenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von hydraulischen Geräten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anja Blain
seit 16.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Elbinger Straße 25, 74078 Heilbronn
150.000 €
50.00%
Elbinger Straße 25, 74078 Heilbronn
150.000 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blain Hydraulics GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr und Jahresabschluss 2023

der Geschäftsführung der Firma Blain Hydraulics GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Firma Blain Hydraulics ist einer der größten Hersteller von Aufzugssteuerungsventilen für Hydraulikaufzüge.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere frequenzgeregelten Ventile und servogeregelten Ventile werden vom Markt sehr gut angenommen. Wir werden in diesem Bereich die Fertigungskapazitäten weiterhin ausbauen und die Abläufe sowie die Produkte weiter optimieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich nach IWF-Angaben im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser entwickelt, als dies prognostiziert worden war. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Probleme in den Wertschöpfungsketten konnten im Jahr 2023 weitgehend beseitigt werden und auch die Verwerfungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten infolge des Ukrainekrieges nahmen allmählich ab. Dennoch war das Jahr 2023 eines der wachstumsschwächsten Jahre der letzten drei Jahrzehnte.

Die weltweite Inflationsrate lag mit 6,8 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,8 %.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % verringert. Grund für diese Entwicklung waren die nach wie vor hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen sowie ein Nachfragerückgang im In- und Ausland.

Die Entwicklung der Aufzugsindustrie weltweit ist durch verschiedene Faktoren geprägt. Während die Branche in den letzten Jahren an Bedarf gewonnen hat, sind die Herausforderungen durch hohe Lebenshaltungs- und Energiekosten sowie ein ansteigendes Zinsniveau gestiegen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Auftragslage ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Der Auslandsanteil der Umsätze ist nahezu unverändert bei ca. 95 %. Kundenverschiebungen hin zu Konkurrenzunternehmen haben sich im Geschäftsjahr in größerem Umfang nicht ergeben und sind auch künftig nicht zu erwarten, da wir eine restriktive Preispolitik verfolgen und unsere Produkte am Markt bestens eingeführt sind.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Auftragslage für die weiteren Jahre weiterhin uneingeschränkt gut ist; eine Auslastung der Kapazitäten ist derzeit gewährleistet. Umweltschutzauflagen werden, soweit erforderlich, beachtet.

b) Produktion und Beschaffung

Im Geschäftsjahr wurden unverändert Ventile in verschiedenen Größen produziert. Änderungen ergeben sich hier für die nähere Zukunft nicht, die Produktionsgruppen hängen vom Verwendungszweck der Ventilsteuerungen ab. Aufgrund entsprechender Vorproduktion sind wir auch jederzeit in der Lage, kurzfristige Lieferzeiten einzuhalten.

Lieferengpässe, wie im vorherigen Geschäftsjahr, hat es 2023 nicht mehr gegeben. Diese Engpässe konnten wir aufgrund vorausschauender Lagerhaltung und Lagerkapazitäten abfangen. Preiserhöhungen bei der Materialbeschaffung auf dem Aluminium- und Stahlmarkt konnten wir durch einen Material- teuerungszuschlag auf unsere Verkaufsprodukte kompensieren. Da die Materialpreise auf dem Weltmarkt wieder zurückgegangen sind, konnten wir dann Anfang 2024 den Materialteuerungszuschlag streichen.

c) Ertragslage

Beim Rohertrag ist ein leichter Rückgang von 0,6 % zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen durch die Veräußerung von Finanzanlagen beeinflusst und liegen um 13 % unter Vorjahr.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr infolge einer gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern deutlich erhöht. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen auf Vorjahresniveau. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus im Vorjahresvergleich deutlich geringeren Aufwendungen aus der Veräußerung von Finanzanlagen.

Das Finanzergebnis liegt deutlich über Vorjahr. Beim Ergebnis vor Steuern ist ein Anstieg um 82 % und beim Jahresergebnis um 55,9 % zu verzeichnen.

d) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Firma ist nach wie vor positiv.

Größere stille Reserven im Sachanlagevermögen sind nicht vorhanden, da der Betrieb in gepachteten Räumen betrieben wird. Es besteht eine so genannte steuerliche Betriebsaufspaltung.

Das Vorratsvermögen hat sich im aktuellen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 17% verringert, was im Wesentlichen auf Anpassungen in der Einkaufspolitik zurückzuführen ist. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung wurden bestehende Lieferantenbeziehungen kritisch überprüft, um Einkaufskonditionen, Lieferzuverlässigkeit und Preisstrukturen zu bewerten. Durch diese Analyse konnten Einsparpotenziale identifiziert werden, die unter anderem einen möglichen Lieferantenwechsel zu günstigeren Anbietern einschließen. Diese Maßnahmen führten zu einer Optimierung der Lagerhaltung.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 95,9 % um 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 95,2 %.

Bei den Verbindlichkeiten ist insbesondere ein Rückgang bei den Kundenanzahlungen zu verzeichnen.

e) Finanzlage

Sämtliche finanzielle Verpflichtungen können aus eigenen Mitteln bestritten werden. Die Liquiditätslage ist positiv.

f) Investitionen

Unsere Produktionsanlagen befinden sich in gutem Zustand. Regelmäßige Wartungen und Ersatzinvesti- tionen werden getätigt. Ältere Maschinen werden wir weiterhin sukzessive durch modernere ersetzen.

Beträchtliche Investitionen, um Produktions- und Fertigungsprozesse zu optimieren, die Qualität der Produkte zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken, wurden in den Jahren 2023, 2024 und 2025 getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen im Jahr 2023 beliefen sich auf 1,2 Mio. EUR.

Vorhandene freie Geldmittel führen wir regelmäßig unserem Wertpapierbestand zu.

g) Personalbereich

Die Gesamtzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt 109 Mitarbeiter. Die Zahl der Aushilfen betrug hiervon 37 Mitarbeiter. Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen werden nach Bedarf durchgeführt.

Auftragsspitzen werden durch vermehrte Einsätze von Aushilfen/Zeitpersonal oder durch Schichtarbeit aufgefangen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung haben wir den Rohertrag sowie das Jahresergebnis definiert.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein.

Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023 sehr zufrieden. Der Rohertrag sowie das Jahresergebnis entsprechen den geplanten Werten.

Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs in den darauffolgenden Jahren 2024 und 2025 zeigt sich ebenfalls sehr zufriedenstellend.

IV. Prognosebericht

Für die Folgejahre erwarten wir eine durchaus positive Entwicklung. Der US-Markt hat sich wieder gefangen und zeigt einen positiven Trend, welcher sich auf längere Sicht hin bei diesem Niveau halten bzw. sich sogar noch steigern wird.

Hohe Produktqualität, kurze Lieferzeiten, Kundensupport, Kundennähe und technische Beratung sehen wir weiterhin als wesentliche Eckpunkte für den Erfolg des Unternehmens.

Nach vorläufig ermittelten Zahlen erzielten wir im Jahr 2024 einen im Vergleich zu 2023 um ca. 6 % geringeren Rohertrag sowie ein Jahresergebnis deutlich über Vorjahr. Die entsprechenden Werte für 2025 liegen voraussichtlich ungefähr auf dem Niveau von 2024.

Für das Jahr 2026 rechnen wir mit einem gegenüber 2025 leichten Anstieg des Rohertrags sowie einem Jahresergebnis auf dem Niveau der Jahre 2024 und 2025.

Eine Prognose der darüberhinausgehenden Entwicklung ist schwierig. Die Gesellschaft ist jedoch auch aufgrund der langjährig eingeführten und bewährten Technologie ausreichend aufgestellt, um eine Rezessionsphase zu überstehen.

V. Chancen- und Risikobericht

Im Hinblick auf das Risikomanagement unserer Vertragsbeziehungen ergaben sich keine Änderungen zu den Vorjahren, es besteht ein aus unserer Sicht sehr geringes Währungsrisiko bei der Geschäftsab- wicklung auf US-Dollar Basis. Die Dollarentwicklung erleichtert es uns, ohne Umsatzeinbußen in Euro, notwendige Preisnachlässe zu gewähren. Dies hat sich in den darauffolgenden Jahren auch nicht geändert.

Risiken bei der Materialbeschaffung ergeben sich u.a. durch Preisveränderungen auf dem Aluminium- und Stahlmarkt, die wir als Rohprodukte zur Eigenproduktion unserer Ventilgehäuse benötigen. Den Risiken aus Lieferengpässen begegnen wir mit einer höheren Bevorratung und Abrufaufträgen, die noch bis Ende 2025 gehen. Die Preisentwicklung unterliegt einer ständigen Beobachtung, um kurzfristig reagieren zu können.

Um zunehmende Kostensteigerung bei der Energiebeschaffung abzufedern, steuern wir durch den Einsatz von verschiedenen Energieeinsparmaßnahmen und Investitionen in eine Photovoltaikanlage entgegen.

Auf dem US-Markt sehen wir das Risiko von Zollerhöhungen in erheblichem Maß. Die größte Konkurrenz in diesem Markt ist ortsansässig und produziert auch dort. Eine Zollerhöhung würde für uns einen Wettbewerbsnachteil bedeuten.

Zusätzlich sehen wir geopolitische Risiken unter anderem in der Ukraine, Taiwan, Israel und Naher Osten als indirekte Gefahr, was den Wegfall von Absatzmärkten, Material- und Energieverteuerung betreffen.

Die Neukundengewinnung mittels Messeteilnahmen ist in uneingeschränktem Maß wieder möglich. Die Teilnehmerzahlen und interessierte Kundenkontakte haben wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Abgesehen davon setzen wir zusätzlich weiterhin verstärkt auf elektronische Plattformen.

Risiken aus der Kursentwicklung der Wertpapiere begegnen wir durch ein regelmäßiges Monitoring der Entwicklung dieser Papiere sowie einer breiten Streuung der Anlagen.

Risiken sehen wir nach wie vor durch eine sich eventuell ergebende Verlagerung der Nachfrage hin zu so genannten Seilaufzügen, bei denen unsere Produkte nicht verwendet werden, wobei sich hier jedoch eine Abschwächung dieser Entwicklung anzudeuten scheint.

Diesem wirken wir mittels Werbemaßnahmen, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und fundierten technischen Statistiken entgegen, in welchen wir die Vorteile der hydraulischen Aufzüge gegenüber den Seilaufzügen, insbesondere im Bereich der Sicherheit, Energieaspekten, des Fahrkomforts und Umweltgesichtspunkten aufzeigen.

Chancen sehen wir insbesondere in der Erschließung neuer Absatzländer und einer Erhöhung der Marktdurchdringung bei bestehenden Absatzländern.

Durch aktives Marketing werden wir weiterhin versuchen neue Kunden in Drittländern zu gewinnen, da wir dort die Chance für erhebliches Wachstum sehen.

Unsere Bemühungen auf dem indischen Markt weiter zu wachsen, zeigen die erwarteten Erfolge. Für die Zukunft sehen wir hier Chancen unseren Marktanteil noch weiter zu vergrößern.

Unsere US-Tochter sollte dazu beitragen, dass wir in Zukunft Kunden in den USA schneller und just-in-time beliefern können.

 

Heilbronn, den 16.12.2025

Die Geschäftsleitung

Anja Blain

Handelsbilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.500.818,49 19.844.188,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.159,00 32.873,00
II. Sachanlagen 2.578.551,00 1.755.830,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.071.454,00 1.305.228,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 468.187,00 167.261,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.910,00 283.341,00
III. Finanzanlagen 23.904.108,49 18.055.485,77
1. Beteiligungen 76.561,42 33.918,00
2. Sonstige Finanzanlagen 23.827.547,07 18.021.567,77
B. Umlaufvermögen 14.981.546,07 17.623.013,02
I. Vorräte 5.124.157,25 6.152.414,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.220.884,72 5.153.351,55
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.650.310,07 2.450.723,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 579.840,67 163.239,16
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.990.733,98 2.539.388,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 886,10 886,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.636.504,10 6.317.246,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.561,36 32.290,05
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 14.323,01 5.196,09
Aktiva 41.532.248,93 37.504.687,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 39.832.570,47 35.717.394,03
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 76.693,78 76.693,78
III. Gewinnvortrag 35.340.700,25 32.702.071,50
IV. Jahresüberschuss 4.115.176,44 2.638.628,75
B. Rückstellungen 784.155,55 482.806,01
C. Verbindlichkeiten 915.522,91 1.304.487,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.608,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.608,74
2. sonstige Verbindlichkeiten 915.522,91 1.295.879,15
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 915.522,91 1.295.879,15
Passiva 41.532.248,93 37.504.687,93

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.343.287,01 14.432.593,73
2. Personalaufwand 5.623.265,17 4.812.188,04
a) Löhne und Gehälter 4.655.764,59 4.031.151,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 967.500,58 781.036,18
davon für Altersversorgung 64.312,46 56.665,60
3. Abschreibungen 397.136,87 351.432,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 397.136,87 351.432,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.909.730,94 5.581.579,19
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 135.974,87 57.716,83
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 583.775,47 393.929,69
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 252.996,56 37.402,69
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 532.419,42 974.426,97
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 532.419,42 974.426,97
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.452,17 4.078,09
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.595.901,03 499.522,02
10. Ergebnis nach Steuern 4.117.153,44 2.640.699,75
11. sonstige Steuern 1.977,00 2.071,00
12. Jahresüberschuss 4.115.176,44 2.638.628,75

ANHANG zum Jahresabschluss 2023

der Firma Blain Hydraulics GmbH, Heilbronn

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag wiederholt die Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 HGB auf.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Blain Hydraulics GmbH mit Sitz in Heilbronn im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 101516 eingetragen.

Den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung wurde sowohl bei Erfassung der laufenden Geschäftsvorfälle des Geschäftsjahres 2023 als auch beim vorliegenden Jahresabschluss Rechnung getragen.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist wiederum das Gesamtkostenverfahren angewandt worden.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

a) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nach Gesamt-Anschaffungskosten und Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellten wir auf die betrieblichen Erfahrungen ab.

Auf Sachanlagen wurde linear abgeschrieben. Im vorliegenden Geschäftsjahr wurde für die geringwertigen Wirtschaftsgüter die Sofortabschreibung in Anspruch genommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

b) Beim Umlaufvermögen sind die Vorräte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt wurden.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

c) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

d) Aufgrund der bestehenden Betriebsaufspaltung mit der Erbengemeinschaft Steven und Douglas Blain werden die internen Vorgänge über ein Verrechnungskonto gebucht. Dieses wird mit 3,62% verzinst.

e) Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls mit dem Nennwert bewertet.

f) Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

g) Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der „Heubeck-Richttafeln 2018 G“ ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der Rententrend wurde mit 1,0 % berücksichtigt, erwartete Gehaltssteigerungen sowie eine Fluktuation waren nicht zu berücksichtigen.

Vom Wahlrecht gem. Art. 67 (1) S. 2 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert ermittelt sich aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital.

h) Innerhalb des Eigenkapitals ist das gezeichnete Kapital mit T-€ 300 enthalten.

i) Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden gem. § 249 HGB gebildet.

j) Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

k) Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.161,33 0,00 0,00 0,00 241.161,33
2. geleistete Anzahlungen 4.900,00 0,00 0,00 0,00 4.900,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 246.061,33 0,00 0,00 0,00 246.061,33
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.379.643,17 761.808,41 512.208,95 283.341,00 4.912.583,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.538.490,48 404.426,46 25.372,77 0,00 1.917.544,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 283.341,00 38.910,00 0,00 -283.341,00 38.910,00
Summe Sachanlagen 6.201.474,65 1.205.144,87 537.581,72 0,00 6.869.037,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 33.918,00 50.645,25 8.001,83 0,00 76.561,42
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 19.495.449,32 18.287.399,57 12.267.092,45 0,00 25.515.756,44
3. Genossenschaftsanteile 163,54 1.836,46 0,00 0,00 2.000,00
Summe Finanzanlagen 19.529.530,86 18.339.881,28 12.275.094,28 0,00 25.594.317,86
Summe Anlagevermögen 25.977.066,84 19.545.026,15 12.812.676,00 0,00 32.709.416,99
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kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 213.188,33 14.714,00 0,00 0,00 227.902,33
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 213.188,33 14.714,00 0,00 0,00 227.902,33
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.074.415,17 278.922,41 512.207,95 0,00 2.841.129,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.371.229,48 103.500,46 25.372,77 0,00 1.449.357,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.445.644,65 382.422,87 537.580,72 0,00 4.290.486,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.474.045,09 532.419,42 53.599,66 0,00 1.952.864,85
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.474.045,09 532.419,42 53.599,66 0,00 1.952.864,85
Summe Anlagevermögen 6.132.878,07 929.556,29 591.180,38 0,00 6.471.253,98
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Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.259,00 27.973,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.900,00 4.900,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 18.159,00 32.873,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.071.454,00 1.305.228,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 468.187,00 167.261,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 38.910,00 283.341,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.578.551,00 1.755.830,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 76.561,42 33.918,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 262.655,48 23.825.547,07 18.021.404,23
3. Genossenschaftsanteile 0,00 2.000,00 163,54
Summe Finanzanlagen 262.655,48 23.904.108,49 18.055.485,77
Summe Anlagevermögen 262.655,48 26.500.818,49 19.844.188,77

Entgeltlich erworbene Software wird über 3 Jahre, Maschinen über 5 bis 16 Jahre, Betriebsvorrichtungen über 5 bis 19 Jahre und Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 14 Jahre abgeschrieben.

In folgenden Fällen wurden zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente in Ausübung des Bewertungswahlrechts nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB mit einem über dem beizulegenden Zeitwert liegenden Buchwert ausgewiesen:

Wertpapiere mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T-€ 5.063 und einem Buchwert von T-€ 5.714 wurden gem. § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB nicht außerplanmäßig abgeschrieben, da ihre Wertminderung nicht als dauerhaft eingestuft wird, da der Börsenkurs nach dem Bilanzstichtag entweder wieder angestiegen ist bzw. die Wertpapiere im Folgejahr veräußert wurden.

Die Blain Hydraulics GmbH hält 100 % der Anteile an der Blain Elevating Technologies GmbH, Heilbronn. Diese erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von T-€ 2 und weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von T-€ 15 aus. Ferner hält die Blain Hydraulics GmbH 100 % der Anteile an der Blain Hydraulics Inc., Denver/USA Diese weist für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von T-USD 165 und zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von T-USD 238 aus.

Im Berichtsjahr wurden 60 % der Anteile an der Blain Elevating Technologies Pvt Ltd., Maharashtra/India erworben. Die Gesellschaft weist für das zum 31.3.2024 endende Geschäftsjahr ein Eigenkapital in Höhe von T-INR 7.748 und ein Jahresergebnis von T-INR 248 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T-€ 1 (Vj. T-€ 3) haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.

Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände, welcher den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, beläuft sich auf T-€ 253. Der Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen beträgt T-€ 239. Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T-€ 4 wurden mit Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von T-€ 4 saldiert und in der Position „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T-€ 14. Die hiermit verbundene Ausschüttungssperre greift aufgrund ausreichend frei verfügbarer Rücklagen und eines Gewinnvortrags nicht.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten belaufen sich

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bei ausgewiesenen Werten
T-€
Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr
T-€
Restlaufzeit >5 Jahre
T-€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
Vorjahr 8 8 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 170 170 0
Vorjahr 280 280 0
Sonstige Verbindlichkeiten 745 745 0
Vorjahr 1.016 1.016 0

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

b) Die Darstellung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

c) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen (T-€ 1.583) und aus der Zuschreibung zu Wertpapieren (T-€ 316) enthalten.

d) Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Betriebs-, Raum-, Vertriebsaufwendungen, Beratungskosten sowie um außergewöhnliche Verluste aus Anlagen- verkäufen (T-€ 449).

e) Auf Wertpapiere des Anlagevermögens wurden wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T-€ 532 vorgenommen.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Zum Bilanzstichtag haben in Höhe von T-€ 489 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen vorgelegen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: T-€ 489 p.a.). Die Verträge sind zeitlich nicht befristet.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestanden in Höhe von T-€ 12 p.a. Die Restlaufzeiten betragen zwischen einem und sieben Jahren.

Sie dienen zum Zweck der Standortsicherung und Optimierung der Finanzlage. Wesentliche Risiken sind hiermit nicht verbunden.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Anzahl
Arbeiter 87
Angestellte 22
Beschäftigte gemäß HGB 109

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführerin war Frau Anja Blain, Heilbronn, bestellt.

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung machen wir von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen.

Vorschlag über die Verwendungs des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T-EUR 39.456 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Heilbronn, den 16.12.2025

Anja Blain, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Blain Hydraulics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Blain Hydraulics GmbH, Heilbronn - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blain Hydraulics GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, den 16. Dezember 2025

Remmlinger + Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Joachim Remmlinger, vereidigter Buchprüfer

Birgit Sandrisser, Wirtschaftsprüferin

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